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Forum der ARGUS

Dieses "Forum" dient dem Austausch in Sachen Radverkehr und soll Platz für Feedback, Kritik und Anregungen zu allen Belangen des Radfahrens, insbesondere des Alltagsradelns, in Graz und der Steiermark bieten. Die Beiträge werden sofort online gestellt, dürfen jedoch keine Webadressen (Links) enthalten. Wir behalten uns vor, anonyme und nicht zum Thema gehörende Postings zu löschen. Bitte spezielle Anfragen an argus-stmk@gmx.at


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Zuschuss für E-Fahrräder
Susanne, 25.02.2010, 10:15
Gerade im neuen Drahtesel gelesen dass ab 2010 auch in Wien (wie auch in anderen Bundesländern) bis zu 300 Euro Förderung für den Kauf eines Elektrofahrrads geboten werden.

Natürlich ist ein E-Fahrrad für die Umwelt besser als ein gekauftes Auto, insofern die Förderung sicher kein ganz falscher Schritt.

Dennoch fragt man sich, wieso es keine Förderungen für ganz gewöhnliche Radler gibt? Mein Mann und ich sind, wie viele andere Radler auch, seit mittlerweile 13 Jahren ausschließlich mit dem Fahrrad in Graz unterwegs (und besitzen kein Auto) - wäre das nicht genauso förderungswürdig bzw. NOCH förderungswürdiger als der Ankauf von E-Fahrzeugen, die ja auch irgendwie geladen werden müssen?

Der einzige Grund der mir einfällt, wieso es für ganz gewöhnliche Radfahrer keinerlei Zuschüsse z.B. zu Fahrradreparaturen/Fahrradkauf/Bimtickets im Winter gibt, obwohl sie Straßen, Parkplätze und auch die feinstaubgeplagte Umwelt entlasten, ist leider, dass es einfach zu viele gibt, als dass man so viel Geld lockermachen wollte.

Als Durchschnittsradler bekommt man meist eher Steine von der Politik in den Weg gelegt. Als E-Radler 300 Euro. Irgendwie seltsam.


Riesenrad & Eisernes Tor: Weihnachten war(s) eben
Johannes Muhr - 15.02.2010, 09:56
Kein EISERNES Festhalten mehr an der jahrelangen TOR heit für Stromkabel zu den Weihnachtsmärkten, Lkw-gerechte Kabelbrücken quer über die zwei vielbefahrenen (Geh- und)Radwege (links der Mur und rechts ab Opernring) zu legen. Diese wurden nämlich erstmals mit Alu-Fachwerkmasten plus Traverse (Riggs auf Betonfuss) elegant überbrückt. Keine Trapezbuckel mehr sondern vornehm ebenes Gleiten und Gehen zur RIESEN freude der RAD benutzer, die sich zum nächsten Advent genau auf diesen Portalen eine grosse Aufschrift verdient haben:

HEISSA! RADLN IM WINTER


Bikelane Battle on Bedford Ave., Brooklyn
Johannes Muhr - 15.02.2010, 09:07
Im Ö1-Morgenjournal zu hören: Trotz Lippenbekenntnissen Bürgermeisters Bloomberg pro Radverkehr entfernte die Stadt New York einen Radstreifen in der Bedford Avenue, weil sich eine dort lebende Glaubensgemeinde an den freizügig bekleideten Radfahrern stiess. Radaktivisten malten die Linien nach und wurden nun vor Gericht gestellt.

www.youtube.com/watch?v=19oo7Ejq9WI

www.streetsblog.org/2009/12/01/dot-sandblasts-14-blocks-of-bike-lane-off-bedford-avenue/


Gefährlich im Winter
Roman Zweck - 13.02.2010, 09:59
 Linkskurve, Gegenverkehr nicht einsehbar, leichtes Schneetreiben knapp 40km/h.
Hinter mir ein Auto mit geringem Abstand, als die Fahrbahn wieder einsehbar ist gebe ich kurz Handzeichen, dass er überholen kann. Er setzt an zum Überholen, fährt neben mir im Gegenverkehr (unter 1m Abstand), lässt die Scheibe runter, schaut zu mir und brüllt: ”Das ist lebensgefährlich, was Sie machen!”. Gibt Gas und ist weg.
(entdeckt auf rad-spannerei.de/blog)




kein Namen angegeben 12.02.2010, 12:20
 In der Plüddemanngasse sind nichteinmal die Busspuren gesäubert


Mit Rennrad im Schnee
Martin Orthacker - 11.02.2010, 11:58
 Der Leiter der Grazer Wirtschaftsbetriebe, Gerhard Egger, richtete am 10.02.einen Appell, sich den schwierigen Bedingungen anzupassen und nur wintertaugliche Fahrzeuge und festes Schuhwerk zu wählen: "Wir bemühen uns sehr, auch die Radwege freizuhalten, ein Rennrad als Fortbewegungsmittel ist derzeit dennoch nicht geeignet." Dazu eine Statement von Martin Orthacker, Chef des Fahrradbotendienstes "Veloblitz" und selbst Fixie-Fahrer:

Das hat das Zeug für endlose Philosphierereien, und es gibt Dinge, die momentan vielleicht wichtiger sind - wie viele Tage, Wochen (?) sind die Feinstaubwerte schon jenseits von gut und böse und es passiert wiedermal.... nichts?
Wie auch immer.
Rennrad im Winter: Meiner Meinung nach ist das fast ausschließlich eine Sache der Fahrtechnik, es gibt Rennradfahrer, die im Schnee sicherer als Mountainbiker unterwegs sind - mühsamer ists auf jeden Fall, aber nachdem die Hauptverkehrswege recht schnell frei sind, ist man mit dem Rennrad (als Berufsradler) insgesamt wahrscheinlich noch immer am schnellsten - und zumindest gefährden Rennradler nicht gar so viele andere Verkehrsteilnehmer wie etwa Autofahrer, die entweder ohne Winterreifen oder aber mit einem Tempo unterwegs sind, als ob die Straßen staubtrocken wäre...
Und wenn mans auf eine Diskussion anlegt, nimmt man erst recht das Rennrad und deklariert das Botenfahren als Training - und ist von der Benützungspflicht von Radwegen, die oft noch immer eher bescheiden geräumt sind, befreit... Und wird beispielsweise am Glacis sicherlich von manchen Autofahrern wüstest beschimpft...
Ich bin jedenfalls heute mittag mit dem Fixie heimgefahren, morgen werde ich den Traktor nehmen - aus Bequemlichkeit.
Und selbst wenn man Rennradler im Winter als geisteskrank ansieht, gilt doch für jeden einzelnen: "one less car".
Eine Frage noch: Gibt's denn momentan derart viele Rennradler (bzw. Unfälle), dass Hr. Egger sie extra erwähnen muss?!? Ich glaube, wer jetzt mit dem Rennrad fährt, der weiß, was er tut. Hoffentlich.
Und abschließend aus dem eigenen Erfahrungsschatz: Ich war bei Schneefahrbahn mit einem Neuboten unterwegs, er mit einem "vernünftigen" Rad, ich mit Rennrad, gleiches Tempo, gleiche Stelle - er stürzte, ich nicht...
...was jetzt entschieden zu viele Worte für so ein "Problem" waren.



Ladetätigkeit auf Radwegen
Moriz - 02.02.2010, 14:19
 Ich ärgere mich ständig, dass so viele Fahrzeuge (vor allem Lieferwagen, aber auch Privat-PKW) zu Ladetätigkeiten auf Radwegen, Gehsteigen, Zebrastreifen usw. stehen. Kontrollen oder Strafen gibt es hier offensichtlich nicht. Der Falschparker geht kein Risiko ein, bekommt keine Strafe, und wenn durch seine Schuld (z.B. fehlende Sichtbeziehungen bei Zebrastreifen) ein Unfall passiert sagt er auch: "was kann ich dafür?"

Dagegen hilft meiner Meinung nach nur eine Maßnahme mit zwei Punkten:

a) mehr Ladezonen, insbesondere dort wo jeden Tag Ladetätigkeit durchgeführt wird
b) mehr Kontrollen, mehr Strafen

Auf Radwegen, Gehsteigen, Zebrastreifen parken ist kein Kavaliersdelikt. Durch solches Verhalten kann es ohne weiteres zu schweren Unfällen kommen. Wer das Radfahren und das zu-Fuß-gehen attraktiver machen will, muss auch dafür sorgen, dass Radfahrer- und Fußgängerwege frei bleiben.


Nachhaltige Sanierung
Karl Reiter - 22.01.2010, 10:37
Jedes Jahr werden bestimmte Straßenzüge in Graz generalsaniert, oft 1:1, mitunter mit gewissen Anpassungen zugunsten des motorisierten Verkehrs. Ich möchte als Alternative die Prüfung aller anstehenden Sanierungen auf Verbesserungs-möglichkeiten für den Rad- und Fußgängerverkehr vorschlagen, etwa in Hinblick auf moderne Qualitätsstandards, Barrierenfreiheit, witterungsgeschützte Radabstellanlagen oder Straßenraumgestaltung in Hinblick auf verordnete bzw. geplante Kfz-Tempolimits. Auch eine Begehung und jedenfalls die Behandlung im Sinne einer klaren Prioritätenreihung wäre gut. Um so etwas wie eine neue Planungskultur für Straßensanierungen einzuführen, wären alle Befassten im Magistrat einzubinden und entsprechende Kommunikationsprozesse am besten extern zu moderieren bzw. zu begleiten. Wichtig wäre es auch derzeitige Planungs- und Gestaltungsunsitten wie Absenkung der Gehsteige bei Kfz-Einfahrten abzustellen und im Gegensatz dazu Gehsteige auf gleichem Niveau, wo immer möglich, über Kreuzungen zu ziehen. Ich denke, die Arbeit könnte sich lohnen, weil damit langfristig und kontinuierlich Voraussetzungen für die sanfte Mobilität geschaffen werden. Natürlich bin ich mir bewusst, dass es 30 - 40 Jahre brauchen wird, bis das ganze Netz durchsaniert ist- aber ich habe ja Kinder. Ein entsprechender Brief erging an Vizebürgermeisterin Lisa Rücker.



Schnee Schnee Schnee
Albion, 18.01.2010, 08:47
 Auch wenn es wochenlang nicht mehr geschneit hat liegen immer noch die gefrorenen Schneehaufen rum, und zwar immer exakt auf den Radwegen, Radstreifen und ganz besonders an den Rad-Überfahrten bei Kreuzungen. Man hat fast den Eindruck, der Schnee würde absichtlich dorthin verschoben, weil er dort "niemandem im Weg ist" (also keinem Autofahrer).

Wäre es nicht möglich, zumindest nach einer Woche geräumte Radwege zu haben? Ist da eigentlich irgendwer zuständig? Interessiert das überhaupt irgendwen? Oder haben die zuständigen Stellen nicht kapiert, dass man auch im Winter radeln kann (oder muss, als Berufspendler)?


Graz Petersgasse
Tina, 25.12.2009, 13:59
 Ich fahre oft in Graz von Ost nach Süd. Ich fahr am Radweg Waltendorfer Gürtel, und dann weiter in die Moserhofgasse. Das kurze Stück in der Petersgasse (zwischen Waltendorfer G. und Moserhofg.) ist aber extrem lästig. Da ist immer Stau, und die Autos stehen kreuz und quer. Die Straße ist extrem breit. Wenn man da an den Seiten einen Radstreifen markiert, stehen die Autos alle in der Mitte, und man kommt vorbei. Das kostet kein Geld, und spart viel Ärger.

Besonders von Süden kommend aus der Petersgasse stehen die Leute immer so blöd mit ihren Autos, dass man nicht zum Radweg im Waltendorfer Gürtel vorfahren kann.


