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Plus / Minus Archiv 2006/08 - April 2011

Gelungenes und Vergurktes


Friedhofgasse
Friedhofgasse
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Vorsprung für RadlerInnen
Einen vorgezogene Haltelinie ("Bikebox") ist auf Anregung von ARGUS in der Friedhofgasse - Kreuzung Eggenbergergürtel angebracht worden. So bekommen RadlerInnen, die geradeaus Richtung Fußgänger/Radler-Bahnunterführung wollen (die Kfz biegen ja in der Regel nach rechts oder links ab), im Fall eines notwendigen Ampelhalts mehr Platz eingeräumt. Mit dieser Maßnahme erfährt die Radroute vom Zentrum in den Grazer Westen, die mit der Unterbrechung der Eggenbergerstraße und der HR12 nun besonders stark genutzt wird, eine Aufwertung. Weil durch die Sperre der Annentraße stadtauswärts auch auf Dauer mehr Kfz-Verkehr über die Unger- und Friedhofgasse abgewickelt wird, soll diese Maßnahme verhindern, dass sich RadlerInnen im Stau hinten anstellen müssen. (05.04.2011)


Konzept Annenstraße neu
Konzept Annenstraße neu
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Annenstraße neu
Nicht wirklich überzeugen kann der 1. Preis im Gestaltungswettbewerb zur "Annenstraße neu" aus RadlerInnensicht: Abgesehen vom dargestellten „Geisterradler" (vorgesehen ist stadtauswärts eine Einrichtungsführung, stadteinwärts im gemischen Verkehr mit Kfz) verzichtet der an "Shared Space" angelehnte Entwurf von Rita Mettler auf einen markierten Radweg, was weniger Orientierung und Tempo (FUZO = Schrittgeschwindigkeit) bedeuten würde. Zudem sind Belagswechsel auch nicht gerade dazu angetan, den Fahrkomfort zu erhöhen. Wir hoffen auf radverkehrsplanerische Nachjustierung! (10.02.2011)
Artikel "Kleine Zeitung"

Radweg Graz - Gratkorn
Radweg Graz - Gratkorn
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Winterdienst out of Graz
"Die Schneeräumung in Graz funktioniert eigentlich gut, wenn man gelegentlich den Vergleich zu ausserstädtischen Verhältnissen hat. Nicht nur das nicht geräumt wird, sondern es wurden vom Schneepflug offensichtlich auch Erdteile, Steine usw. auf den Radweg befördert. Das Foto entstand heute um 10.00 Uhr an der B67 zwischen Gratkorn und Graz - ein Bereich, der schon bei trockener Fahrbahn nicht besonders attraktiv ist, besonders flussabwärts." (Axel Berger, 17.02.2011)
ARGUS-Recherchen haben ergeben, dass in diesem Bereich nicht die Stadt, sondern das Land zu ständig ist. Der Straßenmeister gab dazu folgende Stellungnahme ab: Er ist beauftragt, zunächst die Fahrbahnen und dann die Radwege zu räumen. Zudem habe er auch nur eine eingeschränkte Ausrüstung dafür. Die Stadt Graz hat im Gegensatz zu ihm kleine Räumfahrzeuge für die Radwege, wogegen er nur große Fahrzeuge hat, die nur bedingt geeignet sind. Zudem habe er ein sehr großes Gebiet zu betreuen, ein geringes Budget und nur wenige Leute, wodurch es sein kann, dass trotz größter Bemühungen die Radwege nicht gleich geräumt werden. Im konkreten Fall wurde die Räumung um genau 10.15 Uhr durchgeführt, also kurz nachdem das Foto entstanden ist.

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Parkmisere Morellenfeldgasse
Im Bereich zwischen dem TU-Hauptgebäude und der Herz-Jesu-Kirche ist die Situation betreffs Radabstellplätze seit jeher schlecht bis katastrophal. Ganz unerträglich ist es aber am Eck Morellenfeldgasse/Alberstraße. Dort sind nicht nur die vorhandenen Radabstellplätze völlig überfüllt, sondern auch die Gehsteige komplett  mit Rädern verstellt - und das seit Jahren! Dort entlangzugehen,
vielleicht gar mit Kinderwagen, kommt einem Spießrutenlauf gleich. Es wäre dringendster Bedarf, dort mehr Radabstellplätze zur Verfügung zu stellen. (Bericht Gerhard Steiner, 23.01.2011)



Morellenfeldgasse
Morellenfeldgasse
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Gehsteigparker
Gehsteigparker
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Bike & Ride mit Niveau
Eine vorbildliche Radabstellanlage wurde von der ÖBB Infrastruktur am neuen Koralmbahn-Bahnhof Wettmannstätten errichtet, der seit Mitte Dezember 2010 von den GKB im Regionalverkehr Graz -  Deutschlandsberg - Wies/Eibiswald angefahren wird. Noch ist die mit besten Racks von Connex und Beleuchtung ausgestattete transparente Anlage allerdings erst spärlich genutzt. (15.01.2011)

