| Sie befinden sich: » Startseite | » Plus / Minus | » Plus / Minus Archiv
Plus / Minus Archiv
Gelungenes und Vergurktes
| |
Schneebarrieren 2009/10 Obwohl der intensivere Schnee schon etliche Tage zurückliegt und die Straßen längst frei sind, müssen sich RadlerInnen in Graz noch mit blockierten Radfahrstreifen (auch gegen die Einbahn!) und Radüberfahrten an Kreuzungen herumplagen. Diese Flächen wurden und werden leider gerne als Schneedeponien benutzt, ohne wenigstens in den Folgetagen für deren Freimachung - wie in der Regel händisch erfolgen muss - zu sorgen.
Warum die Räumung in diesen Bereichen nur partiell funktioniert, erklärte der Winterdienst-Chef in der Kleinen Zeitung (10.01., Seite 33) am Beispiel der Klosterwiesgasse (Fotos s.u.):
"Das ist dort ein Problem, weil die Hausmeister den Schnee vom Gehsteig auf die Straße beziehungsweise auf den Radweg schaufeln. Dort bleibt er dann liegen, weil sonst ja kein Platz ist. Wir werden schauen, dass wir da nochmals räumen."
Günther Volkmer, Wirtschaftsbetriebe P.S.: Es soll Städte geben, die aus diesem Grund Schneefräsen einsetzen und den Schnee unmittelbar nach der Räumung abtransportieren.
|
|
|

Beim Hauptbahnhof
| 
|

| 
Klosterwiesgasse
| 
|

| 
Gaswerkstraße
| 
|

|
|
Winterradeln in der Zeitung
| Auch Journalisten sind lernfähig. Diesen Schluss lässt ein umfangreicher Artikel in der "Kleinen Zeitung" zum "Winterradeln" zu, in dem WinterradlerInnen (durchwegs ARGUS-Mitglieder) zu Wort kommen und der mit einem positiven Kommentar ergänzt wird. Erfreulich insoferne, weil die Meinung desselben Autors - übrigens namens Winter - vor vier Jahren noch eine ganz andere war:
Kommentar "Absteigen, bitte!" (Dez. 2005)
Kommentar "Die Spinner" (Jän. 2010)
|
|
Fahrverbot im Christbaumwald Nach langem Kampf ist es vor einigen Jahren gelungen, die Christbaummärkte so zu platzieren, dass der Radverkehr - wenn auch mit Behinderungen - auf seinen Flächen weiterfließen darf. Unerfreuliche Überraschung am 22.12. am Marburger Kai: Fahrverbot in Richtung Unterführung Augartenbrücke auf der HR8, ohne ausgeschilderte Umleitung. Auf Rückfrage zeigte sich der Radverkehrsbeauftragte überrascht: Es habe sich daran, dass die Radrouten frei zu bleiben haben, nichts geändert, das Auftauchen der Tafel wurde unter "Mysteriöses" abgelegt. (22.12.2009)
|

Christbaummarkt Marburgerkai
| 
|

| 
|
|
Exklusives Parken am Radweg
| Im März wurde jubiliert, als der Schwimmschulkai auch zwischen Wartingergasse und dem Elise-Steininger-Steg mit Fahrverbot belegt wurde und so die ganze Murpromenade praktisch RadlerInnen und FußgängerInnen vorbehalten ist. Nun erfolgte der Dämpfer: Die Landesimmobiliengesellschaft LIG errichtete an der Murböschung Autoabstellplätze, die nur nur über den Schwimmschulkai erreichbar sind. Die Maßnahme ist rechtlich in Ordnung, an einen mündlich zugesagten Verzicht sieht sich der neue LIG-Geschäftsführer Werner Erhart-Schippek nicht gebunden. Ihm geht es um die Abstellplatzversorgung seiner Mitarbeiter, deren Karossen nun auf feinem Pflaster mit Murblick parken. Sein Argument, dass die Rad-/Fußroute ohnehin nur bei Zu- und Abfahrt gekreuzt wird, klingt wie Hohn: Abstellplätze in dieser Lage nicht einmal für häufig auf das auto angewiesene Außendienstmitarbeiter, sondern für dauerparkende Bürohengste (-stuten) zu schaffen, ist verkehrspolitisch für ein Landesunternehmen wohl eher schwach.
(11.03./ 04.07.2009)
|
|
Baustellenärger Leider immer wieder Anlass für Ärger in Graz ist das Baustellen- bzw. Umleitungsmanagement. Häufig befindet man es gar nicht der Mühe Wert, RadlerInnen auf Alternativrouten hinzuweisen oder sie zeitgerecht mittels Umleitungswegweisung zu informieren. Aktuelles Beipspiel: Fernwärmegrabung auf der HAUPTRADROUTE 10 (HR10) im Bereich Schwarzer Weg/Ikea Süd.
(28.08.2009)
|

