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Alte Forum-Beiträge

2010

Im Schnitt 195 km pro Kopf und Jahr
Euri, 23.12.2010, 09:28
Die ganze Tabelle (nachzulesen auf der VCÖ-Homepage):

Vorarlberg: 500 km (plus 2 km)
Tirol: 270 km (plus 8 km)
Salzburg: 260 km (plus 5 km)
Niederösterreich: 240 km (plus 5 km )
Oberösterreich: 225 km (plus 7 km)
Steiermark: 195 km (plus 9 km)
Burgenland: 185 km (plus 3 km)
Kärnten: 180 km (plus 4 km)
Wien: 165 km (plus 9 km)
Österreich Durchschnitt: 225 km

Quelle : VCÖ 2010




Radfahrer
wqlter neuhold - 22.12.2010, 16:31
hallo!

kann mir wer verraten wie vile km ein steirerIn pro jahr mit dem rad fährt?

danke für die info.


Christbaumwald
webmaster - 19.12.2010, 21:31
Beschwerde wurde an Radverkehrskoordinator Helmut Spinka weitergeleitet. Hier seine Anwort vom 17.12.:
Die Fahrverbotsschilder wurden heute Vormittag vom Straßenamt bereits
eingezogen.
Problem mit den Christbaummärkten ist, dass diese Flächen in der Marktordnung
eben verordnet sind und erst mit einer Überarbeitung der Marktordnung diese
überhaupt in ihrer Lage zu verändern wären.
Zuständig für die Durchführung der Novellierung ist das Marktamt.


Fahrverbot am Radweg mitten in Graz
white_bike_graz - 15.12.2010, 20:58
Am R2 in Graz zwischen Keplerbrücke und Edegger Steg wurde zur Weihnachtsbelustigung (oder hat das Magistrat zu viel gefeiert) auf gut 100m der Radweg mittels Fahrverbotszeichen Richtung Süden gesperrt.
Danach baute man einen Christbaumwald auf der die Fußgänger auf den Radweg zwingt.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite würde sich am Schloßbergplatz sicher ein Fleckerl für den Christbaumverkauf finden und der radweg könnte wieder frei und ohne Reibungsstelle mit den Fußgehern befahren werden.


Rad am Zug
Albert Holler - 10.12.2010, 16:52
Mir wurde zwischenzeitlich von (hoffentlich) kompetenter Seite mitgeteilt, dass die fehlende Angabe der Radtransportes bei den Lokalzügen ein Irrtum im Fahrplan sei.
Ich hoffe daher auf eine Korrektur im online Plan.
Danke für Ihre Bemühungen
und Frohe Wihnachten


Rad und Zug
Albert Holler - 09.12.2010, 07:52
Sie haben leider offensichtlich nicht ein Datum nach dem 12.12.2010 eingegeben. Tatsächlich fahren bis zu diesem Samstag die Züge mit Rad, ab dem Tag darauf ist TOTALSPERRE!


Rad am Zug
Ben Hemmens - 07.12.2010, 14:17
S.g. Hr. Dr. Holler,

ich habe soeben in der online-Fahrplanauskunft der ÖBB nachgeschaut und finde problemlos Züge mit Radmitnahme nach Radkersburg und Fehring, da muss Ihnen irgendein Fehler unterlaufen sein.

Das einfachste ist gleich "erweiterte Suche" zu wählen und dann unter "Womit" die "Fahrradmitnahme" selektieren.

MfG


Rad am Zug
Albert Holler - 07.12.2010, 11:00
Der Antwort des Webmaster (vom 7.12., 9:42) widerspricht der ÖBB-online-Fahrplan vollständig!
Wie ist Ihre Antwort zu verstehen und auf welche Unterlagen stützt sich diese?


Fahrradmitnahme: S-Bahn statt Regionalzug
Webmaster - 07.12.2010, 09:42
Es ist zwar richtig, dass es mit Fahrplanwechsel keine Regionalzüge mit Fahrradmitnahme mehr gibt, allerdings in erster Linie deshalb, weil die S-Bahn die Regionalzüge weitgehend abgelöst hat. Nach wie vor ist bei so gut wie allen S-Bahnen die "Fahrradmitnahme begrenzt möglich", es gibt wenige Ausnahmen wie den ersten Frühzug auf der S3 am Samstag.
Kleiner Tipp: Zumal die Fahrradmitnahme bei den GKB weiter gratis ist, kann man sich auf der Südachse bis Werndorf ein ÖBB-Tagesticket ersparen, wenn man die neue S-6 Richtung DL nimmt. Achtung! Halt in Werndorf nur Mo-Fr dreimal stadtauswärts, stadteinwärts überhaupt nur einmal.




Bahne&Rad - Zu Vergessen
Dr. Albert Holler - 06.12.2010, 15:43
Sie zeigen ein wunderschönes Foto der Bärlauchtoour 2010 mit den Rädern am Bahnhof Bad Radkersburg - dies gehört der Geschichte an. Die ÖBB nehmen ab 13.12. 2010 KEINE Räder mehr nach Bad Radkersburg mit. Weder hin noch zurück, an keinem Tag, mit keinem Zug! Dasselbe gilt für die Ostbahn nach Fehring und Szentgothard! Nach Spielfeld gibt es auch eine so extreme Einschränkung des Angebotes, dass damit eine Totalsperre für Rad am Zug von Graz weg verhängt wurde!


Schneeräumung am Radweg
white_bike_graz - 03.12.2010, 11:35
Große Worte als der Schnee noch weit weg war, („Anders, als in vielen anderen
österreichischen Städten, werden in Graz auch Behindertenparkplätze, Radabstellplätze und insbesondere Radwege mit erster Priorität im Winterdienst
freigehalten.“
Und kaum testet der Winter mit ein Schneeflocken den Schneeräumdienst versagt dieser kläglich.
Und das KfV sieht das Fahrrad als nicht geeignet bei solche Bedingungen.
Würden die Schneeräumung auf den Radwegen funktionieren, könnte man sich staufrei und Umweltfreundlich fortbewegen und müsste nicht mit dem Rad auf die Straße ausweichen.




Winterweiche Radler
Horst - 02.12.2010, 16:56
Winterharte RadlerInnen in der Kleinen Zeitung (BRAVO), winterweiche im ORF Stmk/Kuratorium für Verkehrssicherheit: h t t p ://ondemand.orf.at/bheute/player.php?id=stm&day=2010-12-01&offset=00:02:50 (Leerzeichen in http entfernen)
lg
Horst


Beleuchtung des Radweges Richtung Puntigam
Elfi Eissner - 09.11.2010, 15:35
Ich fahre täglich die Strecke zwischen Reitweg (Puntigam) und Zinzendorfgasse und ärgere mich mit zunehmender Dunkelheit über die NICHTBELEUCHTUNG zwischen dem Teilstück Sturzgasse - Puntigamer Brücke. Es kann doch nicht sein, dass der Radweg entlang dem Golfplatz nach der Brücke und auch sonst überall beleuchtet ist, aber gerade wo er schmal und dunkel wird, gibt eskeine Beleuchtung. Auch auf der Autostraße daneben gibt es keine Beleuchtung, so dass man diese als Alternative benutzen könnte. Man muss regelrecht zur Puchstraße fahren, obwohl es den Murradweg gibt! Vielleicht gibt es dazu schon Beschwerden, bitte dringend um Abhilfe!! Vielen Dank im Sinne der Radfahrsicherheit!
Elfi Eissner


Gefahrenstellen melden
Webmaster - 09.11.2010, 15:21
Bitte Gefahrenstellen an den Radverkehrskoordinator helmut.spinka@stadt.graz@at (außerhalb von Graz an die Baubezirksleitungen) und/ oder argus-stmk@gmx.at melden - wir schauen uns die Sachlage in der Regel vorort an und konfrontieren Spinka gebündelt mit den Beschwerden/Vorschlägen. Die Radfalle-Seite unter graz.gruene.at ist zwar in Betrieb, wird aber meines Wissens nicht gewartet.


Wo kann man Gefahrenstellen melden
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:36
Hallo,
kaputte Straßenbeleuchtungen kann man Stadtwerke Graz (Straßenbeleuchtung)
[beleuchtung@energie-graz.at] melden
doch wie sieht es mit Gefahrenstellen auf Radwegen aus, es gab früher einmal so eine Seite und ich bin mir sicher es machen einige Radler mit (siehe mybikeline / Radwegparker)


Gefahrenstelle Körösistraße
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:26
Der Radweg Richtung Süden endet ohne Kennzeichnung in Einen Baugitter ( Baustelle ex Pewag) ( Sturzgefahr beim zügigen radeln in der Nacht)
Bei der gleichen Baustelle liegen mini-schmalen Radweg Richtung Norden seit Wochen Holzlatten am Radweg ( Sturzgefahr)


Gefahrenstelle Augarten
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:19
Wer hilft?
Der Rand der Plastersteine vor Sitzpänken hat einen Höhenunterschied von bis zu 3 cm. (Sturzgefahr)
Die Betoneinfassung bei der Unterführung bei der Augarten steht 1-2 cm hervor und muß schräg überfahren werden. (Sturzgefahr u. Erhöht den Speichenverschleiß)
Weiters stehen am Radweg im Augarten entlang der Mur nach Regen kleine Teiche, da das Wasser nicht Richtung Böschung abfließen kann und den Makatanbelag unnötig aufweicht. (Abhilfe: Pflege bzw. Beseitigung des Randbewuchses)
Wer kann mir weiterhelfen damit der Augarten auch bei Schnee und Regen Radtauglich bleibt



Scharfes Eck ist weg
Ruha - 05.11.2010, 12:35
Vielen Dank an die zuständigen StadtpolitikerInnen und Radwegplaner für die Entschärfung der Radwegkreuzung mit der Moserhofgasse. Immerwieder kam es dort wegen Unübersichtlichkeit zu gefährlivhen Situationen der RWG BenützerInnen.

Im Schnitt 195 km pro Kopf und Jahr
Euri, 23.12.2010, 09:28
Die ganze Tabelle (nachzulesen auf der VCÖ-Homepage):

Vorarlberg: 500 km (plus 2 km)
Tirol: 270 km (plus 8 km)
Salzburg: 260 km (plus 5 km)
Niederösterreich: 240 km (plus 5 km )
Oberösterreich: 225 km (plus 7 km)
Steiermark: 195 km (plus 9 km)
Burgenland: 185 km (plus 3 km)
Kärnten: 180 km (plus 4 km)
Wien: 165 km (plus 9 km)
Österreich Durchschnitt: 225 km

Quelle : VCÖ 2010




Radfahrer
wqlter neuhold - 22.12.2010, 16:31
hallo!

kann mir wer verraten wie vile km ein steirerIn pro jahr mit dem rad fährt?

danke für die info.


Christbaumwald
webmaster - 19.12.2010, 21:31
Beschwerde wurde an Radverkehrskoordinator Helmut Spinka weitergeleitet. Hier seine Anwort vom 17.12.:
Die Fahrverbotsschilder wurden heute Vormittag vom Straßenamt bereits
eingezogen.
Problem mit den Christbaummärkten ist, dass diese Flächen in der Marktordnung
eben verordnet sind und erst mit einer Überarbeitung der Marktordnung diese
überhaupt in ihrer Lage zu verändern wären.
Zuständig für die Durchführung der Novellierung ist das Marktamt.


Fahrverbot am Radweg mitten in Graz
white_bike_graz - 15.12.2010, 20:58
Am R2 in Graz zwischen Keplerbrücke und Edegger Steg wurde zur Weihnachtsbelustigung (oder hat das Magistrat zu viel gefeiert) auf gut 100m der Radweg mittels Fahrverbotszeichen Richtung Süden gesperrt.
Danach baute man einen Christbaumwald auf der die Fußgänger auf den Radweg zwingt.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite würde sich am Schloßbergplatz sicher ein Fleckerl für den Christbaumverkauf finden und der radweg könnte wieder frei und ohne Reibungsstelle mit den Fußgehern befahren werden.


Rad am Zug
Albert Holler - 10.12.2010, 16:52
Mir wurde zwischenzeitlich von (hoffentlich) kompetenter Seite mitgeteilt, dass die fehlende Angabe der Radtransportes bei den Lokalzügen ein Irrtum im Fahrplan sei.
Ich hoffe daher auf eine Korrektur im online Plan.
Danke für Ihre Bemühungen
und Frohe Wihnachten


Rad und Zug
Albert Holler - 09.12.2010, 07:52
Sie haben leider offensichtlich nicht ein Datum nach dem 12.12.2010 eingegeben. Tatsächlich fahren bis zu diesem Samstag die Züge mit Rad, ab dem Tag darauf ist TOTALSPERRE!


Rad am Zug
Ben Hemmens - 07.12.2010, 14:17
S.g. Hr. Dr. Holler,

ich habe soeben in der online-Fahrplanauskunft der ÖBB nachgeschaut und finde problemlos Züge mit Radmitnahme nach Radkersburg und Fehring, da muss Ihnen irgendein Fehler unterlaufen sein.

Das einfachste ist gleich "erweiterte Suche" zu wählen und dann unter "Womit" die "Fahrradmitnahme" selektieren.

MfG


Rad am Zug
Albert Holler - 07.12.2010, 11:00
Der Antwort des Webmaster (vom 7.12., 9:42) widerspricht der ÖBB-online-Fahrplan vollständig!
Wie ist Ihre Antwort zu verstehen und auf welche Unterlagen stützt sich diese?


Fahrradmitnahme: S-Bahn statt Regionalzug
Webmaster - 07.12.2010, 09:42
Es ist zwar richtig, dass es mit Fahrplanwechsel keine Regionalzüge mit Fahrradmitnahme mehr gibt, allerdings in erster Linie deshalb, weil die S-Bahn die Regionalzüge weitgehend abgelöst hat. Nach wie vor ist bei so gut wie allen S-Bahnen die "Fahrradmitnahme begrenzt möglich", es gibt wenige Ausnahmen wie den ersten Frühzug auf der S3 am Samstag.
Kleiner Tipp: Zumal die Fahrradmitnahme bei den GKB weiter gratis ist, kann man sich auf der Südachse bis Werndorf ein ÖBB-Tagesticket ersparen, wenn man die neue S-6 Richtung DL nimmt. Achtung! Halt in Werndorf nur Mo-Fr dreimal stadtauswärts, stadteinwärts überhaupt nur einmal.




Bahne&Rad - Zu Vergessen
Dr. Albert Holler - 06.12.2010, 15:43
Sie zeigen ein wunderschönes Foto der Bärlauchtoour 2010 mit den Rädern am Bahnhof Bad Radkersburg - dies gehört der Geschichte an. Die ÖBB nehmen ab 13.12. 2010 KEINE Räder mehr nach Bad Radkersburg mit. Weder hin noch zurück, an keinem Tag, mit keinem Zug! Dasselbe gilt für die Ostbahn nach Fehring und Szentgothard! Nach Spielfeld gibt es auch eine so extreme Einschränkung des Angebotes, dass damit eine Totalsperre für Rad am Zug von Graz weg verhängt wurde!


Schneeräumung am Radweg
white_bike_graz - 03.12.2010, 11:35
Große Worte als der Schnee noch weit weg war, („Anders, als in vielen anderen
österreichischen Städten, werden in Graz auch Behindertenparkplätze, Radabstellplätze und insbesondere Radwege mit erster Priorität im Winterdienst
freigehalten.“
Und kaum testet der Winter mit ein Schneeflocken den Schneeräumdienst versagt dieser kläglich.
Und das KfV sieht das Fahrrad als nicht geeignet bei solche Bedingungen.
Würden die Schneeräumung auf den Radwegen funktionieren, könnte man sich staufrei und Umweltfreundlich fortbewegen und müsste nicht mit dem Rad auf die Straße ausweichen.




Winterweiche Radler
Horst - 02.12.2010, 16:56
Winterharte RadlerInnen in der Kleinen Zeitung (BRAVO), winterweiche im ORF Stmk/Kuratorium für Verkehrssicherheit: h t t p ://ondemand.orf.at/bheute/player.php?id=stm&day=2010-12-01&offset=00:02:50 (Leerzeichen in http entfernen)
lg
Horst


Beleuchtung des Radweges Richtung Puntigam
Elfi Eissner - 09.11.2010, 15:35
Ich fahre täglich die Strecke zwischen Reitweg (Puntigam) und Zinzendorfgasse und ärgere mich mit zunehmender Dunkelheit über die NICHTBELEUCHTUNG zwischen dem Teilstück Sturzgasse - Puntigamer Brücke. Es kann doch nicht sein, dass der Radweg entlang dem Golfplatz nach der Brücke und auch sonst überall beleuchtet ist, aber gerade wo er schmal und dunkel wird, gibt eskeine Beleuchtung. Auch auf der Autostraße daneben gibt es keine Beleuchtung, so dass man diese als Alternative benutzen könnte. Man muss regelrecht zur Puchstraße fahren, obwohl es den Murradweg gibt! Vielleicht gibt es dazu schon Beschwerden, bitte dringend um Abhilfe!! Vielen Dank im Sinne der Radfahrsicherheit!
Elfi Eissner


Gefahrenstellen melden
Webmaster - 09.11.2010, 15:21
Bitte Gefahrenstellen an den Radverkehrskoordinator helmut.spinka@stadt.graz@at (außerhalb von Graz an die Baubezirksleitungen) und/ oder argus-stmk@gmx.at melden - wir schauen uns die Sachlage in der Regel vorort an und konfrontieren Spinka gebündelt mit den Beschwerden/Vorschlägen. Die Radfalle-Seite unter graz.gruene.at ist zwar in Betrieb, wird aber meines Wissens nicht gewartet.


Wo kann man Gefahrenstellen melden
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:36
Hallo,
kaputte Straßenbeleuchtungen kann man Stadtwerke Graz (Straßenbeleuchtung)
[beleuchtung@energie-graz.at] melden
doch wie sieht es mit Gefahrenstellen auf Radwegen aus, es gab früher einmal so eine Seite und ich bin mir sicher es machen einige Radler mit (siehe mybikeline / Radwegparker)


Gefahrenstelle Körösistraße
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:26
Der Radweg Richtung Süden endet ohne Kennzeichnung in Einen Baugitter ( Baustelle ex Pewag) ( Sturzgefahr beim zügigen radeln in der Nacht)
Bei der gleichen Baustelle liegen mini-schmalen Radweg Richtung Norden seit Wochen Holzlatten am Radweg ( Sturzgefahr)


Gefahrenstelle Augarten
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:19
Wer hilft?
Der Rand der Plastersteine vor Sitzpänken hat einen Höhenunterschied von bis zu 3 cm. (Sturzgefahr)
Die Betoneinfassung bei der Unterführung bei der Augarten steht 1-2 cm hervor und muß schräg überfahren werden. (Sturzgefahr u. Erhöht den Speichenverschleiß)
Weiters stehen am Radweg im Augarten entlang der Mur nach Regen kleine Teiche, da das Wasser nicht Richtung Böschung abfließen kann und den Makatanbelag unnötig aufweicht. (Abhilfe: Pflege bzw. Beseitigung des Randbewuchses)
Wer kann mir weiterhelfen damit der Augarten auch bei Schnee und Regen Radtauglich bleibt



Scharfes Eck ist weg
Ruha - 05.11.2010, 12:35
Vielen Dank an die zuständigen StadtpolitikerInnen und Radwegplaner für die Entschärfung der Radwegkreuzung mit der Moserhofgasse. Immerwieder kam es dort wegen Unübersichtlichkeit zu gefährlivhen Situationen der RWG BenützerInnen.


Im Schnitt 195 km pro Kopf und Jahr
Euri, 23.12.2010, 09:28
Die ganze Tabelle (nachzulesen auf der VCÖ-Homepage):

Vorarlberg: 500 km (plus 2 km)
Tirol: 270 km (plus 8 km)
Salzburg: 260 km (plus 5 km)
Niederösterreich: 240 km (plus 5 km )
Oberösterreich: 225 km (plus 7 km)
Steiermark: 195 km (plus 9 km)
Burgenland: 185 km (plus 3 km)
Kärnten: 180 km (plus 4 km)
Wien: 165 km (plus 9 km)
Österreich Durchschnitt: 225 km

Quelle : VCÖ 2010




Radfahrer
wqlter neuhold - 22.12.2010, 16:31
hallo!

kann mir wer verraten wie vile km ein steirerIn pro jahr mit dem rad fährt?

danke für die info.


Christbaumwald
webmaster - 19.12.2010, 21:31
Beschwerde wurde an Radverkehrskoordinator Helmut Spinka weitergeleitet. Hier seine Anwort vom 17.12.:
Die Fahrverbotsschilder wurden heute Vormittag vom Straßenamt bereits
eingezogen.
Problem mit den Christbaummärkten ist, dass diese Flächen in der Marktordnung
eben verordnet sind und erst mit einer Überarbeitung der Marktordnung diese
überhaupt in ihrer Lage zu verändern wären.
Zuständig für die Durchführung der Novellierung ist das Marktamt.


Fahrverbot am Radweg mitten in Graz
white_bike_graz - 15.12.2010, 20:58
Am R2 in Graz zwischen Keplerbrücke und Edegger Steg wurde zur Weihnachtsbelustigung (oder hat das Magistrat zu viel gefeiert) auf gut 100m der Radweg mittels Fahrverbotszeichen Richtung Süden gesperrt.
Danach baute man einen Christbaumwald auf der die Fußgänger auf den Radweg zwingt.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite würde sich am Schloßbergplatz sicher ein Fleckerl für den Christbaumverkauf finden und der radweg könnte wieder frei und ohne Reibungsstelle mit den Fußgehern befahren werden.


Rad am Zug
Albert Holler - 10.12.2010, 16:52
Mir wurde zwischenzeitlich von (hoffentlich) kompetenter Seite mitgeteilt, dass die fehlende Angabe der Radtransportes bei den Lokalzügen ein Irrtum im Fahrplan sei.
Ich hoffe daher auf eine Korrektur im online Plan.
Danke für Ihre Bemühungen
und Frohe Wihnachten


Rad und Zug
Albert Holler - 09.12.2010, 07:52
Sie haben leider offensichtlich nicht ein Datum nach dem 12.12.2010 eingegeben. Tatsächlich fahren bis zu diesem Samstag die Züge mit Rad, ab dem Tag darauf ist TOTALSPERRE!


Rad am Zug
Ben Hemmens - 07.12.2010, 14:17
S.g. Hr. Dr. Holler,

ich habe soeben in der online-Fahrplanauskunft der ÖBB nachgeschaut und finde problemlos Züge mit Radmitnahme nach Radkersburg und Fehring, da muss Ihnen irgendein Fehler unterlaufen sein.

Das einfachste ist gleich "erweiterte Suche" zu wählen und dann unter "Womit" die "Fahrradmitnahme" selektieren.

MfG


Rad am Zug
Albert Holler - 07.12.2010, 11:00
Der Antwort des Webmaster (vom 7.12., 9:42) widerspricht der ÖBB-online-Fahrplan vollständig!
Wie ist Ihre Antwort zu verstehen und auf welche Unterlagen stützt sich diese?


Fahrradmitnahme: S-Bahn statt Regionalzug
Webmaster - 07.12.2010, 09:42
Es ist zwar richtig, dass es mit Fahrplanwechsel keine Regionalzüge mit Fahrradmitnahme mehr gibt, allerdings in erster Linie deshalb, weil die S-Bahn die Regionalzüge weitgehend abgelöst hat. Nach wie vor ist bei so gut wie allen S-Bahnen die "Fahrradmitnahme begrenzt möglich", es gibt wenige Ausnahmen wie den ersten Frühzug auf der S3 am Samstag.
Kleiner Tipp: Zumal die Fahrradmitnahme bei den GKB weiter gratis ist, kann man sich auf der Südachse bis Werndorf ein ÖBB-Tagesticket ersparen, wenn man die neue S-6 Richtung DL nimmt. Achtung! Halt in Werndorf nur Mo-Fr dreimal stadtauswärts, stadteinwärts überhaupt nur einmal.




Bahne&Rad - Zu Vergessen
Dr. Albert Holler - 06.12.2010, 15:43
Sie zeigen ein wunderschönes Foto der Bärlauchtoour 2010 mit den Rädern am Bahnhof Bad Radkersburg - dies gehört der Geschichte an. Die ÖBB nehmen ab 13.12. 2010 KEINE Räder mehr nach Bad Radkersburg mit. Weder hin noch zurück, an keinem Tag, mit keinem Zug! Dasselbe gilt für die Ostbahn nach Fehring und Szentgothard! Nach Spielfeld gibt es auch eine so extreme Einschränkung des Angebotes, dass damit eine Totalsperre für Rad am Zug von Graz weg verhängt wurde!


Schneeräumung am Radweg
white_bike_graz - 03.12.2010, 11:35
Große Worte als der Schnee noch weit weg war, („Anders, als in vielen anderen
österreichischen Städten, werden in Graz auch Behindertenparkplätze, Radabstellplätze und insbesondere Radwege mit erster Priorität im Winterdienst
freigehalten.“
Und kaum testet der Winter mit ein Schneeflocken den Schneeräumdienst versagt dieser kläglich.
Und das KfV sieht das Fahrrad als nicht geeignet bei solche Bedingungen.
Würden die Schneeräumung auf den Radwegen funktionieren, könnte man sich staufrei und Umweltfreundlich fortbewegen und müsste nicht mit dem Rad auf die Straße ausweichen.




Winterweiche Radler
Horst - 02.12.2010, 16:56
Winterharte RadlerInnen in der Kleinen Zeitung (BRAVO), winterweiche im ORF Stmk/Kuratorium für Verkehrssicherheit: h t t p ://ondemand.orf.at/bheute/player.php?id=stm&day=2010-12-01&offset=00:02:50 (Leerzeichen in http entfernen)
lg
Horst


Beleuchtung des Radweges Richtung Puntigam
Elfi Eissner - 09.11.2010, 15:35
Ich fahre täglich die Strecke zwischen Reitweg (Puntigam) und Zinzendorfgasse und ärgere mich mit zunehmender Dunkelheit über die NICHTBELEUCHTUNG zwischen dem Teilstück Sturzgasse - Puntigamer Brücke. Es kann doch nicht sein, dass der Radweg entlang dem Golfplatz nach der Brücke und auch sonst überall beleuchtet ist, aber gerade wo er schmal und dunkel wird, gibt eskeine Beleuchtung. Auch auf der Autostraße daneben gibt es keine Beleuchtung, so dass man diese als Alternative benutzen könnte. Man muss regelrecht zur Puchstraße fahren, obwohl es den Murradweg gibt! Vielleicht gibt es dazu schon Beschwerden, bitte dringend um Abhilfe!! Vielen Dank im Sinne der Radfahrsicherheit!
Elfi Eissner


Gefahrenstellen melden
Webmaster - 09.11.2010, 15:21
Bitte Gefahrenstellen an den Radverkehrskoordinator helmut.spinka@stadt.graz@at (außerhalb von Graz an die Baubezirksleitungen) und/ oder argus-stmk@gmx.at melden - wir schauen uns die Sachlage in der Regel vorort an und konfrontieren Spinka gebündelt mit den Beschwerden/Vorschlägen. Die Radfalle-Seite unter graz.gruene.at ist zwar in Betrieb, wird aber meines Wissens nicht gewartet.


Wo kann man Gefahrenstellen melden
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:36
Hallo,
kaputte Straßenbeleuchtungen kann man Stadtwerke Graz (Straßenbeleuchtung)
[beleuchtung@energie-graz.at] melden
doch wie sieht es mit Gefahrenstellen auf Radwegen aus, es gab früher einmal so eine Seite und ich bin mir sicher es machen einige Radler mit (siehe mybikeline / Radwegparker)


Gefahrenstelle Körösistraße
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:26
Der Radweg Richtung Süden endet ohne Kennzeichnung in Einen Baugitter ( Baustelle ex Pewag) ( Sturzgefahr beim zügigen radeln in der Nacht)
Bei der gleichen Baustelle liegen mini-schmalen Radweg Richtung Norden seit Wochen Holzlatten am Radweg ( Sturzgefahr)


Gefahrenstelle Augarten
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:19
Wer hilft?
Der Rand der Plastersteine vor Sitzpänken hat einen Höhenunterschied von bis zu 3 cm. (Sturzgefahr)
Die Betoneinfassung bei der Unterführung bei der Augarten steht 1-2 cm hervor und muß schräg überfahren werden. (Sturzgefahr u. Erhöht den Speichenverschleiß)
Weiters stehen am Radweg im Augarten entlang der Mur nach Regen kleine Teiche, da das Wasser nicht Richtung Böschung abfließen kann und den Makatanbelag unnötig aufweicht. (Abhilfe: Pflege bzw. Beseitigung des Randbewuchses)
Wer kann mir weiterhelfen damit der Augarten auch bei Schnee und Regen Radtauglich bleibt



Scharfes Eck ist weg
Ruha - 05.11.2010, 12:35
Vielen Dank an die zuständigen StadtpolitikerInnen und Radwegplaner für die Entschärfung der Radwegkreuzung mit der Moserhofgasse. Immerwieder kam es dort wegen Unübersichtlichkeit zu gefährlivhen Situationen der RWG BenützerInnen.

Überholen im Kreisverkehr
poidi, 13.10.2010, 08:50
gilt denn ein Kreisverkehr nicht als kreuzungsbereich?

dann wäre ja eigentlich überholen verboten, oder?

generel gilt, am besten einfach so fahren, dass man nicht überholt werden kann.
autohupen tun sicher weniger weh, als autoräder!


Radweg beim Joanneumring kommt - endlich.
Riru, 05.10.2010, 10:44
Heute in der "Kleinen Zeitung":

Künftig sollen ja Pedalritter, die vom Opernring kommen, geradeaus bis zur Keesgasse weiterfahren können. Zu diesem Zweck wird im Frühjahr ein Radweg entlang der Südseite des Joanneumrings eingerichtet - auf dem Gehsteig, der dafür vermeintlich breit genug ist.


(naja, gut dass dort endlich ein Radweg kommt - aber warum denn schon wieder am Gehsteig? Und solang er nicht bis zur Mur weitergeht, ist's nur eine halbe Sache)


Ben Hemmens, 27.09.2010, 16:56
"StVO § 2. Begriffsbestimmungen.
1)
8. Radweg: ein für den Verkehr mit Fahrrädern bestimmter und als solcher gekennzeichneter Weg;
9. Reitweg: ein für den Reitverkehr bestimmter und als solcher gekennzeichneter Weg;
10. Vorheriges SuchergebnisGehsteigNächstes Suchergebnis: ein für den Fußgängerverkehr bestimmter, von der Fahrbahn durch Randsteine, Bodenmarkierungen oder dgl. abgegrenzter Teil der Straße;
11.Gehweg: ein für den Fußgängerverkehr bestimmter und als solcher gekennzeichneter Weg;
11a.Geh- und Radweg: ein für den Fußgänger- und Fahrradverkehr bestimmter und als solcher gekennzeichneter Weg;"

Ein Gehsteig wird deswegen über Merkmale wie Randstein etc. definiert, weil es kein Gehsteig-Schild gibt. Wäre ja ein schöner Schilderwald in der Stadt.

Bei den sonstigen, mit Schildern gekennzeichneten Wegtypen ergibt sich der rechtliche Status aus einer Verordnung plus Schilder, die der Verordnung entsprechen. Ob es einen Randstein bzw. Niveauunterschied etc. gibt, ist rechtlich irrelevant.


Ulrich unpässlich, 18.09.2010, 12:40
kaernten.orf.at/stories/470552/ - Tja, wer sich nur per Benzin-Vierrad fortbewegt steht schnell an Hndernissen an. Zu Fuss oder Rad, notfalls geschultert, stehen Weg und Wald immer offen. Doch besser als ein welkender Kranz am Ulrichsberg gefällt mir allemal noch ein eiserner zackiger 6-7-8-facher am Hinter-Rad.


eine STVO Frage: Gehsteig vs. Gehweg
poidi, 16.09.2010, 10:14
Weiß jemand, ob der Unterschied zwischen Gehweg und Gehsteig irgendwo gesetzlich dokumentiert ist?

Ich meine mich zu erinnern, dass ein Gehweg baulich getrennt von der Straße sein muss - also mit Grünstreifen oder ähnlichem.

Ist nur eine "Bordsteinkante" so ists ein Gehsteig.

Außerdem gilt, dass ein Geh- und Radsteig nicht STVO-konform ist.

Also wäre zB der "Geh- und Radweg" in der C.v.Hötzendorfstraße und ähnliche "Geh und Radsteige" STVO-widrig.

Gibt es dazu juristisch fundierte Aussagen?


Grutol, 11.09.2010, 19:54
Bei mir funktioniert die Radfalle nach wie vor. War vielleicht nur ein kurzfristiges Problem.


radfalle weg?
poidi, 05.09.2010, 13:43
was ist eigentlich mit der radfalle auf der homepage der grünen passiert?

die ist nicht mehr erreichbar. ist die eingestellt worden?


Hauptbahnhof
Ben Hemmens - 17.08.2010, 10:48
Beim Bahnhof sollte tatsächlich die Gelegenheit genutzt werden, ordentliche Rad-Verbindungen herzustellen.

Erstens hat die Achse Innenstadt - Eggenbergerstr. durch die stetige Entwicklung des Viertels rund um die FH Joanneum konstant an Bedeutung gewonnen, so dass der Bedarf an Rad-Kapazität entlang dieser Route ganz anders ist als noch vor 10 Jahren. Der Istzustand ist gemessen an Bedarf und Potenzial jetzt deutlich inadäquat. Und dabei muss die Stadt für jede Radlerin und jeden Radler, sowie auch für jede FußgängerIn und Fußgänger, auf dieser Strecke dankbar sein, weil die Gegend es ja gar nicht aushalten könnte, wenn hier die Leute überwiegend auf autobasierte Mobilität setzen würden. Irgendwann bringt dann das hoffentlich erfolgreich besiedelte Reininghaus-Areal noch mehr Radverkehr auf diese Strecke.

An der Gürtelkrezung muss es also endlich eine Radverkehrsführung geben, die diese Kapazität aufweist. Da wird es NICHT reichen, an den Mindestanforderungen der RVS herumzukratzen. Zukunftsfähig ist hier eine Breite der Radfahranlage von 2m pro Richtung, und nicht weniger.

Auch die Verbindung Eggenberg-Keplerstrasse muss aufgewertet werden. Ich kann mich durchaus mit einem am Außenrand des Bahnhofsplatzes geführten Radweg anfreunden, wenn dieser weniger konfliktträchtig geführt ist wie der jetzige UND eine ausreichende Breite aufweist: und letztere setze ich wieder mit 2m pro Richtung, also 4m, an. Ist er schmäler, baut man meiner Meinung nach nicht für die Zukunft, sondern für die Vergangenheit.


@Überholen, Gerold
Petra, 02.08.2010, 23:25
Da geb ich dir allerdings recht, besser weiter links sodass man auch als "Hindernis" wahrgenommen wird. Dazu kommt ja, dass man dadurch auch von parkenden Autos (Autotüren) aus leichter gesehen werden kann (und ausweichen kann).

Leider hilft auch das Fahren in der rechten "Reifen"spur nicht bei allen Autofahrern, teilweise wird man dann eben ohne Sicherheitsabstand überholt- bzw eher einfach an einem vorbeigefahren ohne groß den Kurs zu korrigieren.

Genauso wie beim linksabbiegen haben anscheinend viele die Ansicht, sie seien einfach die "wichtigeren" Verkehrsteilnehmer und die Radfahrer sollen eben selber schauen, wo sie bleiben.

(Erst heute wieder in der Steyrergasse beim linksabbiegen trotz ausgiebigen, lange vorher gegebenen Handzeichens mit Vollgas (statt bremsen) überholt worden...)


Nun Ganz Total Offen: Mitterstrasse, Direttisima zum "Schwarzl"-Teich
Franz Rumor , 23.07.2010, 07:58
Die deutlich erkennbaren Tafeln "Fahrverbot", "Sackstrasse", "Gesperrt" weisen Radfahrenden oft den attraktiveren Weg. (Objektiv, manch Polizeiaktivität mal subtrahiert.)

Zum grössten Badesee bei Graz (9 km südlich Hauptplatz) hab ich noch keine Veloweisung entdeckt. Der Eintritt ist ab (8 vor) 8 pm frei, doch das Einfahrtstor an der Vorderseite (Doppelsee-Nordwesteck (FKK), A9-exit 191 Schwarzlsee) bleibt eher nicht bis "Öffnungszeitende" (22h) offen. Das Rad ausserhalb des Zauns ansperren hilft ...

"Totalsperre Mitterstrasse" (12.7. bis 9.9.10, Reparatur der Brücke über die A2) schwarz auf orange erklärt eigentlich: Weniger Kfz-Verkehr auf der Radroute und natürlich share space! mit Gehern am schmalen Baustellenweg.


3 Millionen Muskelbewegte statt 140.000 Kfz-Verkehrsaufkommen
Johannes Muhr - 19.07.2010, 08:49
Gestrigen Sonntag Nachmittag kamen Menschen per Rad, zu Fuss, auf Skates und nutzten die de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_40 - Europas meistbefahrene - intensiver denn je. 60 km Autofreimachung a la "Still-Leben" der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 könnte zweijährlich wiederholt werden. iptv.orf.at/stories/2004325/


...jetzt sind sie da!
Roman Zweck - 03.07.2010, 18:02
Dieser Tage beschloss die Stadt, die Überwachung selbst in die Hand zu nehmen und Personal an die Polizei zu verleihen. Jedoch nur zwei Leute, aber immerhin. Siehe unter Medien/ Kleine Zeitung.


Ja: Her mit Laserpistolen
Markus, 02.07.2010, 11:34
Es ist wirklich ein Witz, dass in Graz praktisch keine Radarkontrollen durchgeführt werden. Die neuen "Schul 30er" sind völlig für die Würscht, weil sich eh keiner dran hält. Das wirklich absurde an der Sache: offenbar findet eine breite Bevölkerungsschicht es super, dass in Graz keine Radarkontrollen stattfinden, weil diese Leute "Lebensqualität" offenbar ausschließlich als "Autofahrqualität" verstehen - und Radarkontrollen nicht als Maßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer verstehen, sondern als "Abzocke". Soviel zum Zivilisierungsgrad der österreichischen Bevölkerung.

