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Forum der ARGUS

Das "Forum" der ARGUS Steiermark ist als Nachrichtenumschlagplatz in Sachen Radverkehr gedacht und soll Platz für Feedback, Kritik und Anregungen zu allen Belangen des Radfahrens, insbesondere des Alltagsradelns, in Graz und der Steiermark bieten. Die Beiträge werden sofort online gestellt. Wir behalten uns jedoch vor, anonyme und nicht zum Thema gehörende Postings zu löschen. Bitte spezielle Anfragen an argus-stmk@gmx.at


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Auf Privat radeln verboten - öffentlich erlaubt ... Sanieren!
Johannes Muhr - 06.08.2008, 20:03
Zweimal ist "Radfahren (Einspurige) verboten" beschildert mit der Konsequenz der Entrechtung im Falle eines Unfalls:

Verbot 1: Seit Anfang 2008 auf Zufahrt zu Auto-Denzel und Wüstenrot-Kfz-Zulassungsstelle Wetzelsdorferstr. 35. - Nach meinen mehrfachen Hinweisen, zuletzt an den Sicherheitsbeauftragten von Denzel, dass die zwei Ablaufgitterreihen für Radfahrer gefährlich breite und lange Schlitze in Haupt-Fahrtrichtung haben und der schlitzfreie Fahrbahnrand häufig unsensibel autoverparkt wird.

Verbot 2: Seit vielen Jahren auf Zufahrt und Parkplatz zu Baumarkt OBI Graz Nord Wienerstr. 372 nächst Weinzöttlbrücke. Ein ungefülltes Eisenbahngleis läuft dort auf
Privatgrund Kovac.

3. Radfahren erlaubt ist allerdings im Zuge der naheliegenden Wiener Bundesstrasse B67 über dasselbe Gleis in ähnlich desolatem Zustand nur 100 m weiter.

4. Radfahren erlaubt ist in der öffentlichen Eckertstrasse Höhe Nr. 7 hellweg / OTTO, wo aus dem Gleis - ehemals zu SGP, doch nun nur mehr blind längs in der Fahrbahn laufend - die jahrelang ersehnte Asfaltfüllung wieder herausbröckelt.

Radverkehrsgerechte Sanierung würde in allen 4 Faällen helfen gegen Rumpeln, Rutschen, Stecken und Fallen.



Poidi Podenski - 10.07.2008, 18:43
 Hi Leute,

Soviel zum Thema, Graz will wieder Radlerstadt nummer 1 werden:

Aktivitäten in Linz:
- die FUZO ist generell für die Radler geöffnet
- Stellplätze verpflichtend, siehe "Der Standard" 10.07., Seite 11

cu
Poidi



Laufräder - Einfach für Kinder ab 2
Johannes Muhr - 05.07.2008, 18:52
Ö1 help von heute: Stiftung Warentest testete Laufräder und empfiehlt solche zum schnellen Lernen von Koordination und Radfahren. Besser ohne Klingel, Bremse und Radständer. Weichmacher in Kunststoffteilen wurden kritisiert. Die Kinderbeine sollen den Boden erreichen, der Sattel weit hinauf verstellbar sein. Zum Bremsen Schuhe tragen.

help.orf.at/?story=7845

www.test.de/themen/kinder-familie/test/-Kinderlaufraeder/1688273/1688273/1689346/

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DI Karl Reiter (FGM) fuhr kürzlich ein Kinderlaufrad zur Veranschaulichung seines Vortrags darüber auf einer EU-Konferenz in London. Das 3,3 kg leichte Stahlrad trug dabei das 27fache an Nutzlast auf simplen pannensicheren Schaumstoffreifen. Platz für die Knie schafften wir durch die Halbierung der Lenkerbreite. Zerlegt passte das Rad samt Duplo-Steinen - als Präsentationsmittel für Säulendiagramme - in einen kleinen Flugtrolley ...

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Kokuas Like A Bike Laufrad wurde 1995 von Rolf Mertens (wieder-)erfunden.

entrepreneureship.blogspot.com/search/label/holzfahrrad

Gut 10 Jahre hat es gedauert, dass Laufräder breit erhältlich und verbreitet sind. Doch noch immer sind verblüffend viele Kinderräder mit Stütz-(oder besser: Stürz-)Rädern unterwegs. Im Verkaufsraum oder am Prospektbild stehen sie ja so schön ... in real wackeln sie, verhindern das Finden der Balance, stürzen über Gehsteigkanten, lupfen über einer Mulde das Antriebsrad zum Leerlauf, machen das Rad sperrig und bleiben an der Hausecke hängen.

Kinder steigen ab 2 Jahren und eín bisschen aufs Laufrad, lernen die Balance binnen weniger Tage, haben viel Freude am flotteren Vorwärtskommen und steigen ab 3 auch auf ein Rad mit Pedalen und lernen das Pedalieren im Nu dazu.

Es braucht dazu Erwachsene, die den Kinder diesen Entwicklungserfolg ermöglichen. Kinder können dann auch mit schnell gehenden oder langsam radelnden Eltern übere längere Strecken als zu Fuss mithalten.

Die Kindergärten in Weiz wurden 2007 mit Laufrädern ausgestattet.


Fehlender Radweg in der Grabenstraße
Gerti Hasenhüttl - 03.07.2008, 20:28
Mein Wunsch: in der Grabenstraße vom WIFI stadtauswärts soll ein Radweg oder Rad/Gehweg angelegt werden. Auf der Straße mit dem Rad ist es sehr gefährlich (die Autos dürfen 60km/h fahren und überholen sehr knapp). Der Gehsteig rechts stadtauswärts wird von Fußgehern kaum genutzt, die einfachste Möglichkeit wäre, den Gehsteig in einen Rad/Gehweg umzufunktionieren, noch besser wäre natürlich ein eigener Radfahrstreifen.Diese Möglichkeit ist leider beim Bauvorhaben Grabenstraße/Kalvariengürtel verabsäumt worden.



Radsportalternativen für behinderte Menschen und deren Angehörige!
Engelbert Kathan - 27.06.2008, 12:36
Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrte Obfrau, Fr. Heidi Schmitt!

Zehn Prozent der Menschen in Österreich sind in ihrer Mobilität eingeschränkt und währen auch gerne mit dem Fahrrad mobil.
Tendenz ist leider steigend!

Wir von der Fa. PDMmobil haben uns die bestmöglichsten Mobilitätsalternativen für Senioren und behinderte Menschen zum Ziel gesetzt. Damit auch der behinderte Angehörige mit dem mobilen Partner noch genau so gut unterwegs sein kann bieten wir spezielle + robuste Zwei- bzw. Dreiradvarianten an, mit und ohne E-Antrieb, die sich in jeder Hinsicht sehen lassen können.
Dazu sende ich ihnen einige Links zur besser Einsicht in den Bereich unserer Handelsaktivität.

