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Forum der ARGUS

Dieses "Forum" dient dem Austausch in Sachen Radverkehr und soll Platz für Feedback, Kritik und Anregungen zu allen Belangen des Radfahrens, insbesondere des Alltagsradelns, in Graz und der Steiermark bieten. Die Beiträge werden sofort online gestellt, dürfen jedoch keine Webadressen (Links) enthalten. Wir behalten uns vor, anonyme und nicht zum Thema gehörende Postings zu löschen. Bitte spezielle Anfragen an argus-stmk@gmx.at


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webmaster - 25.08.2016, 09:05
Lieber RadfreundInnen,
diese Website der ARGUS Steiermark mit dem Forum wird nicht mehr gewartet und hat nur noch Archivfunktion. Bitte besuchen Sie unsere neue Website https://www.radlobby.at/argus-steiermark
Allfrei!




kein Namen angegeben 22.07.2016, 15:58
 


aggressiver Sportradler am Murradweg
denkende Radlerin - 24.06.2016, 23:03
 heute gegen 22.30 wfuhren wir am Radweg nebeneinander nach einem anstrengen Tag und quatschten beim gemütlich denselben Nachhauseweg nehmen. Auf der Höhe Kaiser Josef Kai kamm mit einem Irrsinnstempo plötzlich ein Moutainbiker direkt auf uns zugerast, keine Rede von Ausweichen, weshalb ich den Herren auch ordentlich bschimpfen musste, was zur Folge hatte, dass er die Radfahrerin anrempelte mit der ich unterwegs war, voll aggressiv auf mich zu, ich auf die Straße ein Auto aufgehalten und um das Auto herum mit der Bitte zu elfen, da diesr Tyop irre agressiv war. Der hatte eine Baseballkappe auf, war ziemlich groß, mit Sportleidung und Mountainbike - mehr kann ich leider nicht sagen.



Detroit und Indianerkopf
Johannes Muhr - 06.05.2016, 18:43
Was 2010 als kleine Gruppe startete bringt nun Tausende radelnd zusammen: "Slow Roll Detroit" - Montag abends in der Stadt der niedergehenden Autoindustrie der USA. Mittwochs auch in Chicago.

Siehe: Designmonat-Ausstellung Nothing Stops Detroit (facebook:nothingstopsdetroit), Mi-So 11-19 plus abends Filme, Lectures, Veranstaltungen, noch bis 21. Mai, Jakoministr. 16.

In der Ausstellung "Verfolgt, Beraubt, Vertrieben – Repressionen in der NS-Zeit" in der Galerie rotor, Volksgartenstrasse 6a, Mo-Fr 10-18, Sa 12-16 (+Galerientag-Sonntag 7.5.) noch bis 28. Mai

findet sich ein Zeitungsinserat hinter Glas: "Otto Schimetschek, Sioux-Räder. (Radmechaniker) Kopp, Reitschulgasse 16 ... Arischer Betrieb."

Die rassistische Selbstbezeichnung steht im Kontrast zum Sioux-Markenzeichen, dem Indianerkopf ...


Uni(n)formierte
Johannes Muhr - 04.05.2016, 17:35
Erst kürzlich habe ich wieder einen Alltagsskater ein paar Blocks begleitet, der mir als Dritter von 5 Befragten berichtete, dass ihm Uniformierte glauben machen wollten, dass Inline-Skaten am Gehsteig verboten wäre.

Die StVO erlaubt es explizit seit 1998 auf Gehsteigen und nicht nur dort. Vergleiche:

https://www.ris.bka.gv.at > Suche > Rollschuhfahren / Bundesrecht konsolidiert / neueste Version von § 99a.

"Oh! Danke für die Information." Andeutung von Staunen. Leichtes Einziehen des Kopfes. Wissen verbergen. – Das alles kann Zeit und Kosten sparen. Es ist ja irgendwie verständlich, wer überwiegend im Auto sitzt, hat entsprechend wenig Alltagserfahrung am Rad und vielleicht gar keine auf Inlineskates.

In den USA hingegen ist Skaten im allgemeinen auf Fahrbahnen (nicht jedoch auf Highways) erlaubt, nachts braucht man dafür Beleuchtung. Die Sicht von Fahrbahn zu Fahrbahn ist deutlich besser als am Mini-Gehsteig der gerade vor dem Hauseck mit einer Kurzparkzonentafel verstellt ist und auf dem Autotüren wie Hausausfahrten und -ausgänge drohen.


Kleine Zeitung-Artikel
Radler, 20.04.2016, 09:08
Die Kleine Zeitung vom 19.04. enthält Zitate des Leiters des Strafamtes Herbert Mattersdorfer über Regeln für Radfahrer (der Artikel ist nicht online zu finden).
Mehrere Fragen dazu:

1) Zitat Hr. Mattersdorfer: "Grundsätzlich dürfen Radfahrer auf der Straße nicht nebeneinander fahren. Ausnahme: Radrennfahrer beim Training, diese Radler müssen Mitglied eines Radsportklubs sein mit entsprechender Ausrüstung."
Weiter geht der Text mit (kein wörtliches Zitat mehr): Auf Radfahrstreifen sei es erlaubt, nebeneinander zu fahren, wenn der Platz vorhanden wäre [...].

Woher kommt das mit der Mitgliedschaft im Radsportverein? Gab es hier ein neues Urteil? Soweit ich weiß, wird der Passus aus dem Gesetz so interpretiert, dass man mit einem Rennrad und rennmäßiger Kleidung fahren muss.
Zum Nebeneinanderfahren ohne Rennrad: Auch auf Radwegen und in der Begegnungszone erlaubt, oder?

2) Zitat Hr. Mattersdorfer: "Beim Fahren auf Radfahrer-Überfahrten nicht schneller als 10 km/h sein."
Soweit ich weiß, darf sich der Radler mit max. 10 km/h der Überfahrt nähern, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Überfahrt gibt es nicht?

3) Zitat Hr. Mattersdorfer: "Vorbeifahren an Autos, die an einer Kreuzung stehen, ist erlaubt, wenn genügend Platz ist. Seitenabstand: ein halber Meter."
Der halbe Meter ist auch nirgends im Gesetz festgelegt, oder?

