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Radfreundlichkeit: Graz klar auf Platz 2


Salzburg ist Nr. 1
Salzburg ist Nr. 1
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Salzburg voran
Das ist das Ergebnis einer VCÖ-Umfrage, bei der 2.300 Radfahrer befragt wurden, sieht in der Radfahrfreundlichkeit der Landeshauptstädte Salzburg mit einem Votum von 41 Prozent klar voran. Klar dahinter rangieren Graz mit 26 und Wien mit 10 Prozent. traditionell die "rote Laterne" hat Eisenstadt, von dem nur 1 Prozent der Befragten glauben, sie sei in Sachen Radverkehr vorbildlich.

„Die Maßnahmen der Stadt Salzburg kommen gut an. Dort, wo es nötig ist, werden Radwege gebaut. Ansonst wird auf der Fahrbahn ausreichend Platz für das Radfahren
geschaffen. Zudem führt Salzburg seit 15 Jahren Bewusstseinskampagnen zum Radfahren durch“, nennt Martin Blum vom VCÖ einige Gründe für den Erfolg der Mozartstädter.
Zum radfahrfreundlichsten Bundesland wurde Vorarlberg gewählt. 35 Prozent sehen das Ländle an der Spitze, gefolgt vom Land Salzburg mit 14 Prozent Zustimmung.

"Vorarlberg betreibt eine aktive Radverkehrspolitik. Das Land trägt meist die Hälfte der Kosten von Radprojekten in den Gemeinden. In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Radwege entlang von Freilandstraßen wie in Vorarlberg“, so Blum. Eine Politik, die Früchte trägt: Eine VCÖ-Studie zeigt, dass die Vorarlberger mehr als doppelt so viel Radfahren wie der Österreich-Durchschnitt. Im Vorjahr legte im Durchschnitt jeder Vorarlberger für Fahrten zur Arbeit, zum Einkaufen oder um Freunde zu besuchen 399 Kilometer mit dem Fahrrad zurück.