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Forum der ARGUS

Dieses "Forum" dient dem Austausch in Sachen Radverkehr und soll Platz für Feedback, Kritik und Anregungen zu allen Belangen des Radfahrens, insbesondere des Alltagsradelns, in Graz und der Steiermark bieten. Die Beiträge werden sofort online gestellt, dürfen jedoch keine Webadressen (Links) enthalten. Wir behalten uns vor, anonyme und nicht zum Thema gehörende Postings zu löschen. Bitte spezielle Anfragen an argus-stmk@gmx.at


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landwirtschaftliche Fahrzeuge - Abstand
rik baumann - 02.08.2015, 08:57
 Die Aktion für mehr seitlichen Abstand finde ich tatal wichtig.
Ich radle hauptsächlich im südöstlichen Österreich. Also sehr viel Verkehr durch Landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die Zeiten wo man mit dem Fahrrad einen Traktor überholt sind ja schon lange vorbei. Dafür überholt er mich mit Vollgas (nicht selten 70 kmh) mit einem Anhänger der 10-15t geladen hat und statt einer amtlichen Zulassung nur eine 15kmh Tafel montiert hat. Oder mit einem Bodenbearbeitungsgerät (4-5 Schar Wendepflug, Egge usw.) wo nur eine kleine Bodenwelle bereits ein seitliches Ausscheren von bis zu einem Meter verursachen kann. Ein seitlicher Abstand wird jedoch kaum berücksichtigt.
Die hohe Geschwindigkeit, unübersichtlichkeit des Straßenverlaufes (überall steht ja die Kukurzwüste), und die Weigerung wegen eines läpischen Radlers diese Masse (eben die 15 Tonnen) abzubremsen führen nicht selten zu sehr gefährlichen Situationen. Doch schon die Sogwirkung dieser Masse kann bei zu wenig Abstand zu einem Sturz füren.
Das beste daran ist. LW-Fahrzeuge haben nur ein Kennzeichen auf der Rückseite welches fast immer durch die höhe des Anhängers verdeckt wird!
Willkommen im Wilden Osten. Müssen die Radler hier eigentlich zu fahren?


@ Sperre Radweg R2 Raach
webmaster - 25.07.2015, 21:29
Die Auskunft des Radverkehrsbeauftragten lautete auf Anfrage: "Ist eine Baustelle der ÖBB (Hangsicherung / Stützmauersanierung) und sollte bis 29.7. abgeschlossen sein. FG & RF kommen mit Postenregelung durch (tagsüber Anhaltung mit kurzen Wartezeiten möglich), außerhalb der Arbeitszeiten kommt man immer durch."


Sperre Radweg R2 nördlich von Graz
Klaus Grabitzer - 23.07.2015, 09:48
 Seit 2 Tagen wird der Radweg zwischen Gösting und Raach täglich bis 18:00 gesperrt.
Es gibt keine Auskunft über Ausweichrouten. Die Sperre dauert wahrscheinlich bis Ende nächster Woche.
lg, Klaus


zuverlässig
rudi st. peter, 23.06.2015, 10:52
 Liebe Arguswebsite Betreuer/innen: die Wetterprognose ist stets äußerst zuverlässig, eine gute Partnerin bei Planung von Radtouren im Umfeld von Graz.
Danke, freundliche Grüße!


Grobfahrlässige Sorglosigkeit?!
rudi st. peter - 16.06.2015, 10:34
 Die Beispiele Schanzelgasse, der Friedensweg in St. Peter und überhaupt das häufige Parken auf Gehsteigen und Radwegen zeigt eine zumindest sorglose Einstellung dem Fahrradverkehr gegenüber. Hier in St. Peter hat man eine wichtige Verbindung zur Marburgerstraße unterbrochen, sodass über die sehr gefahrvolle und stark frequentierte St. Peter Hauptstraße gefahren werden muss. Zwischen Einmündung der Petrifelderstraße und der Schimautzkreuzung gibt es stadteinwärts auch keinen Radstreifen, Radler/innen sin den Autoverkehr einfach im Weg, vor allem Busse bringen Radler oft in gefährliche Situationen und nur ein Sprung auf den Gehsteig verhindert Verletzungen. Andere Städte haben Radweg beauftragte, die sich um eine Verbesserung der Sicherheit des Fahrradverkehrs kümmern.