4) Erklärungen zur Benutzungspflicht, Zitat Mattersdorfer: "Auf jenen Radwegen, die mit einem runden Gebotszeichen gekennzeichnet sind, muss man fahren."
Rennradfahrer auf Trainingsfahrt sind hier auch ausgenommen, oder?

Natürlich weiß ich nicht, wie genau die Zitate von der Kleinen Zeitung wiedergegeben worden sind, und ob die Zeitung Passagen einfach nicht gedruckt hat, bin aber über diese mMn weniger korrekten Antworten schon erstaunt.


Triumph Fahrrad
Christoph Pernhofer - 19.04.2016, 17:51
 Hallo habe ein Triumph Fahrrad mit einem Aufkleber Made in Austria Köflach Triumpf Fahrradindustrie hat jemand ein paar Infos darüber. Ich bitte darum will es wieder so wie es wahr reparieren.😊


Which side of Mur on the R2?
Doug Andersen - 18.04.2016, 20:30
 Can you provide advice on whether the east or west side of the R2 is better for touring cyclists passing through Graz from south to north? I presume the R2 splits to become the HR8 east side) and HR 9(west side) south of the city and the HR 1 (west side) and HR 2 (east side) north of the city center. We plan to stay in Graz one night (pension or B&B) but no decision on where to stay yet. Maybe toward the city center if a bicycle-friendly pension can be found.

Thank you for your advice


Anfrage
Ankrisch Wolfgang - 02.04.2016, 11:28
 Ich bräuchte für einen Kollegen einen Fahrradmantel 26 Zoll Wulstreifen für ein schönes Silberrad. Wen jemand noch einen hätte bitte mir zu schreiben oder anzurufen. Tel: 0664-5812765 Danke herzlichst! der radlwolf


Lendplatz
Johannes Muhr - 04.02.2016, 14:57
Am Marktplatz nördlich der Markthallen, wo im Zuge des Lendwirbels schon Radpolo (mit den Marktstand-Brettern als Bande) gespielt wurde, parkten ausserhalb der Marktzeiten jahrelang Autos (lt. Strassenamt:) rechtswidrig am "Gehsteig" - ohne geahndet zu werden. Fussgängerzone & Autoparkzone das war 2015 und letzte Woche Thema von Auseinandersetzung und Beschlüssen in Bezirks- und Gemeinderat.

Am Ostteil des Platzes auf Geh- und Bussteig-Niveau (von Libro, palaver, Hotel Mercure, Billa bis Wettpunkt) "gab es ein Problem mit der Zufahrt zum Hotel" hörte ich nun im Strassenamt. Hier wurde amtlich 2015 eine Fuzo beschildert, "ausgenommen Hotelzufahrt". Passt gut! Pro Autoverkehr.

Dass Zweirichtungs-Radverkehr beruhigt seit Jahren auch hier stattfindet und nicht nur auf der 3- bis 4-(bus)spurigen Einrichtungs-Fahrbahn, wo 4 individuell gesteuerte Grünphasen grosse Chance bieten, dass ein Radler Reibungskorn im perfekten Getriebe des Autoverkehrs wird (eine Spur steht, eine fährt ...)

Damit Radfahren nicht wie in Herren- und Sporgasse auch hier gestraft werden kann, sollten hier in der Zone geringer Fussgängerdichte Radeln legalisiert werden. Und am Markplatz ebenso. (Gleichschriftlich an den Leiter des Strassenamts.)


Vinzenz-Muchitsch-Strasse: Radstreifenlogos weg von den Autotüren!
Johannes Muhr - 04.02.2016, 14:18
... im Abschnitt südlich der Kapellenstrasse, der zuletzt spitz in die Triester Str. einmündet. Raumaufteilung: Über den Grossteil der Strecke 2 Spuren zum Abstellen von Pkw, von denen in der Praxis einzelne die Markierung überragen, wie abgestellte Klein-Lkw auch. Einbahnregelung südwärts. Dann nach Jahren des Ignorierens von Radverkehr: Durchgängiges Öffnen für Radfahren nordwärts, per Einbahn-Ausnahme und Radstreifen.

Sinnvoll optimiert wurde pro Kfz-Verkehr die Öffnung der nördlichsten 20 m für Zweirichtungsverkehr.

Die Radstreifen-Stricherl-Linie und Rad-Logos wurden jedoch auch an zwei weiteren Stellen weggefräst. Um mehr Spiel-Raum für Autler zu schaffen? ... das Rad weniger sichtbar zu machen?

Die wenigen noch bestehenden Radlogos sind nicht mittig am 1,2 m schmalen Radstreifen platziert, sondern deutlich näher zu den Türen der geparkten Autos. Damit empfehlen Verkehrsplanung und Strassenamt Radfahrern möglichst tief in die lebensgefährliche Schwenkzone Autotür hineinzuspuren. Sind 2 Tote durch Dooren im April 2015 nicht genug?

Wien fördert Radsicherheit beispielgebend: Radlogos und Pfeile werden seit Jahren auf der von den Türen entfernteren Hälfte der Radstreifen markiert. Grafik und hier Radelnde sind so besser sichtbar.


@B.Salcher:
Peter Graber, 01.02.2016, 12:13
 In der Annenstraße wurden in den Haltestellenbereichen eckige Radwegtafeln (keine Radwegbenützungspflicht) montiert, somit darf man sowieso auf der Straße fahren.
Das Eck Keplerbrücke/Kai hätte man durch eine Überbauung im Brückenbereich wesentlich entschärfen können. Es hätte aber wohl einen knapp 6-stelligen Betrag gekostet. Dieses Geld für in der Grazer Verkehrsplanung als minderwertig betrachtete Bürger (Fußgänger und Radfahrer) hat man nicht, da wird lieber der mehr als 1000-fache Betrag in einen Südgürtel investiert, der zusätzlichen MIV in die Stadt bringt (noch mehr Feinstaub) Man erwartet etwa ~25.000 Fahrten/Tag, da braucht man 4 Fahrspuren + Auf- und Abfahrtsspuren) Die Zählstelle an der Keplerbrücke weist teilweise über 8.500 Fahrten pro Tag aus. Dazu kommen noch Radfahrer, die vom Kai Richtung Wickenburggasse unterwegs sind. Da müssen 4m² (nicht einmal ein halber Parkplatz eines Kfz) als Warte-,Begegnungs- und Ausweichfläche mit unzähligen Fußgängern (Früh- und Mittagsspitzen durch Schüler des Keplergymnasiums) ausreichen.
Und das bisserl Platz wird durch leider unnachgiebige Slalomstangen (Ampeln) zusätzlich reduziert. Auch toll, dass die Stange seit 3 Monaten dort funktionslos im Weg herumsteht.


