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Land dreht Geldhahn für Radwegebau weiter zu

Auch ein Aspekt der steirischen Verkehrspolitik: Die Mittel für den Ausbau des Landes-Radwegenetzes sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich geschrumpft. Der Versuch der Grünen, beim Budgetlandtag noch eine Umschichtung zu bewirken, ist 1. Dezember leider gescheitert - ÖVP und FPÖ stimmten dagegen.

Die Position Radwegebau (Neubau und Erhaltung) im Landesbudget ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich kleiner geworden: Im Voranschlag 2005 sind nur noch knapp 2 Mio. Euro, heuer waren es noch 2,2 Mio. Lange vorbei die "goldenen Zeiten": 2003 wurden noch 3,1 Mio. investiert, 2002 standen rund 4,3 Mill. Euro zur Verfügung. Zum Vergleich: Die Straßenerhaltung bekommt 2005 mit 50 Mio. Euro um 3,5 Mio. Euro mehr als im Vorjahr, allein die Reisegebühren machen die Hälfte mehr aus als das gesamte Radwegebudget.

Die Folge dieser nicht gerade radlerfreundlichen Investitionspolitik: Die Fertigstellung des Landes-Radwegenetzes, die ursprünglich schon für 2003 angekündigt war, wird von Jahr zu Jahr weiter nach hinten verschoben. Gleichzeitig werden Abschnitte, die nunmehr in die Jahre kommen, schon sanierungsbedürftig.