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Zurück zur Fahrradstadt "Kleine Zeitung" vom 05.09.2002, Seite 20
| Verkehrsstadtrat Walter Ferk will Graz wieder zur besten Fahrradstadt machen. Ziele: Abstellplätze, Radwege, besseres Rad-Image.
Wenn es nach dem Verkehrsstadtrat Walter Ferk geht, ist es um die Fahrradstadt Graz nicht schlecht bestellt. "Graz hat nach wie vor einen guten Ruf unter den österreichischen Städten", meint der Grazer SPÖ-Chef. Und er soll besser werden. Den Aufschwung will Ferk mit Hilfe des Fahrradbeauftragten Helmut Spinka erreichen, der seit drei Monaten im Amt ist. Beide haben große Pläne geschmiedet. "Wir wollen drei Jahre nach Velocity deutliche Zeichen für das Radfahren setzen, das wichtig für das Wohlbefinden ist", erklärt Ferk. Etwa am Hauptbahnhof, wo eine Fahrradstation entstehen soll. Die Verhandlungen mit den ÖBB sind laut Spinka weit gediehen, für 2400 Euro pro Monat könnte die Stadt im neuen Bahnhof 275 Quadratmeter mieten, auf denen eine Servicestation, ein Fahrradverleih und ein abgesperrter Radparkplatz entstehen sollen. Das Geld dafür will Ferk ins nächste Budget verhandeln.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Hauptplatz, wo Ferk "richtig streitsüchtig" ist. "Es kann nicht sein, dass wir einen neuen Hauptplatz bekommen, von dem Radfahrer verbannt werden", tönt er und will sich für Radabstellplätze vor dem Rathaus und im vorderen Rathaushof stark machen. Damit nicht genug: Der Lückenschluss des Murradweges am rechten Murufer in Gösting ist ebenso geplant wie eine Radweg-Beleuchtung bei dunklen Abschnitten. Das Ziel über allem: ein besseres Fahrrad-Image in der Radstadt Nummer 1.
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