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Forum der ARGUS

Dieses "Forum" dient dem Austausch in Sachen Radverkehr und soll Platz für Feedback, Kritik und Anregungen zu allen Belangen des Radfahrens, insbesondere des Alltagsradelns, in Graz und der Steiermark bieten. Die Beiträge werden sofort online gestellt, dürfen jedoch keine Webadressen (Links) enthalten. Wir behalten uns vor, anonyme und nicht zum Thema gehörende Postings zu löschen. Bitte spezielle Anfragen an argus-stmk@gmx.at


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Nun Ganz Total Offen: Mitterstrasse, Direttisima zum "Schwarzl"-Teich
Franz Rumor , 23.07.2010, 07:58
Die deutlich erkennbaren Tafeln "Fahrverbot", "Sackstrasse", "Gesperrt" weisen Radfahrenden oft den attraktiveren Weg. (Objektiv, manch Polizeiaktivität mal subtrahiert.)

Zum grössten Badesee bei Graz (9 km südlich Hauptplatz) hab ich noch keine Veloweisung entdeckt. Der Eintritt ist ab (8 vor) 8 pm frei, doch das Einfahrtstor an der Vorderseite (Doppelsee-Nordwesteck (FKK), A9-exit 191 Schwarzlsee) bleibt eher nicht bis "Öffnungszeitende" (22h) offen. Das Rad ausserhalb des Zauns ansperren hilft ...

"Totalsperre Mitterstrasse" (12.7. bis 9.9.10, Reparatur der Brücke über die A2) schwarz auf orange erklärt eigentlich: Weniger Kfz-Verkehr auf der Radroute und natürlich share space! mit Gehern am schmalen Baustellenweg.


3 Millionen Muskelbewegte statt 140.000 Kfz-Verkehrsaufkommen
Johannes Muhr - 19.07.2010, 08:49
Gestrigen Sonntag Nachmittag kamen Menschen per Rad, zu Fuss, auf Skates und nutzten die de.wikipedia.org/wiki/Bundesautobahn_40 - Europas meistbefahrene - intensiver denn je. 60 km Autofreimachung a la "Still-Leben" der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 könnte zweijährlich wiederholt werden. iptv.orf.at/stories/2004325/


...jetzt sind sie da!
Roman Zweck - 03.07.2010, 18:02
 Dieser Tage beschloss die Stadt, die Überwachung selbst in die Hand zu nehmen und Personal an die Polizei zu verleihen. Jedoch nur zwei Leute, aber immerhin. Siehe unter Medien/ Kleine Zeitung.


Ja: Her mit Laserpistolen
Markus, 02.07.2010, 11:34
 Es ist wirklich ein Witz, dass in Graz praktisch keine Radarkontrollen durchgeführt werden. Die neuen "Schul 30er" sind völlig für die Würscht, weil sich eh keiner dran hält. Das wirklich absurde an der Sache: offenbar findet eine breite Bevölkerungsschicht es super, dass in Graz keine Radarkontrollen stattfinden, weil diese Leute "Lebensqualität" offenbar ausschließlich als "Autofahrqualität" verstehen - und Radarkontrollen nicht als Maßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer verstehen, sondern als "Abzocke". Soviel zum Zivilisierungsgrad der österreichischen Bevölkerung.

Übrigens: aus den gleichen blöden rechtlichen Gründen werden auch Radwegparker, Zebrastreifenparker usw. in Graz nicht gestraft: die Polizei hat kein Personal, die Parksherrifs der Stadt Graz dürfen in solchen Fällen (derzeit) nicht strafen. Eine Schande.


Weg mit Mittelleitlinien, her mit Laserpistolen!
Roman Zweck - 01.07.2010, 15:21
 Leider ist gerade in jüngster Zeit zu beobachten, dass in Graz Mittelleitlinien nachgepinselt wurden. Sie haben (für den Kfz-Verkehr) kanalisierenden und damit beschleunigenden Effekt und sind zumindest innerorts verzichtbar. Außerdem finde ich es skandalös, dass seit zwei Jahren keine von der Stadt beauftragten Tempomessungen mehr stattfinden, wegen fadenscheiniger rechtlicher Bedenken.
RZ



Überholen
Gerold, 01.07.2010, 13:07
 Selbstverständlich darfst du nicht überholt werden, sobald klar ist dass du abbiegen willst.

Ich meine überhaupt, dass die gefährlichsten Situationen für Radfahrer jene sind, die aus Überholvorgängen (also überholende Autos) entstehen (neben Gefahr an Kreuzungsbereichen und durch parkende Autos - diese beiden kann man aber selbst einigermaßen kontrollieren).

Ich halte es für sehr wichtig, nicht zu weit rechts zu fahren - sonst wird man auch trotz Gegenverkehr überholt. Ich fahre dort, wo Autos den rechten Reifen haben, und nicht an der Gehsteigkante (wie leider sehr viele andere Leute, die offensichtlich Angst vor dem Autoverkehr haben).
Extrem gefährlich sind jene Straßen, die genau so breit sind, dass trotz Gegenverkehr überholt wird - in einer sehr schmalen Straße hingegen fühle ich mich als Radler sehr sicher. Das sollte man vielleicht den Veranstwortlichen mal sage, dass auch das eine Maßnahme für den Radverkehr ist: schmale Straßen, in denen Autos nicht überholen können.


Überholen trotz Handzeichen
Petra, 29.06.2010, 13:19
 Es passiert mir wirklich regelmäßig, dass ich beim Linksabbiegen, trotz Handzeichen, völlig ungerührt mit Vollgas überholt werde.

Ich würde erstens gerne wissen, wie die Rechtslage hier aussieht: wenn man seine Links-Abbiegeabsicht durch ein Handzeichen lange genug vorher ankündigt (also nicht "plötzlich" nach links schwenkt), sodass es dem Autofahrer ohne Probleme möglich wäre, zu bremsen (bzw nicht zu überholen) - darf man dennoch überholt werden? Denn zwischen Autofahrern gilt doch ein Überholverbot beim Abbiegen.