Christbäume
Mosko - 23.12.2009, 11:16
 Ich halte es für eine Frechheit, dass Christbäume auf Radwegen (und Gehsteigen) verkauft werden, als wäre es ganz selbstverständlich, dass man dafüRadlern und Fußgängern den Platz wegnimmt. Ich möchte mal sehen was passiert wenn man irgendwo eine Straßenspur (z.B. am Glacis eine von 3) okkupiert zum Christbaum-Verkauf.


@Churchi
Ikarus - 06.12.2009, 16:54
 1. Dass die Gleise oft rechts 2 Meter Platz haben, dann gleich wieder nur 20 cm, dann wieder mehr usw.usf. ist wirklich lästig - da sollte man eher den Gehsteig bis zu den Gleisen ziehen, und die Straße immer gleich breit (schmal) machen. Aber auch wenn für 10 oder 20 Meter Platz wäre, rechts neben das Gleis zu fahren mach ich's nicht, aus dem einfachen Grund dass ich dort, wo's wieder schmäler wird, sonst nicht reingelassen werde. Ich bleib' also zwischen den Gleisen. Manche Leute ärgern sich, manche hupen, aber meistens passt's. Ich hab den Eindruck, dass man als Radler in Graz viel mehr akzeptiert wird (und dass einem mehr Platz gelassen wird) als vor ein paar Jahren.
Richtig blöd ist übigens, dass einen die Straßenbahn oft "einfach so" anbimmelt, obwohl man nicht ausweichen kann. Das soll wohl nur heißen: "He, du Radler, du störst" - aber bringen tut dieses Gebimmel nichts.

2. Wenn du einen konkreten Wunsch für einen Radabstellplatz hast dann schreib eine Mail (mit Beschreibung und/oder Fotos) an den Radverkehrskoordinator von Graz (Helmut Spinka, helmut.spinka@stadt.graz.at). Das hat bei mir echt geholfen, und offenbar haben auch andere Leute gute Erfahrungen gemacht. Siehe hier:
www.criticalmass.at/forum/topic/grazer-radler-wunscht-euch-was


Zuschüsse
Churchi, 06.12.2009, 11:05
 Wenn man sich ein Auto kauft, das weniger Schadstoffe produziert, dann gibt es dafür vom Staat Zuschüsse. Wenn man die Öffentlichen statt des Autos benutzt, dann ebenfalls. Aber gibts auch sowas für Radfahrer?

Ich habe jetzt einen Kinderradanhänger gekauft, denn ich möchte auch mit Kindern Rad fahren und nicht aufs Auto umsteigen, wenn es nicht notwendig ist. Kostenpunkt ca.€ 700.-. Ich würde es begrüßen, wenns vom Umweltministerium Zuschüsse für Radkäufe und Radzubehör geben würde - und für Autofahrer Regelungen, dass sie umstellen müssen.
Wir bezahlen jemandem etwas, damit er ein bisschen Umweltfreundlicher unterwegs ist, und diejenigen die 0 Schadstoffe produzieren, bekommen nichts? Was is das für eine Logik?



Abstellplätze
Churchi, 04.12.2009, 12:49
Andauernd hört man in den Medien, dass in der Innenstadt schon wieder gebaut wird und wieder Auto Parkplätze weniger werden... Daraufhin immer der Konter wie viele neue Parkplätze nicht in der Innenstadt geschaffen wurden...

Wo sind die Fahrradplätze? Am Murradweg darf man sein Rad nciht abstellen ... In der Fußgängerzohne auch nicht ... Es ist eigentlich nur erlaubt sie an die Radständer (Eisernes Tor oder Rathaus) zu stellen. Schon mal versucht dort einen Ständer zu ergattern? Fast unmöglich!!! In Graz gibt es (was ich herrlich finde) sehr viele Radfahrer aber die Infrastruktur lässt wirklich zu wünschen übrig. Meine Meinung dazu: ein Autoabstellplatz in der Innenstadt nimmt Platz für ca. 5 Fahrräder weg. Weniger Parkplätze für Autos und mehr für die Fahrräder!

Übrigens: Die TU Graz ist da ein Vorzeigemodell!!! Überdachte Radabstellplätze mit Fahrradwerkzeug und Kompressor für schnelle Reparaturen.


@ ikarus
Churchi - 04.12.2009, 12:43
Is mir schon klar dass ich das darf, aber man muss mit fluchenden Straßenbahnfahrern rechnen, die einem so nahe hinten auffahren, dass sie einen beim Bremsen glatt mitnehmen würden, oder Autofahrer, die hupen und mit völlig überhöhter Geschwindigkeit an einem vorbei rasen und einen danach noch schön schneiden um einem zu zeigen, dass man nach rechts fahren soll ...

Wieso denkt niemand beim Schienenbau schon mit? Wenn man die Schienen von Haus aus außen oder innen führt geht das problemlos, nur der Wechsel von Außen nach Innen und zurück ist Schwachsinn.


Unfug pur / Mur
Johannes Muhr - 29.11.2009, 14:20
Tagelang lehnten schon Scherengitter nahe den Einmündungen des Erich-Edegger-Rad-Fuss-Stegs, bei den Murinselabgängen und auf der Hauptbrücke an den Geländern. Samstag 28.11. vormittag sehe ich den Steg gesperrt: Alu-Tafeln "Allgemeines Fahrverbot" rot-weiss, kreisrund, mehr als schulterbreit auf A-Ständern. Hölzernes Zick-Zack versperrt den Zugang auch zu Fuss. Nicht ganz. AktivbürgerInnen dürften sie schon etwas zur Seite geschoben haben. Keine Erläuterung, keine Befristung.

Frau Pichler, Lokalredaktion Kleine Zeitung, weiss nachmittags von nichts. Über die Sperre berichten? Wird sie "sicher nicht, da der Magistrat nicht besetzt ist."

Samstag abends auf der Hauptbrücke - so heisst sie noch immer am graz.at-Stadtplan: Drei Polizistinnen mit rotem Streifen um die Schildkappe. Per Kfz, kurz am Radstreifen abgestellt, hergekarrt. "Wird verordnet sein." Der andere: "Hab nichts gesehen, wir waren nicht dort." - "Weiss von nichts, normal krieg ich das per Outlook. Nur morgen Sonntag soll eine Sperre sein, 16 h Perchtenlauf, damit nicht zuviele stehen bleiben." - Interesse an dieser aktuell zwecklosen tagelangen Sperre kann ich nicht vermitteln. Man ist für die Lichterkette da. - Zum Steg wären es fast 200 m.