Radinfrastruktur Graz: Änderungen sind nicht immer Verbesserungen
B. Salcher, 29.01.2016, 17:14
In Graz passiert hinsichtlich Verbesserung der Radinfrastruktur im Vergleich zu manch anderen Städten bekanntlich leider recht wenig.
Auf alle Fälle zu wenig, denn in Graz sinkt sogar der Radverkehrsanteil (siehe z.B. http://www.klimaaktiv.at/mobilitaet/radfahren/graz2013.html).
Leider geht es auch oft, wenn denn in diesem Bereich etwas verändert wird, daneben: Die Radinfrastruktur wird schlechter!
Vorsatz will ich hier keinen unterstellen, eher passiert hier wohl oft: Gut gemeint - schlecht gemacht.
Drei Beispiele:

Nr. 1:
Kreuzung Roseggerkai/Radetzkybrücke, östliches Murufer:
Am Ende des Roseggerkais wurde eine neue Radampel errichtet, die eine im Vgl. zur Fußgängerampel längere Grünphase hat. Von Süden her am Murradweg kommend sieht der Radfahrer nun "grün" auf der Radampel, die Fußgängerampel auf der andern Straßenseite steht schon auf "rot". Der Fahrradfahrer quert also legal die Radetzkystraße. Das Problem ist nun, dass jedoch der bereits halb in der Kreuzung zum Linksabbiegen wartende Autofahrer nur mehr die "rote" Fußgängerampel sieht, und nun denkt: „Nun haben die Radfahrer rot, also kann ich fahren.“ – Saugefährlich! Ich habe dort do bereits 2 kritische Situationen erlebt.
Verbesserungsansatz: Radampel auf die nördliche Kreuzungsseite verlegen.

Nr. 2:
Annenstraße stadtauswärts nach Volksgartenstraße:
Wer kommt auf die Idee, einen Radweg direkt durch den Warte- und Ein/Aussteigebereich einer Straßenbahn zu legen? Ich kann mir kein Szenario vorstellen, bei dem das funktionieren kann( außer wenn es dort gerade weder wartendende Straßenbahngäste noch eine Straßenbahn gibt)…
Verbesserungsansatz: Radweg zwischen die Schienen, oder hinterhalb des Straßenbahn-Wartebereichs. (Beides ist an anderen Stellen in Graz realisiert.)

Nr. 3:
Kreuzung Keplerbrücke/Kaiser-Franz-Josef-Kai, östliches Murufer:
Bei der Anfahrt mit dem Fahrrad Richtung Norden am Murradweg wurde durch die Errichtung einer aus meiner Sicht völlig unnötigen Fahrradampel das Rechtsabbiegen stark erschwert, da man nun um diesen neuen Ampelpfosten herumfahren muss. Da wird es, v.a. wenn Radler entgegenkommen nun noch enger als es ohnehin schon war (Dieser Bereich war ja bereits vorher schon sehr schmal). Verschärfend kommt dort ja auch noch der Mischverkehr mit Fußgängern hinzu. Dadurch ergeben sich immer wieder kritische Situationen, da zusätzlich noch die Vorrangsituation mit den Radlern die über die Keplerbrücke kommen beachtet werden muss.
Verbesserungsansatz: Ersatzlose Entfernung der aus meiner Sicht sinnlosen Radampel und Verbreiterung dieses Bereichs für Fußgänger und Radfahrer auf Kosten der zweiten Auto-Linksabbiegespur. Dann würde sich hier zusätzlich die Möglichkeit ergeben, mehrere neue Autoparkplätze zu schaffen (weiter südlich auf der dann aufgelassenen Abbiegespur), und weiters wäre mit nur einer Auto-Linksabbiegespur auch das gefährliche „Einfädeln“ der Autos unmittelbar nach dem Abbiegen in die Spuren in „Geradeaus“ und „Rechtsabbiegen“ auf der kurzen Keplerbrückenlänge entschärft. Also Vorteile für alle Seiten!

Meine Hoffnung, dass diese Fehler in den nächsten Jahren behoben werden, ist leider gering. Aber:
Vielleicht könnte man in Zukunft bei öffentlichen Straßenbauprojekten den Radverkehrsbeauftragten Hrn. Helmut Spinka oder ARGUS beiziehen um nicht Verschlechterungen, sondern bei Straßenumbauten (auch) Verbesserungen für den Radverkehr zu erreichen?


Radweg Alte Poststraße
Heidi E - 26.01.2016, 15:53
Die Verbindung/Kreuzung Dreierschützengasse mit der Alten Poststraße wurde freundlicherweise für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Wenn man von der Dreierschützengasse in die alte Poststraße in den per Verkehrslotsen geregelten Verkehr einschwenken will, wird man freundlicherweise beschimpft. Wieder mal eine Baustelle, die einen Radweg, bzw. eine Radverbindung unterbricht und bei der wieder mal für keine Alternativen gesorgt wurde, bzw. keine öffentliche Institution, die sich darum kümmert, dass es eine gäbe. Mit dem Auto ists mir egal, wenn ich einmal um den Block fahren muß, aber mit dem Fahrrad bedeutet das einen Umweg, der doppelt so lange ist.
Und ja, ich habe ein Auto. Danke Graz !!!


