
Verkehrsschwerpunkt 2007: Jeden Tag Rad
Es ist praktisch, weil man den Parkplatz immer gleich vor dem Haus hat und trotzdem keine Parkscheine braucht. Es ist billig und umweltfreundlich zugleich, weil man keinBenzin braucht: Radfahren hat seine Vorzüge und wer viel in einer Stadt zu tun hat, weiß, dass er damit am schnellsten fährt.
Wem das alles noch zu wenig ist: Eine halbe Stunde radeln bei zügigem Tempo verbrennt bis zu 340 Kalorien. Die Steirer legten 2005 laut Statistik des VCÖ pro Mann und Wadln 135 Kilometer zurück. Dennoch strampeln die Steirer dem Österreich-Durchschnitt hinterher. Der liegt bei 162 Kilometern pro Jahr.
Auch ein Grund für Verkehrslandesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder, das "Rad als Verkehrsmittel" zu propagieren. Drei Millionen Euro werden heuer zusätzlich zum Radwege-Bauprogramm für Projekte locker gemacht, um das "Rad im Alltag" in der Steiermark besser zu verankern. "20 Kilometer pro Woche weniger mit dem Auto entsprächen einer Verringerung von 95.000 Tonnen CO2 pro Jahr", sieht die Verkehrslandesrätin auch eine effiziente Möglichkeit, nicht nur über Klimaschutz zu reden.
50 Prozent aller Autofahrten sind kürzer als vier, zehn Prozent sogar kürzer als einen Kilometer. "Für diese Strecken ist das Rad das ideale Verkehrsmittel", rechnet Edlinger-Ploder vor.
Damit die Wege in den Ballungszentren auf dem Rad aber auch sicher zurückgelegt werden können, initiiert das Verkehrsressort des Landes zahlreiche Aktivitäten.