Neue Baustelle Schanzelgasse
Johannes Fortmüller - 16.06.2015, 09:51
Und wieder einmal ist eine Baustelle eröffnet worden, ohne über mögliche Verkehrsprobleme und deren Lösung nachzudenken: Am Ende der Schanzelgasse, gegenüber des noch immer auf seine Sanierung wartenden Schanzelwirtes (und eines der ehemals schönsten Gastgärten von Graz), stehen nun regelmäßig LKW mit Anhänger, manchmal 2 Sattelzüge hintereinander, auf dem Radstreifen. Als wäre der Durchgang zum Leonhardplatz nicht schon eng genug.
Man müsste zumindest für die Zeit der Baustellenanlieferung die Einfahrt von MIV in die Schanzelgasse stoppen. So ist die Situation für Fußgänger wie Radfahrer zu gefährlich.


Radroutenänderung Göstingerstr.-Algersdorferstr.
georgf. - 15.06.2015, 19:44
 Hallo!

Bei der mit dem Rad oft benützten Route die Algersdorferstraße geradeaus in die Göstingerstr. Richtung Norden darf die Peter Tunner-Str. nicht mehr überquert werden. In der Gegenrichtung ist das Überqueren noch erlaubt.

Wir haben deshalb unlängst fast eine Anzeige bekommen. Der nette Polizist hat uns erklärt, dass diese Änderung schon seit 2 Monaten besteht, deshalb ist die Toleranzfrist vorbei. Da er uns geglaubt hat, dass wir die Änderung übersehen haben, hat er es bei der Aufklärung belassen.

lg!
georg


@ Freiw. Radfahrprüfung - auch theoretisch 2. Chance
Tina Panian - 12.06.2015, 14:08
Der LSR bestätigt, dass es dazu keine Regelung gibt. Die Wiederholung der theoretischen Prüfung ist möglich, muss allerdings von Schule bzw. KlassenlehrerIn durchgeführt werden. Dazu kann der Prüfungsbogen kopiert werden und mit dem (dann hoffentlich) positiven Ergebnis der Prüfung für die praktische Prüfung mitgenommen werden. Die Polizei behandelt diesen kopierten Prüfungsbogen (der nachgemachten Theorieprüfung) für die praktische Prüfung genau gleich wie den normalen Prüfungsbogen.

Wiederholungstermine für die praktische Prüfung werden von der Polizei angeboten.


Freiwillige Radfahrprüfung - Wiederholung nicht möglich?
Eveline, 12.06.2015, 14:05
Anscheinend ist es nicht möglich, die theoretische Fahrradprüfung zu wiederholen. Noch dazu entfällt mit dem Durchfallen bei der theoretischen Prüfung auch das Antreten bei der praktischen.
Fällt das Kind hingegen bei der praktischen Prüfung durch, so gibt es sehr wohl die Möglichkeit diese in der letzten Schulwoche zu wiederholen.
Ich halte diese Regelung für uns in keinster Weise nachvollziehbar. Im Fall meines Kindes stellt dieses "Nicht-Schaffen" eine wirkliche Enttäuschung dar und ist so nicht annehmbar.

Eveline


Ampelpolitik für Kfz
Roman Zweck - 25.05.2015, 23:10
Wie wir der "Kleinen" vom 22.05. entnehmen, hat die fragwürdige "Grüne-Welle"-Politik (für Kfz) des Herrn Stadtrat EU wenig bis nichts gebracht, dafür viel an Studien und technischem Aufwand gekostet. Unter den Benachteiligten sind (die Hauptachsen querenden) FußgängerInnen und RadlerInnen, die zunehmend wieder dazu gezwungen werden, ihre verknappte Grünphase per Knopfdruck anzufordern, was gerade für RadlerInnen oft beschwerlich und mit Verrenkungen verbunden ist. Auch das ist leider ein Stück mehr Autoverkehrspolitik, in die Graz zurückgefallen ist!


Kunsthaus Cafe
Susanne, 26.04.2015, 00:12
 Im Kunsthaus Cafe und im Museums Shop gibt es jede Menge Bücher über Fahrräder - denn es ist gerade in. Vor dem Cafe gibt es jetzt leider keine Fahrradparkplätze mehr. Schade, denn sonst hätt es mich vielleicht hineingezogen.


@ Tod eines Radfahrers - "Kleine" Nachtrag
Webmaster - 25.04.2015, 11:00
Inzwischen ist der Leserbrief von Karl Reiter doch veröffentlicht worden; sogar zwei mal am 22. und am 24.04. (als Wiedergutmachung?)