Erwähne die Farblinien. Rundum hier in Rosa und Gelb gesprayt auf die Fahrbahn. Die Skizze einer 30 m-Adventsternschnuppe übermalt ein Radlogo am Radstreifen. Erntet kaum mehr als Achselzucken. Und das "Infected" Pickerl von hier sichtbar über die Schrift einer Verkehrs-Zusatztafel laufend. Von der bewilligten Werbeaktion auf Verkehrstafeln (laut K&Ö Mitarbeiter am 13.11.) übriggeblieben, nachdem Magistratler hier schon Stunden die Tafeln putzten.

Als die linksufrige Radroute (Radweg) nach der Brückenrenovierung vor Jahren genau hier mit 15 cm hoher Stufe geöffnet wurde, hat da nicht ein Radler sicherheitshalber ein Warnsymbol auf die Fahrbahn gepinselt? Nicht diese Falle, sondern das Warndreieck "Achtung Stufe" störte den zu Fuss vorbeistreifenden Polizisten ...


kein Namen angegeben 26.11.2009, 12:31
 Ach ,graz ist so ÖV und Umweltfreundlich!
Warum gibt es dann keine Busspur vom Lattenzaun der Uni in der merangasse bis nach St.Peter ?
Täglicher Megastau....


@Churchi:
Ikarus - 20.11.2009, 10:05
 Laut Sicherheitsempfehlungen der Stadt Graz soll man nur dann rechts neben den Gleisen fahren, wenn dort viel Platz ist (konkret mindestens 1 bis 1.5 Meter) - das heißt also, dass man FAST IMMER zwischen den Schienen fahren soll. Ich mach das immer, und es ist okay - man muss sich halt nur trauen. Ich schüttel immer den Kopf, wenn ich Leute seh, die sich rechts zwischen Schiene und Gehsteig zwängen (oft auf 20 cm) - das ist irre gefährlich. Niemals machen!

Ähnliches gilt übrigens für parkende Autos: mindestens 1 oder 1.5 Meter Abstand halten. Dann kann sich auch bei Gegenverkehr kein Autofahrer vorbeiquetschen - noch ein Vorteil. Radfahrer haben ein Recht, sicher auf der Straße zu fahren - und dieses Recht müssen sie auch in Anspruch nehmen!


Neue Gleise - Gefahr für Radfahrer!!!
Churchi - 17.11.2009, 13:32
 Seit die GVB auf die neuen Straßenbahnen umstellt wird Radfahren immer gefährlicher ...
Warum?
Um bequem in die neuen Bims einsteigen zu können werden die Einstiegsbereiche bis auf ca 20-30 cm an die Schienen heran gelegt. Ansonsten führen sie lalerdings in der Mitte der Straße ...
Auf welcher Seite soll man nun fahren?
Fährt man links von den Schienen, dann läuft man Gefahr die Gehsteigkante im Bereich der Einstiegsstellen zu rammen, da dort ja kaum mehr Platz ist.
Fährt man zwischen den beiden Schienen dann kann man sich sicher sein, dass Straßenbahnfahrer klingeln, Autos hupen und man extrem riskant überholt wird.
Gut man könnte dauernd wechseln ... Hierzu muss man allerdings sagen, dass es kaum einen Radfahrer gibt der nicht schon mal aufgrund nasser Schienen gestürzt ist.
Ausserdem sind die neuen Schienen (kommt mir zumindest vor) alle etwas erhaben gelegt. Soll heißen sie stehen höher aus dem Asphalt heraus. Die alten Schienen waren Plan mit der Fahrbahn gelegt. => Noch höheres Risiko für Radfahrer.

Lösungsidee: Wenn die GVB ihrer Schienen immer ganz aussen an der Fahrbahn führen würde und nicht ganz innen, dann könnte man immer zwischen ihnen fahren und müsste somit viel weniger kreuzen.


Danke fuer die 4 neuen Katzenaugen...
Johann Wurzenberger - 10.11.2009, 08:14
...und die freundliche Aufklaerung gestern Abend bei Ihrer Radueberprufeung in der alten Poststrasse (naehe FH und Simens).


Sperre Schwimmschulkai?
Werner Heran - 04.11.2009, 07:56
 Heute morgen bei der Baustelle am Schwimmschulkai machte mich ein Bauarbeiter unmissverständlich auf eine mitten am Weg aufgestellte Tafel mit dem Hinweis "Radfahrer absteigen" aufmerksam und forderte mich zum Absteigen auf. Im gesamten Abschnitt waren keine Bauarbeiten zu entdecken. Wiederholt wird hier die wichtigste Nord-Süd-Achse meiner Ansicht nach willkürlich gesperrt - Schritttempo würde sicherlich genügen, wenn wirklich gebaut wird.
Der gesamte Bauablauf ist auch symptomatisch: Statt am Parkstreifen der Körösistrasse die Container, den Kran u.s.w. zu errichten wird der wirklich stark benutzte Rad- und Fußweg massiv beeinträchtigt. Wer trägt eigentlich bei solchen Bauten die Bewilligungsverantwortung?


