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Radreise-Doku erhielt Grand Prix Graz
Erstmals hat beim Berg- und Abenteuerfilmfestival in Graz, das heuer zum 20. Mal in Szene ging, ein Radfilm den "Grad Prix" gewonnen: "Azimut", eine selbgedrehte Doku zweier Kanadier über ihre Asien-Durchquerung, überzeugte durch tolle Bilder und existenzialistische Fragen.
Olivier Higgins und Mélanie Carrier strampelten 8.000 km von der Mongolei nach Kalkutta am Indischen Ozean. Dabei durchquerten sie Xinjiang, die Wüste Taklamakan, Tibet und Nepal. Rein physisch eine beachtliche Leistung, speziell für Mélanie, die bisher kaum mit dem Rad gefahren ist. Auf ihrer Reise entdeckten sie die Welt, vor allem aber entdeckten sie sich selbst. Die Frage nach dem eigenen Platz auf dieser Welt steht über den Herausforderungen, Begegnungen und Entdeckungen.
Dokumentiert haben die beiden diese Tour mit einer kleinen Videokamera. Beide hatten keinerlei filmische Vorbildung oder Erfahrung wie man eine Dokumentation macht. "Das Resultat ist eine der berührendsten Reisedokus", so die Jury.
(ARGUS)
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