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SteirerInnen fasteten 1,5 Mio. Auto-Kilometer

2400 Steirerinnen und Steirer machten heuer von 25. Februar bis 11. April beim "Autofasten" mit, weniger als erwartet und nur geringfügig mehr als im Vorjahr. Dennoch ist die Steilermark mit nahezu der Hälfte aller Teilnehmenden das autofastenfreudigste Bundesland, von dem die Aktion ja auch ihren Ausgang genommen hat.


Auch eine Variante...
Auch eine Variante...
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In der Steiermark wurde die Idee aus Deutschland schon 2005 von der Diözese Graz-Seckau und der Evangelischen Kirche aufgegriffen, 2006 folgten die anderen österreichischen Diözesen. 2008 wurden allein in der Steiermark 2.300 Teilnehmende gezählt. Die Aktion versteht sich als Anregung, vorhandene Mobilitätsalternativen zum Auto (Bus, Fahrrad, Füße) neu zu entdecken und auszuprobieren. Dabei leistet jedeR TeilnehmerIn einen Beitrag zur eigenen Fitness und zu Klima- und Umweltschutz.

"Autofasten bedeutet nicht Totalverzicht auf das Auto, sondern einen bewussten Umgang mit der eigenen Mobilität: Was ist überflüssig, was ist wirklich notwendig?", formuliert Initiatorin Hemma Opis-Pieber, Umweltreferentin der Diözese Graz-Seckau. Als zusätzlichen Anreiz gab es schöne Preise zu gewinnen.

Nachhaltiger Effekt
Das der erwartete Zuwachs auf 3000 FasterInnen nicht erreicht wurde, dürfte wohl auch am langen Winter gelegen sein. Durchschnittlich wurden pro TeilnehmerIn 15 Auto-km täglich eingespart, in summa also 1,5 Mio. km. Österreichweit waren 5700 Menschen mit von der Partie - sie sparten 4 Mio. Auto-Kilometer ein.

Praktiziert wurde das Autofasten von 68 Prozent, in dem sie mehr mit den Öffis unterwegs waren sowie von jeweils 54 Prozent, in dem sie ihre Wege verstärkt aufs Rad stiegen und zu Fuß gingen. Organisatorin Opis-Pieber verweist auf den nachhaltigen Effekt: 98 Prozent aller jener, die mitgemacht haben, wollen auch in Zukunft weniger Auto fahren.

(ARGUS)