Abruptes Ende einer Hauptradroute
| 
|

| 
|
|
La Strada-Trucks parkten heuer korrekt Die ARGUS-Intervention vom Vorjahr war erfolgreich: Über Vermittlung des Radverkehrskoodinators Helmut Spinka ist es gelungen, dass die für das sommerliche Straßentheaterfestival "La Strada" benötigten Trucks heuer nicht am Geh- und Radweg nördlich des Augartenparks abgestellt wurden, sondern auf reservierten Zonenparkplätzen an der Oststeite des Parks. (Juli 09)
|
Mehr Farbe Auffällig viel Rot ist in jüngster Zeit an neuralgischen Abschnitten im Grazer Radverkehrsnetz, etwa Radfahrüberfahrten bei Zwei-Richtungsradwegen, markiert worden. Die Qualitäten sind unterschiedlich, die wirtschafstbetriebe probieren verschiedene Produkte aus - einige sind jetzt schon vom Reifenabrieb (der Kfz) geschwärzt. Spät, aber doch hat man an der HR9 (Südbahnbegleitroute) die Sperrlinien bei den leicht zu übersehenden Abgängen Nahverkehrsknoten Puntigam und Unterführung Mitterstraße mit weißen "Zähnen" ergänzt. (Juni 09)
|
Verbesserung Ein Stück des HR7 nach Raaba am Neufeldweg ist verbessert, sprich asphaltiert und beleuchtet worden. (05.05.2009)
|
"Flop" für "der Grazer" So unterschiedlich sind die Wertigkeiten: Während sich die Gratis-Zeitung "der Grazer" in der Titelgeschichte mit den Hunden PolitikerInnen beschäftigte, hatte man für die aktuelle Mobilitätserhebung keinen Platz, außer in Form eines "Flops" für Vizebürgermeisterin Lisa Rücker. Ihr "Vergehen": Sie habe bejubelt, dass die Grazer vermehrt vom Auto aufs Rad umgestiegen seien. Dass sie den Bezinpreis-Erhöhern gedankt habe, war frei erfunden. Dafür gibt es von uns für den "Grazer" ein dickes MINUS.
Artikel über neue Mobilitätserhebung
(19.04.2009)
|
Mehr Radparkplätze im Rathaus Der meist dicht gefüllte Radabstellpaltz im Rathaus-Innenhof ist um zwei Flächen erweitert worden. Leider fehlt zum Teil die Überdachung.
(16.04.2009)
|
"Damit Sie sicher fahren..."
|
| 
"... parken wir auf Ihrem Radstreifen!" (09.04.2009)
| 
|

|
|
|
Alt-Post-Straße: 2 x Nachrang für RadlerInnen In Etappen wurde den RadlerInnen an der Kreuzung Alte-Post-Straße - Köflachergasse der Vorrang weggenommen: Anfang September 2008 nach der FH Richtung Süden, Anfang November wurde auch die korrespondierende Seite und die Querung nahe der GKB-Unterführung - beidseitig - per "Radweg Ende" benachrangt.
"Sicher ist sicher! Vorrang weg in Eggenberg"
|
Markierung soll über Schienen helfen Nicht das Gelbe vom Ei, aber immerhin eine Verbesserung kann aus der Petersgasse im Bereich Schulzentrum vermeldet werden: RadfahrerInnen werden nun mittels Piktogrammen und Pfeilen rechtzeitig vor den Kaphaltestellen zwischen die Gleise geleitet. Gleichzeitig wird den Kfz-LenkerInnen klar gemacht, dass in diesem Fahrbahnbereich auch Platz für RadlerInnen ist. Vor allem stadtauswärts ist es halt nur die zweitbeste Lösung: Die beste wäre wohl ein überfahrbares Kap.
Bericht über Befahrung mit Lisa Rücker
|
|
|

stadtauswärts
| 
|

| 
stadteinwärts
| 
|

| 
|
|
Neue Bahnunterführung Pernegg: Schieben!? Eine böse Überraschung erlebten ARGUS-TourenradlerInnen bei der Fahrt am R2 von Bruck/Mur nach Graz: Die neue Bahnunterführung Pernegg wartet mit einer Warntafel und einer Absteige-Empfehlung (bei einem neugebauten Projekt auf einer Hauptradroute!?), in die andere Richtung ist mit einem "GEh-/Radweg-Ende" (das nicht aufgehoben wird) überhaupt Schieben verordnet. Kommt man vom Bahnseig, der in der Mitte der Unterführung mündet, hat man wiederum - laut Beschilderung - in beide Richtungen freie Fahrt.
|
|
|