„Mobil mit Hadicap - sicher und stabil“ - www.draisin.com

Für Rollstuhlfahrer haben wir für jeden Bedarf ein geeignetes Rollstuhlzuggerät bzw. Handbike, ebenfalls mit und ohne E-Antrieb um mit den normalen TourenradfahrerInnen mithalten zu können. Demnächst können wir als erste Firma überhaupt ein serienmäßiges Modell eines Rollstuhlhilfsantriebes zum Kauf anbieten, der sozusagen als Hinterradantrieb in Kombination mit einem Handbike die Antriebskraft bei Bergfahrten optimal auf die Fahrbahn bringt.

Mit dem kettenfreien Handbike von www.kardanbike.ch bieten wir eine saubere und leise Möglichkeit der Mobilität für Rollstuhlfahrer im Alltagsgebrauch und beim Sport.

Die Handbike's von www.speedy.de sind an jeden Rollstuhl ankoppelbar und machen somit jeden Rollifahrer zum Radfahrer und Sportler bzw. zum "Elektromobilen Verkehrsteilnehmer".

Wir sind auch gerne bereit unsere diversen Modelle bei ihren besonderen Anlässen auszustellen und vorzuführen!
Es würde uns freuen, wenn sie unsere Mobilitätsalternativen an betroffene Personen und Vereine weiterleiten würden.

Mit freundlichen Grüßen


Engelbert Kathan, Fa. PDMmobil, www.pdmmobil.at officesalzburg@pdmmobil.at





Brückensperre
Rudolf Haring - 23.06.2008, 18:10
 Das Vorhaben, beide Murbrücken, den Puch- und den Gaswerksteg ausgerechnet in den Sommerwochen zu sperren, in denen viele RadlerInnen mit ihren Fahrrädern unterwegs sind, zB vom linken Murufer in Richtung Schotterteiche fahren wollen, zeigt dass berechtigte Ansprüche der RadlerInnen ignoriert werden. Niemand käme auf die Idee, gleich zwei Brücken für Autofahrer wochenlang in der Hauptsaison zu sperren. Gab es da nicht einmal einen Radwegebeauftragten? Gab es da nicht große Versprechen einer Grünpolitikerin, die nun Vizebürgermeisterin ist, RadlerInnen- freundlicher zu agieren?
Vielleicht können die Freunde von ARGUS dieses Manko beheben und für eine Verschiebung der Brückensperren auf den Spätherbst auftreten? Die Puntigamer Brücke ist äußerst verkehrsreich und für RadlerInnen ungeeignet.
Auf einen schönen Sommer!
Rudi Haring



Kriminalität auf Rädern
Ben Hemmens - 22.06.2008, 11:22
Zum Artikel über die Radfahrenden Bankräuber möchte ich noch einen Aspekt anführen: ein Radl als Fluchtfahrzeug ist viel weniger wiedererkennbar als ein Auto. Uns allen sind Automarken und Modelle viel besser eingeprägt, als Fahrradtypen. Fast jedeR Augenzeuge wäre in der Lage zu sagen "es war eine blaue Mercedes" aber niemand merkt sich ein Rad. Nach kurzer Fahrt (evtl. zum Auto) irgendwo hinschmeissen und die Spur ist futsch.

Man könnte natürlich Pech haben, und an einem unserer Experten vorbeiradlen, der dann sagt: "es war ein 86er Puch mit den Rahmen-Schriftzügen, die sie von Mai bis August jenes Jahres verwendet haben - und die Pedale waren seither ausgetauscht worden", aber da fangen die Polizisten ihrerseits nix mit an...


Graz Fahrradhauptstadt???
Georg Faber - 06.06.2008, 11:00
 Heute am Merkur-Parkplatz: Wir parken unser (leicht als solches erkennbares) Behindertentandem mit Anhängerfahrrad auf einem Autoparkplatz. Binnen 2 Minuten werden wir 2x ausgesprochen unhöflich aufgefordert, den Platz zu räumen. Mein Hinweis, dass der Fahrradabstellplatz viel zu klein für unser Gespann ist, ändert nichts an der weiterhin unhöflich vorgebrachten Meinung, dass wir weg müssten.
Dieses Erlebnis passt nahtlos in die praktische Erfahrung, dass die Rücksichtslosigkeit im Grazer Verkehr in den letzten Jahren spürbar angestiegen ist. So werden wir regelmäßig in der Engstelle der Krottendorferstraße aggressiv an den Rand gedrängt (Abstand beidseitig ca. 2-3 Finger), auch Handzeichen, noch nicht zu überholen, werden häufig ignoriert. Teilweise wurde mir einfach in die ausgestreckte Hand gefahren.
Bis eine eventuelle Fahrradhauptstadt in den Köpfen vieler AutofahrerInnen vielleicht einmal ankommt, ist noch ein weiter Weg. Derzeit erlebe ich eher eine Gegenbewegung: Wer sich mit dem Rad nicht rechtzeitig in Luft auflöst, weil ein Auto kommt, ist schuld an allen Folgen.

lg! georg faber


vor während und nach dem Regen
Johannes Muhr - 06.06.2008, 10:07
qietsch + ssssssch (Sprühöl) = quiet

es danken die Kette + die Kettenblattzähne + die Ohren + die Lust am flotten Vorwärtskommen

Kurbel von Hand mit Freilauf rückwarts drehen, dabei vom Ölflascherl dosiert auf die Kette rinnen lassen.

Bei Rücktrittbremse: Hinterrad hochheben und Kurbel vorwarts drehen, also besser zu zweit.


Radeln und Schienen-Kaphaltestellen
Ben Hemmens - 10.05.2008, 21:03
 Tatsächlich, der fortschreitende Umbau der Schienenstraßen bringt massive Probleme und Gefahren für RadfahrerInnen, über die man sich in Graz noch nicht ausreichend den Kopf zerbrochen hat.

Zugeben müssen wir erstens, dass es sich teilweise um planerisch fast unlösbare Situationen handelt. Anerkennen sollten wir auch, dass die Umrüstung auf Niederflurtechnik mit den dazugehörenden Haltestellenkaps für Menschen, die schwer gehen können oder im Rollstuhl sitzen, etc. ein Riesenfortschritt ist.

Einen Punkt, den wir schon in diesem Zusammenhang eingebracht haben, möchte ich aber wieder ansprechen. Wir haben vor einiger Zeit gefragt, ob es nicht zumindest möglich sei, an Stellen, wo RadlerInnen zu ihrer eigenen Sicherheit nur zwischen den Schienen fahren sollten, Rad-Piktogramme und/oder Pfeile am Boden so einzusetzen, dass allen klar ist: hier müssen RadfahrerInnen die rechte Schiene überqueren und zwischen den Schienen fahren.

Dieser Vorschlag wurde vom zuständigen Gremium im Magistrat, der "Arbeitsgruppe Verkehrssicherheit", mit der Begründung abgelehnt, dass man die Symbolik der Piktogramme für Radfahranlagen reservieren wolle. Diese Sichtweise ist durch die StVO, glaube ich, nicht zwingend geboten. Und in RVS 3.13, der technischen Richtlinie für den Radverkehr, kommt genau diese Anwendung in Abb. 67 vor: Rad-Piktogramm mit Pfeil zwischen den Schienen, an einer Stelle wo der Abstand rechts der Schienen zu klein zum Rad fahren ist.