Bahnhof Wettmannstätten
Bahnhof Wettmannstätten




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Vergessene Schneehaufen
Der letzte Schneefall in Graz ist schon einige Wochen her, damals war auch die Radwegräumung ganz ordenlich, wie diverse positive Rückmeldungen zeigten. Doch die Schneereste - langsam abschmelzende Räumhaufen - in Kreuzungsbereichen und auf Radfahrstreifen (gegen die Einbahn) bleiben uns inzwischen lange erhalten, zu lange. (09.01.2011) 

Strassganger Straße
Strassganger Straße
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"Schmankerl" an der TU
Eigentlich das Gegenteil von Shared Space: Wie nehme ich eine komfortabel dimensionierte Fläche und teile sie so verwirrend auf, dass richtig gefährliche Konflikte entstehen? Ein Schmankerl. Leider. 
Beobachtet, fotografiert und zur Recht kritisiert von Ben Hemmens. 
Anwort Radverkehrskoordinator Helmut Spinka: Planung TU, Markierung und Positionierung des Schildes werden nachjustiert.



Stremayrgasse
Stremayrgasse
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... die Praxis
... die Praxis
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Maria! Noch bei Trost?
Im Zuge der Sanierung der Kirchbergstraße wurde auch die Kreuzung mit der Mariatrosterstraße umgestaltet und im östlichen Bereich eine großzügige Gehsteigvorziehung eingerichtet. Leider nicht beseitigt wurde die Engstelle am Beginn bzw. an der Fortssetzung des Geh-/Radweges in der Mariatrosterstraße. Mit rd. 2,0 m Breite (Mindeststandard für Zweirichtungs-GRW 3,20 m) wurde wieder ein Schmalspur-Gehsteig an die Hausecke "gepickt" und so die gefährlich-blöde Situation prolongiert, dass die Radroute (Hauptradroute HR5) hier unterbrochen ist. Wie es ausschaut, wollte sich die für das Landesstraßenprojekt zuständige Baubezirksleitung die Verlegung eines Gullis ersparen. 
(13.10.2010)
Antwort DI Sattler, Baubezirksleitung: Die Umgestaltung der Ausfahrtssituation von der Kirchbergstraße wurde im Straßenrechtlichen Verfahren vom Sachverständigen und der Behörde so gefordert, um zu gewährleisten, dass die Busse nicht die Gegenfahrbahn in Anspruch nehmen. Die Vermutung, dass sich die Landesstraßenverwaltung die Verlegung eines Einlaufschachtes ersparen wollte ist schlichtweg falsch!
Replik ARGUS: Hier wäre wohl eine Abwägung zu treffen (gewesen) zwischen einigen nach rechts abbiegenden Bussen (keine Linienbusse) und der Sicherheit der RadlerInnen auf einer Hauptradroute.
(18.10.2010)




Sanierte Engstelle
Sanierte Engstelle
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RW-Ende Stadteinwärts
RW-Ende Stadteinwärts
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Besch...eidenes Radparken
Argonaut Walter Bradler fotografierte die Radabstellanlage in der Sporgasse Ecke Hauptplatz und kommentierte die Fotos so: "Die angesch... Radlleichen am völlig verdreckten Abstellplatz vor dem Lueg... Ein echter Schandfleck und keine Werbung fürs Radeln!" Gerade an diesem neuralgischen Punkt sollte Reinigung der Anlage und Entsorgung von nicht mehr verwendeten Alträdern vorrangig sein. (24.10.2010)



Sporgasse
Sporgasse
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Mobilitätsschecks - leider nicht für RadlerInnen
Die schwarz-grüne Stadtregierung hat 2009 als ein Zuckerl, um Studierende dazu zu bewegen, ihren Hauptwohnsitz in Graz zu nehmen, einen Externe Verknüpfung Externe Verknüpfung 
"Mobilitätscheck" erfunden. € 50.- gibt es pro Semester, und zwar für Öffis oder für Carsharing, und zwar nicht für die Mitgliedsgebühr, sondern für Fahrtkosten. Leider mit null Euro leer aus gehen die Zero-Emission-VerkehrsteilnehmerInnen. Auf diesbezügliche Kritik der ARGUS hin wurde die Einbeziehung der RadlerInnen zwar zugesagt, aber - wie die aktuelle Werbung in der BIG zeigt - nicht realisiert. (Okt. 2009/ 2010