Graz braucht dringend Visionen für mehr Radverkehr
Karl Reiter - 24.04.2015, 08:22
 Mein persönliches Gefühl ist, dass der Radverkehr neben den anderen Verkehrsarten in Graz ein Mauerblümchendasein fristet (Es werden grad' 150 Mio. zur Autoverkehrsvermehrung im Süden von Graz verbaut, Straßenbahnerweiterung im Millionenbereich stehen an, aber im Radverkehr fehlen visionäre Ansätze komplett. Wenn man die inhaltlichen Beiträge in den sozialen Netzwerken liest, hat man das Gefühl, dass eine Menge Europäischer Städte massiv auf den Radverkehr setzt um ihre Verkehrsprobleme in den Griff zu bekommen.
Wenn ich lese, dass Kopenhagen gerade eine lange Radverkehrsbrücke in Betrieb genommen hat und sich sechs!!!!! weitere in Bau befinden, dass in Odense die Hauptdurchfahrtsstraße geschlossen wird um eine Radverkehrsachse zu installieren, dass Paris gerade 150 Mio. € in den Radverkehr investiert......beschleicht mich das Gefühl, dass Graz einen Visionsschub benötigt, um den Radverkehr wie in anderen EU Städten wieder nach vorne zu bringen.

Wie Copenhagenize zu einem Schlagwort zur Lebensqualitätsverbesserung durch Radverkehr geworden ist, könntet wir ja mit Edeggerize an unsere visionskräftige Vergangenheit anknüpfen. Potential wäre genug da – jede 2te Autofahrt ist kürzer als 5km!



Tod eines Radfahrers - Debatte im Leserforum der "Kleinen"
Karl Reiter - 15.04.2015, 10:23
 Da wird ein Radfahrer von einem Kfz Lenker getötet und im Leserforum
beginnt eine Welle der Kritik gegen Radfahrende. Völlig vergessen wird
da, dass der undisziplinierte Kfz Lenker fürchterliches Leid angerichtet
hat. Es ist leider so, dass es undisziplinierte Verkehrsteilnehmer gibt
und jene Undisziplinierten die im Auto sitzen den größeren Schaden
anrichten. Selten hört man, dass ein Radler einen Kfz Lenker zu Tode
fuhr. Das traurige Ereignis ist nicht dazu geeignet mit Beschimpfungen
gegen Radler zu beginnen, sondern wir sollten eher dazu übergehen gute
Bedingungen für den Radverkehr zu schaffen. In niederländischen und
dänischen Städten wurden großzügig Kfz Flächen in Radverkehrsflächen
umgewandelt und damit sichere Bedingungen für den Radverkehr geschaffen
und gleichzeitig die Lebensqualität in den Städten erhöht.
(als Leserbrief an "Kleinen Zeitung" geschickt, nicht veröffentlicht)


co2panzersperre
mhelmberger - 09.04.2015, 11:50
 guten tag, ich werde zum lendwirbel einen panzerigle am kunsthaus aufstellen. eine sozioökologische themat welde auf die belastung der luft mit feinstaub hinweisen soll. es befindet sich ein signallicht an der spitze welche bei erhöten feinstaubwerten wie ein polizeilicht in grün leuchtet.

daher meine frage, wo erfahre ich wie die feinstaubwerte in graz sind. bzw haben sie dafür ein messgerät,,

lg, matthias


Kopfverletzung an Autotür - Lebensgefahr RAD <---- 12 dm ----| TÜR
Johannes Muhr - 31.03.2015, 16:39
steiermark.orf.at/news/stories/2702723/ - Mit Fahrrad gegen Pkw-Tür - schwer verletzt

Mo 30.3.2015 16h15 Belgiergasse.

Das hätte tausende Male auch anderswo passieren können. Denn laufend sehe ich Radler ohne Anlass ihre Sicherheit vernachlässigend zu knapp an Stehzeugen vorbeiradeln.

