Auf den Spuren des Erzherzogs nach Stainz
Graz-Köflacher-Bahn GKB absolvieren.Der Erzherzog-Johann-Radweg (R9) von Graz nach Stainz war der erste beschilderte Radweg der Steiermark, wobei die Bezeichnung Radroute gerade in diesem Fall eher angebracht ist. Von der Abzweigung vom Muradweg (R2) in Feldkirchen südlich von Graz weg führt der R9 in der Regel auf Nebenstraßen und in Ausnahmen auf Hauptstraßen in das weststeirische Hügelland. Tipp: Nach der Querung der Triesterstraße und der Unterquerung der Bahn empfieht es sich, nach rechts abzubiegen und den Flughafen im Norden zu umfahren.
Der erste Abschnitt bis Dobl ist nicht sonderlich attraktiv, an der stark & schnell von Kfz befahrenen Dobler Straße entsteht aber gegenwärtig ein getrennter (Geh- und) Radweg. Wer hier bereits eine Stärkung braucht, kann im
Die Route ist so gewählt, dass man mit zwei kurzen gröberen Steigungen das Auslangen findet, ehe am Horizont das ehemalige Stift Stainz auftaucht. Das Schloss ist heute Außenstelle des Landesmuseums Joanneum ( |
Was die Tour besonders attraktiv macht ist 1.) die Fülle kulinarischer Angebote und 2.) die günstige Rückfahrtmöglichkeit mit der GKB etwa ab Preding (18:19 Uhr an Wochenenden mit Radwaggon). Zudem verkehrt in den Sommermonaten zwischen Preding und Stainz der "Flascherlzug", in dem man die Fahrräder - wie auch in den Zügen der GKB - gratis mitnehmen kann.
Am Hauptplatz von Stainz gibt es die Konditorei von Andre Lex (Tel. 03463/ 2228), das nicht nur wegen seiner süßen Köstlichkeiten und seines guten Kaffees, sondern auch wegen der permanenten Galerie zeitgenössischer Künstler besuchenswert ist. Um die Ecke, in der Grazerstraße, lädt das Hotel Restaurant Stainzerhof (Messner) zur Einkehr.
Wenige Kilometer weiter, in Wald, befindet sich mit dem
Noch weiter ins Seitental hinein, in Marhof, findet sich die Marhof-Schenke von Gabi Reich (Tel. 03463/23 54). Gekocht wird außergewöhnlich und nur auf Bestellung. Von Marhof kann der nach Schilcher dürstende Radelnde noch den Anstieg nach Hochgrail/ Greisdorf in Angriff nehmen, wo mehrere Buschenschenken "lauern". Doch die Köstlichkeiten wollen verdient sein, etliche Höhenmeter sind recht resch bergan zu erklimmen. WW, Mai 2003/ update 10/08 |