Einfahrt Richtung Graz
| 
|

| 
Richtung Bruck
| 
|

| 
Vom Bahnsteig kommend
| 
|

|
|
Radlerfalle in Leoben Eine nicht ungefährliche Situation, vor allem bei Dunkelheit und schlechter Sicht: In Leoben stießen ArgonautInnen im Zuge einer Radroute auf einen unzulänglich gesicherten Stiegenabgang.
|
Graz-Gösting: Schranken für immer unten Seit 13.08.2008 sind die Schanken der Bahnübersetzung in der Weixelbaumstraße in Graz-Gösting für immer geschlossen. Trotz Bürgerprotest konnte diese von den ÖBB sicherheitstechnisch begründete Maßnahme nicht abgewendet werden, und die Chancen für einen Ersatz durch eine Geh-/Radler-Unterführung stehen schlecht. Inzwischen ist die Volksanwaltschaft eingeschaltet. Aus RadlerInnensicht wird so eine Radroute gekappt, die in der Umfahrung der stark Kfz-frequentierten Anton-Kleinoscheg-Straße Bedeutung hatte und die ohnedies schlechte Netzanbindung des Bezirkes Gösting in Richtung Osten weiter ausdünnt.
|
|
|

Bahnkreuzung Weixelbaumstraße
| 
|

| 
Verbindung weggeräumt
| 
|

| 
Zu für immer
| 
|

|
|

Abstellanlage Petrifeldersstraße
| 
|

| 
| Die Abstellanlage ist gut, beleuchtet und überdacht - Letzteres aber nur, was den physischen Schutz gegen Feuchtigkeit von oben betrifft: Als man an der Trasse des verlängerten "4ers" zum Murpark neben dem Kfz-Prüfzentrum Petrifelderstraße die großzügige Parkmöglichkeit errichtete, fragten sich viele "cui bono"? Zur etwas entfernten Prüfhalle kommen scheints alle mit dem Auto, Anrainer gibt es keine und zur vorbeiführenden Radroute entlang der Bim gibt es nur eine Fußweg-Anbindung. Das Ergebnis, fotografiert an einem Donnerstagnachmittag: Von den 52 Stellplätzen war gerade einmal einer benutzt, und das offensichtlich schon seit längerer Zeit.
|
Verbannt vom Banngrabenweg Äußerst unerfreulich ist die 2006 verhängte Sperre des Banngrabenwegs in St. Peter: Richtung Osten wird man auf Höhe Eichenweg in die Dammgasse umgeleitet. Blöd nur, dass es dazwischen ein Stück Privatweg gibt, auf dem ein Fahrverbot besteht und nur der Durchgang bis auf Widerruf gestattet ist. Abgesehen davon, dass man nun auf dieser wichtigen Verbindungsroute zwischen Liebenau und St. Peter einen Haken (über den Dammweg) schlagen muss, wurde mit der Sperre des Banngrabenwegs auch ein wichtiger Zubringer für den südlichen Teil der St. Peter-Hauptstraße ins Zentrum über die Dr. Pfaff-Gasse gekappt. In dem Viertel ist übrigens so ziemlich alles vermurkst: Im Gegensatz zur Radkarte, die eine direkte Verbindung von der Marburgerstraße zum Dammweg ausweist (über sie führt die verkehrsarme Radroute von St. Peter ins Zentrum), ist auch das letzte Stück Fußgängern vorbehalten, d.h. ein Stück auf der stark befahrenen Petrifelderstraße zu absolvieren. (siehe auch Forum Archiv) Sinngemäße Begründung der Misere durch den Radverkehrsbeauftragten: Nach den Hochwasserschäden 2005 und der Sanierung der Petersbach-Böschung musste der Banngrabenweg behördlich neu verordnet werden, und weil die Breite nicht den aktuellen Erfordernissen eines Geh-/Radweges entspricht und eine Verbreiterung auf Grund der komplizierten Besitzverhältnisse nicht möglich erscheint, mussten eben die RadlerInnen herausgenommen werden. So weit, so schlecht. Vielleicht findet sich irgendwo noch ein kreativerer Ansatz?
|
|