Med - 23.09.2009, 22:37
Ich wunder mich, muss ich ganz ehrlich sagen. Erstens, dass es überhaupt Fahrrad-Polizei gibt in der Stadt - hab wirklich noch nie wen gesehen. Und zweitens, dass da nicht einige junge Leute dabei sind, die gern mit dem Radl auf Streife fahren wollen und dafür sorgen, dass ihnen das auch erlaubt wird. Ich bin überzeugt, dass es von ungeheurer symbolischer Wichtigkeit wäre, Fahrrad-Polizei in der Stadt zu haben. Das kann unter anderem helfen, dass a) Radler von Autofahrern eher ernst genommen werden, b) Probleme behoben werden, die nu ein Radfahrer merkt (z.B. Radwegparker), c) auch Radfahrer, die gestraft werden, die Strafe von einem ebenfalls radlnden Polizisten viel eher akzeptieren, usw.usf. Warum man sich diese Chance entgehen lässt?


zur berittenen Polizei
veloblitzer h.c. - 23.09.2009, 17:34
 In den Polizeiinspektionen vulgo Wachstuben verstauben Fahrräder seit Jahren vor sich hin, eine eigene Fahrradtruppe gibt es erst seit kurzem, deren Mitglieder für Einsätze zu zweit nach, glaube ich, keinen fixen Schema, zusammengezogen werden. Argumentiert wird immer mit zu wenig Personal/ Zeit/ Geld. Einer der Bike Cops, die am 22.09. mitgefahren sind - der mit dem goldenen Radl-Flinserl im Ohr - war auch schon 08 in der Annenstraße bei der Packeselparade dabei. Meine - unmaßgebliche - Meinung: Die Zeit, die die "Codier-Spezialtruppe" verbraucht, in Richtung Bike-Streifen umschichten!


Fahrrad-Polizei
Med - 23.09.2009, 12:51
 Ich hab bei der Rundfahrt am "autofreien Tag" am 22.9.2009 erstmals in Graz Fahrrad-Polizei gesehen. Wurde die von anderswo herbeordert (Wien)? Oder gibt's die eh sowieso, aber sie sind zu faul, an anderen Tagen auch das Radl auszupacken? Oder gibt's einfach so wenige, dass eine Sichtung unwahrscheinlicher ist als ein Treffen mit dem Yeti?


Hat die Justizministerin kein Faltrad?
Johannes Muhr - 03.09.2009, 14:05
Um in Wien in Kombination mit U-Bahn und überhaupt äusserst flott unterwegs zu sein? Manche Bus- und Radspuren stehen ihr dann offen ...
www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2119764/justizministerin-andion-ortner-will-busspuren-fahren.story


Citymanager und Kommunikationsberater Heimo Maieritsch ...
Johannes Muhr - 28.08.2009, 14:23
... radfährt zur Auto Emotion Messe maieritsch.koerbler.com/?p=62 ... lässt sich einen Hupfer per Pinzgauer (das Puch-Kfz) karren maieritsch.koerbler.com/?p=71


St. Peter
Rudi Haring - 13.08.2009, 14:31
 Mangels Aktivitäten unserer Bezirksvertretung ist St. Peter einer der am geringsten erschlossenen Bezirke, was die Radwege anbelangt. Das Versprechen der Vizebürgermeisterin, wonach die St. Peter Hauptstraße radfreundlicer gestaltet werden soll, ist von 2009 auf 2010 verschoben worden, eine Übung, die von ihren diversen Vorgängern/innen seit mehr als 20 Jahren auch schon so praktiziert worden.
Aktuell: Von der Dr. Pfaffgasse gibt es ein Brückchen zum Banngrabenweg, von dort führt ein Verbindungsweg zum Dammweg. Nun dieses Brückchen ist seit heute von irgendjemandem gesperrt worden, ebenso der Verbindungsweg, der mit Sandsäcken abgeriegelt wurde. Eine Fraug mit Gehbehinderung wollte mit ihrem Elektrofahrzeug vom Dammweg kommend in den Banngrabenweg einbiegen, einige Passanten mussten die Säcke wegräumen, damit sie weiterfahren kann. Das zeigt, dass Radwege auch für Menschen mit Kinderwagen oder eben Rollstuhlfahrer wichtig sind.
Wenn jetzt schon eine grüne Politikerin nichts weiterbringt, was wird künftig noch an Einschränkungen der Radwege passieren?
Rad frei!


Radweg Puntigamerstr.
Ben Hemmens - 08.08.2009, 20:17
Es gibt einen Radweg entlang der Südseite der Puntigamerstr. von Höhe SCW bis zur Puntigamer Brücke. Der Weg dorthin ist etwas versteckt: bei der Kreuzung vor OBI den Gürtel queren und durch den Parkplatz auf der anderen Seite fahren, dann links in den Schwarzen Weg einbiegen. Dieser mündet am kleinen Kreisverkehr mit der Poppmeierstr. und den Rampen zum Gürtel, von dort weg geht dann der Radweg - er taucht unter die Bahn und bei der Puntigamer Kreuzung wieder auf.

Es ist etwas umständlich, aber dann vermeiden Sie den Verkehr fast komplett.


Verbesserungsvorschlag
wute herwig - 05.08.2009, 09:07
 Warum ist ein Radfahrer, der auf der überlasteten Puntigamer Straße in Richtung Osten unterwegs ist, gezwungen auf dieser bis zur Kreuzung Herrgottwiesgasse-Gmeinstraße zu radeln, obwohl bereits ca 350 m vorher eine kostengünstige Anbindung an den Radweg möglich wäre?

PS: Vom Einkaufszentrum West Richtung Liebenau gibt es keine andere zumutbare Radfahrverbindung!!



Letzte Zeile - Lapidar - "... Leider ..." / Mittlerweile mehr Miteinander
Johannes Muhr - 18.07.2009, 08:08
Kleine Zeitung 090716, S. 26: Anzeige Bus und Bim / verbundlinie.at :

Kinderwagen, Gepäck, Rollstühle kostenlos, nach Massgabe des Platzes, bestimmte Türen werden offen gehalten ... "Die Mitnahme von Fahrrädern ist im Stadtverkehr leider nicht möglich." Schluss. Punkt.

Es blieb mir in Erinnerung, dass ich mal spät abends mit Reifenpanne am Rad spätabends aus dem fast leeren geräumigen GVB-Bus gewiesen wurde.

Ob ich das in so einem Fall wieder versuchen würde? Immerhin erlebe ich doch seit längerem und mir scheint lückenlos Entgegenkommen seitens der Menschen am Steuer von Bim und Bus. Ein gutes Gefühl des Miteinander auch bei kreativer Nutzung von Verkehrsflächen als Radfahrer.