Man darf also fragen, warum hier die Grazer von dieser in der RVS dokumentierten guten Praxis abweicht. Meiner Meinung nach könnte diese Markierung gegen genau diesen Unfall-Typ wirksam sein.

Wir werden bei der Verkehrsstadträtin urgieren, diese Frage noch einmal zu überdenken und ich werde beim Unterauschuss der FSV, wo ExpertInnen aus verschiedenen Bundesländern, Unis, Interessensvertretungen usw. sitzen und über Änderungen der Richtlinien beraten, nachfragen, wie man zu dieser Piktogramm-Anwendung steht.



Verantwortung - wer wirklich die Folgen trägt ?
Rudolf Haring - 08.05.2008, 16:56
Am Sonntag Vormittag ist eine Bekannte mit ihrem Fahrrad auf Höhe der Station Schulzentrum St. Peter gestürzt, hat sich das Jochbein zertrümmert und Wunden, die genäht werden mussten, zugezogen.
Ursache: sie hat versucht, zwischen der äusseren Schiene und der Gehsteigkante zu fahren, ist dabei, wegen des zu schmalen Bereiches in die Schienen geraten und gestürzt.
Diese Straßenbahnhaltestelle stellt für Radfahrer eine große Gefahr dar, viele haben schon bei der Errichtung eine geeignete Radfahrpassage vorgeschlagen bzw. gefordert, die zuständigen Planer in der Grazer Stadtregierung haben aber NJET gesagt.
Der damals zuständige Stadtrat hat sich in ein anderes Ressort abgesetzt, das Leid bleibt dem/der RadfahrerIn.
Zu Bestrafung der Radfahrer: OK, aber bitte auch alle AutofahrerInnen bestrafen, die z. B. auf Gehsteigen und Radwegen parken, RadfahrerInnen gefährden und zu Sturz bringen, weil sie sie unbedingt kurz vor einer Kreuzung überholen und rechts abbiegen usw. usf.


Ordnungswache auf die Räder!
Ben Hemmens - 08.05.2008, 15:44
Die zusätzlichen Autos vor dem Amtshaus Schmiedgasse stehen echt blöd im Weg herum. Die Ordnungswache hat, glaube ich, kein Blaulicht, kann also nicht argumentieren, dass sie mal superschnell zu ihren Autos müssen. Weg damit!

Und wenn sie von den RadlerInnen Respekt wollen, sollten sie sichtbar selber mit dem Rad fahren und ein gutes Vorbild abgeben.


Radoffensive mit Ordnungswache?
Roman Zweck - 07.05.2008, 12:54
 Ja, hallo, ist das grüne Radverkehrspolitik? Gegen die RadlerInnen die Ordnungswache mobilisieren, deren sichtbarer Verdienst es ist, mit ihren Autos nun - neben der Polizei - auch noch die Fuzo Schmiedgasse zu verparken? Putzig finde ich ja den Vorschlag von Vzbgm. Rücker zur Sporgasse in der "Kleinen" vom 7.5.: "In den Morgenstunden, wenn aufgrund der Ladetätigkeit die Gasse ohnehin von Lkw verstellt ist, könnte ich mir eine Erlaubnis für Radfahrten durchaus vorstellen". Wenn man ohnedies nicht fahren kann, dann soll man fahren dürfen. Danke. Ist das jetzt die grüne Radoffensive oder kommt sie noch?
R.Z.



Fahrverbote einhalten oder streng bestrafen
Franz Rothwangl - 24.04.2008, 19:35
 Warum fahren im Lechwald, Hilmteich und Stadtpark, also dort wo es ausdrücklich verboren ist und wo man noch glaubt ohne Gefahr spazieren gehen zu können so viele Idioten die zufällig auf einem Fahrrad sitzen. ( Radfahrer halten sich ja angeblich an die Verkehrregeln.)
Es wäre schön wenn hier einmal die von den Radfahrern immer vielgeforderte Rücksicht auch von diesen einmal zur Anwendung gebracht werden würde.
Leider benehmen sich in den oben genannten Gebieten ( in denen radfahren verboten ist) die Radler derartig rücksichtslos daß sie für viele Grazer schon die unbeliebtesten Verkehrsteilnehmer sind. Ist das gewünscht??



Nordkapp-Lignano (italy)
Alessandro - 26.03.2008, 22:27
Hallo ich bin Alessandro ein Universitätsstudent aus Udine (italien),dass im August im Sattel eines Fahrrad Europa durqueren wird.Ich werde von Nordkapp Starten und ankommen in Lignanosabiadoro (italien) nach über 4111 Km in 24 Tage.
Durquere Deutschland vom Norden nach Süden.Es wäre mir eine Freude wenn Ihr meine Homepage www.noborderbiking.com besuchen würdet,das auch eine Deutsche Übersätzung hat.Wünsche viel spaß!!!



Shopping ohne Rad
Ulli Stadler - 18.03.2008, 09:38
Das Shoppingcenter Nord wurde in der "Kleinen Zeitung" (15.3.) zwar umfangreich analysiert, auch nach Erreichbarkeit, auf die mit dem Rad fahrende Kundschaft wurde aber "vergessen".
Ich frage mich, was sollen tolle Schwerpunkte des Landes und der Stadt zum Alltagsradeln, wenn bei einem neuen großen Verkehrserreger, noch dazu einem stadtnahen, der Radverkehr überhaupt kein Thema ist?
Nicht jeder Einkauf ist ein Groß- oder Sperrguteinkauf und beim Besorgen des täglichen Bedarfs ist das Fahrrad traditionell - und selbst bei Shoppingcenter-Molochen - für den lokalen Einzugsbereich ein wichtiges Verkehrsmittel.
Daher verdient die Frage, wie das Center an das Radroutennetz angebunden ist, ob und welche Abstellanlagen und Gepäckaufbewahrungsmöglichkeiten (für den Fall mehrerer Einkäufe) es gibt, doch Berücksichtigung.


Wiki Graz erneuert
Johannes Muhr - 14.03.2008, 16:48
... aus aktuellem Anlass - Lisa Rücker erhält Verkehrsressort - erschien mir der bisherige Artikel entwickelbar. Siehe:

de.wikipedia.org/wiki/Graz#Radverkehr


Übrigens, auch am Flughafen (Vorfeld) wird radgefahren:

www.gstw.at/home/news/oekoprofit.php


P.S. Zu "Hund biss Radfahrerin" auf Stadtpark-Allee mit Radfahrverbot: Ist Hunde frei laufen zu lassen eigentlich erlaubt oder verboten? Andererseits was macht es schon, weder Hund noch die flüchtige Hundebesitzerin trugen eine erkennbare Nummerntafel.