Da Autos auf Fahrbahnen reihenweise abgestellt werden dürfen und Autolenker gelegentlich auch ohne Bedacht und Rücksicht die Tür (bis 1 m weit) öffnen, müssen Radler mit Überlebenswillen 1,20 m Abstand halten. Knapperes Vorbeifahren erfordert redutiertes Tempo und Kontrolle jedes Autos auf einen Insassen links, was bei nicht-transparenten Lieferwagen etc. gar nicht möglich ist.

www.radlobby.at/cms/index.php?id=129 - Abstand macht sicher: Die Radlobby Kampagne

Dass die Stadt Radstreifen mit durchgehender Linie unter 1,75 m Breite markiert, und damit Radler dazu drängt unsicher knapp an sich potentiell kantig öffnenden Autotüren vorbeizuradeln ist rückwärtsgerichtet. Dass Polizei eher Radler straft, die der Bedrängung durch Autoverkehr auch kreativ ausweichen, als Autler, die rücksichtslos Türen öffnen ist eine weitere Geschichte.

Ich weiss heute noch die Stelle, an der ich mit etwa 17 einer rasch aufgehenden Tür mit allergrösster Not knapp ausweichen konnte. Der achselzuckende Autler ohne Unrechtsbewusstsein blieb straffrei (Polizist: "Is wos passiert?"), doch ich hab draus gelernt und empfehle "1 Dutzend Dezimeter Door Distance".

Gegen steifes Blech mit 1000 kg Masse dahinter schützt auch kein Helm.


Mechaniker für 4 Stunden gesucht
Bernie Mandl - 13.03.2015, 09:45
 Ich bin Lehrer und suche für Donnerstag den 26. März einen Fahrradmechaniker von 9:30 Uhr bis 13:00 Uhr, der gegen Bezahlung in die Sportmittelschule Bruckner kommt, und mit ein paar Kindern die hier lagernden kaputten Räder (3-4) wieder auf Vordermann bringt. Das Werkzeug und Pumpe wäre bitte mitzubringen. Bitte um Anruf an 0699 11930653 oder Email. Vielen Dank.


1 km Sperrzaun mitten in der Stadt
Erwin Lauppert - 12.02.2015, 12:56
Festungsbau TU Inffeldgasse: Dem Unverständnis der Grazer Stadtplanung und dem "Eifer" der TU (oder der BIG) verdanken wir einen 850 Meter langen Sperrzaun etwa zwischen den Bezirken Jakomini Ost und St. Peter nahe der Brucknerstraße. Eine "originelle" Visitenkarte für eine Universität, die auch Städteplanung lehrt in einer "Stadt der kurzen Wege“. Ganz zu verstehen ist das nicht. Von der anderen Seite kann jedermann aufs TU-Gelände, es wimmelt dort von TU-Besuchern, abgestellten Autos und Fahrrädern.
Es ist verständlich, dass sich die TU vor Haftung bei Unfällen schützen möchte. Doch unter verständigen Menschen, TU bzw. BIG und Stadt, müsste doch eine Lösung erzielt werden können. Schließlich ist das Gelände, wie immer die juristischen Konstruktionen lauten mögen, letzten Endes nicht Privatbesitz der TU oder BIG, sondern gehört der Bevölkerung, der es auch dienen sollte.


Pendeln Bruck-Graz, Beleuchtung und Pedelec
Harald Eykelen - 06.02.2015, 19:06
 Ich habe den Eindruck, Ihr beschränkt Euch zu viel auf Graz-City.
Ich wohne in Judendorf und fahre sowohl regelmäßig nach Graz-Nord als auch nach Bruck an der Mur.

Richtung Graz-Nord, genauer SN bzw. Andritz, ist die Radanbindung eine Frechheit. Nicht nur, dass mir mit voll beladenem Rad die Schiebestrecke an der SN verwehrt bleibt und ich deshalb da einen Umweg (zurück über die stark befahrene Hauptstraße) fahren muss, kommt man nach Gratkorn bzw. Andritz auch nicht, da auch über die dortige Murbrücke nur eine Schiebestrecke über die Treppe besteht. Da gibt es dringendst Nachholbedarf für eine vernünftige Lösung. Ich jedenfalls fahre da inzwischen lieber wieder mit dem Auto oder benutze fallweise schlicht den Autobahnzubringer. Unangenehm zu fahren, aber mit einem flotten Pedelec die schnellste Strecke.

Der Radweg nach Bruck, ausgeschildert als R2, ist ebenfalls auf Grund teilweiser Beschaffenheit als Schotterpiste sowie nicht vorhandener Reinigung in der kalten Jahreshälfte nicht wirklich nutzbar und doch etliche Kilometer länger, so dass ich hier auf die Straße ausweichen muss - zum Glück ist hier wenig Verkehr.