Einmal geholfen hat mir schon - nach Auto-Mitfahrt - ein verwaistes Einkaufswagerl: Sein Korb nahm das Birdy-Faltrad plus 8 kg Transportgut bestens auf und weiter gings mit Muskelkraft am kürzesten Weg.


Für moderne Radverkehrsbestimmungen und - anlagen!
Horst K. - 16.06.2009, 15:08
Hallo,
in letzter Zeit komme ich mehr abseits meiner Stammstrecken herum und sehe und ärgere mich über gedankenlosest geplante/gewachsene Radweganlagen (die nicht vorhandene Wartung lasse ich hier mal beiseite). Weil aktuell wieder über eine StVO-Novelle und u.a. die Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht diskutiert wird: Ich möchte die Radlobby ermunern, hier am Ball zu bleiben.
Meine Kritik: Bestehende Radverkehrsanlagen sind sehr oft ausschließlich als Radverbannungsbereiche geplant und gebaut. Selbst neue Anlagen sind nur für gemütliche Eingang-Waffenrad-FahrerInnen aus den 70ern des vorigen Jahrtausends gebaut: eng, mit unübersichtlichen Kreuzungsbereichen, viel zu kleinen Kurvenradien etc.
'Meine' Vorschläge:
Kurzfristig: Aufhebung der Radwegbenützungspflicht STVO § 68 (1)
Mittelfristig: Anpassung der Normen für Radverkehrsanlagen an 25km/h
Langfristig: Beim Bau daran halten
Sowieso: Aufhebung der 10km/h-Beschränkung bei RadfahrerInnenüberfahrten
StVO §68 (3a) .
Meine Argumente: Die erzielbare Durchschnittsgeschwindigkleit der RadlerInnen hat sich seit den 80ern deutlich erhöht, Dank moderner Technik (Schaltkomfort, Leichtlaufreifen, Alurahmen...) und gesteigertem Gesundheitsbewusstsein können fitte RadlerInennen mit gutem Material in der Ebene stets über 25km/h fahren.
Dem sollten auch die Radverkehrsanlagen Rechnung tragen. Nur wenn man zügig unterwegs sein kann, ist der Anreiz zum Verzicht auf das Auto gegeben. Dauerndes Bremsen nervt, man fühlt sich gefrotzelt statt unterstützt, ohne Auto (auch längere) Strecken zurückzulegen.
Spezialfall: Radfahrerüberfahrt: Verhält man sich regelkonform und verzögert auf 10 km/h runter, wird das vom querenden AutofahrerIn zu Recht als Vorrangverzicht interpretiert/ignoriert.
Winkeladvokarisch gedacht:"(3a) Radfahrerüberfahrten ... dürfen Radfahrer nur mit einer Geschwindigkeit von höchstens 10 km/h und nicht unmittelbar vor einem herannahenden Fahrzeug und für dessen Lenker überraschend befahren. "
Wie schaut's denn mit der Verknüpfung dieser 3 "und' aussagetechnisch
aus? Sagt dieser Satz nicht dass man sowieso immer Nachrang hat, da man
nie 'unmittelbar' vor einem hernanhenden Fahrzeug die Überfahrt befahren
darf? Wie ist 'unmittelbar' definiert?
Andererseits: Für einen Lenker, der die Regel kennt, kann einE RadlerIn
gar nicht überraschend die Überfahrt befahren. Hebelt dieses 'und' die
anderen beiden Vorgaben aus?
Ein anderes Problem stellen kombinierte Geh- und Radwege dar. Durch die großen
Geschwindigkeitsunterschied zwischen Fußgängern und RadlerInnen auf
engem Raum kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Dass
undiszipliniertes Verhalten auf beiden Seiten Auslöser ist, liegt
offensichtlich in der mangelhaften Natur des Menschen.
Beim sonntäglichen Familenradausflug ist es kein Problem auf kreuz&quer
laufende Kinder, Hunde und Erwachsene (also alles aus dem praktischen
Vertrauensgrundsatz Ausgenommene) Rücksicht zu nehmen, aber bei
Nutzfahrten sollte man die Freiheit haben, diese ungeeignten Anlagen zu
meiden.
Radfahranlagen sollten sich zeitgemäß am freien Markt behaupten.
Ist ein Radweg so gebaut, dass er Erleichterung und ein mehr an
Sicherheit bietet, wird ihn JedeR RadfahrerIn dankbar annehmen - es ist
aber eine Zumutung auf einen vermurksten Radweg gezungen zu werden.

lg
»Horst


Bianchi Rennrad gestohlen!
Stephanie Neubauer - 10.06.2009, 14:09
Hallo!
Mir wurde gestern Nacht in der Zinzendorfgasse ein Bianchi Rennrad 609 Vento gestohlen. Es ist ein kleines älteres Damenrennrad RH 48, blauer Rahmen mit weißer Bianchi-Schrift, schwarzer Sattel, weißes Lenkerband (unübersehbar), Look-Pedale
Ich habe das Rad im Mai bei der Gebrauchtradbörse in der Körösistraße gekauft.
Sollte Ihnen/euch dieses Rad auffallen/zum Kauf angeboten werden bitte ich Sie/euch mich zu kontaktieren.
BITTE AUCH DIE INFO AN ANDERE HÄNDLER/PERSONEN ZU SENDEN !!!
Mit bestem Dank
Stephanie Neubauer
0650/8192383



Radbilder auf 4chan
anonymous, 08.06.2009, 06:59
hatetepe doppelpunkt slash slash zip.4chan.org/n/src/1244432928921.jpg zip.4chan.org/n/src/1244428055462.gif


"Seitdem ich in Pension bin, fahre ich n u r mehr mit dem Rad" ...
Johannes Muhr - 04.06.2009, 06:37
 ... Dr. Erhard Glötzl, Linz - e.gloetzl.googlepages.com/ - nach dem Vortrag seiner "Thesen zur Finanzkrise" auf Einladung der Grünen Wirtschaft. "Und mit Helm." ... und denkt jedesmal in dieser Kurve ... an den Unfall von Schuller Ernst.


herrengasse
kein Namen angegeben 19.05.2009, 17:05
 doch wohl erst ab herbst frei - die ausnahme für radler ist überklebt...