Graz-Liebenau: Geh- und Radweg entlang der Liebenauer-Hauptstrasse dringend nötig!
G.Hiebler - 03.03.2008, 20:26
In Graz-Liebenau fehlt ein sicherer Radweg!

Ich kenne sehr viele Liebenauer, die
- mit dem Fahrrad nicht mehr fahren möchten, weil dies zu gefährlich ist!
- große Umwege fahren müssen, um sicher in die Innenstadt gelangen zu können
(Autobahnzubringer Liebenau/Esserweg/Murpark/C.v.Hötzendorfstrasse oder
Casalgasse/Ziehrerstrasse/Kasernstrasse/Raiffeisenstrasse/C.v.Hötzendorfstr. oder
über den Murradweg)
- sich einen Geh- und Radweg entlang der Hauptstrasse wünschen!

Sinnvoll wäre der Bau eines Geh- und Radweges entlang der Liebenauer-Hauptstrasse, zumal Schulen, Geschäfte, Ärzte, Banken, Post und das Magna Steyr Werk sicher und direkt erreichbar wären!!!

Die Spritpreise steigen, unsere Feinstaubwerte sind alles andere als niedrig und man kann nicht auf das Fahrrad umsteigen, weil in Graz viel zu wenig Radwege vorhanden sind!!!! Echt ein Trauerspiel!!!!
Und gerade in Graz Liebenau ist eine derartige "Lücke" auf dem Radplan zu sehen!




 



Gratulation
Rudolf Haring - 03.03.2008, 13:04
Herzliche Gratulation den Grazer RadlerInnen. Der Radlobby ARGUS und ihren Akteuren/innen schönen Dank und weiterhin viel Erfolg. Eine kleine Ergänzung zu St. Peter: die Verbindung Banngrabenweg-Marburgerstraße wird zweimal durch schlecht befahrbare Fußwege unterbrochen. Mit geringen Mitteln läßt sich diese wichtige Verbindung zur Innenstadt verbessern. Bitte in das Programm aufnehmen.
Freundliche Grüße!



Alles mit dem RAd
Sanders, Imke - 27.02.2008, 16:04
 Hallo ich bin Imke aus dem kreisfreien Städtchen Delmenhorst b. Bremen. Wir (mein Mann und ich) wohnen außerhalb der City. Wollen wir in die Delmenhorster Stadt, so müssen wir erstmal 20 Minuten mit dem Rad zurücklegen. Ein Auto haben wir gar nicht , brauchen wir auch nicht. Einkaufen , Behördengänge etc. wird alles per Rad gemacht bei Wind und Wetter. Für jedes Wetter die passende Kleidung. Für Getränke haben wir einen großen Radanhänger f.4-5 Kisten. Die Anhängerkupplung ist beim Rad meines Mannes dran. Wir fahren sowieso zusammen einkaufen, da es zu zweit mehr Spaß macht. Sind abgehärtet, tun viel für die Gesundheit und Umwelt, sind fit und sparen viel Geld, immer gut gelaunt. Zum Glück geht die Radsaison wieder los! Rauf auf's RAd, ab in die Natur! Wir "fahren" mit gutem Beispiel voran. Gruß Imke


St. Peter
Ben Hemmens - 11.02.2008, 14:40
So wie vor einigen Jahren der Westen recht eindeutig als bedürftigstes Gebiet in Sachen Radverkehr identifizierbar war, ist nun St. Peter ganz klar DER Bezirk, der am weitesten hinterherhinkt. Darüber besteht bei ExpertInnen Konsens.

In allen Kontakten mit PolitikerInnen und Parteien und Diskussionen mit Beamten und Verkehrsplanern der letzten Paar Jahre sind die Verschlechterungen in St. Peter von uns zum Thema gemacht worden.

So, jetzt warten wir auf den Ausgang der Regierungsverhandlungen. Es ist immerhin zum ersten Mal eine Partei dabei, bei der das Radfahren einigermaßen zum Kern ihrer Identität zählt. Wir sind gespannt, ob das einen Unterschied macht!


Radfahren immer unattraktiver
Robert Riemelmoser - 10.02.2008, 16:34
Da bin ich ein paar Monate nicht in Graz und schon sind wieder Verschlechterungen für RadfahrerInnen geschaffen worden. St. Peter war ja nie mit einer besonders attraktiven Radverkehrsanbindung an die Innenstadt gesegnet.

Die Schleichwege von der Brucknerstraße in die Gluckgasse bei ehemaligen D´Piu Parkplatz (auf Höhe der Dr. Robert Sieger Straße) und von der Brucknerstraße in die Infeldgasse (über die Friedrich Kaulbach Straße) wurden sorgfältig gesperrt.
Eine Fuß- & Rad-Passage von der Otto-Loewi-Gasse in die St. Peter Hauptstraße, die im Zug eines Bauvorhabens leicht möglich gewesen wäre, wurde verabsäumt.
Wenn es hingegen darum geht, bei Baustellen FußgängerInnen und RadfahrerInnen auszusperren, sind die Behörden und Bauherren immer schnell. Beispiel Kleingartenquerung Schörgelgasse - Koßgasse. Hier war und wäre zumindest auf einem Teilstück eine Alternative zur Plüddemanngasse, die - v.a. stadtauswärts - eine der übelsten Radverkehrsstraßen von ganz Graz ist. Dort wird seit einiger Zeit gebaut und flugs wurde der Radweg zuverlässig mit Gittern, Ketten und Vorhängeschlössern gesperrt. Super!

Irgendwo muss ich eine masochistische Ader haben, so dass ich mein Rad noch nicht verschrottet habe und mit einem schicken Auto herumkurve. Vielleicht ist es aber auch nur Nostalgie. Oder vielleicht die immer noch nicht ganz ausgelöschte Hoffnung, Graz könnte irgendwann einmal wieder eine Radstadt werden.


Mountain Biking
Rudolf Haring - 09.02.2008, 15:57
Weiß hier jemand, ob man nach den schweren Sturmschäden im Schöckelgebiet auf den gewohnten Pfaden/Strecken hinaufradeln kann; gibt es überhaupt eine befahrbare Route?
Und im Bereich des Pleschkogels,gibt es dort Einschränkungen für MB?
Vielen Dank und freundliche Grüße!
R. Haring

PS: Herr Ferk hat es nicht der Mühe Wert gefunden, meine Anfrage bezüglich des Radwegnetzes in Graz zu beantworten...


Autofasten konsequent
Johannes Muhr - 07.02.2008, 07:06
Zumindest 42 Tage das Autokennzeichen bei einer Zulassungsstelle (kostenlos) zurücklegen. Als Bonus wird dann die Kfz-Steuer rückvergütet, je nach Polizze etwa ab 3 Monaten auch die HP-Prämie, unter 6 Monaten Pause (je Beobachtungsjahr) bleibt dabei die Bonus-Vorrückung erhalten. Auf nichtöffentlichem Privatgrund abstellen. Tipp: Die Nummerntaferln, die oben aus dem kleinen Radrucksack schauen beim Transport mit Schnur fixieren ...