Zweitens - wäre es, sollte ich richtig liegen und auch bei Radfahrern beim abbiegen ein Überholverbot bestehen, nicht möglich in irgendeiner Form etwas Bewusstseinsbildung bei Autofahrern zu betreiben? Ich habe das Gefühl, Viele sind sich gar nicht bewusst, wie gefährlich dieses Verhalten ist, Einigen ist es vll auch wichtiger schnell noch über die grüne Ampel zu brettern, als andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Ganz Allgemein hab ich das Gefühl es gibt hier gar kein Unrechtsbewusstsein bei vielen Autofahrern - Handzeichen? Egal schnell vorbeibrettern, der Radler wird schon schauen, wo er bleibt... (und, wie heute geschehen, noch im Rückspiegel zu verstehen geben, dass man sich gefälligst "verschwinden" soll wenn man beim abbiegen überholt wird).

Ich fahre seit Jahren Rad im Stadtverkehr und alle brenzligen Situationen sind auf dieses Verhalten zurückzuführen gewesen. Daher sehe ich da ein großes Unfallsvermeidungspotential und Etwas, wo ein bisschen Bewusstseinsbildung nötig wäre.


Bahnhof Leibnitz-Umbau
christa - 28.06.2010, 18:03
 Schön, dass der Bahnhof Leibnitz um- und ausgebaut wird. Aber das Provisorium (für 2 Jahre Bauzeit oder so?) ist eine Katastrophe: 50 Stufen hinauf, 50 Stufen hinunter über die Behelfsbrücke. Der Umbau soll rund 82 Mio Euro kosten - und da war nicht vielleicht eine Rampe neben der Stiege möglich, über die man ein Rad rauf- bzw. runterschieben kann? Und vielleicht auch einen Kinderwagen? Und auf der ÖBB-Homepage nicht die geringste Information! Eine Leibnitzerin hat mir etwas von einem Busshuttle vom Bahnhof Leibnitz nach Kaindorf erzählt. Frage: Busshuttle mit dem Fahrrad?
PS: Danke an den netten Mitreisenden, der mir geholfen hat mein Rad über die Behelfsbrücke zu tragen.


Stacheldraht bei
white_bike_graz - 17.06.2010, 21:58
 Am rechten Murufer zwischen Kalvarienberg und Umspannwerk gibt es eine kleine Brücke am Radweg die seitlich mit Stacheldraht gesichert.
(Fotos vorhanden)
könnt ihr mir weiterhelfen wie man diese Gefahrenstelle besitigen kann, bzw. dem Menschen der den Stacheldraht befestigt hat zu Verantwortung ziehen.


Polizei wartet in der Annenstraße
Hugo, 09.06.2010, 20:21
 Gestern bin ich durch die Annenstraße gefahren. Zu spät hab ich gesehen, dass ein Polizeiauto direkt bei der ca. 30 Meter langen Sperre beim Eggenberger Gürtel gewartet hat. Ich bin durch eine gewisse Gerissenheit (und durch geschicktes Manövrieren in legal-Radfahr-erlaubten Einbahnen) entkommen, aber die Warnung an alle: die Polizei legt sich dort offenbar eigens auf die Lauer, um Leute die illegal 30 Meter auf Straßenbahngleisen fahren abzufangen.


no milk today - but fun
Johannes Muhr - 29.05.2010, 14:17
myspace.com/cyclowns getroffen, dann 20 km cityskating.at , etwas "Design" & & ... grad noch schnell zum Bahnhof-Spar ... seit der Fahrbahnsperre der obersten Annenstrasse am 25. üben Radler und Fussgänger shared space am Gehsteig - eigentlich wie bisher, nur wenig enger und dass man dem Tabakabgas eines Vor-Gängers länger ausgesetzt ist ... kürzer, komfortabler, begegnungsfreier bietet sich der noch asfaltierte Gleisbereich an, haben auch schon andere Radler entdeckt ... oben rechts in den Gürtel einfädeln! ... von links warten zwei Reihen auf Grün, das vorderste Auto am rechten Fahrstreifen einschlägig gestreift und beschriftet ... völlig verkehrslichtsignalfrei rolle ich mit pomalen 15 km/h nach rechts rein ... der Chor der Verbrennungsmotore setzt hörbar ein, Gürteleifen beginnen ihr Schmatzen und Zischen ... Drängeln zuvorkommend biege ich rechts in die freie (abgetrennte) Ausweiche am Hotel Europa ... weisse Blitze vor mir ... zweimal zwei, dezent artikuliert, angenehm unblau ... der Kfz-Pulk draussen auf der Hauptfahrbahn wäre nun gerade vorbei ... die leicht schräge Sicht auf die denkmalgschützten grünen Neon-Leuchtzeiger an der Bahnhofshalle zeigt: vielleicht schon Punkt 22 Uhr ... Spar wird jetzt gleich sperren ... bremse sanft so, dass der Beifahrer bequem beim Fenster des Polizeiwagens wird rausreden können, das motorisiert auch schon aufgeht ... (relativ weit, stellte mein Schmunzeln, T-Shirt, Rucksack vielleicht doch Vertrauen her?) ... der Fahrer stellt den Motor luftfreundlich und entspannt ab und setzt in freundlichem Ton an zu: "Fahren am selbständigen Gleiskörper. Wie sehen Sie das mit der StVO?" (Klar nimmt er aus seiner Perspektive solchen Regelverstoss wahr.) "Ich wollte noch eine Milch einkaufen" und deute auf die andere Seite des Gürtels hinüber. "Was haben Sie sich dabei gedacht?" ... "dass vor etwa 2 Monaten VizeBürgermiesterin Lisa Rücker bei einer Veranstaltung gemeint hat, für Radfahrer wird immer offen sein" ... Die Begegnung hat sich so flugs und freundlich wieder aufgelöst.
Natürlich hatte ich auch überlegt und geschaut wie das wäre, wenn doch eine Strassenbahn (oder ein paar Fahrgäste) in diese zweigleisige Haltestelle mit beiderseits Inseln käme. Hätte ich mich für vielleicht ein bisserl Durchwurschteln am Gehsteig entschieden, wäre ich wohl ohne Anhaltung durchgekommen. Und auch zu spät.


