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Schlechte Noten für Grazer Radverkehrspolitik


Es war einmal...
Es war einmal...
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ARGUS hat in Österreichs Städten wieder das Radklima getestet: In Graz wurden 340 Radlerinnen und Radler per Fragebogen befragt, ein gesamtösterreichischer Vergleich wird im Herbst vorliegen.

Signifikante Ergebnisse der vorab veröffentlichten Graz-Auswertung: Während das Radfahren an sich einen Zuwachs an Beliebtheit verzeichnen konnte und auch der Bereich "Sicherheitsgefühl" eine leicht positive Entwicklung aufweist, schneidet die Entwicklung der Infrastruktur und der Einsatz der Stadt für das Verkehrsmittel Fahrrad insgesamt wesentlich schlechter ab. Leichte Verbesserungen gibt es - im Vergleich zu vor 10 Jahren - lediglich bei der Wegweisung (1999 begonnen), bei der Reinigung und bei der Verhinderung des Radweg-Parkens.

Bei den verkehrsorganisatorischen Maßnahmen (Ampeln, Baustellen, Abstellanlagen) hat sich hingegen kaum etwas verändert. Dazu ARGUS Steiermark: "Die letzten nennenswerten Aktivitäten der Stadt waren anno 1999 anläßlich der VeloCity Conference. Seither steht die Grazer Radverkehrspolitik wie ein nicht gewartetes Rad mit einem Patschen im Keller."

Das Medien-Echo war beträchtlich. Bis Ende August kann noch ein Votum abgegeben werden, der Testbogen kann auch heruntergeladen werden. Das Ergebnis der Auswertung wird im Herbst vorliegen, für Graz ist eine Detailbetrachtung in Vorbereitung, die auch publiziert wird.