Neues Grün auf frischem Beton
Noname1, 06.02.2008, 14:43
 ... bemalt präsentiert sich seit Ende Jänner 08 die Wand der Rampe Augarten Nord. Eine Freude für Freunde aktueller Kunst! - Kostenfrei für den Magistrat.

Und da wäre noch ein Name für die Rampe: S c h n e c k e n t o d. Beendet sie doch das Dasein dessen, was jahrzehntelang "Schnecke" genannt wurde, auch wenn die scharfe Doppelkehre eher einer Schlange glich. Grund für die Schärfe bisher und die Steigung heute: Die bauliche Gestaltung des künstlichen Grazbachs seinerzeit und sein Schluckvermögen bei Hochwasserführung.


Radeln im Park
Ben Hemmens - 01.02.2008, 11:41
 1) Zur Info: das Radfahren im Stadtpark ist nicht über die StVO verboten, sondern über die Grazer Grünanlagenverordnung. Der Stadtpark ist zudem kein öffentlicher Grund, sondern privatrechtlicher Besitz der Stadt Graz - seine Wege sind also rechtlich nur ja keine Straßen.
2) Ich persönlich bin kein großer Fan vom Radeln in Parks. Wenn es denn einen Raum geben soll, wo man als Fußgänger verträumt dahinschlendern kann, wo sonst als in einem Park? Ich tendiere dazu, die Parks den FußgängerInnen zu überlassen, dafür an anderen Stellen von ihnen zu verlangen, das Schlafwandeln zu lassen: in den geöffneten Teilen der FuZo, auf Radwegen, auf der Fahrbahn vor dem Steinfeld-Haus am Jakominiplatz...
3) Natürlich ist aber das Abstrafen fürs Radeln im Park, wenn kein FG weit und breit zu sehen ist, ziemlich arg unverhältnismäßig. Hoffentlich werden solche Absurditäten zu einem sinnvolleren Aktivitätenprofil für die Ordnungswache führen.
4) Uns würde das Einführen einer Regelung "Rad frei" analog zu Deutschland gut gefallen. Diese heisst: Rad fahren ja, aber mit absolutem Nachrang bzw. Haftung für Unfälle. Das würde genau erlauben, im Park zu fahren, solange man keine FG belästigt, behindert oder gefährdet.


teilweise freigabe der stadtparkwege fuer radfahrer
peter Javurek - 28.01.2008, 10:44
 die beliebte abkuerzung von zwischen zinzendorfgasse und erzherzog johann allee, welche von mir persoenlich als "genussstueckerl" und mir zustehender bonus fuers nichtautobenutzen gesehen wird, sollte vehement einer legalisierung zugefuehrt werden. nach mehreren begegnugen mit ungut agierenden und argumentierenden orgeanen der staedtischen ordnungswache: euro 30.- im menschenleeren( !! ) park sollten bezahlt werden, bin ich der meinung, dass das in der form absolut unnotwendig ist, auch kontraproduktiv im sinne der verkehrs (feinstaub ) beruhigung. ich schaetze ruecksichtslose raser genausowenig aber es grenzt an sippenhaftung, wenn deswegen alle anderen bestraft wuerden. die strassen werden wegen der autorowdis, die es leider gibt, ja auch nicht gesperrt.
was von der ordnungswache nicht kontrolliert wird und viel gefaehrlicher ist, sind fussgaenger am glacis radweg, die oftmals nchteinmal ausweichen wollen und kligelzeichengebende radfahrer wuest beschimpfen. zudem ist es so, dass beim benutzen des ragweges stadtauswaets durch die leichte bergaufsituation im winter, bei schon bald eintretender dunkelheit, die entgegenkommenden autos mit ihrem lichtdermassen blenden, dass dunkel gekleidete fussgaenger oftmals erst in letzter sekunde wahrnehmbar sind - die unfallgefahr ist gross.


Augarten-Unterführung
Horst Koschuta - 26.12.2007, 12:07
Bin dieser Tage die Ex-S-Kurve beim Augarten raufgestrampelt. Zeitersparnis 5s, Blöde-Situationen-Ersparnis wahrscheinlich 90%.
Horstl



Brief an einen Gemeinderatskandidaten-W. Ferk, SPÖ
Rudolf Haring - 10.12.2007, 16:00
Lieber Herr Ferk!
Sie richten im Internet sehr kluge, richtige Appelle über Klimaschutz und Nachhaltigkeit an die Wählerschaft.
Seit Jahrzehnten bin ich in Graz nicht nur aber sehr häufig mit dem Fahrrad unterwegs. Nach einer geradezu progressiven Entwicklung zur Zeit eines Stadtrats Edegger sehe ich, und das wird von vielen anderen Radfahrern auch so erfahren - siehe Websites der Argus Graz - erfolgen in den letzten Jahren eher Reduktionen der bestehenden Situation, von einigen High Lights einmal abgesehen.
Z. B. die neue Straßenbahnhaltestelle St. Peter-Schulzentrum: hier hat man eine wirklich gefährliche Sutuation geschaffen und ich habe jedes mal Angst, wenn mein Sohn dort mit dem Fahrrad in seine Schule, das WIKU in der Sandgasse, fährt. Oder die Verbindung Banngrabenweg - Marburgerstraße: dort müsste man zwei Mal absteigen und schieben. Mein Eindruck ist, dass bei jeder Veränderung im Straßenbereich eine Verbesserung für den individuellen Autoverkehr und eine Verschlechterung/Einschränkung für den Radverkehr erfolgt, s. u. A. auch Kaiser Josefskai. Andere Stellen, eben die Route Banngrabenweg - Marburgerstraße werden einfach verschlampt, unter den Tisch fallen gelassen...
Auch vermisse ich innovative Ideen im Sinne einer Form der Nachhaltigkeit, sprich Förderung des Radverkehrs: In kanadischen Städten, z.B. Vancouver können sie ihr Fahrrad mit den Öffis mitnehmen. Zu diesem Zweck klappt man vorne oder hinten beim jeweiligen Verkehrsmittel (Straßenbahn oder Bus) einen Bügel herunter und kann bis zu drei Fahrräder draufstellen und so mitnehmen. Das geht mit minimalem Zeitverlust, auch nicht länger, als wenn Fahrgäste mit dem Kinderwagen einsteigen wollen.


Kaiser-Franz-Josef-Kai
Ben Hemmens - 10.12.2007, 14:37
Ja, die Strecke von Keplerbrücke bis Augarten hat durch diese letzte Enwicklung wirklich Symbolcharakter bekommen, aber eine andere als man uns verkaufen wollte. Symbolisch für die Radpolitik der zu Ende gehenden GR-Periode sind folgende Punkte:
1) man schafft zwar ein paar mittelgroße Baumaßnahmen
2) aber nur, wenn man dafür keine Fläche von anderen Verkehrsarten umwidmen muss
3) und auch nur, wenn der Großteil der Kosten nicht von der Stadt getragen werden muss
4) dann plant man was für die Straßenbahn ohne Rücksicht auf Radverkehr
5) dann reklamiert die Autolobby, in diesem Fall die Wirtschaftskammer, dem Radverkehr die verbliebene Fläche auch noch weg
6) und dann erreicht man einen Zustand, wo man sich die paar Baumaßnahmen eigentlich hätte sparen können, weil man die Route dazwischen zerstört.