@schirmherrschaft
poidi, 15.05.2010, 11:35
 hm, täusch ich mich oder ist das nicht eigentlich illegal?


Bewegung ...
Johannes Muhr - 12.05.2010, 13:50
Wer sich transportieren lässt, kann Wartezeit zum "Hupfn" nützen. Gscheit und xund! Am ersten Privathupfer-Bild hupfn.at/index.php?id=86 liest sich "Veloblitz" am T-shirt: Gfallt ma. Promi+Medienfritz+Kamera+Kfz+Hupfergruppe überlegten mal eine Filmaufnahme und verstellen unbedacht den unmarkierten Radweg zwischen Strassenbahn-Werbehütte und Mega-Light vor der Messehalle. Meine deutliche Bitte, doch eine Passage für Radler freizulassen, wirkte.


Radleichen
Georgi, 26.04.2010, 08:42
 Radleichen in graz werden von "rebikel" im Auftrag der Stadt Graz entsorgt (z.B. mit den weißen Schleifen). Wer eine Radleiche im Keller hat, oder wer am Radparkplatz vorm Haus Radleichen hat sollte Herrn Pauer anrufen (0 676/ 50 19 070) - der freut sich, wenn er wo Radleichen bekommt. Ich hab das gemacht, mit einem Unfallrad, das nicht mehr zu gebrauchen war - nach einem Anruf hat's Herr Pauer abgeholt, sich vielmals bedankt und mir als Gegenleistung sogar ein Gratis-Service für mein nicht kaputtes Zweitrad angeboten.


Zu "Kennzeichen für RadlerInnen"
Moderator - 21.04.2010, 11:34
 In dieses Forum wird nur im Falle von Missbrauch und grober Fehlinformation eingegriffen: Um letzteres handelt es sich bei der untenstehend angeführten Behauptung, in der Schweiz gebe es aus polizeilichen Gründen Nummernschilder. Wir haben uns mit diesem Legenden-Evergreen redaktionell wiederholt befasst, zuletzt 2007. Bitte unter Stichwort "Nummerntafeldiskussion" suchen.
Die Red.



Radfahrer fahren oft neben den Radweg.......
Jany - 21.04.2010, 11:27
Bin selber Radtfahrer jedoch muß ich leider da 24 km zur Arbeit mit dem Auto fahren. In In der Weinzötlstrasse ist ein wunderbarer Radweg den ich in meiner Freizeit selber oft nutze jedoch fahren immer mehr und mehr Radfahrer neben den Radweg auf der Fahrbahn wo die Autos mind einen 70er fahren? Für mich ist es unbegreiflich über soviel Unüberlegtheit mancher Radler den diese gefährden nicht nur sich sondern auch alle Verkehrsteilnehmer einfach unverantwortlich es gehört so wie in der Schweiz ein Nummernschild für Radfahrer um solcher Schwarzen Schafe Herr zu werden…….


Schrotträder auf Abstellplätzen
Walter Bradler - 19.04.2010, 09:34
In Zeitungen tauchen regelmäßig Artikel auf über das "Radlchaos", zb an der Ecke Murgasse/Sackstraße. Kein Wunder, wird doch dort wertvoller Platz von zahlreichen "Schrottis" verstellt! Wo bleiben heuer die weißen Schleifen der Stadt auf offensichtlichen Radleichen und die anschließende Entsorgung? Diese Aktion sollte idealerweise im April bereits abgeschlossen sein!


poidi, 16.04.2010, 13:25
 hi leute,

auch meine radabstellplätze sind da - zwar leider nicht vor der haustüre wie angeregt, sondern ums eck - dafür aber gleich 6 bügel - juhu!

eine andere anregung.

nachdem in letzter zeit ja einige radfahrüberfahrten aufgehoben wurden mittels radweg ende - und radweg anfang hätte ich folgende idee:

Die städte sind ja immer stolz auf ihre "radwegkilometer" -wie wärs also mit einer echten zählung von radwegkilometern; also messung der radwegabschnitte die mindestens einen kilometer lang sind.

solche "ende" "anfang" aktionen würden dann vermutlich die gesamtzahl erheblich reduzieren!



Macska - 13.04.2010, 21:36
 Jippie! Meine Radabstellplätze sind da.

Im Herbst hab ich per mail an den Grazer Radverkehrsbeauftragten Helmut Spinka (helmut.spinka@stadt.graz.at) gebeten, dass an einer Kreuzung in meiner Nähe (Ecke Leonhardstr./Hartenaug., Bezirk St.Leonhard) zusätzliche Radabstellplätze errichtet werden. Und, siehe da: die Winterpause (für das Bauamt, nicht für mich als Radler) ist vorbei, und flugs werden meine Radabstellplätze gebaut.

Das heißt: es funktioniert! Mein Appell an alle Grazer: wünscht euch Radabstellplätze (dort wo sie euch bisher fehlen). Wunsch per mail an: helmut.spinka@stadt.graz.at


Graz könnte sich an Schwesterstadt Gronongen orientieren
Karl - 04.04.2010, 19:15
Graz ist nicht mehr Fahrradhauptstadt - könnte es aber leicht wieder werden. In Graz gibt es derzeit einen Radverkehrsanteil von 16%, der Autoverkehrsantel beträgt 46%, aber die Hälfte dieses Anteils sind kurze Autofahrten unter 5 km. Das bedeutet ein Fahrtenanteil von 23% aller Wege sind Autofahrten die nicht weiter als maximal 5km gehen, ein viertel allter Pkw-Fahrten ist gar kürzer als 3km. Würden die kurzen Autofahrten mit dem Rad erledigt, dann hätte Graz einen Radverkehrsanteil von 16% + 23%= 39% aller Wege und das ist auf den Prozentpunkt genau der Radverkehrsanteil der Schwesterstadt Groningen. Und jeder der schon mal in Groningen war weiss, dass dies eine Stadt mit hoher Lebensqualität und fuktionierendem Wirtschaftsleben ist. Natürlich wird das Fahrrad in Groningen wie das Verkehrsmittel Nummer 1 behandelt und der Pkw Verkehr genießt dort keine Privelegien. Ich würde sagen Graz darf ruhig Groningen werden.


