Hier eine Zusammenstellung von Kommentaren, die von Autofasten-TeilnehmerInnen verfasst wurden, die mit dem Rad unterwegs waren oder auf dieses zeitweise oder dauerhaft umgestiegen sind:
„12 km hin zur Arbeit - 12 km zurück. Was zuerst einiges an Überwindung gekostet und an Organisation (Duschmöglichkeit, Wechselgewand) erfordert hat, ist zu einer "Notwendigkeit" geworden. Zwei Stunden am Tag in Auto, Bus und Bim sitzen zu müssen, erscheint nicht nur als Belastung der Erstarrung, sondern auch als verlorene Zeit, die man am Rad sinnvoller und angenehmer verbringen kann."
„Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft - intelligenter Mensch fährt Rad. Schließlich ist das Fahrrad die effizienteste Methode der Fortbewegung - (fast) ganz ohne störende Abgase. Ich versuche nicht nur in der Fastenzeit auf das Auto zu verzichten, sondern wenn möglich immer. Heuer scheint ein gutes Jahr zu werden. Viel Erfolg der Aktion - die man einfach unterstützen muss!!!"
„Ich besitze ein Auto, vor allem aber eine Vespa, welche die eigentliche Verlockung ist, da sich auch das Parkplatzproblem nicht stellt. Ich fahre jetzt aber schon den ganzen Winter mit dem Fahrrad, weil es schon genug Feinstaub gibt in Graz und möchte auch weiterhin am Weg in die Arbeit "Vespa-Fasten".
„Ich fahre täglich mit dem Rad in die Arbeit - eine Strecke 14 km. Das geht, so komme ich im Jahr auf 6500 km. Muss ja nicht bei allen so weit sein. Aber es ist möglich, macht flexibel, ist selbst bei dieser Distanz kein Zeitverlust (hab ich gemessen) und macht darüber hinaus meist Spaß und immer fit!!!
„Ich fahre zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter mit dem Rad zur Arbeit."
„Ich genieße besonders gut ausgebaute Radwege und freue mich auch, wenn das steirische und besonders das Grazer Radwegenetz weiter ausgebaut wird."
„Ich praktiziere dieses Fasten schon lange: mit Fahrrad bin ich meistens unterwegs. Ich treibe dadurch Sport (Bewegung), habe keinen Stress mit Parken und schone die Umwelt. Gibts was Besseres?"
„Mein Mann und ich haben zur Steigerung unserer Lebensqualität vor Weihnachten 2007 unser gemeinsames Auto verkauft. Ganz leicht ist uns diese Entscheidung nicht gefallen aber sie hat sich bezahlt gemacht und das nicht zuletzt auch in finanzieller Hinsicht. Vor allem aber genießen wir es, die alltäglichen Dinge mit dem Fahrrad zu erledigen, was in der Stadt wirklich fantastisch ist. Weitere Strecken fahren wir mit dem Zug was auch viel schöner als die Strasse ist. Und das Beste: Das Auto fehlt uns überhaupt nicht."
„Meistens fahr ich mit dem Rad zur Arbeit. Durch die Anregung der Aktion Autofasten versuch ich das meistens durch ein immer zu ersetzen und vor allem bei schlechten Wetterverhältnissen nicht aufs Auto sondern einfach auf bessere Kleidung zurückzugreifen."
(ARGUS)
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