Nichts für RadlerInnen: Mobilitätsscheck
Nichts für RadlerInnen: Mobilitätsscheck
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Radweglücke repariert
Gut ein Jahr nach der Unterbrechung der Radroute am westlichen Brückenkopf der Kalvarienbergbrücke (Floßlendstraße - Grabengürtel) ist die Lücke wieder geschlossen worden. Der vormals zu eng vor dem Waltehäuschen gewführte GRW wurde gesplittet, der RW führt nun - nachdem der kaputte Baum entfernt wurde - hinter der Bushaltestelle vorbei. (12.09.2010)



Situation im Juli 2009
Situation im Juli 2009
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...nach Umbau im September 2010
...nach Umbau im September 2010
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Baustellenärger
Baustellen, naja, muss sein. Ärgerlich wird es dann, wenn ohne ersichtlichen Grund auf dem Radweg plötzlich ein Fahrverbotsschild oder - im günstigeren Fall, weil nicht verpflichtend - ein "Fahrräder bitte schieben" bzw. "Radfahrer absteigen" auftaucht. Es geht ja nur um Radverkehr... Ist wirklich eine Sperre notwendig, dann muss gerade auf stark frequentierten Routen eine adäquate Umleitung eingerichtet werden. Dass dies immer noch nicht funktioniert, stellte leider wieder eine "Wanderbaustelle" in der Keplerstraße auf der Hauptradroute HR12 unter Beweis. Für zwei Tage an der Kreuzung Babenbergerstraße, dann "wanderte" sie weiter, um den RW auf Höhe Gabelsbergerstraße zu blockieren. (06.08.2010)

Baustelle Keplerstraße
Baustelle Keplerstraße
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Blitzschnell!
Es dauerte einige Wochen, bis jemand den Defekt eines Druckknopfs an der Ampel Merangasse/ Morellenfeldgasse meldete. Doch dann gings blitzschnell: ARGUS leitete die Schadensmeldung an Ampelkoordinator Winfried Höpfl weiter und am nächsten Tag war der Druckknopf ausgetauscht! (18.08.2010) 

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Enge Schleuse auf Hauptradroute
Die Durchfahrt der HR10 vom Center West zum Schwarzen Weg wurde asphaltiert und mit Steinen für Kfz blockiert. Die Durchfahrtsbreite ist nur 96 cm (ein Kinderanhänger hat 85 cm). Besser wäre ein großer Stein in der Mitte (dann ergeben sich gleich 2 Fahrspuren) und je einer links und rechts in der Wiese zur "Abwehr" von Autos. Diese fahren sowieso 10 m daneben einfach über die Wiese, weil ein Stein von seinem eigentlichen Platz entfernt wurde. (02.08.2010) Update 11.08.: Durch das Verrücken eines Steines wurde die Durchfahrtsbreite auf ca. 110 cm erweitert. Die Route befindet sich übrigens nicht auf öffentlichem, sondern auf Privatgrund. 

Steinsperre
Steinsperre
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Kanten, Huppeln und blöde Markierung
Wie schlampig in Graz Radverkehrsinfrastruktur behandelt wird, zeigen Beispiele aus der Schmiedgasse: Bei der Sanierung des Kreuzung Kaiserfeldgasse hat man den RadlerInnen Richtung Jakominiplatz bei der Zufahrt zum getrennten Radweg wieder einen erhöhten Bordstein eingebaut und die Radfahrüberfahrt streng parallel zum Zebrastreifen appliziert, obwohl von der Anlage her alle RadlerInnen weiter in der Mitte aus diesem Teil der Schmiedgasse ausfahren, also eine schräge Ausführung sinnvoll wäre. Dass Baugebrechen auch Vorteile haben können, zeigt der Wendekreis am nördlichen Ende der Schmiedgasse: Die lästige Zwei-Zentimeter-Kante ist sowohl Richtung Hauptplatz als auch Richtung Albrechtgasse/ Franziskanerplatz ausgebrochen und provisorisch zuasphaltiert, was nun den RadlerInnen ein komfortableres Befahren ermöglicht. (27.07.2010)  



Schmiedgasse
Schmiedgasse
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Wendekreis Hauptplatz
Wendekreis Hauptplatz
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Geglückte Gestaltung Leonhardstraße
Abgeschlossen wurde die Baustelle Leonhardstraße mit der Komplettierung der roten Markierung im Bereich der Haltestelle vor dem Odilieninstitut und der Zufahrt zu Pfarre und Friedhof. Super sind auch die beiden Spiegel bei den Ursulinen. So kann man jetzt um die Ecke sehen, und die Stelle mit der hohen Mauer ist deutlich entschärft. Einer der Spiegel ist leider von Ästen verdeckt und nützt daher leider recht wenig.
(18.06.2010)

