Beim Kindertransport haben heute die Kinderfahrradanhänger stark aufgeholt. Unzählige Tests haben ergeben, dass die Kleinen im Anhänger sicherer sind als auf dem Kindersitz, dennoch gibt es hie und da noch Vorurteile. (=> Expertise Allianz Versicherungen)Anhänger sind längst nicht mehr nur für Kinder, die schon sitzen können, geeignet: Chariot z.B. bietet als serienmäßiges Zubehör eine Babyschale (mit Sicherheits-Trägergurt) an. Die Produkte des kanadischen Produzenten sind zwar teuer (Cougar-1 mit Babyschale plus Buggyset rund 650 Euro), dafür sind sie hightech, leicht und gut zu handlen. Im Nu sind sie zum Buggy umgebaut, was vor allem im Babyalter von Vorteil ist, die Fahreigenschaften sind so, dass sie auch auf größeren Touren ohne große Mehranstrengung mitzuführen sind. Zu beziehen ist die Chariot-Serie in Graz bei Bicycle, Infos erteilt auch gerne der Autor.
Günstiger (knapp € 400.-) ist man mit dem |
Auch Transportanhänger gibt es inzwischen in vielfältiger Ausführung - vom leichten, tief liegenden Einrad-Anhänger (B.O.B.), der sich vor allem für Fernreisen eignet, über den "Donkey", einem anhängbaren zweirädrigen Einkaufswagen des dänischen Herstellers Winther, bis zum "Cargo" und "Traveller" von Croozer, die vielseitig für Transportzwecke einsetzbar ist. Investiert man in Qualitätsprodukte, muss man zwischen 140 und 350 Euro ausgeben.
Eine große Palette an Transportern und Trolley, darunter auch einfachere Modelle, die man sich selbst mit einem an- und abschliessbaren geschlossenen Kastens (Standard Eurobehälter |
Ein eigener Typ Fahrrad sind die Lastenräder-Dreiräder, die schon vor der Wende zum 20. Jahrhundert z.B. bei mehreren Grazer Fahrradproduzenten im Programm waren. Lange Zeit galten sie bei uns als Exoten. Erst in jüngster Zeit griffen wieder vermehrt Kunstinitiativen oder öffentliche Einrichtungen darauf zurück, die gemeinsam mit den Cargo-Bikes von Botendiensten für eine Renaissance der Lastkähne sorgen. Angeboten etwa von Christiania Bikes, Nihola oder Triobike werden heute technologisch ausgereifte Dreiräder mit Antrieb auf das Hinterrad und Lenkung über den vorne auf zwei Rädern platzierten Transportbehälter (Nutzlast 100 kg) angeboten, auf Wunsch auch mit E-Motor-Unterstützung. Auch interessante Kombinationen für den Kindertransport wurden z.B. von "tagabikes" entwickelt.Wer öfter größere und mittelschwere Güter transportieren muss und dies umweltfreundlich und mit Muskelkraft tun will, kann auf einen Long John - Zweirad mit weitem Radabstand und Transportfläche zwischen den Rädern - zurückgreifen. Der Long John wird heute als Nachfolge-Modell "Long Harry", der ebenfalls 120 kg Nutzlast laden kann. Bei Botendiensten beliebt sind die schnellen "Bullitt". Beim klassischen Zweiradkonzept bleiben auch holländische Hersteller wie Gazelle oder Dutch ID, dessen preisgünstige Modelle in ansprechendem Design und solider Ausführung auf private NutzerInnen abgestellt sind. Eine interessante Auswahl von Transport- und Arbeitsfahrrädern findet sich unter http://www.workcycles.de/ sowie im Bericht über das EU-Projekt "Cyclelogistics" |
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