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Strampeln im Schnee "Kleine Zeitung" vom 21.11.2010, G7, Seite 30
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Manche Pedalritter schrecken auch vor Eis und Kälte nicht zurück. So kommen Mensch und Fahrrad fit durch den Winter.
Fahrbar. Auf Schnee ist Radeln prinzipiell kein Problem, trotzdem sollte man den Fahrstil anpassen: Vorausschauen, nicht ruckartig lenken, früh und moderat bremsen. Matsch und Eis sind die wahren Widersacher der Pedalritter, weiß Monika Savas, die ihren Drahtesel auch im Winter sattelt. "Auch wenn geräumt und gestreut wird, kann in Nebenstraßen eine gefrorene Fahrbahn lauern." So reißt man keinen Stern: vorsichtig in die Kurve fahren, dabei nicht treten oder bremsen. Tragbar. Kälte lässt Savas als Radl-Ausrede nicht gelten, "schließlich geht man ja auch schifahren". Warm wird's nach dem "Zwiebelschalenprinzip" mit mehreren dünnen Schichten übereinander, die am besten atmungsaktiv, wind- und wasserdicht sind. Sichtbarer ist man in heller oder reflektierender Kleidung. Für einen warmen Kopf sorgen "Buffs", dünne Tücher aus Trikotstoff, die gut unter den Helm passen. Sichtbar. Gerade wenn es wie im Winter früher finster wird oder neblig ist, ist ausreichende Beleuchtung oberstes Gebot. "Beleuchtungssysteme gibt es in allen Preisklassen, es gibt also keine Ausrede, ohne Licht unterwegs zu sein", sagt Heidi Schmitt, Obfrau der steirischen Radlobby Argus. Monika Savas hat sich in diesem Jahr sogar eine Luxus-Beleuchtung mit Standlicht um 70 Euro geleistet. "Klingt viel, aber Gesehenwerden ist unbezahlbar."
"Vor dem Winter bekommt mein Fahrrad ein Service. Heuer bin ich zum ersten Mal mit Spike-Reifen unterwegs." Monika Savas, Winterradlerin
KARIN RIESS
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