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Unsere Radler ersparen 8000 Tonnen an CO2
"Kronen Zeitung" vom 18.04.2008, Seite 12

6,5 Millionen Euro für Förderungsprogramme

Ein Viertel aller Autofahrten ist kürzer als zwei, die Hälfte kürzer als fünf Kilometer. Also wieso nicht gleich in die Pedale treten? Ziel des ersten steirischen Rad-Gipfels, der gestern in Graz eröffnet wurde, ist es, die Steirer zum Umstieg auf den "Drahtesel" zu bewegen. 8000 Tonnen an schädlichem CO2 können dadurch gespart werden.

Klimaschutz ist zwar in aller Munde, aber keiner weiß so recht, was er selbst dazu beitragen kann. Die Organisatoren des ersten steirischen Rad-Gipfels, der gestern im Grazer Messecenter eröffnet VON

wurde, haben einen Vorschlag parat: "Umstieg aufs Radl, dadurch können in der Steiermark 8000 Tonnen an schädlichem CO2 gespart werden", sagt Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder, die den "Drahtesel-Anteil" in unserem Bundesland bis 2015 verdoppeln möchte - von sechs auf zwölf Prozent. In der Landeshauptstadt sollen gleich 18 Prozent in die Pedale treten.

Wie das funktionieren soll? Kristina Edlinger-Ploder: "Wir haben 56 Maßnahmen ausgearbeitet, um die Steirer zu mobilisieren und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Zusätzlich pumpen wir noch 6,5 Millionen Euro in entsprechende Förderungsprogramme."

Noch bis heute, Freitag, geben sich internationale Experten im Grazer Messecenter die Klinke in die Hand und zerbrechen sich über Rad-Themen den Kopf.

GERALD SCHWAIGER