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Bike to work - Fa. Paar als Vorradler
| Ein Vorzeigebetrieb, was die Förderung des Radfahrens im Kontext einer umwelt- und gesundheitsbewussten Unternehmensphilosophie betrifft, ist die Firma Anton Paar GmbH in Graz-Straßgang. 2006 als „Fahrradfreundlichstes Großunternehmen Österreichs" im "bike2business-Wettbewerb des Umweltministeriums ausgezeichnet, bemüht man sich ständig um neue Incentives.
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Dynamische Paar-Mitarbeiterin
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| Paar hat 2001 das Programm „Anton Paar in Bewegung" (APIB) gelauncht. Ein Team organisiert verschiedenste Aktivitäten, vor allem Ausflüge, Sport, auch Kultur.
Radfahren hat dabei einen besonderen Stellenwert bekommen. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, die bzw. der mit dem Rad ins Büro kommt, erhält pro Tag 1,5 Euro brutto Vergütung. Am Gelände gibt es mehrere Duschen in verschiedenen Bereichen und Häusern. Ein neuer, großer überdachter Radabstellplatz sorgt für die richtige Unterbringung des Drahtesels. Direkt daneben befindet sich ein Container, bei dem die Räder repariert und gewartet werden können. Man kann auch Räder und E-Räder ausborgen, die E-Räder werden direkt am Abstellplatz über eine Solaranlage aufgeladen. Verschiedenste Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Rad und sanfte Mobilität werden über das Jahr verteilt angeboten.
Im Mai 2008 gab es, wie jedes Jahr, eine "Auto-Rasten-Woche". Sogenannte „Fahrradguides", die regelmäßig in die Arbeit fahren und sich mit dem Rad und der Radinfrastruktur auskennen, zeigen neuen Kollegen die besten Strecken, um in die Firma zu kommen. Dabei gab es für alle Radler in der Früh ein umfangreiches Frühstücksbuffet. Zum Abschluss wurden gemeinsam mit "Bicycle" Reparaturen durchgeführt, wobei den Mitarbeitern nur die Materialkosten in Rechnung gestellt wurden.
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Eigene Mobilitätsplanung
| Es gibt auch Fahrtechniktrainings, wo man mehr Sicherheit durch Bewältigung von Hindernisparcours gewinnt. Oder man lernt, wie man selbst das Rad auf Vordermann bringen kann.
Eine weitere große Aktion war die Erstellung von individuellen Mobilitätsplänen. Für jeden Mitarbeiter wurde errechnet, welche Strecke er zurücklegt und sie sich die Kosten dafür zu Buche schlagen, wenn man sie mit Pkw, Rad oder ÖV bewältigt. Im Anschluss waren Vertreter aller ÖV-Verkehrsanbieter vor Ort, um die Mitarbeiter individuell bei ihrer Mobilitätsplanung zu unterstützen. Das Team von APIB organisiert auch verschiedenste kürzere und längere Radausflüge, informiert über Rad-Veranstaltungen und übernimmt die Organisation für Gruppenteilnahmen sowie unterstützt die Sportler mit Trainingstipps und -plänen. Bei „Wer radelt gewinnt" waren 2008 auch rund 70 Frimen-Teams dabei.
Auch Ernährungsberatung wird groß geschrieben; mittlerweile gibt es in der Kantine täglich (außer Freitag) ein Menü von Mangolds, zu dem auch ein Salatbuffet frisch geliefert wird.
THOMAS FINKER
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