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Raderlebnisfest mit Schleife durch neue Messehalle
| Mit dem Ansinnen des ORF Steiermark, die zum Teil flau frequentierten Raderlebnistouren über den Sommer doch noch zu einem guten Abschluss zu bringen, traf sich die Absicht der Messe, ihre neuen Hallen A+B vor der offiziellen Eröffnung zu promoten: Was heraus kam, nannte sich "Raderlebnisfest".
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Auf der Bühne
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ARGUS-Stand
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Anhängertestflotte
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| In der 6.650 qm großen Halle A, die man in einer großen Schleife erstbefahren durfte, wikten die RadlerInnen ganz schön verloren. In der angrenzenden, offenen Halle B, mit ihrer hölzenen denkmalgeschützten Dachkonstruktion von 1939, gab es neben Unterhaltung einiges rund ums Fahrrad, so einen Fahrradanhängertest von ARGUS und Bicycle und die Gebrauchtradbörse von Bicycle. Wie Gerd Kronheim sagte, habe der Umschlag mit rund 100 Transaktionen die Erwartungen übertroffen, auch das Interesse an den Cargo-, Kinder- und Hundeanhängern war groß. Stark nachgefragt als Testobjekt auch das Transportrad "Long John".
Zwischendurch spielte die Mobile Musikalische Eingreiftruppe, Trailer zeigten ihr Können auf Paletten und Veloblitzer traten im "Gold-Sprint" (Walzenrennen) gegen den Rest der Welt an. Der zweite musikalische Act, "Vollgas", durfte nur Halbgas spielen, wobei es auch Viertel- oder gar Standgas getan hätte.
Gekürt wurden dann noch die Preisträger von "Wer radlt gewinnt" und diverser anderer Gewinnspiele. Unter dem Strich: Ein ganz netter Event, wenn auch der ganz große Run - vermutlich nicht zuletzt wegen der übermächtigen Konkurrenz des Wildoner Radmarathons - ausblieb.
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Gebrauchtradbörse
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Phonmessung der Meesecrew
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Veloblitz Goldsprint
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Cruiser-Paar
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Interessierter Senior
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Liegerad-Tandem
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Wieder entfernt: Betontrog am Radweg
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| Wenig Gespür für Radverkehr Bleibt noch anzumerken, dass auch die Messerverantwortlichen mit Bikes unterwegs waren - es gibt ja auch etliche Diensträder mit dem geradezu kämpferischen Spruch "Cityshopping statt Shoppingcity". Was aber fehlt, ist die Sensibilität im Umgang mit dem Radverkehr. Weder die Abstellanlagen entsprechen den Anforderungen, noch die neue Radwegführung. War diese schon bisher im Bereich der Stadthalle/ Haltestelle ein Murks, so kommt nun ein weiterer, von Süden schlecht markierter Schlenkerer um ein Trafohäuschen dazu.
Auf Irritation stoßen auch die blauen Linien, die offenbar zur Gliederung der Asphaltwüste am Vorplatz dienen sollen. Und dass man von der C-v-H. in der Fröhlichgasse bis zum Messeeingang nur einen Einrichtungsradweg angelegt hat, ist auch nicht nachvollziehbar. ("Ich glaube ich kann's nachvollziehen: wenn da ein 2-Richtungs-RW wäre, würde man dank StVO § 68(1) nicht auf der Fahrbahn die Fröhlichgasse hinaufradeln dürfen. Man stelle sich vor, jemand würde vom McDonald's-Eck Richtung Münzgrabenstr. fahren wollen: da wären dann 2 Seitenwechsel nötig, um die Benutzungspflicht einzuhalten. Ein RF der im Bereich Tankstelle einen Unfall hat zieht dann den Kürzeren. Ausweg wäre die Definition der ganzen offenen Fläche als FuZo mit Ausnahme, Nachteil davon wäre, dass man darin keine Rad-Trasse angeben kann. Oder man widmet einen Teil der Fläche als eigene Strasse! Evtl. könnte der RW als eigenständig gelten, wenn man ihn weiter weg von der Straße anlegt - aber die Messe ist offensichtlich bei der Planung davon ausgegangen, dass der RW an der Grundstücksgrenze bleibt", Anm. Ben Hemmens)
Am Tag nach der Veranstaltung wieder in Ordnung gebracht wurde eine weitere Schikane vor der Stadthalle, wo man einen Betonblumentrog teilweise auf dem Radweg platziert hatte.
(ARGUS)
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