Es ist ein Paradefall für alles, was schief läuft, weil hier die Nachfrage der RadlerInnen extrem stark und mit freiem Auge sichtbar ist.

Die Kostenrelationen sind so, dass man sich echt fragen muss, wozu tun wir uns das als Radlobby an. Wir gehen in Sitzungen und Workshops ohne Ende, wir mühen uns ab, konstruktiv zu sein, aber letztendlich diskutieren wir über ein Jahresbudget das nur marginal mehr ist als die schon wieder dahingeschmolzene Eiskrippe.

Der Modal Split für den ÖV in Graz ist um die 20%, der Radverkehrsanteil ist nur geringfügig darunter, warum bekommt also der eine Bereich 50 Mio. Euro für den Betrieb und der andere Bereich bekommt 0,3 Mio. für das Investitionsprogramm??!!

Liebe wahlberechtigte Radler und RadlerInnen, bitte stellt alle einer Partei eurer Wahl diese unbequeme Frage: warum sind die Investitionen in den Radverkehr so lächerlich niedrig?


Ad Postings
Steffen Raschka - 10.12.2007, 11:53
Falls sich jemand wundern sollte, warum in meinen Postings das täglich Radeln erwähne. Der Grund ist einfach. Ich möchte den Lesern deutlich machen, dass es wirklich Menschen gibt, die täglich Rad fahren und deshalb ein echtes Interesse an einer guten Infrastruktur haben. Mir sind Parkplätze in der Innenstadt nicht wichtig, obwohl ich dort einkaufe und den leidenden Geschäften Geld bringe.
Verbessert die Radwege!!!

SR


Kaiser-Franz-Josef-Kai
Steffen Raschka - 10.12.2007, 11:40
Der Kaiser-Franz-Josef-Kai ist jetzt eine echte Katastrophe, wie soll man dort heute ohne sich die Gabel zu brechen auf dem Radstreifen fahren? Wenn demnächst der Bereich umgebaut wird, sollte nicht weniger Platz für Radler enstehen, sondern mehr!!! Ich radle dort jeden Tag entlang zur Arbeit und stelle fest, dass die andere Murseite keine Alternative ist. Dort ist es noch schlimmer, weil man dort Laternen und Fußgängern ausweichen muss. Ist nicht dieser Radweg ein Teil des R2 und wird dieser Murradweg nicht als touristische Attraktion beworben. Ich bin schon viel mit dem Rad in Europa unterwegs gewesen, aber eine Stadtdurchfahrt, dieser Qualität habe ich selten gesehen.
Deshalb fordere ich im Interesse der vielen Radler, die dort unterwegs sind eine dringende Verbesserung der Situation.

Steffen Raschka.


Radallergisch?
Webmaster - 05.12.2007, 14:39
 Sg. Herr Szeberenyi,
der erste Halbsatz hätte gereicht. - Ehrlich gesagt, es stört uns wirklich nicht sehr, wenn Fahrräder legal - bei einer verbleibenden Restbreite von 1,5 m - auf Gehsteigen oder in Blauen Zonen abgestellt werden. Verschmutze Hauswände? Naja, aber vielleicht war es einer ihrer Kunden, und da sollte man doch etwas nachsichtig sein. Bei Ihnen klingt das ja fast nach Radallergie...


Kritik ist berechtigt - aber dann gegen alle
Ludwig Szeberenyi - 05.12.2007, 14:09
 Ich nehme ihre Kritik wegen des Parkens auf einem Fußweg gerne entgegen, finde es aber nicht in Ordnung, dass sie offensichtlich kein Problem damit haben, dass Fahrräder auf den Gehsteigen oder in den blauen Zonen abgestellt werden, obwohl es nur wenige Meter entfernt einen Zweiradabstellplatz gibt. Gerade bei unserem Haus stehen Fahrräder ständig am Gehsteig oder verschmutzen sogar die Hauswände und das stört ihren Verein überhaupt nicht. Rücksichtnahme im Verkehr muß für alle gelten nicht nur für motorisierte Verkehrsteilnehmer.


verparkter radweg
lahousen christian - 19.11.2007, 14:14
 Die firma lutz,karlauerstraße in graz hat zum dahinter liegenden radweg gazugebaut.dea bau ist fertig,jedoch parkrn an jedem wochentag eine unzahl von pkw,kleinlkw etc.interventionen bei der Fa.lutz fruchteten nicht!!!Mit der Bitte um Intervention.m.f.g.lahousen


CM in NY
Christa Bradler - 01.11.2007, 21:26
 Möchte nur einen kleinen Stimmungsbericht von einer Critical Mass-Veranstaltung mitten in Manhattan (schon vor 3 Jahren) posten (hoffe, das ist in diesem Forum okay): geschätzte 200 RadfahrerInnen jeden Alters und sicher gleich viele, wenn nicht mehr PolizistInnen haben sich Freitag abend am Union Square (mitten in Manhattan) versammelt. Die weitaus größte Verkehrsbehinderung (für die Autos) waren die zahllosen geparkten Polizeiautos. An Passanten und AutofahrerInnen wurden Handzettel mit Information verteilt. Als die RadlerInnen dann die Park Avenue nach Norden losgefahren sind, haben viele Passanten applaudiert. Nach Zeitungsberichten gibt´s in NY allerdings regelmäßig Probleme, Anzeigen und teilweise sogar kurze Verhaftungen. Ich hab das Wettläuten und -hupen immer noch im Ohr...
Den TeilnehmerInnen in Graz wünsche ich fürs nächste Mal besseres Wetter als im September.



Erfahrungen mit Spikes-Reifen
Heidi Schmitt und Stephan Landgraf - 25.10.2007, 09:37
 Wir haben im letzten Winter im Rahmen der Spikes-Aktion der Stadt Graz, initiiert vom Radverkehrsbeauftragen Herrn DI Spinka selbst Spikereifen getestet und sind rundum zufrieden. Sie verhindern das Wegrutschen generell, auf nasser Fahrbahn, auf nassem Laub und bei plötzlicher überfrierender Nässe am Abend (meist im Dunkeln), was ein häufiges und besonders heimtückisches Problem darstellt. Auch auf Schneefahrbahn kann man normal weiter radeln. Prinzipiell stehen zwei Varianten zur Auswahl: 2- und 4-reihige Spikes. Wir haben beide getestet. Erstere sind für alle AlltagsradlerInnen in der Stadt und im Umland völlig ausreichend. Sie besitzen auch keinen spürbaren zusätzlichen Rollwiderstand im Vergleich zu guten Trekkingmänteln. Letztere Variante ist auch auf steilem Gelände zu verwenden, wenn man eine etwas höhere Reibung auf trockener Strecke in Kauf nimmt. Auch mit den 4-reihigen Spikes ausgerüstet kann man problemlos ganz normal ohne wegzurutschen über Straßenbahnschienen fahren, was wir auch im täglichen Einsatz erprobt haben. Die Umrüstung auf Spikereifen kostet ca. € 80 pro Fahrrad, ist aber wegen der deutlich verbesserten Fahrsicherheit im Winter zu empfehlen.