Übrigens: aus den gleichen blöden rechtlichen Gründen werden auch Radwegparker, Zebrastreifenparker usw. in Graz nicht gestraft: die Polizei hat kein Personal, die Parksherrifs der Stadt Graz dürfen in solchen Fällen (derzeit) nicht strafen. Eine Schande.


Weg mit Mittelleitlinien, her mit Laserpistolen!
Roman Zweck - 01.07.2010, 15:21
Leider ist gerade in jüngster Zeit zu beobachten, dass in Graz Mittelleitlinien nachgepinselt wurden. Sie haben (für den Kfz-Verkehr) kanalisierenden und damit beschleunigenden Effekt und sind zumindest innerorts verzichtbar. Außerdem finde ich es skandalös, dass seit zwei Jahren keine von der Stadt beauftragten Tempomessungen mehr stattfinden, wegen fadenscheiniger rechtlicher Bedenken.
RZ



Überholen
Gerold, 01.07.2010, 13:07
Selbstverständlich darfst du nicht überholt werden, sobald klar ist dass du abbiegen willst.

Ich meine überhaupt, dass die gefährlichsten Situationen für Radfahrer jene sind, die aus Überholvorgängen (also überholende Autos) entstehen (neben Gefahr an Kreuzungsbereichen und durch parkende Autos - diese beiden kann man aber selbst einigermaßen kontrollieren).

Ich halte es für sehr wichtig, nicht zu weit rechts zu fahren - sonst wird man auch trotz Gegenverkehr überholt. Ich fahre dort, wo Autos den rechten Reifen haben, und nicht an der Gehsteigkante (wie leider sehr viele andere Leute, die offensichtlich Angst vor dem Autoverkehr haben).
Extrem gefährlich sind jene Straßen, die genau so breit sind, dass trotz Gegenverkehr überholt wird - in einer sehr schmalen Straße hingegen fühle ich mich als Radler sehr sicher. Das sollte man vielleicht den Veranstwortlichen mal sage, dass auch das eine Maßnahme für den Radverkehr ist: schmale Straßen, in denen Autos nicht überholen können.


Überholen trotz Handzeichen
Petra, 29.06.2010, 13:19
Es passiert mir wirklich regelmäßig, dass ich beim Linksabbiegen, trotz Handzeichen, völlig ungerührt mit Vollgas überholt werde.

Ich würde erstens gerne wissen, wie die Rechtslage hier aussieht: wenn man seine Links-Abbiegeabsicht durch ein Handzeichen lange genug vorher ankündigt (also nicht "plötzlich" nach links schwenkt), sodass es dem Autofahrer ohne Probleme möglich wäre, zu bremsen (bzw nicht zu überholen) - darf man dennoch überholt werden? Denn zwischen Autofahrern gilt doch ein Überholverbot beim Abbiegen.

Zweitens - wäre es, sollte ich richtig liegen und auch bei Radfahrern beim abbiegen ein Überholverbot bestehen, nicht möglich in irgendeiner Form etwas Bewusstseinsbildung bei Autofahrern zu betreiben? Ich habe das Gefühl, Viele sind sich gar nicht bewusst, wie gefährlich dieses Verhalten ist, Einigen ist es vll auch wichtiger schnell noch über die grüne Ampel zu brettern, als andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Ganz Allgemein hab ich das Gefühl es gibt hier gar kein Unrechtsbewusstsein bei vielen Autofahrern - Handzeichen? Egal schnell vorbeibrettern, der Radler wird schon schauen, wo er bleibt... (und, wie heute geschehen, noch im Rückspiegel zu verstehen geben, dass man sich gefälligst "verschwinden" soll wenn man beim abbiegen überholt wird).

Ich fahre seit Jahren Rad im Stadtverkehr und alle brenzligen Situationen sind auf dieses Verhalten zurückzuführen gewesen. Daher sehe ich da ein großes Unfallsvermeidungspotential und Etwas, wo ein bisschen Bewusstseinsbildung nötig wäre.


Bahnhof Leibnitz-Umbau
christa - 28.06.2010, 18:03
Schön, dass der Bahnhof Leibnitz um- und ausgebaut wird. Aber das Provisorium (für 2 Jahre Bauzeit oder so?) ist eine Katastrophe: 50 Stufen hinauf, 50 Stufen hinunter über die Behelfsbrücke. Der Umbau soll rund 82 Mio Euro kosten - und da war nicht vielleicht eine Rampe neben der Stiege möglich, über die man ein Rad rauf- bzw. runterschieben kann? Und vielleicht auch einen Kinderwagen? Und auf der ÖBB-Homepage nicht die geringste Information! Eine Leibnitzerin hat mir etwas von einem Busshuttle vom Bahnhof Leibnitz nach Kaindorf erzählt. Frage: Busshuttle mit dem Fahrrad?
PS: Danke an den netten Mitreisenden, der mir geholfen hat mein Rad über die Behelfsbrücke zu tragen.


Stacheldraht bei
white_bike_graz - 17.06.2010, 21:58
Am rechten Murufer zwischen Kalvarienberg und Umspannwerk gibt es eine kleine Brücke am Radweg die seitlich mit Stacheldraht gesichert.
(Fotos vorhanden)
könnt ihr mir weiterhelfen wie man diese Gefahrenstelle besitigen kann, bzw. dem Menschen der den Stacheldraht befestigt hat zu Verantwortung ziehen.


Polizei wartet in der Annenstraße
Hugo, 09.06.2010, 20:21
Gestern bin ich durch die Annenstraße gefahren. Zu spät hab ich gesehen, dass ein Polizeiauto direkt bei der ca. 30 Meter langen Sperre beim Eggenberger Gürtel gewartet hat. Ich bin durch eine gewisse Gerissenheit (und durch geschicktes Manövrieren in legal-Radfahr-erlaubten Einbahnen) entkommen, aber die Warnung an alle: die Polizei legt sich dort offenbar eigens auf die Lauer, um Leute die illegal 30 Meter auf Straßenbahngleisen fahren abzufangen.


no milk today - but fun
Johannes Muhr - 29.05.2010, 14:17
myspace.com/cyclowns getroffen, dann 20 km cityskating.at , etwas "Design" & & ... grad noch schnell zum Bahnhof-Spar ... seit der Fahrbahnsperre der obersten Annenstrasse am 25. üben Radler und Fussgänger shared space am Gehsteig - eigentlich wie bisher, nur wenig enger und dass man dem Tabakabgas eines Vor-Gängers länger ausgesetzt ist ... kürzer, komfortabler, begegnungsfreier bietet sich der noch asfaltierte Gleisbereich an, haben auch schon andere Radler entdeckt ... oben rechts in den Gürtel einfädeln! ... von links warten zwei Reihen auf Grün, das vorderste Auto am rechten Fahrstreifen einschlägig gestreift und beschriftet ... völlig verkehrslichtsignalfrei rolle ich mit pomalen 15 km/h nach rechts rein ... der Chor der Verbrennungsmotore setzt hörbar ein, Gürteleifen beginnen ihr Schmatzen und Zischen ... Drängeln zuvorkommend biege ich rechts in die freie (abgetrennte) Ausweiche am Hotel Europa ... weisse Blitze vor mir ... zweimal zwei, dezent artikuliert, angenehm unblau ... der Kfz-Pulk draussen auf der Hauptfahrbahn wäre nun gerade vorbei ... die leicht schräge Sicht auf die denkmalgschützten grünen Neon-Leuchtzeiger an der Bahnhofshalle zeigt: vielleicht schon Punkt 22 Uhr ... Spar wird jetzt gleich sperren ... bremse sanft so, dass der Beifahrer bequem beim Fenster des Polizeiwagens wird rausreden können, das motorisiert auch schon aufgeht ... (relativ weit, stellte mein Schmunzeln, T-Shirt, Rucksack vielleicht doch Vertrauen her?) ... der Fahrer stellt den Motor luftfreundlich und entspannt ab und setzt in freundlichem Ton an zu: "Fahren am selbständigen Gleiskörper. Wie sehen Sie das mit der StVO?" (Klar nimmt er aus seiner Perspektive solchen Regelverstoss wahr.) "Ich wollte noch eine Milch einkaufen" und deute auf die andere Seite des Gürtels hinüber. "Was haben Sie sich dabei gedacht?" ... "dass vor etwa 2 Monaten VizeBürgermiesterin Lisa Rücker bei einer Veranstaltung gemeint hat, für Radfahrer wird immer offen sein" ... Die Begegnung hat sich so flugs und freundlich wieder aufgelöst.
Natürlich hatte ich auch überlegt und geschaut wie das wäre, wenn doch eine Strassenbahn (oder ein paar Fahrgäste) in diese zweigleisige Haltestelle mit beiderseits Inseln käme. Hätte ich mich für vielleicht ein bisserl Durchwurschteln am Gehsteig entschieden, wäre ich wohl ohne Anhaltung durchgekommen. Und auch zu spät.


@schirmherrschaft
poidi, 15.05.2010, 11:35
hm, täusch ich mich oder ist das nicht eigentlich illegal?


Bewegung ...
Johannes Muhr - 12.05.2010, 13:50
Wer sich transportieren lässt, kann Wartezeit zum "Hupfn" nützen. Gscheit und xund! Am ersten Privathupfer-Bild hupfn.at/index.php?id=86 liest sich "Veloblitz" am T-shirt: Gfallt ma. Promi+Medienfritz+Kamera+Kfz+Hupfergruppe überlegten mal eine Filmaufnahme und verstellen unbedacht den unmarkierten Radweg zwischen Strassenbahn-Werbehütte und Mega-Light vor der Messehalle. Meine deutliche Bitte, doch eine Passage für Radler freizulassen, wirkte.


Radleichen
Georgi, 26.04.2010, 08:42
Radleichen in graz werden von "rebikel" im Auftrag der Stadt Graz entsorgt (z.B. mit den weißen Schleifen). Wer eine Radleiche im Keller hat, oder wer am Radparkplatz vorm Haus Radleichen hat sollte Herrn Pauer anrufen (0 676/ 50 19 070) - der freut sich, wenn er wo Radleichen bekommt. Ich hab das gemacht, mit einem Unfallrad, das nicht mehr zu gebrauchen war - nach einem Anruf hat's Herr Pauer abgeholt, sich vielmals bedankt und mir als Gegenleistung sogar ein Gratis-Service für mein nicht kaputtes Zweitrad angeboten.


Zu "Kennzeichen für RadlerInnen"
Moderator - 21.04.2010, 11:34
In dieses Forum wird nur im Falle von Missbrauch und grober Fehlinformation eingegriffen: Um letzteres handelt es sich bei der untenstehend angeführten Behauptung, in der Schweiz gebe es aus polizeilichen Gründen Nummernschilder. Wir haben uns mit diesem Legenden-Evergreen redaktionell wiederholt befasst, zuletzt 2007. Bitte unter Stichwort "Nummerntafeldiskussion" suchen.
Die Red.


 


Radfahrer fahren oft neben den Radweg.......
Jany - 21.04.2010, 11:27
Bin selber Radtfahrer jedoch muß ich leider da 24 km zur Arbeit mit dem Auto fahren. In In der Weinzötlstrasse ist ein wunderbarer Radweg den ich in meiner Freizeit selber oft nutze jedoch fahren immer mehr und mehr Radfahrer neben den Radweg auf der Fahrbahn wo die Autos mind einen 70er fahren? Für mich ist es unbegreiflich über soviel Unüberlegtheit mancher Radler den diese gefährden nicht nur sich sondern auch alle Verkehrsteilnehmer einfach unverantwortlich es gehört so wie in der Schweiz ein Nummernschild für Radfahrer um solcher Schwarzen Schafe Herr zu werden.......


Schrotträder auf Abstellplätzen
Walter Bradler - 19.04.2010, 09:34
In Zeitungen tauchen regelmäßig Artikel auf über das "Radlchaos", zb an der Ecke Murgasse/Sackstraße. Kein Wunder, wird doch dort wertvoller Platz von zahlreichen "Schrottis" verstellt! Wo bleiben heuer die weißen Schleifen der Stadt auf offensichtlichen Radleichen und die anschließende Entsorgung? Diese Aktion sollte idealerweise im April bereits abgeschlossen sein!


poidi, 16.04.2010, 13:25
hi leute,

auch meine radabstellplätze sind da - zwar leider nicht vor der haustüre wie angeregt, sondern ums eck - dafür aber gleich 6 bügel - juhu!

eine andere anregung.

nachdem in letzter zeit ja einige radfahrüberfahrten aufgehoben wurden mittels radweg ende - und radweg anfang hätte ich folgende idee:

Die städte sind ja immer stolz auf ihre "radwegkilometer" -wie wärs also mit einer echten zählung von radwegkilometern; also messung der radwegabschnitte die mindestens einen kilometer lang sind.

solche "ende" "anfang" aktionen würden dann vermutlich die gesamtzahl erheblich reduzieren!



Macska - 13.04.2010, 21:36
Jippie! Meine Radabstellplätze sind da.

Im Herbst hab ich per mail an den Grazer Radverkehrsbeauftragten Helmut Spinka (helmut.spinka@stadt.graz.at) gebeten, dass an einer Kreuzung in meiner Nähe (Ecke Leonhardstr./Hartenaug., Bezirk St.Leonhard) zusätzliche Radabstellplätze errichtet werden. Und, siehe da: die Winterpause (für das Bauamt, nicht für mich als Radler) ist vorbei, und flugs werden meine Radabstellplätze gebaut.

Das heißt: es funktioniert! Mein Appell an alle Grazer: wünscht euch Radabstellplätze (dort wo sie euch bisher fehlen). Wunsch per mail an: helmut.spinka@stadt.graz.at


Graz könnte sich an Schwesterstadt Gronongen orientieren
Karl - 04.04.2010, 19:15
Graz ist nicht mehr Fahrradhauptstadt - könnte es aber leicht wieder werden. In Graz gibt es derzeit einen Radverkehrsanteil von 16%, der Autoverkehrsantel beträgt 46%, aber die Hälfte dieses Anteils sind kurze Autofahrten unter 5 km. Das bedeutet ein Fahrtenanteil von 23% aller Wege sind Autofahrten die nicht weiter als maximal 5km gehen, ein viertel allter Pkw-Fahrten ist gar kürzer als 3km. Würden die kurzen Autofahrten mit dem Rad erledigt, dann hätte Graz einen Radverkehrsanteil von 16% + 23%= 39% aller Wege und das ist auf den Prozentpunkt genau der Radverkehrsanteil der Schwesterstadt Groningen. Und jeder der schon mal in Groningen war weiss, dass dies eine Stadt mit hoher Lebensqualität und fuktionierendem Wirtschaftsleben ist. Natürlich wird das Fahrrad in Groningen wie das Verkehrsmittel Nummer 1 behandelt und der Pkw Verkehr genießt dort keine Privelegien. Ich würde sagen Graz darf ruhig Groningen werden.


Radweg - Augarten
Monika - 26.03.2010, 14:36
Der Radweg durch den Augarten ist in katastrophalem Zustand! Nach jedem Regen steht das Wasser und man schaut dementsprechend aus, wenn man zur Arbeit kommt. Bei längerer Trockenheit staubt es fürchterlich und die Schlaglöcher nach dem Winter sind auch nicht zu verachten. Wann wird dieses Teilstück endlich asphaltiert oder zumindest saniert???


Neue VCÖ-Untersuchung: Graz ist nicht mehr Fahrrad-Hauptstadt
Hannes, 25.03.2010, 11:47
Viel wurde in Graz letztes Jahr gejubelt über den Titel "Fahrradhauptstadt Österreichs". Dieses Jahr ist offenbar wieder wer anderer vorn: nämlich Bregenz. Für Graz (bzw. die zuständigen Politiker und Behörden) muss das bedeuten: jetzt die Förderung des Radfahrens noch verstärken! Nicht den Anschluss verlieren! Und (weiter) für eine gute Infrastruktur für Radler sorgen.


Zuschuss für E-Fahrräder
Susanne, 25.02.2010, 10:15
Gerade im neuen Drahtesel gelesen dass ab 2010 auch in Wien (wie auch in anderen Bundesländern) bis zu 300 Euro Förderung für den Kauf eines Elektrofahrrads geboten werden.

Natürlich ist ein E-Fahrrad für die Umwelt besser als ein gekauftes Auto, insofern die Förderung sicher kein ganz falscher Schritt.

Dennoch fragt man sich, wieso es keine Förderungen für ganz gewöhnliche Radler gibt? Mein Mann und ich sind, wie viele andere Radler auch, seit mittlerweile 13 Jahren ausschließlich mit dem Fahrrad in Graz unterwegs (und besitzen kein Auto) - wäre das nicht genauso förderungswürdig bzw. NOCH förderungswürdiger als der Ankauf von E-Fahrzeugen, die ja auch irgendwie geladen werden müssen?

Der einzige Grund der mir einfällt, wieso es für ganz gewöhnliche Radfahrer keinerlei Zuschüsse z.B. zu Fahrradreparaturen/Fahrradkauf/Bimtickets im Winter gibt, obwohl sie Straßen, Parkplätze und auch die feinstaubgeplagte Umwelt entlasten, ist leider, dass es einfach zu viele gibt, als dass man so viel Geld lockermachen wollte.

Als Durchschnittsradler bekommt man meist eher Steine von der Politik in den Weg gelegt. Als E-Radler 300 Euro. Irgendwie seltsam.


Riesenrad & Eisernes Tor: Weihnachten war(s) eben
Johannes Muhr - 15.02.2010, 09:56
Kein EISERNES Festhalten mehr an der jahrelangen TOR heit für Stromkabel zu den Weihnachtsmärkten, Lkw-gerechte Kabelbrücken quer über die zwei vielbefahrenen (Geh- und)Radwege (links der Mur und rechts ab Opernring) zu legen. Diese wurden nämlich erstmals mit Alu-Fachwerkmasten plus Traverse (Riggs auf Betonfuss) elegant überbrückt. Keine Trapezbuckel mehr sondern vornehm ebenes Gleiten und Gehen zur RIESEN freude der RAD benutzer, die sich zum nächsten Advent genau auf diesen Portalen eine grosse Aufschrift verdient haben:

HEISSA! RADLN IM WINTER


Bikelane Battle on Bedford Ave., Brooklyn
Johannes Muhr - 15.02.2010, 09:07
Im Ö1-Morgenjournal zu hören: Trotz Lippenbekenntnissen Bürgermeisters Bloomberg pro Radverkehr entfernte die Stadt New York einen Radstreifen in der Bedford Avenue, weil sich eine dort lebende Glaubensgemeinde an den freizügig bekleideten Radfahrern stiess. Radaktivisten malten die Linien nach und wurden nun vor Gericht gestellt.

www.youtube.com/watch?v=19oo7Ejq9WI

www.streetsblog.org/2009/12/01/dot-sandblasts-14-blocks-of-bike-lane-off-bedford-avenue/


Gefährlich im Winter
Roman Zweck - 13.02.2010, 09:59
Linkskurve, Gegenverkehr nicht einsehbar, leichtes Schneetreiben knapp 40km/h.
Hinter mir ein Auto mit geringem Abstand, als die Fahrbahn wieder einsehbar ist gebe ich kurz Handzeichen, dass er überholen kann. Er setzt an zum Überholen, fährt neben mir im Gegenverkehr (unter 1m Abstand), lässt die Scheibe runter, schaut zu mir und brüllt: "Das ist lebensgefährlich, was Sie machen!". Gibt Gas und ist weg.
(entdeckt auf rad-spannerei.de/blog)




kein Namen angegeben 12.02.2010, 12:20
In der Plüddemanngasse sind nichteinmal die Busspuren gesäubert


Mit Rennrad im Schnee
Martin Orthacker - 11.02.2010, 11:58
Der Leiter der Grazer Wirtschaftsbetriebe, Gerhard Egger, richtete am 10.02.einen Appell, sich den schwierigen Bedingungen anzupassen und nur wintertaugliche Fahrzeuge und festes Schuhwerk zu wählen: "Wir bemühen uns sehr, auch die Radwege freizuhalten, ein Rennrad als Fortbewegungsmittel ist derzeit dennoch nicht geeignet." Dazu eine Statement von Martin Orthacker, Chef des Fahrradbotendienstes "Veloblitz" und selbst Fixie-Fahrer:

Das hat das Zeug für endlose Philosphierereien, und es gibt Dinge, die momentan vielleicht wichtiger sind - wie viele Tage, Wochen (?) sind die Feinstaubwerte schon jenseits von gut und böse und es passiert wiedermal.... nichts?
Wie auch immer.
Rennrad im Winter: Meiner Meinung nach ist das fast ausschließlich eine Sache der Fahrtechnik, es gibt Rennradfahrer, die im Schnee sicherer als Mountainbiker unterwegs sind - mühsamer ists auf jeden Fall, aber nachdem die Hauptverkehrswege recht schnell frei sind, ist man mit dem Rennrad (als Berufsradler) insgesamt wahrscheinlich noch immer am schnellsten - und zumindest gefährden Rennradler nicht gar so viele andere Verkehrsteilnehmer wie etwa Autofahrer, die entweder ohne Winterreifen oder aber mit einem Tempo unterwegs sind, als ob die Straßen staubtrocken wäre...
Und wenn mans auf eine Diskussion anlegt, nimmt man erst recht das Rennrad und deklariert das Botenfahren als Training - und ist von der Benützungspflicht von Radwegen, die oft noch immer eher bescheiden geräumt sind, befreit... Und wird beispielsweise am Glacis sicherlich von manchen Autofahrern wüstest beschimpft...
Ich bin jedenfalls heute mittag mit dem Fixie heimgefahren, morgen werde ich den Traktor nehmen - aus Bequemlichkeit.
Und selbst wenn man Rennradler im Winter als geisteskrank ansieht, gilt doch für jeden einzelnen: "one less car".
Eine Frage noch: Gibt's denn momentan derart viele Rennradler (bzw. Unfälle), dass Hr. Egger sie extra erwähnen muss?!? Ich glaube, wer jetzt mit dem Rennrad fährt, der weiß, was er tut. Hoffentlich.
Und abschließend aus dem eigenen Erfahrungsschatz: Ich war bei Schneefahrbahn mit einem Neuboten unterwegs, er mit einem "vernünftigen" Rad, ich mit Rennrad, gleiches Tempo, gleiche Stelle - er stürzte, ich nicht...
...was jetzt entschieden zu viele Worte für so ein "Problem" waren.



Ladetätigkeit auf Radwegen
Moriz - 02.02.2010, 14:19
Ich ärgere mich ständig, dass so viele Fahrzeuge (vor allem Lieferwagen, aber auch Privat-PKW) zu Ladetätigkeiten auf Radwegen, Gehsteigen, Zebrastreifen usw. stehen. Kontrollen oder Strafen gibt es hier offensichtlich nicht. Der Falschparker geht kein Risiko ein, bekommt keine Strafe, und wenn durch seine Schuld (z.B. fehlende Sichtbeziehungen bei Zebrastreifen) ein Unfall passiert sagt er auch: "was kann ich dafür?"

Dagegen hilft meiner Meinung nach nur eine Maßnahme mit zwei Punkten:

a) mehr Ladezonen, insbesondere dort wo jeden Tag Ladetätigkeit durchgeführt wird
b) mehr Kontrollen, mehr Strafen

Auf Radwegen, Gehsteigen, Zebrastreifen parken ist kein Kavaliersdelikt. Durch solches Verhalten kann es ohne weiteres zu schweren Unfällen kommen. Wer das Radfahren und das zu-Fuß-gehen attraktiver machen will, muss auch dafür sorgen, dass Radfahrer- und Fußgängerwege frei bleiben.


Nachhaltige Sanierung
Karl Reiter - 22.01.2010, 10:37
Jedes Jahr werden bestimmte Straßenzüge in Graz generalsaniert, oft 1:1, mitunter mit gewissen Anpassungen zugunsten des motorisierten Verkehrs. Ich möchte als Alternative die Prüfung aller anstehenden Sanierungen auf Verbesserungs-möglichkeiten für den Rad- und Fußgängerverkehr vorschlagen, etwa in Hinblick auf moderne Qualitätsstandards, Barrierenfreiheit, witterungsgeschützte Radabstellanlagen oder Straßenraumgestaltung in Hinblick auf verordnete bzw. geplante Kfz-Tempolimits. Auch eine Begehung und jedenfalls die Behandlung im Sinne einer klaren Prioritätenreihung wäre gut. Um so etwas wie eine neue Planungskultur für Straßensanierungen einzuführen, wären alle Befassten im Magistrat einzubinden und entsprechende Kommunikationsprozesse am besten extern zu moderieren bzw. zu begleiten. Wichtig wäre es auch derzeitige Planungs- und Gestaltungsunsitten wie Absenkung der Gehsteige bei Kfz-Einfahrten abzustellen und im Gegensatz dazu Gehsteige auf gleichem Niveau, wo immer möglich, über Kreuzungen zu ziehen. Ich denke, die Arbeit könnte sich lohnen, weil damit langfristig und kontinuierlich Voraussetzungen für die sanfte Mobilität geschaffen werden. Natürlich bin ich mir bewusst, dass es 30 - 40 Jahre brauchen wird, bis das ganze Netz durchsaniert ist- aber ich habe ja Kinder. Ein entsprechender Brief erging an Vizebürgermeisterin Lisa Rücker.



Im Schnitt 195 km pro Kopf und Jahr
Euri, 23.12.2010, 09:28
Die ganze Tabelle (nachzulesen auf der VCÖ-Homepage):

Vorarlberg: 500 km (plus 2 km)
Tirol: 270 km (plus 8 km)
Salzburg: 260 km (plus 5 km)
Niederösterreich: 240 km (plus 5 km )
Oberösterreich: 225 km (plus 7 km)
Steiermark: 195 km (plus 9 km)
Burgenland: 185 km (plus 3 km)
Kärnten: 180 km (plus 4 km)
Wien: 165 km (plus 9 km)
Österreich Durchschnitt: 225 km

Quelle : VCÖ 2010




Radfahrer
wqlter neuhold - 22.12.2010, 16:31
hallo!

kann mir wer verraten wie vile km ein steirerIn pro jahr mit dem rad fährt?

danke für die info.


Christbaumwald
webmaster - 19.12.2010, 21:31
Beschwerde wurde an Radverkehrskoordinator Helmut Spinka weitergeleitet. Hier seine Anwort vom 17.12.:
Die Fahrverbotsschilder wurden heute Vormittag vom Straßenamt bereits
eingezogen.
Problem mit den Christbaummärkten ist, dass diese Flächen in der Marktordnung
eben verordnet sind und erst mit einer Überarbeitung der Marktordnung diese
überhaupt in ihrer Lage zu verändern wären.
Zuständig für die Durchführung der Novellierung ist das Marktamt.


Fahrverbot am Radweg mitten in Graz
white_bike_graz - 15.12.2010, 20:58
Am R2 in Graz zwischen Keplerbrücke und Edegger Steg wurde zur Weihnachtsbelustigung (oder hat das Magistrat zu viel gefeiert) auf gut 100m der Radweg mittels Fahrverbotszeichen Richtung Süden gesperrt.
Danach baute man einen Christbaumwald auf der die Fußgänger auf den Radweg zwingt.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite würde sich am Schloßbergplatz sicher ein Fleckerl für den Christbaumverkauf finden und der radweg könnte wieder frei und ohne Reibungsstelle mit den Fußgehern befahren werden.


Rad am Zug
Albert Holler - 10.12.2010, 16:52
Mir wurde zwischenzeitlich von (hoffentlich) kompetenter Seite mitgeteilt, dass die fehlende Angabe der Radtransportes bei den Lokalzügen ein Irrtum im Fahrplan sei.
Ich hoffe daher auf eine Korrektur im online Plan.
Danke für Ihre Bemühungen
und Frohe Wihnachten


Rad und Zug
Albert Holler - 09.12.2010, 07:52
Sie haben leider offensichtlich nicht ein Datum nach dem 12.12.2010 eingegeben. Tatsächlich fahren bis zu diesem Samstag die Züge mit Rad, ab dem Tag darauf ist TOTALSPERRE!


Rad am Zug
Ben Hemmens - 07.12.2010, 14:17
S.g. Hr. Dr. Holler,

ich habe soeben in der online-Fahrplanauskunft der ÖBB nachgeschaut und finde problemlos Züge mit Radmitnahme nach Radkersburg und Fehring, da muss Ihnen irgendein Fehler unterlaufen sein.

Das einfachste ist gleich "erweiterte Suche" zu wählen und dann unter "Womit" die "Fahrradmitnahme" selektieren.

MfG


Rad am Zug
Albert Holler - 07.12.2010, 11:00
Der Antwort des Webmaster (vom 7.12., 9:42) widerspricht der ÖBB-online-Fahrplan vollständig!
Wie ist Ihre Antwort zu verstehen und auf welche Unterlagen stützt sich diese?


Fahrradmitnahme: S-Bahn statt Regionalzug
Webmaster - 07.12.2010, 09:42
Es ist zwar richtig, dass es mit Fahrplanwechsel keine Regionalzüge mit Fahrradmitnahme mehr gibt, allerdings in erster Linie deshalb, weil die S-Bahn die Regionalzüge weitgehend abgelöst hat. Nach wie vor ist bei so gut wie allen S-Bahnen die "Fahrradmitnahme begrenzt möglich", es gibt wenige Ausnahmen wie den ersten Frühzug auf der S3 am Samstag.
Kleiner Tipp: Zumal die Fahrradmitnahme bei den GKB weiter gratis ist, kann man sich auf der Südachse bis Werndorf ein ÖBB-Tagesticket ersparen, wenn man die neue S-6 Richtung DL nimmt. Achtung! Halt in Werndorf nur Mo-Fr dreimal stadtauswärts, stadteinwärts überhaupt nur einmal.


Bahne&Rad - Zu Vergessen
Dr. Albert Holler - 06.12.2010, 15:43
Sie zeigen ein wunderschönes Foto der Bärlauchtoour 2010 mit den Rädern am Bahnhof Bad Radkersburg - dies gehört der Geschichte an. Die ÖBB nehmen ab 13.12. 2010 KEINE Räder mehr nach Bad Radkersburg mit. Weder hin noch zurück, an keinem Tag, mit keinem Zug! Dasselbe gilt für die Ostbahn nach Fehring und Szentgothard! Nach Spielfeld gibt es auch eine so extreme Einschränkung des Angebotes, dass damit eine Totalsperre für Rad am Zug von Graz weg verhängt wurde!


Schneeräumung am Radweg
white_bike_graz - 03.12.2010, 11:35
Große Worte als der Schnee noch weit weg war, („Anders, als in vielen anderen
österreichischen Städten, werden in Graz auch Behindertenparkplätze, Radabstellplätze und insbesondere Radwege mit erster Priorität im Winterdienst
freigehalten."
Und kaum testet der Winter mit ein Schneeflocken den Schneeräumdienst versagt dieser kläglich.
Und das KfV sieht das Fahrrad als nicht geeignet bei solche Bedingungen.
Würden die Schneeräumung auf den Radwegen funktionieren, könnte man sich staufrei und Umweltfreundlich fortbewegen und müsste nicht mit dem Rad auf die Straße ausweichen.




Winterweiche Radler
Horst - 02.12.2010, 16:56
Winterharte RadlerInnen in der Kleinen Zeitung (BRAVO), winterweiche im ORF Stmk/Kuratorium für Verkehrssicherheit: h t t p ://ondemand.orf.at/bheute/player.php?id=stm&day=2010-12-01&offset=00:02:50 (Leerzeichen in http entfernen)
lg
Horst


Beleuchtung des Radweges Richtung Puntigam
Elfi Eissner - 09.11.2010, 15:35
Ich fahre täglich die Strecke zwischen Reitweg (Puntigam) und Zinzendorfgasse und ärgere mich mit zunehmender Dunkelheit über die NICHTBELEUCHTUNG zwischen dem Teilstück Sturzgasse - Puntigamer Brücke. Es kann doch nicht sein, dass der Radweg entlang dem Golfplatz nach der Brücke und auch sonst überall beleuchtet ist, aber gerade wo er schmal und dunkel wird, gibt eskeine Beleuchtung. Auch auf der Autostraße daneben gibt es keine Beleuchtung, so dass man diese als Alternative benutzen könnte. Man muss regelrecht zur Puchstraße fahren, obwohl es den Murradweg gibt! Vielleicht gibt es dazu schon Beschwerden, bitte dringend um Abhilfe!! Vielen Dank im Sinne der Radfahrsicherheit!
Elfi Eissner


Gefahrenstellen melden
Webmaster - 09.11.2010, 15:21
Bitte Gefahrenstellen an den Radverkehrskoordinator helmut.spinka@stadt.graz@at (außerhalb von Graz an die Baubezirksleitungen) und/ oder argus-stmk@gmx.at melden - wir schauen uns die Sachlage in der Regel vorort an und konfrontieren Spinka gebündelt mit den Beschwerden/Vorschlägen. Die Radfalle-Seite unter graz.gruene.at ist zwar in Betrieb, wird aber meines Wissens nicht gewartet.


Wo kann man Gefahrenstellen melden
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:36
Hallo,
kaputte Straßenbeleuchtungen kann man Stadtwerke Graz (Straßenbeleuchtung)
[beleuchtung@energie-graz.at] melden
doch wie sieht es mit Gefahrenstellen auf Radwegen aus, es gab früher einmal so eine Seite und ich bin mir sicher es machen einige Radler mit (siehe mybikeline / Radwegparker)


Gefahrenstelle Körösistraße
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:26
Der Radweg Richtung Süden endet ohne Kennzeichnung in Einen Baugitter ( Baustelle ex Pewag) ( Sturzgefahr beim zügigen radeln in der Nacht)
Bei der gleichen Baustelle liegen mini-schmalen Radweg Richtung Norden seit Wochen Holzlatten am Radweg ( Sturzgefahr)


Gefahrenstelle Augarten
white_bike_graz - 08.11.2010, 19:19
Wer hilft?
Der Rand der Plastersteine vor Sitzpänken hat einen Höhenunterschied von bis zu 3 cm. (Sturzgefahr)
Die Betoneinfassung bei der Unterführung bei der Augarten steht 1-2 cm hervor und muß schräg überfahren werden. (Sturzgefahr u. Erhöht den Speichenverschleiß)
Weiters stehen am Radweg im Augarten entlang der Mur nach Regen kleine Teiche, da das Wasser nicht Richtung Böschung abfließen kann und den Makatanbelag unnötig aufweicht. (Abhilfe: Pflege bzw. Beseitigung des Randbewuchses)
Wer kann mir weiterhelfen damit der Augarten auch bei Schnee und Regen Radtauglich bleibt



Scharfes Eck ist weg
Ruha - 05.11.2010, 12:35
Vielen Dank an die zuständigen StadtpolitikerInnen und Radwegplaner für die Entschärfung der Radwegkreuzung mit der Moserhofgasse. Immerwieder kam es dort wegen Unübersichtlichkeit zu gefährlivhen Situationen der RWG BenützerInnen.

Schnee Schnee Schnee
Albion, 18.01.2010, 08:47
Auch wenn es wochenlang nicht mehr geschneit hat liegen immer noch die gefrorenen Schneehaufen rum, und zwar immer exakt auf den Radwegen, Radstreifen und ganz besonders an den Rad-Überfahrten bei Kreuzungen. Man hat fast den Eindruck, der Schnee würde absichtlich dorthin verschoben, weil er dort "niemandem im Weg ist" (also keinem Autofahrer).

Wäre es nicht möglich, zumindest nach einer Woche geräumte Radwege zu haben? Ist da eigentlich irgendwer zuständig? Interessiert das überhaupt irgendwen? Oder haben die zuständigen Stellen nicht kapiert, dass man auch im Winter radeln kann (oder muss, als Berufspendler)?


2012

Schiebestrecke Unterführung Eggenbergerstraße
M.F., 21.12.2012

Ich wohne in Eggenberg und fahre aus Umweltgründen täglich mit dem Fahrrad stadteinwärts zur Arbeit. Im Zuge der Sanierung der Straßenunterführung beim Hauptbahnhof wurde seit 26. November der einzige Radweg von Eggenberg in die Stadt komplett unterbrochen. Man ist als Radfahrer gezwungen auf den Gehweg auszuweichen und sein Rad zu schieben.

Ich verstehe diesen Schritt nicht, da der Weg vor der Unterführung gleich breit ist und dort mit einer Linie einfach zwischen Gehweg und Radweg geteilt wird und der gleich breite Weg wird nun bei der Unterführung plötzlich von im Boden verankerten Eisenstangen versperrt und zur Schiebestrecke erklärt.

Natürlich ist jeder Radfahrer in der Lage vom Rad abzusteigen und es zu schieben, aber ich denke, dass dies erstens nicht notwendig ist. Zweitens ist es meiner Meinung nach eine Frechheit in Zeiten von Feinstaub und CO2 den umweltbewussten Radfahrern das Leben schwer zu machen.

Da diese Schiebestrecke 11 Monate lang geplant ist und neben den Eggenberger Bewohnern auch alle Pendler zur Fa Siemens und die Studierenden der FH Joanneum betrifft, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das Anliegen der Radfahrer zum Thema machen könnten.

Mit freundlichen Grüßen,

M. F.


 

2009
Graz Petersgasse
Tina, 25.12.2009, 13:59
 Ich fahre oft in Graz von Ost nach Süd. Ich fahr am Radweg Waltendorfer Gürtel, und dann weiter in die Moserhofgasse. Das kurze Stück in der Petersgasse (zwischen Waltendorfer G. und Moserhofg.) ist aber extrem lästig. Da ist immer Stau, und die Autos stehen kreuz und quer. Die Straße ist extrem breit. Wenn man da an den Seiten einen Radstreifen markiert, stehen die Autos alle in der Mitte, und man kommt vorbei. Das kostet kein Geld, und spart viel Ärger.

