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Radlerhochburg Graz
"Kleine Zeitung" vom 05.04.1998

Rund dreißig Millionen für die Radwege vor VeloCity-Kongress.

"Fünf Jahre lang war Stillstand." Nun sei es höchste Zeit, dem Ruf als Radlerhochburg wieder gerecht zu werden, mahnt Michael Hofer von der neuen Radlerlobby "Argus"- Steiermark. Gemeinsam mit Marburg (Maribor) veranstaltet Graz 1999 den größten europäischen Radverkehrskongreß - "VeloCity": 600 Planer, Politiker und Radaktivisten werden dazu erwartet. "Bis dahin sollte Graz als Musterstadt dastehen." Dreißig Millionen Schilling hat die Stadtregierung für den Ausbau des Radwegenetzes bereits zugesichert. An 200 Stellen im gesamten Stadtgebiet sollen Gehsteige verbreitert, Einbahnen für Radler geöffnet oder unfallträchtige Stellen beseitigt werden. Auch den Lücken im Radverkehrsplan wird der Kampf angesagt: Von der Idlhofgasse an soll beispielsweise ein Radweg über den Augartensteg führen.

Im Gespräch seien auch eine Fahrradstation im Bahnhofsgebäude und eine Radroute zum Schwarzl-Freizeitzentrum, erklärt Helmut Roiko, zuständig für die Projektierung im Straßen- und Brückenbauamt.


Letzte Änderung:
26.08.2008
Wolfgang Wehap
wolfgang.wehap@apa.at

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