Leonhardstraße
Leonhardstraße
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Begehrte Parkplätze
Im Bereich Hauptplatz Nord mit den einmündenden Straßen (Sackstraße und Sporgasse) ist das Fahrradparken besonders kritisch. Die Flächen sind knapp und die Zahl der teilweise nicht korrekt abgestellten Räder groß. Eine kleine Entlastung verspricht die Umwidmung von zwei Kfz-Ladezonenplätzen in der Sackstraße vor der Landschaftsapotheke: Statt zwei Autos - meist ohnedies parkende und nicht ladende - können nun auf der mit Bügeln ausgestatteten Parkfläche rund 20 Fahrräder untergebracht werden.
(19.06.2010) 

Sackstraße
Sackstraße
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Lage Asphalt für schlechtesten Radweg
Im Ranking der "schlechtesten Radwege" der Stadt seit Jahren ganz oben: der RW entlang der Alten-Post-Straße zwischen Starhemberggasse und Dreierschützengasse. Jetzt hat man sich d'erbarmt und wenigstens im schlimmsten Teil auf Höhe der Agip-Tankstelle eine Lage Asphalt über das wellige und von Baumwurzeln hochgedrückten Kopfsteinpflaster gekleistert. Für diese Großtat gibt´s ein kleines Plus für die für die Landesstraße zuständige Bezirksbauleitung Graz-Umgebung. (10.06.2010) 

Laufstrecke am Radweg Gerhard Ehrenmüller viel auf, dass der Grazer Wasserlauf teilweise auf Radwegen abgehalten wurde, obwohl beim Start auf zur Einhaltung der StVO gemahnt wurde: 

"Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass zwar zu Beginn des Laufs wiederholt eindringlich darauf Aufmerksam gemacht worden ist, die StVO einzuhalten, dann aber die Laufstrecke selbst teilweise konträr zur StVO verlaufen ist. Die Aufforderung wurde eigentlich nur darauf bezogen, nicht bei rot die Straße zu queren.  Laut StVO sind jedoch Radwege ausschließlich Radfahrern vorbehalten. Trotzdem wurde die Laufstrecke im Bereich des Stadtparks parallel zum Glacis auf dem Radweg geführt, und nicht - wie durchaus möglich - durch den Stadtpark. Ich bitte hiermit dies für die Planung in den nächsten Jahren zu berücksichtigen."  (22.03.2011)

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"Parkkomfort" a la Messe
Die Asphaltwüste ist groß, die Radverkehrsführung irritierend, die Abstellsituation mies - Radlerinnenalltag bei der Grazer Messe. Jetzt hat man einige Abstellracks angeschafft: billig und mobil, aber halt substandard. (Mai 2010)

Radabstellanlage Stadthalle
Radabstellanlage Stadthalle
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Radlerfalle CvH
Das war zu befürchten: Anfang Mai ereignete sich auf den GRW Conrad-von-Hötzendorf-Straße ein Unfall, bei dem eine Radfahrerin schwer verletzt wurde. Die Frau wurde auf der - in roter Signalfarbe markierten - Radüberfahrt Evangelimanngasse von einem in die CvH Richtung Norden einbiegenden Pkw gerammt und zu Boden gestoßen. Genau davor war schon beim - aus RadlerInnensicht leider schlechten - Totalumbau der CvH gewarnt worden: Aus den zahlreichen Nebenstraßen und Gewerbeeinfahrten in die CvH einbiegende Kfz-LenkerInnen riskieren nur einen Blick nach links, um dann zügig um die rechte Ecke zu biegen - in konkreten Fall mit der fatalen Konsequenz, eine ordnungsgemäß querende Radlerin zu übersehen. Das Übel liegt in der baulichen Anlage des Zweirichtung-Radwegs und könnte nach Meinung von ARGUS durch Stopp-Schilder (statt "Vorrang geben") für die Nebenstraßen zumindest abgemildert werden. (03.05.2010)

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Nagls Auftritt
Dass Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) kein Radfahrer ist, kann man ihm nicht unbedingt vorwerfen. Dass er aber radverkehrsfeindliche Umplanungen in der City wälzt, und zwar ohne Absprache mit der Grünen "Vize" und Verkehrsreferentin Lisa Rücker, schon: So hat er der "Steirerkrone" exklusiv verraten, wie er sich das Viertel südwestlich des Hauptplatzes nach Fertigstellung des Museumsquadranten vorstellt: Mit der Schmiedgasse als reine Fuzo, die RadlerInnen sollen in die enge Raubergasse verbannt werden.
ARGUS protestierte geharnischt.
(18.04.2010)  