Besonders von Süden kommend aus der Petersgasse stehen die Leute immer so blöd mit ihren Autos, dass man nicht zum Radweg im Waltendorfer Gürtel vorfahren kann.


Christbäume
Mosko - 23.12.2009, 11:16
 Ich halte es für eine Frechheit, dass Christbäume auf Radwegen (und Gehsteigen) verkauft werden, als wäre es ganz selbstverständlich, dass man dafüRadlern und Fußgängern den Platz wegnimmt. Ich möchte mal sehen was passiert wenn man irgendwo eine Straßenspur (z.B. am Glacis eine von 3) okkupiert zum Christbaum-Verkauf.


@Churchi
Ikarus - 06.12.2009, 16:54
 1. Dass die Gleise oft rechts 2 Meter Platz haben, dann gleich wieder nur 20 cm, dann wieder mehr usw.usf. ist wirklich lästig - da sollte man eher den Gehsteig bis zu den Gleisen ziehen, und die Straße immer gleich breit (schmal) machen. Aber auch wenn für 10 oder 20 Meter Platz wäre, rechts neben das Gleis zu fahren mach ich's nicht, aus dem einfachen Grund dass ich dort, wo's wieder schmäler wird, sonst nicht reingelassen werde. Ich bleib' also zwischen den Gleisen. Manche Leute ärgern sich, manche hupen, aber meistens passt's. Ich hab den Eindruck, dass man als Radler in Graz viel mehr akzeptiert wird (und dass einem mehr Platz gelassen wird) als vor ein paar Jahren.
Richtig blöd ist übigens, dass einen die Straßenbahn oft "einfach so" anbimmelt, obwohl man nicht ausweichen kann. Das soll wohl nur heißen: "He, du Radler, du störst" - aber bringen tut dieses Gebimmel nichts.

2. Wenn du einen konkreten Wunsch für einen Radabstellplatz hast dann schreib eine Mail (mit Beschreibung und/oder Fotos) an den Radverkehrskoordinator von Graz (Helmut Spinka, helmut.spinka@stadt.graz.at). Das hat bei mir echt geholfen, und offenbar haben auch andere Leute gute Erfahrungen gemacht. Siehe hier:
www.criticalmass.at/forum/topic/grazer-radler-wunscht-euch-was


Zuschüsse
Churchi, 06.12.2009, 11:05
 Wenn man sich ein Auto kauft, das weniger Schadstoffe produziert, dann gibt es dafür vom Staat Zuschüsse. Wenn man die Öffentlichen statt des Autos benutzt, dann ebenfalls. Aber gibts auch sowas für Radfahrer?

Ich habe jetzt einen Kinderradanhänger gekauft, denn ich möchte auch mit Kindern Rad fahren und nicht aufs Auto umsteigen, wenn es nicht notwendig ist. Kostenpunkt ca.€ 700.-. Ich würde es begrüßen, wenns vom Umweltministerium Zuschüsse für Radkäufe und Radzubehör geben würde - und für Autofahrer Regelungen, dass sie umstellen müssen.
Wir bezahlen jemandem etwas, damit er ein bisschen Umweltfreundlicher unterwegs ist, und diejenigen die 0 Schadstoffe produzieren, bekommen nichts? Was is das für eine Logik?



Abstellplätze
Churchi, 04.12.2009, 12:49
Andauernd hört man in den Medien, dass in der Innenstadt schon wieder gebaut wird und wieder Auto Parkplätze weniger werden... Daraufhin immer der Konter wie viele neue Parkplätze nicht in der Innenstadt geschaffen wurden...

Wo sind die Fahrradplätze? Am Murradweg darf man sein Rad nciht abstellen ... In der Fußgängerzohne auch nicht ... Es ist eigentlich nur erlaubt sie an die Radständer (Eisernes Tor oder Rathaus) zu stellen. Schon mal versucht dort einen Ständer zu ergattern? Fast unmöglich!!! In Graz gibt es (was ich herrlich finde) sehr viele Radfahrer aber die Infrastruktur lässt wirklich zu wünschen übrig. Meine Meinung dazu: ein Autoabstellplatz in der Innenstadt nimmt Platz für ca. 5 Fahrräder weg. Weniger Parkplätze für Autos und mehr für die Fahrräder!

Übrigens: Die TU Graz ist da ein Vorzeigemodell!!! Überdachte Radabstellplätze mit Fahrradwerkzeug und Kompressor für schnelle Reparaturen.


@ ikarus
Churchi - 04.12.2009, 12:43
Is mir schon klar dass ich das darf, aber man muss mit fluchenden Straßenbahnfahrern rechnen, die einem so nahe hinten auffahren, dass sie einen beim Bremsen glatt mitnehmen würden, oder Autofahrer, die hupen und mit völlig überhöhter Geschwindigkeit an einem vorbei rasen und einen danach noch schön schneiden um einem zu zeigen, dass man nach rechts fahren soll ...

Wieso denkt niemand beim Schienenbau schon mit? Wenn man die Schienen von Haus aus außen oder innen führt geht das problemlos, nur der Wechsel von Außen nach Innen und zurück ist Schwachsinn.


Unfug pur / Mur
Johannes Muhr - 29.11.2009, 14:20
Tagelang lehnten schon Scherengitter nahe den Einmündungen des Erich-Edegger-Rad-Fuss-Stegs, bei den Murinselabgängen und auf der Hauptbrücke an den Geländern. Samstag 28.11. vormittag sehe ich den Steg gesperrt: Alu-Tafeln "Allgemeines Fahrverbot" rot-weiss, kreisrund, mehr als schulterbreit auf A-Ständern. Hölzernes Zick-Zack versperrt den Zugang auch zu Fuss. Nicht ganz. AktivbürgerInnen dürften sie schon etwas zur Seite geschoben haben. Keine Erläuterung, keine Befristung.

Frau Pichler, Lokalredaktion Kleine Zeitung, weiss nachmittags von nichts. Über die Sperre berichten? Wird sie "sicher nicht, da der Magistrat nicht besetzt ist."

Samstag abends auf der Hauptbrücke - so heisst sie noch immer am graz.at-Stadtplan: Drei Polizistinnen mit rotem Streifen um die Schildkappe. Per Kfz, kurz am Radstreifen abgestellt, hergekarrt. "Wird verordnet sein." Der andere: "Hab nichts gesehen, wir waren nicht dort." - "Weiss von nichts, normal krieg ich das per Outlook. Nur morgen Sonntag soll eine Sperre sein, 16 h Perchtenlauf, damit nicht zuviele stehen bleiben." - Interesse an dieser aktuell zwecklosen tagelangen Sperre kann ich nicht vermitteln. Man ist für die Lichterkette da. - Zum Steg wären es fast 200 m.

Erwähne die Farblinien. Rundum hier in Rosa und Gelb gesprayt auf die Fahrbahn. Die Skizze einer 30 m-Adventsternschnuppe übermalt ein Radlogo am Radstreifen. Erntet kaum mehr als Achselzucken. Und das "Infected" Pickerl von hier sichtbar über die Schrift einer Verkehrs-Zusatztafel laufend. Von der bewilligten Werbeaktion auf Verkehrstafeln (laut K&Ö Mitarbeiter am 13.11.) übriggeblieben, nachdem Magistratler hier schon Stunden die Tafeln putzten.

Als die linksufrige Radroute (Radweg) nach der Brückenrenovierung vor Jahren genau hier mit 15 cm hoher Stufe geöffnet wurde, hat da nicht ein Radler sicherheitshalber ein Warnsymbol auf die Fahrbahn gepinselt? Nicht diese Falle, sondern das Warndreieck "Achtung Stufe" störte den zu Fuss vorbeistreifenden Polizisten ...


kein Namen angegeben 26.11.2009, 12:31
 Ach ,graz ist so ÖV und Umweltfreundlich!
Warum gibt es dann keine Busspur vom Lattenzaun der Uni in der merangasse bis nach St.Peter ?
Täglicher Megastau....


@Churchi:
Ikarus - 20.11.2009, 10:05
 Laut Sicherheitsempfehlungen der Stadt Graz soll man nur dann rechts neben den Gleisen fahren, wenn dort viel Platz ist (konkret mindestens 1 bis 1.5 Meter) - das heißt also, dass man FAST IMMER zwischen den Schienen fahren soll. Ich mach das immer, und es ist okay - man muss sich halt nur trauen. Ich schüttel immer den Kopf, wenn ich Leute seh, die sich rechts zwischen Schiene und Gehsteig zwängen (oft auf 20 cm) - das ist irre gefährlich. Niemals machen!

Ähnliches gilt übrigens für parkende Autos: mindestens 1 oder 1.5 Meter Abstand halten. Dann kann sich auch bei Gegenverkehr kein Autofahrer vorbeiquetschen - noch ein Vorteil. Radfahrer haben ein Recht, sicher auf der Straße zu fahren - und dieses Recht müssen sie auch in Anspruch nehmen!


Neue Gleise - Gefahr für Radfahrer!!!
Churchi - 17.11.2009, 13:32
 Seit die GVB auf die neuen Straßenbahnen umstellt wird Radfahren immer gefährlicher ...
Warum?
Um bequem in die neuen Bims einsteigen zu können werden die Einstiegsbereiche bis auf ca 20-30 cm an die Schienen heran gelegt. Ansonsten führen sie lalerdings in der Mitte der Straße ...
Auf welcher Seite soll man nun fahren?
Fährt man links von den Schienen, dann läuft man Gefahr die Gehsteigkante im Bereich der Einstiegsstellen zu rammen, da dort ja kaum mehr Platz ist.
Fährt man zwischen den beiden Schienen dann kann man sich sicher sein, dass Straßenbahnfahrer klingeln, Autos hupen und man extrem riskant überholt wird.
Gut man könnte dauernd wechseln ... Hierzu muss man allerdings sagen, dass es kaum einen Radfahrer gibt der nicht schon mal aufgrund nasser Schienen gestürzt ist.
Ausserdem sind die neuen Schienen (kommt mir zumindest vor) alle etwas erhaben gelegt. Soll heißen sie stehen höher aus dem Asphalt heraus. Die alten Schienen waren Plan mit der Fahrbahn gelegt. => Noch höheres Risiko für Radfahrer.

Lösungsidee: Wenn die GVB ihrer Schienen immer ganz aussen an der Fahrbahn führen würde und nicht ganz innen, dann könnte man immer zwischen ihnen fahren und müsste somit viel weniger kreuzen.


Danke fuer die 4 neuen Katzenaugen...
Johann Wurzenberger - 10.11.2009, 08:14
...und die freundliche Aufklaerung gestern Abend bei Ihrer Radueberprufeung in der alten Poststrasse (naehe FH und Simens).


Sperre Schwimmschulkai?
Werner Heran - 04.11.2009, 07:56
 Heute morgen bei der Baustelle am Schwimmschulkai machte mich ein Bauarbeiter unmissverständlich auf eine mitten am Weg aufgestellte Tafel mit dem Hinweis "Radfahrer absteigen" aufmerksam und forderte mich zum Absteigen auf. Im gesamten Abschnitt waren keine Bauarbeiten zu entdecken. Wiederholt wird hier die wichtigste Nord-Süd-Achse meiner Ansicht nach willkürlich gesperrt - Schritttempo würde sicherlich genügen, wenn wirklich gebaut wird.
Der gesamte Bauablauf ist auch symptomatisch: Statt am Parkstreifen der Körösistrasse die Container, den Kran u.s.w. zu errichten wird der wirklich stark benutzte Rad- und Fußweg massiv beeinträchtigt. Wer trägt eigentlich bei solchen Bauten die Bewilligungsverantwortung?


Med - 23.09.2009, 22:37
Ich wunder mich, muss ich ganz ehrlich sagen. Erstens, dass es überhaupt Fahrrad-Polizei gibt in der Stadt - hab wirklich noch nie wen gesehen. Und zweitens, dass da nicht einige junge Leute dabei sind, die gern mit dem Radl auf Streife fahren wollen und dafür sorgen, dass ihnen das auch erlaubt wird. Ich bin überzeugt, dass es von ungeheurer symbolischer Wichtigkeit wäre, Fahrrad-Polizei in der Stadt zu haben. Das kann unter anderem helfen, dass a) Radler von Autofahrern eher ernst genommen werden, b) Probleme behoben werden, die nu ein Radfahrer merkt (z.B. Radwegparker), c) auch Radfahrer, die gestraft werden, die Strafe von einem ebenfalls radlnden Polizisten viel eher akzeptieren, usw.usf. Warum man sich diese Chance entgehen lässt?


zur berittenen Polizei
veloblitzer h.c. - 23.09.2009, 17:34
 In den Polizeiinspektionen vulgo Wachstuben verstauben Fahrräder seit Jahren vor sich hin, eine eigene Fahrradtruppe gibt es erst seit kurzem, deren Mitglieder für Einsätze zu zweit nach, glaube ich, keinen fixen Schema, zusammengezogen werden. Argumentiert wird immer mit zu wenig Personal/ Zeit/ Geld. Einer der Bike Cops, die am 22.09. mitgefahren sind - der mit dem goldenen Radl-Flinserl im Ohr - war auch schon 08 in der Annenstraße bei der Packeselparade dabei. Meine - unmaßgebliche - Meinung: Die Zeit, die die "Codier-Spezialtruppe" verbraucht, in Richtung Bike-Streifen umschichten!


Fahrrad-Polizei
Med - 23.09.2009, 12:51
 Ich hab bei der Rundfahrt am "autofreien Tag" am 22.9.2009 erstmals in Graz Fahrrad-Polizei gesehen. Wurde die von anderswo herbeordert (Wien)? Oder gibt's die eh sowieso, aber sie sind zu faul, an anderen Tagen auch das Radl auszupacken? Oder gibt's einfach so wenige, dass eine Sichtung unwahrscheinlicher ist als ein Treffen mit dem Yeti?


Hat die Justizministerin kein Faltrad?
Johannes Muhr - 03.09.2009, 14:05
Um in Wien in Kombination mit U-Bahn und überhaupt äusserst flott unterwegs zu sein? Manche Bus- und Radspuren stehen ihr dann offen ...
www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2119764/justizministerin-andion-ortner-will-busspuren-fahren.story


Citymanager und Kommunikationsberater Heimo Maieritsch ...
Johannes Muhr - 28.08.2009, 14:23
... radfährt zur Auto Emotion Messe maieritsch.koerbler.com/?p=62 ... lässt sich einen Hupfer per Pinzgauer (das Puch-Kfz) karren maieritsch.koerbler.com/?p=71


St. Peter
Rudi Haring - 13.08.2009, 14:31
 Mangels Aktivitäten unserer Bezirksvertretung ist St. Peter einer der am geringsten erschlossenen Bezirke, was die Radwege anbelangt. Das Versprechen der Vizebürgermeisterin, wonach die St. Peter Hauptstraße radfreundlicer gestaltet werden soll, ist von 2009 auf 2010 verschoben worden, eine Übung, die von ihren diversen Vorgängern/innen seit mehr als 20 Jahren auch schon so praktiziert worden.
Aktuell: Von der Dr. Pfaffgasse gibt es ein Brückchen zum Banngrabenweg, von dort führt ein Verbindungsweg zum Dammweg. Nun dieses Brückchen ist seit heute von irgendjemandem gesperrt worden, ebenso der Verbindungsweg, der mit Sandsäcken abgeriegelt wurde. Eine Fraug mit Gehbehinderung wollte mit ihrem Elektrofahrzeug vom Dammweg kommend in den Banngrabenweg einbiegen, einige Passanten mussten die Säcke wegräumen, damit sie weiterfahren kann. Das zeigt, dass Radwege auch für Menschen mit Kinderwagen oder eben Rollstuhlfahrer wichtig sind.
Wenn jetzt schon eine grüne Politikerin nichts weiterbringt, was wird künftig noch an Einschränkungen der Radwege passieren?
Rad frei!



Radweg Puntigamerstr.
Ben Hemmens - 08.08.2009, 20:17
Es gibt einen Radweg entlang der Südseite der Puntigamerstr. von Höhe SCW bis zur Puntigamer Brücke. Der Weg dorthin ist etwas versteckt: bei der Kreuzung vor OBI den Gürtel queren und durch den Parkplatz auf der anderen Seite fahren, dann links in den Schwarzen Weg einbiegen. Dieser mündet am kleinen Kreisverkehr mit der Poppmeierstr. und den Rampen zum Gürtel, von dort weg geht dann der Radweg - er taucht unter die Bahn und bei der Puntigamer Kreuzung wieder auf.

Es ist etwas umständlich, aber dann vermeiden Sie den Verkehr fast komplett.


Verbesserungsvorschlag
wute herwig - 05.08.2009, 09:07
 Warum ist ein Radfahrer, der auf der überlasteten Puntigamer Straße in Richtung Osten unterwegs ist, gezwungen auf dieser bis zur Kreuzung Herrgottwiesgasse-Gmeinstraße zu radeln, obwohl bereits ca 350 m vorher eine kostengünstige Anbindung an den Radweg möglich wäre?

PS: Vom Einkaufszentrum West Richtung Liebenau gibt es keine andere zumutbare Radfahrverbindung!!



Letzte Zeile - Lapidar - "... Leider ..." / Mittlerweile mehr Miteinander
Johannes Muhr - 18.07.2009, 08:08
Kleine Zeitung 090716, S. 26: Anzeige Bus und Bim / verbundlinie.at :

Kinderwagen, Gepäck, Rollstühle kostenlos, nach Massgabe des Platzes, bestimmte Türen werden offen gehalten ... "Die Mitnahme von Fahrrädern ist im Stadtverkehr leider nicht möglich." Schluss. Punkt.

Es blieb mir in Erinnerung, dass ich mal spät abends mit Reifenpanne am Rad spätabends aus dem fast leeren geräumigen GVB-Bus gewiesen wurde.

Ob ich das in so einem Fall wieder versuchen würde? Immerhin erlebe ich doch seit längerem und mir scheint lückenlos Entgegenkommen seitens der Menschen am Steuer von Bim und Bus. Ein gutes Gefühl des Miteinander auch bei kreativer Nutzung von Verkehrsflächen als Radfahrer.

Einmal geholfen hat mir schon - nach Auto-Mitfahrt - ein verwaistes Einkaufswagerl: Sein Korb nahm das Birdy-Faltrad plus 8 kg Transportgut bestens auf und weiter gings mit Muskelkraft am kürzesten Weg.


Für moderne Radverkehrsbestimmungen und - anlagen!
Horst K. - 16.06.2009, 15:08
Hallo,
in letzter Zeit komme ich mehr abseits meiner Stammstrecken herum und sehe und ärgere mich über gedankenlosest geplante/gewachsene Radweganlagen (die nicht vorhandene Wartung lasse ich hier mal beiseite). Weil aktuell wieder über eine StVO-Novelle und u.a. die Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht diskutiert wird: Ich möchte die Radlobby ermunern, hier am Ball zu bleiben.
Meine Kritik: Bestehende Radverkehrsanlagen sind sehr oft ausschließlich als Radverbannungsbereiche geplant und gebaut. Selbst neue Anlagen sind nur für gemütliche Eingang-Waffenrad-FahrerInnen aus den 70ern des vorigen Jahrtausends gebaut: eng, mit unübersichtlichen Kreuzungsbereichen, viel zu kleinen Kurvenradien etc.
'Meine' Vorschläge:
Kurzfristig: Aufhebung der Radwegbenützungspflicht STVO § 68 (1)
Mittelfristig: Anpassung der Normen für Radverkehrsanlagen an 25km/h
Langfristig: Beim Bau daran halten
Sowieso: Aufhebung der 10km/h-Beschränkung bei RadfahrerInnenüberfahrten
StVO §68 (3a) .
Meine Argumente: Die erzielbare Durchschnittsgeschwindigkleit der RadlerInnen hat sich seit den 80ern deutlich erhöht, Dank moderner Technik (Schaltkomfort, Leichtlaufreifen, Alurahmen...) und gesteigertem Gesundheitsbewusstsein können fitte RadlerInennen mit gutem Material in der Ebene stets über 25km/h fahren.
Dem sollten auch die Radverkehrsanlagen Rechnung tragen. Nur wenn man zügig unterwegs sein kann, ist der Anreiz zum Verzicht auf das Auto gegeben. Dauerndes Bremsen nervt, man fühlt sich gefrotzelt statt unterstützt, ohne Auto (auch längere) Strecken zurückzulegen.
Spezialfall: Radfahrerüberfahrt: Verhält man sich regelkonform und verzögert auf 10 km/h runter, wird das vom querenden AutofahrerIn zu Recht als Vorrangverzicht interpretiert/ignoriert.
Winkeladvokarisch gedacht:"(3a) Radfahrerüberfahrten ... dürfen Radfahrer nur mit einer Geschwindigkeit von höchstens 10 km/h und nicht unmittelbar vor einem herannahenden Fahrzeug und für dessen Lenker überraschend befahren. "
Wie schaut's denn mit der Verknüpfung dieser 3 "und' aussagetechnisch
aus? Sagt dieser Satz nicht dass man sowieso immer Nachrang hat, da man
nie 'unmittelbar' vor einem hernanhenden Fahrzeug die Überfahrt befahren
darf? Wie ist 'unmittelbar' definiert?
Andererseits: Für einen Lenker, der die Regel kennt, kann einE RadlerIn
gar nicht überraschend die Überfahrt befahren. Hebelt dieses 'und' die
anderen beiden Vorgaben aus?
Ein anderes Problem stellen kombinierte Geh- und Radwege dar. Durch die großen
Geschwindigkeitsunterschied zwischen Fußgängern und RadlerInnen auf
engem Raum kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Dass
undiszipliniertes Verhalten auf beiden Seiten Auslöser ist, liegt
offensichtlich in der mangelhaften Natur des Menschen.
Beim sonntäglichen Familenradausflug ist es kein Problem auf kreuz&quer
laufende Kinder, Hunde und Erwachsene (also alles aus dem praktischen
Vertrauensgrundsatz Ausgenommene) Rücksicht zu nehmen, aber bei
Nutzfahrten sollte man die Freiheit haben, diese ungeeignten Anlagen zu
meiden.
Radfahranlagen sollten sich zeitgemäß am freien Markt behaupten.
Ist ein Radweg so gebaut, dass er Erleichterung und ein mehr an
Sicherheit bietet, wird ihn JedeR RadfahrerIn dankbar annehmen - es ist
aber eine Zumutung auf einen vermurksten Radweg gezungen zu werden.

lg
»Horst


Bianchi Rennrad gestohlen!
Stephanie Neubauer - 10.06.2009, 14:09
Hallo!
Mir wurde gestern Nacht in der Zinzendorfgasse ein Bianchi Rennrad 609 Vento gestohlen. Es ist ein kleines älteres Damenrennrad RH 48, blauer Rahmen mit weißer Bianchi-Schrift, schwarzer Sattel, weißes Lenkerband (unübersehbar), Look-Pedale
Ich habe das Rad im Mai bei der Gebrauchtradbörse in der Körösistraße gekauft.
Sollte Ihnen/euch dieses Rad auffallen/zum Kauf angeboten werden bitte ich Sie/euch mich zu kontaktieren.
BITTE AUCH DIE INFO AN ANDERE HÄNDLER/PERSONEN ZU SENDEN !!!
Mit bestem Dank
Stephanie Neubauer
0650/8192383



Radbilder auf 4chan
anonymous, 08.06.2009, 06:59
hatetepe doppelpunkt slash slash zip.4chan.org/n/src/1244432928921.jpg zip.4chan.org/n/src/1244428055462.gif


"Seitdem ich in Pension bin, fahre ich n u r mehr mit dem Rad" ...
Johannes Muhr - 04.06.2009, 06:37
 ... Dr. Erhard Glötzl, Linz - e.gloetzl.googlepages.com/ - nach dem Vortrag seiner "Thesen zur Finanzkrise" auf Einladung der Grünen Wirtschaft. "Und mit Helm." ... und denkt jedesmal in dieser Kurve ... an den Unfall von Schuller Ernst.


herrengasse
kein Namen angegeben 19.05.2009, 17:05
 doch wohl erst ab herbst frei - die ausnahme für radler ist überklebt...


17.5. Ossiachersee autofrei, Gleisdorf skatet jeden Sonntag
Johannes Muhr - 11.05.2009, 11:28
Nach dem Wörthersee gibt es nun auch um den etwas nordwestlich davon liegenden See 1 Tag mehr Bewegungsraum für Nichtmotorisierte: www.kaernten-aktiv.at/ossiachautofrei

Ab 17.5. ist sonntags der GEZ-Parkplatz (200 m westlich des Hauptplatzes) in Gleisdorf frei für Skater. Bei Musik von 13-22 h. Und um 18 Uhr wird eine Runde durch die Stadt der "Energie und Umwelt" geskatet. Mangels Radparcour ist neben einer Hupfburg auch ein Kinderautodrom angekündigt.
www.gleisdorf.at/index.php?seitenId=21&eventsAnsicht=detail&eventsId=5922


Radweg HR7 ohne Rücksicht auf Verluste
brigitte eibisberger - 08.05.2009, 08:56
 Einer der wenigen Markadamwege in Graz wurde für immer zerstört:
Vom Wirtschaftshof neben dem Tierheim Arche Noah führte Richtung Raaba ein gut gepflegter Markadamweg. Dieser Weg wurde jahrelang von Spaziergängern, Joggern und Hundehaltern im friedlichen Nebeneinander mit Radfahrern genutzt.

Vor einigen Wochen begann man mit der Asphaltierung dieses Weges und die Idylle ist beendet: Rad-und Mopedfahrer rasen rücksichtslos mit höchst möglichem Tempo die "Rennbahn" auf und ab - gemütliches Spazieren oder Joggen ist unmöglich.
Ich hoffe, die restlichen noch nicht zuasphaltierten wenigen Wege in Graz bleiben erhalten!





am hauptplatz fahren?
kein Namen angegeben 15.04.2009, 22:06
dort ist nämlich radfahren ohne weiteres erlaubt! (auch auf den schienen!)

wieder einmal eine tatsache, die sehr seltsam anmutet - denn am hauptplatz ist es schon verdammt eng!

und ja - ich hab schon öfters, wenns wirklich ganz eng zugeht wirklich hinter der bim gewartet.

NB: heute hab ich zB auch ein Polizeiauto am hauptplatz in richtung jakominiplatz überholt - und sie haben wieder nix gesagt.

eine abschließende bemerkung: ich fahre ehrlich gesagt selten zu den hauptstoßzeiten auf der herrenstraße - kann durchaus sein, dass es da vielleicht zu eng werden könnt.




Zwischen den Gleisen fahren...
Ben Hemmens - 13.04.2009, 19:59
und wohin ausweichen, wenn die Bim vor dir am Hauptplatz anhält? Ab durch die wartenden Fahrgäste oder nimmst es mit den entgegenkommenden Bims auf?

Dahinter warten, bis sie wieder anfährt? Dann bist wirklich ein braver. Und wenns die vordere Hälfte von der Doppelhaltestelle ist, dann kann die Bim hinter dir nicht mehr bis zum richtigen Punkt einfahren (Fahrertür neben den tastbaren Pflastersteinen).

Das Tempo der Bims in der Herrengasse ist, wenn ich's richtig im Kopf habe, mit 20 km/h begrenzt - dass sie aber die maximale Kapazität aus der Strecke holen, müssten sie möglichst gleichmässig durchrollen. Wenn eine mal abbremsen muss, dann vielleicht die dahinter auch, oder sie verpasst eine Ampelphase am einen oder anderen Ende... wie du richtig sagst, schlendern wenige FussgängerInnen im Gleisbereich herum. Auch die paar dutzend RadlerInnen pro Tag die es sich momentan erlauben sind vielleicht nicht der Weltuntergang. Aber verlagern wir einmal die halbe Radlerfrequenz von der Schmiedgasse dorthin und dann reden wir von 3000 oder mehr Bewegungen pro Tag - das wäre sicher nicht ohne Nachteil für den Bim-Betrieb.

Trotz alledem sehe ich nicht wirklich ein arges Problem bis zur Ecke Landhausgasse. Aber von dort bis nördlich der Haltestellen muss von mir aus Schluss sein.


@ben
kein Namen angegeben 13.04.2009, 19:04
"Den Eindruck, dass die Fussgängerdichte in der Schmiedgasse höher ist als in der Herrengasse, habe ich nicht."

tja, aber da wo ich mit dem rad fahre - auf, bzw. zwischen den schinenen gibts eine fußgängerdichte von nahezu 0.

und somit fahre ich lieber dort. punkt.

nebenbei: wenn doch die dichte des bimverkehrs auch so groß ist, dann kann sie ja wohl auch nicht schnell fahren, oder? und somit sind die radfahrer dazwischen kein problem. zumindest ist dies meine ansicht - und ich weiß, dass ich da nicht viel zustimmung bekomm :(


Vergleich Graz/Linz
Ben Hemmens - 12.04.2009, 21:21
Ein Unterschied zwischen Graz und Linz ist, dass es in Linz soweit ich weiss 3 Strassenbahnlinien gibt, in Graz hingegen 7, die alle durch die Herrengasse fahren. Die Herrengasse ist in der Frühspitze das Nadelohr des ganzen Systems und wird in dieser Zeit an der äussersten Grenze ihrer Kapazität befahren.

Zudem ist die Herrengasse an ihrer engsten Stelle bis unmittelbar neben der Strassenbahntrasse von Gastgärten eingeengt, und auf den Gehsteigflächen daneben im Hauptplatzbereich gibt es besonders dichte Konzentrationen von FussgängerInnen (wo mehr Linen halten, dort gibts auch mehr Leute, die auf die Bim warten...). Ein ähnlich dichtes Gewürl ist mir in der Landstrasse in Linz nicht aufgefallen.

Eine Öffnung der FuZo in den Abend-und Nachtstunden, wo es diese Probleme nicht gibt, steht glaube ich bald bevor.

Vom Eisernen Tor bis zur Höhe Hans-Sachs-Gasse / Stubenberggasse ist das Radfahren erlaubt, möglicherweise bist du den Polizisten in diesem Bereich begegnet.

Den Eindruck, dass die Fussgängerdichte in der Schmiedgasse höher ist als in der Herrengasse, habe ich nicht.


@legalize cycling in Herrengasse (pedestrian zone) !
kein Namen angegeben 07.04.2009, 22:23
 Also ich fahr eigentlich nur in der Herrengasse mit dem Rad, wenn ich zB vom Jakominiplatz zum Bahnhof will, oder ähnliches.

in der Schmidgasse ist es mir viel zu gefährlich, zuviele Fußgänger auf zuwenig platz.

Kann mir jemand erklären warum es in der Schmidgasse OK sein soll, aber in der Herrengasse zu gefährlich? wegen der Bim? Warum funktioniert es dann in Linz auf der Landstraße?

cu
poidi

PS: Polizei ist mir schon oft entgegengekommen - gesagt hat sie noch nie was!


Motivation zum Mitradeln
Viktoria Zöhrer-Vogt - 05.04.2009, 22:55
Die doch noch gut ausgegangene Geschichte mit der Fortführung von "Wer radelt gewinnt" motiviert mich, auch bei dieser Aktion mitzumachen, denn ich fahre zuviel mit dem Auto ins Geschäft und das könnte den Umschwung herbei führen. Habe fest vor mitzutun und erbitte Infos, wie ich mich als Einzelunternehmerin beteiligen kann.
beste Grüße
Viktoria




der Sommer und die Ratwege
Udo F - 04.04.2009, 08:38
 Ja der Sommer ist dar :->)

Ich wahr Gestern mit dem Rad und den Skets unterwegs,
jeweils die gleiche streke.
vom Puchsteg bis nach Fernits bei den Nutrias (Wasser Raten)??
auf dem Radweck finde ich solte auch eine Kermaschine eingesetzt werden .
den was dar so ales auf der Fahrban liegt ,ist mit einen platen Reifen vor programirt
Wehr ist darfür zuschtändig ?????????
Könte man nicht so was reinigen ?
Ich Danke für infos Udo
und noch viele schöne KM und eindrücke der Landschaft um Graz


Re: "Wer radelt gewinnt" - leider nicht mehr
Horst K - 29.03.2009, 01:43
Hallo Walter,
bin ganz deiner Meinung wg der verabsäumten Bewussseinsbildung.
Meine Frau war auch Koordinatorin in ihrer Schule. KollegInnen fühlten sich z.B. bemühsigt ihr zu erklären warum sie leider nicht mit dem Rad in die Schule kommen 'können', das Alltagsradeln war immer wieder einmal Thema.
Heuer wird's das nicht sein - und nicht (nur) weil meine Liebste in Karenz ist. :)

lg
»Horstl


"Wer radelt gewinnt" - leider nicht mehr
Walter Bradler - 20.03.2009, 14:53
Der ARGUS-Homepage entnehme ich, dass die Aktion "Wer radlt gewinnt!" heuer nicht durchgeführt werden soll! Als Koordinator der Firma Wall in Graz bedaure ich diesen Umstand, da ich den Eindruck habe, dass sich die Kampagne gut entwickelt hat und sich steigender Beliebtheit erfreute. Neben der Verbesserung der Rad-Infrastruktur ist besonders die Bewusstseinsbildung sehr wichtig, um die Menschen aufs Rad zu bringen!
Vielleicht ist es doch noch möglich, eine Fortsetzung zustande zu bringen. Ein Schreiben in diese Richtung habe ich an die zuständige Absteilung des Landes und an Landesrätin Edlinger-Ploder geschickt.

Mit freundlichen Radlergrüßen
Walter Bradler


beim üben ...
beobachtet, 18.03.2009, 07:51
Hauptbrücke: die Strassenbahn klingelt.
Vor ihr radelt ein Jungerwachsener einen Kreis übers Geleis.
Aufgeregt in ein riesiges Hand-Funkgerät sprechend.
Orientiert sich, steuert auf einen Gehsteig.
Klappt den Seitenständer mit dem linken Fuss aus und steigt kippelig doch nach rechts ab.
Wirkt wenig geübt.
Zu dritt, zwei davon in dunkelblauer Arbeitsuniform - stehen sie nun um einen Jugendlichen an der Hauswand.

Nur das Rad verperrt Fussgängern die Passage am Gehsteig der Murgasse.
Ungeschickt plaziert.
"Darf ich Ihnen das Rad wegstellen?"
"Is eh meins!" der Glatzkopf und duldet es.
Ein hinderliches Polizeirad umzustellen ist - scheint´s - kein Tabu ...


Assmann - Luxus
Christian Jackl - 13.03.2009, 14:23
 Hallo

weiß jemand genauere Auskünfte über ein Assmann Luxus Fahrrad?

Ich habe es erst vor kurzem erworben, doch leider wusste der Besitzer nichts genaues über die Firma Assmann.

Wenn sich da jemand auskennt- bitte antworten.




legalize cycling in Herrengasse (pedestrian zone) !
everyday cyling, 05.03.2009, 08:01
beware of the police, they fine you - while politicians talk and talk


Mitmachen bei Radkaufstudie!
Sigrid Manhart - 16.02.2009, 13:36
Der Arbeitsbereich Wirtschaftspsychologie der Universität Wien führt derzeit eine Studie zum Thema Fahrradkauf durch. Wir benötigen für diese Studie Personen, die gerade planen, ein Fahrrad zu kaufen und bereit wären, einen kurzen Fragebogen auszufüllen.
Als Dankeschön für das Ausfüllen des Fragebogens verlosen wir unter den Teilnehmenden 5 mal 50 Euro.

Wer mitmachen möchte, kopieren sie bitte folgenden Link:

homepage.univie.ac.at/maria.pollai/fahrrad.html

Vielen Dank an alle Teilnehmenden!

Liebe Grüße
Sigrid Manhart



Schilder, Schriften, gefrorener Sattel
Ben Hemmens - 11.01.2009, 11:03
 Hallo Hannes,

ich denke das Problem mit den Schriften existiert nur auf dem Foto. Digital und auf 72 dpi reduziert, da wird bald einmal eine Schrift unlesbar.

Die Rad-Schilder haben grössere weiße Flächen, der Rest vom Foto ist dünkler, die Kamera stellt sich auf den Mittelwert ein, also sind die weißen Schilder etwas überbelichtet. Du kannst ja sehen wie sie im Bild ein wenig "glühen".

Fürs freie Auge bin ich überzeugt, dass Schwarz auf Weiss leichter lesbar ist als Grün/Weiss.

Als Weichei von den klimatisch doch meistens etwas milderen Inseln, radle ich eh nicht viel im hiesigen Winter, hatte aber bei der einen Gelegeheit wo ich letzte Woche aus Schnelligkeitsgründen doch zum Radl gegriffen habe, ein sehr unangenehmes Erlebnis. Nicht zum ersten Mal, aber ich hatte vergessen wie es ist. Der Gel-Sattel war nämlich hart wie Stein und die **schkälte hat sich alsbald auf den nämlichen Körperteil übertragen.

Da kommt mir der Gedanke, dass diese alten Styria-Sattel wo sie einfach einen roten Kunststoff fürs Leder eingetauscht haben, doch nicht so blöd waren. Wenigstens könnens ned festfrieren!
Zu(m/Maria)Trost weist lesbarer ein oldstyled Schild in (Maria)Grün

Johannes Muhr - 08.01.2009, 04:02
Gerne wär ich bei der Mariatroster Schneetour am 1.1. dabei gewesen, nun geniesse ich den Bildbericht eurer 8.

Am ersten Bild lese ich "Erich-Edegger-Weg" und "Mariatrost" weiss am grünen Strassenschild. Der neue Hauptradrouten-Wegweiser daneben ist freundlich hell designt und etwa gleich gross, doch die Angaben darauf sind nicht zu entziffern - obwohl die Tafel sogar etwas näher zur Kamera liegt.