Radweg - Augarten
Monika - 26.03.2010, 14:36
 Der Radweg durch den Augarten ist in katastrophalem Zustand! Nach jedem Regen steht das Wasser und man schaut dementsprechend aus, wenn man zur Arbeit kommt. Bei längerer Trockenheit staubt es fürchterlich und die Schlaglöcher nach dem Winter sind auch nicht zu verachten. Wann wird dieses Teilstück endlich asphaltiert oder zumindest saniert???


Neue VCÖ-Untersuchung: Graz ist nicht mehr Fahrrad-Hauptstadt
Hannes, 25.03.2010, 11:47
Viel wurde in Graz letztes Jahr gejubelt über den Titel "Fahrradhauptstadt Österreichs". Dieses Jahr ist offenbar wieder wer anderer vorn: nämlich Bregenz. Für Graz (bzw. die zuständigen Politiker und Behörden) muss das bedeuten: jetzt die Förderung des Radfahrens noch verstärken! Nicht den Anschluss verlieren! Und (weiter) für eine gute Infrastruktur für Radler sorgen.


Zuschuss für E-Fahrräder
Susanne, 25.02.2010, 10:15
Gerade im neuen Drahtesel gelesen dass ab 2010 auch in Wien (wie auch in anderen Bundesländern) bis zu 300 Euro Förderung für den Kauf eines Elektrofahrrads geboten werden.

Natürlich ist ein E-Fahrrad für die Umwelt besser als ein gekauftes Auto, insofern die Förderung sicher kein ganz falscher Schritt.

Dennoch fragt man sich, wieso es keine Förderungen für ganz gewöhnliche Radler gibt? Mein Mann und ich sind, wie viele andere Radler auch, seit mittlerweile 13 Jahren ausschließlich mit dem Fahrrad in Graz unterwegs (und besitzen kein Auto) - wäre das nicht genauso förderungswürdig bzw. NOCH förderungswürdiger als der Ankauf von E-Fahrzeugen, die ja auch irgendwie geladen werden müssen?

Der einzige Grund der mir einfällt, wieso es für ganz gewöhnliche Radfahrer keinerlei Zuschüsse z.B. zu Fahrradreparaturen/Fahrradkauf/Bimtickets im Winter gibt, obwohl sie Straßen, Parkplätze und auch die feinstaubgeplagte Umwelt entlasten, ist leider, dass es einfach zu viele gibt, als dass man so viel Geld lockermachen wollte.

Als Durchschnittsradler bekommt man meist eher Steine von der Politik in den Weg gelegt. Als E-Radler 300 Euro. Irgendwie seltsam.


Riesenrad & Eisernes Tor: Weihnachten war(s) eben
Johannes Muhr - 15.02.2010, 09:56
Kein EISERNES Festhalten mehr an der jahrelangen TOR heit für Stromkabel zu den Weihnachtsmärkten, Lkw-gerechte Kabelbrücken quer über die zwei vielbefahrenen (Geh- und)Radwege (links der Mur und rechts ab Opernring) zu legen. Diese wurden nämlich erstmals mit Alu-Fachwerkmasten plus Traverse (Riggs auf Betonfuss) elegant überbrückt. Keine Trapezbuckel mehr sondern vornehm ebenes Gleiten und Gehen zur RIESEN freude der RAD benutzer, die sich zum nächsten Advent genau auf diesen Portalen eine grosse Aufschrift verdient haben:

HEISSA! RADLN IM WINTER


Bikelane Battle on Bedford Ave., Brooklyn
Johannes Muhr - 15.02.2010, 09:07
Im Ö1-Morgenjournal zu hören: Trotz Lippenbekenntnissen Bürgermeisters Bloomberg pro Radverkehr entfernte die Stadt New York einen Radstreifen in der Bedford Avenue, weil sich eine dort lebende Glaubensgemeinde an den freizügig bekleideten Radfahrern stiess. Radaktivisten malten die Linien nach und wurden nun vor Gericht gestellt.

www.youtube.com/watch?v=19oo7Ejq9WI

www.streetsblog.org/2009/12/01/dot-sandblasts-14-blocks-of-bike-lane-off-bedford-avenue/


Gefährlich im Winter
Roman Zweck - 13.02.2010, 09:59
 Linkskurve, Gegenverkehr nicht einsehbar, leichtes Schneetreiben knapp 40km/h.
Hinter mir ein Auto mit geringem Abstand, als die Fahrbahn wieder einsehbar ist gebe ich kurz Handzeichen, dass er überholen kann. Er setzt an zum Überholen, fährt neben mir im Gegenverkehr (unter 1m Abstand), lässt die Scheibe runter, schaut zu mir und brüllt: ”Das ist lebensgefährlich, was Sie machen!”. Gibt Gas und ist weg.
(entdeckt auf rad-spannerei.de/blog)




kein Namen angegeben 12.02.2010, 12:20
 In der Plüddemanngasse sind nichteinmal die Busspuren gesäubert


Mit Rennrad im Schnee
Martin Orthacker - 11.02.2010, 11:58
 Der Leiter der Grazer Wirtschaftsbetriebe, Gerhard Egger, richtete am 10.02.einen Appell, sich den schwierigen Bedingungen anzupassen und nur wintertaugliche Fahrzeuge und festes Schuhwerk zu wählen: "Wir bemühen uns sehr, auch die Radwege freizuhalten, ein Rennrad als Fortbewegungsmittel ist derzeit dennoch nicht geeignet." Dazu eine Statement von Martin Orthacker, Chef des Fahrradbotendienstes "Veloblitz" und selbst Fixie-Fahrer:

