GAK-Racer Egon Schmitz stellte auf der Trabrennbahn (im Messegelände) mit 42,4 km/h einen Rundenrekord auf, der Jahrzehnte halten sollte. Schmitz gewann 1906 die steirische Straßenmeisterschaft, nachdem sein Klubkollege Rudolf Baumgartner diesen Bewerb schon im Jahr zuvor für sich entschieden hatte. Baumgartner kam - wie auch Seeger, steirischer Straßenmeister 1899 und 1902 - vom Grazer Radfahrer-Club (GRC), für den er 1896 dieses 50 km-Rennen zwischen Bruck/Mur und Graz gewonnen hatte. Der GAK übernahm 1907 die Ausrichtung des Straßenrennens Klagenfurt - Graz und veranstatete das Fasslbergrennen, das erstmals 1897 ausgetragen worden war und von Mariatrost zum Faßlwirt führte. Weitere legendäre GAK-Racer waren neben den Gebrüdern Schmitz J. Kneschaurek und Anton Smolnik, der später für den RV Ausdauer 1909 viele Siege einfahren sollte. Das Radsport-Engagement im Multisparten-Verein GAK dürfte bis Ende der 1940er Jahre angedauert haben. Jedenfalls wurden die ersten Bahnrennen nach dem Krieg 1947 auf dem GAK-Platz in der Körösistraße ausgetragen, 1952 im Jubiläumsband "50 Jahre GAK" schreibt Roman Posch, der selbst in der Sektion aktiv gewesen ist, bereits über die "verflossene Radsport-Sektion". WW |



