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Durch verschiedene Klimazonen
Auf dem R8 die Feistritz entlang


Am Alpl
Am Alpl
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Birkfeld, Bahnhof
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Werbetafel Birkfelderhof
Werbetafel Birkfelderhof
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Ende der Ausbaustrecke in Koglhof
Ende der Ausbaustrecke in Koglhof
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Schloss Feistritz
Schloss Feistritz
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Vor der Stubenbergklamm
Vor der Stubenbergklamm
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Der Feistritztalradweg (R8) führt über 106 km von Krieglach bis Fürstenfeld, wobei Anfang und Endpunkt eher willkürlich oder nach ÖV-Erreichbarkeit gewählt scheinen. Wer wirklich von Krieglach (Externe Verknüpfung ÖBB) startet, braucht schon einiges Schmalz in den Wadeln - schließlich wollen zum Auftakt das Alpl (Peter Roseggers Waldheimat) und rund 500 Hm überwunden werden.

Startet man hingegen in Ratten auf der anderen Seite der Fischbacher Alpen, so stellt sich zwar das Problem der Anreise mit Öffis, dafür geht´s dann 18 km angenehm auf der Trasse der 1969 eingestellten Feistritztalbahn bergab bis Birkfeld. Der 1991 eröffnete Radweg ist geschottert und teilweise ungenügend verdichtet, weshalb eher Trockenperoden für seine Befahrung genutzt werden sollten.

In Birkfeld kann man einen Blick ins Externe Verknüpfung Schmalspurbahn-Museum werfen (Externe Verknüpfung Bummelzüge - gratis Fahrradmitnahme - verkehren an Wochenenden von Frühling bis Herbst noch zwischen Weiz und Birkfeld), anschließend geht´s aber - ausgenommen dem Stück bis Koglhof - bis Anger auf der Bundesstraße, was die Tour insgesamt nur bedingt familien- bzw. kindertauglich macht. Anger bietet sich vom gastronomischen Angebot her für eine (Mittags-) Rast an, empfehlenswert ist der Externe Verknüpfung Gasthof Thaller am Hauptplatz (Tel. 03175/ 2206-0).

Von Anger gibt es wieder einen Radweg, der durch die Feistritzklamm bis zum Stubenbergsee und zum Externe Verknüpfung Tierpark und Schloss Herberstein führt. Durch den Tierparkparkplatz gleitet man hinunter in die romantische Gutenberg-Klamm. Wegen des dichten und schnellen Kfz-Verkehrs weniger attraktiv ist die Strecke auf der Bundesstraße weiter bis Weiz, wo es allerdings einen Externe Verknüpfung Bahnanschluss der Steiermärkischen Landesbahnen nach Gleisdorf und Graz (ausgen. So) gibt.

Gerade im Frühling erlebt man auf dem Feistritztal-Radweg verschiedene Klimazonen: Während sich oben in Ratten im schmalen Tal schattseitig noch Schneereste am Weg finden, blühen weiter unten schon die Obstbäume. Die weitere Route führt hauptsächlich auf Nebenstraßen durch das flache oststeirische Land über Hirnsdorf, das Schachblumen-Dorf Großsteinbach, Großwilfersdorf nach Fürstenfeld, wobei sich der Schlenkerer vor dem Ziel über Speltenbach durchaus auszahlt, weil man hier ein noch weitgehend im typischen Charakter erhaltenes Straßendorf erleben kann.

In Fürstenfeld gibt es eine Reihe von Sehenswürdigkeiten, vom großen Freibad bis hin zum Externe Verknüpfung Stadtmuseum und der 2005 geschlossenen Tabakfabrik. Wer die (wenig spektakuläre) Mündung der Feistritz in die Raab noch mitnehmen will, radelt am R12 weiter in Richtung burgenländische Grenze bei Gillersdorf und kann dann mit der Bahn von Jennersdorf aus den Heimweg antreten. Bessere Bahnverbindungen nach Graz als von Fürstenfeld gibt es auch von Fehring aus.

WW, Mai 2003 (update Text Juli 2009, Fotos 2013)