17.5. Ossiachersee autofrei, Gleisdorf skatet jeden Sonntag
Johannes Muhr - 11.05.2009, 11:28
Nach dem Wörthersee gibt es nun auch um den etwas nordwestlich davon liegenden See 1 Tag mehr Bewegungsraum für Nichtmotorisierte: www.kaernten-aktiv.at/ossiachautofrei

Ab 17.5. ist sonntags der GEZ-Parkplatz (200 m westlich des Hauptplatzes) in Gleisdorf frei für Skater. Bei Musik von 13-22 h. Und um 18 Uhr wird eine Runde durch die Stadt der "Energie und Umwelt" geskatet. Mangels Radparcour ist neben einer Hupfburg auch ein Kinderautodrom angekündigt.
www.gleisdorf.at/index.php?seitenId=21&eventsAnsicht=detail&eventsId=5922


Radweg HR7 ohne Rücksicht auf Verluste
brigitte eibisberger - 08.05.2009, 08:56
 Einer der wenigen Markadamwege in Graz wurde für immer zerstört:
Vom Wirtschaftshof neben dem Tierheim Arche Noah führte Richtung Raaba ein gut gepflegter Markadamweg. Dieser Weg wurde jahrelang von Spaziergängern, Joggern und Hundehaltern im friedlichen Nebeneinander mit Radfahrern genutzt.

Vor einigen Wochen begann man mit der Asphaltierung dieses Weges und die Idylle ist beendet: Rad-und Mopedfahrer rasen rücksichtslos mit höchst möglichem Tempo die "Rennbahn" auf und ab - gemütliches Spazieren oder Joggen ist unmöglich.
Ich hoffe, die restlichen noch nicht zuasphaltierten wenigen Wege in Graz bleiben erhalten!





am hauptplatz fahren?
kein Namen angegeben 15.04.2009, 22:06
dort ist nämlich radfahren ohne weiteres erlaubt! (auch auf den schienen!)

wieder einmal eine tatsache, die sehr seltsam anmutet - denn am hauptplatz ist es schon verdammt eng!

und ja - ich hab schon öfters, wenns wirklich ganz eng zugeht wirklich hinter der bim gewartet.

NB: heute hab ich zB auch ein Polizeiauto am hauptplatz in richtung jakominiplatz überholt - und sie haben wieder nix gesagt.

eine abschließende bemerkung: ich fahre ehrlich gesagt selten zu den hauptstoßzeiten auf der herrenstraße - kann durchaus sein, dass es da vielleicht zu eng werden könnt.




Zwischen den Gleisen fahren...
Ben Hemmens - 13.04.2009, 19:59
und wohin ausweichen, wenn die Bim vor dir am Hauptplatz anhält? Ab durch die wartenden Fahrgäste oder nimmst es mit den entgegenkommenden Bims auf?

Dahinter warten, bis sie wieder anfährt? Dann bist wirklich ein braver. Und wenns die vordere Hälfte von der Doppelhaltestelle ist, dann kann die Bim hinter dir nicht mehr bis zum richtigen Punkt einfahren (Fahrertür neben den tastbaren Pflastersteinen).

Das Tempo der Bims in der Herrengasse ist, wenn ich's richtig im Kopf habe, mit 20 km/h begrenzt - dass sie aber die maximale Kapazität aus der Strecke holen, müssten sie möglichst gleichmässig durchrollen. Wenn eine mal abbremsen muss, dann vielleicht die dahinter auch, oder sie verpasst eine Ampelphase am einen oder anderen Ende... wie du richtig sagst, schlendern wenige FussgängerInnen im Gleisbereich herum. Auch die paar dutzend RadlerInnen pro Tag die es sich momentan erlauben sind vielleicht nicht der Weltuntergang. Aber verlagern wir einmal die halbe Radlerfrequenz von der Schmiedgasse dorthin und dann reden wir von 3000 oder mehr Bewegungen pro Tag - das wäre sicher nicht ohne Nachteil für den Bim-Betrieb.

Trotz alledem sehe ich nicht wirklich ein arges Problem bis zur Ecke Landhausgasse. Aber von dort bis nördlich der Haltestellen muss von mir aus Schluss sein.


@ben
kein Namen angegeben 13.04.2009, 19:04
"Den Eindruck, dass die Fussgängerdichte in der Schmiedgasse höher ist als in der Herrengasse, habe ich nicht."

tja, aber da wo ich mit dem rad fahre - auf, bzw. zwischen den schinenen gibts eine fußgängerdichte von nahezu 0.

und somit fahre ich lieber dort. punkt.

nebenbei: wenn doch die dichte des bimverkehrs auch so groß ist, dann kann sie ja wohl auch nicht schnell fahren, oder? und somit sind die radfahrer dazwischen kein problem. zumindest ist dies meine ansicht - und ich weiß, dass ich da nicht viel zustimmung bekomm :(


Vergleich Graz/Linz
Ben Hemmens - 12.04.2009, 21:21
Ein Unterschied zwischen Graz und Linz ist, dass es in Linz soweit ich weiss 3 Strassenbahnlinien gibt, in Graz hingegen 7, die alle durch die Herrengasse fahren. Die Herrengasse ist in der Frühspitze das Nadelohr des ganzen Systems und wird in dieser Zeit an der äussersten Grenze ihrer Kapazität befahren.

Zudem ist die Herrengasse an ihrer engsten Stelle bis unmittelbar neben der Strassenbahntrasse von Gastgärten eingeengt, und auf den Gehsteigflächen daneben im Hauptplatzbereich gibt es besonders dichte Konzentrationen von FussgängerInnen (wo mehr Linen halten, dort gibts auch mehr Leute, die auf die Bim warten...). Ein ähnlich dichtes Gewürl ist mir in der Landstrasse in Linz nicht aufgefallen.

Eine Öffnung der FuZo in den Abend-und Nachtstunden, wo es diese Probleme nicht gibt, steht glaube ich bald bevor.