Zum kritischen Beitrag über Beleuchtung weiter unten: wenn man mit höheren Geschwindigkeiten, also deutlich jenseits der 20km/h unterwegs ist, bleibt einem kaum etwas anderes übrig, als einen viel zu starken Scheinwerfer zu nehmen und diesen zu hoch einzustellen, so dass er weiter nach vorn leuchtet, denn sonst sieht man schlicht und ergreifend die auf dem Weg liegenden Hindernisse und durch Wurzeln u.ä. gesprengten Asfalt nicht rechtzeitig. Als Pendler erhebe ich da schon den Anspruch, möglichst flott vorwärts zu kommen, sonst bleibt als Alternative nur das Auto.

Und in Sachen Pedelec fehlt gerade für Pendler ein Fahrzeug, wie es in Deutschland und der Schwiz als S-Pedelec bekannt ist, also elektrische Unterstützung bis 45km/h mit Zulassung als Leichtmofa, natürlich inkl. Kennzeichen. Ich habe inzwischen den Eindruck erhalten, dass da von verschiedenen Seiten aktiv dagegen gearbeitet wird. Warum?


Beratung im BBW Frankfurt (Oder)
Marchewski - 23.01.2015, 10:13
 Werter Herr Pauer, das Zusammentreffen mit Ihnen war ein Glück für mich, denn ich habe konkrete Vorstellungen zum anstehenden E-Bike Kauf entwickeln können. Am 28.1. fahre ich zum Stadler nach Berlin, treffe mich noch mit einem Freund und dann werde ich mich entscheiden. Gruß L. Marchewski


ÖBB-Tarife 2015: Radfahrer benachteiligt
B. Salcher, 14.01.2015, 16:50
http://derstandard.at/2000010326913/Benachteiligungen-fuer-Radfahrer-bei-den-OeBB
Seit der Tarifumstellung ist die Radmitnahme teils doppelt so teuer, auch bei den Strecken gibt es Nachteile.


zu hoch eingestellte Fahrradscheinwerfer
B. Salcher, 11.12.2014, 07:30
Ich bin seit Langem das ganze Jahr über, und oft bei Dunkelheit mit dem Rad am Murradweg unterwegs. Dabei fällt mir verstärkt folgende Problematik auf: Immer mehr Fahrräder verfügen bereits über leistungsfähige LED-Scheinwerfer, die die Fahrbahn sehr gut ausleuchten. Leider ergibt sich dadurch ein neues Problem, das mit den alten „Funzeln“ noch kein Thema war: Die starken Scheinwerfer an den Fahrrädern sind oft viel zu hoch eingestellt, so dass sie sehr hell nicht nur auf die Fahrbahn, sondern auch in die Augen der entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer leuchten und diese stark blenden. Vielleicht könnte ARGUS bei den regelmäßig durchgeführten Lichtaktionen vermehrt auch auf die korrekte (niedrige) Einstellung der Scheinwerfer achten bzw. auf dieses Problem aufmerksam machen?


Veranstaltungen am Tummelplatz
Ingrid Tieber - 27.11.2014, 12:56
 Mehrmals im Jahr wird in Graz der Tummelplatz gesperrt "Radfahrer bitte absteigen". Die Radwegsperren zugunsten der Christbaumverkäufer wurden abgestellt. Vielleicht könnte man auch die regelmäßigen Sperren auf dieser Radroute beheben.


Verbrennungsmotorisierung und Fitnessstudio
Johannes Muhr - 18.11.2014, 08:19
Einem Burschen, der zwei Fahrräder durch die Eggenberger Unterführung schob hab ich eines davon Richtung Bahnhof abgenommen, damit er radeln darf. Als Inline-Skater erlaubt mir ja der Gesetzgeber das Schieben. (Schmunzelnd haben wir uns über die Menschen verständigt, die hier in der beleuchteten Auslage des Fitnesszentrums vereinzelt (im doppelten Wortsinn) mit zugestoppelten Ohren Laufbänder treten, ohne vom Fleck zu kommen.) Er bereitet so seinem Freund das Vergnügen, gleich ab Bahnankunft zu radeln und stellt sich selbst als mit Fahrzeugtechnik Befasster heraus. Der Firmenname "AVL" auf seinem coolen schwarzen Sweatshirt bedeutet in erster Linie: Verbrennungsmotorentwicklung.