Das hat das Zeug für endlose Philosphierereien, und es gibt Dinge, die momentan vielleicht wichtiger sind - wie viele Tage, Wochen (?) sind die Feinstaubwerte schon jenseits von gut und böse und es passiert wiedermal.... nichts?
Wie auch immer.
Rennrad im Winter: Meiner Meinung nach ist das fast ausschließlich eine Sache der Fahrtechnik, es gibt Rennradfahrer, die im Schnee sicherer als Mountainbiker unterwegs sind - mühsamer ists auf jeden Fall, aber nachdem die Hauptverkehrswege recht schnell frei sind, ist man mit dem Rennrad (als Berufsradler) insgesamt wahrscheinlich noch immer am schnellsten - und zumindest gefährden Rennradler nicht gar so viele andere Verkehrsteilnehmer wie etwa Autofahrer, die entweder ohne Winterreifen oder aber mit einem Tempo unterwegs sind, als ob die Straßen staubtrocken wäre...
Und wenn mans auf eine Diskussion anlegt, nimmt man erst recht das Rennrad und deklariert das Botenfahren als Training - und ist von der Benützungspflicht von Radwegen, die oft noch immer eher bescheiden geräumt sind, befreit... Und wird beispielsweise am Glacis sicherlich von manchen Autofahrern wüstest beschimpft...
Ich bin jedenfalls heute mittag mit dem Fixie heimgefahren, morgen werde ich den Traktor nehmen - aus Bequemlichkeit.
Und selbst wenn man Rennradler im Winter als geisteskrank ansieht, gilt doch für jeden einzelnen: "one less car".
Eine Frage noch: Gibt's denn momentan derart viele Rennradler (bzw. Unfälle), dass Hr. Egger sie extra erwähnen muss?!? Ich glaube, wer jetzt mit dem Rennrad fährt, der weiß, was er tut. Hoffentlich.
Und abschließend aus dem eigenen Erfahrungsschatz: Ich war bei Schneefahrbahn mit einem Neuboten unterwegs, er mit einem "vernünftigen" Rad, ich mit Rennrad, gleiches Tempo, gleiche Stelle - er stürzte, ich nicht...
...was jetzt entschieden zu viele Worte für so ein "Problem" waren.



Ladetätigkeit auf Radwegen
Moriz - 02.02.2010, 14:19
 Ich ärgere mich ständig, dass so viele Fahrzeuge (vor allem Lieferwagen, aber auch Privat-PKW) zu Ladetätigkeiten auf Radwegen, Gehsteigen, Zebrastreifen usw. stehen. Kontrollen oder Strafen gibt es hier offensichtlich nicht. Der Falschparker geht kein Risiko ein, bekommt keine Strafe, und wenn durch seine Schuld (z.B. fehlende Sichtbeziehungen bei Zebrastreifen) ein Unfall passiert sagt er auch: "was kann ich dafür?"

Dagegen hilft meiner Meinung nach nur eine Maßnahme mit zwei Punkten:

a) mehr Ladezonen, insbesondere dort wo jeden Tag Ladetätigkeit durchgeführt wird
b) mehr Kontrollen, mehr Strafen

Auf Radwegen, Gehsteigen, Zebrastreifen parken ist kein Kavaliersdelikt. Durch solches Verhalten kann es ohne weiteres zu schweren Unfällen kommen. Wer das Radfahren und das zu-Fuß-gehen attraktiver machen will, muss auch dafür sorgen, dass Radfahrer- und Fußgängerwege frei bleiben.


Nachhaltige Sanierung
Karl Reiter - 22.01.2010, 10:37
Jedes Jahr werden bestimmte Straßenzüge in Graz generalsaniert, oft 1:1, mitunter mit gewissen Anpassungen zugunsten des motorisierten Verkehrs. Ich möchte als Alternative die Prüfung aller anstehenden Sanierungen auf Verbesserungs-möglichkeiten für den Rad- und Fußgängerverkehr vorschlagen, etwa in Hinblick auf moderne Qualitätsstandards, Barrierenfreiheit, witterungsgeschützte Radabstellanlagen oder Straßenraumgestaltung in Hinblick auf verordnete bzw. geplante Kfz-Tempolimits. Auch eine Begehung und jedenfalls die Behandlung im Sinne einer klaren Prioritätenreihung wäre gut. Um so etwas wie eine neue Planungskultur für Straßensanierungen einzuführen, wären alle Befassten im Magistrat einzubinden und entsprechende Kommunikationsprozesse am besten extern zu moderieren bzw. zu begleiten. Wichtig wäre es auch derzeitige Planungs- und Gestaltungsunsitten wie Absenkung der Gehsteige bei Kfz-Einfahrten abzustellen und im Gegensatz dazu Gehsteige auf gleichem Niveau, wo immer möglich, über Kreuzungen zu ziehen. Ich denke, die Arbeit könnte sich lohnen, weil damit langfristig und kontinuierlich Voraussetzungen für die sanfte Mobilität geschaffen werden. Natürlich bin ich mir bewusst, dass es 30 - 40 Jahre brauchen wird, bis das ganze Netz durchsaniert ist- aber ich habe ja Kinder. Ein entsprechender Brief erging an Vizebürgermeisterin Lisa Rücker.



Schnee Schnee Schnee
Albion, 18.01.2010, 08:47
 Auch wenn es wochenlang nicht mehr geschneit hat liegen immer noch die gefrorenen Schneehaufen rum, und zwar immer exakt auf den Radwegen, Radstreifen und ganz besonders an den Rad-Überfahrten bei Kreuzungen. Man hat fast den Eindruck, der Schnee würde absichtlich dorthin verschoben, weil er dort "niemandem im Weg ist" (also keinem Autofahrer).

