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Radforum mobil erkundete St. Peter
| Nicht zufällig wurde St. Peter als erster Bezirk ausgewählt, den das Radforum unter Bgm. Stv. Lisa Rücker direkt in Augenschein nahm. Am 12.06. war die Gruppe - Politik, Verwaltung, KfV, ARGUS, FGM - drei Stunden unterwegs, um Problemzonen nachzuspüren und Lösungsvorschläge zu erörtern.
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Schulzentrum stadtauswärts
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Plan St. Peter Hauptstraße
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| Start war beim Schulzentrum, wo auch gleich ausführlich der 2007 erfolgte ÖV-gerechte Umbau und die dabei entstandenen Gefahrensituationen für RadlerInnen durch die Gleisquerungen Thema waren. Größere Um- und Rückbauten sowie der stadtauswärts von ARGUS vorgetragene Vorschag einer Furt über die Kaphaltestelle ("überfahrbares Kap") wurden verworfen. Stattdessen will man kostengünstig mit Piktogrammen zwischen den Gleisen arbeiten, die vor allem den Kfz-LenkerInnen signalisieren sollen, dass hier mit vom Rand zwischen die Schienen wechselnde RadlerInnen zu rechnen ist. Dazu soll Tempo 30 verordnet werden.
Verbesserungen sind ab 2009 auf der St. Peter Hauptstraße, allerdings erst ab der Kreuzung Petrifelderstraße zu erwarten: Die stadteinwärts führende Busspur (mit RadlerInnen-Mitbenutzung) wird verlängert, stadtauswärts wird ein Radfahrstreifen vorerst bis zur Schmiedlgasse geführt.
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Banngrabenweg
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Lisa Rücker
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Entlang der Friedhofsmauer
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Hafnerriegel
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| Durchstiche Koßgasse und Hafnerriegel Keine Lösung in Sicht ist für den Banngrabenweg: Der schmale ehemalige Geh-/Radweg, der nach Unwetterschäden 2006 für RadfahrerInnen gesperrt wurde, ist inzwischen ein brüchiger, zugewachsener Pfad und wird wohl nicht so schnell wieder aufgemacht. Eine Vielzahl an Grundablösen, die bei den Heimgärten durchzuführen wäre, lässt die Verkehrsreferentin und den Radverkehrskoordinator kapitulieren. Lediglich die südliche Brücke über den Petersbach soll nach Nachrüstung mit einem Geländer freigegeben werden.
An einer Ablöse, der eine Vielzahl an Miteigentümern eines Wohnblocks zustimmen müssten, hängt auch der Durchstich Koßgasse - Stadtfriedhof - Friedensgasse - Plüddemanngasse. Hier hat man aber die Absicht, alle Hebel in Bewegung zu setzen, handelt es sich doch um einen der zentralen Lückenschluss-Projekte und die Herstellung einer dringend notwendigen Radrouten-Anbindung von St. Peter ans Zentrum.
Bereits gestellt sind die Weichen - nach vielen Jahren des Wartens und Verhandelns - bei einer anderen wichtigen Radroute, nämlich jener, die die Neue Technik mit der TU Inffeldgründe verbindet. Der fehlende Durchstich Hafnerriegel 22 könnte im Zuge eines noch heuer realisierten Wohnbauprojektes miterledigt werden. Gelingt das - und hoffentlich auch eine Verbesserung der derzeit spitzwinkeligen und ansteigenden Weiterführung zum Sportplatz - steht eine brauchbare Radroute von der Stremayrgasse mit Option ins Zentrum bis Neufeldweg - Sternäckerweg Liebenau und Inffeldgasse - Marburgerstraße St. Peter für all jene RadlerInnen zur Verfügung, die es lieber gemütlich, sicher und abseits der großen Kfz-Ströme haben.
(ARGUS)
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