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Ein Freund, ein Kämpfer, ein kleiner Bruder (Nachruf A. Matzbacher)
| Tragischer Autounfall am Heiligen Abend: Bergspezialist Andreas Matzbacher (25) ist tot.
Der Radsport trauert um Andreas "Matzi" Matzbacher. Der 25-jährige Radprofi aus Rein bei Graz ist am Heiligen Abend bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Der steirische Volksbank-Profi hatte seine Großmutter nach Hause gebracht. Auf der Rückfahrt war er aus ungeklärter Ursache auf der Brucker Schnellstraße S 35 bei Frohnleiten mit seinem Pkw gegen die Standsäule eines Überkopf-Wegweisers geprallt und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten.
Otto Flum, Präsident des Österreichischen Radsportverbandes (ÖRV), sprach vom Verlust eines der größten Talente und einer wichtigen Stütze im heimischen Radsport. "Andreas war nicht nur ein hoch geschätzter Radsportler, er war auch ein überall gern gesehener Freund", so Flum, der Matzbachers Familie sein Mitgefühl aussprach. Auch Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Staatssekretär Reinhold Lopatka kondolierten.
Bergspezialist Matzbacher begann seine Profikarriere 2004 beim italienischen Saeco-Team, wo damals auch Gerrit Glomser fuhr. In diesem Jahr stand der damalige ÖRV-U-23-Champion auch vor seinem ersten großen Erfolg. Bei der Österreich-Radrundfahrt überließ Matzbacher aber auf Geheiß seinem Teamkapitän Glomser auf der Glockneretappe den Sieg. Matzbachers Erfolge würden noch kommen, bedankte sich Glomser damals.
Fassungslos und zunächst sprachlos reagierte Glomser auf den Tod Matzbachers. "Er war einer, der nie aufgeben und stets gekämpft hat", beschrieb er seinen ehemaligen Teamkollegen. "Er hat Leben in die Mannschaft gebracht und er hatte den absoluten Willen, etwas zu erreichen", meinte Glomser, der sich gut und gerne an die gemeinsamen Zeiten erinnerte. "Er war mit seinen 21 Jahren sehr jung, als wir gemeinsam bei Saeco fuhren. Ich war damals so etwas wie sein großer Bruder. Es tut sehr weh, den kleinen Bruder zu verlieren
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