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"Graz muss wieder Fahrradstadt Nummer eins werden"


Gerhard Rüsch. Foto: privat
Gerhard Rüsch. Foto: privat

Aufhorchen im positiven Sinn hat Hochbau-Stadtrat Gerhard Rüsch (ÖVP) bei der Vorstellung seines Verkehrsprogramms für die Kommunalwahl im Jänner 2003 lassen: Das Radfahren ist ein zentrales Thema, der Anteil am Gesamtverkehr soll von 14 auf 16 Prozent gesteigert werden, Radgaragen in Siedlungen sollen gefördert und ein Mietrad-System a la Vienna Bike könnte realisiert werden. Damit und mit dem Bekenntnis zu "weniger Autos in der Stadt" zeigt Rüsch, selbst praktizierender Radler, ein beachtliches Standing gegenüber dem Wirtschaftsflügel in der eigenen Partei und lässt Anleihen beim früheren Rad-Guru Vizebürgermeister Erich Edegger erkennen. Allerdings: Um das ambitionierte Programm umsetzen zu können, muss er mit der ÖVP einiges zulegen, um das von ihm angestrebte neue Superressort für Verkehr und Planung auch tatsächlich einnehmen zu können.


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