Tja, die Zinzendorfgassen-Rad-Furt am Glacis hat ja auch mal kurios klein begonnen ;)

2008
 
Glatteis auf Nebenstraßen

Georg Faber - 20.12.2008, 18:43
 In diesem Herbst gab es an zwei Tagen am Morgen zumindestens in Strassgang, Wetzelsdorf, Eggenberg und Lend morgens auf Nebenstraßen sehr viele, mehr oder weniger große Glatteisflächen, diese waren teilweise nur zu erahnen.
Ich vermute einen Zusammenhang mit dem Versuch, die Streuung zu minimieren: Wo die Salzkonzentration sehr niedrig ist, friert die Feuchtigkeit auf der Straße beim Absinken der Temperatur in der Nacht. (Die Hauptstraßen waren einwandfrei salznass.) Zugleich trocknet die Straße durch die Sole tagsüber relativ schlecht auf.

Der Versuch ist für mich nicht automatisch negativ. Wer neue Wege beschreiten will, muss auch einmal ein Risiko eingehen. Nur: Dieses Ausmaß an Glatteis war eindeutig auch für normale Winterreifen mit Spikes an den Rändern der Lauffläche an Rädern zu viel, und zusätzlich sehr schwer zu erkennen. (Mit dem Tandem mit Spikes auf der gesamten Lauffläche konnten wir sicher fahren, mit den Alltagsrädern mit Spikes an den Rändern trotz stark vermindertem Luftdruck nicht.)
Es besteht also Diskussionsbedarf. Die Möglichkeiten, die mir einfallen:
-Stärkere Konzentration der Sole oder Splittstreuung auch auf Nebenstraßen wie früher einmal: Das hilft v.a. Fußgängern, darunter besonders alten Menschen, dazu RadfahrerInnen. Nachteile bekannt: teuer, umweltschädlich.
-Nullstreuung: Die Nebenstraßen trocknen wenigstens früher auf, Kosten geringer als aktuell, für gebrechliche Fußgänger und GelegenheitsradlerInnen gefährlich. (Wurde ja aus rechtlichen Gründen aufgegeben)
-Weitermachen wie im Herbst begonnen: Das halte ich für die riskanteste Variante, auch aus Haftunsgsgründen. Viele werden liegen (hoffentlich nicht unterm Auto!), bevor sie das Glatteis realisiert haben. Eine Bekannte von mir ist schon halb unterm Auto gelegen.

Falls eine der beiden letzteren Möglichkeiten gewählt werden sollte, schlage ich vor, das frühzeitig öffentlich zu machen. Meine Familie würde in diesem Fall auch auf den Alltagsrädern auf Winterreifen mit flächendeckenden Spikes umsteigen. (Amerkung: Ich sammle zusammen mit meiner Familie seit vielen Jahren Erfahrungen mit verschiedenen Winterreifen an Rädern, deshalb glaube ich, dass ich mir einen fundierten Vergleich zutrauen kann.) Von der RadfahrerInnensicherheit her wären die letzten beiden Varianten möglich, aber nur mit Spikes auf der gesamten Lauffläche. Dafür müsstete aber noch einmal gezielt (und diesmal bitte effektiv!) geworben werden. Ich möchte nicht wegen eigentlich unnötiger Ursachen zur Aufstellung des nächsten Ghost-bikes kommen müssen!

liebe Grüße!
georg


Rollen und Springen für Rucksäcke
Johannes Muhr - 19.12.2008, 11:47
Artistisch rollende Menschen auf Videos bei einem Rückentransportlösungsanbieter www.eastpak.com/site/eastpak.php#section=goodies;3 -
Seine "Sich bewegender Weihnachtsmann" im Vorbeifahren auf Hauswand Projektion passiert diese Tage in Graz jedoch aus einem Münchner Pkw heraus.


Projekt "Nummerntafel"
Thomas Spechtler - 13.12.2008, 17:37
Sollte so ein "Testprojekt Nummerntafel" wirklich kommen, bin ich aber jederzeit bereit, aus Protest mehrmals täglich ohne Tafel ums Rathaus zu radln und mich verhaften zu lassen...
Tom



Anm. ARGUS zu Fluch: Informationsdefizite
ARGUS Steiermark - 12.12.2008, 10:00
Zum unten stehenden Antwortmail von StRn Fluch wäre aus ARGUS-Sicht anzumerken, dass hier offenbar ein Informationsdefizit vorliegt:
1.) Am Kaiser-Franz-Josefs-Kai sind wir nach Konsultierung durch den Radverkehrsbeauftragten dafür eingetreten, KEINE Trennung zwischen Rad- und Fußgängerflächen zu markieren. Leider wurde dies von Amtswegen dann doch vorgeschrieben, weil das Geländer zur Mur zu niedrig und die Gefahr im Falle eines Radlersturzes zu groß sei. Deshalb wurde die Radverkehrsfläche straßenseitig abmarkiert.
2.) Zum Modell „Kennzeichen“ in der Schweiz: Es handelt sich um KEIN Kennzeichen, sondern um eine kleine Versicherungplakette. Polizeiliche Kennzeichen für Fahrräder gibt es - unseres Wissens nach - weltweit nirgends. Details bitte unter "Aktuelles".
Der Vorstand der ARGUS Stmk.


E-Mail Kommunikation mit der Frau Stadträtin Fluch
Rudolf Haring - 12.12.2008, 09:28
Mein E-Mail an die Stadträtin zum Thema Kennzeichen für Radlerinnen ist zwei Kästchen weiter nachzulesen. 

Antwort der Frau Stadträtin – postwendend nach ca. 2 Stunden:

Sehr geehrter Herr Mag. Haring!

Ich danke Ihnen für Ihr email, in dem Sie sich auf den heutigen Artikel in der Kronenzeitung beziehen.
Anlass meiner Aussagen war, dass es in einzelnen Bereichen zunehmend zu sehr radfahrfreundlichen Markierungen kommt (etwa entlang der Mur am Kaiser-Josef-Kai), die die FußgängerInnen buchstäblich an die Wand drängen. Mein Anliegen ist daher, angesichts der von unserem Koalitionspartner, den Grünen, forcierten Radfahroffensive nicht auf den Schutz und den notwendigen Bewegungsraum für FußgängerInnen zu vergessen
Ich gebe Ihnen Recht, dass es insgesamt um mehr Rücksicht zwischen den VerkehrsteilnehmerInnen geht, und dass auch AutofahrerInnen dringend um Mitwirkung zu ersuchen wären. Dies vor dem Hintergrund, dass Fahrräder in der Stadt ein besonders umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel sind und das Radfahren natürlich ermutigt werden sollte. Auch ist die Überwachung der Straßenverkehrsordnung natürlich vorrangig Aufgabe der Exekutive, auf deren entsprechende personelle Ausstattung wir seitens der Stadt immer wieder vehement drängen. Persönlich denke ich, dass die Ausstattung von Fahrrädern mit Kennzeichen, wie es sie in der Schweiz bereits gibt, durchaus ein gangbarer Weg wäre. Noch wichtiger wäre aber meines Erachtens die breite Bewusstseinsbildung, dass die gegenseitige Rücksichtnahme verstärkt werden sollte. Dieses Thema werde ich auch nochmals mit der für Verkehrsfragen zuständigen Frau Vizebürgermeisterin ansprechen.
Ich hoffe, dass Sie in diesem Sinne meine Aussagen annehmen können und möchte Sie ermutigen, es mich gerne wieder wissen zu lassen, wenn Ihnen dieses oder ein anderes Thema wichtig erscheint.

Mit freundlichen Grüßen
Eva Maria Fluch

Meine Replik darauf:

Sehr geehrte Frau Stadträtin,
vielen Dank für die rasche Antwort, die ich auch so interpretiere, dass in Ihnen nicht eine neue Feindin der RadfahrerInnen zu sehen ist, Sie also offensichtlich bereit sind, diese Gruppe als wichtigen und auch schützenswerten Teil des Grazer Verkehrsgeschehens anzunehmen.
Wenn Sie gestatten, stelle ich Ihre Antwort in das Diskussionsforum von ARGUS Steiermark.
Freundliche Grüße!
Rudolf Haring

Darauf die Stadträtin:

Ja, gerne. So fühle ich mich auch richtig verstanden.
Mit freundlichen Grüßen
Eva Maria Fluch




Nummerntafeln
Hanna Berger - 11.12.2008, 18:58
 Sehr geehrte Frau Stadträtin Fluch,

mit Entsetzen habe ich heute zufällig Ihre Äußerungen in der Kronenzeitung gelesen, dass Sie Nummerntafeln für Radler fordern. Als aktive und begeisterte Radlerin muss ich mich einfach gegen den Allgemeinplatz wehren, dass Radler grundsätzlich eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen und vor allem für Fußgänger mit Kinderwägen und Hunde eine echte Bedrohung sind.

Leider gibt es in Graz ja so gut wie keine echten Radwege, so dass Radler sich den Platz meist mit Autos, Kinderwägen, Fußgängern und Hunden teilen MÜSSEN. Da sehe ich (natürlich nach den Autos) eher noch die Hunde als Bedrohung für die Radler, vor allem wenn gerade jetzt in der Dunkelheit unsichtbare Leinen über den Weg gespannt werden, wenn Hunde überhaupt an der Leine geführt werden (bräuchten die nicht auch Nummerntafeln?). Wo soll man denn da als Radler hin? Gerade der von Ihnen angesprochene Franz-Josef-Kai stellt so eine Situation dar. Als Radfahrer hat man ja aufgrund der Benutzungspflicht gar keine andere Wahl als dort zu fahren.

Grundsätzlich hat man als Radler in Graz den Eindruck, dass man höchstens den Platz bekommt, den überhaupt keiner will: weder fahrende oder parkende Autos, Fußgänger, ÖV oder gar Grünraum.

Da hat man endlich das Gefühl, dass die Stadt Graz nach langen Jahren des Stillstands endlich was für die Radler unternimmt und dann kommt so eine Meldung. Das ist wirklich nicht ermutigend. Sollen denn Ihrer Meinung nach lieber alle Leute mit dem Auto fahren? Da wär' die Nummerntafel gleich dabei.

Mit freundlichen Grüßen,

Hanna Berger, Graz


Zur Nummerntafeldiskussion
Albrecht D. - 11.12.2008, 17:01
Nummerntafeln nur dann, wenn endlich eine Verordnung fuer Mindeststandards für Radwege erlassen wird. Das Nagelsche Aufhetzen der Verkehrseilnehmer gegeneinander braucht keiner, außer seinen Österreichischen-Vormerk-Punkte
(ÖVP) Sammlern.
A.D.



Kennzeichen für RadlerInnen
Rudolf Haring - 11.12.2008, 16:48
 Sehr geehrte Frau Stadträtin!

Es gibt schon rücksichtslose RadfahrerInnen, dagegen etwas zu unternehmen ist eine vornehme und gute Idee.
Ebenso verhält es sich mit vielen AutofahrerInnen in Graz und anderswo: Halten und Parken auf Gehsteigen und Radwegen, rücksichtsloses Überholen von RadfahrerInnen und knapp vor ihnen nach rechts abbiegen, Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes beim Überholen, ignorieren der Rechtsregel auf gleichrangigen Straßenkreuzungen usw. Diese Liste könnte noch weiter fortgesetzt werden, zeigt aber, dass Fahrzeugkennzeichen das Verhalten der LenkerInnen nicht unbedingt ändern.
Zuständig für das Einhalten der STVO ist die Bundespolizei. Diese ist aber durch die Politik der letzten Jahre, insbesondere in der Zeit der ÖVP/FPÖ/BZÖ Regierung stark reduziert worden und ist personell angeblich nicht in der Lage, Verkehrssicherheitsaufgaben wahrzunehmen.
Das Kennzeichnen von Fahrrädern erscheint mir unsinnig, unkreativ und lässt jedwede Objektivität vermissen.
Ich wünsche Ihnen Kreativität bei der Lösung der Grazer Verkehrsproblematik.
Freundliche Grüße!

Hindernisse auf Radverkehrsanlagen: Unkomfort & Gefahr
Johannes Muhr - 01.12.2008, 12:49
Am 24.11.2008 einem Kommandanten der Polizeiinspektion Karlauerstrasse mit der Bitte um Rückmeldung mitgeteilt, dass ich bei Schneeregen im Gegenlicht des assymmetrischen Abblendlichts von Kfz am Radgehweg Reininghausstr. unweit vom Kreisverkehr Alte Poststr. linksseitig Ri Westen durch einen schwer erkennbaren zinkgrauen Mast in der Mitte der halben Radgehwegbreite in eine sichheitsknifflige Situation kam. Und dass, wie am 18.11. hier gepostet, ebenso gefährlich ein grauer Mast einer stillgelegten Ampel am RGW Kärntner kurz vor der Eisenbahnbrücke Don Bosco steht.
Ein anderer Kommandant derselben PI rief mich heute an, bestätigte meine Auffassung von unnotwendigem Gefahrenpotential nach einem Augenschein des Ampelmasts in der Kärntner und erklärte, der Verkehrsabteilung (der Polizei) dies mitgeteilt zu haben, um es mit dem Strassenamt (des Magistrats Graz) zu erörtern.
Mein Schreiben an Bgm. Nagl (& StR Rüsch) von 2003 betreffend dem ähnlich gefährlich hinderlichen Überflurhydrant am westseitigen RGW Lazarettgürtel/Triesterstr. blieb trotz Erinnerungen 2005 (persönlich im Citypark) und am 10.11.2008 (Synagoge, Nagl spontan: "Wir müssen wirklich mal zusammen (per Rad) fahren") ohne Reaktion oder Wirkung.
Nach meinem zweimaligen Auftreten in der nahen Strassenmeisterei Raach wurde vor Jahren der Mast der Verkehrstafel "70 (km/h)" am RGW von Raach nach Judendorf auf seitlich des Radgehwegs verlegt.
Wer nicht radfährt der übersieht manches Relevante ...


Unfälle
Johannes Muhr - 18.11.2008, 15:32
1. Kärntner X Wetzelsdorfer: Während des Brückenbaus war Geh- und Radfahr-Möglichkeit eine Zeit lang unnotwendigerweise gesperrt. Erst einige Monate nach Wiederherstellung eines Gehsteigs wurde die Radverkehrsanlage darauf eröffnet. Sie ist mangelhaft: 100 m vor der Unfallstelle steht ein Ampelmast fast mittig, also an ungünstigster Stelle am 2-Richtungs-Rad-Geh-Weg. Durch den ungeknickten Verlauf der Stützwand besteht erst 20 m vor der Kreuzung Sicht auf die gesamte Kreuzungssituation. Unmittelbar vor der Kreuzung stehen 3 Masten am RGW - Wie Torstangen rechts+links+rechts. Fährt man flüssig durch, überrascht der Seitenversatz der Absenkung, die nur auf einem Teil der Breite der markierten RF-Überfahrt besteht. Die Radverkehrsanlage weist hier etwa 2 m Seitenversatz auf.
RadfahrerInnen Wahrnehmung ist hier ganz schön gefordert.
Die Fahrbahn hingegen weitet sich ab 20 m vor dem Kreuzungsschnittpunkt rechts auf und verläuft flüssig gerundet.
Wegen sehr unflüssiger Führung des RGW 150 m weiter - unübersichtlich eckig um Treppe und Bushalt meide ich ihn meist. Kfz-Lenker tolerieren weitgehend flotte Radfahrer auf der Fahrbahn daneben, es werden ja auch beiden der todringende Abbiege-Konflikt erspart.

2. Autotür ungeschaut geöffnet in den Kaiser-Franz-Josef-Kai Radweg brachte kürzlich Radfahrerin eine Wirbelsäulenverletzung.

3. Bremsspur und grüne Markierung eines liegenden Zweiradfahrers auf der Kepler nächst Neubaugasse sah ich heute.


Unfall Kärntnerstr.
Ben Hemmens - 17.11.2008, 13:16
Was Hr. Krainz gesagt hat, ist richtig.

Allerdings steht im Kleine-Zeitung-Bericht nichts in der Richtung, dass hier der Radler definitiv Vorrang hatte, und Radler solche Vorrangverletzungen bei jeder Fahrt über sich ergehen lassen müssen: die Wirklichkeit auf der Straße also sehr weit von den gesetzlich definierten Verhaltensweisen abweicht. Das hätte ein Experte für Verkehrssicherheit AUCH sagen müssen. Vielleicht hat er es auch gesagt und ist damit einfach nicht zitiert worden.

Jedenfalls haben die Leserbriefe das erfreulicherweise korrigiert.

Jedenfalls ist interessant, dass dort nach dem Umbau der Radweg neu hinzugekommen ist - samt geänderter Vorrangsituation an einer Kreuzung, die viele AutofahrerInnen glauben, auswendig zu kennen - und dass viele Radler sich darüber beschweren, dass der Vorrang dort häufig missachtet wird.

Vielleicht sollte bei solchen Umbauten mit der Polizei ausgemacht werden, mit Kontrollen der Einhaltung der neuen Situation nachzuhelfen - bzw. wenn das schon gemacht wird, den Umfang oder Intensität solcher Aktionen zu steigern. Ich meine dabei auch nicht Präventivarbeit, wofür die Polizei bekanntlich ein begrenztes Zeitbudget hat, sondern strafen, strafen, strafen. An dem Punkt, wo ganz konkret ein Vorrang missachtet und jemand gefährdet wird - ich gebe zu, da mutiere ich zum Law-&-Order-Fan.

Wenn sich bei so einem Neubau schlampige Verhältnisse einschleifen, hat das ja auch erhebliche Folgekosten - von schweren Unfällen bis hin zu weiteren Umbauten - und dem allgemeinen Schaden am der Effektivität der Symbolik, mir der wir unsere Verkehrsräume kostspielig ausstatten. Ein Bissl Kreaktivität und Weitsicht ist gefordert, einen Teil von diesen Folgekosten vorab in Polizezeit zu investieren.

ARGUS-Tipp!
Birgit - 17.11.2008, 11:26
Der Unfall war tragisch, keine Frage. ABER: Der ARGUS-Tipp ist nichts anderes als das, was Dieter Krainz vom KfV ohnehin zuvor in der Kleinen Zeitung erwähnt hat: "Nicht auf den toten Winkel des Kfz zu achten ist ein Fehler, notfalls soll auf den Vorrang verzichtet werden. Ich fahre selbst Rad und achte immer darauf, dass ich das Gesicht des Autofahrers im Spiegel sehen kann.

LG
Birgit

Modellversuch Ampelregelung Neubaugasse/Keplerstraße
Anita Adamiczek - 14.11.2008, 15:45
 Sehr gelungen die neue Ampelregelung an der - auch von RadfahrerInnen - stark frequentierten Kreuzung. Bei Knopfdruck bekommt man/frau als sanft Mobile(r) unmittelbar darauf GRÜN.
Leider fahren aber sehr oft AutofahrerInnen bei ROT über die Ampel, daher gilt hier erhöhte Vorsicht. Auch stellen die mit überhöhter Geschwindigkeit rechts in die Neubaugasse abbiegenden KFZs eine Gefahr, vor allem für radfahrende Kinder dar.
LG
Anita

Tödlicher Radunfall Don Bosco
Peter König - 14.11.2008, 13:30
 Vielleicht könnt ihr bei der Stadt etwas bewirken? Ich kenne die Situation dort sehr gut, wurde selbst schon öfters von Autos angefahren - wenn ich nicht sehr aufgepasst hätte!!!

Radwegsperre Eggenbergerstraße
Georg Faber - 22.10.2008, 10:48
 Zwischen dem Bahnhofgürtel und der Waagner-Biro-Str. wird am Radweg gebaut. So etwas kommt vor, und ist auch kein Problem. Etwas seltsam ist die Beschilderung: Fahrverbot und darunter "gilt nur für Radfahrer". Theoretisch könnte meine Frau argumentieren, dass sie fahren darf, weil sie eine Radfahrerin ist, praktisch bedeutet das, dass wir uns alle ersatzlos in Luft aufzulösen haben, wenn wir an die Baustelle geraten. Wir dürfen ja nicht einmal auf der Fahrbahn neben dem Rad- und Fußweg fahren. (Wie ich mit den Kindern am Tandem über die hohe Gehsteigkante komme, um illegalerweise auf der Fahrbahn zu fahren, ohne ihre Wirbelsäulen zu beschädigen, weiß ich übrigens auch nicht.)
Fazit: Eine "intelligente" Lösung provoziert wieder einmal "rücksichtslose Radfahrer", die das Fahrverbot missachten. Könnten sich die Zuständigen, wenn sie schon überfordert sind, vorher vielleicht Herrn Spinka anrufen?

lg! georg

5 Jahre Augartensteg. Nützlich als ruhige Route. Morgen mittags Maroni.
Johannes Muhr - 17.10.2008, 16:50
Wurde erstaunlich verschwenderisch gebaut - zum Preis von 2 bis 3 Holzstegen -, dafür der fertig geplante Anschluss im Osten weggelassen (erkennbar an den vorstehenden Brückengeländerenden). Erst spät, nachdem viele Füsse Pfade rund um die amtlich sperrende Hecke gebahnt hatten, fiel diese und wurde ein Schotterwegerl nach Osten nachgeliefert. Hoppatatschig auch die Anbindung zum Grieskai und Hermann-Bahrgasse: Ein Sperrgeländer, "Bitte um grün" - Druckknopf, Wartezeit unbekannt, Uferradweg fehlt hier. Rot für die Kai-Fahrbahn, liesse günstig vom Süden kommend Linksabbiegen in die Bahrgasse zu. Doch Bodenmarkierungen wollen das eigentlich komplizierter. Monate-, ja jahrelang blieben die eine und andere Strebenbeleuchtung wiederholt dunkel.Vielleicht wurde vom Magistrat nie reklamiert, sondern Liefermängel geschluckt. Heuer ist es wieder (?) oberwasserseitig die zweite Leuchte von rechts. "... zuständigkeitshalber an die Energiegraz AG weitergeleitet." Herzlichen Dank Herr Spinka!

Annenstrasse einmal tagsüber autofrei - Radfahren erlaubt?
Johannes Muhr - 15.10.2008, 17:52
22.9. Autofreier Tag für die Annenstrasse. Die Obrigkeit mit dem Strassenamt schaffte es nicht von sich aus Radverkehr bei der Beschilderung zum Anlass zu berücksichtigen.

Auf Anregung des Aktivisten und Fahrradgrafiksammlers Walter Bradler wurden Zusatztafeln "Ausgenommen FahrradfahrerInnen", übrigens vielleicht in Graz die ersten gegendert formulierten, angefertigt, per Radbote gebracht und unter beiden Tafeln "Allgemeines Fahrverbot" auf der Roseggerkreuzung in Richtung Annenstrassenäste montiert.

Geduldet vom daneben stehenden Polizeiuniformierten: "Jo es frogn eh imma olle".

Solcherart blamiert schritt - vermutlich das Strassenamt - zur Nachbesserung in Blech "Ausgenommen Radfahrer".

In Wien seit vielen Jahren Standard und viel schneller erkennbar ist hingegen: "ausgenommen [Fahrradlogo]", in Graz nur selten zu sehen. "Wien ist anders": die Radlogos etwa unter dem blau-weissen Einbahnpfeil sind dort deutlich grösser. Graz ist da weniger radverkehrsbewusst.

Auch die gelben Vorinformationstafeln waren missverständlich formuliert. Etwa die an der Elisabethinergasse (nächst Unger-, also reichlich Abbiegemöglichkeiten vorher) "Annenstrasse Durchfahrt gesperrt!", wo doch die gerade Durchfahrt Elisabethinergasse-Volksgartenstrasse über die ("Rosegger-")Kreuzung mit der Annenstrasse völlig ungehindert auch für Autofahrer offen war.

Gegenderte Radsymbole
Ben Hemmens - 13.10.2008, 10:37
fein ist es natürlich, wenn Radpiktogramme "gegendert" werden. Es ist gut wenn beide Versionen vorkommen. Hoffentlich ist damit keine Festlegung der Damen auf Damenräder und umgekehrt gemeint ;-) Ich fahre ja selbst hin und wieder ein "Damen"-Waffenrad...

Aber der Fairness halber muss man anmerken, dass auch auf den alten Grazer Wegweisern keine eindeutig "männliche" Rahmenform zu sehen ist. Es ist viel eher ein Mixte-Rahmen. Was andeutet, dass der damalige Designer doch an diesen Aspekt dachte und versucht hat, eine genderneutrale Form zu wählen.

Jetzt wo wir zwei verschiedene Symbole haben, hoffe ich zumindest dass in linearer Folge entlang aller möglichen Routenkombinationen die Parität erfüllt wird!

30m Radweg neu, 2x Nachrang
Roman Zweck - 01.10.2008, 16:59
 Endlich ein, wenn auch kurzes Stück Radweg neu, in der Leonhardstraße, aber: Auf 30m haben RadlerInnen 2x Nachrang gegenüber Haus-/Siedlungsausfahrten. Derlei habe ich bisher nur in Extremfällen in ländlichen Siedlungsgebieten gesehen, fürchte nun aber, dass dies in Graz System bekommen könnte - siehe Benachrangung FH-Eggenberg.

Einfache Lösung Alte Poststrasse
Ben Hemmens - 01.10.2008, 10:09
Angeblich passieren die Unfälle an dieser Stelle, weil ein erstes Auto abrupt abbremst und das nachfolgende auffährt - weil "überraschend" RadfahrerInnen auftauchen.

Ich kann gut damit leben, dass hier die "Radfahrerüberfahrt" in Frage gestellt wird. Wie man sieht, funktioniert sie noch etwas schlechter als ein Fussgänger-Schutzweg. Ehrlich gesagt wäre ich für die Abschaffung dieses Paragrafen und für die Anwendung der normalen, grundsätzlichen Vorrangsbestimmungen.

In diesem Fall ist das ja "watsch'n-einfach". Wie regle ich den Verkehr, der aus einer Seitenstrasse kommt, deren Einmündung in die Hauptstrasse schlechte Sichtbeziehungen hat? Ganz klar - entweder wird die Sichtbeziehung repariert, oder es kommt eine Stopptafel.

Da eine Stopptafel erstens sehr gut erkennbar ist und zweitens wahrscheinlich zu den am besten beachteten Verkehrszeichen gehört, wäre es sehr wahrscheinlich, dass AutofahrerInnen sich der Kreuzung anhaltebereit nähern würden.

Wenn die verkehrspolitische Vorgabe an dieser Stelle besagt, dass der Radverkehr entlang der Alten Poststrasse Vorrang zu haben hat, dann ist das, glaube ich, sofort umsetzbar. Frage an die Vizebürgermeisterin: wird das vorgegeben?

Zweites Tabu in diesem Bereich: Der Autoverkehr im Abschnitt nördlich und südlich der Unterführung ist mehrheitlich zu schnell unterwegs. Offiziell gilt ein 50er-Limit; vernünftigerweise würde man hier das Tempo den Kurven und Sichtbeziehungen anpassen - vor Ort sieht man aber, dass viele LenkerInnen durch den ganzen Komplex Kreisverkehr-Unterführung-Halbkreisverkehr mit völlig unangepasstem Tempo "durchkleschen". Da gehört ein 30er-Abschnitt her - und die Richtlinie, die irgendwo im Land liegt und besagt, dass auf Landesstrassen grundsätzlich keine 30er verordnet werden, gehört in den Schredder.

Danke für den Nachrang!
Ulli Stadler - 30.09.2008, 09:53
Ich bin Anwohnerin der Alten-Post-Straße und habe als Radlerin soeben die neue Benachrangung bei der FH erleben dürfen: Bei starkem Kfz-Verkehr kann man elends lange warten, weil einen kein Autofahrer drüber lässt - außer man wird zum Fußgänger, indem man absteigt und über den Zebrastreifen schiebt. Die Grazer Radverkehrspolitik verlangt offenbar nach Mimikry... danke Straßenamt, danke Frau Vizebürgermeisterin!

Ein paar Verbessrungen gesehen
Ben Hemmens - 29.09.2008, 11:01
 1) Der Geh/Radweg in der Leonhardstr. ist verlängert worden. Vorteil ist besonders beim stadteinwärts-fahren, weil die Stelle an der man nach links rüber zum GRW queren muss nun vor der Rembrandtgasse kommt. Insofern wichtig, als es den Konflikt mit dem Gegenverkehr, der fast zur Gänze in die Rembrandtgasse einbiegt, vermeidet.

2) Nicht direkt Rad-relevant aber trotzdem erfreulich: die neuen Sperrflächen in der Steyrergasse bei der Kreuzung Kastellfeldgasse - eine entscheidende Verbesserung der Sichtverhältnisse. Gleiches wäre an der nächsten Kreuzung westlich, bei der Klosterwiesgasse, ebenfalls sehr angesagt.

Verkehrt
Johannes Muhr - 27.09.2008, 00:19
Am Aktuell-Foto (vergrössert) "Problemkreuzung von oben" (Westende Köflachergasse) sind vier Dinge zu erkennen:
1. das erste Element des Geländers ist etwas heller lackiert, da es nach Niederdrücken durch ein Kfz mittlerweile erneuert wurde. Es ist damit noch eine Spur undurchsichtiger als zuvor, gleich kantig und gleich ungut schräg. "Solche Geländer dürfen wir nicht mehr machen," höre ich noch einen Herrn April 2008 am Fahrradgipfel des Landes sagen. Das Gegenteil wurde wahr. Die allerkleinste Verbesserungsmöglichkeit, nämlich Erhöhung der Durchsichtigkeit wurde verabsäumt. Erhalten wurde der "architektonische Akzent" entgegen Sicherheit und Komfort der Nutzer.
2. die missweisende Verkehrstafel "getrennter Rad- und Gehweg" mit Radlogo auf der Tafel links doch Radwegspur in der Natur rechts des Gehwegstreifens. Gruss an Temmer.
3. die Randlinie, die im Kurveninneren den Fahrbahnrand für Fahrzeuge markiert. Sie liegt bis zu etwa 2 Meter weg vom Wiesen-Randstein auf einem helleren Streifen Asfalt. Der wurde nachträglich dazugeflickt, um langen Sattelzügen (mit engster Schleppkurve) das Durchkommen durch die Rechts-Links-Z-Kurve ohne Durchpflügen der Grüninsel zu ermöglichen. Die Randlinie ist dabei rechtswidrig zu überfahren.
4. der 90° Knick mit Kurveninnenradius gleich 0 (Null) Meter in der 2-Richtungs-Radverkehrsanlage: RF-Überfahrt zu Radweg (versteckt hinter dem Geländer). Sowohl Winkel als auch Einmündungsradius hätten komfortabler gestaltet werden können. Planungsrichtlinien empfehlen Aufweitung in Kurven und freien Lichtraum zum Neigen des Balance-Fahrzeugs Zweirad ins Kurveninnere - real sticht einem hier die Geländerschräge in Schulterhöhe entgegen. Krass, doch in Graz kein Einzelfall.
Ich meide möglichst Radwege dieses Minimundus-Typs und habe Balsigers (Jahre Radverkehrsbeauftragter in Basel) "Dieser Radweg ist Mickey Mouse!" vom April noch im Ohr.

Verbesserung fuer Radverkehr aus Schwarz-Grün ?
Enrico - 23.09.2008, 15:28
Vielleicht wäre die ARGUS-Seite die richtige Stelle, um die
bisherigen Bemühungen, Erfolge und Misserfolge unserer
Vizebürgermeisterin im Bezug auf Verbesserungen der
Bedingungen für den Radverkehr in Graz zu schaffen zu präsentieren und
diskutieren.
Frau Rücker selbst könnte dazu ihre Stellungnahme abgeben.
Ich muss ehrlich sein, ich hatte große Erwartungen, aber wenn ich mich herumschaue
oder herumlese sehe ich kaum Verbesserungen, siehe z.B. den Beitrag vom 10.09.2008
"Vorrang perdü - mit schwachen Begründungen".

Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Wahltermin (vielleicht ein
bisschen zu spät), frage ich auch, ob die Bundesgrüne
konkrete Verbesserung für den Radverkehr in ihrem Wahlprogramm
haben.
Ich denke z.B. an Verbesserungen in der STVO, um Benachteiligungen von
Radfahrern in der STVO zu eliminieren.

Vorrang für RadlerInnen aufheben
Horst Koschuta - 16.09.2008, 16:30
Hallo ARGUS,
entmehme der Woche Nr.37 vom 10.9.2008, Seite 25, (und eurer HP) dass an der Kreuzung bei der FH der Vorrang für die RadfahrerInnen aufgehoben werden soll.
Das kann's doch nicht sein. Zuerst eine Kreuzung 'kreativ' planen, den begleitenden Radweg hinter Edelstahlgeländer so verstecken, dass AutofahrerInnen abbiegende RadfahrerInnen nur schlecht sehen bzw. reagieren können, und dann, weil der Murks nicht funktioniert, einfach den Radwegvorrang aufheben.
DAS ist doch keine Hebung der Verkehrsicherheit, wenn dem MIV wieder mehr Rechte auf Kosten der Unmotorisierten gegeben wird (weiträumiger bilanziert, vgl. das Ziel Radhauptstadt Östereeichs zu werden)!
Was mach' ma?
Ich werd jedenfalls Mails an die Hrn. Kolar, Temmer und Haas schreiben.
lg
»Horstl

Erfolg in der Krone
Heinz Leutgeb - 15.09.2008, 16:11
Der Bericht am 10.9.2008 an euch und die Fotos bei der Krone haben einen guten Erfolg für die Radfahrer gebracht. Die Stadtpolitiker nehmen sich der Sache "Radabstellplätze vor dem Casino" an. Zu Thema "Schieben der Motorräder und Mopets" bis zum Radabstellplatz muss jeder nur lachen. Ich habe keinen Fahrer schieben gesehen. Eigentlich mutig, da doch keine 70 Meter der Polizeiposten Schmiedgasse ist.
Auch hier bei Erfolg "Danke an die Stadtregierung"

Lob der Polizei
Robert Riemelmoser - 15.09.2008, 07:22
Unsere Freunde und Helfer benehmen sich uns gegenüber ja nicht immer als solche. Aber immer öfter:
Da gibt es am Hauptbahnhof die Radstation und die Fahrradständer an Vorplatz. Letztere sind chronisch überfüllt. Ärgerlicherweise aber nicht nur mit Fahrrädern, sondern auch mit Mofas, Mopeds, Motorrädern. Das ist nicht im Sinn der Sache. Und auch nicht im Sinn des Gesetzes - hat sich wohl auch dessen blau gewandetes Auge gedacht. Am Donnerstag ist ein freundlicher Polizist durch die Radabstellanlage gegangen und hat die motorisierten Falschparker mit einem Zettel zur Erinnerung bedacht. Danke.

So geht´s auch
Heinz Leutgeb - 10.09.2008, 16:50
Zum Thema!
Lobensweterweise gibt es in der Schiedgasse (vor dem Casino) eine riesengroße Abstellmöglichkeit für Fahrräder (wie es auch deutlich beschriftet ist). Bei meiner Rundfahrt durch Graz fällt natürlich diese Abstellmöglichkeit auch sofort auf. Jedoch falsch gedacht. Heute um 16:00Uhr sind es ganze 9 Räder, dafür 23 Moped´s. Das muß doch Digitalisiert werden. Fotos sind sehr bald zu sehen.

Wir Radfahrer
Heinz Leutgeb - 09.09.2008, 14:00
Hallo - Ihr Pedalritter

Ich lebe seit 6 Jahren in Graz. wohne in der Schießstattgasse und hatte mein Auto in der Moserhofgarage. Mit der Bim 3 Stationen. Immer schon hatte ich die feste Einstellung, mein Auto in der Pension zu verkaufen. 1. Zu stark ( 174 Ps) 2. zu groß (Audi 2,8) 3. ein Benzinfresser ( 16 Lt Super). Beruflich war es MEIN Traumauto, in der Pension wäre es MEIN Alptraumauto. Meine Gattin und ich fahren etwa pro Jahr an die 800 - 1.000 km mit den Rädern. Als gebürtige Ennstaler haben wir die Radwege um Graz bis Radkersburg lieben gelernt. Jedoch müssen wir leider zunehmend in Graz einen Unkameradschaftlichen Trend feststellen. Es geht nur Miteinander und nicht Gegeneinander oder Nebeneinander. Ob Fußgeher, Radfahrer, Autofahrer....Nur Miteinander sind wir stark....
Lassen wir gemeinsam Graz zur Toleranzhauptstadt Österreichs werden.

Jede Menge Entwicklungsmöglichkeit
Johannes Muhr - 08.09.2008, 09:23
Ein Hochglanzfolder von Kriminalpolizei / BMInneres empfiehlt das Ansperren des Radrahmens, doch vor den meisten Polizeiinspektionen fehlen dafür geeignete Bügelständer.
Magistrat / Bürgermeister bewilligen zwar Neubauten, doch zu beobachten ist, dass bei Amtsgebäuden, Geschäften bis zu Einkaufs-"cities" die Möglichkeiten zum Ansperren und Unterstellen vor Regen eher fehlen.
Eines dieser Einkaufsparks braucht die Belobigung von ARGUS als radfreundlich bevor es sich herablässt

Im Wohnbau werden zwar bei Neubauten meist Radräume eingeplant, doch deren praktische Nützlichkeit variiert.
Sehr unterschiedlich auch die Möglichkeiten in und vor älteren Wohnhäusern. Platz für eine dieser kleinen Tafeln "Räder abstellen verboten!" findet sich schnell. Die Feuerpolizei kontrolliert streng für den Fall des Brandes. Eine Radpolizei, die die Sicherheit vor dem alltäglichen Raddiebstahl ähnlich inspiziert? Erraten! Gibt es nicht.
Aus der Datenstation der Sicherheitsdirektion Steiermark ist zu erfahren, dass die Daten, etwa Rahmennummer, eines gestohlenes Rades (wie auch von Kfz) 5 Jahre nach der Abspeicherung (nach Diebstahlsmeldung) wieder gelöscht werden. Was spricht eigentlich gegen eine Verdopplung dieser Frist?

Geringer Trost für die/den Betroffene(n): Räder werden gestohlen, weil sie so nützlich sind und auch andere gern damit fahren.

