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Plabutschtunnel II Erstbefahrung




Nach der Befahrung vor dem Nordportal
Nach der Befahrung vor dem Nordportal
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Neue Perspektiven eröffnete die Erstbefahrung der neuen Röhre des Plabutschtunnels (A 9), der längs im Berg liegenden Westumfahrung von Graz. Franz Lückler von der ASFINAG und Wolfgang Gobiet vom Land Steiermark bewilligten die Testbefahrung durch RadlerInnen und SkaterInnen, die am 25. Jänner, einige Tage vor der offiziellen Verkehrsfreigabe, steigen sollte.

Die Organisation übernahm Johannes Muhr, eine öffentliche Ausschreibung der Veranstaltung war allerdings aus Haftungsgründen nicht möglich, sodass der Event quasi halboffiziell über die Bühne ging. J. Muhr erklärte auch profund technische Details und führte durch die Tunnelwarte, vertreten war ein buntes Publikum auf dem Fahrrad - vom rostigen Waffenrad bis zum Tandem -, die Skater freuten sich, dass sie endlich auch im Winter gute Bedingungen, was die Temperatur und die splittfreie Fahrbahn betrifft, vorfanden.

Auch die erste, die Ost-Röhre war von RadlerInnen erstbefahren worden: Organisiert vom ARBÖ, waren am 20. Juni 1987 rund 3.000 bis 3.500 von Nord nach Süd durch den Tunnel unterwegs, wobei der Event von einem Unfall überschattet wurde: zwei Senioren waren gestürzt, einer erlag später angeblich den schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Kritisiert wurde damals, dass die Notruftelefone im Tunnel noch nicht aktiv waren und es daher 20 Minuten dauerte, bis die Rettung vor Ort war.