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Aufwärmrunde in die Bärlauchwälder
| Niederstuttern war wegen der Schneemassen nicht erreichbar, während ArgonautInnen im Süden dem Frühling entgegenradelten: Die traditionelle Bärlauchtour fiel am 14.03.2009 kurz, gemütlich und volkskulturell informativ aus.
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Kirche St. Veit am Vogau
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Kirche von innen
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| Bis Leibnitz ließen wir uns von den ÖBB führen, dann ging es Richtung St. Veit am Vogau, wo die barocke Wallfahrtskirche besichtigt wurde. Neben der Kopie des Altarbildes von S. Maria Maggiore (Rom) ist vor allem das Deckenfesko von Felix Barazutti aus Gemona (1921) interessant, das u.a. Karl Marx zeigt, wie er die Arbeiterschaft aufwiegelt. Die Feindbilder haben sich geändert: Ein Blick in die in der Kirche angebotene Literatur lässt vermuten, dass die aktuelle Gefahr im Islam gesehen wird...
Steuert man wie wir Mureck an, ist man gut beraten, nicht den Landesradweg R43 zu nehmen, der entlang der "Sterzautobahn" (Landesstraße nach Weinburg) führt, sondern den RA22 über Lind und Seibersdorf nach Pichla. Hier besuchen wir das Handwerkerdörfl von Gerhard Seher. 20 bis 200 Jahre alte Gebäude aus der Region hat der Grafiker gerettet, selber ab- und wieder aufgebaut, mit unzähligen Möbelstücken und Werkzeugen ausgestattet und so ganz oder beinahe ausgestorbenen Handwerksberufen ein Denkmal gesetzt. Einige Objekte sind mit Stroh gedeckt, was von Spezialisten aus Slowenien besorgt wurde. Gerne führt Herr Seher gegen Voranmeldung (0664/3832963) und freiwillige Spende.
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Lukas mit Ziegenbock
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Maria vor Multikulti-Kapelle
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Altes Dreirad
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Handwerkerdörfl-Chef Seher
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Mureck in Sicht
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Erfolgreiche Bärlauch-Jäger
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| Üppiges Grün im Unterholz Über Hainersdorf biegt unsere zehnköpfige Gruppe Richtung Süden in den RA26 nach Mureck, wo wir uns zur Murmühle und zum neu übernommenen Gasthaus "Mühlenhof" wenden. Die Stärkung auf der sonnebeschienenen Holzterrasse neben der Mur ist perfekt, einige von uns schauen sich die Mühle an und kaufen sich Nudeln, andere machen einen Abstecher über die Brücke und besorgen in Slowenien günstigere Rauchwaren.
Die Besorgnis, dass durch den längeren Winter die Vegetation hinterherhinkt und der Bärlauch noch nicht so weit sein könnte, erweist sich als unbegründet: Reich ist die Ernte in den Bärlauchgründen westlich der Murmühle, zart, aber üppig sprießt das wilde Knoblauch aus dem Unterholz.
Die Säcke voll und die Packtaschen gut gefüllt steuern wir in den Sonnenuntergang Richtung Spielfeld, wo wir - gemeinsam mit anderen TourenradlerInnen - nach etwas über 40 km im Zug nach Graz die erste Tour der Saison beschließen. Und jetzt, wo ich dies niederschreibe, wabern mir die Düfte um die Nase, die vom frisch zubereiteten Pesto, Topfenaufstich und der vorbereiteten Bärlauchcremesuppe stammen.
WW
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Im Schneeglöckchenwald
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Heidi beim Ernten
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Sie ritten in den Sonnenuntergang...
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