Fahrraddiebstahl
christa bradler - 30.08.2008, 12:23
Heute nacht wurde mein fast neues Damen Citybike vor meinem Wohnhaus in der Grazer Innenstadt gestohlen. Gestern noch bei der critical mass dabei, morgen war ein Radausflug geplant, jetzt fahrradlos. Neben dem finanziellen Schaden bin ich vor allem grantig und traurig. Wenn es einen Fahrradabstellraum oder zumindest einen Radlständer, an dem ich mein Rad anhängen hätte können, geben würde, dann wär das vermutlich nicht passiert.
PS: der Polizeibeamte, bei dem ich die Anzeige gemacht hab, war sehr freundlich und hat gemeint, durch die Fahrradcodierung könnte man das Rad wenigstens eindeutig zuordnen, falls es gefunden wird. Die Chance dafür ist allerdings minimal.

Straßenbahnschienen als Radfalle
Robert Riemelmoser - 27.08.2008, 08:29
Gut ist, wenn der öffentliche Verkehr endlich ein bisschen ausgebaut wird. Gut ist auch, wenn es leistungsfähige Straßenbahnen sind. Aber ganz schlecht ist es, wenn dadurch gefährliche Fallen für RadfahrerInnen geschaffen werden.

Ganz schlimm ist die Situation bei der 6-er Haltestelle St. Peter Schulzentrum, die vor ein paar Monaten neu gestaltet wurde. Hat sich irgendein Planer dabei was gedacht? Wohl nicht, wenn ich meine und meiner FreundInnen Erfahrungen sowie die Beiträge in diesem Forum anschaue. Dabei wurde vor 20 Jahren schon von Erfahrungen mit Gummiwülsten gesprochen, die von der Straßenbahn niedergedrückt werden, während Räder eben über die Schienen kommen. Sicher gäbe es auch noch andere Lösungen.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn der Herr Bürgermeister, die Frau Vizebürgermeisterin, die Herren Stadtwerkedirektoren und der Herr GVB-Direktor einmal bei nasser Fahrbahn und mit ein paar Einkäufen am Gepäckträger während der Hauptverkehrszeit die Haltestelle St.Peter Schulzentrum mit dem Rad passieren. Für den Anfang täte es auch ein unbeladenes Rad bei trockener und für den übrigen Verkehr gesperrter Fahrbahn. Ich besuche sie dann auch verlässlich im UKH.

Auf Privat radeln verboten - öffentlich erlaubt ... Sanieren!
Johannes Muhr - 06.08.2008, 20:03
Zweimal ist "Radfahren (Einspurige) verboten" beschildert mit der Konsequenz der Entrechtung im Falle eines Unfalls:

Verbot 1: Seit Anfang 2008 auf Zufahrt zu Auto-Denzel und Wüstenrot-Kfz-Zulassungsstelle Wetzelsdorferstr. 35. - Nach meinen mehrfachen Hinweisen, zuletzt an den Sicherheitsbeauftragten von Denzel, dass die zwei Ablaufgitterreihen für Radfahrer gefährlich breite und lange Schlitze in Haupt-Fahrtrichtung haben und der schlitzfreie Fahrbahnrand häufig unsensibel autoverparkt wird.

Verbot 2: Seit vielen Jahren auf Zufahrt und Parkplatz zu Baumarkt OBI Graz Nord Wienerstr. 372 nächst Weinzöttlbrücke. Ein ungefülltes Eisenbahngleis läuft dort auf
Privatgrund Kovac.

3. Radfahren erlaubt ist allerdings im Zuge der naheliegenden Wiener Bundesstrasse B67 über dasselbe Gleis in ähnlich desolatem Zustand nur 100 m weiter.

4. Radfahren erlaubt ist in der öffentlichen Eckertstrasse Höhe Nr. 7 hellweg / OTTO, wo aus dem Gleis - ehemals zu SGP, doch nun nur mehr blind längs in der Fahrbahn laufend - die jahrelang ersehnte Asfaltfüllung wieder herausbröckelt.

Radverkehrsgerechte Sanierung würde in allen 4 Faällen helfen gegen Rumpeln, Rutschen, Stecken und Fallen.

Poidi Podenski - 10.07.2008, 18:43
 Hi Leute,

Soviel zum Thema, Graz will wieder Radlerstadt nummer 1 werden:

Aktivitäten in Linz:
- die FUZO ist generell für die Radler geöffnet
- Stellplätze verpflichtend, siehe "Der Standard" 10.07., Seite 11

cu
Poidi

Laufräder - Einfach für Kinder ab 2
Johannes Muhr - 05.07.2008, 18:52
Ö1 help von heute: Stiftung Warentest testete Laufräder und empfiehlt solche zum schnellen Lernen von Koordination und Radfahren. Besser ohne Klingel, Bremse und Radständer. Weichmacher in Kunststoffteilen wurden kritisiert. Die Kinderbeine sollen den Boden erreichen, der Sattel weit hinauf verstellbar sein. Zum Bremsen Schuhe tragen.

help.orf.at/?story=7845

www.test.de/themen/kinder-familie/test/-Kinderlaufraeder/1688273/1688273/1689346/

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DI Karl Reiter (FGM) fuhr kürzlich ein Kinderlaufrad zur Veranschaulichung seines Vortrags darüber auf einer EU-Konferenz in London. Das 3,3 kg leichte Stahlrad trug dabei das 27fache an Nutzlast auf simplen pannensicheren Schaumstoffreifen. Platz für die Knie schafften wir durch die Halbierung der Lenkerbreite. Zerlegt passte das Rad samt Duplo-Steinen - als Präsentationsmittel für Säulendiagramme - in einen kleinen Flugtrolley ...

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Kokuas Like A Bike Laufrad wurde 1995 von Rolf Mertens (wieder-)erfunden.

entrepreneureship.blogspot.com/search/label/holzfahrrad

Gut 10 Jahre hat es gedauert, dass Laufräder breit erhältlich und verbreitet sind. Doch noch immer sind verblüffend viele Kinderräder mit Stütz-(oder besser: Stürz-)Rädern unterwegs. Im Verkaufsraum oder am Prospektbild stehen sie ja so schön ... in real wackeln sie, verhindern das Finden der Balance, stürzen über Gehsteigkanten, lupfen über einer Mulde das Antriebsrad zum Leerlauf, machen das Rad sperrig und bleiben an der Hausecke hängen.

Kinder steigen ab 2 Jahren und eín bisschen aufs Laufrad, lernen die Balance binnen weniger Tage, haben viel Freude am flotteren Vorwärtskommen und steigen ab 3 auch auf ein Rad mit Pedalen und lernen das Pedalieren im Nu dazu.

Es braucht dazu Erwachsene, die den Kinder diesen Entwicklungserfolg ermöglichen. Kinder können dann auch mit schnell gehenden oder langsam radelnden Eltern übere längere Strecken als zu Fuss mithalten.

Die Kindergärten in Weiz wurden 2007 mit Laufrädern ausgestattet.

Fehlender Radweg in der Grabenstraße
Gerti Hasenhüttl - 03.07.2008, 20:28
Mein Wunsch: in der Grabenstraße vom WIFI stadtauswärts soll ein Radweg oder Rad/Gehweg angelegt werden. Auf der Straße mit dem Rad ist es sehr gefährlich (die Autos dürfen 60km/h fahren und überholen sehr knapp). Der Gehsteig rechts stadtauswärts wird von Fußgehern kaum genutzt, die einfachste Möglichkeit wäre, den Gehsteig in einen Rad/Gehweg umzufunktionieren, noch besser wäre natürlich ein eigener Radfahrstreifen.Diese Möglichkeit ist leider beim Bauvorhaben Grabenstraße/Kalvariengürtel verabsäumt worden.

Radsportalternativen für behinderte Menschen und deren Angehörige!
Engelbert Kathan - 27.06.2008, 12:36
Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrte Obfrau, Fr. Heidi Schmitt!

Zehn Prozent der Menschen in Österreich sind in ihrer Mobilität eingeschränkt und währen auch gerne mit dem Fahrrad mobil.
Tendenz ist leider steigend!

Wir von der Fa. PDMmobil haben uns die bestmöglichsten Mobilitätsalternativen für Senioren und behinderte Menschen zum Ziel gesetzt. Damit auch der behinderte Angehörige mit dem mobilen Partner noch genau so gut unterwegs sein kann bieten wir spezielle + robuste Zwei- bzw. Dreiradvarianten an, mit und ohne E-Antrieb, die sich in jeder Hinsicht sehen lassen können.
Dazu sende ich ihnen einige Links zur besser Einsicht in den Bereich unserer Handelsaktivität.

„Mobil mit Hadicap - sicher und stabil" - www.draisin.com

Für Rollstuhlfahrer haben wir für jeden Bedarf ein geeignetes Rollstuhlzuggerät bzw. Handbike, ebenfalls mit und ohne E-Antrieb um mit den normalen TourenradfahrerInnen mithalten zu können. Demnächst können wir als erste Firma überhaupt ein serienmäßiges Modell eines Rollstuhlhilfsantriebes zum Kauf anbieten, der sozusagen als Hinterradantrieb in Kombination mit einem Handbike die Antriebskraft bei Bergfahrten optimal auf die Fahrbahn bringt.

Mit dem kettenfreien Handbike von www.kardanbike.ch bieten wir eine saubere und leise Möglichkeit der Mobilität für Rollstuhlfahrer im Alltagsgebrauch und beim Sport.

Die Handbike's von www.speedy.de sind an jeden Rollstuhl ankoppelbar und machen somit jeden Rollifahrer zum Radfahrer und Sportler bzw. zum "Elektromobilen Verkehrsteilnehmer".

Wir sind auch gerne bereit unsere diversen Modelle bei ihren besonderen Anlässen auszustellen und vorzuführen!
Es würde uns freuen, wenn sie unsere Mobilitätsalternativen an betroffene Personen und Vereine weiterleiten würden.

Mit freundlichen Grüßen


Engelbert Kathan, Fa. PDMmobil, www.pdmmobil.at officesalzburg@pdmmobil.at

Brückensperre
Rudolf Haring - 23.06.2008, 18:10
 Das Vorhaben, beide Murbrücken, den Puch- und den Gaswerksteg ausgerechnet in den Sommerwochen zu sperren, in denen viele RadlerInnen mit ihren Fahrrädern unterwegs sind, zB vom linken Murufer in Richtung Schotterteiche fahren wollen, zeigt dass berechtigte Ansprüche der RadlerInnen ignoriert werden. Niemand käme auf die Idee, gleich zwei Brücken für Autofahrer wochenlang in der Hauptsaison zu sperren. Gab es da nicht einmal einen Radwegebeauftragten? Gab es da nicht große Versprechen einer Grünpolitikerin, die nun Vizebürgermeisterin ist, RadlerInnen- freundlicher zu agieren?
Vielleicht können die Freunde von ARGUS dieses Manko beheben und für eine Verschiebung der Brückensperren auf den Spätherbst auftreten? Die Puntigamer Brücke ist äußerst verkehrsreich und für RadlerInnen ungeeignet.
Auf einen schönen Sommer!
Rudi Haring

Kriminalität auf Rädern
Ben Hemmens - 22.06.2008, 11:22
Zum Artikel über die Radfahrenden Bankräuber möchte ich noch einen Aspekt anführen: ein Radl als Fluchtfahrzeug ist viel weniger wiedererkennbar als ein Auto. Uns allen sind Automarken und Modelle viel besser eingeprägt, als Fahrradtypen. Fast jedeR Augenzeuge wäre in der Lage zu sagen "es war eine blaue Mercedes" aber niemand merkt sich ein Rad. Nach kurzer Fahrt (evtl. zum Auto) irgendwo hinschmeissen und die Spur ist futsch.

Man könnte natürlich Pech haben, und an einem unserer Experten vorbeiradlen, der dann sagt: "es war ein 86er Puch mit den Rahmen-Schriftzügen, die sie von Mai bis August jenes Jahres verwendet haben - und die Pedale waren seither ausgetauscht worden", aber da fangen die Polizisten ihrerseits nix mit an...

Graz Fahrradhauptstadt???
Georg Faber - 06.06.2008, 11:00
 Heute am Merkur-Parkplatz: Wir parken unser (leicht als solches erkennbares) Behindertentandem mit Anhängerfahrrad auf einem Autoparkplatz. Binnen 2 Minuten werden wir 2x ausgesprochen unhöflich aufgefordert, den Platz zu räumen. Mein Hinweis, dass der Fahrradabstellplatz viel zu klein für unser Gespann ist, ändert nichts an der weiterhin unhöflich vorgebrachten Meinung, dass wir weg müssten.
Dieses Erlebnis passt nahtlos in die praktische Erfahrung, dass die Rücksichtslosigkeit im Grazer Verkehr in den letzten Jahren spürbar angestiegen ist. So werden wir regelmäßig in der Engstelle der Krottendorferstraße aggressiv an den Rand gedrängt (Abstand beidseitig ca. 2-3 Finger), auch Handzeichen, noch nicht zu überholen, werden häufig ignoriert. Teilweise wurde mir einfach in die ausgestreckte Hand gefahren.
Bis eine eventuelle Fahrradhauptstadt in den Köpfen vieler AutofahrerInnen vielleicht einmal ankommt, ist noch ein weiter Weg. Derzeit erlebe ich eher eine Gegenbewegung: Wer sich mit dem Rad nicht rechtzeitig in Luft auflöst, weil ein Auto kommt, ist schuld an allen Folgen.

lg! georg faber

vor während und nach dem Regen
Johannes Muhr - 06.06.2008, 10:07
qietsch + ssssssch (Sprühöl) = quiet

es danken die Kette + die Kettenblattzähne + die Ohren + die Lust am flotten Vorwärtskommen

Kurbel von Hand mit Freilauf rückwarts drehen, dabei vom Ölflascherl dosiert auf die Kette rinnen lassen.

Bei Rücktrittbremse: Hinterrad hochheben und Kurbel vorwarts drehen, also besser zu zweit.

Radeln und Schienen-Kaphaltestellen
Ben Hemmens - 10.05.2008, 21:03
 Tatsächlich, der fortschreitende Umbau der Schienenstraßen bringt massive Probleme und Gefahren für RadfahrerInnen, über die man sich in Graz noch nicht ausreichend den Kopf zerbrochen hat.

Zugeben müssen wir erstens, dass es sich teilweise um planerisch fast unlösbare Situationen handelt. Anerkennen sollten wir auch, dass die Umrüstung auf Niederflurtechnik mit den dazugehörenden Haltestellenkaps für Menschen, die schwer gehen können oder im Rollstuhl sitzen, etc. ein Riesenfortschritt ist.

Einen Punkt, den wir schon in diesem Zusammenhang eingebracht haben, möchte ich aber wieder ansprechen. Wir haben vor einiger Zeit gefragt, ob es nicht zumindest möglich sei, an Stellen, wo RadlerInnen zu ihrer eigenen Sicherheit nur zwischen den Schienen fahren sollten, Rad-Piktogramme und/oder Pfeile am Boden so einzusetzen, dass allen klar ist: hier müssen RadfahrerInnen die rechte Schiene überqueren und zwischen den Schienen fahren.

Dieser Vorschlag wurde vom zuständigen Gremium im Magistrat, der "Arbeitsgruppe Verkehrssicherheit", mit der Begründung abgelehnt, dass man die Symbolik der Piktogramme für Radfahranlagen reservieren wolle. Diese Sichtweise ist durch die StVO, glaube ich, nicht zwingend geboten. Und in RVS 3.13, der technischen Richtlinie für den Radverkehr, kommt genau diese Anwendung in Abb. 67 vor: Rad-Piktogramm mit Pfeil zwischen den Schienen, an einer Stelle wo der Abstand rechts der Schienen zu klein zum Rad fahren ist.

Man darf also fragen, warum hier die Grazer von dieser in der RVS dokumentierten guten Praxis abweicht. Meiner Meinung nach könnte diese Markierung gegen genau diesen Unfall-Typ wirksam sein.

Wir werden bei der Verkehrsstadträtin urgieren, diese Frage noch einmal zu überdenken und ich werde beim Unterauschuss der FSV, wo ExpertInnen aus verschiedenen Bundesländern, Unis, Interessensvertretungen usw. sitzen und über Änderungen der Richtlinien beraten, nachfragen, wie man zu dieser Piktogramm-Anwendung steht.

Verantwortung - wer wirklich die Folgen trägt ?
Rudolf Haring - 08.05.2008, 16:56
Am Sonntag Vormittag ist eine Bekannte mit ihrem Fahrrad auf Höhe der Station Schulzentrum St. Peter gestürzt, hat sich das Jochbein zertrümmert und Wunden, die genäht werden mussten, zugezogen.
Ursache: sie hat versucht, zwischen der äusseren Schiene und der Gehsteigkante zu fahren, ist dabei, wegen des zu schmalen Bereiches in die Schienen geraten und gestürzt.
Diese Straßenbahnhaltestelle stellt für Radfahrer eine große Gefahr dar, viele haben schon bei der Errichtung eine geeignete Radfahrpassage vorgeschlagen bzw. gefordert, die zuständigen Planer in der Grazer Stadtregierung haben aber NJET gesagt.
Der damals zuständige Stadtrat hat sich in ein anderes Ressort abgesetzt, das Leid bleibt dem/der RadfahrerIn.
Zu Bestrafung der Radfahrer: OK, aber bitte auch alle AutofahrerInnen bestrafen, die z. B. auf Gehsteigen und Radwegen parken, RadfahrerInnen gefährden und zu Sturz bringen, weil sie sie unbedingt kurz vor einer Kreuzung überholen und rechts abbiegen usw. usf.

Ordnungswache auf die Räder!
Ben Hemmens - 08.05.2008, 15:44
Die zusätzlichen Autos vor dem Amtshaus Schmiedgasse stehen echt blöd im Weg herum. Die Ordnungswache hat, glaube ich, kein Blaulicht, kann also nicht argumentieren, dass sie mal superschnell zu ihren Autos müssen. Weg damit!

Und wenn sie von den RadlerInnen Respekt wollen, sollten sie sichtbar selber mit dem Rad fahren und ein gutes Vorbild abgeben.

Radoffensive mit Ordnungswache?
Roman Zweck - 07.05.2008, 12:54
 Ja, hallo, ist das grüne Radverkehrspolitik? Gegen die RadlerInnen die Ordnungswache mobilisieren, deren sichtbarer Verdienst es ist, mit ihren Autos nun - neben der Polizei - auch noch die Fuzo Schmiedgasse zu verparken? Putzig finde ich ja den Vorschlag von Vzbgm. Rücker zur Sporgasse in der "Kleinen" vom 7.5.: "In den Morgenstunden, wenn aufgrund der Ladetätigkeit die Gasse ohnehin von Lkw verstellt ist, könnte ich mir eine Erlaubnis für Radfahrten durchaus vorstellen". Wenn man ohnedies nicht fahren kann, dann soll man fahren dürfen. Danke. Ist das jetzt die grüne Radoffensive oder kommt sie noch?
R.Z.

Fahrverbote einhalten oder streng bestrafen
Franz Rothwangl - 24.04.2008, 19:35
 Warum fahren im Lechwald, Hilmteich und Stadtpark, also dort wo es ausdrücklich verboren ist und wo man noch glaubt ohne Gefahr spazieren gehen zu können so viele Idioten die zufällig auf einem Fahrrad sitzen. ( Radfahrer halten sich ja angeblich an die Verkehrregeln.)
Es wäre schön wenn hier einmal die von den Radfahrern immer vielgeforderte Rücksicht auch von diesen einmal zur Anwendung gebracht werden würde.
Leider benehmen sich in den oben genannten Gebieten ( in denen radfahren verboten ist) die Radler derartig rücksichtslos daß sie für viele Grazer schon die unbeliebtesten Verkehrsteilnehmer sind. Ist das gewünscht??

Nordkapp-Lignano (italy)
Alessandro - 26.03.2008, 22:27
Hallo ich bin Alessandro ein Universitätsstudent aus Udine (italien),dass im August im Sattel eines Fahrrad Europa durqueren wird.Ich werde von Nordkapp Starten und ankommen in Lignanosabiadoro (italien) nach über 4111 Km in 24 Tage.
Durquere Deutschland vom Norden nach Süden.Es wäre mir eine Freude wenn Ihr meine Homepage www.noborderbiking.com besuchen würdet,das auch eine Deutsche Übersätzung hat.Wünsche viel spaß!!!

Shopping ohne Rad
Ulli Stadler - 18.03.2008, 09:38
Das Shoppingcenter Nord wurde in der "Kleinen Zeitung" (15.3.) zwar umfangreich analysiert, auch nach Erreichbarkeit, auf die mit dem Rad fahrende Kundschaft wurde aber "vergessen".
Ich frage mich, was sollen tolle Schwerpunkte des Landes und der Stadt zum Alltagsradeln, wenn bei einem neuen großen Verkehrserreger, noch dazu einem stadtnahen, der Radverkehr überhaupt kein Thema ist?
Nicht jeder Einkauf ist ein Groß- oder Sperrguteinkauf und beim Besorgen des täglichen Bedarfs ist das Fahrrad traditionell - und selbst bei Shoppingcenter-Molochen - für den lokalen Einzugsbereich ein wichtiges Verkehrsmittel.
Daher verdient die Frage, wie das Center an das Radroutennetz angebunden ist, ob und welche Abstellanlagen und Gepäckaufbewahrungsmöglichkeiten (für den Fall mehrerer Einkäufe) es gibt, doch Berücksichtigung.


Wiki Graz erneuert
Johannes Muhr - 14.03.2008, 16:48
... aus aktuellem Anlass - Lisa Rücker erhält Verkehrsressort - erschien mir der bisherige Artikel entwickelbar. Siehe:

de.wikipedia.org/wiki/Graz#Radverkehr


Übrigens, auch am Flughafen (Vorfeld) wird radgefahren:

www.gstw.at/home/news/oekoprofit.php


P.S. Zu "Hund biss Radfahrerin" auf Stadtpark-Allee mit Radfahrverbot: Ist Hunde frei laufen zu lassen eigentlich erlaubt oder verboten? Andererseits was macht es schon, weder Hund noch die flüchtige Hundebesitzerin trugen eine erkennbare Nummerntafel.

Graz-Liebenau: Geh- und Radweg entlang der Liebenauer-Hauptstrasse dringend nötig!
G.Hiebler - 03.03.2008, 20:26
In Graz-Liebenau fehlt ein sicherer Radweg!

Ich kenne sehr viele Liebenauer, die
- mit dem Fahrrad nicht mehr fahren möchten, weil dies zu gefährlich ist!
- große Umwege fahren müssen, um sicher in die Innenstadt gelangen zu können
(Autobahnzubringer Liebenau/Esserweg/Murpark/C.v.Hötzendorfstrasse oder
Casalgasse/Ziehrerstrasse/Kasernstrasse/Raiffeisenstrasse/C.v.Hötzendorfstr. oder
über den Murradweg)
- sich einen Geh- und Radweg entlang der Hauptstrasse wünschen!

Sinnvoll wäre der Bau eines Geh- und Radweges entlang der Liebenauer-Hauptstrasse, zumal Schulen, Geschäfte, Ärzte, Banken, Post und das Magna Steyr Werk sicher und direkt erreichbar wären!!!

Die Spritpreise steigen, unsere Feinstaubwerte sind alles andere als niedrig und man kann nicht auf das Fahrrad umsteigen, weil in Graz viel zu wenig Radwege vorhanden sind!!!! Echt ein Trauerspiel!!!!
Und gerade in Graz Liebenau ist eine derartige "Lücke" auf dem Radplan zu sehen!

Gratulation
Rudolf Haring - 03.03.2008, 13:04
Herzliche Gratulation den Grazer RadlerInnen. Der Radlobby ARGUS und ihren Akteuren/innen schönen Dank und weiterhin viel Erfolg. Eine kleine Ergänzung zu St. Peter: die Verbindung Banngrabenweg-Marburgerstraße wird zweimal durch schlecht befahrbare Fußwege unterbrochen. Mit geringen Mitteln läßt sich diese wichtige Verbindung zur Innenstadt verbessern. Bitte in das Programm aufnehmen.
Freundliche Grüße!

Alles mit dem Rad
Sanders, Imke - 27.02.2008, 16:04
 Hallo ich bin Imke aus dem kreisfreien Städtchen Delmenhorst b. Bremen. Wir (mein Mann und ich) wohnen außerhalb der City. Wollen wir in die Delmenhorster Stadt, so müssen wir erstmal 20 Minuten mit dem Rad zurücklegen. Ein Auto haben wir gar nicht , brauchen wir auch nicht. Einkaufen , Behördengänge etc. wird alles per Rad gemacht bei Wind und Wetter. Für jedes Wetter die passende Kleidung. Für Getränke haben wir einen großen Radanhänger f.4-5 Kisten. Die Anhängerkupplung ist beim Rad meines Mannes dran. Wir fahren sowieso zusammen einkaufen, da es zu zweit mehr Spaß macht. Sind abgehärtet, tun viel für die Gesundheit und Umwelt, sind fit und sparen viel Geld, immer gut gelaunt. Zum Glück geht die Radsaison wieder los! Rauf auf's RAd, ab in die Natur! Wir "fahren" mit gutem Beispiel voran.
Gruß Imke

St. Peter
Ben Hemmens - 11.02.2008, 14:40
So wie vor einigen Jahren der Westen recht eindeutig als bedürftigstes Gebiet in Sachen Radverkehr identifizierbar war, ist nun St. Peter ganz klar DER Bezirk, der am weitesten hinterherhinkt. Darüber besteht bei ExpertInnen Konsens.

In allen Kontakten mit PolitikerInnen und Parteien und Diskussionen mit Beamten und Verkehrsplanern der letzten Paar Jahre sind die Verschlechterungen in St. Peter von uns zum Thema gemacht worden.

So, jetzt warten wir auf den Ausgang der Regierungsverhandlungen. Es ist immerhin zum ersten Mal eine Partei dabei, bei der das Radfahren einigermaßen zum Kern ihrer Identität zählt. Wir sind gespannt, ob das einen Unterschied macht!

Radfahren immer unattraktiver
Robert Riemelmoser - 10.02.2008, 16:34
Da bin ich ein paar Monate nicht in Graz und schon sind wieder Verschlechterungen für RadfahrerInnen geschaffen worden. St. Peter war ja nie mit einer besonders attraktiven Radverkehrsanbindung an die Innenstadt gesegnet.

Die Schleichwege von der Brucknerstraße in die Gluckgasse bei ehemaligen D´Piu Parkplatz (auf Höhe der Dr. Robert Sieger Straße) und von der Brucknerstraße in die Infeldgasse (über die Friedrich Kaulbach Straße) wurden sorgfältig gesperrt.
Eine Fuß- & Rad-Passage von der Otto-Loewi-Gasse in die St. Peter Hauptstraße, die im Zug eines Bauvorhabens leicht möglich gewesen wäre, wurde verabsäumt.
Wenn es hingegen darum geht, bei Baustellen FußgängerInnen und RadfahrerInnen auszusperren, sind die Behörden und Bauherren immer schnell. Beispiel Kleingartenquerung Schörgelgasse - Koßgasse. Hier war und wäre zumindest auf einem Teilstück eine Alternative zur Plüddemanngasse, die - v.a. stadtauswärts - eine der übelsten Radverkehrsstraßen von ganz Graz ist. Dort wird seit einiger Zeit gebaut und flugs wurde der Radweg zuverlässig mit Gittern, Ketten und Vorhängeschlössern gesperrt. Super!

Irgendwo muss ich eine masochistische Ader haben, so dass ich mein Rad noch nicht verschrottet habe und mit einem schicken Auto herumkurve. Vielleicht ist es aber auch nur Nostalgie. Oder vielleicht die immer noch nicht ganz ausgelöschte Hoffnung, Graz könnte irgendwann einmal wieder eine Radstadt werden.

Mountain Biking
Rudolf Haring - 09.02.2008, 15:57
Weiß hier jemand, ob man nach den schweren Sturmschäden im Schöckelgebiet auf den gewohnten Pfaden/Strecken hinaufradeln kann; gibt es überhaupt eine befahrbare Route?
Und im Bereich des Pleschkogels,gibt es dort Einschränkungen für MB?
Vielen Dank und freundliche Grüße!
R. Haring

PS: Herr Ferk hat es nicht der Mühe Wert gefunden, meine Anfrage bezüglich des Radwegnetzes in Graz zu beantworten...

Autofasten konsequent
Johannes Muhr - 07.02.2008, 07:06
Zumindest 42 Tage das Autokennzeichen bei einer Zulassungsstelle (kostenlos) zurücklegen. Als Bonus wird dann die Kfz-Steuer rückvergütet, je nach Polizze etwa ab 3 Monaten auch die HP-Prämie, unter 6 Monaten Pause (je Beobachtungsjahr) bleibt dabei die Bonus-Vorrückung erhalten. Auf nichtöffentlichem Privatgrund abstellen. Tipp: Die Nummerntaferln, die oben aus dem kleinen Radrucksack schauen beim Transport mit Schnur fixieren ...

Neues Grün auf frischem Beton
Noname1, 06.02.2008, 14:43
 ... bemalt präsentiert sich seit Ende Jänner 08 die Wand der Rampe Augarten Nord. Eine Freude für Freunde aktueller Kunst! - Kostenfrei für den Magistrat.

Und da wäre noch ein Name für die Rampe: S c h n e c k e n t o d. Beendet sie doch das Dasein dessen, was jahrzehntelang "Schnecke" genannt wurde, auch wenn die scharfe Doppelkehre eher einer Schlange glich. Grund für die Schärfe bisher und die Steigung heute: Die bauliche Gestaltung des künstlichen Grazbachs seinerzeit und sein Schluckvermögen bei Hochwasserführung.

Radeln im Park
Ben Hemmens - 01.02.2008, 11:41
 1) Zur Info: das Radfahren im Stadtpark ist nicht über die StVO verboten, sondern über die Grazer Grünanlagenverordnung. Der Stadtpark ist zudem kein öffentlicher Grund, sondern privatrechtlicher Besitz der Stadt Graz - seine Wege sind also rechtlich nur ja keine Straßen.
2) Ich persönlich bin kein großer Fan vom Radeln in Parks. Wenn es denn einen Raum geben soll, wo man als Fußgänger verträumt dahinschlendern kann, wo sonst als in einem Park? Ich tendiere dazu, die Parks den FußgängerInnen zu überlassen, dafür an anderen Stellen von ihnen zu verlangen, das Schlafwandeln zu lassen: in den geöffneten Teilen der FuZo, auf Radwegen, auf der Fahrbahn vor dem Steinfeld-Haus am Jakominiplatz...
3) Natürlich ist aber das Abstrafen fürs Radeln im Park, wenn kein FG weit und breit zu sehen ist, ziemlich arg unverhältnismäßig. Hoffentlich werden solche Absurditäten zu einem sinnvolleren Aktivitätenprofil für die Ordnungswache führen.
4) Uns würde das Einführen einer Regelung "Rad frei" analog zu Deutschland gut gefallen. Diese heisst: Rad fahren ja, aber mit absolutem Nachrang bzw. Haftung für Unfälle. Das würde genau erlauben, im Park zu fahren, solange man keine FG belästigt, behindert oder gefährdet.

teilweise freigabe der stadtparkwege fuer radfahrer
peter Javurek - 28.01.2008, 10:44
 die beliebte abkuerzung von zwischen zinzendorfgasse und erzherzog johann allee, welche von mir persoenlich als "genussstueckerl" und mir zustehender bonus fuers nichtautobenutzen gesehen wird, sollte vehement einer legalisierung zugefuehrt werden. nach mehreren begegnugen mit ungut agierenden und argumentierenden orgeanen der staedtischen ordnungswache: euro 30.- im menschenleeren( !! ) park sollten bezahlt werden, bin ich der meinung, dass das in der form absolut unnotwendig ist, auch kontraproduktiv im sinne der verkehrs (feinstaub ) beruhigung. ich schaetze ruecksichtslose raser genausowenig aber es grenzt an sippenhaftung, wenn deswegen alle anderen bestraft wuerden. die strassen werden wegen der autorowdis, die es leider gibt, ja auch nicht gesperrt.
was von der ordnungswache nicht kontrolliert wird und viel gefaehrlicher ist, sind fussgaenger am glacis radweg, die oftmals nchteinmal ausweichen wollen und kligelzeichengebende radfahrer wuest beschimpfen. zudem ist es so, dass beim benutzen des ragweges stadtauswaets durch die leichte bergaufsituation im winter, bei schon bald eintretender dunkelheit, die entgegenkommenden autos mit ihrem lichtdermassen blenden, dass dunkel gekleidete fussgaenger oftmals erst in letzter sekunde wahrnehmbar sind - die unfallgefahr ist gross.



2007

 


Augarten-Unterführung
Horst Koschuta - 26.12.2007, 12:07
Bin dieser Tage die Ex-S-Kurve beim Augarten raufgestrampelt. Zeitersparnis 5s, Blöde-Situationen-Ersparnis wahrscheinlich 90%.
Horstl

Brief an einen Gemeinderatskandidaten-W. Ferk, SPÖ
Rudolf Haring - 10.12.2007, 16:00

Lieber Herr Ferk!
Sie richten im Internet sehr kluge, richtige Appelle über Klimaschutz und Nachhaltigkeit an die Wählerschaft.
Seit Jahrzehnten bin ich in Graz nicht nur aber sehr häufig mit dem Fahrrad unterwegs. Nach einer geradezu progressiven Entwicklung zur Zeit eines Stadtrats Edegger sehe ich, und das wird von vielen anderen Radfahrern auch so erfahren - siehe Websites der Argus Graz - erfolgen in den letzten Jahren eher Reduktionen der bestehenden Situation, von einigen High Lights einmal abgesehen.
Z. B. die neue Straßenbahnhaltestelle St. Peter-Schulzentrum: hier hat man eine wirklich gefährliche Sutuation geschaffen und ich habe jedes mal Angst, wenn mein Sohn dort mit dem Fahrrad in seine Schule, das WIKU in der Sandgasse, fährt. Oder die Verbindung Banngrabenweg - Marburgerstraße: dort müsste man zwei Mal absteigen und schieben. Mein Eindruck ist, dass bei jeder Veränderung im Straßenbereich eine Verbesserung für den individuellen Autoverkehr und eine Verschlechterung/Einschränkung für den Radverkehr erfolgt, s. u. A. auch Kaiser Josefskai. Andere Stellen, eben die Route Banngrabenweg - Marburgerstraße werden einfach verschlampt, unter den Tisch fallen gelassen...
Auch vermisse ich innovative Ideen im Sinne einer Form der Nachhaltigkeit, sprich Förderung des Radverkehrs: In kanadischen Städten, z.B. Vancouver können sie ihr Fahrrad mit den Öffis mitnehmen. Zu diesem Zweck klappt man vorne oder hinten beim jeweiligen Verkehrsmittel (Straßenbahn oder Bus) einen Bügel herunter und kann bis zu drei Fahrräder draufstellen und so mitnehmen. Das geht mit minimalem Zeitverlust, auch nicht länger, als wenn Fahrgäste mit dem Kinderwagen einsteigen wollen.

Kaiser-Franz-Josef-Kai
Ben Hemmens - 10.12.2007, 14:37
Ja, die Strecke von Keplerbrücke bis Augarten hat durch diese letzte Enwicklung wirklich Symbolcharakter bekommen, aber eine andere als man uns verkaufen wollte. Symbolisch für die Radpolitik der zu Ende gehenden GR-Periode sind folgende Punkte:
1) man schafft zwar ein paar mittelgroße Baumaßnahmen
2) aber nur, wenn man dafür keine Fläche von anderen Verkehrsarten umwidmen muss
3) und auch nur, wenn der Großteil der Kosten nicht von der Stadt getragen werden muss
4) dann plant man was für die Straßenbahn ohne Rücksicht auf Radverkehr
5) dann reklamiert die Autolobby, in diesem Fall die Wirtschaftskammer, dem Radverkehr die verbliebene Fläche auch noch weg
6) und dann erreicht man einen Zustand, wo man sich die paar Baumaßnahmen eigentlich hätte sparen können, weil man die Route dazwischen zerstört.

Es ist ein Paradefall für alles, was schief läuft, weil hier die Nachfrage der RadlerInnen extrem stark und mit freiem Auge sichtbar ist.

Die Kostenrelationen sind so, dass man sich echt fragen muss, wozu tun wir uns das als Radlobby an. Wir gehen in Sitzungen und Workshops ohne Ende, wir mühen uns ab, konstruktiv zu sein, aber letztendlich diskutieren wir über ein Jahresbudget das nur marginal mehr ist als die schon wieder dahingeschmolzene Eiskrippe.

Der Modal Split für den ÖV in Graz ist um die 20%, der Radverkehrsanteil ist nur geringfügig darunter, warum bekommt also der eine Bereich 50 Mio. Euro für den Betrieb und der andere Bereich bekommt 0,3 Mio. für das Investitionsprogramm??!!

Liebe wahlberechtigte Radler und RadlerInnen, bitte stellt alle einer Partei eurer Wahl diese unbequeme Frage: warum sind die Investitionen in den Radverkehr so lächerlich niedrig?

Ad Postings
Steffen Raschka - 10.12.2007, 11:53
Falls sich jemand wundern sollte, warum in meinen Postings das tägliche Radeln erwähne. Der Grund ist einfach: Ich möchte den Lesern deutlich machen, dass es wirklich Menschen gibt, die täglich Rad fahren und deshalb ein echtes Interesse an einer guten Infrastruktur haben. Mir sind Parkplätze in der Innenstadt nicht wichtig, obwohl ich dort einkaufe und den leidenden Geschäften Geld bringe.
Verbessert die Radwege!!!