Nun lese ich, dass ein 15-Jähriger - seinerzeit durfte man erst ab 16 - per Moped vom Weg zum Fitnesszentrum irgendwo in der Steiermark abkam und den Tod fand. orf.at/#/stories/2254146/ Für die Betroffenen tragisch. - Erlaubt ist, darüber nachzudenken, wie effizient Radfahren und ähnliches Rollen per Muskelkraft ist: Verbrennt wenig Nährstoffe, die viel Sonnenenergie enthalten und schafft Fitness und Geschicklichkeit so ganz neben dem Erledigen von Transportbedarf und Ortsveränderung ...


Bericht: Gratkorn Radwege
Johann Murauer - 08.11.2014, 14:23
 Ich würde einmal vor der eigenen Tür kehren!!!!!!!!!!!
Radfahrer fahren gegen die Fahrtrichtung(Ortsdurchfahrt)
Fahren am Gehsteig(Dr Karl Rennerstr.,Spar, Handl Kontidorei)
Fahren am Zebrastreifen ohne Radweg(Pennykreisverkehr)
Ausrüstung von Fahrrädern!!!!
Es wäre auch gut wenn Ihr die Radfahrer in die STVOeinweisen würdet(Verkehrszeichen, Radweg,Zebrastreifen,Gemeinsame Benützung)
Gruß:
Johann Murauer


ÖBB vs. Klapprad
Axel Berger - 03.11.2014, 10:22
Hallo Radler,
auf fb habt hr um Erfahrungsberichte zu dem Thema gebeten, ich hab einen aktuellen anzubieten.
Meine Frau wollte neulich mit dem Railjet von Leoben nach Graz fahren. Dort wollte sie der Zugbegleiter nicht mit dem komplett gefalteten Rad (ein kleines 16" Rad) einsteigen lassen.
Laut seinen Aussagen müsste das Rad in einer Tasche verpackt sein, was natürlich niemand mit hat. Auch eine Mutter mit Kinderwagen wollte er nicht in den Zug lassen, da es dafür einen speziellen Wagon gibt. Schlussendlich konnten beide mitfahren, weil er plötzlich eilig anderswo gebraucht wurde und mürrisch so was ähnliches wie eine Zustimmung gemurmelt hatte.
Der Zug hatte übrigens keinen Zwischenhalt und war auch nur spärlich besetzt.
Ich finde es super, dass ihr euch dem Thema annehmen wollt!
Liebe Grüße und eine schöne Woche,
Axel Berger


Ohne Blech in die Stratosphäre: Leichter + Höher + Wärmer
Johannes Muhr oooo/ - 25.10.2014, 10:02
Ganz ohne Kapsel hat es der hebende Helium-Ballon einfach leichter. Entsprechend höher ist er aufgestiegen: 41 km. Kein Blechgehäuse hat den 57-jährigen eingeschränkt, so war ihm dank Körperbewegung auch wärmer. Der Überschallknall nach dem Absprung wurde sogar von Menschen in der Nähe gehört.

Weniger Alublech - ob für Getränk oder Fahrzeug - und schon gelingt das Unternehmen Stratosphärensprung mit weniger Mediengetöse leiser, sanfter und sogar flotter.

Es ist wie ein Gleichnis, das dafür spricht, für Bewegung am Boden genauso Muskelkraft zu benutzen und sich nicht mit einer Blechhülle zu umgeben.

orf.at/stories/2251047


@Jahngasse
Traugott Schiffmann - 02.10.2014, 11:31
Jahngassen-Sperre wurde schon vor 20 Jahren gefordert, damals gab es eine Demo der Naturschützer. Unter Rücker wieder aufgegriffen und fast umgesetzt, leider nur fast, nunmehr - unter Blau-Blau im Verkehrsressorts von Stadt und Land - wieder verworfen. Schade.



Die Lane Lights
BenHemmens - 30.09.2014, 18:45
wie in CvH sind aber ein totaler Flop. Die Autos bleiben nicht deswegen stehen, wer sich darauf verlässt, begibt sich in Gefahr.

An sich müsste man die Kreuzungssituation rechtwinkliger gestalten. Dafür müsste man in den Park eingreifen.

Es wäre leichter, die Jahngasse für den Autoverkehr einfach zu sperren.


