Sie befinden sich:  » Startseite  |  » Aktuelles  |  » 2002

Vorkämpfer der sanften Mobilität gestorben


Fritz Möstl mit Alt-Verkehrsminister Rudolf Streicher
Fritz Möstl mit Alt-Verkehrsminister Rudolf Streicher

"Abteilungsinspektor Fritz Möstl gilt als einer der Architekten der modernen Grazer Radverkehrspolitik", hieß es in einer Laudatio anläßlich seines 75. Geburtstages. Am 18. Juni 2002 ist Fritz im 78. Lebensjahr gestorben.

Es war das kongeniale Trio, bestehend aus dem Politiker Erich Edegger, dem Planer Gerd Sammer und eben Fritz Möstl als Sicherheitsfachmann, das Anfang der 1980er Jahre neue Perspektiven für die Verkehrspolitik zuließ und mit entwickelte. Für sein Engagement wurde er bereits 1981 vom Bürgerforum mit dem "Goldenen Fahrrad" ausgezeichnet.

Nach seiner Pensionierung ist Fritz selbst in der NGO-Szene aktiv geworden: 1986 - 1990 war er der erste Vorsitzende des damals neu gegründeten Verkehrsclub Österreich VCÖ, er arbeitete für die "Aktion minus 10 Prozent" und vertrat die Plattform "fairKEHR" bei der Grazer Integrierten Verkehrsentwicklung GIVE. Auch für ARGUS Steiermark war Fritz immer ein guter Freund und wichtiger Mentor!


Manfred Hönig. Foto: Stadt Graz
Manfred Hönig. Foto: Stadt Graz

Er war der Grazer "Mr. VeloCity"
Schon im April 2002 ist mit Dipl. Ing Manfred Hönig (59) ein weiterer Mitkämpfer für die "sanfte Mobilität" gestorben. Hönig war Leiter der Verkehrsplanung in der Stadtbaudirektion, selbst aktiver Radfahrer und hatte deshalb ein Gespür für einschlägige Probleme in der Verkehrsinfrastruktur. Er vertrat die Stadt Graz bei mehreren VeloCity-Konferenzen und war auch maßgeblich bei der Vorbereitung und Abwicklung jener von 1999 in Graz und Maribor beteiligt.