Jahngasse
Peter Graber - 25.01.2016, 12:24
 Nachdem der letzte Umweltlandesrat den Umbau Jahngasse/Wckenburggasse verhindert hat, weil man den Autofahrern keinen Platz wegnehmen darf: Gibt es Bestrebungen diesen Umbau nun durchzuführen?



aggressiver autofahrer
johannes - 20.01.2016, 22:55
heut umca. 7:30 weise ich im vorüberfahren einen autofahrer in der rosenberggasse, der -wie so viele- sein geparktes auto bei laufendem motor vom eis befreit mit den worten "der motor läuft..."-weiter bin ich gar nicht gekommen- zugegebener Weise nicht unbedingt höflich darauf hin, ruft er mir mehrmals nach, wobei der erste satz lautete: "steig oba von dei'm radl, dann klärn ma des...".


Verrückter Fußgänger in der Heinrichtraße
Lui - 12.01.2016, 17:31
In der Heinrichstraße stadtauswärts gibt es einen kurzen Teil vor der Radwegmarkierung, die mit einem Geländer von der Straße abgetrennt ist. Dort fahren normalerweis auch viele RadfahrerInnen. Heute kommt dort ein Fußgänge entgegenr, der nicht bereit war, auch nur einen Milimeter auszuweichen,und mich mit dem Rad fahren zu lassen!
Derselbe drohte dort stehenzubleiben da er Zeit habe und mich zu fotografieren als ich dem sagte, ich würde ihn anzeigen. Denn das kann dih wohl nicht wahr sein! Weil es mich so ärgert, stelle ich das jetzt aufs Forum.


@Karl Reiter
Peter Graber - 11.01.2016, 13:56
Die Stadt Graz beabsichtigt bis 2018 immerhin satte 1,55 Mio€ in den Radverkehr zu investieren (weil sie auf 50% Beteiligung seitens des Landes hofft). Das sind dann ~260.000€ jährlich. Für den Südgürtel allein werden somit die Jahresbudgtes für den Radverkehr von knapp 700 Jahren verpulvert!
Oslo kann man mit Graz auch nicht vergleichen, schließlich ist die Stadt doppelt so groß wie Graz. - Das Verhältnis der Investitionen ist ja eh fast gleich, es fehlen nur zwei Nullen hinten.
Neidisch kann man auch nach Laibach (gleich groß wie Graz) blicken: Ist Green Capital 2016 und zählt inzwischen zu den fahrradfreundlichsten Städten der Welt.


@die Wand
Admin - 08.01.2016, 21:41
Liebe Frau Batek,
klingt ja übel. Sie würden uns eine Intervention erheblich erleichtern, wenn Sie die Stelle fotografieren und/oder auf der Karte (z.B. mittels Screenshot) markieren und uns schicken würden. Danke, LG


die Wand
Lieselotte Batek, 07.01.2016, 19:16
Auf meinem Weg nach Puntigam fahre ich Mitte Dezember so gegen 17:00 - es ist also schon ziemlich dunkel und die Straßen feucht vom Nebel- mit dem Rad vom Griesplatz kommend die Karlauerstraße, quere den Karlauergürtel und fahre die "kleine" Triesterstraße weiter bis zu der Stelle, wo sie zur entgegengerichteten Einbahn wird, wo also das Verkehrsschild "Einfahrt verboten"steht. Links sehe ich das Schild und die weißen Bodenmarkierungen des Radweges HR11, der vom Osten kommend entlang des Bahndammes an der Stelle nach Süden abbiegt und entlang der Mauern der Karlau zur "großen" Triesterstraße führt, und denke mir, super, den fährst du weiter, schwenke noch vor der Bahnunterführung - die Stelle ist völlig unbeleuchtet - nach links auf die andere Straßenseite und knalle in der nächsten Sekunde mit voller Wucht gegen eine unsichtbare Wand. Ich stürze augenblicklich, merke, dass der Kopf auf dem Boden aufschlägt, zum Glück hast du den Helm auf, irgendetwas schlägt mir gegen das Knie und in die Rippen. Verdammt, was war das jetzt? Ich rapple mich auf, stelle das Rad auf und sammle meine Sachen ein. Vom nahe gelegenen Hofer-Parkplatz ruft wer: "Alles okay?" "Ja!", antworte ich, "geht schon, danke!" Klar, der Schock, weiß ich später im Bett, als die Schmerzen kommen. Ich verstehe gar nichts. Was ist da? Und dann erkenne ich in der Finsternis eine schwarze - sicher 15x12 cm hohe Steinkante auf der Fahrbahn, die kurz nach dem Verkehrszeichen "Radweg" beginnt und bis zur nächsten Fußgängerampel parallel zur Fahrbahn, aber in einiger Entfernung zum Radweg verläuft. Pechschwarz, finster wie der Asphalt, unsichtbar im Finstern.
Und seitdem denke ich mir immer wieder: Ich kann doch nicht die oder der Erste sein, der diese Strecke, so wie ich, zum ersten Mal bei diesen Lichtverhältnissen fährt und der bzw.dem diese Stelle zur Falle wurde! Diese Fahrbahnabtrennung ist im Dunkeln unsichtbar, da reicht das Fahrradlicht nicht, da brauchst du schon einen Scheinwerfer, um sie noch rechtzeitig wahrzunehmen, sie ist weder durch eine entsprechende Signalfarbe sichtbar gemacht, noch ist sie zu erwarten, weil sie keinen erhöhten Gehsteig oder eine Wiesenfläche abgrenzt. Ganz im Gegenteil, das Niveau des Geh- und Radweges dahinter ist das gleiche wie das der Straße davor.
Wahrscheinlich ist es eh schon einigen passiert, aber wem sagt man's?
Argus? Argus! Ja! Die könnten etwas erreichen.
Das wäre super!
Danke!





Beispiel Oslo:
Karl Reiter - 07.01.2016, 01:40
Die norwegische Hauptstadt wird in den nächsten zehn Jahren 460 Millionen Euro für den Radverkehr bereitstellen. Das sind pro Jahr 46 Millionen Euro. Das Radwegenetz wird damit von derzeit 180 Kilometer auf 510 Kilometer anwachsen. Nach 2025 will Oslo noch einmal eine knappe Milliarde Euro in den Ausbau des Radwegenetzes investieren.
....und als Komplementärmaßnahme
Vor wenigen Tagen hat Oslo angekündigt, die erste Autofreie Hauptstadt Europas zu werden. Bis 2019 will die neu gewählte Stadtregierung alle Privatautos aus der Innenstadt verbannen.

