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Mehr Radler in Graz erwünscht "Kleine Zeitung" vom 24.8.2003, Seite 29
| "Radler der Woche" hinterlässt Spuren: Radfahren könnte weiter ein Gewinnspiel bleiben.
Die Wahl ist geschlagen, die Aktion "Radler der Woche" der Kleinen Zeitung und der Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM) zu Ende. Nach hunderten Stimmabgaben und sechs Radlern der Woche bekamen nun die Hauptpreisträger ihre Gewinne überreicht.
Zwei Fahrräder und ein Kinderrad - gesponsert von Bicycle-Mann Gerd Kronheim -gingen an Dieter Peitler, Erika Schmidt und an Patricia Schmidbauer. Ein Kinder-Radanhänger - zur Verfügung gestellt von Verkehrsstadtrat Gerhard Rüsch - an Silvia Speer. "Alles in Allem ein toller Erfolg", freut sich Astrid Wilhelm von der FGM.
Die Aktion ist zwar aus, der Radverkehr bleibt aber weiter das Steckenpferd von Rüsch. Er macht sich weiterhin für die sanfte Mobilität - Radfahren und den öffentlichen Verkehr - stark. Derzeit sind 15 Prozent der Verkehrsteilnehmer in Graz mit dem Rad unterwegs. "20 Prozent bis 2008 wären großartig, alles über 17 Prozent ein Erfolg", legt sich der Verkehrsstadtrat die Latte hoch. Der Weg dorthin führt neben dem Radwegausbau, für den Rüsch 1 Millionen Euro pro Jahr mobil machen will, über das Schmackhaftmachen der Alternativen zum Auto - etwa durch Gewinnspiele und Belohnungen für Radler und ÖV-Benutzer.
Kein Wunder, dass Rüsch über ein "autofreies Jahr" nachdenkt, bei dem das ganze Jahr über mit dem Budget des autofreien Tages die zu Gewinnern gemacht werden, die den Verkehr in der Stadt entlasten. THOMAS STANZER
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