SR

Kaiser-Franz-Josef-Kai
Steffen Raschka - 10.12.2007, 11:40
Der Kaiser-Franz-Josef-Kai ist jetzt eine echte Katastrophe, wie soll man dort heute ohne sich die Gabel zu brechen auf dem Radstreifen fahren? Wenn demnächst der Bereich umgebaut wird, sollte nicht weniger Platz für Radler enstehen, sondern mehr!!! Ich radle dort jeden Tag entlang zur Arbeit und stelle fest, dass die andere Murseite keine Alternative ist. Dort ist es noch schlimmer, weil man dort Laternen und Fußgängern ausweichen muss. Ist nicht dieser Radweg ein Teil des R2 und wird dieser Murradweg nicht als touristische Attraktion beworben. Ich bin schon viel mit dem Rad in Europa unterwegs gewesen, aber eine Stadtdurchfahrt, dieser Qualität habe ich selten gesehen.
Deshalb fordere ich im Interesse der vielen Radler, die dort unterwegs sind eine dringende Verbesserung der Situation.

Steffen Raschka

Radallergisch?
Webmaster - 05.12.2007, 14:39
 Sg. Herr Szeberenyi,
der erste Halbsatz hätte gereicht. - Ehrlich gesagt, es stört uns wirklich nicht sehr, wenn Fahrräder legal - bei einer verbleibenden Restbreite von 1,5 m - auf Gehsteigen oder in Blauen Zonen abgestellt werden. Verschmutzte Hauswände? Naja, aber vielleicht war es einer ihrer Kunden, und da sollte man doch etwas nachsichtig sein. Bei Ihnen klingt das ja fast nach Radallergie...
ein autoverkehrsziel mehr
Johannes Muhr - 22.03.2007, 19:51
murpark massen-einladungsbroschüre zur eröffnung ohne hinweis, dass oder wie der nicht an der mur liegende park per rad anfahrbar ist. "haben wir vergessen ... soll einmal gebaut werden ..." telefonische auskunft aus deren büro.
ex-autobahnzubringer ab stadion beschildert mit radfahrverbot. alternative1 via gehsteig (rechts davon entlang). alternative 2 via radroute links hinter lärmschutzwand, belag noch unbefestigt, nach etwa 200 m druckknopfampel mit wartezeit für geduldige. überfahrt noch nicht markiert, mit betonleitwand weitgehend verbarrikadiert. ausfahrt aus autoparkhaus über radfussweg ohne warnhinweis für autofahrer, winkende parkwächter versuchten den querenden autoverkehr dort zu beschleunigen, ohne auf verkehr vom radfussweg zu achten.
radroute in ortsüblicher qualität mit ecken und kanten.
radständer typ kleine Spirale - wie häufig - open air, also gelegentlich im regen. rahmenansperren schlecht möglich.
monatsparkberechtigung für kfz für 8,90 eur aufpreis auf monatskarte gvb (39 mit / 31,10 ohne)

Erfrischendes Redesign
Karl Reiter - 02.03.2007, 20:41
prima schaut sie aus die neue website. Passt genau zur Aufbruchsstimmung bezüglich Rad fahren im Land. Die Hoffnung auf viele Plus in der Plus/Minus Kolumne lebt.
Karl Reiter

Großes Lob für die Umgestaltung
Manfred Brandl - 02.03.2007, 14:50
Lieber Roman Zweck!

Die Neugestaltung der ARGUS-Steiermark-Website ist wirklich hervorragend gelungen!
Ich habe schon länger nicht mehr drauf geschaut, jetzt muss ich mir einmal richtig Zeit nehmen um die vielen neuen Sachen zu lesen! Jetzt fehlt nur noch die Liste der Händler und Mechaniker, darf ich da meine Hilfe anbieten?

Manfred Brandl 




umleitung www.graz.radln.net
ben hemmens - 01.03.2007, 10:31
ebenfalls grosses lob für die neue schicke website.

lg ben

Neue Website
Ulli - 28.02.2007, 00:09
 Ein großes Lob für die neue Website. Hoffentlich werde ich den Website-Betreuer in Zukunft wieder öfter zu Gesicht bekommen.

liebe Grüße an alle ArgonautInnen

Ulli


Arschnass bei Hofer
Johannes Muhr - 10.02.2007, 18:02
Diskonter Hofer KG baut in OÖ neue Filialen seit einiger Zeit schon mit Radabstellanlagen UNTER dem Vordach. Etwa Linz, Freistädterstrasse.
In Graz werden die Radsättel bei den neuen Filialbauten Plüddemanngasse und Eckertstrasse (Dez.2006) hingegen arschnass. Baubewilligt.

 

Johannes Muhr
Kai bei Gebietskrankenkasse: Vor einiger Zeit wurden da Autoparkplätze erneuert, Parkscheinautomaten dazu in die Wiese gestellt. Autler laufen seitdem dort hin und her und hin und hatten einen fahrbahn-parallelen Pfad bald grasfrei. Wiedererrichtet wurde auch der Fussweg vom Kaigeländer zum Schutzweg zur GKK. Der Radweg(wieder)bau erfolgte zuerst reduziert als Sackgasse. Endend an Gehweg und Parkplatz-Stufe, mit Aussicht auf Schutzweg und Fahrbahn, radschiebend eine 1 Autolänge weiter.
Trial and error: Schon Wochen später gruben die Strassenbauer erneut auf und entwickelten eine Radroute zum BeFAHRen, wie es vorher dort schon jahrzehntlang gab.
Ebendort: Ganz ohne Routenplaner schufen nun Fussgänger vom Kai zur GKK eine diagonale Kurzverbindung durchs Gras, jetzt erdbraun. Geht so flüssiger als das Rechts-Um am knausrig rechtwinkeligen Abzweig. Diesen Abschneider grazamtlich abzuschneiden gelang mit einem Scherengitter nur ein paar Tage. Unmutiger Fusstritt oder stürmisches Klima hat es schon umgelegt.
Der unmittelbar daneben liegende, viel längere Pfad der Autler zu den Automaten wurde hingegen nie gesperrt. Fasching, 6.2.2007



< 2007

Johannes Muhr
Kai bei Gebietskrankenkasse: Vor einiger Zeit wurden da Autoparkplätze erneuert, Parkscheinautomaten dazu in die Wiese gestellt. Autler laufen seitdem dort hin und her und hin und hatten einen fahrbahn-parallelen Pfad bald grasfrei. Wiedererrichtet wurde auch der Fussweg vom Kaigeländer zum Schutzweg zur GKK. Der Radweg(wieder)bau erfolgte zuerst reduziert als Sackgasse. Endend an Gehweg und Parkplatz-Stufe, mit Aussicht auf Schutzweg und Fahrbahn, radschiebend eine 1 Autolänge weiter.
Trial and error: Schon Wochen später gruben die Strassenbauer erneut auf und entwickelten eine Radroute zum BeFAHRen, wie es vorher dort schon jahrzehntlang gab.
Ebendort: Ganz ohne Routenplaner schufen nun Fussgänger vom Kai zur GKK eine diagonale Kurzverbindung durchs Gras, jetzt erdbraun. Geht so flüssiger als das Rechts-Um am knausrig rechtwinkeligen Abzweig. Diesen Abschneider grazamtlich abzuschneiden gelang mit einem Scherengitter nur ein paar Tage. Unmutiger Fusstritt oder stürmisches Klima hat es schon umgelegt.
Der unmittelbar daneben liegende, viel längere Pfad der Autler zu den Automaten wurde hingegen nie gesperrt. Fasching, 6.2.2007
Wolfgang Wehap
ad Messe: Ja, leider täuscht du dich da. Dzt. gibt es keine "offizielle" Radroute durch das Messegelände. Im Zuge des neuen Bebauungsplans sollen aber N-S- und O-W-Querungen vorgesehen sein, war vom Radverkehrsbeauftragten zu erfahren.
lg
Wolfgang
Thomas Stanzer
Hi!
Ich hab immer öfter Probleme beim durchfahren der Messe (Fröhlichgasse - Klosterwiesgasse). Die Wachleute (einer davon ist ziemlich präpotent) meinen, das sei Privatbesitz, der Radweg geht außen herum, während innen die Autos parkend herumkurven oder Lastwagen (bei Auf- und Abbauarbeiten) unterwegs sind. Ich bild mir hingegen ein, dass wir Radler uns alle gefreut haben, weil diese Durchfahrt ins städtische Radwegnetz aufgenommen worden ist. Täusch ich mich da?
lg,
Thomas

Johannes Muhr
Linz lässt Radverkehr(skonzept 1998) evaluieren
http://www.linz.at/Aktuell/2007/aktuell_43672.asp

Ben Hemmens
also ehrlich gesagt finde ich die rote Spur in der Heinrichstr. nicht so schlimm.

Gerade weil der Streifen schmäler ist als die Busspur ist es ein klares optisches Signal, dass etwas ANDERES als ein Bus daherkommen kann.

Jene Kfz-Lenker, die die Kreuzung richtig bedienen, sind ja nicht unser Problem, vielmehr sinds jene, die gar nicht checken, dass da RadlerInnen fahren dürfen bzw. die beim Rechts-Einbiegen überhaupt nicht auf diesen Winkel aufpassen. Die kriegen jetzt einen roten Streifen mit Radpiktogramm VOR sich. OK, ist nicht perfekt, aber mMn kann der Strassenerhalter nicht auf JEDEN StVO-widrigen Blödsinn eingehen, der von Kfz-Lenkern begangen wird. Auch vorher war die Kreuzung korrekt beschildert und markiert und die Missachtung dieses Vorrangs etwa bei einer Führerscheinprüfung wäre zu Recht das Aus. Eine Aktion Scharf der Polizei - bei *beiden* Enden der Mozartg. - ist sicher angebracht, zur Stosszeit hätten die Beamten eine Menge Zettel zum Ausfüllen. Ich ahbe den Eindruck, dass der Polizei die Kreuzung Humboldtstr/Goethestr./Körblerg (am anderen Ende von diesem Schleichweg) sehr wohl bekannt ist, ich habe Kontrollen dort gesehen.

OK, es fällt mir eines ein, was vielleicht besser wäre: ein RIESEN-RAD-PIKTOGRAMM - 2m breit. Mit entsprechendem Pfeil.

Rechts- (oder bei Linksverkehr, links-) abbiegende Lkw sind mindestens europaweit eine der grauslichsten Todesfallen für RadlerInnen und mE wichtiger als strassentechnische Massnahmen sind a) Exekution der Vorschriften bezügl. Lkw-Ausrüstung - tote-winkel Spiegel sind zB oft nicht richtig montiert / eingestellt) b) Verbesserung der Ausbildung von Lkw-Lenkern und natürlich c) Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Lkw-Lenker. Weil letztendlich kann jedesmal, dass ein Lkw in der Stadt so ein Manöver vollführt, für irgendwen gefährlich werden und wenn der Lenker da nicht mit einer sehr hohen Verlässlichkeit ordentlich arbeitet, können wir alle Strassengestaltungsmassnahmen vergessen.

Hier eine Seite, die zeigt, dass das international ein Thema ist:
http://www.fietsersbond.nl/?eiw/gevaarlijke_vrachtwagens/498/0/gevaarlijke_vrachtwagens.html
Johannes Muhr
Zu Radverkehrsdienst Okt.2006 Geidorf
Anlässlich des Todes der Radfahrerin markierte die Stadt zwei Streifen in Rot.
Warum so schmal längs der Heinrichstrasse? Wenn doch Radfahrern die ganze Busspurbreite zur Verfügung steht und dort einander auch überholen dürfen.
Warum so weit rechts? Wenn doch polizeikundig ist, dass jährlich etwa 40 Radfahrer mittels unbedacht geöffneter Autotüren verletzt werden.
Warum in der Mozartgasse sich so rechtskurvig an die Gehsteigkante anschmiegend? Sollen Radfahrer vor dem Linksabbiegen nach rechts schwenken, um andere im Unklaren zu lassen? Oder alternativ ein klein wenig über die "Sperr"line fahren, um nach einem Unfall Schuld zu tragen?
Nach einem Todesfall muss es halt schnell gehen. Die nächste Markierung kommt vielleicht blutrot am "gut sichtbaren" Hydranten am Radfussweg Triesterstrasse (Lazarettgürtel). 11 Monate haben Nagl, Rüsch und Polizei seit schriftlicher Information ohne Änderung dort verstreichen lassen. 16.10.2006


Rudi Haring
Lieber Herr Hemmes!
Mein Posting stimmt insoferne nicht, dass die beschriebenen Straßenbahnstationen in der Leonhardstraße besser bzw. fahrradtauglicher wären, weil dort das Straßenniveau im gesamten Haltestellenbereich angehoben wäre.
Wohl aber finde ich die Lösungen an den Haltestellen Reiterkaserne Schönbrunngasse (Linie 1)besser und wesentlich gefahrloser. An diesen Haltestellen hat man das Wartehäuschen weiter hinten hingestellt, zwischen Wartehäuschen und Geleise das Straßenniveau angehoben, so dass Radfahrer gefahrlos vorbeifahren können. Ein weiterhin ungelöstes Problem sehe ich im Breich der Petersgasse von eben dieser neuerrichteten Station Schulzentrum bis zur Moserhofgasse: nur ein ostseitiges Parkverbot könnte die Situation für Radler entschärfen. Natürlich werden unsere Politiker eine derartige Lösung aus verschiedenen Gründen ablehnen. Das Argument, dass dann diese Parkplätze fehlten, kann mit dem Hinweis auf die vielen ungenutzten und daher meist freien Parkplätze in der Fortsetzung der Petersgasse von der Moserhofgasse bis zur Kreuzung Waltendorfer Gürtel entkräftet werden. Unsere Damen und Herren Stadtpolitiker müssten halt einmal die Entscheidung treffen, ob sie den Fahrradverkehr stärker fördern wollen oder den Individualverkehr mit PKW.
Eine praktische Lösung der Kombination von Fahrrad und öffentlichem Verkehr kann man in den Städten Kanadas sehen: dort haben die Busse vorne einen herunterklappbaren Bügel, auf dem man sein Fahrrad stellen und so mitnehmen kann.Zwei oder drei Fahrräder haben dort Platz.Eine einfache, kostengünstige Lösung, die halt etwas Kreativität und Improvisationsvermögen erfordert...Davon scheinen mir die Öffis in Graz nicht direkt berührt.
Freundliche Grüße!
Ben Hemmens
Vielen Dank and Hrn. Bartel und Hrn. Haring für die sehr genauen Beiträge.

Ich werde diese Punkte in unserer Sitzung mit Hrn. Spinka, dem Radverkehrskoordinator, zur Sprache bringen.

Was auch sehr hilfreich für Diskussionszwecke wäre, wären Bilder der angesprochenen Stellen. Diese können an mich oder an die ARGUS-adresse geschickt werden.

Was die Anbindungen im Bereich Gösting / Gaschler / OBI angeht, sind diese seit vielen Jahren in Diskussion, ohne wirkliche Aussichten auf Lösungen: auf der Westseite haben wir es wohl mit dem Eisenbahnrecht zu tun, am Murufer mit dem Wasserrecht/Naturschutz und ansonsten mit - für die Verhältnisse des Radverkehrsbudgets - hohen Errichtungskosten. Hier zeigt sich wieder, dass die Lippenbekenntnisse der grossen Geimeinderatsparteien nicht zu einer wirklichen Verschiebung der politischen Prioritäten zugunsten des Radverkehrs reichen.

Auch eher einer handfesten Initiative auf der politschen Ebene bedürftig sind die Beeinträchtigungen des Radverkehrs durch GVB-Baumassnahmen. Die Sache mit dem verringerten Abstand der Straßenbahngleise zum Bordstein ist ein globales Problem. Neue Gleise werden scheinbar ausnahmslos so gebaut. Die 6er-Linie ist zB nicht nur im Verlängerungsbereich betroffen, sondern es bestehen schon arge Grauslichkeiten seit den Gleissanierungen im Bereich Fa. Mörz / Kreuzung Moserhofgasse; und in der Münzgrabenstr. zwischen Hafnerriegel und Steyrergasse.

Ganz zu schweigen von dem Zustand der Kreuzung Zinzendorfgasse/Glacis, die sich nach den jüngsten Modifikationen zumindest aus meiner persönlichen Sicht nur mehr als schlechter Witz einzustufen ist.
Arnold, bartel
Lieber Argus-Mitarbeiter,

wie richtig auf Eurer Homepage angeführt, ist die Radweglösung im Bereich der GKB-Unterführung Alte-Post-Straße gut gelungen.
Zwei Abstriche im engeren Bereich der Unterführung:
* kommt per Rad man von Süden, so ist beim Einbiegen in die Unterführung selbige uneinsichtig. Ein Verkehrsspiegel könnte eventuell Abhilfe schaffen
* im Norden der Unterführung ist die Verkehrssituation beim Queren der PKW-Fahrbahn (Fahrtrichtung Unterführung zur Alten-Post-Straße) nicht ungefährlich, da die Autos von weiter unten kommen und die Radfahrer leicht übersehen.

Komplett inakzeptabel ist aber die Situation in der Alten-Post-Strasse im weiteren Anschluß:
* Die Lücke zwischen der Friedhofstrasse und der Kratkystrasse, bei welcher Radfahrer auf die dort besonders enge und von LKW stark befahrene Alte-Post-Straße ausweichen müssen, ist sehr gefährlich!!! Das Grundstück ist vom Industrie-Cluster Reininghausgründe bereits großzügig zur Verfügung gestellt, es fehlt nur noch die Errichtung des Radweges durch die öffentliche Hand!!!!!
* Im Norden klafft eine Lücke im Radweg auf der Alten-Post-Strasse zwischen Eggenberger Strasse und Georgi-Gasse. Zumindest ein Umleiten des Rad-Verkehrs mittels Beschilderung, Markierung, etc. in die Pommergasse wäre sinnvoll.

Ein weiteres Anliegen ist mit das spärlich vorhandene Radwegenetz in Gösting.
Das immer weiter ausgebaute Shopping Center Nord ist zu Fuß und per Fahrrad kaum (nur über die extrem stark befahrene Wienerstraße) zu erreichen.
Sehr wünschenswerte Maßnahmen in Sachen Nahversorgung in Gösting wären darum die Anbindung des Shopping Center Nord durch die Maßnahmen:
=> Ausbau bzw. offizielle Öffnung des Abganges von der Oberen Weid zum Einkaufszentrum Graz Nord (dort befindet sich zur Zeit ein provisorischer Trampelpfad über Zubringer-Geleise, welcher von alten Leuten, mit Kindern und mit Fahrrad de facto nicht passierbar ist); dadurch könnte das gesamte Viertel um des Schloß Gösting über den Römerweg mit den Shopping Center Nord verbunden werden.
=> Ausbau bzw. offizielle Öffnung des Murradweges vom Exerzierplatz zum OBI am Westufer der Mur (hier befindet sich ein per Fahrrad kaum passierbarer Abschnitt)

in der Hoffnung auf weitere Stärkung des Radverkehrs in Graz

Arnold Bartel

Rudi Haring
Die Situation in der Petersgasse nach der Neuverlegung der Straßenbahngeleise und der Verlegung der Haltestelle von der Schleife heraus ist für Radfahrer sehr gefährlich geworden. Es besteht die Gefahr, mit einer Pedale an der Bordsteinkante anzustoßen und dadurch zu stürzen...
Es empfiehlt sich daher, weit genug weg von dieser Gehsteigkante in der Mitte der Geleise zu fahren, wodurch die Radler zu einem Verkehrshindernis für die Straßenbahn und die morgens oft sehr nervösen AutofahrerInnen zu werden drohen. Eine Notlösung wäre, den gesamten Haltestellenbereich anzuheben, ähnlich wie in der Leonhardstraße vor der Reiterkaserne oder vor den Ursulinen. Das würde die Geschwindigkeit der PKW reduzieren, Radler könnten dann wieder weiter rechts fahren und die PKW nicht behindern. Der Hinweis des STR. Rüsch, Radler hätten ohnehin einen Radweg als Alternative, stimmt nicht, weil beide Verbindungen von St. Peter Süd in die Stadt unterbrochen sind(Banngrabenweg, St. Peter Pfarrweg - Sechserneubau).Wo sind die Zeiten, als ein visionärer Stadpolitiker, wie Herr STR. Edegger Radwege errichten ließ?
Die derzeitigen Politiker sind eher Radwegewegplaner!

Ingrid
Heute gab es wieder Mal Aktion-Scharf in der Herrengasse und alle Radler (inklusive mir) wurden von den Satteln geholt und mussten 20 Euro zahlen. Ist auch ganz in Ordnung, wenn sie das bei allen Vergehen in der Herrengasse machen würden und nicht nur bei jenen, die ohnehin null Feinstaub verursachen und regelmäßig auf den Straßen von den Autos weggeschoben werden. Welchem Radfahrer ist es noch nicht passiert, dass er auf einem Radweg zumindest beinahe übersehen wurde (weil Autofahrer offenbar nicht über die Schulter sehen können) Wen wundert es denn da noch, dass Radfahrer auf autofreie Fußgängerzonen fahren. Natürlich kann man da nun sagen, die armen Fußgänger werden von den Radfahrern umgefahren. Doch ich fahre nur dort, wo die Straßenbahn fährt und ohnehin kein Fußgänger gehen sollte bzw. zumindest einen Blick werfen kann ob ein Fahrzeug kommt. Die Polizei sollte lieber einmal alle Pkw die dort am Vormittag mit dem Vorwand Ladetätigkeit zu verrichten zur Kasse bitten und nicht die Radfahrer, die in Graz ohnehin überall verbannt werden.
Komisches Detail am Rande: über den Hauptplatz darf man offensichtlich fahren. Also was will man mehr...
»Horst Koschuta
Hallo RadlerInnen und WandererInnen,
nächstes WE möchte ich gerne von Graz nach Wildalpen (Salza) fahren. Die ganze Strecke wird mir zu lang sein --> bis Bruck mit dem Zug.

Nun gibt es 2 ''fade'' Möglichkeiten:
a) Radweg R13 über Seebergsattel bis Wegscheid und dort links abbiegen (über Kastenriegel, Höll, Weichselboden) ins Salza-Tal (R16).

b) R2, R38 über Eisenerz. In Gams ev rechts abbiegen (Krautgraben).

Beide Strecken scheinen großteils sehr verkehrsreich zu sein --> gibt es eine Variante c?
c) Bruck - Tragöß-Oberort - Jassing. Und dann irgendwie über das Hochschwabmassiv. Gibt es einen Weg (zw Brandstein und Ebenstein?) um ''direkt'' nach Wildalpen zu kommen?
Schotterstraßen bzw auch 2 Stunden Schieben sind für mich keine Ausschließungsgrund. Radl (lange) tragen schon, auch sind meine Radlturnschuhe eher profillos --> für echtes Bergsteigen (womöglich regennasser Boden) ungeeignet.
Würde gerne wissen ob/wie''s ginge.

Vielen Dank
»Horst

PS: Gibt es ein besseres Forum für meine Anfrage? Habe im Netz auch keine aussagekräftigen Beschreibungen von a) und b) gefunden.
Helmut Spinka
Sehr geehrter Herr DI Breid!

Danke für die Information. Ich kann mitteilen, dass im Einfahrtsbereich eine Bake aufgestellt wird und auch die Fahrbahnsetzungen im Bereich der Verankerungswand (Betonoberfläche ) saniert werden.

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Spinka

Bernhard Breid
Sehr geehrter Hr. DI Spinka,

zuerst einmal Gratulation ur Kepplerbrückenunterführung. Für die Grazer Radfahrer ist dies ein wichtiger Lückenschluss und es ist zudem ein wichtiges wertschätzendes Symbol für den Radverkehr in Graz.

Leider entsteht duch parkende Autos genau im Einfahrtsbereich zur
Keplerbrückenunterführung eine gefährliche Situation. Der Einfahrtsbereich wird dadurch eingeschränkt und unübersichtlich. Verstärkt wird dies durch den schlechten Fahrbahnbelag (keine Asphaltdecke, planker Beton mit Schlaglöchern) auf der gegenüberliegenden Seite.
Dieser Bereich wird von den Radfahreren gemieden, was den Bereich zusätzlich einengt.

Ich ersuche Sie daher, im Einfahrtsbereich der Keplerbrückenunterführung
von Norden kommend folgende Maßnahmen zu prüfen und ersuche Sie um Rückmeldung:

* Halte- und Parkverbot im Einfahrtsbereich
* Sanierung der Fahrbahndecke im Einfahrtsbereich

Mit besten Grüßen
Bernhard Breid

Ben Hemmens
1) War grad zum ersten Mal seit dem Umbau in der Zinzendorfg. Wir werden uns sicher noch ausführlicher dazu äussern. Nur eines vorweg: einer der ärgsten Breitenräuber kommt dort prominent (und angesichts der für die dortige Rad- und FG-frequenz völlig ungenügende Breite, total gefährlich) zum Einsatz - nämlich, das breite, zweibeinige Kurzparzonen-Schild. Ein Paradebeispiel dafür, wie die StVO-Rechtsprechung durch die Klagsfreudigkeit der Autolobbys auf Kosten von Radfahrer- und FussgängerInnen verzerrt wird.

2) Finde den Vorschlag von Rudi Haring, "das Radeln zwischen der Brücke über den Petersbach von der Dr. Pfaffgasse kommend das kurze Stück, das auch breit genug ist, bis zur Verbindung zum Dammweg vom Fahrverbot auszunehmen", sehr vernünftig. der Dammweg ist ja ideal zum Radfahren und bedeutet nur einen kleinen Umweg. Weiss nicht ob da eine Grundablöse nötig wäre.
Rudi Haring
Anonymus G.M. zeigt ein altes Problem auf: In vielen Bereichen werden Fußgänger und Radler auf engen Flächen zusammengepfercht. Beispiele sind viele auf Gehsteige aufgepinselte Radwege und eben auch der Banngrabenweg. Von rücksichtslosen Radlern distanziere ich mich, bei Fußgängern, die mich vorbeifahren lassen, bedanke ich mich meistens. Es geht halt nur, wenn alle sich rücksichtsvoll benehmen, was zB auch nicht alle Hundhalter am Banngrabenweg beherzigen, so mancher Hund kläfft Vorbeiradelnde an, immerhin ist der Banngrabenweg Stadtgebiet und Hund gehören an die Leine, auch damit sie Kinder nicht anschnüffeln und Radler nicht gefährden können. Die Anrainer haben übrigens auch die Pflicht, den Weg entlang ihrer Grundgrenze vom Schnee frei zu schaufeln und bei Glatteis zu streuen, was viele Anrainer einfach ignorieren. Damit gefährden sie auch die Fußgänger. Einsichten und Verbesserungen sind also von allen Seiten gefordert...Eine gute Zwischenlösung wäre, das Radeln zwischen der Brücke über den Petersbach von der Dr. Pfaffgasse kommend das kurze Stück, das auch breit genug ist, bis zur Verbindung zum Dammweg vom Fahrverbot auszunehmen. Der Banngrabenweg gehört ordentlich ausgebaut, sodass er breit genug für alle ist und dann wieder geöffnet. Dieser Weg ist eine uralte Verbindung von Liebenau nach St. Peter und von St. Peter Süd in die Schulen und ins Zentrum. Von hier gibt es zur Zeit überhaupt keine für Radler optimale Verbindung in die Innenstadt, weil derzeit auch der St. Peter Pfarrweg geperrt ist. Eine ähnliche Situation gibt es wohl in keinem anderen Grazer Stadtrandbezirk. Von unseren Bezirksvorstehern wünsche ich mir ein besseres Problembewusstsein und ein breiteres Verständnis der Problemlagen von Fußgängern und Radlern, zumal die GVB offensichtlich nicht in der Lage sind, die St. Peter Hauptstraße einigermaßen zuverlässig zu bedienen.
Freundliche Grüße!
G.M.
Ich bin selbst Radfahrer (ausschließlich - denn ich besitze kein Auto) und dennoch begrüße ich die Maßnahme, dass der Banngrabenweg für Radfahrer gesperrt wurde - es ist dort eindeutig zu schmal für Fußgänger UND Radler. Es hat mich als Anreiner schon lange aufgeregt, dass mit unglaublichem Tempo an Fußgängern vorbeigerast wird, sodass oft fast nur mehr der ausweichende Sprung in den Petersbach als Rettung blieb. Besonders "lustig" - in Wahrheit gefährlich - ist das, wenn man mit kleinen Kindern u/o Hund unterwegs ist. Nachdem es offensichtlich rücksichsvoll nicht funktioniert, was aber aufgrund der nicht optimalen Bedingungen sehr notwendig wäre, ist das Fahrverbot eine gute Lösung. Zwar fahren die Leute immer noch, aber nun mit schlechtem Gewissen, was das Tempo deutlich drosselt und die Bereitschaft zur Rücksichtnahme angehoben hat.
Ben Hemmens
hallo hannes!

ja inzwischen sehe ich, dass diese radspur-hinter-schrägparkplatz-gegen-einbahn-geometrie tatsächlich vorkommt, ich habe sogar ein bespiel direkt ums eck in der carl-maria-von-weber-gasse. in dem fall hab ich nix dagegen, weil es ein ruhiges gasserl ist. am geidorfgürtel um 08:00 dürfte ein bissl mehr los sein. mir wäre natürlich lieber, wenn wir nicht fast soviel fläche für parkende autos verwenden würden als für die daneben stehenden häuser.... aber wenn es keine reale aussicht auf parkplatzabbau gibt, finde ichs trotzdem besser die durchlässigkeit einer strasse wie geidorfgürtel zu behalten. "zügig" fahren wird natürlich dort nix. evtl. wäre es besser die einbahn ohne markierte radspur zu öffnen, (das ist rechtlich möglich; beispiel grillparzerstr.): dann könnte man sich den abstand zu den parkenden autos nehmen, den man braucht.

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zu radwegen insgesamt: vom grundsätzlichen prinzip her hast du recht. allerdings, wenn wir schon irgendwo eine stark befahrene mehrspurige strasse haben, macht es sinn, dort einen baulich getrennten radweg anzubieten. nicht jede/r ist sportlich genug, sich am gürtel oder am ring im kfz-verkehr zu behaupten. darüber hinaus gehende "aufräumungs"/"entflechtungs"-versuche sind aber für uns nicht gut. unsere lieblings-radroute ist eine 30er-strasse, wo die 30 tatsächlich eingehalten werden - deswegen begrüssen wir die private tempo-überwachung (die laut polizei schon eine erhebliche besserung der disziplin gebracht hat).

unsere standardposition ist dass wir gegen die radwegbenutzungspflicht sind. ich versuche ausserdem regelmässig zu betonen, dass wir nicht der "radwegverein" sind.

ich glaube, die tendenz, die verkehrsarten fein säuberlich voneinander trennen zu wollen, ist international schon wieder im abnehmen. städtisches leben ist prinzipiell ein durcheinander. "entflechtung" ist die zerstörung von "stadt". aber wir haben eben ein jahrzehnt oder mehr hinter uns, wo kein grazer stadtrat oder bürgermeister sich getraut hat, die selbstverständlichkeit zu äussern, dass es die autogerechte stadt nie gegeben hat und nie geben kann. stadtrat rüsch tut es manchmals, aber nur leise.... so ist die umögliche vorstellung noch stark verbreitet, dass wenn wir noch ein bissl aufräumen, noch ein paar gürtel und tunnel und tiefgaragen bauen, alles paletti würde.

********

mittlerweile hat helmut spinka bestätigt, dass das angehobene radspur-stückerl in der zinzendorfg. mit der absicht gebaut wurde, die radler und die busse aneinander vorbei zu bringen (also damit radler sich nicht auf der fläche aufstellen, die ein einbiegender bus braucht um die kurve zu schaffen). war eine initiative der abteilungs-übergreifende "arbeitsgruppe verkehrssicherheit".
hannes fortmüller
hallo ben!

die ganze liebiggasse entlang und den geidorfgürtel auf höhe resowi wird der radweg gegen die einbahn und an den aus ihrer fahrtrichtung gesehen links -und damit den radweg kreuzend- einparkenden autos geführt. wenn ich zu stoßzeiten (zb.08:00) zügig radfahre muß ich einen regelrechten slalom zwischen den mir zu schnell entgegenkommenden autos und den zu weit herrausragenden hecks der parkeneden kfz hinlegen. im übrigen halte ich radwege -und das betrifft nicht gegen die einbahn führende radwege- wie sie bei uns gebaut werden, nur als eine methode der autolobby die radfahrer entgültig von der straße zu verbannen, um den öffentlichen raum straße ganz für sich in anspruch zu nehmen ungestört rasen zu können. (anders die radwege in den niederlanden.)
Rudi Haring
Schwarzl Seen:
Wer kann eine gute Radroute von Puntigam zum Schwarzl See beschreiben, ohne die Triesterstraße längere Zeit zu befahren. Durch die vielen Unterführungen hat sich ja alles stark verändert. Wie geht es zB nach der Unterführung Grenzgasse weiter?
Vielen Dank und freundliche Grüße!
PS: Kann man gegen diese Blödheiten im Forum des Argus, die die ganze Seite unübersichtlich machen, gar nichts tun?

ad P.S.: Leider sind wir machtlos - trotz täglicher Säuberung endlose Spams. Zu hoffen ist, dass es mit demnächst erfolgendem relaunch besser wird. Die Red.

Ben Hemmens
An Hannes Fortmüller:

Was man dagegen tun kann:

1) wenn möglich fotografieren
2) wenn möglich eine etwas genauere Ortsangabe, zb "Zinzendorfg. Ecke Glacis"
3) uns oder dem Radverkehrskoordinator der Stadt, DI Helmut Spinka, schicken (E-mail-Adresse bei graz.at auffindbar).

Radspuren gegen Einbahnen an Schrägparkplätzen vorbei wäre zugegebenermassen eine teilw. ungünstige Geometrie, weil wenn die Autos in ihrer Fahrtrichtung linker Hand einparken, kommt man dann als RadlerIn aus dem falschen Winkel, um das Rücklicht der Autos gut zu sehen. Allerdings (1) sind mir keine Beispiele bekannt, Allerdings (2) kann bei dieser Anordnung zumindest der ausparkende pkw-Lenker den/die RadlerIn eher sehen, als bei Schrägparkplätzen an der rechten Strassenseite (die es überall gibt).
Rechtlich gesehen trifft einen rückwärts ausfahrenden Kfz-lenker wahrscheinlich die ganze Schuld, falls was passiert.
Generell haben sich Radspuren gegen die Einbahn als alles andere als Todesfallen erwiesen.

Mir ist neu, dass die Radspur Zinzendorffg. irgendwo über den Gesteig führt. Ich vermute ein Ohrwaschl, techn. "Pförtner" genannt. Die Absicht ist normalerweise, dem Radverkehr eine Fläche gegen den Kfz-Verkehr zu sichern. Bei der Bank Ende Zinzendorffg, wo ich die Problemstelle vermute, war die Absicht möglicherweise das links Zufahren - direkt über die Aufstellfläche für Radler - von Bankkunden verhindern. Ich vermute weiters, dass die Massnahme zu schmal geworden ist und zu einem größeren Chaos bei den auf die Ampel wartenden RadlerInnen führt. Die Busse brauchen aber ziemlich viel Breite, um den Abbieger in die Z-gasse zu schaffen.
Rudi Haring
Schwarzl Seen:
Wer kann eine gute Radroute von Puntigam zum Schwarzl See beschreiben, ohne die Triesterstraße längere Zeit zu befahren. Durch die vielen Unterführungen hat sich ja alles stark verändert. Wie geht es zB nach der Unterführung Grenzgasse weiter?
Vielen Dank und freundliche Grüße!
hannes formueller
bezüglich folgender sachverhalte suche ich nach einem weg die stadtplaner zu überzeugen:

1. immer öfter werden radwege über gehsteige geführt. was für ein schwachsinn, da es einerseits ein gefährilches hindernis bzw. kurve darstellt, zweitens eine kollision mit fußgängern provoziert.
(zuletzt gesehen in der zinsendorfgasse und am geidorfgürtel).

2. die verkehrstechnische todesfalle, den radweg, der gegen die einbahn führt, entlang der heckseite der schräg parkenden autos zu legen! kein ausfahrender aotufahrer kann den radweg sehen, kein radler die rückfahrscheinwerfer!

was können wir dagegen tun?
lg,hannes!
Johannes Muhr
Schön, abends um 9 im Mai noch einen Pendler zu treffen. Neben ihm zu sitzen und mit ihm zu plaudern. Die Kilometer ab Lieboch vergehen so wie im Flug.
Ich hatte 2 Tage in Fohnsdorf zu tun, die kürzeste Route führt übers Gaberl (1550 m). Bis dorthin automitfahrt-unterstützt brauchts es nur 50 Pedal-km. Er hingegen pendelt regelmässig zu seiner 12 Stunden-Schicht. Stainz-Graz. Über Mooskirchen 35 km. Kurbelt mit Spass auch bei Regen. (Motorrad wie Auto lässt er stehen.) Hat gute Dusch-, Umkleide-, Unterkunft- und Radabstellbedingungen bei seinem Arbeitgeber. Respekt!
Johannes Muhr
"Radstation verlängert Öffnungszeit" war in einer Zeitung zu lesen. Dort an der Auslage prangte Tage später noch die alte kurze. Aktualisiert erst nach meinem Drängen. Nach wie vor verwirrend, weil viel grösser an der selben Scheibe: die anderslautenden Fundbüro-Zeiten.
Kurios seit Beginn: 1) Radfahrverbot zur Tür 2) kein (oder Hinweis auf) Radventiladapter 3) Gabelschlüssel 17+19 mm (fürs Motorrad?) dafür kein kleiner für die Kotblechstreben
Auch die kürzlich dort veranstaltete Festivität war scheint´s kein Grund für irgenwelche Besserung.
Spinka und Rüsch hab ich meine Anregungen noch VOR der Eröffnung angeboten. Wenig Interesse, kein Honorar.
Den Salzburger Radverkehrsmann verwundern meine Berichte.
Rudi Haring
Radweg bzw. fahrradtaugliche Verbindung von St. Peter Süd ins Zentrum: Von der Dr. Pfaffgasse führt eine kleine Brücke über den Petersbach, dann ein Stück den Banngrabenweg ostwärts bis zu einem Verbindungsweg, der dann über den Dammweg (?) zur Marburgerstraße führt. Eine wichtige Verbindung auch für Schülerinnen und Schüler in den Schulen: HS St. Peter, Sporthauptschule, WIKU und BG Petersgasse. Abgesehen davon, dass das Stück am Banngrabenweg und dieser Verbindungsweg im Winter weder geräumt noch gestreut worden war, hat irgendein findiger Kopf dem Banngrabenweg als Radweg ein Fahrverbot erteilt. Soll man jetzt das Radl tragen, wenn wir auf eine relativ gefahrlose Weise ins Zentrum möchte oder kann der Herr Spinka da einmal nachschauen?
Freundliche Grüße!
PS: Der Banngrabenweg ist Fuß- und Radweg seit mehr als fünfzig Jahren.
Roman Zweck
Prof. Höllwarths "Große schützen Kleine" ins Stammbuch: Auch Sicherheit kann man verabsolutieren und damit gesellschaftlich mehr Schaden als Nutzen stiften. Die Einführung eines verpflichtenden
"Stufenführerscheins für Rad fahrende Kinder" wäre nur auf Prüfwissen und hätte zur Folge, dass weniger Kinder - und in der Folge Jugendliche und Erwachsene - die gesunde und sozial verträgliche Verkehrsalternative Fahrrad benutzen. Bleibt noch die Frage offen, wann es Helmpflicht und Führerschein für die - noch gefährdeteren - FußgängerInnen geben wird. Meine Meinung: Das Fahrrad muss ein niederschwellig zugängliches Verkehrsmittel für alle bleiben!
Johannes Muhr
Schneebarrieren regelmässig neu, aus Magistrats Hand und Pflug: zB über Radstreifen Zinzendorfgasse neben den 2 Zebrastreifen und an Enge visavis Baustelle und auf Radroute Hans-Brandstetter-Gasse (zwischen Betonkübel Kfz-Sperre). Überdauern locker wochenlang Tauwetterperioden. Ein Fehler im System, Herr Rüsch!
anita adamiczek
Tolle Sache, diese Haltegriffe, da wünsche ich mir mehr davon!!!
LG
Anita
ulrike hauser
wer kann mir helfen: wo bekomme ich einen fahrradanhänger (günstig bis fast gratis, für lasten nicht für kinder)
danke!