Nachdem in Graz grad 180 Mio. in die reine Kfz Fördermaßnahme Südgürtel gesteckt werden, wär es nun an der Zeit, sich an Oslo ein Beispiel zu nehmen


Rechtsregel
rudi st. peter - 23.12.2015, 18:09
 Heute ist in der Zeitung eine kurze Notiz zu lesen: Ein Autofahrer hat die Rechtsregel ignoriert und eine Radfahrerin nieder gestoßen und verletzt. Als Radler wird mir immer wieder der Vorrang genommen - auch von anderen Rafahrerinnen. Erst vorgestern als ich in die Nibelungengasse einbiegen wollte. Hätte ich nicht abrupt gebremst, wäre es mir wie der Radfahrerin gestern ergangen. Manche Autofahrer reduzieren vor gleichrangigen Kreuzungen nicht einmal die Geschwindigkeit....
Man beachte, dass Kraftfahrzeuge Kennzeichen haben, dennoch fahren viele Lenker/innen zu schnell, parken auf Gehsteigen usw.
Mein Wunsch ans Christkind: Partnerschaftliches Verhalten im Straßenverkehr!!!
Frohe Weihnachten!


Kennzeichen für Radlfahrer
Radlkennzeichen - 19.12.2015, 18:25
 Kennzeichen für Radlan. Jetzt!!


Keplerbrücke
Peter Graber, 10.12.2015, 08:36
Was soll die zusätzliche Radampel außer Behinderung bringen? Der für Fußgänger und Radfahrer sowieso schon enge Kreuzungsbereich direkt an der Mur, wo sich in der Früh 50 Schüler und 20 Radfahrer an der großzügig zugestandenen Fläche eines Autos aneinander vorbeischlängeln müssen, wird jetzt noch eine zusätzliche Stange montiert, die den vorhandenen Platz noch einmal reduziert und dafür sorgt, dass man vom Süden kommend Richtung Osten einen Haken schlagen und in die Radspur der von Osten kommenden Radfahrer hineinfahren muss. Für Radfahrer mit Anhhänger ist die Kreuzung inzwischen nahezu unfahrbar/unpassierbar.
Statt die Brücke zumindest in dem Eck dort etwas zu verbreitern und mehr Aufstellbereich bzw. Durchfahrts- und Durchgangsbreite für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen, wird ein neues Hindernis aufgestellt.
Auf der anderen Brückenseite hat man es dafür ja wenigstens geschafft einen noch größeren Rampenwinkel einzubauen, um es Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrern noch schwerer zu machen.





Es gab doch ein Rad am Streetfoodmarktet Graz
Freestyle Wraps - 25.10.2015, 20:02
 Freestyle Wraps gibt es seit Ende 2014. Ich bin ausschließlich mit meinem alten Singlespeed Postrad unterwegs. Das gesamte Equipment wurde mit dem Rad an- und abtransportiert. Es geht auch ohne Auto :) !
Fotos :
http://tinyurl.com/pegc6s4
http://tinyurl.com/pj4byyc


Street Food Market ... radlos
Johannes Muhr - 24.10.2015, 15:29
Unter dem historischen Holzleichtbau-Hallendach:

Ein VW-Bully mit Aufputschgetränk in Alublechdosen. So klein waren 8 Sitzer seinerzeit!

Französische Wellblech-Lieferwagen sind die markantesten vierrädrigen Küchen.

Der gelbe US-Schoolbus, mit Haube 30 Fuß lang, wurde routinemässig nach 10 Jahren arbeitslos, obwohl er erst 150.000 km drauf hat. Ging per Schiff nach Europa. 10 Ballons machen seine 8 Tonnen kaum leichter.

Was hier am Strassen-Ess-Fest in der Freiluftarena der Messe wirklich fehlt ist eine Fahrradküche: Dreirädrig, luftig auf Speichen.


Ghostbike Belgiergasse repariert
Johannes Muhr - 14.10.2015, 18:55
In der Ausstellung www.oeaw.ac.at/41Tage (JoanneumsViertel bis 11.11.) las ich, dass Mai 1945 ein Soldat in Berlin absprang und sich per Rad ("Ich sass noch nie auf einem Rad ... hatte Angst vor den überholenden Auto-Kolonnen") heimwärts nach Österreich aufmachte. Schon nach Halle hat ihn das Kriegsende eingeholt ...

Wegen Regens zu Fuss und nicht auf SkatesRollen - fiel mir danach in der Kernstockgasse eine Radkurbel auf einem Autoscheibenwischer in der Kernstockgasse auf. Weiss spraylackiert wie das Pedal ... Ja, tatsächlich vom GhostBike nahe der Mediathek demontiert! Dank dem radrennfahrenden Mechaniker von Vychodil, Elisabethinergasse, der mich mit Schlüssel und Schraube versorgte, sitzt eine Kurbel wieder fest. : )


Bici animica (Seelenfahrrad) in Chile
Johannes Muhr - 04.10.2015, 15:14
Positiv aufgerichtet, reich (plastik-)blumengeschmückt, so zeigt die Kronenzeitung am 4.10.2015 ein Ghostbike "Pablo, 56 Jahre, Tischler" in der Hauptstadt Santiago. (S.10f., der Spanisch-Schreibfehler sei verziehen ...) Wurde eines der ähnlich schön dekorierten heimischen Geisterräder auch so einprägsam publiziert?