Spikes
enrico - 24.10.2007, 09:54

Kann Jemand mir einen Tip über Spikes-Reifen geben? Ich überlege mir sowas für den Winter zu beschaffen.
Ich benutze das Fahrrad täglich um zur Arbeit zu fahren.
Meine einzige Sorge ist, wie ist die Bodenhaftung bei Nasse Fahrbahn? vor allem auf Straßenbahnschienen oder sonstige Metallflächen ? Nasse Straßenbahnschienen sind gefährlich genug mit normalen Reifen.
Ich würde denken, dass es mit Spikes noch schlimmer sein könnte.
Immerhin hat man in Winter mehr Tage mit Nässe als mit Schnee oder Eis.

Danke
Enrico



Gut
Mario - 17.10.2007, 16:30
 Das ist eine sehr schöne Webseite!


Für generelle FuZo-Öffnung
Wolfgang Wehap - 15.10.2007, 18:54
Die Ausdehnung der für RadlerInnen zugänglichen Teile der FuZo sind in der Tat auf der Agenda der ARGUS Steiermark. Die Herrengasse wurde in der Vergangenheit von den GVB mit dem Hinweis blockiert, dass dieses Nadelöhr für alle Tram-Linien mit Radverkehr noch mehr Probleme machen würde. Vorschläge der RadlerInnen gingen auch in Richtung temporäre Öffnung (zumindest ab19:00 od. 20:00 Uhr).
2005 schaute es eine generelle Öffnung der FuZo mit der Definierung einige weniger Ausnahmen (in Analogie zu Tempo 30 ausgenommen Vorrangstraßen) gut aus, siehe http://graz.radln.net/cms/beitrag/1015798/260111/
Angeblich hat aber in der Arbeitsgruppe Verkehrssicherheit (in der wir nicht vertreten sind) ein - für uns nicht nachvollziehbarer - Meinungsumschwung stattgefunden.
Dennoch haben wir vor, die FuZo-Frage wieder auf die Tagesordnung zu setzen.

Wolfgang Wehap
f.d. ARGUS Stmk


Fahrradstraßen für Graz
Bernhard Salcher - 15.10.2007, 13:55
 S.g. Damen und Herren!
Nach ca. 15 Jahren Radabstinenz habe ich mir vor kurzem wieder ein Stadt-Fahrrad angeschafft, welches ich jetzt oft und gerne in der Innenstadt in Graz benutze. Es war für mich eine äußerst interessante Erfahrung nicht mehr nur als Verkehrsteilnehmer mit klaren Regeln (nämlich als Fußgänger bzw. Autofahrer), sondern als Radfahrer, der sich immer so ein wenig im gesetzlichen Graubereich bewegt, unterwegs zu sein (Wer hat wann Vorrang (Radfahrer/Radfahrer, Radfahrer/Fußgänger)? Wo warte ich bei Kreuzungen? Wie verhalte ich
mich, wenn der Radweg plötzlich zu Ende ist bzw. auf einen Gehsteig oder
im Nichts endet? etc.
Jedenfalls ist mir u.a. auch aufgefallen, dass es auf den Radwegen /
Radfußgängerwegen durch die (glücklicherweise) vielen Radfahrer und Fußgänger oftmals recht eng wird.
Dazu meine Frage: Wurde schon einmal überlegt bzw. diskutiert, ob man
nicht "Radstraßen" in der Innenstadt in Graz anlegen könnte? Ich meine damit
normale Straßen mit Fahrbahn und Gehsteigen, die aber (zeitweise) für
den Autoverkehr gesperrt, aber für den Radverkehr freigegeben wären? Gehen
am Gehsteig - radeln auf der Fahrbahn ohne Autos!
Das sollte meiner Meinung nach in der Innenstadt recht leicht machbar sein
und würde besseres, schnelleres und sichereres Vorankommen der Radfahrer
bewirken, gefährliche Situationen Radfahrer/Fußgänger sowie
Radfahrer/Auto vermeiden sowie auch die Lebensqualität der Anrainer erhöhen.
Warum nicht Graz zu einer radfahrfreundlichen Stadt machen!?! :-)
mfg,
Bernhard Salcher

P.S.: Sehr gut (Signalfarbe, griffig) finde ich die neuen roten Kunstharzbeläge. Ein klarer Gewinn. Es gilt abzuwarten, wie dieser nach einigen Jahren ausschaut.


Radfahren in der Herrengasse
Werner Krug - 14.10.2007, 22:17
 Warum besteht in der Herrengasse, einer ausreichend breiten Strasse, eigentlich Radfahrverbot ? In engen Gassen, wie z.B. der Jakoministr. ist trotz Tramverkehrs Radfahren erlaubt. Auch der Fussgängerstrom in der Herrengasse kann kein Argument sein, da auch in der Schmiedgasse und in anderen Gassen reger Fussgängerverkehr ist. Sollte man nicht Lobbying für eine Aufhebung des Radfahrverbots betreiben ? Was sagen andere Grazer Radler dazu ? Wäre das nicht eine gute Idee für eine Partei vor der Wahl ?


Relation KF-Uni / Waltendorf, St.-Peter (2)
Ben Hemmens - 10.10.2007, 11:55
Ein paar Durchwurstel-Routen, die evtl. für manche hilfreich sind.
Sie werden dafür einen Stadtplan brauchen!

KF-Uni<->ORF
Ich habe irgendwann meine gewöhnliche Route gewechselt auf: Zinzendorfg. = Hugo-Wolf-G. = Lichtenfelsg. = Lessingstr. = Rechbauerstr. = Nibelungeng.= Felix-Dahn-Pl.= Petersg. = Brucknerstr. = Marburgerstr. Zur Stosszeit habe ich diese Variante angenehmer gefunden als die Plüddemanng.

KF-Uni <-> Waltendorf:
Vom Geidorfgürtel = Strassoldog. = leicht grausliche Querung der Elisabethstr. ins ESTAG-Gelände (Rad-Durchfahrt wird geduldet; Tor Leonhardstr. war zumindest tagsüber offen); dann über Leonhardgürtel zum Radweg hinter den Ursulinen, einmal links einmal rechts zu den 2 kleinen Brücken nahe der Union-Halle.

-> Wall-Zentrum
Die rechte kleine Brücke führt in die Engelg., und so zum Wall-Zentrum.

-> Waltendorf
Die linke kleine Brücke zur Unionhalle (!!derzeit Sperre wegen Baustelle!!) führt über Gabriel-Seidl-G. = Nibelungeng. = Nernstg.-Rapoldg. = Schulg. zur Waltendorfer Hauptstr. Hier hat man weniger Stress mit dem Verkehr, dafür mehr mit den Steigungen.