Enrico Arrigoni
Nochmals zum Kommentar von Herrn Winter zum Thema "Absitzen, bitte!"
Man muss betrachten, dass viele Radfahrer auf das Rad angewiesen sind, um z.B. zur Arbeit zu fahren. Nicht immer sind Öffis und Zufussgehen eine Alternative.
Ich finde diesen Kommentar daher ziemlich arrogant - als ob Radfahrer dies nur als Hobby tun würden.

Zumal die wahre Gefahr für Radfahrer im Winter von den Autofahrern kommt:
Ein Sturz auf Eis und Schnee ist normalerweise nicht gefährlich, wenn man nicht zu schnell fahrt und wenn man vom nachfolgenden Fahrzeug nicht überfahren wird.
Ulli Stadler
Zum Kommentar von Herrn Winter zum Thema "Absitzen, bitte!" in der Kleinen Zeitung vom 29.12.05 musste ich mich einfach äußern:

Sehr geehrter Herr Winter!

Alle Jahre wieder fühlen sich Leute Ihrer Zunft bemüßigt, uns RadlerInnen
vorzuschreiben, was wir zu tun oder besser zu lassen hätten. Seien Sie
versichert, wir wissen, was wir tun, und würden die Radwege ordentlich geräumt,
wäre es auch für uns wesentlich lustiger zu radln. Wir verwenden nun einmal das Fahrrad um von A nach B zu kommen und gefährden dabei ganz sicher keine auf Sommerreifen daherrutschenden Autofahrer. Niemand kommt auf die Idee, die Autofahrer als blöd zu bezeichnen, die im Dezember immer noch mit Sommerreifen
fahren oder bei laufendem Motor ihr Auto von Eis und Schnee befreien.
RadfahrerInnen tun etwas für die Umwelt, für die eigene Fitness und Gesundheit
(auch wenn sie bei Eis und Schnee radln) und das sollte Ihnen für die Zukunft
ein kleiner Denkanstoss sein.

So, das wär''s für heuer. Ich wünsche allen ArgonautInnen und denen die es noch werden wollen einen guten Rutsch in ein radlerisch aktives Jahr 2006.

All frei
Ulli
Wolfgang Wehap
Lieber Enrico,
ich kann dich beruhigen: natürlich gibt´s für RadlerInnen kein Licht am Tag - aber bei Nacht (woran sich leider viele nicht halten). Bedenken an LaT aus RadlerInnensicht: Blendwirkung, weniger Auffälligkeit nicht beleuchteter Fahrzeuge. Aus Ökosicht: Mehr Spritverbrauch.
Enrico Arrigoni
Die Antwort von Ulli Stadler spricht mir aus dem Herzen.
Darf ich auch etwas ganz Einfaches hinzufügen: Autofahrer schimpfem gegen Radfahrer, aber sicherlich
müssen Sie froh sein, dass diese keine Autofahrer sind, die vielleicht ihnen den Parkplatz wegnehmen oder vor ihnen an der Ampel stehen usw.

Enrico Arrigoni
Müssen auch Radfahrer tagsüber mit Licht fahren?
Weiß das jemand?
Vor kurzem habe ich einen ORF-Bericht über "Licht am Tag" gehört, wo eine kleine Bemerkung gemacht wurde, nachdem "auch Radfahrer haben sich nicht an Licht an Tag gewöhnt".
Es wäre eine richtige Frecheit, wenn auch Radfahrer sich daran halten müssten!
Grüße
Enrico
Leopold Riegler
Hallo liebe Forumsbesucher/innen,
Ich bin seit kurzem besessen von alten Rädern. In den Straßen von Graz stehen oft sehr schöne "Radleichen". Einige von ihnen haben solche Aufkleber vom Magistrat, worauf zu lesen ist:"Ich bin beim Bahnhof!"
Ich behaupte, dass diese Räder nach einiger Zeit abgeholt werden. Vor Kurzem sah ich in der Schillerstraße einen alten Mercedes mit Anhänger, auf dem lauter Räder waren. Meinen Forschungen zufolge werden diese Räder abgeholt, 12 Monate gelagert und dann von der Feuerwehr versteigert.
Mir deucht, diese ganze Geschichte ist ziemlich, ziemlich undurchsichtig. Vieleicht weiß jemad Genaueres über die Sammeldienste bzw. Auktionen.
Ich bin dankbar über jede Antwort. Einerseits, weil es schade wäre, wenn die ganzen Räder verschrottet werden, und andererseits, damit ich mich an ihnen bereichern kann!
Liebe Grüße Leopold
Ulli Stadler
Zum Bericht bezüglich der "üblichen Hassliebe" zwischen Autofahrern und Radlern von Doris Piringer (vom 25.10., zu finden unter "Medien"), musste ich einfach antworten:

Sehr geehrte Frau Piringer!

Oft habe ich wirklich den Eindruck, dass Fussgänger und Autofahrer auf die Radler loshacken, weil diese einfach die Mobilsten unter den innerstädtischen Verkehrsteilnehmern sind. Ich bin auf alle drei Fortbewegungsarten unterwegs und weiß wovon ich schreibe. Das Leben als Radfahrer ist eindeutig das gefährlichste. Ich denke nur an nicht blinkende, plötzlich ausscherende, die Autotür
aufreißende... Autofahrer, von den handyphonierenden Fußgängern, die nichts um sich herum wahrnehmen, ganz zu schweigen.
Es gibt die undisziplinierten Fussgänger und Autofahrer genauso, wie es undisziplinierte Radfahrer gibt. Nur geht es im Ernstfall immer übel für den Radfahrer aus. Sie werden mir Recht geben, wenn ich sage, dass noch kein Autofahrer durch einen Radfahrer zu Tode gekommen ist, doch umgekehrt sehr wohl. Und die immer wieder herbeigeschriebenen Konflikte Fussgänger - Radfahrer sind erstens selten und gehen Gott sei Dank immer glimpflich aus.
Ich gebe zu bedenken welche Vorteile es hätte, wäre Graz ein einziger flächendeckender Fahrradweg:
Keine Autoschlangen, keine genervten Autofahrer die kurz vor dem Ausrasten sind, keine Feinstaubbelastung die uns die Luft zum Atmen nimmt, drastisch gesunkene Krankenstände - denn Radfahren ist gesund.
Bevor man die Radler verteufelt, sollte man überlegen, dass diese einen
wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass Graz nicht im Kfz-Verkehr untergeht.

Mit freundlichen Grüßen

Ulli Stadler

Johannes Muhr
13. Einrad-Weltmeisterschaften
23.7.-2.8.2006 in Langenthal + Bern (CH) http://www.unicon13.ch/ viel leichter erradelbar als in Peking oder Tokyo http://www.unicycling.org/iuf/
lg JM ... http://ballon.wavez.at
Roman Zweck
Freitag, 26.8., in der Früh, ORF Steiermark: Herr Zeisberger berichtet über die
"teuren Parkgebühren in Graz" und dass man in die billigeren Bezirksstädte ausweichen soll. Richtig ist, dass die Gebühren für die Blauen Zonen seit
1989 praktisch unverändert geblieben sind (1989: umger. 0,58 Cent, 2005: 60
Cent/halbe h). Stellt man der
Parkgebührenentwicklung die ÖV-Tarifentwicklung am Beispiel eine
Zehner-Block-Fahrt in Graz gegenüber, so kommt man im gleichen Zeitraum auf
acht Erhöhungen von (umgerechnet) 0,58 Euro auf heute 1,40 Euro.
Resümee: Für Autofahrer fällt der Vergleich ziemlich gut aus, und man müsste
annehmen, dass ihnen dieser Obolus - schon gar, wenn sie Besitzer mehrerer
mot. Vehikel sind und sich diese Einiges kosten lassen - zumutbar ist.
mfg
R.Z.
Johannes Muhr
http://www.stadt-salzburg.at/
scroll down
feld rechts > rad:info klick!
button oben > Rad-service klick!
Seit Frühjahr 2000 gibt es nunmehr drei öffentliche Fahrrad-Self-Service-Stationen
> mehr infos dazu
> Videofilm ... Bedienung Radservicestation
Peter Weiss und auch wir sind im Bilde, was Salzburg (unter anderem) hat.
e ric p0scher
Liebe Steirer Radler!

Kennt ihr schon das PedalWiki? Eine WikiWebsite wo alles (Know-How, Erfahrungswerte, etc.) über Fahrräder und Spezialräder gesammelt wird.

http://wiki.hpv.at/

Ihr könnt gerne mitmachen!


Roman Zweck
A2, Packabschnitt: Samstag, 21.5., der ORF trommelt ununterbrochen, dass die A2 auf der Pack für ein paar Stunden gesperrt ist. Liveberichte vom Stau, den erst die Stauschauer verursachen. R2, Murradweg, zwischen Graz Gösting und Raach - gesperrt seit November 2004, im ORF habe ich darüber kein Sterbenswörtchen gehört, ist ja nur ein Rad- und Fußweg.
Alfredo
Sucht Ihr einen Radweg in Österreich schaut doch mal bei www.fahr-radwege.com vorbei.
Markus Garger
Liebes Argus-Team,
Ich wende mich an Sie weil ich am Griesplatz wohne und ich mir wünschen würde das die Situation für Radfahrer erleichtert wird. Mir ist klar das wenig Geld für den Radverkehr übrig ist, aber gerade deshalb möchte ich 3 Vorschläge machen die bei sehr geringem Aufwand
eine hohe Effektivität bringen würden.
1. Abbiegeverbot von der Griesgasse in die Nikolaigasse: würde es hier eine Aufhebung dieses Verbotes für Radfahrer geben (die Nikolaigasse ist keine Einbahn!), könnte man vom oberen Griesplatz direkt zum Grieskai uns somit auf den Radweg gelangen. Es wäre eine
hervorragende Alternative
für die fehlende Verbindung über die Brückenkopfgasse.
Wünschenswert wäre hier auf eine Umwidmung des nördlichen Gehweges der Radetzky-Brücke um auch bequem auf die anderes Seite Richtung Norden zu kommen.
2. Verbindung zum Citypark
Über die Albert-Schweitzergasse gäbe es eigentlich eine hervorragende
Möglichkeit angenehm zum Einkaufszentrum City-Park zu kommen (über Granatengasse
und Grenadiergasse würde man radfreundlich bis zum Südtirolerplatz!!
kommen). Wäre da nicht diese eine ca 15 meter lange Stelle vor dem Gendarmerie-Kommando.
Hier wäre mehr als genug Platz um einen sichere Abbiegemöglichkeit in
die Köstenbaumgasse zu ermöglichen. So wäre der City-Park hervorragend mit dem Rad zu erreichen, ein
Einfkaufszentrum das von seiner zentralen Lage ideal ist für Radfahrer.
Der nördliche Griesplatz ist in den letzten Jahren massiv aufgewertet worden, viel Wohnraum wurde geschaffen,
gerade viele Studenten wohnen hier die oft und gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Ich denke das man mit diesen wenigen Maßnahmen bereits eine große Erleichterung für die Bewohner dieses Viertels erreichen könnte.
mit freundlichen Grüßen
Markus Garger
13-05-05

Johannes Muhr
Einige amtliche Tafeln "Fussweg" ohne "Radfahren frei", wie andernorts üblich, macht Radfahren am schmalen, fast menschenleeren Asfaltweg entlang des südlichsten Abschnitts der Triesterstrasse (südlich PEP, etwa Grenzgasse - Kirchgasse) rechtswidrig. Zu dumm!
Unweit davon entstanden um viel Geld und (Landschafts-)Raum einige neue Autorouten zu Autobahn und Flughafen, wo Kerosin noch immer mineralöl- und mehrwertsteuerfrei fliesst (Abkommen Chikago 1949).
Radverkehr braucht häufig keine Millionen. Auch nicht die ausständige Besserung der Umfahrung des neuen Strassenknicks (Ampel Abzweigung zum Flughafen).
Matthias Heher
Mit Schrecken habe ich gehört, dass die Verbindung zwischen Raach und Graz (R2) den ganzen Sommer über esperrt bleiben soll. Für uns Judendorfer ist dies die einzige Radverbindung nach Graz, will man nicht am Autobahnzubringer fahren. Ich denke da an die Massen, die letzten Sommer diese Verbindung genutzt haben.
Ich bitte euch, euch mit Nachdruck dieser Sache anzunehmen. Danke! Mit freundlichen Grüßen Matthias Heher

P.S: Toll wär auch eine sinnvolle Verbindung dann von Gösting zur Radstrecke an der Mur (Höhe Exerzierplatzstraße). Zur Zeit muss man da auf der befahrenen Anton Kleinoschegstraße und Exerzierplatzstraße fahren.
Johannes Muhr
1. Radwegkurve PARKstrasse / Wickenburggasse liegen noch gefährlichwerweise SPLITT-Zungen, während die Geraden schon stellenweise freigekehrt sind.
2. Auch am WASSERTAG ist der Trinkbrunnen Stadtpark Höhe Zinzendorfgasse noch TROCKEN.
3. Markus, das gibts. Wer selbst nicht Rad fährt, hat wenig Ahnung, was das bedeutet. Ein mir mein Tempo Neidiger hat mich mal in der Enge der Mandellstrasse überholt, wegen Autogegenverkehrs mit seinem Stufenheck unter meinen Lenker geschert, seine Heckantenne dabei abgebrochen und mich - schon am Limit rechts fahrend - zu Sturz gebracht. Mein Lebensglück, dass ich in eine Parklücke fiel. Herr (Modellbau) Memmer erinnert sich. Der vom nachfolgenden Autofahrer an der Flucht gehinderte Täter hat meines Wissens keine Polizeistrafe erhalten.
Daher Stufenführerschein = Radfahren in der Autoflut vor Lenkberechtigung für eine Blechpanzerung.
Markus P
Gestern hat mich ein Kleinwagen (G 30 ASE) unangenehm knapp, praktisch "unter der linken Hand", überholt. Möchte mich darüber wenigstens beschweren!
Danke, lg MP
Rudolf Haring
Es stimmt leider nicht ganz, was Frau Monogioudis behauptet. Die Radfahrstreifen in den Einbahnen (z. B. Morellenfeldgasse) waren nicht geräumt,es war sehr gefährlich, wenn Autos entgegenkamen und wir auf den vereisten Radfahrstreifen ausweichen mussten. Absteigen war oft die einzige sinnvolle Alternative.Aber die Sonne rgelet nun alle diesbezüglichen Probleme und bald kann man auch wieder auf den Schöckel radeln!
Frühlingsgrüße sendet Rudi Haring
wilfriede Monogioudis
ARGUS hat die Schneeräumung von Radverkehrsanlagen kritisiert:
Dazu kann ich Ihnen mitteilen, dass der Winterdienst der Stadt Graz für das gesamte, rund 1.000 Kilometer lange Straßennetz drei Prioritätsstufen vorsieht. Im vergangenem Winter habe ich eine Veränderung der Prioritätensetzung in Bezug auf Radwege veranlasst. Seither haben alle baulich getrennten Radwege der Stadt Graz höchste Priorität im Winterdienst - das heißt, sie haben damit den selben Stellenwert wie Vorrangstraßen und Straßen mit öffentlichem Verkehr.
Nach allen Informationen seitens der Grazer Wirtschaftsbetriebe sind seit vergangenem Wochenende alle baulich getrennten Radwege von Schnee geräumt und mit Splitt bestreut. Diese Auskunft deckt sich auch mit meinen eigenen Beobachtungen. Sollten Sie diesbezüglich anderer Meinung sein, darf ich Sie höflich ersuchen, sich an mein Büro zu wenden.
Der Winterdienst auf den baulich getrennten Radwegen unterscheidet sich von jenem auf Vorrangstraßen auch nur noch fallweise in der Wahl der Streumittel. Aus ökologischen Gründen darf in Graz nur in geringen Mengen und daher sehr gezielt Salz gestreut werden. Wo keine oder keine ausreichende Salzstreuung zum Einsatz kommt, dh. auf allen Nebenstraßen und mitunter auch auf Radwegen, ist nach Schneefällen bei gleichzeitig sehr tiefen Temperaturen naturgemäß auch mit Eisbildung zu rechnen.
Möglicherweise sprechen Sie in Ihrer Beschwerde aber primär die Radfahrstreifen im Mischverkehr an. Diese sind derzeit - wie andere Verkehrsflächen, allen voran Parkplätze, Kreuzungslappen - durch Schneehäufen teilweise unbenutzbar. RadfahrerInnen müssen daher - wie ja alle anderen Verkehrsteilnehmer auch - diesen Flächen ausweichen und die verbleibenden Fahrwege benützen. Eine Änderung der Winterdienst-Praxis in dem Sinne, dass die Schneeräumung für motorisierte Fahrzeuge unterbleibt bzw. Schneehäufen in Fahrbahnmitte abgelagert werden, ist aber aus mehreren Gründen unrealistisch.
Dass der Radfahrverkehr gegenüber dem PKW-Verkehr in unserer Stadt eine tendenziell untergeordnete Position einnimmt, kann nicht alleine einem angeblichen fehlenden oder unzureichenden Winterdienst zugeschrieben werden, sondern hat meines Erachtens mit Prioritätensetzungen der Stadt- und Verkehrsplanung in den vergangenen zehn bis 15 Jahren zu tun. Seitens der Grazer Wirtschaftsbetriebe möchten wir jedenfalls im Interesse des Radverkehrs bestmögliche Bedingungen schaffen. Sollten Sie daher konkrete Beschwerden bzw. Anregungen bzgl. des Grazer Winterdienstes haben, so darf ich Sie bitten, sich persönlich unter der Telefonnummer 0316/872-2053) an uns zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Wilfriede Monogioudis
Stadträtin
brigitte schicho
bezugnehmend zum beitrag von ulli stadler:

vor etwa einem jahr, als die tiefgarage von k&ö fertiggestellt war, bekam ich als kundenkarteninhaberin auch einen entsprechenden brief und ich schrieb an k&ö ähnliches wie ulli stadler.
boshafterweise unterstellte ich k&ö darüber hinaus, dass die allgemeinheit der kundInnen die tiefgarage mitfinanziere, da ich in der letzten zeit zwei artikel bei der konkurrenz deutlich billiger einkaufen konnte... als antwort bekam ich u.a., dass ein gescheiter radlabstellplatz demnächst angegangen wird. derweil geh ich halt nicht zum k&ö...
Georg Faber
Grüß euch alle!
Seit Beginn dieses Winters fahren wir in unserer Familie mit Winterreifen, um die Probleme, die wir letzten Winter hatten (2 glücklicherweise harmlos verlaufene Stürze), zu entschärfen.
Da in Graz auch fast alle Radhändler keine Ahnung davon haben (ich konnte mich erst im Internet schlauer machen) Genaueres: Die im Handel bekannten Hardcore-Reifen für Mountainbiker mit Riesenspikes und entsprechendem Rollwiderstand sind für den Alltagseinsatz unsinnig und auch viel zu teuer. Wir verwenden relativ billige (2 Reifen zusammen 45 Euro+Versandkosten) Reifen, die auch nur die halbe Anzahl Spikes haben auf unseren Stadträdern, darunter auch dem Behindertentandem.
Auf trockenem, aber kaltem Untergrund greifen diese Winterreifen dank der weichen Gummimischung extrem gut. Das alleine erhöht die Sicherheit in kritischen Situationen enorm. Auch auf dem rutschigen Neuschnee, den wir vor Kurzem hatten, greifen die Reifen sehr gut. Ich bin dort, wo ich zu Fuß immer wieder gerutscht bin, sicher geradelt. Auf Eis lassen sich zwar keine extremen Spitzenwerte erzielen, ein sicheres Radeln über die Platten aus hartgefrorenem Schnee und blankem Eis ist aber Standard. Ich würde sagen, die Reifen greifen auf Eis besser als schmale, etwas ältere Reifen bei Regen im Sommer, machen also sicheres Radfahren im Winter möglich.
Falls ihr euch unsere Reifen anschauen wollt (es gibt natürlich auch andere, gleich geeignete): Wir fahren die Conti Spike Claw 120, auf der Conti-Homepage (www.conti-online.com) mit der Suchfunktion zu finden, wenn der Name der Reifen eingegeben wird. Am Foto sind die Spike Claw 240 zu sehen, bei den Alltagsreifen fehlen einfach die Spikes in der Mitte.
Mit dem Neubauer in der Alten Poststraße habe ich vor dem Kauf lange darüber diskutiert, der kann sie sicher auch bestellen, wenn auch nicht so billig wie im Internet.

liebe Grüße
georg faber
Edith Zitz
Wie heute, 9.2.2005, in der leserInnenbrief-seite der "kleinen Zeitung" von uli stadler dargestellt: im winter im beschneiten graz radzufahren bleibt auch 2005 eine zumutung. die auto-freundlichkeit zeigt sich wieder in voller pracht - schneefreie straßen stehen fast nicht benützbare radwege gegenüber. ich verbringe die hälfte meiner zeit damit, das rad zu schieben.
entmutigend für diejenigen, die rund ums jahr das rad als ihr bestes verkehrsmittel benützen möchten.

edith zitz
umweltsprecherin der steirischen grünen
Ulli Stadler
Fahrradabstellplatz der Firma Kastner&Öhler

Anlässlich meines Geburtstages erhielt ich zusammen mit einem Einkaufsgutschein auch 3 Parkgutscheine zu je 1 Stunde für die K&Ö-Tiefgarage. Ich habe sie mit der Anmerkung, dass ich (wie auch viele meiner Freunde u. Bekannten) die Einkäufe in der Innenstadt mit dem Fahrrad erledige, an K&Ö retourniert. Angeregt habe ich bei dieser Gelegneheit, auch diese Kundengruppe einmal zu berücksichtigen und z.B. vor dem Sporthaus einen überdachten Fahrradabstellplatz zu errichten - der Abstellplatz in der Sackstraße ist ja wohl kaum als repräsentativ für ein renommiertes Warenhaus zu bezeichnen.
Kurz darauf erhielt ich vom K&Ö-Kundenservice (Frau Gertrude Gratzer) folgende Antwort:
"Sie haben recht, dass unser Abstellplatz für Fahrräder sich nicht gerade durch Schönheit auszeichnet. Die Möglichkeit einer eventuellen Änderung wird von unserer Geschäftsleitung geprüft."
Mein Tipp für RadlerInnen, die bei K&Ö einkaufen:
Öfter einmal nachfragen, was aus der eventuell möglichen Änderung geworden ist!

Ulli Stadler

Roman Zweck
Ad Fahrradstation: Einen Adapter sollte man sowieso eingesteckt haben - statt Herummeckerns wäre es gescheiter, Werbung für die Nutzung der klassen Fahrradstation zu machen! Verbesserungsfähig: Lücke zwischen Tagesticket und Wochenkarte, weil mit TT in der Nacht kein Zutritt. -RZ
Johannes Muhr
Zarte Spuren in sauberem Schnee zu erleben, wünsche ich allen leise Rollenden.
Und dass ihr ein Autoventil am Fahrzeug habt, wenn ihr bei der "Rad"station vorfährt. Denn Spinka schaffte es zwar den Werkzeugkasten aufzubrechen, doch nicht Fahrradventiladapter (Sclaverand-Rennrad, Dunlop) bereitzustellen. Usw. usf.
Rudi Haring
Franziskanerplatz:
Heute Mittag bin ich über den Franziskanerplatz geradelt und habe dort Kaffee getrunken. Zu dieser Zeit sind ca. 30 Fahrräder sorgsam abgestellt gestanden, ihre Benutzer/innen waren offensichtlich Gäste in diversen Lokalen, weitere vier Radfahrer/innen sind während dieser Zeit in das selbe Lokal gekommen und haben zu Mittag gegessen. Mehrere Radler/innen sind in diesen paar Minuten gemütlich über den Platz geradelt. Wenn also jetzt die Wirte dieser Gegend verlangen, dass die Radler/innen ausgesperrt werden sollen, kennen sie einen guten Teil ihres Kundenkreises nicht. Diese Unkenntnis mag auch eine der Ursachen sein, dass die Grazer Innenstadt an Kaufkraftschwund bzw. Kundenschwund leidet. Radfahrer/innen bleiben im City - Bereich und fahren selten in die Großmärkte am Stadtrand, sollten also eine Teilgruppe in der Werbung für die Innenstadt sein. Wenn es Radler/innen gibt, die Fußgänger und Gäste gefährden, muß halt die Polizei etwas öfter vorbeischauen, das ist eine ihrer Aufgaben. Und zur Sicherung der Schanigärten müssen Topfpflanzen o. Ä. als Begrenzung aufgestellt werden.
Der Bezirksrat Innere Stadt, dem offenbar fad ist, soll sich für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung einsetzen und dafür sorgen, dass Geh - und Radwege nicht ständig von abgestellten PKW´s blockiert werden.
FG R. Haring
Gerfried Schönangerer
LESERBRIEF zum Thema: Neue Radfahrverbote in der Grazer Innenstadt

Ein autofreier Tag möchte etwas ins Bewusstsein rufen und erzeugt stattdessen nur Kopfschütteln auf allen Seiten (ausgenommen bei BM Pröll) – schlichtweg ein Flop. Liebe Politik, nicht einschränken, sondern Alternativen bieten: dazu gehört z.B. ein ausgebautes Radweg-System in Graz. In Ansätzen vorhanden, aber in der Innenstadt bricht nun wieder ein Streit darüber aus.
Ich selbst, passionierter Radfahrer, lege rund 90 Prozent meiner Wege innerhalb von Graz mit dem Rad zurück. Warum? Mit dem Auto ist in Graz kein Fortkommen. Bei der Häufigkeit an roten Ampeln könnte man meinen, ein roter Bürgermeister betreibt Schleichwerbung. Parkgebühren mit dem Hintergrund der Budgetlochstopfung machen den Besitz eines Kfzs zum Luxus. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind unpünktlich, zu langsam und zu teuer: GVB – steig aus und geh! Zum Abschluss der Appell an Verkehrstadtrat Rüsch: Die Öffis reformieren (und da reicht es nicht, "Cityrunner" zu kaufen), den Individualverkehr neu planen (Tipp: ausfließenden Verkehr beschleunigen – einfließenden verlangsamen) und das Radweg-System flächendeckend ausbauen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerfried Schönangerer (Landesobamnn RFJ)




edith zitz
zum franziskanerplatz:

daß radfahrerInnen vom franziskanerplatz verbannt werden sollen, verstehe ich nicht: graz brilliert ohnehin nicht sehr, was radlerInnenfreundlichkeit betrifft. warum nun ein ganzer platz "dicht" für radlerinnen gemacht werden soll, weil dadurch angeblich die schanigarten-gäste gestört werden, kann ich nicht nachvollziehen. es fällt ohnehin auf, daß der öffentliche, von allen benutzbare raum immer knapper wird. den radlerInnen die strecke über den franziskanerplatz zu verbieten halte ich für eine weitere, nicht wirklich begründbare einschränkung. ich hoffe, daß die stadt graz hier eine radlerinnenfreundliche position einnimmt.
gruß,
edith zitz
umweltsprecherin der steir. grünen und alltagsradlerin
Ben Hemmens
Zum Beitrag von Hrn. Dr. Kühnfels:

Ich kann den Vorwurf nicht auf unserem Verein sitzen lassen, eine Gruppe von Rowdies zu sein. Obwohl ich persönlich die Ära Edegger nicht in Graz erlebt habe, waren etliche Leute, die jetzt aktive Mitglieder, Freunde und Unterstutzer von ARGUS Steiermark sind, an der damaligen RadlerInnen-Bewegung beteiligt. Zudem würde ich das Gesprächsklima zwischen uns und der Verwaltung bzw. Politik derzeit als sehr gut bezeichnen. Dass wir nicht immer mit allem zufrieden sind, was gemacht bzw. nicht gemacht wird, liegt in der Natur unseres Vereinszweckes als Lobby.
Am Fahrrad, kann ich versichern, lebe ich keine Aggressionen aus, ist es doch auch ohne Stress das schnellste innerstädtische Verkehrsmittel. Wer mit dem Fahrrad Fußgänger gefährdet, für den/die sind StVO und Polizei da. Fahrräder werden ja häufig von Bankräubern als Fluchtfahrzeuge verwendet; glaubt Hr. Kühnfels denn, dass wir uns als deren Vertretung positionieren wollen?
Ich sehe mich zudem nicht als Vertreter eines reinen Partikulärinteresses. Radverkehr ist auch für Nicht-RadfahrerInnen von Vorteil. Ich selber habe jahrelang in der Altstadt gelebt und war zu dieser Zeit fast nur zu Fuß unterwegs; ich habe auch eine Zeit im Außendienst hinter mir, wo ich sehr intensiv Auto fahren musste. Ich kenne also die Sicht aus verschiedenen Verkehrsmitteln, und die aus einem Schanigarten ist mir auch nicht völlig fremd. Nur: für Schanigärten wie für Autos gibt es Regeln darüber, wie weit links man sie parken darf. Und wenn der Schanigarten auf einmal fährt, scheint auch ein langsam herannahendes Fahrrad gefährlicher, als es von sich aus wirklich ist.

All frei!

Ben Hemmens

Johannes Muhr
041002 10,- Fahrradversteigerung in Graz http://www.dorotheum.com/deu/auktionstermine.html
Johannes Muhr
Abgeräumt wird das Aufsteiern-Fest. Verlassene Kfz dieseln vor sich hin. Einen Motor stelle ich ab. Grosse Augen ...
Mitternacht sind alle Strassen wieder offen? Nein, allein der Radweg am Eisernen Tor ist mittags rot-weiss-rot zugebandelt. Also 133 um Ordnung ersucht. Dann den Bürgermeister zur Gelegenheit der "Eröffnung" eingeladen. Unsicherheit dort, Rechtfertigungsversuche, Weiterleitungsversprechen.
Kreative RadfahrerInnen nützen den Gehsteig, eine Frau müht den Kinderwagen über Stufe und Baumwurzeln.
Schon das Abreissen der Bänder lockert Radler und Fussgänger, verflüssigt den Verkehr.
Stunden später trägt endlich ein Polizist den schweren Fahrverbotstafelständer zur Seite ... folgt auch noch meiner Empfehlung, die in den Weg flatternden Bänder abzutakeln.

Dipl.-Ing. Franz Riesel
Mal was Erfreuliches:
Dr. Karl Friedl fährt, wie schon hier angekündigt, auf den Spuren von Seume derzeit von Kapfenberg nach Syrakus (siehe www.stadtmuseum-graz.at/seume -->Tagebuch)
Derzeit ist er nach ca. 1330 km in Rom angelangt.
Über feedback freut sich sein Freund und Betreuer F. Riesel
Manfred Brandl
In den letzten Jahren wurden sukkzessive die Nord-Süd-Passagen für Radfahrerinnen und Radfahrer in der Innenstadt verschlechtert:
- Die Westseite des Hauptplatzes ist oft nur mehr im Schrittempo zu passieren und es wurden kleine, aber feine Gehsteigkanten eingebaut.
- Der Franziskanerplatz wurde über viele Jahre immer mehr zum Nadelöhr.
- Die Passage links der Mur von Hauptbrücke zu Erich-Edeggersteg wurde durch immer stärker werdende Fuß-Nutzung ebenfalls zum Nadelöhr.
- Der Sparkassenplatz ist immer wieder nahezu bis zur Unpassierbarkeit verparkt.
Eine Sperre des Franziskanerplatzes ist daher eine deutliche Verschlechterung für den Radverkehr. Verursacht wurde die jetzige Diskussion aber durch das langjährige Versäumnis, ein gangbare Alternative zur Route Grazer Süden - Jakominiplatz - Schmiedgasse - Franziskanerplatz Richtung Norden und Westen zu schaffen.

Manfred Brandl
Rudi Haring
Wenn man alle Straßen, durch die Autos mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei oft genug Fußgänger, Kinder und ältere Leute gefährden, sperrt, wäre Graz bald eine ruhige, gemütliche Stadt mit viel Platz für Schanigärten. In Graz wird auf vielen Radwegen und sogar auf Gehsteigen (siehe Haydngasse) geparkt. Warum verhängt man über solche Straßen kein Fahrverbot für den Kraftfahrzeugverkehr? Und wenn es den Wirten in der Herrengasse einfällt, ihre bestehenden Schanigärten auszuweiten, sperrt man dann dort den Straßenbahnverkehr?
MFG R.Haring
Ulli Stadler
Das Nebeneinander von Fußgängern und Radfahrern war am Franziskanerplatz so lange kein Problem, bis die dort ansässige Gastronomie ihre Schanigärten sukzessive in Richtung Geh- und Fahrbereich verlegte. Ich radle regelmäßig über den Franziskanerplatz und beobachte diese Vorgehensweise schon seit Jahren. Übrigens, wenn Herr Dr. Kühnfels den Franziskanerplatz als Hochgeschwindigkeitsstrecke bezeichnet, muss entweder er oder ich über einen anderen Platz radeln!
Das Problem ist also hausgemacht und von den Gewerbetreibenden einfach zu lösen, indem sie ihre Schanigärten etwas verkleinern. Leider kreist das Denken der Wirtschaftstreibenden in der Innenstadt weiterhin nur um den Kunden, der im Auto vorfährt und sie übersehen noch wie vor (ist das eigentlich möglich?) die vielen einkaufenden und konsumierenden RadlerInnen.
Diese Sperre würde Graz als Radlerstadt in eine Zeit, weit vor Erich Edegger zurück versetzen, von der radlerfreundlichsten Stadt Österreichs, die wir einmal waren, gar nicht zu sprechen. Es bleibt nur zu wünschen, dass Herr Stadtrat Rüsch die Bezirkspolitiker von der Engstirnigkeit dieses Vorhabens überzeugt.
liebe Grüße

Ulli Stadler
Roman Zweck
Da fühlt sich wohl ein Chianti&Ouzo-Wirt in seinem selbst geschaffenen Refugium gestört...Wundert mich, dass bei dieser Usurpierung eines öffentlichen Platzes die KPÖ mitmacht. Zu Dr. Kühnfels: Beschimpfungen sind nicht Stil von ARGUS, wohl aber das Eintreten für das Radfahren als umwelt- und sozialverträglichste Verkehrsart. Dass es auch rücksichtslose Radler gibt, ist bedauerlich, aber in erster Linie Sache der Polizei, die (mit angemessenen Mitteln) für die Einhaltung der Vorschriften zu sorgen hat. In diesem Sinne: All frei!
Dr. Kühnfels
"Ben Hemmens spricht sich gegen ein Radfahrverbot auf dem Franziskanerplatz aus und kündigt Widerstand an." Dazu folgendes:
Ich fahre in Graz ausschliesslich mit dem Fahrrad oder gehe zu Fuß und zwar schon seit einer Zeit, in der Herr Hemmens noch nichteinmal wusste, wie ein Fahrrad aussieht.
Natürlich ist das Radfahrverbot auf dem Franziskanerplatz mehr als gerechtfertigt! Mit seinen unqualifizierten Äußerungen gegen die geplante Maßnahme schadet Herr Hemmens nicht nur sich selbst, sondern uns Radfahrern insgesamt. In mir keimt der Verdacht auf, dass Herr Hemmens zu jenen Zeitgenossen gehört, denen die grazer Radfahrer ihr negatives Image zu verdanken haben und die letztlich auch für die geplante Sperre am Franziskanerplatz verantwortlich sind: Sie fahren rücksichtslos und viel zu schnell durch die gemischten Zonen und auch dort, wo für Radfahrer absolutes Fahrverbot herrscht, nämlich in reinen Fußgängerzonen. Neulich kam mir ein solcher Grenzdebiler in der Sporgasse mit etwa Tempo 40 entgegen und nicht selten kommt es vor allem mit kleinen Kindern zu unliebsamen Begegnungen.
Die Route Schmiedgasse-Franziskanerplatz gehört zu den absoluten Hochgeschwindigkeitsstrecken in Graz!
Meines Erachtens nach sollte auch die Schmiedgasse für Radfahrer gesperrt werden (dies sage ich, obwohl ich sie selbst häufig benütze), weil es parallel dazu als Ausweichroute ohnedies die Raubergasse gibt. Ein wenig erinnert mich die laufende Debatte an die leidige Geschichte mit den Mountainbike-Strecken und die immer wieder aufkommende Forderung nach Mehr, obwohl derzeit nur ein Drittel der bestehenden Srecken wirklich genutzt wird. Unlängst las ich einen Leserbrief, in dem ein radfahrendes geistiges Nachtlicht doch tatsächlich die ungehinderte Fahrmöglichkeit durch Wald und Flur forderte und dies mit der verfassungsmäßig garantierten persönlichen Freiheit begründet wissen wollte.
ARGUS wäre gut beraten auf dem Boden der Realitäten zu bleiben und an Stelle unqualifizierter Ankündigungs- und Widerstandspolitik echte Maßnahmen zu setzen, die gewährleisten, dass den von mir aufgezeigten Mißständen der Garaus gemacht wird und die grazer Radfahrer wider jenen Ruf zurückgewinnen, den sie zu Edeggers Zeiten (noch) hatten.
Mit besten Grüssen

Kühnfels
Franz Stephan Parteder
ZUR SPERRE FRANZISKANERPLATZ:

Liebe Freunde!