HR4 nach Weinitzen seit einem Jahr Sperre wieder frei
Gut ein Jahr nach dem schwere Hochwasserschaden von Ende August 2009 ist die HR4 entlang des Schöcklbachs nach Weinitzen wieder offen. Die Uferböschung, Holzgeländer und Macadam-Belag wurden saniert bzw. erneuert. Die arge Verzögerung entstand beim Tauziehen über die Kostentragung: Eigentlich ist die Gemeinde für die Instandhaltung zuständig, bei Katastrophenschäden springt aber in der Regel das Land ein.  
(24.10.2010)
Genesis im öffentlichen Diskurs (Ausschnitte)
Anfragebeantwortung in "Kleine Zeitung", 21.01.2010, Bgm. Tüchler: "Für die Erhaltung ist das Land zuständig. Wir warten noch immer, dass die Baubeziksleitung den zerstörten Radweg endlich begeht, wozu wir sie bereits aufforderten". 
Anfragebeantwortung Land an ARGUS, 05.05.2010: "Im April wurde über Einladung der FA18A eine gemeinsame Begehung mit der Fachstelle Wasserbau, der Gemeinde Weinitzen und der Stadt Graz durchgeführt und die Schäden in Augenschein genommen. Dabei konnten nicht nur Schäden am Radweg selbst sondern auch an den Ufersicherungen des Schöckelbaches sowie Schäden an zwei Brücken festgestellt werden. Die über den Daumen gepeilten Sanierungskosten werden auf ca. 400.000.- Euro geschätzt. Zur Sanierung kann die Wasserbauverwaltung leider wenig beitragen, sodass die Kosten zu je 50% von der Gemeinde Weinitzen und der FA18A getragen werden müssen. Als erste Maßnahme wurde das Ziv.Ing . Büro Rakusch beauftragt die beschädigten Brücken zu prüfen und die BBL Graz Umgebg. einen Maßnahmenkatalog  zur Sanierung auszuarbeiten. Erste Ergebnisse werden in etwa 2 bis 3 Wochen erwartet. Da es sich um eine HR handelt , haben auch wir großes Interesse an der Wiederherstellung."  
Weitere Anfragebeantwortung in "Kleine Zeitung", 28.05.2010, Nicole Prutsch, Pressesprecherin Landesrätin Edlinger-Ploder: "Auch die Ufersicherungen des Schöckelbaches und zwei Brücken wurden beschädigt. Maßnahmen zur 400.000-Euro-Sanierung sind eigeleitet. Die Kosten tragen das Land und die Gemeinde Weinitzen."
Bericht "Woche" 16.06.2010

Sperre HR4
Sperre HR4
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Schwere Schäden
Schwere Schäden
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Nach Sanierung
Nach Sanierung
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Neuer Steg für RadlerInnen in Leoben
Die Leobener Winkelfeldbrücke verbindet das in einer Murschleife gelegene Stadtzentrum mit dem Stadtteil Judendorf auf der anderen Murseite. Bisher war der schmale Steg nur für Fußgänger geöffnet, das Radfahren war verboten. Nach 6 Monate dauernden Bau- und Renovierungsarbeiten, im Zuge derer die Brücke deutlich verbreitert wurde, ist diese wichtige innerstädtische Verbindung jetzt endlich seit Ende Oktober auch für Radfahrer (legal!) benutzbar. Von der Gesamtbreite von nunmehr 6 Metern stehen 2,5 Meter auf einem mit einer Sperrlinie abgetrennten Streifen den Radfahrern zur Verfügung. (CA 29.10.2009)

Neue Brücke in Leoben
Neue Brücke in Leoben
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Mehr "rote Teppiche"
"Rote Teppiche" fallen auf immer mehr Radverkehrsanlagen, besonders auf Überfahrten und  Radfahrspuren auf. Ein gutes Beispiel findet sich am neuen GRW Leonhardstraße, wo im Bereich des Odilien-Blindeninstituts diese optische Trennwirkung sehr zweckdienlich erscheint. Ein deutliches Plus in diesem Abschnitt ist auch die von ARGUS lange geforderte Entfernung der Radfahrerampel an der Ecke Leonhardplatz, die aufgrund des Rechtsabbiegegebotes keine zusätzliche Sicherheit gebracht, sondern nur den Radverkehr behindert hat.
(HS 22.10.2009)



Leonhardstraße
Leonhardstraße
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Klosterwiesgasse
Klosterwiesgasse
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Schneebarrieren 2009/10
Obwohl der intensivere Schnee schon etliche Tage zurückliegt und die Straßen längst frei sind, müssen sich RadlerInnen in Graz noch mit blockierten Radfahrstreifen (auch gegen die Einbahn!) und Radüberfahrten an Kreuzungen herumplagen. Diese Flächen wurden und werden leider gerne als Schneedeponien benutzt, ohne wenigstens in den Folgetagen für deren Freimachung - wie in der Regel händisch erfolgen muss - zu sorgen. 

