Sie befinden sich:  » Startseite  |  » Plus / Minus

Plus / Minus

I n f o - H o t l i n e
Wenn Ihnen/Euch Missstände und Unzulänglichkeiten im Radverkehrsnetz bekannt sind oder aktuelle Tipps zu Radverkehrsbehinderungen weitergegeben werden sollen, bitte um Mitteilung per mail oder unter Tel. 0664/13 444 29.

Gelungenes und Vergurktes


.
.


Übrig geblieben
Den letzten beißen die Hunde - und leider sind das in Graz oft die RadlerInnen. Dokumentiert aktuell in der Reitschulgasse, wo der Straßenraum infolge notwendiger Schienenspreizung neu gestaltet wird. Tram und begegnende Busse geben den Querschnitt vor, die Wirtschaft will weiter Ladezonen, die Anrainer haben einige Nachtparkplätze duchgebracht, für Fußgängerinnen gibt es etwas mehr Platz und Bänke, dazu kommen vier Bäume - die RadlerInnen verlieren den stadtauswärts führenden Radstreifen und dürfen künftig - wie jetzt schon Richtung Jakominiplatz - auch zum Dietrichsteinplatz zwischen den Geleisen strampeln. Fazit: Übrig geblieben im Geflecht der Sachzwänge.
Artikel "Öffi-Offensive: Wo bleiben die Radler?"

.
.


Hauptradroute HR4 seit Monaten gesperrt
Ende August verwüstete ein Hochwasser die HR4 entlang des Schöcklbachs nach Weinitzen. Seither sind vier Monate ins Land gezogen und die Hauptradroute ist noch immer ab der Stadtgrenze stadtauswärts gesperrt. Auch wenn die Schäden beträchtlich sind - für die Wiederherstellung eines wichtigen Verkehrswegs müsste man, jenseits der Kostenfrage, wohl eine schnellere Gangart einlegen! 
(31.12.2009)
Anfragebeamtwortung in "Kleine Zeitung", 21.01.2010, Bgm. Tüchler: "Für die Erhaltung ist das Land zuständig. Wir warten noch immer, dass die Baubeziksleitung den zerstörten Radweg endlich begeht, wozu wir sie bereits aufforderten".  



Sperre stadtauswärts
Sperre stadtauswärts
Bildvergrößerung

Schwere Schäden
Schwere Schäden
Bildvergrößerung



.
.


Leobener Brücke nun für RadlerInnen
Die Leobener Winkelfeldbrücke verbindet das in einer Murschleife gelegene Stadtzentrum mit dem Stadtteil Judendorf auf der anderen Murseite. Bisher war der schmale Steg nur für Fußgänger geöffnet, das Radfahren war verboten. Nach 6 Monate dauernden Bau- und Renovierungsarbeiten, im Zuge derer die Brücke deutlich verbreitert wurde, ist diese wichtige innerstädtische Verbindung jetzt endlich seit Ende Oktober auch für Radfahrer (legal!) benutzbar. Von der Gesamtbreite von nunmehr 6 Metern stehen 2,5 Meter auf einem mit einer Sperrlinie abgetrennten Streifen den Radfahrern zur Verfügung. (CA 29.10.2009)



Leobener Winkelfeldbrücke
Leobener Winkelfeldbrücke
Bildvergrößerung

Eröffnung war am 28.10.
Eröffnung war am 28.10.
Bildvergrößerung

Letzte Markierungsarbeiten
Letzte Markierungsarbeiten
Bildvergrößerung


.
.


Anbindung Lendkai Nord
"Gut Ding braucht Weil" war auch in diesem Fall das Motto: Die seit Jahren vor allem von den AnwohnerInnen des Lendkai/ Neubaugasse nordlich der Keplerbrücke an die HR 1/ (R2 Murradweg) ist nun endlich realisiert worden, und zwar in Kombination mit einer neuen Verkehrsinsel, die sowohl vom Lendkai stadteinwärts links einbiegenden RadlerInnen als auch querenden FußgängerInnen Schutz bietet. (28.10.2009)     

Lendkai
Lendkai
Bildvergrößerung




.
.


...und noch ein "roter Teppich"
In Signalfarbe markiert wurde nun auch der in der Klosterwiesgasse gegen die Einbahn stadteinwärts führende Radfahrstreifen zwischen Grazbachgasse und Jakominiplatz. Nicht geändert werden damit freilich die engen Platzverhältnisse in der auch als Busausfahrt benutzen Straße. Hier würde nur das Ausräumen der Parkspur helfen... (BH 28.10.2009)

Kloserwiesgasse
Kloserwiesgasse
Bildvergrößerung




.
.


Murstege saniert
Puchsteg und Gasrohrsteg im Süden von Graz sind im Herbst 2008 und 2009 behutsam saniert worden und stehen dem Rad- und Fußverkehr wieder zur Verfügung, wenn auch nach längerer Sperre als ursprünglich angenommen. Der gesamte Steg wurde von Grund auf saniert und alle Holzteile wurden ausgetauscht. (Nov. 2009)

Gasrohrsteg
Gasrohrsteg
Bildvergrößerung




.
.


"Roter Teppich" in der Leonhardstraße
Sehr gut gelungen ist der Neuauftritt für den Radverkehr in der Leonhardstraße. Im Zuge der Schienensanierung wurde hier endlich eine von der ARGUS lange geforderte Gesamtlösung realisiert. Es wurde zwar bereits im Vorjahr die Kreuzungssituation Leonhardstraße/ Rembrandtgasse entschärft, doch endete der Radweg aufgrund der damals beengten Situation ein paar Meter später und die RadlerInnen wurden wieder in Richtung Straßenbahnschienen geleitet. Dies ist nun endgültig passé: Der Radweg ist nun durchgängig zwischen Reiterweg und Leonhardplatz ohne Schienenkontakt befahrbar. 

