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Radausflug zu Lampls Fahrradmuseum

In die gloreiche Vergangenheit der steirischen Fahrradproduktion und Rennszene entführt das Fahrradmuseum Neumühle. Wieder war es einmal soweit, Egon Lampl im Zuge einer ARGUS Steiermark-Radexkursion einen Besuch abzustatten. 


AusflüglerInnen mit E. Lampl
AusflüglerInnen mit E. Lampl
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Im Museum
Im Museum
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Edle alte Teile
Edle alte Teile
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Egon Lampls Sammlung ist sicher die kompletteste und interessanteste in der Steiermark: Inzwischen zu einem richtigen Museum gewachsen, wird die heimische Fahrrad- und Radfahrgeschichte durch liebevoll restaurierte Schaustücke dokumentiert, wobei Puch ein Schwerpunkt zukommt. Die reiche Fahrradkultur der Blütezeit um die Wende zum 20. Jahrhundert findet sich in vielen Abzeichen, Bannern, Nippes und Fotos wieder.

Ein kleiner Raum gehört den uniformierten Radlern: Die - mittlerweile aufgelöste - Schweizer Militärradler-Einheit hat es Egon angetan, dazu kommen andere Uniformträger mit und ohne Rad. Der heimische Radsport wird an Hand großer Racer wie Franz Deutsch oder Wolfgang Fasching vorgeführt. Gleich beim Eingang kann man einen Blick in die Werkstatt werfen, wo die edlen Gefährte aufwendig und mit schwer zu ergatternden Ersatzteilen hergerichtet werden. 

Durch einen Erweiterungsbau der benachbarten Isovolta wurde nun der R2, Murradweg, direkt an Teich und Garten der Neumühle vorbeigeführt. Also, bevor man von Graz kommend auf die Kaftwerksblöcke von Werndorf stößt, nach rechts schauen, ob die Fahne des Fahrradmuseums gehisst ist - dann ist nämlich jemand da und eine Besichtigung möglich.          



Blick in die Ahnengalerie
Blick in die Ahnengalerie
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Blick über die Bockmoar-Riede
Blick über die Bockmoar-Riede
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Bergwertung zu Speis und Trank
Die elf AusflüglerInnen - allesamt aus dem ARGUS-Dunstkreis, obwohl die Ausfahrt terminlich so gelegt worden war, dass auch TeilnehmerInnen des "1. Steirischen Fahrradgipfels" mitfahren können sollten - fuhren dann weiter die wenigen Kilometer nach Wildon, um dann den Anstieg zur Buschenschank Bockmaor in Angriff zu nehmen. Eine Gruppe nahm zwar - trotz guter Beschilderung - einen kleinen Umweg, die Entschädigung durch Speis und Trank folgte aber auch für sie. Die Lage des alten Herrschaftsgutes ist toll, die Rundsicht ins Grazer und Leibnitzer Becken beeindruckend.

Retour nahmen die TourenradlerInnen auf Vorschlag von Horst Koschuta ab Werndorf die - im südlichen Abschnitt erst fragementarisch existierende -
Südbahnbegleitroute. Das war dann wahrlich abenteuerlich: Geländefahren, Rad schultern und so einen Bach überqueren, schlussendlich noch ein Platzregen und erheblicher Gegenwind waren zu überwinden, ehe wir auf dem fertig ausgebauten Teilstück von Feldkirchen nach Graz-Don Bosco zurückkamen.