Warum die Räumung in diesen Bereichen nur partiell funktioniert, erklärte der Winterdienst-Chef in der Kleinen Zeitung (10.01., Seite 33) am Beispiel der Klosterwiesgasse (Fotos s.u.):
"Das ist dort ein Problem, weil die Hausmeister den Schnee vom Gehsteig auf die Straße beziehungsweise auf den Radweg schaufeln. Dort bleibt er dann liegen, weil sonst ja kein Platz ist. Wir werden schauen, dass wir da nochmals räumen."
Günther Volkmer, Wirtschaftsbetriebe P.S.: Es soll Städte geben, die aus diesem Grund Schneefräsen einsetzen und den Schnee unmittelbar nach der Räumung abtransportieren.



Beim Hauptbahnhof
Beim Hauptbahnhof
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Klosterwiesgasse
Klosterwiesgasse
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Gaswerkstraße
Gaswerkstraße
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Winterradeln in der Zeitung
Auch Journalisten sind lernfähig. Diesen Schluss lässt ein umfangreicher Artikel in der "Kleinen Zeitung" zum "Winterradeln" zu, in dem WinterradlerInnen (durchwegs ARGUS-Mitglieder) zu Wort kommen und der mit einem positiven Kommentar ergänzt wird. Erfreulich insoferne, weil die Meinung desselben Autors - übrigens namens Winter - vor vier Jahren noch eine ganz andere war:
Kommentar "Absteigen, bitte!" (Dez. 2005)
Kommentar "Die Spinner" (Jän. 2010)

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Fahrverbot im Christbaumwald
Nach langem Kampf ist es vor einigen Jahren gelungen, die Christbaummärkte so zu platzieren, dass der Radverkehr - wenn auch mit Behinderungen - auf seinen Flächen weiterfließen darf. Unerfreuliche Überraschung am 22.12. am Marburger Kai: Fahrverbot in Richtung Unterführung Augartenbrücke auf der HR8, ohne ausgeschilderte Umleitung. Auf Rückfrage zeigte sich der Radverkehrsbeauftragte überrascht: Es habe sich daran, dass die Radrouten frei zu bleiben haben, nichts geändert, das Auftauchen der Tafel wurde unter "Mysteriöses" abgelegt. (22.12.2009)

Christbaummarkt Marburgerkai
Christbaummarkt Marburgerkai
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Murstege saniert
Puchsteg und Gasrohrsteg im Süden von Graz sind im Herbst 2008 und 2009 behutsam saniert worden und stehen dem Rad- und Fußverkehr wieder zur Verfügung, wenn auch nach längerer Sperre als ursprünglich angenommen. Der gesamte Steg wurde von Grund auf saniert und alle Holzteile wurden ausgetauscht. (Nov. 2009)

Gasrohrsteg
Gasrohrsteg
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Bessere Sicht
Eine unübersichtliche Situation an der HR 6 Ecke Engelgasse/Pappenheimgasse am
Leonhardbach bei den Ursulinen ist verbessert worden. Die Sichtbeziehungen wurden durch das Verschieben der Altstoffsammelcontainer deutlich günstiger, die Ecke des Gehsteigs wurde abgerundet. (CA 20.10.2009)



vorher -
vorher -
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nachher
nachher
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Aus "Globali" wurde "Turbo-Tom"
Kann man so schnell Meinung inkl. Gesinnung ändern? Alt-Tenniscrack Tom Muster, der 2006 noch rußgeschwärzt von GLOBAL 2000-Plakaten für "Raus aus dem Auto, rein ist die Luft" Werbung machte, hat sich nun als erster einen 500-PS-Porsche gekauft und klargestellt, dass ihn Tempo 130 wenig kümmert... Entweder hat Tom-Turbo sein Gewissen an der Garderobe abgegeben oder Global hat schon vor 3 Jahren auf das falsche Pferd gesetzt. (12.09.2009) 

Exklusives Parken am Radweg
Im März wurde jubiliert, als der Schwimmschulkai auch zwischen Wartingergasse und dem Elise-Steininger-Steg mit Fahrverbot belegt wurde und so die ganze Murpromenade praktisch RadlerInnen und FußgängerInnen vorbehalten ist. Nun erfolgte der Dämpfer: Die Landesimmobiliengesellschaft LIG errichtete an der Murböschung Autoabstellplätze, die nur nur über den Schwimmschulkai erreichbar sind. Die Maßnahme ist rechtlich in Ordnung, an einen mündlich zugesagten Verzicht sieht sich der neue LIG-Geschäftsführer Werner Erhart-Schippek nicht gebunden. Ihm geht es um die Abstellplatzversorgung seiner Mitarbeiter, deren Karossen nun auf feinem Pflaster mit Murblick parken. Sein Argument, dass die Rad-/Fußroute ohnehin nur bei Zu- und Abfahrt gekreuzt wird, klingt wie Hohn: Abstellplätze in dieser Lage nicht einmal für häufig auf das auto angewiesene Außendienstmitarbeiter, sondern für dauerparkende Bürohengste (-stuten) zu schaffen, ist verkehrspolitisch für ein Landesunternehmen wohl eher schwach.
(11.03./ 04.07.2009)  