Wäre es nicht möglich, zumindest nach einer Woche geräumte Radwege zu haben? Ist da eigentlich irgendwer zuständig? Interessiert das überhaupt irgendwen? Oder haben die zuständigen Stellen nicht kapiert, dass man auch im Winter radeln kann (oder muss, als Berufspendler)?


Graz Petersgasse
Tina, 25.12.2009, 13:59
 Ich fahre oft in Graz von Ost nach Süd. Ich fahr am Radweg Waltendorfer Gürtel, und dann weiter in die Moserhofgasse. Das kurze Stück in der Petersgasse (zwischen Waltendorfer G. und Moserhofg.) ist aber extrem lästig. Da ist immer Stau, und die Autos stehen kreuz und quer. Die Straße ist extrem breit. Wenn man da an den Seiten einen Radstreifen markiert, stehen die Autos alle in der Mitte, und man kommt vorbei. Das kostet kein Geld, und spart viel Ärger.

Besonders von Süden kommend aus der Petersgasse stehen die Leute immer so blöd mit ihren Autos, dass man nicht zum Radweg im Waltendorfer Gürtel vorfahren kann.


Christbäume
Mosko - 23.12.2009, 11:16
 Ich halte es für eine Frechheit, dass Christbäume auf Radwegen (und Gehsteigen) verkauft werden, als wäre es ganz selbstverständlich, dass man dafüRadlern und Fußgängern den Platz wegnimmt. Ich möchte mal sehen was passiert wenn man irgendwo eine Straßenspur (z.B. am Glacis eine von 3) okkupiert zum Christbaum-Verkauf.


@Churchi
Ikarus - 06.12.2009, 16:54
 1. Dass die Gleise oft rechts 2 Meter Platz haben, dann gleich wieder nur 20 cm, dann wieder mehr usw.usf. ist wirklich lästig - da sollte man eher den Gehsteig bis zu den Gleisen ziehen, und die Straße immer gleich breit (schmal) machen. Aber auch wenn für 10 oder 20 Meter Platz wäre, rechts neben das Gleis zu fahren mach ich's nicht, aus dem einfachen Grund dass ich dort, wo's wieder schmäler wird, sonst nicht reingelassen werde. Ich bleib' also zwischen den Gleisen. Manche Leute ärgern sich, manche hupen, aber meistens passt's. Ich hab den Eindruck, dass man als Radler in Graz viel mehr akzeptiert wird (und dass einem mehr Platz gelassen wird) als vor ein paar Jahren.
Richtig blöd ist übigens, dass einen die Straßenbahn oft "einfach so" anbimmelt, obwohl man nicht ausweichen kann. Das soll wohl nur heißen: "He, du Radler, du störst" - aber bringen tut dieses Gebimmel nichts.

2. Wenn du einen konkreten Wunsch für einen Radabstellplatz hast dann schreib eine Mail (mit Beschreibung und/oder Fotos) an den Radverkehrskoordinator von Graz (Helmut Spinka, helmut.spinka@stadt.graz.at). Das hat bei mir echt geholfen, und offenbar haben auch andere Leute gute Erfahrungen gemacht. Siehe hier:
www.criticalmass.at/forum/topic/grazer-radler-wunscht-euch-was


Zuschüsse
Churchi, 06.12.2009, 11:05
 Wenn man sich ein Auto kauft, das weniger Schadstoffe produziert, dann gibt es dafür vom Staat Zuschüsse. Wenn man die Öffentlichen statt des Autos benutzt, dann ebenfalls. Aber gibts auch sowas für Radfahrer?

Ich habe jetzt einen Kinderradanhänger gekauft, denn ich möchte auch mit Kindern Rad fahren und nicht aufs Auto umsteigen, wenn es nicht notwendig ist. Kostenpunkt ca.€ 700.-. Ich würde es begrüßen, wenns vom Umweltministerium Zuschüsse für Radkäufe und Radzubehör geben würde - und für Autofahrer Regelungen, dass sie umstellen müssen.
Wir bezahlen jemandem etwas, damit er ein bisschen Umweltfreundlicher unterwegs ist, und diejenigen die 0 Schadstoffe produzieren, bekommen nichts? Was is das für eine Logik?



Abstellplätze
Churchi, 04.12.2009, 12:49
Andauernd hört man in den Medien, dass in der Innenstadt schon wieder gebaut wird und wieder Auto Parkplätze weniger werden... Daraufhin immer der Konter wie viele neue Parkplätze nicht in der Innenstadt geschaffen wurden...

Wo sind die Fahrradplätze? Am Murradweg darf man sein Rad nciht abstellen ... In der Fußgängerzohne auch nicht ... Es ist eigentlich nur erlaubt sie an die Radständer (Eisernes Tor oder Rathaus) zu stellen. Schon mal versucht dort einen Ständer zu ergattern? Fast unmöglich!!! In Graz gibt es (was ich herrlich finde) sehr viele Radfahrer aber die Infrastruktur lässt wirklich zu wünschen übrig. Meine Meinung dazu: ein Autoabstellplatz in der Innenstadt nimmt Platz für ca. 5 Fahrräder weg. Weniger Parkplätze für Autos und mehr für die Fahrräder!

Übrigens: Die TU Graz ist da ein Vorzeigemodell!!! Überdachte Radabstellplätze mit Fahrradwerkzeug und Kompressor für schnelle Reparaturen.


@ ikarus
Churchi - 04.12.2009, 12:43
Is mir schon klar dass ich das darf, aber man muss mit fluchenden Straßenbahnfahrern rechnen, die einem so nahe hinten auffahren, dass sie einen beim Bremsen glatt mitnehmen würden, oder Autofahrer, die hupen und mit völlig überhöhter Geschwindigkeit an einem vorbei rasen und einen danach noch schön schneiden um einem zu zeigen, dass man nach rechts fahren soll ...

Wieso denkt niemand beim Schienenbau schon mit? Wenn man die Schienen von Haus aus außen oder innen führt geht das problemlos, nur der Wechsel von Außen nach Innen und zurück ist Schwachsinn.