Leonhardstraße
Leonhardstraße
Bildvergrößerung


Einen zusätzlichen Fortschritt bringt der "rote Teppich", der inzwischen auf den Radweg aufgebracht wurde. Diese sehr gute optische Markierung wird von allen Seiten - FußgängerInnen und RadlerInnen - sehr gut respektiert. Obwohl noch nicht verordnet, wird der neue Radweg bereits sehr gut angenommen. Es wurde auch beobachtet, dass vor allem auch die FußgänerInnen sich wesentlich achtsamer verhalten, als bei der sonst üblichen unscheinbaren Markierung mit einer durchgezogenen Linie und Fahrradpiktogrammen. Dies ist vor allem hier auch deshalb begrüßenswert, da im Bereich des Odilien-Instituts sehr viele sehbehinderte Menschen unterwegs sind, die sich an der roten Signalfarbe gut orientieren können.

Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass der rote Belag nicht mehr den Bereich der Parkplatzausfahrt des Odilieninstituts umfasst, die Signalwirkung für die Autofahrer dort also nicht vorhanden ist. Dort beginnt auch bereits der Straßenbahn-Haltestellenbereich, der ebenfalls eine gemischte Fläche bleiben wird. Letzteres dürfte allerdings nicht allzu problematisch sein, da in Richtung Endstation (nur eine Haltestelle) kaum Fahrgäste warten.

Ein deutliches Plus ist auch die von ARGUS lange geforderte Entfernung der Radfahrerampel an der Ecke Leonhardplatz, die aufgrund des Rechtsabbiegegebotes keine zusätzliche Sicherheit gebracht hat, sondern nur den Radverkehr behindert hat.
(HS 22.10.2009)

.
.


Bessere Sicht
Eine unübersichtliche Situation an der HR 6 Ecke Engelgasse/Pappenheimgasse am
Leonhardbach bei den Ursulinen ist verbessert worden. Die Sichtbeziehungen wurden durch das Verschieben der Altstoffsammelcontainer deutlich günstiger, die Ecke des Gehsteigs wurde abgerundet. (CA 20.10.2009)



vorher -
vorher -
Bildvergrößerung

nachher
nachher
Bildvergrößerung



.
.


Schilda an der Sulm
Der R1 Sulmtalradweg wurde kürzlich neu beschildert. Kurz nach dem Anfang in St. Martin präsentiert sich an einer Kreuzung folgendes, nicht gerade übersichtliches Bild, wobei der neue Radwegweiser parallel zum Verlauf des R1 aufgestellt ist, was ihn noch schwerer erkennbar macht. (27.09.2009) 

Tafel-Wildwuchs am R1
Tafel-Wildwuchs am R1
Bildvergrößerung




.
.


Aus "Globali" wurde Turbo-Tom
Kann man so schnell Meinung inkl. Gesinnung ändern? Alt-Tenniscrack Tom Muster, der 2006 noch rußgeschwärzt von GLOBAL 2000-Plakaten für
"Raus aus dem Auto, rein ist die Luft" Werbung machte, hat sich nun als erster einen 500-PS-Porsche gekauft und klargestellt, dass ihn Tempo 130 wenig kümmert... Entweder hat Tom-Turbo sein Gewissen an der Garderobe abgegeben oder Global hat schon vor 3 Jahren auf das falsche Pferd gesetzt. (12.09.2009) 




Mobilitätsschecks - leider nicht für RadlerInnen
Die schwarz-grüne Stadtregierung hat als ein Zuckerl, um Studierende dazu zu bewegen, ihren Hauptwohnsitz in Graz zu nehmen, einen "Mobilitätscheck" erfunden. 50 Euro gibt es pro Semester, und zwar für Öffis und für Carsharing. Leider leer aus gehen die RadlerInnen, die ja bekanntlich unter den Studierenden keine kleine Gruppe stellen. Die Begründung, dass etwa Schecks für Radkauf- oder -reparaturen missbräuchlich verwendet werden könnten, nimmt sich etwas dünn aus. (Sept. 09)

.
.


Neue Radweglücke
So schafft man neue Lücken im Radverkehrsnetz: Obwohl schon jahrelang in Betrieb, ist das Straßenamt bzw. die Sicherheitsgruppe jetzt draufgekommen, dass die Geh-/Radweg-Situation am Kalvarienberggürtel östlich der Kreuzung Floßlendstraße zu gefährlich ist. Konsequenz: Weg mit dem Radweg. Auch wenn der Radverkehrsbeauftragte einen baldigen Umbau mit einer Neugestaltung des Ge-/Radwegs im Haltestellenbereich in Aussicht stellt, bedeutet diese Maßnahme zumindest vorübergehend ein Hindernis für RadlerInnen, die aus der Floßlendstraße in den Grabengürtel wollen. (Juli 09)   

Kalvariengürtel
Kalvariengürtel
Bildvergrößerung




I n f o - H o t l i n e
Wenn Ihnen/Euch Misstände und Unzulänglichkeiten im Radverkehrsnetz bekannt sind oder aktuelle Tipps zu Radverkehrsbehinderungen weitergegeben werden sollen, bitte um Mitteilung per mail oder unter Tel. 0664/13 444 29.