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Baustellenärger
Leider immer wieder Anlass für Ärger in Graz ist das Baustellen- bzw. Umleitungsmanagement. Häufig befindet man es gar nicht der Mühe Wert, RadlerInnen auf Alternativrouten hinzuweisen oder sie zeitgerecht mittels Umleitungswegweisung zu informieren. Aktuelles Beipspiel: Fernwärmegrabung auf der HAUPTRADROUTE 10 (HR10) im Bereich Schwarzer Weg/Ikea Süd.
(28.08.2009)

Abruptes Ende einer Hauptradroute
Abruptes Ende einer Hauptradroute
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La Strada-Trucks parkten heuer korrekt
Die ARGUS-Intervention vom Vorjahr war erfolgreich: Über Vermittlung des Radverkehrskoodinators Helmut Spinka ist es gelungen, dass die für das sommerliche Straßentheaterfestival "La Strada" benötigten Trucks heuer nicht am Geh- und Radweg nördlich des Augartenparks abgestellt wurden, sondern auf reservierten Zonenparkplätzen an der Oststeite des Parks. (Juli 09) 

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Mehr Farbe
Auffällig viel Rot ist in jüngster Zeit an neuralgischen Abschnitten im Grazer Radverkehrsnetz, etwa Radfahrüberfahrten bei Zwei-Richtungsradwegen, markiert worden. Die Qualitäten sind unterschiedlich, die wirtschafstbetriebe probieren verschiedene Produkte aus - einige sind jetzt schon vom Reifenabrieb (der Kfz) geschwärzt. Spät, aber doch hat man an der HR9 (Südbahnbegleitroute) die Sperrlinien bei den leicht zu übersehenden Abgängen Nahverkehrsknoten Puntigam und Unterführung Mitterstraße mit weißen "Zähnen" ergänzt. (Juni 09) 

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Verbesserung
Ein Stück des HR7 nach Raaba am Neufeldweg ist verbessert, sprich asphaltiert und beleuchtet worden. (05.05.2009)

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"Flop" für "der Grazer"
So unterschiedlich sind die Wertigkeiten: Während sich die Gratis-Zeitung "der Grazer" in der Titelgeschichte mit den Hunden PolitikerInnen beschäftigte, hatte man für die aktuelle Mobilitätserhebung keinen Platz, außer in Form eines "Flops" für Vizebürgermeisterin Lisa Rücker. Ihr "Vergehen": Sie habe bejubelt, dass die Grazer vermehrt vom Auto aufs Rad umgestiegen seien. Dass sie den Bezinpreis-Erhöhern gedankt habe, war frei erfunden. Dafür gibt es von uns für den "Grazer" ein dickes MINUS.
Artikel über neue Mobilitätserhebung
(19.04.2009)  

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Mehr Radparkplätze im Rathaus
Der meist dicht gefüllte Radabstellpaltz im Rathaus-Innenhof ist um zwei Flächen erweitert worden. Leider fehlt zum Teil die Überdachung.
(16.04.2009)

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"Damit Sie sicher fahren..."


"... parken wir auf Ihrem Radstreifen!" (09.04.2009)
"... parken wir auf Ihrem Radstreifen!" (09.04.2009)
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Alt-Post-Straße: 2 x Nachrang für RadlerInnen
In Etappen wurde den RadlerInnen an der Kreuzung Alte-Post-Straße - Köflachergasse der Vorrang weggenommen: Anfang September 2008 nach der FH Richtung Süden, Anfang November wurde auch die korrespondierende Seite und die Querung nahe der GKB-Unterführung - beidseitig - per "Radweg Ende" benachrangt.
"Sicher ist sicher! Vorrang weg in Eggenberg"

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Markierung soll über Schienen helfen
Nicht das Gelbe vom Ei, aber immerhin eine Verbesserung kann aus der Petersgasse im Bereich Schulzentrum vermeldet werden: RadfahrerInnen werden nun mittels Piktogrammen und Pfeilen rechtzeitig vor den Kaphaltestellen zwischen die Gleise geleitet. Gleichzeitig wird den Kfz-LenkerInnen klar gemacht, dass in diesem Fahrbahnbereich auch Platz für RadlerInnen ist. Vor allem stadtauswärts ist es halt nur die zweitbeste Lösung: Die beste wäre wohl ein überfahrbares Kap.
Bericht über Befahrung mit Lisa Rücker



stadtauswärts
stadtauswärts
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stadteinwärts
stadteinwärts
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Neue Bahnunterführung Pernegg: Schieben!?
Eine böse Überraschung erlebten ARGUS-TourenradlerInnen bei der Fahrt am R2 von Bruck/Mur nach Graz: Die neue Bahnunterführung Pernegg wartet mit einer Warntafel und einer Absteige-Empfehlung (bei einem neugebauten Projekt auf einer Hauptradroute!?), in die andere Richtung ist mit einem "GEh-/Radweg-Ende" (das nicht aufgehoben wird) überhaupt Schieben verordnet. Kommt man vom Bahnseig, der in der Mitte der Unterführung mündet, hat man wiederum - laut Beschilderung - in beide Richtungen freie Fahrt. 



