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Radpolizei ist ein Fall fürs Frühjahr "Kleine Zeitung" vom 16.02.2008, Seite 29
| Winterpause der Fahrrad-Polizei dauert noch bis März. Zugleich wird um Aufstockung angesucht.
Eigentlich müssten die Reifen aufgepumpt, die Lichter repariert und die Felgen in einem glänzenden Zustand sein: Blieb doch in der Winterpause genügend Zeit, um die Drahtesel der Grazer Fahrrad-Polizei auf Vordermann zu bringen. Der vorübergehende Stillstand wird noch eine Zeitlang anhalten: "Richtig losgehen wird es erst wieder, wenn's wärmer ist. Wahrscheinlich im März", verrät Oberst Benno Kleinferchner vom Grazer Stadtkommando der Kleinen Zeitung.
Im Oktober 2007 wurden ja - mit gehöriger Verspätung - die radelnden Hüter des Gesetzes präsentiert. Nach nur wenigen Tagen sind sie aber schon wieder abgestiegen: "Dem Innenministerium ist es ja vor allem darum gegangen, dass wir wie versprochen noch heuer starten", meinte Oberst Kleinferchner im November. "Und das haben wir auch getan. Aber jetzt ist zu kalt, das will ich niemandem zumuten."
Drei Monate später ist weiter Stillstand angesagt. Winterfeste Bekleidung hin oder her - man wolle wärmeres Wetter abwarten, heißt es. Der erste Ausflug im Jahr 2008 wird daher für März angepeilt. Dieser könnte dann schon mit einer größeren Mannschaft erfolgen, wie Kleinferchner betont: "Wir suchen beim Ministerium um eine Aufstockung an. Vorerst sind nur vier Herren und zwei Damen eingeschult. Auf die Dauer ist das zu wenig."
Als Einsatzgebiet ist ja die Innenstadt vorgesehen - vor allem Parkanlagen, die ein rasches Zugreifen erfordern. "Die Kollegen haben dafür eine Ausnahmegenehmigung vom Magistrat. Die Ordnungswache wird unsere Radfahrer also nicht aufhalten", schmunzelt Kleinferchner.
ZITAT:
"Vorerst sind nur vier Herren und zwei Damen eingeschult. Auf die Dauer ist das zu wenig, es gibt ja auch Krankenstände."
Benno Kleinferchner,
Stadtkommando Graz
MICHAEL SARIA
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SO DENKT GRAZ
| Rad-Cops: Wo sind sie sinnvoll?
Edin Music (25), Projektmanager: Ich glaube, dass Polizisten auf Rädern überall sinnvoll sind, wo sie so schneller sind als mit dem Auto. In der Innenstadt, im Stadtpark oder rund um Einkaufszentren ist das sicher der Fall.
Michi Kurzböck (29), Grafikerin: Polizisten auf dem Fahrrad finde ich eine gute Idee. In der Fußgängerzone sind sie so sicher schnell und beweglich unterwegs. Im ersten Moment würde ich sie aber wahrscheinlich weniger ernst nehmen.
Anton Mandl (42),
Angestellter: In der ganzen Innenstadt und auch in den Parks sind Polizisten mit Rädern sicher am besten unterwegs. Im Augartenpark etwa wäre das sinnvoll. So wird außerdem etwas zum Umweltschutz beigetragen.
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