Radüberfahrt Jahngasse
Peter Graber - 02.09.2014, 10:37
Dass mit dem Autolandesrat kein Konsens in Sachen Umbau Kreuzung Wickenburggasse/Grabenstraße möglich ist, muss man als Radfahrer auf einem der stärkstbefahrenen Radwege offensichtlich als gegeben hinnehmen. Aber warum ist keine Umgestaltung der Radüberfahrt Jahngasse möglich?
Durch das "Vorrang geben" muss ein Radfahrer Richtung Geidorfplatz den Kopf nach hinten drehen, um einem schnelleren Autofahrer Vorrang zu geben. Wer selbst radfährt, weiß dass durch das Umdrehen oft die Spur nicht gehalten wird, sodass man für entgegenkommende Radfahrer zur Gefahr wird, zumal der Radweg dort sowieso schmal bemessen ist, fast einen 90° Knick macht und durch entgegenkommende Radfahrer durch die hohe Gehsteigkante eine Engstelle besteht. Der Autofahrer hat dagegen freien Blick auf sich der Radfahrüberfahrt nähernde Radfahrer.
Angeblich stellen ja vor allem vom Geidorfplatz kommende Radfahrer, die durch den Baum verdeckt werden, eine Gefahr dar. Jeder sich nähernde Radfahrer wird egal bei welchem Tempo vor dem Baum wahrgenommen. Die einzigen Verkehrsteilnehmer die möglicherweise länger verdeckt werden, sind Fußgänger, für die die Autofahrer aber stehen bleiben müssen!
Selbst wenn es Wahrnehmungsprobleme geben sollte, könnte man durch Annäherungssensoren und in die Straße eingelassene Blinklichter Autofahrer auf sich nähernde Radfahrer/Fußgänger aufmerksam machen. (wie Ecke Conrad-von-Hötzendorf-Straße/Adolf-Kolping-Gasse)
Im Übrigen ist hier http://www.verkehr.steiermark.at/cms/dokumente/10554022_15914779/229acd3f/richtlinien_radfahranlagen.pdf nachzulesen: "Bei Radfahrerüberfahrten darf für den Radfahrer kein Vorrangzeichen „Vorrang geben” bzw. „Halt”
angebracht werden."
Vielleicht sollte dahingehend eine Änderung der dortigen Situation angestrebt werden.
In Graz, mit seinem "Bekenntnis zur sanften Mobilität" und den "Verkehrspolitischen Leitlinien 2020", wird bei dieser Sache wohl eher ein Radwegende-Schild das "Vorrang geben" ersetzen, als eine Lösung für den Radverkehr zu finden.

Handelte es sich um eine Kreuzung für den MIV, wäre der Baum wohl schon längst gefallen.




Hindernisse nach Straßensanierungen
Peter Graber - 02.09.2014, 09:34
 Warum "passiert" es bei fast jeder Baustelle, dass für Radfahrer neue Kanten "kreiert" werden. Neuestes Beispiel am Geidorfplatz, wo Richtung Glacis für die Radfahrer eine mehrere cm hohe Kante entstanden ist (die inzwischen notdürftig mit Asphalt aufgeschüttet wurde), statt dass man von vorn herein versucht Radwege möglichst eben zu gestalten. Inzwischen muss man von einem Vorsatz der Stadt Graz ausgehen die sanfte Mobilität zu ver- und behindern. Genauso bei diversen Radwegkonstruktionen, wo man als Radfahrer über eine Kante rumpeln muss und daneben für Fußgänger sehr wohl eine Abschrägung möglich ist. Wie von der Metahofgasse Richtung Europaplatz, der Straßenbahnquerung bei der Ecke Waagner-Biro-Straße/Eggenbergerstraße (okay dort rumpelt aus verständlichen Gründen sowieso kaum jemand rauf und runter), bei der Sanierung der Straßenbahngleise bei der Wickenburggasse hat man zur Sicherheit auch die Kanten belassen. Bei der Ampel Neubaugasse hat man es geschafft, dass jetzt ein Teil der Fußgänger vorn und einer hinten steht und man als Radfahrer auch noch über Regenrinne und Kanaldeckel rumpeln darf. In Graz klingen Bauvorhaben, wo "für die Radfahrer wird ein Radweg errichtet" steht, eher nach einer Drohung. (Ich *freu* mich schon auf die 7er Verlängerung/Riesplatzumbau)
Kein Wunder, dass viele Radfahrer lieber Straßen und Gehwege benutzen, weil dort alles ebener und radschonender errichtet wird als auf Radwegen.


