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"Himmelhoch & grottentief" - Panoramatour um den Schöckl

Geplant war der Besuch der Lurgrotte. Weils gut passte, nahmen wir am 03.09. bei Kaiserwetter auch einen Postraketen-Start und viele schöne Eindrücke aus der Gegend um Semriach nördlich des Schöckls mit.  


ARGUS Gruppe am Startplatz
ARGUS Gruppe am Startplatz
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Postrakete
Postrakete
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Der Jubiläumsstart von mehreren Raketen des Externe Verknüpfung Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) anlässilich "80 Jahre Postrakete" in Semriach brachte uns auf die Idee, die dafür notwendigen 350 Höhenmeter auf die Hochebene hinter dem Schöckl (aus Sicht der Semriacher: VOR dem Schöckl, Anm.) gleich mit dem Besuch der Externe Verknüpfung Lurgrotte zu verbinden. Wir wählten den R2 Murradweg - Ast Gratkorn bis Friesach und dann die Landesstraße L318 über den Sandberg. Die letzten zwei der 26 km haben es in sich, sind aber auch für TourenradlerInnen mit mäßiger Kondition zu bewältigen.

Den Externe Verknüpfung Raketenstart um 10.00 Uhr verpassten dann doch zwei der fünf aus der ARGUS-Gruppe - die eindreiviertel Stunden von Graz-Zentrum aus waren für sie doch zu knapp kalkuliert gewesen. Auf der Startwiese vor dem Ort schlossen sich uns Jürgen - ein Semriacher, der freundlicherweise für uns die Rolle des Local Guide übernahm - und Emma und Ulli an, die diesmal die automobile Anreise bevorzugten.     


Umziehen vor dem Einstieg
Umziehen vor dem Einstieg
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Im Dom
Im Dom
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Tropfsteinformation
Tropfsteinformation
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Vom Raktenstart in die Grotte
Der Semriacher Eingang zur Externe Verknüpfung 
Lurgrotte liegt etwas außerhalb des Ortes in einem Kessel, was mit dem Rad wieder owi und aufi bedeutete. Wir nahmen die Hauptführung um 11.00 Uhr und stiegen mit einer Gruppe von weiteren rund 15 Personen in die Unterwelt ein. Über die Lurgrotte gibt es viel zu erzählen - den meisten sind die Geschichten etwa von den sieben Eingeschlossenen 1894 oder der Überflutung von 1975 ja vertraut.

Auch wenn man die Höhle schon gesehen hat, ein neuerlicher Besuch - z.B. wenn man Gäste hat - lohnt sich allemal. Bei weitem nicht so berühmt und frequentiert wie die Externe Verknüpfung Postojnska Jama, die in der Dimension einige Nummern größer ist, hat die 6 km lange - derzeit nicht durchwanderbare - Höhle zwischen dem Semriacher Hochplateau und dem Murtal (Peggau) durchaus ihren Reiz und jedenfalls einen intimeren und mystischeren Charakter. 

Als Ort der leiblichen Stärkung schlug Jürgen den etwas über dem Ort gelegenen Externe Verknüpfung Sieglwirt (860m) vor. Auf dem Weg dorthin besichtigten wir noch kurz die große gotische Externe Verknüpfung  Pfarrkirche von Semriach. Der schattige Vorplatz erwies sich bei den mittäglichen rund 30 Grad als günstiger Ort zur Behebung des Patschen, der bei Karins Bike aufgetreten war. 

Bemerkenswert: Die Grazer Bergland-Gemeinde Semriach hat auf ihren 60 qkm fünf 1000er, das Gemeindegebiet erstreckt sich vertikal von 430 bis 1.445m (Externe Verknüpfung Schöckl).  


Jürgen pickt Patschen
Jürgen pickt Patschen
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Richtung Schöckl
Richtung Schöckl
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Gruppe am Panoramaweg
Gruppe am Panoramaweg
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Blick ins Land
Blick ins Land
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Für den Fleiß ein Preis
Nach weiteren fast 100 Hm winkte die Mittagsrast mit herrlichem Panoramablick. Und weil wir ohnehin schon so weit heroben waren, statteten wir noch der Heilquelle von Externe Verknüpfung 
Ulrichsbrunn einen Besuch ab, umrundeten Windhof- und Steinkogl und steuerten in Anger direkt auf den Schöckl und seinen einprägsamen Sendemast zu.  

Am Fuße des Schöckls dann noch ein kurzer Anstieg, vorbei am längst stillgelegten Nordlift schwenkten wir auf die Schöckl-Panoramastraße ein. Den ursprünglichen Plan, über Plenzengreith und das Schöcklkreuz (1.125 m) zurück nach Graz zu fahren, hatten wir beim Mittagessen aufgegeben - die nun gewählte Variante ersparte uns weitere rund 100 Hm und sollte sich von Aussicht und Verkehrsaufkommen auch als die attraktivere Alternative erweisen.

Hinunter zur Leber gings dann in flotter Abfahrt. Nach einer letzten Einkehr beim Martinelli (Steinmetzwirt), wo wir uns von Jürgen verabschiedeten, brachten wir hinunter nach Stattegg bei zeitweise 28 Prozent die Bremsen zum Glühen. Ordentlich tuschen lassen kann man es hier allerdings nicht: Die schmale Straße ist zwar neu asphaltiert, aber durchsetzt mit nicht besonders gut erkennbaren Wasserrinnen, die bei höherem Tempo ein erhebliches Sturzrisiko bergen.  

Über Andritz fuhr die Gruppe dann nach gemeinsamen gut 60 Kilometern in Graz ein. Auch wenn die rund 820 Hm für TourenradlerInnen, die eher entlang der Flüsse unterwegs sind, doch anstrengend sind - wir waren von der landschaftlichen Kulisse, durch die zahlreichen, uns bisher unbekannten Winkel und die spitzenmäßige Begleitung mehr als entschädigt worden, lautete unisono die Bilanz.  

WW (Sept. 2011) 



Grotten-Rad
Grotten-Rad
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Outfit am Lurgrotten-Eingang
Outfit am Lurgrotten-Eingang
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Fahrradpark vor Lurgrotte
Fahrradpark vor Lurgrotte
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Kirche von Semriach
Kirche von Semriach
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Im Schatten der Kirche
Im Schatten der Kirche
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Panne: Auf der Suche nach dem verflixten Loch
Panne: Auf der Suche nach dem verflixten Loch
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Patschenpicken I
Patschenpicken I
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Patschenpicken II - Gegenschuss
Patschenpicken II - Gegenschuss
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Panorma vom Sieglwirt
Panorma vom Sieglwirt
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Anger
Anger
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Bergauf stark: Heidi
Bergauf stark: Heidi
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Jürgen und "seine" Gegend
Jürgen und "seine" Gegend
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Kapelle Ulrichsbrunn
Kapelle Ulrichsbrunn
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Marterl Auf der Leber
Marterl Auf der Leber
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Rückblickend super!
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