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Obersteirischer Sporthändler will Bikes bauen

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Start auf alten Puch-Radln. Foto: Nina Krok
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| Start im Herbst 2007 geplant
Nach 20 Jahren Pause seit Schließung der Zweiradproduktion bei Puch soll es wieder ein in der Steiermark hergestelltes Fahrrad geben: Die steirische Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) hat am Freitag das Projekt „Steiermark-Rad“ vorgestellt, das vom Wörschacher Sporthändler Harald Scherz realisiert werden soll.
In einer ersten Ausbaustufe sind ab Herbst d.J. 1.000 bis 2.000 Räder des Midprice-Segments geplant, die in der Obersteiermark zumindest designt und endgefertigt werden sollen.
Der Vergleich mit Puch ist freilich nur bedingt zulässig, zumal Puch um 1980 noch 310.000 Räder industriell mit hoher Fertigungstiefe erzeugt hat. Dennoch zeigte sich die Landesrätin, die 2007 “ im Verkehrsressort den Schwerpunkt „Das Rad im Alltag“ angekündigt hat, begeistert: Nun bekomme die Steiermark wieder eine weiß-grüne Rad-Produktion, auf ihre Initiative habe sich der obersteirische Sporthändler und Erfinder des 24-Stundenlaufes in Wörschach entschieden, in eigener Werkstätte Qualitätsfahrräder für den Alltag zu produzieren.
Scherz, der 300.000 bis 400.000 Euro bis zu Produktionsbeginn im Herbst investieren will, hofft auf Sponsoren, um den angepeilten Preis für die Trekking-Räder von rund 500 Euro noch drücken zu können. Zusagen etwa vom Land gebe es schon. Es könnte regionalspezifische Editionen geben, z.B. das „Weinlandrad“ oder das „Erzbergrad“. Die Komponenten will Scherz über große österreichische Händler großteils aus Fernost beziehen, seine Ambition sei es aber, so viele Teile wie möglich von steirischen Firmen zuzukaufen. In der ersten Ausbaustufe sollen bei der in Gründung befindlichen Firma zusätzlich fünf bis zehn Personen beschäftigt werden.
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