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Fahrräder abgeschleppen - keine Lösung des Parkproblems

Wiederholt wurde vom Straßenamt die Abschleppung von Fahrräder in der Sackstaße aus der Ladezone vor der Buchhandlung Kienreich angedroht bzw. auch tatsächlich durchgeführt. Dies ist rein rechtlich in Ordnung, zumal auch deutlich sichtbare Warntafeln angebracht wurden. Als nicht in Ordnung findet ARGUS jedoch die Art und Weise, wie das akute Abstellproblem in der City behandelt wird.



Zugestellte Sackstraße
Zugestellte Sackstraße
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Für die Zeit der Baumaßnahmen am Hauptplatz und die Sperre der Kastner & Öhler-Abstellanlage wurden keine Alternativen geschaffen. Außerdem ist auch auf dem fertig umgestalteten Hauptplatz keine Abstellmöglichkeit vorgesehen, was eine Fortschreibung des - von den Wirtschaftstreibenden so bezeichnete - "Rad-Parkchaos" absehen lässt.

ARGUS hat wiederholt auf die unbefriedigende Situation hingewiesen und weiß, dass die Attraktivität der Radfahrens in der Stadt mit der möglichst nahen Erreichbarkeit der Ziele eng in Zusammenhang steht. Wir sind der Überzeugung, dass Abschleppen keine Lösung ist, sondern eher zur Vertreibung oder zumindest zur Verärgerung der radfahrenden Kundschaft führt. Im konkreten Fall der "umkämpften" Ladezone wäre durchaus eine Beschränkung bis 11.00 Uhr (analog der Ladetätigkeit in FUZOs) und die Freigabe für Fahrräder danach zu überlegen.

Hinweis für die "Opfer" der Abschleppaktion: Die Fahrräder sind bei der Fa. Pirnath, Karlauerstraße 71, Tel. 0316/ 71 23 82, gegen Bezahlung von 14,21 Euro auszulösen. Die Beschreibung des Fahrrades sollte ausreichen, günstig ist die Vorlage einer Rechnung, einer Codierungsbescheinigung oder einer Versicherungspolizze. Bei Problemen kann man sich an den zuständigen Beamten des Straßenamtes, Herrn Beutle, Tel. 0316/ 872-3675 wenden.