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TECHNIK & TYPEN
| Das Sicherheitsrad, mit Ablöse des Hochrades seit etwa 1890 Prototyp unseres Fahrrades, beherrscht auch heute noch die muskelkraftgetriebene Zweiradszene. Daran hat auch die Full Suspension-Ära nichts geändert, außer dass neben den Diamant-Rahmen auch der Y-Rahmen getreten ist.
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In unseren Breiten sind wohl über 90 Prozent der Bikes klassischen Zuschnitts, andere Konzepte gelten als exotisch und sorgen seitens der NutzerInnen für erhöhten Erklärungsbedarf im Straßenraum. Dazu gehören andere Rahmen-Konzepte wie jene des Pedersen oder von Falträdern, Transporträdern (Long John), mehrsitzigen Zweirädern oder Dreirädern (auch Rikschas). Aktuell haben auch Cruiser, die am US-amerikanischen Motorraddesign (Copper) orientiert sind, wieder Konjunktur. Diese Gefährte eignen sich eher zum Prominieren denn zum Streckenfahren. Auch in Graz gibt es ein eigenes Geschäft und einen Verein der Cruiser-Freunde.
Deutlich "aus dem Rahmen" fallen die unter dem Sammelbegriff HPV (Human Powered Vehicles) firmierenden Liegeräder (Recumbants), die eine bequeme Sitzposition, ein (knieschonendes) waagrechtes Treten und aufgrund des geringen Luftwiderstands hohe Geschwindigkeiten erlauben. Als Nachteil kann das etwas schwierigere Handling angeführt werden, das v.a. im Stadtverkehr zum Tragen kommt, sowie die nicht immer leichte Ersatzteilbeschaffung. Varianten gibt es unzählige, etwa Trice, Kurzlieger, Modelle mit Kabinenverkleidung (Leitra).
Eine interessante Kombination aus Muskelkraft und Elektropower bietet das Schweizer Leicht-Elektromobil (Twike).
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Fahrräder mit Hilfsmotor
| Immer wieder gab und gibt es Bestrebungen, das Fahrrad mit einem leichten Hilfsmotor für weniger leistungsstarke/ bequemere RadlerInnen bzw. für den Gebrauch in bergigen Landstrichen auszurüsten. In der Steiermark bauten die Steirischen Fahrzeugwerke in Graz-Puntigam die "Austro-Motorette". Ebenfalls mit mäßigem Erfolg versuchte sich der Nachfolgebetrieb, die Junior-Werke, in den 1950er-Jahren an Fahrrädern mit Hilfsmotoren, System Lohmann diesem Konzept - gegenüber den von Puch verfolgten Konzept des Mopeds hatte man das Nachsehen.
Trotzdem ist der Zusatzantrieb, egal ob mittels kleinem Zweitakter oder Elektromotor, nie verschwunden. In kleinen Stückzahlen werden sie für ein Segment zwischen Fahrrad und Mofa produziert, wobei die Gefährte zulassungsfrei sind und z.B. auch auf Radverkehrsanlagen verwendet werden können. (Ein Fahrrad mit Elektroantrieb gilt als Fahrrad wenn die Motorleistung nicht 400W übersteigt und die mit dem Motor erreichte Geschwindigkeit nicht 20 km/h übersteigt.)
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Bauer´s e-bike Produktfamilie
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E-Nachrüstsatz
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| Steirische Anbieter In der Steiermark bietet das Unternehmen PB Vertriebs Gmbh das "bauer´s e-bike" in einer fünfteiligen Produktfamilie an, deren Teile in Markt Hartmannsdorf zu einem Ganzen kompilliert werden. 2007 ist man - eigenen Angaben zufolge in ganz Europa auf den Markt gegangen, für 2008 ist die Errichtung eines neuen Produktionsstandortes bei Graz geplant.
http://www.elektro-fahrrad.at/
Ebenfalls ein Elektrofahrrad sowie einen E-Motor-Nachrüstsatz für Fahrräder bietet die Grazer Firma Wolfgang Franz in Graz an.
http://www.elektro2rad.at/
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