"Bicycles Forever"
Johannes Muhr - 19.09.2015, 18:48
Wird die Skulptur von Ai Wei Wei in Lomdon bleiben, oder Herbst 2016 nach Graz kommen? Gibt es in Graz überhaupt irgendwo schon ein Rad-Kunstwerk? Vielleicht laden wir den Künstler aus dem Land des niedergehenden (?) Radverkehrs auch auf eine CM-Tandemfahrt ein ...

www.museumsblog.at/2015/09/17/treffen-in-london/ Pakesch traf ihn

orf.at/stories/2299392/2299764/


@ Baustelle
Webmaster - 08.08.2015, 22:44
Pardon, taurig war wohl eher die Sperre, auch ohne Kenntnis von Hintergründen ... Zum "unverschämten" Bild: Gerne hätte ich eineN schiebendeN RadlerIn abgebildet, leider gab es im Beobachtungszeitraum keineN einzigeN. Das mit der Hitze nehme ich gerne zurück - ein Glanzstück radverkehrsfreundlicher Planung war die Angelegenheit aber dennoch nicht.


@ WEBMASTER Baustelle/ Sperre RW Landesturnhalle -
Helmut Spanner, 06.08.2015, 14:12
 Für Webmaster einer Einrichtung wie die ARGUS ist es traurig, derartige Ausdrucksweisen zu verwenden ohne irgendwelche Hintergründe zu kennen. Es ist durchaus legitim und gewünscht, sich für einen Teil der Verkehrsteilnehmer (Radfahrer) einzusetzen, jedoch derartige Vorgehensweisen erscheinen durchaus kontraproduktiv. Normalerweise hätte es gereicht, wenn man ca. 1m Breite des Radweges absichert um aussteigende Fahrgäste der Linienbusse nicht zu gefährden. Leider gab es lt. Linien Vorfälle, welche dies nach 3 Wochen Ersatzhaltestelle nicht erlaubten. Es grenzt schon an leichte Unverschämtheit, Fotos, auf welchen Radfahrer völlig ungeniert ein gem. StVO verordnetes Fahrverbot für Radfahrer ignorieren, auf dieser Homepage zu posten und medial publik zu machen. Wird damit den Radfahrern seitens der ARGUS ein Freibrief für Ignoranz im Straßenverkehr vermittelt? Wenn dies der Sinn einer derart guten Einrichtung ist, hinterfrage ich das Denken der Verantwortlichen.


@ Steirerkrone vom 02.08. "Lobby fordert: Vorrang für die Radler in Graz"
Peter Laukhardt - 06.08.2015, 11:15
Mit deinen heutigen Problem- und Wunschdarstellungen bin ich punktgenau einverstanden und habe auch ähnliche Vorschläge in die Einwendungen zum Fläwi 2015 verpackt, z.B. Auflassung von Parkspuren zu Gunsten von Busspuren und Radwegen. Besonders die Zinzendorfgasse ist ideal für eine Fahrradstraße - sie braucht deshalb auch keine Tramtrasse. Graz braucht für unsere Ideen aber eine radikale Änderung der Verkehrsphilosophie - und damit der Stadtregierung! Oder?
Nachsatz: Und bitte keine kostspieligen, aber wirkungslosen Prestige-Projekte, wie etwa die beim Shopping Nord!
Schöne Grüße


@ Baustelle/ Sperre RW Landesturnhalle
webmaster - 06.08.2015, 11:10
Diese Sperre, die in ihrer planerischen Kompetenz nur auf die extreme Hitze zurückzuführen ist, wurde per 06.08. nach Protesten wieder aufgehoben und durch eine Umleitung/ Verschwenkung hinter der Ersatzhaltestelle ersetzt. Fragt man sich nur: Warum nicht gleich? Sind RadlerInnen es nicht wert, dass man Eingriffe in ihr "Revier" sorgfältig und möglichst schonend beplant? (s. dazu Plus/Minus, fb)


Baustelle bei der Landesturnhalle
Richard, 03.08.2015, 19:40
Ich fühle mich bemüßigt, wieder mal eine lästige Radwegunterbrechung vor der
Landesturnhalle/Jahngasse zu melden: Im Bereich der provisorischen Bushaltestelle wurde der Radweg einfach als beendet beschildert- besonders geschickt gemacht in Richtung Stadtpark, wo der Radweg für ca. 1m wieder beginnt um an der Querung der Jahngasse gleich nochmal zu enden. Bisher hab ich zwar keine Radpolizisten gesehen, die die "Gehsteigradfahrer" dort vom Radl holen, aber bevors soweit kommt....
ist das die "offiziell gutgeheissene" Umgangsweise mit Radwegen in Graz oder nur
die hirnlose Vorgangsweise eines Schildlaufstellers? Wenns darum ginge, die Öffifahrer vor "bösen Rasern" zu schützen, gäbe es sicher bessere Methoden - z.B. den Haltestellenbereich "abzuzäunen" und Radler und Fußgänger auf ein paar Metern zusammenzuführen- allemal besser als zu Dehnungsübungen beim Auf/Absteigen gezwungen zu sein, wollte man sich an die dortige Regelung halten- tut dzt. übrigens eh niemand...


landwirtschaftliche Fahrzeuge - Abstand
rik baumann - 02.08.2015, 08:57
 Die Aktion für mehr seitlichen Abstand finde ich tatal wichtig.
Ich radle hauptsächlich im südöstlichen Österreich. Also sehr viel Verkehr durch Landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die Zeiten wo man mit dem Fahrrad einen Traktor überholt sind ja schon lange vorbei. Dafür überholt er mich mit Vollgas (nicht selten 70 kmh) mit einem Anhänger der 10-15t geladen hat und statt einer amtlichen Zulassung nur eine 15kmh Tafel montiert hat. Oder mit einem Bodenbearbeitungsgerät (4-5 Schar Wendepflug, Egge usw.) wo nur eine kleine Bodenwelle bereits ein seitliches Ausscheren von bis zu einem Meter verursachen kann. Ein seitlicher Abstand wird jedoch kaum berücksichtigt.
Die hohe Geschwindigkeit, unübersichtlichkeit des Straßenverlaufes (überall steht ja die Kukurzwüste), und die Weigerung wegen eines läpischen Radlers diese Masse (eben die 15 Tonnen) abzubremsen führen nicht selten zu sehr gefährlichen Situationen. Doch schon die Sogwirkung dieser Masse kann bei zu wenig Abstand zu einem Sturz füren.
Das beste daran ist. LW-Fahrzeuge haben nur ein Kennzeichen auf der Rückseite welches fast immer durch die höhe des Anhängers verdeckt wird!
Willkommen im Wilden Osten. Müssen die Radler hier eigentlich zu fahren?


