Den Mohrenwirt gibt es seit 1586 - er ist einer der ältesten kontinuierlich in Betrieb befindlichen Wirtshäuser der Stadt. Lange Jahre im Besitz von Frau Melcher wird deren von Hausmannskost dominierte Speisekarte auch von der heutigen Pächterfamilie Martina und Johann Schwinzerl fortgeführt. Gulasch, Innereien, Knödel mit Ei, Sardellenaufstrichbrot (das "Einser-Menü" des Herrn Gemeinderat Peter Hagenauer) und als Nachspeise Gibance - dicke Omlettes, gefüllt mit Topfen und Preisbeeren - sind die Highlights der von manchen als deftig empfundenen Küche.
"Gäbe es einen Wettbewerb für authentische Grazer Gastlichkeit - der Mohrenwirt wäre der verdiente erste Preisträger", heißt es von "Graz Tourismus". Mit der Schaffung einer rauchfreien Zone im hinteren Teil des Lokals mit Jahreswechsel 2009 sollte auch dieses Manko, nämlich die ziemlich starke Rauchbelästigung, zumindest gemildert werden.
Als zweites Standbein für das Apres an jene ersten Diestagen, an denen ein "Arbeitsreffen" in der FGM stattfindet, hat sich "der Grieche" ("Zorbas Treff") in der Schönaugasse etabliert. Von hier haben wir auch schon öfters feines Catering für die Weihnachtsfeier bezogen. Seit Frühjahr 2009 steht es unter neuer Führung. |