->Eisteich etc.
Theoretisch verlängerbar: Riegelg. = Dr.-Robert-Graf-Str. = St.-Peter-Pfarrweg = Breitenweg bis Peterstalstr.


Achse Merang.-Plüddemanng.-St.-Peter-Hauptstr. (1)
Ben Hemmens - 10.10.2007, 11:37
Ich habe ja früher an der KF-Uni gearbeitet und beim ORF gewohnt, kenne diese Route nur allzu gut. Hungrig am Abend heimradeln, evtl. eisiger Boden, am Stau vorbeischlängeln, Asphaltrillen.... oh ja da kommen die schönen Erinnerungen hoch!

Wenn das Ziel wirklich weiter draussen in St. Peter oder Raaba liegt, gibt es auch keine brauchbare Alternativroute.

Bus-oder Radspuren: sicher rein technisch machbar, eine Frage des politischen Willens und davon, wie stark dieser an an paar hundert Parkplätzen hängt (Aufstand der Bezirke vorprogrammiert, aber wahrscheinlich besteht die ganze Achse aus Landesstrassen - ein/e entsprechend mutige/r LandesrätIn könnte also prinzipiell drüberfahren).



Busspur von der Uni(Merangasse ;Plüddemanngasse St.Peter Hauptstrasse stadtauswärts
Ing.Helmut Klass - 10.10.2007, 10:11
 Als Bus und Radfahrer wird die abendliche Heimfahrt von der Uni -Graz im Osten der Stadt zunehmend zur Farce ! ( Megastaus)
Ausweg für Bus und Radfahrer wäre eine stadtauswärts führende Busspur in den oben genannten Strassen, um als Busbenützer nicht so stark im Stau zu stehen und als Radfahrer nicht so gefährdet zu sein.


Minus und Plus
Ben Hemmens - 12.09.2007, 15:30
Wir halten die Planung des Haltenstellenbereiches St. Peter Schulzentrum für einen gröberen Murks und haben das StR Rüsch auch so gesagt. Damit das klar ist.

Ich halte aber Dinge wie die Radroute von Don Bosco bis Feldkirchen, die Radstation am Hauptbahnhof, die Keplerbrücke-Unterführung, den Umbau der Augarten-Serpentine oder den Radweg entlang der Alten Poststraße für Fortschritte - auch wenn wir viele organisatorischen und physischen Details kritisieren mussten.




radwegmisere(n) in Graz
Rudi Haring - 11.09.2007, 17:02
Bitte wer ist dann für die neu errichtete, unmögliche und für Radler lebensgefährliche Situation an der neuen Haltestelle vor dem Schulzentrum St. Peter verantwortlich? Ist Herr Rüsch nicht der zuständige Planungsstadtrat? Dort hätte es genügend Platz für eine radfahrerfreundlichere Passage gegeben. Immerhin fahren dort täglich viele Jugendliche mit dem Fahrrad vorbei.Oder wer verabsäumt seit Jahren, einen durchgängigen Radweg Marburgerstraße - Dr. Pfaffgasse zu errichten und auch zu pflegen? Die Situation von St. Peter zur Innenstadt wird nicht nur nicht besser sondern schlechter. Die BIG lässt uns immerhin noch durch ihr Gelände, den TH-Campus, fahren. Mit etwas guten Willen und dem nötigen Verstand ließe sich auch die Situation Moserhofgasse entschärfen. Aber an beidem fehlt es der zuständigen Stadtverwaltung halt! Über andere Fehlplanungen und Planungsmängel dieser Stadtverwaltung, zB die ganze Hauptplatzsache, soll hier eh nicht geredet werden, obwohl dort auch für Radfahrer vieles versäumt wurde. Das Gute hält sich meist verborgen...










Moserhofg. & Co.
Ben Hemmens - 11.09.2007, 12:48
Ich wäre vorsichtig, StR Rüsch als den großen Radlerfeind hinzumalen, er hat sicher teilweise Schwaches aber anderswo auch Gutes geleistet.
Für die Misere St. Peter sind mehrere Akteure mitverantwörtlich.
Eine besondere Zitrone reserviere ich für die Bundesimmobiliengesellschaft als Eigentümerin sowohl des TU-Campus als auch des Nachbargrundstücks zur Geh/Radwegmündung an der Südseite der Moserhofg. (Jazzinstitut der KUG). Die fehlende Sichtrelation hier könnte hergestellt werden, wenn man ein Eckerl vom Grund nimmt.


ad Moserhofgasse
Rudolf Haring - 07.09.2007, 17:14
Dem Posting des Herrn Raschka ist absolut zuzustimmen!
Stadtauswärts muss die Spur für die Radfahrer nach Westen hin, angrenzend an den Fußgängerübergang, verlegt werden. Wenn ich, so wie die Situation derzeit ist, stadtauswärts fahre, müsste ich bevor ich in den Radweg weiterfahre, eigentlich stehenbleiben, ebenso, wie die Stadteinwärtsfahrenden, weil beide ja nicht "um´s Eck" sehen können. Die Gehsteigkanten müssen dann auch auf beiden Seiten abgeschrägt werden. Ob es aber im, seit ein Herr Rüsch verantwortlich ist, radfahrerfeindlich gewordenen Graz , zu irgendwelchen Verbesserungen darf stark bezweifelt werden: Von St. Peter stadteinwärts wird es immer schlechter und für Radfahrer/innen immer gefährlicher; zB die geradezu lebensgefährliche Situation in der Petersgasse bei der neuen Straßenbahnstation oder die Unterbrechung des nie wirklich durchgängig befahrbaren Radweges von der Pfaffgasse über den Banngrabenweg und weiter zur Marburgerstraße.


Gefahrenstelle Moserhofgasse/ Post
Steffen Raschka - 16.08.2007, 16:55
 Hallo Radfreunde,

ich radle täglich zur Arbeit auf dem Radweg, der bei der Post die Moserhofgasse kreuzt. Wenn ich in Richtung Inffeldgasse unterwegs bin, kann ich aufgrund der Werbefläche nicht sehen, ob mir jemand entgegen kommt, beim retour Fahren sehe ich keinerlei Fußgänger, die von rechts kommen. Jetzt kann man sagen, man soll einfach langsamer fahren und besser schauen, aber selbst das bringt wenig, weil immer wieder andere Radler und Fußgänger nicht so rücksichtsvoll sind. Ich finde, die Werbefläche gehört weg, damit die Sicht verbessert wird. Außerdem gehört die Haltelinie für die Radler auf der Postseite baulich abgetrennt und gesichert. Warte ich an der Ampel in Richtung Inffeld, biegen regelmäßig Autos vom Spar-Parkplatz nach rechts in Richtung Messe ab und schneiden mich. (Besonders Transporter).
Diese Stelle gehört dringend verbessert.

LG, Steffen Raschka




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