Einfahrt Richtung Graz
Einfahrt Richtung Graz
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Richtung Bruck
Richtung Bruck
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Vom Bahnsteig kommend
Vom Bahnsteig kommend
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Radlerfalle in Leoben
Eine nicht ungefährliche Situation, vor allem bei Dunkelheit und schlechter Sicht: In Leoben stießen ArgonautInnen im Zuge einer Radroute auf einen unzulänglich gesicherten Stiegenabgang.

Radlerfalle in Leoben
Radlerfalle in Leoben
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Graz-Gösting: Schranken für immer unten
Seit 13.08.2008 sind die Schanken der Bahnübersetzung in der Weixelbaumstraße in Graz-Gösting für immer geschlossen. Trotz Bürgerprotest konnte diese von den ÖBB sicherheitstechnisch begründete Maßnahme nicht abgewendet werden, und die Chancen für einen Ersatz durch eine Geh-/Radler-Unterführung stehen schlecht. Inzwischen ist die Volksanwaltschaft eingeschaltet. Aus RadlerInnensicht wird so eine Radroute gekappt, die in der Umfahrung der stark Kfz-frequentierten Anton-Kleinoscheg-Straße Bedeutung hatte und die ohnedies schlechte Netzanbindung des Bezirkes Gösting in Richtung Osten weiter ausdünnt.   



Bahnkreuzung Weixelbaumstraße
Bahnkreuzung Weixelbaumstraße
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Verbindung weggeräumt
Verbindung weggeräumt
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Zu für immer
Zu für immer
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Verwaiste Abstellanlage


Abstellanlage Petrifeldersstraße
Abstellanlage Petrifeldersstraße
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Die Abstellanlage ist gut, beleuchtet und überdacht - Letzteres aber nur, was den physischen Schutz gegen Feuchtigkeit von oben betrifft: Als man an der Trasse des verlängerten "4ers" zum Murpark neben dem Kfz-Prüfzentrum Petrifelderstraße die großzügige Parkmöglichkeit errichtete, fragten sich viele "cui bono"? Zur etwas entfernten Prüfhalle kommen scheints alle mit dem Auto, Anrainer gibt es keine und zur vorbeiführenden Radroute entlang der Bim gibt es nur eine Fußweg-Anbindung. Das Ergebnis, fotografiert an einem Donnerstagnachmittag: Von den 52 Stellplätzen war gerade einmal einer benutzt, und das offensichtlich schon seit längerer Zeit.      




Verbannt vom Banngrabenweg
Äußerst unerfreulich ist die 2006 verhängte Sperre des Banngrabenwegs in St. Peter: Richtung Osten wird man auf Höhe Eichenweg in die Dammgasse umgeleitet. Blöd nur, dass es dazwischen ein Stück Privatweg gibt, auf dem ein Fahrverbot besteht und nur der Durchgang bis auf Widerruf gestattet ist. Abgesehen davon, dass man nun auf dieser wichtigen Verbindungsroute zwischen Liebenau und St. Peter einen Haken (über den Dammweg) schlagen muss, wurde mit der Sperre des Banngrabenwegs auch ein wichtiger Zubringer für den südlichen Teil der St. Peter-Hauptstraße ins Zentrum über die Dr. Pfaff-Gasse gekappt. In dem Viertel ist übrigens so ziemlich alles vermurkst: Im Gegensatz zur Radkarte, die eine direkte Verbindung von der Marburgerstraße zum Dammweg ausweist (über sie führt die verkehrsarme Radroute von St. Peter ins Zentrum), ist auch das letzte Stück Fußgängern vorbehalten, d.h. ein Stück auf der stark befahrenen Petrifelderstraße zu absolvieren. (siehe auch
Forum Archiv) Sinngemäße Begründung der Misere durch den Radverkehrsbeauftragten: Nach den Hochwasserschäden 2005 und der Sanierung der Petersbach-Böschung musste der Banngrabenweg behördlich neu verordnet werden, und weil die Breite nicht den aktuellen Erfordernissen eines Geh-/Radweges entspricht und eine Verbreiterung auf Grund der komplizierten Besitzverhältnisse nicht möglich erscheint, mussten eben die RadlerInnen herausgenommen werden. So weit, so schlecht. Vielleicht findet sich irgendwo noch ein kreativerer Ansatz?

Umleitung ins Fahrverbot
Umleitung ins Fahrverbot
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Plus / Minus Archiv Mai 2011 - Apr 2014