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Sturm, Kästn & viel Sonne als Belohnung

Schöne Entschädigung für einen miesen Sommer: Bei der ARGUS Stum+Kästn-Tour zum Saisonasbschluss am 11.10. reichten Shorts und T-Shirt vollauf. Wieder war die Buschenschank Hiden vulgo Höllerhansl am Hochgrail das Ziel.


Aufbruch nach Rast beim Florian
Aufbruch nach Rast beim Florian
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Feldweg außerhalb von Dobl
Feldweg außerhalb von Dobl
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Barbara in Tobisegg
Barbara in Tobisegg
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Landschaft bei Ettendorf
Landschaft bei Ettendorf
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Beim Hiden
Beim Hiden
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Selten, dass kurze Radlerhose und T-Shirt auf einer Tour Mitte Oktober von Anfang bis zum Ende die klar bessere Wahl ist, kurz: es war ein Traumtag. Gemütlich bis sehr gemütlich startete die neunköpfige Gruppe bei der Puntigamerbrücke ´gen Süden. Ein Stück R2, dann auf den R9, den Erzherzog-Johann-Radweg eingeschwenkt, folgten wir diesem mit kleineren Abweichungen Richtung Stainz.

Die Rast beim Externe Verknüpfung 
Buschenschank Florian in Dobl fiel ausgiebig aus, weil es dauerte, bis die - diesmal mäßige - Jause auf dem Terrassentisch stand und  abgerechnet war. So kamen wir schon mit ziemlicher Verspätung zum Anstieg nach Wuschan und Tobisegg. Ein Päuschen hier und ein Halt da sorgten dafür, dass wir die Verschiebung unseres Eintreffens beim Hiden avisieren mussten.

Die Mettersdorfer Straße verlangte Rädern und Gelenken einiges ab, zumal sich die ca. 3 km gewalzte Schotterpiste im Stadium vor der Neuasphaltierung befand. Mit der Bergwertung über das Stainzer Schloss, den Bründlwaldweg und hintunter nach Grünbaumgarten machten wir uns auf zum finalen Anstieg nach Hochgrail, wo wir nach 50 km und 3,5 h Fahrzeit ankamen. Auch Emma (9) hatte die Strecke souverän geschafft und wenn sie nicht ihre Mama solidarisch beim Schieben begleitet hätte, wäre sie wahrscheinlich auch den letzten Riegel hinaufgekommen.

Beim Externe Verknüpfung Hiden herrschte im trotz Sonnenschirmen brütend heißen Garten bald reger Betrieb. Die zahlreichen AusflüglerInnen hatten uns gegenüber allesamt einen Nachteil: Sie hatten sich ihre Jause, köstlichen Traubensaft und Schilchersturm sowie schmackhafte Kästn (Kastanien) zuvor nicht auf der Anreise mit dem Fahrrad verdient. Emma verkostete in den schon fast fertig geernteten Rebzeilen Schilchertrauben, Barbara - Hobbymalerin und erstmals mit von der Partie - prüfte die Aussicht, stellte dann aber ihren mitgeführten Klappsessel doch nicht auf.

Zurück gings dank nun günstiger Topografie zügig über Pichling bis Stainz, weiter retour auf der selben Route durch Ettendorf, Grafendorf bis Mettersdorf und von dort dann die Landesstraße (L617) weiter bis Preding. Durch die Verspätungen vorsichtig geworden, hatten wir die Fahrzeit großzügig bemessen, weshalb wir nun eine gute Viertel Stunde auf den Zug warten mussten. Wie immer wurden wir nach vollbrachtem "Tagwerk" von der GKB sehr freundlich nach Hause kutschiert.  WW        



Emma und Ulli
Emma und Ulli
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Anstieg nach Hochgrail
Anstieg nach Hochgrail
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Im Schilchertraubenland
Im Schilchertraubenland
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"Schlotterstraße"
"Schlotterstraße"
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Auf der Rückfahrt
Auf der Rückfahrt
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Warten auf den Zug
Warten auf den Zug
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Weitere Fotos

Emmas Bericht: "Sturm und Kastanien"