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Umweltstadtrat als edler Feinstaub-Ritter

Die Inversions-Wetterlagen der vergangenen Tage haben - im Verein mit u.a. Autoabgasen - wieder zu "dicker Luft" in Graz geführt. Österreichweit hat übrigens die Messstelle Graz-Don Bosco die zweifelhafte Ehre, mit Überschreitungen des Feinstaub-Richtwertes an 103 Tagen (2003) unangefochten an der Spitze zu liegen.

Umwelt-Stadtrat Walter Ferk blies nun zum Kampf gegen den Feinstaub: Am Mittwoch (15.12.) verteilte er und seine MitarbeiterInnen am Opernring Jacken mit der Aufschrift "Autofahren ist heilbar" an wetterfeste FußgängerInnen und RadfahrerInnen und versuchte mittels Transparent mit gleicher Aufschrift, die AutofahrerInnen zu überzeugen. Tipp von ARGUS: Autofahren ist dann "heilbar", wenn zum Beispiel das Radfahren attraktiver gemacht und den RadlerInnen nicht durch Glühwein- und sonstige Standln ("Fahrräder bitte schieben"), schlechte Räumung etc. das Leben schwer gemacht werden würde.