Wir bleiben fahrradfreundlich. Im konkreten Fall ist es einfach sinnvoller, hier eine Fußgängerzone zu haben.

Ich selbst bin Fußgänger - besitze weder Auto noch Fahrrad - und bin schon oft von RadfahrerInnen belästigt worden, die mir auf dem Gehsteig entgegengekommen sind, usw.

Mir ist es nach der Präsentation der Neugestaltung Obere Neutorgasse plausibel vorgekommen, diese kleine Veränderung vorzunehmen.

Franz Stephan Parteder

Robert Riemelmoser
Fängt in Graz der Fasching nicht erst im November an? Oder ist für die Grazer Radverkehrsverantwortlichen seit Edeggers Tod das ganze Jahr über Fasching? Über die Radverkehrsplanung in St. Peter können jedenfalls nur jene lachen, die selbst nicht mit dem Rad fahren! Das jüngste Beispiel, dass Graz nicht so weit von Schilda entfernt liegt, findet sich beim TU-Institutsgebäude Inffeldgründe: Monatelang war der Wiesenschleichweg wegen der Baustelle versperrt, jetzt wäre die Friedrich-Kaulbach-Straße stadteinwärts für Radler keine Sackstraße mehr, sondern es ginge autofrei von der Marburgerstraße über sie in die Inffeldstraße - Sandgasse – Münzgraben - etc. Ginge, denn beim Bundesneubau wurde nicht auf ein paar ein Schaufeln Wegbelag / Asphalt vergessen, nein, die kurze Radweglücke wird mit einem Zaun zuverlässig versperrt. Wie zum Hohn prangt davor ein Radwegschild, allerdings nur für ein kurzes Stück Parallelverbindung zur Brucknerstraße. Dieser Weg ist sicherlich auch nett und wichtig, aber kann mir ein vernünftiger Mensch erklären, warum bei einem Bauvorhaben des Bundes (jener Körperschaft, die Kyotoziele, Torontovereinbarungen, etc. unterschrieben hat) der Radverkehr ausgesperrt wird. Kann mir weiters ein vernunftbegabter Mensch erklären, wie es zusammengeht, dass die Stadt Graz jedes Jahr einen autoverkehrsfreien Tag zelebriert, aber nicht imstande ist, eine wichtige Radweglücke von weniger als 10 m auf Bundesgrund zu schließen. Und kann mir irgendwer erklären, warum für einen aufwendigen Zaun sehr wohl das Geld vorhanden ist, der vernünftigen Radfahrern dieser Verbindung versperrt – für die ungleich billigere Wegbefestigung eines einfachen Radwegs aber anscheinend nicht. Ein weites Beispiel aus St. Peter: Wohnhausbau an der Kreuzung St. Peter Hauptstraße / Petersgasse / Gluckgasse: Hier entsteht eine neue Wohnanlage, eine einfache Passage für Fußgänger (z.B. zum 63er) und Radfahrer zur Otto-Loewi-Gasse und weiter ist nicht vorgesehen! Soll ich also mein Rad verschrotten oder nur mehr für Urlaubsreisen verwenden? Oder ermöglichen die Verkehrsverantwortlichen dieser Stadt umweltbewussten Verkehrsteilnehmern einigermaßen brauchbare Verbindungen? Bilder und weitere Auskünfte gebe ich gerne unter o.a. Adresse und hoffe unverdrossen auf Abschaffung dieser unverständlichen Fehlplanung.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Riemelmoser

Dazu die Stellungnahme des Radverkehrs-Beauftragten:

Der gegen jederzeitigen Widerruf durch den Grundeigentümer (Bundesimmobilienges. BIG) bestehende Geh/Radweg durch die Inffeldgründe wurde im Dezember 2002 durch die Baumaßnahmen der TU-Graz unterbrochen. In mehreren Gesprächen mit dem Grundeigentümervertreter wurde die Wiederherstellung der alten Wegverbindung bzw. einer neuen zentraleren Verbindung in die Inffeldgasse von diesem abgelehnt. Bei der am 20. August 03 im A10/1 - Straßenamt abgehaltenen Besprechung bezüglich Geh.- und Radwegquerung Inffeldgründe, an der u.a. auch Herr Dipl.-Ing. Dr. Marchner von der Immobilien-Managementgesellschaft des Bundes (IMB) und Herr HR. Dipl.-Ing. Dr. techn. Theurl, Vizerektor der TU - Graz teilgenommen haben, wurde für die Erlangung der Zustimmung
zur Querung der Inffeldgründe durch die BIG bzw. IMB Folgendes vereinbart:
Der neue Geh- und Radweg folgt der südlichen Grundgrenze des Bebauungsgebietes von der Ernst-Haeckel-Straße bis zirka auf Höhe des Hauses Dr.-Robert-Sieger-Straße 16 und verläuft von dort in etwa rechtwinkelig entlang der östlichen Grundgrenze zur Inffeldgasse. Eine Reaktivierung der bis Dezember 2002 bestehenden Wegverbindung bzw. die Möglichkeit einer zusätzlichen Querverbindung wurde von den anwesenden Vertretern der IMB und der TU - Graz unter Hinweis auf Sicherheitsfragen und dem Gefahrenpotential der Laboratorien definitiv abgelehnt. Die Inffeldgasse und die Geh/Radwegverbindung Neufeldweg stehen aber auch zukünftig für den Geh- und Radverkehr zur Verfügung.
Der Beginn der Bauarbeiten des mittlerweile von der Stadt Graz fertiggestellten Weges war erst nach erfolgter Unterzeichnung des Vertrages im Sommer 2004 durch die BIG möglich.
Mit freundlichen Grüßen
DI Helmut Spinka

Rudi Haring
Es gab eine schöne Radweg - Verbindung vom Gaswerksteg über die Auer v. Welsbachgasse, Rudersdorferstraße, Mälzerweg, Feldkirchnerweg, Brunnfeldgasse. Weiter über die Triesterstraße konnte man dann über die Bahnübersetzung weiter in Richtung zur Mitterstraße und zum Schotterteich (SFZ) radeln. Nun gibt es eine Bahnunterführung, die eine gute Verbindung weiterhin ermöglichen könnte. Leider hat man auch hier wieder auf die Radler vergessen und es ist zu befürchten, dass man künftighin nur unter weit größerer Gefährdung als bisher, die Mitterstraße erreichen kann. Ein Radweg in der Unterführung wäre hier die Lösung gewesen, ein sehr schmaler Gehsteig ist bereits fertig asfaltiert, spätere Änderungen sind immer mit erhöhten Kosten verbunden. Warum denken Straßenplaner und Verkehrspolitiker so unökonomisch bzw. sind sie in so geringem Maße in der Lage, verkehrsgerechte Straßenanlagen zu planen und zu bauen? Freundliche Grüße
Johannes Muhr
7 Jahre - bis gut 1 jahr nach einem Unfall mit einem Schwerverletzten - hat es gedauert bis die meterlange Pfützengrube am Radweg Körösistrasse nächst Wartingergasse oberflächlich saniert worden ist.
5 Jahre hat es gedauert bis der Ausfall von Leuchten, die den architektonisch ach so tollen - wenn auch unvollständig gebauten -Augartensteg instandgesetzt wurden. Nicht einmal die aufwändigen Beleuchtungsspiele an den Brücken oberhalb zu Start und Ende 2003 liessen die Stadt handeln. Erst meine Info Februar 2004 wirkte.
Fast 5 Jahre dauerte es, bis dass meine schon zu Velocity 1999 ausgeführte Warnmarkierung an den Blumenkasten-Engstellen am Radweg nächst Kastner&Öhler (linkes Ufer ober Hauptbrücke) amtlich (oder von K&Ö?) aufgebessert wurden.
Mehrere Altstadtkriterien brauchte es, bis dass die Fugen der groben - Sporgassenpflasterung - stellenweise schon gelockert in die Hundekot, Stöckelschuhe und Rennradreifen einsanken, nun letztendlich doch mit Quarzsand und Leim halbfest verfugt worden sind.
4 mal ganz laut BRAVO!
Im selben Zeitraum entstanden 2, 3 oder 4.000 Garagenplätze für staubende Verbrennungsfahrzeuge. Tja.
Rudi Haring
Die Radwegeverbindung über die Inffeldgründe wird demnächst fertig gestellt sein. Leider erfolgt sie über einen Umweg, man kann aber im Bereich der TU bleiben und muß nicht auf die Petersgasse hinaus fahren, wenn man von der Marburgerstraße zu den Schulen (WIKU,BG.Sandgasse)bzw. in die Innenstadt fahren möchte.
Robert Riemelmoser
Graz war einmal bekannt als DIE Radstadt Österreichs bekannt und (ent)schläft auf diesen verwelkten Lorbeeren seit Edeggers Tod. Wortreich wird zwar hinausposaunt, was nicht alles für den Radverkehr zu tun sei - selten, aber doch, passiert dann sogar was - aber wichtige Radverbindungen scheitern an Kleinigkeiten. Zwei aktuelle Beispiel aus St. Peter: Wohnhausbau an der Kreuzung St. Peter Hauptstraße / Petersgasse / Gluckgasse: Hier entsteht eine neue Wohnanlage, eine einfache Passage für Fußgänger und Radfahrer zur Otto-Loewi-Gasse ist nicht vorgesehen!
Neues TU-Institutsgebäude Inffeldgründe: Monatelang war der Wiesenschleichweg wegen der Baustelle versperrt, jetzt wäre die Kaulbachstraße stadteinwärts für Radler keine Sackstraße mehr, sondern es ginge von der Marburgerstraße über sie in die Inffeldstraße - Sandgasse - etc. Beim Bundesneubau wurde aber auf ein paar Schaufeln Wegbelag vergessen, mit dem Rad geht es daher nur durch den Morast des angrenzenden Ackers.
Vielleicht lassen sich diese zwei symptomatischen Radweglücken (wenig Aufwand - großer Nutzen) schließen, wenn die ARGUS die Stadt daran erinnert?

mfg
Robert Riemelmoser
Johannes Muhr
Strassen quer aufgraben und Stahlplatten drüber, dazu etwas Kaltsfalt ... letzte Woche 4 cm Spalt in der Quergasse - die Feuerwehr reparierte abends. Dann Sonntag wieder zwei solche tiefen und langen Längsspalte an 2 Stellen der Idlhofgasse durch verrückte Platten (da fährt der Bus drüber).
Der wie dort am Telefon 122 üblich anonym bleibende Herr Beamte meinte noch ich solle die Polizei verständigen, die dann wiederum die Feuerwehr beauftragen werde ... Ich klärte ihn auf, dass ich ihn als Vertreter des Strassenerhalters anrufe und dass ich die Erledigung beobachten werde.
Sie geschah.
Dienstags 040720 bemerke ich auch, dass 2 Platten sogar zusammengeschweisst wurden. Bau-Fa. Wilfling lernte wohl dazu.

Bernhard Leopold
Die Kärntnerstrasse stadtauswärts zwischen Kapellenstrasse und Schwarzem Weg gehört zu meinen täglichen Horrorszenarien. Verbesserung wäre zumindest in Teilbereichen relativ leicht möglich:
Zum Beispiel wäre ein Geh/Radweg im Bereich der Plabutschtunneleinfahrt bis zum Schwarzen Weg mit ein paar Schildern und 2 Kantenabschrägungen zu realisieren. Der Fußgängerverkehr ist dort ohnehin kaum zählbar.
Wie kann man so etwas realisieren?
Johannes Muhr
Hinterreifen an hochstehendem Gasschieberdeckel 040413 vor StPeterHauptstr. 6 zerschnitten. Also Fotos, 30,-Rechnung und Forderungsbrief an Stadtwerke und Bürgermeister. Deren Versicherung wird wohl zahlen. 1 Tag darauf wird dort schon ausgebessert - auch gleich das Loch im Gehsteig 2m daneben (Pfusch bei Ampelsensorkabelverlegung - spontaner Hinweis durch den Anrainer und Gehsteigerrichter).

In den letzten Jahren erhielt ich eine neue Hose (Sturz auf Sand auf Kreuzung ausserhalb des Baustellenzauns) eine halbe GoreTex-Jacke (Strassenbahnschienen 13 mm abgenützt) und zwei Felgen (Sommerhitze -> Asfalteinbruch Jahre nach mangelhaft verdichteter Gasleitungsaufgrabung)
Graz liebt zerklüftete Strassen ... RadfahrerInnen spüren sie.
Johannes Muhr
Linz bekommt 1500 Radabstellplätze am Bahnhof, mehr als die Hälfte überdacht
http://www.eamdc.at/aktuelles_1.html (neuer webauftritt 040501 zum 25er)
Robert Riemelmoser
Ich freue mich, wenn die Fahrradstation am Bahnhof wirklich kommt.
Ich freue mich auch, dass Graz wieder Radlerstadt werden soll.
Ich freue mich aber gar nicht, dass eine annnehmbare Radwegverbindung von St. Peter nach Geidorf bzw. auch in die Innenstadt noch immer nicht absehbar ist (Die paar geplanten Meter durch die Kleingärten bei der Schörgelgasse sind ja wohl nicht der große Wurf).
Also liebe Stadt Graz: Streng dich ein bißchen mehr an, wenn du Radverkehr fördern willst
Enrico Arrigoni
Problem Feinstaub in Graz:

weiss jemand, wie gross das Problem Feinstaub für ein Radfahrer (der beim Fahren entsprechend mehr atmen muss)
ist?.
Eine der Gründe, warum man mit dem Fahrrad (statt Bus, Auto etc.) zur Arbeit (oder Studium etc.) fährt, ist, dass es auch gesund sein sollte. Die Frage ist, ob man wegen des Feinstaubes mehr Schaden als Vorteile für die Gesundheit beim Radfahren bekommt.

Johannes Muhr
Umwelt-LR Seitinger (VP) im Grazer v. 5.2.04: "Feinstaubtempolimit 30 ... nur Aixam(Anm.: ein Minicar)-Fahrer können dann auf die dritte schalten." - Radfahrer können mehr: 10. oder 18. Gang: kein Problem. Nur dumm, dass der 30er schnellere Radler nicht bedenkt. Doch auch kluge Autler rollen antriebslos gerne sogar mit 4., 5. und 40 km/h.
Johannes Muhr
Würden RadfahrerInnen mehr Staub aufwirbeln, dann wären die Zeitungen voll unserer Anliegen und würde Autoverkehr vergleichsweise totgeschwiegen.
Rudolf Pauli
Immer wieder muss ich feststellen, dass der Radweg in der Schönaugasse durch LKW und Zusteller verparkt ist und das es dadurch immer wieder zu gefährlichen Situationen für die Radfahrer kommt.
Roman Zweck
Schreiben an StRn Monogioudis in Sachen Feinstaub/ Splitt:
Sg. Frau Stadträtin,
in der Replik auf LR Seitinger verweisen Sie auf die Unmöglichkeit, den Splitt permanent aufzukehren, um gleich wieder zu streuen. Diese Sicht ist nachvollziehbar, vor allem aus Sicht der über ein beschränktes Budget verfügenden Referentin.
Aus Sicht der (auch im Winter) Rad fahrenden Menschen möchte ich darauf hinweisen, dass gerade die sanft mobilen Verkehrsteilnehmer – Radler, Fußgänger – von den „Splittorgien“ schlimm betroffen sind. Bei vollem Verständnis, dass nicht täglich gekehrt werden kann, muss es zwischen diesem Extrem und jenem – heute üblichen -, nämlich Anfang Dezember aufzuschottern und Ende März wegzukehren - wohl auch einen probaten Mittelweg geben. Es ist in der Tat unverhältnismäßig, wenn wegen einer Handvoll Tagen mit Eisbildung in den Nacht- und Morgenstunden diese Verkehrsflächen vier Monate nur mit Einschränkung benutzbar sind. Selbst wenn man die (Fein-)Staubproblematik hintanstellt: Für Radler bedeuten die massiven Schottergaben, die sich gerade auf Radwegen und Radfahrstreifen (siehe z.B. untere Schönaugasse!) kulminieren, ein Minus an Verkehrssicherheit und vor allem an Komfort sowie den einen oder anderen Patschen extra! In so ferne sehe ich sehr wohl einen Zusammenhang zu den Maßnahmen gegen den Feinstaub: Wenn man will, dass mehr Menschen auch im Winter radeln, muss man die Voraussetzungen verbessern. Und dazu gehört auch die Wartung der Infrastruktur. (Eine finnische Studie belegt, dass es ganz stark auf den Winterdienst ankommt, wie viele Ganzjahresradler es in einer Stadt gibt.)
Mir ist bewusst, dass die Haftungsfrage die Bediensteten dazu verleitet, unter dem Motto „sicher ist sicher“ mehr als nötig und das flächendeckend zu streuen. Die wohl einzige Hoffnung auf eine Verbesserung des Status quo ist die von Ihnen angesprochene Null-Streuung in verkehrsberuhigten Bereichen, die ja im vergangenen Jahr diskutiert wurde. Können Sie mir mitteilen, wie hier der Stand der Dinge ist? Ich kann mich nur erinnern, dass der – vermutlich zuständige – LHStv. Schöggl abgewunken hat. Welche Möglichkeiten bestehen, dieses Anliegen weiter zu verfolgen bzw. sind ihnen Referenzlösungen anderswo bekannt?
Mit freundlichen Grüßen

Johannes Muhr
Wer die Sauraugasse 0-24h(Paulustorgasse -> Stadtpark) für Fussgänger sperrt obwohl Platz genug ist - auch für Tiefgaragenbauarbeiters Pkw - missachtet Fussgängerverkehr.

Roman Zweck
Leider scheint sich auch unter Stadtrat Rüsch nicht viel geändert zu haben. Wie war das, als alle Parteien (ausgen. FPÖ) im Wahlkampf warmherzig posaunten: "Graz muss wieder Radlerstadt Nr. 1" werden!?
Johannes Muhr
031112 Asfaltierung vor dem Kindermuseum beginnt: DI Reiter, Vertreter des Bauherrn und Strassenerhalters Magistrat: 4 cm Kante geplant auf der ganzen Einfahrtsbreite zu 36 Radständern. Mein informativer Anruf im Büro Rüsch ... Rückruf erhielt ich keinen ... 50 min später sehe ich Spinka (Radverkehrsbeauftragter, Anm.) am Platz ... Einen Tag später gibt sich Reiter erbost darüber, dass die Abteilung Strassenbau die Abt. Hochbau erst gar nicht informiert hat, sondern direkt die Baufirma anwies, flach bis auf 1 cm anzurampen. Zwar entgegen dem Bauplan, doch "es wird vielleicht bleiben können". 031122 ich bei der Eröffnung "Herr Rüsch, Sie brauchen mich wohl!" und irgendwie schafft er dann auch zu danken.
hermann candussi
für euren plus/minus - radverkehrsdienst drei aktuelle fälle:
plus: der straßenbelag in der leechgasse wurde generalsaniert und damit der radweg vor dem studentenhaus leechgasse bzw. dem "afro" deutlich verbessert
minus: die derzeitige lösung des radwegs in der max mell-allee (zufahrt zum uni-sport-zentrum) ist für alle beteiligten (radfahrerInnen, pensionistInnen, kindergarten) äußerst unbefriedigend es wäre wohl sinnvoll, den ursprünglichen zustand wieder herzustellen.
minus: die blockade des radweges in der zinzendorfgasse ist ein erneutes beispiel für die einstellung des straßenamtes gegenüber dem radverkehr.
lt. auskunft von di spinka wird an eine provisorische verlegung des radweges durch ein halteverbot gegenüber der baustelle erst im frühjahr gedacht, wenn wieder mehr radfahrerInnen unterwegs sind.
logische konsequenz: die jetzt radelnden menschen sind selber schuld und sollen schauen, wie sie durchkommen...
p.s.: seit gestern stehen vis a vis halteverbotstafeln - hat man doch reagiert? wir werden sehen...

hermann candussi
als antwort an anita adamiczek:
dieser durchaus plausible vorschlag scheint mir gegenwärtig politisch kaum durchsetzbar (erich edegger ist leider allzulange tot...)
allerdings haben wir am vergangenen donnerstag im gemeinderat einen dringlichen antrag durchgebracht, der auf eine verkehrsberuhigung vor dem kunsthaus abzielt. nun ist die stadtbaudirektion am zug, um möglichkeiten zu überlegen, den verkehr am lendkai auf ein maß zu reduzieren, das ein sanft-mobiles leben zwischen mur und kunsthaus möglich macht. vielleicht schaut dabei auch für uns radlerInnen etwas positives heraus.
Anita Adamiczek
Zum mail von Hermann Candussi möchte ich folgendes anmerken: War es nicht der Plan von Erich Edegger, im Zuge des Baus der Mariahilfer Tiefgarage die oberirdischen Stellplätze am Lendkai zu reduzieren bzw gänzlich zu entfernen? Stattdessen könnte der Rad- Fußweg, der durch die Murinselbesucher ziemlich überlastet ist verbreitert werden!!!
Liebe Grüße
Anita
hermann candussi
zur meldung über die neubenennung des erich-edegger-steges sollte die frage erlaubt sein, ob sich e.e. darüber freuen würde,nun namensgeber für den verbindungssteg zwischen 3 tiefgaragen zu sein ...
Michael Hofer
Leider ist bei der Markierung des Radstreifens über die Hauptbrücke Ri
Südtirolerplatz wieder der alte Fehler passiert!
Die Aufstellfläche vor der Ampel Querung Lendkai ist genau im Fahrstreifen
des R2 rechtes Murufer, die Haltelinie vor der Ampel für Radfahrer verblasst
hingegen. Auch wenn es sinnvoll wäre, das Abbiegen von der Hauptbrücke nach
rechts muraufwärts zu ermöglichen, so ist diese Lösung dem Radverkehr längs
der Mur (rechtsufrig ohnehin beschwerlich) nicht förderlich.

mfG
Michael Hofer

candussi hermann
bitte dringend darum, die meldung bezüglich der fahrradstation am bahnhof um stadtrat riedler/ferks absage aus budgetgründen zu erweitern.
schön für die autolobby, dass die zuerst beschlossenen kfz-maßnahmen (1500 tiefgaragenplätze neu) nicht betroffen sind...
Roman Zweck
Super, Hannes, du bist doch ein Teufelskerl!
Johannes Muhr
Gehsteigverbreiterung Hauptbrücke Nord/Ost: Die Stadtbaudirektion (Hr. DI Hoffer) lässt Arch. K. schlampig planen, der Radverkehrsbeauftragte Ing. Spinka kommuniziiert unklar "Absenkung" ohne den Plan zu besehen, 030903 ist sie eingebaut: Eine neue 3 cm Stoßkante (am Gehsteigrand) quer zur Radroute linkes Murufer. Ich reklamiere diesen Unfug prompt bei StR Rüsch und fordere die Pläne.
Mit Erfolg: Heute 030909 wurden die Granitleisten wieder aus dem Beton herausgestemmt und tiefergelegt.
Irgendwie nett, wenn mir der besuchte Stadtrat heute dankt.
Mit leeren Händen, wo ich der Grazer Kasse und manchen Radfelgen doch einiges erspart habe.
Johannes Muhr
030901 Radfussweg Lazarettgürtel Südende: Wasserhydrant inmitten der Verkehrsfläche, kollisionsbereit. Neu dank Stadt Graz und Ressort Rüsch.
Murphys Law lässt grüssen.
Johannes Muhr
030901 ... Prankergasse Ost ist noch immer ohne Radstreifenmarkierung, Radfahren westwärts daher rechtlich problematisch ... Schlafen Herr Hirschböck und Herr Rüsch? (siehe Eintrag v. 030805)
Martin Unterrichter
hallo,

wir haben eine woche radeln in tschechien genossen. es ist bemerkenswert wie vorbildlich dieses land ist. das ganze land ist mit radwegen durchzogen, die auch intensiv genutzt werden, von jung und alt. autofahrer sind respektvoll. zudem gibt es ein hervorragendes radkarten-system. und da tschechien schon von wien aus (zb march) beradelt werden kann, muss ich es dringend jenen empfehlen, die noch zeit für einen radurlaub haben....

lg
martin

USV Indigo Graz

Der USV Indigo veranstaltet am 20. und 21.September 2003 die STIGA Trophy. Ein Tischtennisturnier für Hobby- und Vereinsspieler.

Gespielt wird auf 12 Tischen in der Grazer Unionhalle.
Preise: Pokale, Medaillen, Urkunden und tolle Sachpreise von STIGA.
Wir würden uns freuen, wenn auch Ihr mitspielen würdet.

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Johannes Muhr
Seit Wochen ist der östlichste Abschnitt der Prankergasse neu asfaltiert. fünf Autoplätze mehr, ein Gehsteig von 1 auf 0,3 m Breite reduziert. Seither fehlt Bodenmarkierung, die Radfahrern die Fahrt gegen die Einbahn erlaubt. Nach Reklamation an Büro Rüsch hat heute 030805 immerhin Hr. thomas.hirschboeck@stadt.graz.at zurückgerufen und hab ihm netterweise den Mangel erklärt.
edith zitz
liebe argus-leute,
1. ) ist schon bekannt, daß "jedermann" (so heißt´s im gesetz) bis 24.8. eine stellungnahme zur luftgüte-statuserhebung (feinstaub!) abgeben kann?
wäre wichtig, daß ´sich diverse umwelt-lobbies per sommer-arbeit da einklicken.
2.) bitte hilfe: kennt ihr die unzumutbare rennstrecke der brückenkopfgasse hinunter zum griesplatz? 2 sehr schmale spuren, viel überholender schwerverkehr, hohes tempo der autofahrerInnen und sagenhafte schlaglöcher. gefährlich und stark befahren!
herzlich,
edith zitz
Rudolf Haring
Liebe Radlerfreunde!
Bitte unbedingt die Verbindung von der Marburgerstraße über das Gelände der Technik zur Sandgasse im Auge behalten. Bei einer kürzlich dort stattgefundenen
Bauverhandlung hat (angeblich) der zuständige Verantwortliche der Bundesgebäudeverwaltung (ein ehemaliger Grünpolitiker!) mitgeteilt, dass nach Fertigstellung der Neubauten ein Zaun errichtet werden soll. Eine wichtige Verbindung ins Zentrum wäre dadurch unterbrochen. Ausserdem müssten die Schüler/innen der BG St. Peter und des WIKU mit dem Rad über die St. Peter Hauptstraße bzw. Petersgasse ausweichen, was naturgemäß zu einem erhöhten Unfallsrisiko führt.
Die zuständigen Beamten des Magistrats scheint der Rad- und Fußweg überhaupt wurscht zu sein, sonst hätten sie längst einen Masterplan des gesamten Bauvorhabnens verlangt. Es ist immer wieder interessant festzustellen, wie ignorant die Grazer Magistratsbeamten mit den Bürgern umspringen, egal ob der Bürgermeister rot oder schwarz ist.
Grüße! R. Haring
edith zitz
liebe argus-leute,
bitte auf die steiermark und ihre noch stark entwicklungsfähige rad-kultur nicht vergessen! dieses monat soll übrigens ein überarbeitetes radwegebauprogramm erscheinen.
herzlich,
edith zitz
Johannes Muhr
Was der Bürgermeister wiederholt verschlampte, änderte nun der von mir besuchte (neue) Strassenmeister in Graz-Raach: Die Verkehrszeichenstange m i t t e n auf der rechten Fahrspur des R a d (fuss) w e g e s kurz vor der Ortstafel Judendorf-Strassengel wurde entfernt und ersetzt durch einen Galgen für den 70er.
Johannes Muhr
Feiertag 1.5.03; rechtes Murufer ab Puchsteg südwärts: Tafel Allg.Fahrverbot plus 1 m - riesigem Zusatz "Geh- und Radweg gesperrt".
100e Radfahrer+Skater+Läufer haben recht und ignorieren auch das Scherengitter ...
nach 1 km n e b e n dem Radgehweg die verwaiste Kunstbaustelle und die quergestellte Gegentafel. - Kein Anlass für den Journaldienst der Polizei prompt zu handeln.
Stephan Thaler
Was ich schon länger los werden wollte: ein großes Kompliment für alle Aktiven für diese informative und professionell gestaltete Homepage.
Stephan Thaler
edith zitz
liebes team,
ein eindruck noch: zur steir. rad-politik lese ich (abgesehen von serviceangeboten & infos) wenig auf eurer / ihrer homepage. da gibt ´s noch nachholbedarf :-)
gruß,
edith zitz
edith zitz
finde die site sehr brauchbar. hab sie unter favorites bereits eingespeichert.
gruß,
edith zitz
Margit Saischek
Das Anlegen eines Parks "Kunst am Radweg" - nahe Puntigamer Brücke im Süden von Graz - empfinde ich als absolutes Plus. Dass der Radweg aus diesem Grund gesperrt ist - jetzt wo die meisten Radfahrer unterwegs sind - empfinde ich als absolutes Minus. M.Saischek

Peter Weiss, Radverkehrskoordinator Salzburg
Eure Internetseite gefällt mir sehr gut. Ich würde mir in Salzburg eine so aktive Radlobby wünschen, wie Ihr es seid.
Ich bereite gerade die Internetseiten zum Thema Radverkehr für die Stadt Salzburg vor und habe schon Euren Link hineingestellt.
Viel Erfolg bei Eurer Arbeit für den Radverkehr wünscht Euch
Peter Weiss
Mag. R. Leitner
Als langjähriges Mitglied des VCÖ wechsle ich zu ARGUS...
Beim VCÖ scheinen die Anliegen der Mitglieder keine Rolle zu spielen, diese werden als störend empfunden. Selten bin ich auf so viel Arroganz und Inkompetenz der Mitarbeiter gestoßen...
hermann candussi
danke für den bericht über meinen streusplitt-antrag im gemeinderat!
nachzuliefern wäre die information, dass sich erfreulicherweise vp/sp und kp dem antrag angeschlossen haben. nur die fp hat nicht zugestimmt...
schönes wochenende!
hermann
Rudolf Pauli
Sehr geschätzte Damen und Herren von ARGUS!
Als langjähriges Mitglied von ARGUS muss ich mich einmal auf diesem Wege melden und dem Vereinsvorstand für alle Initiativen für die Radfahrerinnen und den Radfahrer danken.
Seit der Gründung von ARGUS ist Vieles im Sinne der Radfahrer geschehen und verbessert worden. Dass es nach wie vor Mängel und Versäumnisse seitens der Ämter gibt, liegt wohl eher daran, dass es leider noch immer Menschen gibt, die für das Natürlichste aller Fortbewegungsmittel kein Interesse wecken können oder wollen(!!). ("Warum soll ich mich für diesen oder jenen einsetzen") Darum ist ARGUS als Lobby für den Radfahrer so wichtig. Lob für das Geschehene und Tadel für das Versäumte.
Wichtig erscheint es mir aber auch, dass ARGUS über die Stadtgrenzen von Wien (letzte Ausgabe Drahtesel - nur noch Wien-Berichte) die Augen für die Radfahrerinnen und Radfahrer aufmacht. Die Präsentation dieser Grazer Homepage ist ausführlich und ausgezeichnet, muss aber auch über die Grenzen unserer Landeshauptstadt sehen. Wie sehen die Radwege in den Bezirksstädten aus, vor allem jetzt im Winter wo auch bei uns Frauen und Männer mit dem Fahrrad unterwegs sein müssen. (Zum Arbeitsplatz, zum Bahnhof usw.) Man sollte aber auch daran denken, dass es nach wie vor sehr viele RadfahrerInnen gibt, die keinen Internetzugang haben. Wie erreicht man diese? Dafür wäre meiner Ansicht sehr wohl der "Drahtesel" da.
Ein Leser beschreibt in der letzten Ausgabe die mangelnde Disziplin der RadfahrerInnen. Als Vielfahrer am Land, in unserer Landes- und Bundeshauptstadt kann ich dies nur bestätigen. In Graz denke ich da an die Schmiedgasse - Eck Stubenbergasse. Haarsträubende Szenen habe ich hier wegen undisziplinierten Verhaltens bereits erlebt. "Frech" sind auch die Leute von den Zustelldiensten per Fahrrad. Es werden alle Straßenseiten, Gehsteige usw. ohne Rücksicht befahren. Hier müssten Aktionen gesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Rudolf Pauli
xobarap#6 (andreas rainer)
lieber gruß an den johannes muhr!
...und danke für den lieben kommentar im "STANDARD" bei meiner "BILDERREISE" durch graz 03!
;-)
Johannes Muhr
e-mail an Stadträtin Kaltenbeck,

wie ich erfahren habe, sind bei der Errichtung des Kindermuseums Radverkehr und seine Bedürfnisse vorerst nicht eingeplant. Wünschenswert wäre u.a. ein Radabstellbereich, teilweise überdacht, beleuchtet, mit Ansperrmöglichkeiten, Verbesserung der Zufahrten,
Rad-Spiel-Gelände zum Üben und Probieren. Kinder fahren gerne Rad, sogar schon ab 4 und 5 Jahren.Machen Sie das Museum auch zu einem Besuchsziel, das RadfahrerInnen anzieht.
Radverkehr braucht Zukunft braucht Radverkehr.

mfg

Johannes Muhr
Günther Pöpperl
Hallo, ich finde Eure Seiten gut.
Viele Grüße
Günther Pöpperl
www.poepperl.de
Radsport Fahrrad alles auf Briefmarken
Bernhard Breid
Offerner Brief an Buchhandlung Kienreich
Geschäftsleitung

Sackstraße 6
8010 GRAZ

Kundenrückmeldung: Geschäftsschädigende Fahrradparksituation
Sehr geehrte Geschäftsleitung!
Seit Jahren schätze ich Ihre gutsortierte Buchhandlung. Nunmehr erschwert mir die fehlende Parkmöglichkeit meines Fahrrads (direkt vor Ihrem Geschäft) den Einkauf in Ihrer Buchhandlung. Ich kaufe deshalb jetzt bei Ihren Mitbewerbern ein, bei denen ich eine bequeme Parkmöglichkeit für das Fahrrad vorfinde.
Ich bedaure, nicht mehr bei Ihnen Kunde zu sein und lasse Ihnen deshalb diese Information zukommen.
Es würde mich freuen, wenn Sie sich für eine Verbesserung der Fahrradparksituation vor Ihrem Geschäft einsetzen könnten.

Mit freundlichem Gruß
Bernhard Breid

Eberhard Tzscheuschner
Herzlichen Glückwünsch zu ihren Aktionen und der Seite.
Wir arbeiten auch in der Richtung im Nürnberger Land.
Weiterhin viel Erfolg.
Eberhard Tzscheuschner grüßt

Volker Rutte
Euer Magazin, der Drahtesel, gefällt mir gut, obwohl er ziemlich wiennational ist. Vielleicht interessiert es euch, was einem unvoreingenommenen Leser aber Radfahrer seit 50 Jahren, der die ganze Radfahrerlobby eigentlich nicht kennt, auffällt. Für mich ist es eine sehr empfindliche Gruppe, die beleidigt ist, daß sie zu wenig beachtet und gelobt wird wo sie doch die besseren Bürger sind. Siehe den durchaus gescheiten Leserbrief Dr. Alton oder in "Plus/Minus" die Forderung nach Fahrradständern. Ich persönlich möchte keine Sonderbehandlung, keinen Radweg, keinen Fahrradständer, aber als Verkehrsteilnehmer vollwertig und nach der Straßenverkehrsordnung behandelt werden. Ich glaube auch hier an Integration und nicht Sonderschule. Ich lasse mir allerdings auch nichts gefallen, weder von brutalen Autofahrern, noch von geistig abwesenden Fußgängern auf Radwegen. Die Verkehrsregeln halte ich allerdings zwanghaft ein. Heute sind wieder drei Radfahrer bei mir vorbei und mit dem Ausdruck überlegener Freude bei Rot über die Kreuzung gefahren. So viel zum Thema. Herzlichst, Volker

Roman Zweck
Es gibt die "Verkehrspargemeinde" Langenlois, wo Einkäufe mit dem Fahrrad von der Wirtschaft nach Rabattmarken-System belohnt werden. Und es gibt Graz, wo Politiker und Gewerbetreibende die Radler schikanieren und draußen haben wollen. Dass Graz einmal die "Radler-Hauptstadt" war, klingt wie aus dem Reich längst vergangener Fabeln.
Ulli Stadler
Als ich das erste Mal von Argus hörte, fiel mir dazu eigentlich nur der 100-äugige Riese aus der griechischen Sage ein, der Io, die Geliebte des Zeus, bewachte.
Inzwischen weiß ich, dass es nicht hundert Augen bedarf, um zu sehen, wo es in Graz bezüglich Radverkehr mangelt.
Besonders jetzt im Herbst wird wieder einmal die unzureichende Reinigung der Radwege offensichtlich, wenn diese durch nasses Laub zu wahren Radlerfallen werden. Eine diesbezügliche Mitteilung an den Radverkehrsbeauftragten ist meinerseits bereits erfolgt.
All Frei
Ulli Stadler