Unfug pur / Mur
Johannes Muhr - 29.11.2009, 14:20
Tagelang lehnten schon Scherengitter nahe den Einmündungen des Erich-Edegger-Rad-Fuss-Stegs, bei den Murinselabgängen und auf der Hauptbrücke an den Geländern. Samstag 28.11. vormittag sehe ich den Steg gesperrt: Alu-Tafeln "Allgemeines Fahrverbot" rot-weiss, kreisrund, mehr als schulterbreit auf A-Ständern. Hölzernes Zick-Zack versperrt den Zugang auch zu Fuss. Nicht ganz. AktivbürgerInnen dürften sie schon etwas zur Seite geschoben haben. Keine Erläuterung, keine Befristung.

Frau Pichler, Lokalredaktion Kleine Zeitung, weiss nachmittags von nichts. Über die Sperre berichten? Wird sie "sicher nicht, da der Magistrat nicht besetzt ist."

Samstag abends auf der Hauptbrücke - so heisst sie noch immer am graz.at-Stadtplan: Drei Polizistinnen mit rotem Streifen um die Schildkappe. Per Kfz, kurz am Radstreifen abgestellt, hergekarrt. "Wird verordnet sein." Der andere: "Hab nichts gesehen, wir waren nicht dort." - "Weiss von nichts, normal krieg ich das per Outlook. Nur morgen Sonntag soll eine Sperre sein, 16 h Perchtenlauf, damit nicht zuviele stehen bleiben." - Interesse an dieser aktuell zwecklosen tagelangen Sperre kann ich nicht vermitteln. Man ist für die Lichterkette da. - Zum Steg wären es fast 200 m.

Erwähne die Farblinien. Rundum hier in Rosa und Gelb gesprayt auf die Fahrbahn. Die Skizze einer 30 m-Adventsternschnuppe übermalt ein Radlogo am Radstreifen. Erntet kaum mehr als Achselzucken. Und das "Infected" Pickerl von hier sichtbar über die Schrift einer Verkehrs-Zusatztafel laufend. Von der bewilligten Werbeaktion auf Verkehrstafeln (laut K&Ö Mitarbeiter am 13.11.) übriggeblieben, nachdem Magistratler hier schon Stunden die Tafeln putzten.

Als die linksufrige Radroute (Radweg) nach der Brückenrenovierung vor Jahren genau hier mit 15 cm hoher Stufe geöffnet wurde, hat da nicht ein Radler sicherheitshalber ein Warnsymbol auf die Fahrbahn gepinselt? Nicht diese Falle, sondern das Warndreieck "Achtung Stufe" störte den zu Fuss vorbeistreifenden Polizisten ...


kein Namen angegeben 26.11.2009, 12:31
 Ach ,graz ist so ÖV und Umweltfreundlich!
Warum gibt es dann keine Busspur vom Lattenzaun der Uni in der merangasse bis nach St.Peter ?
Täglicher Megastau....


@Churchi:
Ikarus - 20.11.2009, 10:05
 Laut Sicherheitsempfehlungen der Stadt Graz soll man nur dann rechts neben den Gleisen fahren, wenn dort viel Platz ist (konkret mindestens 1 bis 1.5 Meter) - das heißt also, dass man FAST IMMER zwischen den Schienen fahren soll. Ich mach das immer, und es ist okay - man muss sich halt nur trauen. Ich schüttel immer den Kopf, wenn ich Leute seh, die sich rechts zwischen Schiene und Gehsteig zwängen (oft auf 20 cm) - das ist irre gefährlich. Niemals machen!

Ähnliches gilt übrigens für parkende Autos: mindestens 1 oder 1.5 Meter Abstand halten. Dann kann sich auch bei Gegenverkehr kein Autofahrer vorbeiquetschen - noch ein Vorteil. Radfahrer haben ein Recht, sicher auf der Straße zu fahren - und dieses Recht müssen sie auch in Anspruch nehmen!


Neue Gleise - Gefahr für Radfahrer!!!
Churchi - 17.11.2009, 13:32
 Seit die GVB auf die neuen Straßenbahnen umstellt wird Radfahren immer gefährlicher ...
Warum?
Um bequem in die neuen Bims einsteigen zu können werden die Einstiegsbereiche bis auf ca 20-30 cm an die Schienen heran gelegt. Ansonsten führen sie lalerdings in der Mitte der Straße ...
Auf welcher Seite soll man nun fahren?
Fährt man links von den Schienen, dann läuft man Gefahr die Gehsteigkante im Bereich der Einstiegsstellen zu rammen, da dort ja kaum mehr Platz ist.
Fährt man zwischen den beiden Schienen dann kann man sich sicher sein, dass Straßenbahnfahrer klingeln, Autos hupen und man extrem riskant überholt wird.
Gut man könnte dauernd wechseln ... Hierzu muss man allerdings sagen, dass es kaum einen Radfahrer gibt der nicht schon mal aufgrund nasser Schienen gestürzt ist.
Ausserdem sind die neuen Schienen (kommt mir zumindest vor) alle etwas erhaben gelegt. Soll heißen sie stehen höher aus dem Asphalt heraus. Die alten Schienen waren Plan mit der Fahrbahn gelegt. => Noch höheres Risiko für Radfahrer.

Lösungsidee: Wenn die GVB ihrer Schienen immer ganz aussen an der Fahrbahn führen würde und nicht ganz innen, dann könnte man immer zwischen ihnen fahren und müsste somit viel weniger kreuzen.


Danke fuer die 4 neuen Katzenaugen...
Johann Wurzenberger - 10.11.2009, 08:14
...und die freundliche Aufklaerung gestern Abend bei Ihrer Radueberprufeung in der alten Poststrasse (naehe FH und Simens).