Vom Eisernen Tor bis zur Höhe Hans-Sachs-Gasse / Stubenberggasse ist das Radfahren erlaubt, möglicherweise bist du den Polizisten in diesem Bereich begegnet.

Den Eindruck, dass die Fussgängerdichte in der Schmiedgasse höher ist als in der Herrengasse, habe ich nicht.


@legalize cycling in Herrengasse (pedestrian zone) !
kein Namen angegeben 07.04.2009, 22:23
 Also ich fahr eigentlich nur in der Herrengasse mit dem Rad, wenn ich zB vom Jakominiplatz zum Bahnhof will, oder ähnliches.

in der Schmidgasse ist es mir viel zu gefährlich, zuviele Fußgänger auf zuwenig platz.

Kann mir jemand erklären warum es in der Schmidgasse OK sein soll, aber in der Herrengasse zu gefährlich? wegen der Bim? Warum funktioniert es dann in Linz auf der Landstraße?

cu
poidi

PS: Polizei ist mir schon oft entgegengekommen - gesagt hat sie noch nie was!


Motivation zum Mitradeln
Viktoria Zöhrer-Vogt - 05.04.2009, 22:55
Die doch noch gut ausgegangene Geschichte mit der Fortführung von "Wer radelt gewinnt" motiviert mich, auch bei dieser Aktion mitzumachen, denn ich fahre zuviel mit dem Auto ins Geschäft und das könnte den Umschwung herbei führen. Habe fest vor mitzutun und erbitte Infos, wie ich mich als Einzelunternehmerin beteiligen kann.
beste Grüße
Viktoria




der Sommer und die Ratwege
Udo F - 04.04.2009, 08:38
 Ja der Sommer ist dar :->)

Ich wahr Gestern mit dem Rad und den Skets unterwegs,
jeweils die gleiche streke.
vom Puchsteg bis nach Fernits bei den Nutrias (Wasser Raten)??
auf dem Radweck finde ich solte auch eine Kermaschine eingesetzt werden .
den was dar so ales auf der Fahrban liegt ,ist mit einen platen Reifen vor programirt
Wehr ist darfür zuschtändig ?????????
Könte man nicht so was reinigen ?
Ich Danke für infos Udo
und noch viele schöne KM und eindrücke der Landschaft um Graz


Re: "Wer radelt gewinnt" - leider nicht mehr
Horst K - 29.03.2009, 01:43
Hallo Walter,
bin ganz deiner Meinung wg der verabsäumten Bewussseinsbildung.
Meine Frau war auch Koordinatorin in ihrer Schule. KollegInnen fühlten sich z.B. bemühsigt ihr zu erklären warum sie leider nicht mit dem Rad in die Schule kommen 'können', das Alltagsradeln war immer wieder einmal Thema.
Heuer wird's das nicht sein - und nicht (nur) weil meine Liebste in Karenz ist. :)

lg
»Horstl


"Wer radelt gewinnt" - leider nicht mehr
Walter Bradler - 20.03.2009, 14:53
Der ARGUS-Homepage entnehme ich, dass die Aktion "Wer radlt gewinnt!" heuer nicht durchgeführt werden soll! Als Koordinator der Firma Wall in Graz bedaure ich diesen Umstand, da ich den Eindruck habe, dass sich die Kampagne gut entwickelt hat und sich steigender Beliebtheit erfreute. Neben der Verbesserung der Rad-Infrastruktur ist besonders die Bewusstseinsbildung sehr wichtig, um die Menschen aufs Rad zu bringen!
Vielleicht ist es doch noch möglich, eine Fortsetzung zustande zu bringen. Ein Schreiben in diese Richtung habe ich an die zuständige Absteilung des Landes und an Landesrätin Edlinger-Ploder geschickt.

Mit freundlichen Radlergrüßen
Walter Bradler


beim üben ...
beobachtet, 18.03.2009, 07:51
Hauptbrücke: die Strassenbahn klingelt.
Vor ihr radelt ein Jungerwachsener einen Kreis übers Geleis.
Aufgeregt in ein riesiges Hand-Funkgerät sprechend.
Orientiert sich, steuert auf einen Gehsteig.
Klappt den Seitenständer mit dem linken Fuss aus und steigt kippelig doch nach rechts ab.
Wirkt wenig geübt.
Zu dritt, zwei davon in dunkelblauer Arbeitsuniform - stehen sie nun um einen Jugendlichen an der Hauswand.

Nur das Rad verperrt Fussgängern die Passage am Gehsteig der Murgasse.
Ungeschickt plaziert.
"Darf ich Ihnen das Rad wegstellen?"
"Is eh meins!" der Glatzkopf und duldet es.
Ein hinderliches Polizeirad umzustellen ist - scheint´s - kein Tabu ...


Assmann - Luxus
Christian Jackl - 13.03.2009, 14:23
 Hallo

weiß jemand genauere Auskünfte über ein Assmann Luxus Fahrrad?

Ich habe es erst vor kurzem erworben, doch leider wusste der Besitzer nichts genaues über die Firma Assmann.

Wenn sich da jemand auskennt- bitte antworten.




legalize cycling in Herrengasse (pedestrian zone) !
everyday cyling, 05.03.2009, 08:01
beware of the police, they fine you - while politicians talk and talk


Mitmachen bei Radkaufstudie!
Sigrid Manhart - 16.02.2009, 13:36
Der Arbeitsbereich Wirtschaftspsychologie der Universität Wien führt derzeit eine Studie zum Thema Fahrradkauf durch. Wir benötigen für diese Studie Personen, die gerade planen, ein Fahrrad zu kaufen und bereit wären, einen kurzen Fragebogen auszufüllen.
Als Dankeschön für das Ausfüllen des Fragebogens verlosen wir unter den Teilnehmenden 5 mal 50 Euro.

Wer mitmachen möchte, kopieren sie bitte folgenden Link:

homepage.univie.ac.at/maria.pollai/fahrrad.html

Vielen Dank an alle Teilnehmenden!

Liebe Grüße
Sigrid Manhart





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