@ Sperre Radweg R2 Raach
webmaster - 25.07.2015, 21:29
Die Auskunft des Radverkehrsbeauftragten lautete auf Anfrage: "Ist eine Baustelle der ÖBB (Hangsicherung / Stützmauersanierung) und sollte bis 29.7. abgeschlossen sein. FG & RF kommen mit Postenregelung durch (tagsüber Anhaltung mit kurzen Wartezeiten möglich), außerhalb der Arbeitszeiten kommt man immer durch."


Sperre Radweg R2 nördlich von Graz
Klaus Grabitzer - 23.07.2015, 09:48
 Seit 2 Tagen wird der Radweg zwischen Gösting und Raach täglich bis 18:00 gesperrt.
Es gibt keine Auskunft über Ausweichrouten. Die Sperre dauert wahrscheinlich bis Ende nächster Woche.
lg, Klaus


zuverlässig
rudi st. peter, 23.06.2015, 10:52
 Liebe Arguswebsite Betreuer/innen: die Wetterprognose ist stets äußerst zuverlässig, eine gute Partnerin bei Planung von Radtouren im Umfeld von Graz.
Danke, freundliche Grüße!


Grobfahrlässige Sorglosigkeit?!
rudi st. peter - 16.06.2015, 10:34
 Die Beispiele Schanzelgasse, der Friedensweg in St. Peter und überhaupt das häufige Parken auf Gehsteigen und Radwegen zeigt eine zumindest sorglose Einstellung dem Fahrradverkehr gegenüber. Hier in St. Peter hat man eine wichtige Verbindung zur Marburgerstraße unterbrochen, sodass über die sehr gefahrvolle und stark frequentierte St. Peter Hauptstraße gefahren werden muss. Zwischen Einmündung der Petrifelderstraße und der Schimautzkreuzung gibt es stadteinwärts auch keinen Radstreifen, Radler/innen sin den Autoverkehr einfach im Weg, vor allem Busse bringen Radler oft in gefährliche Situationen und nur ein Sprung auf den Gehsteig verhindert Verletzungen. Andere Städte haben Radweg beauftragte, die sich um eine Verbesserung der Sicherheit des Fahrradverkehrs kümmern.



Neue Baustelle Schanzelgasse
Johannes Fortmüller - 16.06.2015, 09:51
Und wieder einmal ist eine Baustelle eröffnet worden, ohne über mögliche Verkehrsprobleme und deren Lösung nachzudenken: Am Ende der Schanzelgasse, gegenüber des noch immer auf seine Sanierung wartenden Schanzelwirtes (und eines der ehemals schönsten Gastgärten von Graz), stehen nun regelmäßig LKW mit Anhänger, manchmal 2 Sattelzüge hintereinander, auf dem Radstreifen. Als wäre der Durchgang zum Leonhardplatz nicht schon eng genug.
Man müsste zumindest für die Zeit der Baustellenanlieferung die Einfahrt von MIV in die Schanzelgasse stoppen. So ist die Situation für Fußgänger wie Radfahrer zu gefährlich.


Radroutenänderung Göstingerstr.-Algersdorferstr.
georgf. - 15.06.2015, 19:44
 Hallo!

Bei der mit dem Rad oft benützten Route die Algersdorferstraße geradeaus in die Göstingerstr. Richtung Norden darf die Peter Tunner-Str. nicht mehr überquert werden. In der Gegenrichtung ist das Überqueren noch erlaubt.

Wir haben deshalb unlängst fast eine Anzeige bekommen. Der nette Polizist hat uns erklärt, dass diese Änderung schon seit 2 Monaten besteht, deshalb ist die Toleranzfrist vorbei. Da er uns geglaubt hat, dass wir die Änderung übersehen haben, hat er es bei der Aufklärung belassen.

lg!
georg


@ Freiw. Radfahrprüfung - auch theoretisch 2. Chance
Tina Panian - 12.06.2015, 14:08
Der LSR bestätigt, dass es dazu keine Regelung gibt. Die Wiederholung der theoretischen Prüfung ist möglich, muss allerdings von Schule bzw. KlassenlehrerIn durchgeführt werden. Dazu kann der Prüfungsbogen kopiert werden und mit dem (dann hoffentlich) positiven Ergebnis der Prüfung für die praktische Prüfung mitgenommen werden. Die Polizei behandelt diesen kopierten Prüfungsbogen (der nachgemachten Theorieprüfung) für die praktische Prüfung genau gleich wie den normalen Prüfungsbogen.

Wiederholungstermine für die praktische Prüfung werden von der Polizei angeboten.


Freiwillige Radfahrprüfung - Wiederholung nicht möglich?
Eveline, 12.06.2015, 14:05
Anscheinend ist es nicht möglich, die theoretische Fahrradprüfung zu wiederholen. Noch dazu entfällt mit dem Durchfallen bei der theoretischen Prüfung auch das Antreten bei der praktischen.
Fällt das Kind hingegen bei der praktischen Prüfung durch, so gibt es sehr wohl die Möglichkeit diese in der letzten Schulwoche zu wiederholen.
Ich halte diese Regelung für uns in keinster Weise nachvollziehbar. Im Fall meines Kindes stellt dieses "Nicht-Schaffen" eine wirkliche Enttäuschung dar und ist so nicht annehmbar.

Eveline


Ampelpolitik für Kfz
Roman Zweck - 25.05.2015, 23:10
Wie wir der "Kleinen" vom 22.05. entnehmen, hat die fragwürdige "Grüne-Welle"-Politik (für Kfz) des Herrn Stadtrat EU wenig bis nichts gebracht, dafür viel an Studien und technischem Aufwand gekostet. Unter den Benachteiligten sind (die Hauptachsen querenden) FußgängerInnen und RadlerInnen, die zunehmend wieder dazu gezwungen werden, ihre verknappte Grünphase per Knopfdruck anzufordern, was gerade für RadlerInnen oft beschwerlich und mit Verrenkungen verbunden ist. Auch das ist leider ein Stück mehr Autoverkehrspolitik, in die Graz zurückgefallen ist!


