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Mildes Wetter sorgt für starken Antritt der WinterradlerInnen
| Die Zahl der WinterradlerInnen ist in dieser Saison explodiert. Kein Wunder, sorgt doch relativ mildes, schneeloses Wetter für radfreundliche Bedingungen.
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In der der Früh...
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...und am Nachmittag viel...
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...los bei der Keplerbrücke
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| Im Dezember gab es an allen Zählstellen Rekordwerte: Der werktägliche DTV (RadlerInnen in 24h, beide Richtungen) erreichte an allen automatischen Messpunkten den doppelten Wert des Vorjahres, konkret in der Körösistraße, auf der Keplerbrücke und im Stadtpark rund 2.300 (2010: 1.100 - 1.300). Wie aus den Aufzeichnungen der seit 2008 betriebenen Messtationen (inkl. Bertha von Suttner-Brücke West) hervorgeht, war es der radstärkste Dezember. Und auch der Jänner, für den es noch keine Daten gibt, dürfte starke Frequenzen erbringen.
Dass diese erfreuliche Entwicklung zuvorderst auf die milden Wetterlagen zurückzuführen ist, vor allem aber auf die weitgehende Eis- und völlige Schneefreiheit ist offenkundig. Womit auch bestätigt wird, dass es weniger die niedrigen Temperaturen denn die ungünstige Fahrbahnbeschaffenheit ist, die RadlerInnen aus dem Sattel holen. Verglichen mit den stärksten Monaten Mai und Juni wo zwischen 4.000 und knapp 5.000 RadlerInnen gezählt wurden (Maxima an der Keplerbrücke, auch im Oktober), zeigt sich, dass immerhin rund die Hälfte dem Drahtesel treu bleiben. Dies wiederum ist ein Hinweis auf die Wichtigkeit des - bis in dieser Saison kaum geforderten - Winterdienstes.
Auf das ganze Land betrachtet, ist der Zugewinn natürlich relativ: leicht auszumalen, dass die fiktiven Frequenzkurven im schneeweißen Oberland etwas anders verlaufen sind.
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2011 war in summa starkes Jahr Aufs Jahr betrachtet war 2011 - nicht zuletzt durch das starke Jahresende - ein gutes Jahr für den Radverkehr in Graz, nimmt man die an den Messtationen ermittelten Frequenzen als Grundlage. Mit einem DTV (werktags) von rund 3.000 lag man überall voran, was nur an der Keplerbrücke ein Minus gegenüber 2008 und 2009 bedeutet, aber durch den gesperrten Hauptbahnhof erklärbar ist.
Im Herbst 2013 ist wieder eine umfangreiche Mobilitätserhebung, die in Graz im Fünf-Jahres-Rhythmus durchgeführt wird, fällig. Dann wird sich zeigen, ob und um wieviel die 16,1 Prozent Radverkehrsanteil von zuletzt getoppt werden können.
(ARGUS)
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