Sperre Schwimmschulkai?
Werner Heran - 04.11.2009, 07:56
 Heute morgen bei der Baustelle am Schwimmschulkai machte mich ein Bauarbeiter unmissverständlich auf eine mitten am Weg aufgestellte Tafel mit dem Hinweis "Radfahrer absteigen" aufmerksam und forderte mich zum Absteigen auf. Im gesamten Abschnitt waren keine Bauarbeiten zu entdecken. Wiederholt wird hier die wichtigste Nord-Süd-Achse meiner Ansicht nach willkürlich gesperrt - Schritttempo würde sicherlich genügen, wenn wirklich gebaut wird.
Der gesamte Bauablauf ist auch symptomatisch: Statt am Parkstreifen der Körösistrasse die Container, den Kran u.s.w. zu errichten wird der wirklich stark benutzte Rad- und Fußweg massiv beeinträchtigt. Wer trägt eigentlich bei solchen Bauten die Bewilligungsverantwortung?


Med - 23.09.2009, 22:37
Ich wunder mich, muss ich ganz ehrlich sagen. Erstens, dass es überhaupt Fahrrad-Polizei gibt in der Stadt - hab wirklich noch nie wen gesehen. Und zweitens, dass da nicht einige junge Leute dabei sind, die gern mit dem Radl auf Streife fahren wollen und dafür sorgen, dass ihnen das auch erlaubt wird. Ich bin überzeugt, dass es von ungeheurer symbolischer Wichtigkeit wäre, Fahrrad-Polizei in der Stadt zu haben. Das kann unter anderem helfen, dass a) Radler von Autofahrern eher ernst genommen werden, b) Probleme behoben werden, die nu ein Radfahrer merkt (z.B. Radwegparker), c) auch Radfahrer, die gestraft werden, die Strafe von einem ebenfalls radlnden Polizisten viel eher akzeptieren, usw.usf. Warum man sich diese Chance entgehen lässt?


zur berittenen Polizei
veloblitzer h.c. - 23.09.2009, 17:34
 In den Polizeiinspektionen vulgo Wachstuben verstauben Fahrräder seit Jahren vor sich hin, eine eigene Fahrradtruppe gibt es erst seit kurzem, deren Mitglieder für Einsätze zu zweit nach, glaube ich, keinen fixen Schema, zusammengezogen werden. Argumentiert wird immer mit zu wenig Personal/ Zeit/ Geld. Einer der Bike Cops, die am 22.09. mitgefahren sind - der mit dem goldenen Radl-Flinserl im Ohr - war auch schon 08 in der Annenstraße bei der Packeselparade dabei. Meine - unmaßgebliche - Meinung: Die Zeit, die die "Codier-Spezialtruppe" verbraucht, in Richtung Bike-Streifen umschichten!


Fahrrad-Polizei
Med - 23.09.2009, 12:51
 Ich hab bei der Rundfahrt am "autofreien Tag" am 22.9.2009 erstmals in Graz Fahrrad-Polizei gesehen. Wurde die von anderswo herbeordert (Wien)? Oder gibt's die eh sowieso, aber sie sind zu faul, an anderen Tagen auch das Radl auszupacken? Oder gibt's einfach so wenige, dass eine Sichtung unwahrscheinlicher ist als ein Treffen mit dem Yeti?


Hat die Justizministerin kein Faltrad?
Johannes Muhr - 03.09.2009, 14:05
Um in Wien in Kombination mit U-Bahn und überhaupt äusserst flott unterwegs zu sein? Manche Bus- und Radspuren stehen ihr dann offen ...
www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2119764/justizministerin-andion-ortner-will-busspuren-fahren.story


Citymanager und Kommunikationsberater Heimo Maieritsch ...
Johannes Muhr - 28.08.2009, 14:23
... radfährt zur Auto Emotion Messe maieritsch.koerbler.com/?p=62 ... lässt sich einen Hupfer per Pinzgauer (das Puch-Kfz) karren maieritsch.koerbler.com/?p=71


St. Peter
Rudi Haring - 13.08.2009, 14:31
 Mangels Aktivitäten unserer Bezirksvertretung ist St. Peter einer der am geringsten erschlossenen Bezirke, was die Radwege anbelangt. Das Versprechen der Vizebürgermeisterin, wonach die St. Peter Hauptstraße radfreundlicer gestaltet werden soll, ist von 2009 auf 2010 verschoben worden, eine Übung, die von ihren diversen Vorgängern/innen seit mehr als 20 Jahren auch schon so praktiziert worden.
Aktuell: Von der Dr. Pfaffgasse gibt es ein Brückchen zum Banngrabenweg, von dort führt ein Verbindungsweg zum Dammweg. Nun dieses Brückchen ist seit heute von irgendjemandem gesperrt worden, ebenso der Verbindungsweg, der mit Sandsäcken abgeriegelt wurde. Eine Fraug mit Gehbehinderung wollte mit ihrem Elektrofahrzeug vom Dammweg kommend in den Banngrabenweg einbiegen, einige Passanten mussten die Säcke wegräumen, damit sie weiterfahren kann. Das zeigt, dass Radwege auch für Menschen mit Kinderwagen oder eben Rollstuhlfahrer wichtig sind.
Wenn jetzt schon eine grüne Politikerin nichts weiterbringt, was wird künftig noch an Einschränkungen der Radwege passieren?
Rad frei!


Radweg Puntigamerstr.
Ben Hemmens - 08.08.2009, 20:17
Es gibt einen Radweg entlang der Südseite der Puntigamerstr. von Höhe SCW bis zur Puntigamer Brücke. Der Weg dorthin ist etwas versteckt: bei der Kreuzung vor OBI den Gürtel queren und durch den Parkplatz auf der anderen Seite fahren, dann links in den Schwarzen Weg einbiegen. Dieser mündet am kleinen Kreisverkehr mit der Poppmeierstr. und den Rampen zum Gürtel, von dort weg geht dann der Radweg - er taucht unter die Bahn und bei der Puntigamer Kreuzung wieder auf.

Es ist etwas umständlich, aber dann vermeiden Sie den Verkehr fast komplett.




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