Wirklich angeradelt mit ihren musealen Drahteseln waren zwei Grazer (Horst Koschuta und der Autor), die bis Fehring die Bahn nahmen und dann 22 km mit Bergwertung und nur einem Gang - und wieder retour - absolvierten. Auf der Hinfahrt wurden sie vom Gleisdorfer Max Reder begleitet. Der altersschwache Hinterreifen seines um 1900 gebauten "Meteor" löste sich am regennassen Asphalt buchstäblich auf - kurz vor dem Ziel machte es dann einen Klescher, und Max musste schieben. |
Nicht unerwähnt und unbedacht durfte diesmal der Unfall bleiben, der sich eine Woche zuvor wenige Meter von Glettlers Museum auf der Gemeindestraße ereignet hatte: Eine 73-jährige Radlerin war von einem Auto von hinten niedergestoßen und so schwer verletzt worden, dass sie zwei Tage später im Krankenhaus starb. Manfred Gletter erinnerte daran, dass RadfahrerInnen leider oft "übersehen" werden.
Wie schon im Vorjahr ging es dann über zum Teil nicht wirklich gut ausgeführte Radverkehrsanlagen (zu schmaler Geh-/Radweg, zum Absteigen nötigende Absperrung im Zuge der Hauptstraßen-Querung des R8) und ruhige Nebenstraßen nach Speltenbach. Dort gab es am Dorfbrunnen eine hochprozentige zwetschkene Labung gegen die feuchte Kälte, die aich bald unter die teils zeigenössische Kostümierung schlich. Später wurde dann beim Dorfwirt ordentlich zugekehrt. |
|
| |||||||||
|









