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Neuer Verkehrsrechner bringt mehr "Rot"
Die medial von großem Getöse begleitete Installierung des neuen Grazer Verkehrsrechners, der vor allem den Kfz-Verkehr verflüssigen soll, bringt Nachteile für den Radverkehr.
Die neu gestalteten Grünen Wellen auf Hauptverkehrsadern bewirken, dass bisher "freie" Druckknopfampeln für den querenden Fußgänger- und Radverkehr in die Koordination eingebunden werden. Konkret heißt dies am Beispiel Gürtel (Ampeln Citypark, Karlau, Vinzenz Muchitsch-Straße), dass die Wartezeiten auf Anforderung von 10 bis 50 auf 10 bis 70 oder 80 Sekunden erhöht wird, wobei die Streuung eher nach oben tendiert.
Nicht entsprochen wurde der ARGUS-Anregung, auf stark frequentierten Radrouten eigene Rad-Ampeln mit länger "Grün" zu installieren, sodass man als RadlerIn bei den üblichen kombinierten Rad-/Fußgänger-Ampeln weiterhin die halbe Fußgänger-Räumzeit "illegal" bei Rot konsumieren muss.
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