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Verkehrsmisere Wienerstraße mit Demo aufgezeigt

Auf die unzumutbare Verkehrssituation für Nichtmotorisierte machte am 13.12. eine Demo an der Kreuzung Wiener Straße/ Bahhofgürtel - Kalvariengürtel/ Peter-Tunner-Straße aufmerksam.

Weiße Flecken auf der Grazer Radkarte: Nord-Süd-Achse Wienerstraße - Bahnhofgürtel und West-Ost-Achse Peter Tunner-Gasse - Kalvariengürtel
Weiße Flecken auf der Grazer Radkarte: Nord-Süd-Achse Wienerstraße - Bahnhofgürtel und West-Ost-Achse Peter Tunner-Gasse - Kalvariengürtel
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Demo und Plakat
Demo und Plakat
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Spießrutenlauf an Kreuzung
Spießrutenlauf an Kreuzung
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Aufgerufen zur Demo hatten die Grünen Lend, die Radlobby ARGUS Steiermark unterstützte die Aktion. Durch demonstratives Queren der rund 40 Aktiven mit Transparenten sowie einige Runden, die von den RadlerInnen rund um die Kreuzung gedreht wurden, wurde auf die menschenfeindliche Verkehrssituation an der vielspurigen Großkreuzung aufmerksam gemacht. 

Wer die Wiener Straße überqueren will, wird in eine Unterführung gezwungen oder muss lange Umwege in Kauf nehmen, für RadlerInnen ist die wichtigste Ost-West-Achse nördlich des Hauptbahnhofs wegen des dichten und schnellen Kfz-Verkehrs ohne Radverkehrsanlagen nicht wirklich umutbar. Die Verantwortlichen der Stadt wurden aufgefordert, nach Jahrzehnten endlich tätig zu werden und eine Umplanung, die den nichtmotorisierten Verkehr besser berücksichtigt, in Angriff zu nehmen.

Vor allem im Lichte des massiven Siedlungsneubaus westlich des Hauptbahnhofs zeichnet sich eine weitere Zuspitzung der Situation vor allem in der Peter-Tunner-Gasse ab. Eine von ARGUS wiederholt aufgeworfene Radverkehrslösung für die Bahnunterführung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Leider ist hier kein Engagement erkennbar: Die Stadt verweist auf die Zuständigkeit der ÖBB und diese sieht keinen Bedarf für eine Neuerrichtung oder Adaptierung der Brücke.

Auch der Umstand, dass aus der Ost-West-Achse der von der Körösistraße/ Fischergasse über den Grabengürtel kommende Radweg an der Kalvarienbergstraße endet (und z.B. das Hirtenkloster unangebunden lässt), ist aus Sicht einer zeitgemäßen, am Langsamverkehr orientierten urbanen Verkehrsplanung inakzeptabel.

Kundgebung bei der Unterführung Wienerstraße
Kundgebung bei der Unterführung Wienerstraße
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