Kunsthaus Cafe
Susanne, 26.04.2015, 00:12
 Im Kunsthaus Cafe und im Museums Shop gibt es jede Menge Bücher über Fahrräder - denn es ist gerade in. Vor dem Cafe gibt es jetzt leider keine Fahrradparkplätze mehr. Schade, denn sonst hätt es mich vielleicht hineingezogen.


@ Tod eines Radfahrers - "Kleine" Nachtrag
Webmaster - 25.04.2015, 11:00
Inzwischen ist der Leserbrief von Karl Reiter doch veröffentlicht worden; sogar zwei mal am 22. und am 24.04. (als Wiedergutmachung?)


Graz braucht dringend Visionen für mehr Radverkehr
Karl Reiter - 24.04.2015, 08:22
 Mein persönliches Gefühl ist, dass der Radverkehr neben den anderen Verkehrsarten in Graz ein Mauerblümchendasein fristet (Es werden grad' 150 Mio. zur Autoverkehrsvermehrung im Süden von Graz verbaut, Straßenbahnerweiterung im Millionenbereich stehen an, aber im Radverkehr fehlen visionäre Ansätze komplett. Wenn man die inhaltlichen Beiträge in den sozialen Netzwerken liest, hat man das Gefühl, dass eine Menge Europäischer Städte massiv auf den Radverkehr setzt um ihre Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen.
Wenn ich lese, dass Kopenhagen gerade eine lange Radverkehrsbrücke in Betrieb genommen hat und sich sechs!!!!! weitere in Bau befinden, dass in Odense die Hauptdurchfahrtsstraße geschlossen wird um eine Radverkehrsachse zu installieren, dass Paris gerade 150 Mio. € in den Radverkehr investiert......beschleicht mich das Gefühl, dass Graz einen Visionsschub benötigt, um den Radverkehr wie in anderen EU Städten wieder nach vorne zu bringen.

Wie Copenhagenize zu einem Schlagwort zur Lebensqualitätsverbesserung durch Radverkehr geworden ist, könntet wir ja mit Edeggerize an unsere visionskräftige Vergangenheit anknüpfen. Potential wäre genug da – jede 2te Autofahrt ist kürzer als 5km!



Tod eines Radfahrers - Debatte im Leserforum der "Kleinen"
Karl Reiter - 15.04.2015, 10:23
 Da wird ein Radfahrer von einem Kfz Lenker getötet und im Leserforum
beginnt eine Welle der Kritik gegen Radfahrende. Völlig vergessen wird
da, dass der undisziplinierte Kfz Lenker fürchterliches Leid angerichtet
hat. Es ist leider so, dass es undisziplinierte Verkehrsteilnehmer gibt
und jene Undisziplinierten die im Auto sitzen den größeren Schaden
anrichten. Selten hört man, dass ein Radler einen Kfz Lenker zu Tode
fuhr. Das traurige Ereignis ist nicht dazu geeignet mit Beschimpfungen
gegen Radler zu beginnen, sondern wir sollten eher dazu übergehen gute
Bedingungen für den Radverkehr zu schaffen. In niederländischen und
dänischen Städten wurden großzügig Kfz Flächen in Radverkehrsflächen
umgewandelt und damit sichere Bedingungen für den Radverkehr geschaffen
und gleichzeitig die Lebensqualität in den Städten erhöht.
(als Leserbrief an "Kleinen Zeitung" geschickt, nicht veröffentlicht)


co2panzersperre
mhelmberger - 09.04.2015, 11:50
 guten tag, ich werde zum lendwirbel einen panzerigle am kunsthaus aufstellen. eine sozioökologische themat welde auf die belastung der luft mit feinstaub hinweisen soll. es befindet sich ein signallicht an der spitze welche bei erhöten feinstaubwerten wie ein polizeilicht in grün leuchtet.

daher meine frage, wo erfahre ich wie die feinstaubwerte in graz sind. bzw haben sie dafür ein messgerät,,

lg, matthias


Kopfverletzung an Autotür - Lebensgefahr RAD <---- 12 dm ----| TÜR
Johannes Muhr - 31.03.2015, 16:39
steiermark.orf.at/news/stories/2702723/ - Mit Fahrrad gegen Pkw-Tür - schwer verletzt

Mo 30.3.2015 16h15 Belgiergasse.

Das hätte tausende Male auch anderswo passieren können. Denn laufend sehe ich Radler ohne Anlass ihre Sicherheit vernachlässigend zu knapp an Stehzeugen vorbeiradeln.

Da Autos auf Fahrbahnen reihenweise abgestellt werden dürfen und Autolenker gelegentlich auch ohne Bedacht und Rücksicht die Tür (bis 1 m weit) öffnen, müssen Radler mit Überlebenswillen 1,20 m Abstand halten. Knapperes Vorbeifahren erfordert redutiertes Tempo und Kontrolle jedes Autos auf einen Insassen links, was bei nicht-transparenten Lieferwagen etc. gar nicht möglich ist.

www.radlobby.at/cms/index.php?id=129 - Abstand macht sicher: Die Radlobby Kampagne

Dass die Stadt Radstreifen mit durchgehender Linie unter 1,75 m Breite markiert, und damit Radler dazu drängt unsicher knapp an sich potentiell kantig öffnenden Autotüren vorbeizuradeln ist rückwärtsgerichtet. Dass Polizei eher Radler straft, die der Bedrängung durch Autoverkehr auch kreativ ausweichen, als Autler, die rücksichtslos Türen öffnen ist eine weitere Geschichte.

Ich weiss heute noch die Stelle, an der ich mit etwa 17 einer rasch aufgehenden Tür mit allergrösster Not knapp ausweichen konnte. Der achselzuckende Autler ohne Unrechtsbewusstsein blieb straffrei (Polizist: "Is wos passiert?"), doch ich hab draus gelernt und empfehle "1 Dutzend Dezimeter Door Distance".

Gegen steifes Blech mit 1000 kg Masse dahinter schützt auch kein Helm.




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