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10 Prozent mehr Fahrraddiebstähle in der Steiermark

Die Zahl der in der Steiermark bei der Polizei angezeigten Fahrraddiebstähle haben 2009 um mehr als zehn Prozent erhöht, in Graz gar um 23 Prozent. Die Aufklärungsrate ist leicht gestiegen, teilte das Landeskriminalamt am 17.03 mit.


Diebstahlsicherung
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2008 waren es 3.088 angezeigte Fahrrad-Diebstähle, 2009 3.406, also um 10,3 Prozent mehr. Fast drei Viertel oder 2.455 dieser angezeigten Diebstähle ereigneten sich in Graz, damit 23 % mehr als in 2008. Steiermarkweit konnten 158 der Fälle aufgeklärt werden, was einer bescheidenen Aufklärungsquote von 4,6 % entspricht, allerdings zahlenmässig deutlich mehr ist als die 115 geklärten 2008.

Die Zusammenarbeit mit Second-Hand-Händlern sowie Schwerpunktaktionen im Zuge der Schengen-Ausgleichsmaßnahmen hätten 2009 Erfolge gezeitigt, erklärte Erwin Strametz von Landespolizeikommando. Besonders häufig schlagen die Fahrraddiebe laut Polizei an großen, unübersichtlichen Abstellplätzen zu, etwa auf Bahnhöfen, bei Freibädern oder in den Innenstädten. Obwohl die Abstellplätze belebt sind, fühlen sich die Täter in der Anonymität sicher. Vor allem in der warmen Jahreszeit steigen die Fahrraddiebstähle. Die Motive reichen von der Beschaffungskriminalität bis hin zur organisierten Bandenkriminalität.

Zusätzlich zu Präventivmaßnahmen wie das Ansperren des Rahmens mittels massiver Schlösser an Abstellbügeln sollte Vorsorge für den Fall des Diebstahles getroffen werden, sodass die Wiederbeschaffung erleichtert wird. So sollte man die Rahmennummer notieren, ein Foto anfertigen und das Fahrrad polizeilich codieren lassen. Die Daten des Fahrrads sollten in einen Fahrradpass eingetragen werden, den man sich z.B. von der Homepage des Inneminsteriums herunterladen kann.

(ARGUS)






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