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Jahresantritt zwischen Kleinstübing und Gratwein-Au
| Wie kann man ein neues Radjahr besser beginnen als - mit einem Radausflug. Auch am 01.01.2010 ging es wieder mit der ARGUS Steiermark zu einem noch nicht ganz fertigen Radverkehrsprojekt, um dieses inoffiziell zu eröffnen: Zum R2-Abschnitt Kleinstübing - Gratwein-Au.
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Schon eröffnetes Teilstück bei Kleinstübing
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Jause
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Karin schenkt ein
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Prosit Neujahr!
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| 13 Mann/Frau hoch war diesmal die NeujahrsradlerInnen-Truppe, auch viel Jugend (und sonst selbstverständlich nur Junggebliebene) warEn dabei. Start war am Göstinger Schlossplatz, wo uns wärmende Sonnenstrahlen das Zusammenwarten angenehm machten. Über die bekannte R2-Route Straßenglerstraße, Raach, Judendorf, Gratwein/Sappi radelten wir gemütlich bis knapp vors Freilichtmuseum. Ein Winterbiker, dem wir begegneten, spendete uns positives Feedback: "Super. Das ist ein guter Jahresbeginn!" Ein anderer Passant bewunderte und fotografierte das Koschuta-Selbstbautandem.
Noch einmal wurde die enge Straßenunter- und Bachüberführung westlich des Fischerwirts passiert, die zwar noch die ausgebleichten R2-Schilder aufweist, darüber aber ein generelles Fahrverbot. Diese Passage ist mit dem neuen Abschnitt Gratwein Au - Kleinstübing Geschichte und dient nur noch der Anbindung von Gratwein Ort.
Der neue Abschnitt ist 1,7 km lang und bis auf wenige hundert Meter fertig. Offiziell geöffnet (verordnet) ist nur ein kleines Stück bei Kleinstübing. In diesem Bereich legten die NeujahrsradlerInnen auch gleich eine zunächst von Sonnenstrahlen begleitete Pause ein, um mit leckeren Plunderteigtaschen von Heidi und einem Nipper Sekt, gestiftet von Karin, auf ein gutes und radfahrfreundliches 2010 anzustoßen. Es zog jedoch bald zu und die wackeren RadlerInnen wurden daran erinnert, dass noch Mitte Winter war.
Die Neubaustrecke folgt im wesentlichen der Mur, im ersten Abschnitt bei Kleinstübing noch zwischen Fluss und Bahntrasse. Dann hält man nach einer Biegung kerzengerade durch lichten Waldbestand und Felder auf Gratkorn und die Sappi Rauchwolken zu.
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Blick nach Norden in geöffneten Abschnitt...
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...und nach Süden, noch gesperrter Teil
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Richtung Süden
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Südlicher Abschnitt in Bau
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| "Missing Link" nach Norden Das längere südliche Stück ist noch nicht ganz fertig, die endgültige Decke fehlt noch, wobei einiges nicht asphaltiert werden soll. Im südlichen Bereich in Gratwein-Au sind die Bauarbeiten noch im Gang, teilweise ist der Radweg erst ausgesteckt. Laut Walter Feigg vom zuständigen Landesreferat wird mit den Arbeiten voraussichtlich im März begonnen. Noch fehle für den letzten Teil die wasser- und naturschutzrechtlichen Bewilligung, davon hänge auch die Ausführung der Fahrbahndecke ab.
Provisorisch muss man derzeit einen Haken über einen Güterweg bzw. die Murfelderstraße schlagen, um dann auf einer schon seit längerem bestehenden Unterführung die Bahnhofstraße zu unterqueren und beim Fischerwirt auf die alte Bahnhofstraße zu kommen. Hier kann man dann den R2-Ast über Gratkorn oder über Judendorf wählen.
Wir zogen eine Schleife und schwenkten nach der Befahrung des neuen Stücks von Nord nach Süd wieder auf die schönere Judendorfer Route zurück nach Gösting ein. Hier gab es einen Einkehrschwung zu Maria und Walter, die uns freundlicherweise privat bewirteten. Walter gewährte außerdem noch Einblick in sein Radldevotionalien-Museum.
Mit der Eröffnung dieses Teilstücks gewinnt der R2 Murradweg im Norden von Graz ohne Zweifel an Attraktivität. Was fehlt, ist noch ein kurzes "Missing link" im Bereich des Freilichtmuseums, das aufgrund der knappen Ufersituation leider - so sieht es die Landesabteilung - an die Umsetzung eines hier geplanten Kraftwerksbaus gekoppelt ist.
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Walter im nördlichen Teil
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Horst und Pauli
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Agnes und Stella
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