Hinweise bei Baustellen
Peter Graber, 04.07.2014, 11:29
Für die Baustelle am Glacis werden für die Autofahrer schon am anderen Ende der Stadt Schilder aufgestellt. Für Radfahrer wie Fußgänger werden Geh- und Radwege einfach abgesperrt ohne Hinweise, Umleitungen und sonstiges.
Bei der Drückampel Zinzendorfgasse gibt es offiziell vorgesehen einen 1m breiten grobschottrigen Streifen , der für Fußgänger und Radfahrer in beiden Richtungen vorgesehen ist, auf dem man (eigentlich eher Frauen mit höheren Absätzen oder auch Leute mit Gehhilfen) nur schwer gehen kann. Für Autofahrer würde wegen Lackkratzergefahr selbstverständlich sofort provisorisch drüber asphaltiert, wie man daneben ja sieht.
In der Körösistraße wird auf 100m der Geh- und Radweg aufgegraben. Das einzige Hinweisschild sind direkt am Bauzaun montierte Schilder, die aber wenn überhaupt nur für Fußgänger eine Hilfe sind.
Von den kleinen unzähligen Baustellen will ich gar nicht reden, wo maximal ein idiotisches "Radfahrer bitte absteigen"-Schild steht, was am Gehweg höchstens zu einer zusätzlichen Verengung führt (Rad neben her schieben) oder wo man teilweise über 15-20cm hohe Kanten auf die Fahrbahn ausweichen soll ohne asphaltierte Rampe - bei Autofahrern wäre das auch bei 3cm hohen Kanten selbstverständlich.
Nachdem es vorher keine Hinweise gibt, steht man dann unmittelbar davor, sodass dann ältere Personen oder Eltern mit Kindern im Sitz oder gar im Anhänger sich rauf und runterquälen dürfen.




Radabstellmöglichkeiten Murpark
Herwig Proske - 13.06.2014, 15:49
Seit der Errichtung der S-Bahn Haltestelle Murpark ist es durchaus auch für RadfahrerInnen interessant, durch die kombinierte Nutzung von Rad und S-Bahn z.B. zum Hauptbahnhof zu gelangen. Bisher gab es zumindest die Möglichkeit, ein Fahrrad im Bereich des Einkaufscenters abzustellen und durch einen kurzen Fußweg die Haltestelle zu erreichen. Seit der Errichtung der neuen Radgarage besteht diese Möglichkeit leider nur mehr wochentags und bis 20 Uhr - weil die Radgarage außerhalb der Öffnungszeiten der Geschäfte abgesperrt ist. Die Abstellmöglichkeiten im Freien wurden komplett aufgelassen. Jetzt ist mir natürlich schon bewusst, dass der Betreiber des Einkaufscenters kein Interesse daran hat, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder für die Benützer des ÖV anzubieten. Aber vielleicht gibt es ja im Bereich der S-Bahn Haltestelle eine Lösung?


@ Kanaldeckel-Falle - behoben
Kerstin Hingerl - 26.05.2014, 13:46
Bin heute schon grinsend an den Kanaldeckeln vorbei gefahren. Ist alles schon geschehen!
Ganz lieben Dank!!!!!!!!!
Dass mit "zwischen den Schienen fahren" weiß ich eh, nur eben bei Kindern ist es nicht immer leicht und wenn dann die Autos überholen bleiben sie lieber rechts.


@ Kanaldeckel-Falle
Webmaster, 23.05.2014, 09:15
 Antwort vom Radverkehrsbeauftragten Helmut Spinka: "Der Kanalbetrieb wird eine Verbesserung der Deckel an beiden großen Einlaufschächten vor der Krzg. durchführen. Trotzdem würde ich dort empfehlen, sicherheitshalber zwischen den Schienen zu fahren."


ACHTUNG FALLE-KANALDECKEL
Kerstin Hingerl - 16.05.2014, 09:35
 In der Münzgrabenstraße stadteinwärts, kurz vor der Kreuzung Steyrergasse sind 2 eckige Kanaldeckel mit BREITEN Rillen in Längsrichtung (Fahrtrichtung) einggebaut.
Wenn man kein Mountainbike mit extrabreiten Reifen hat ist ein Sturz dort vorprogrammiert.
Meine Kinder haben´s gerade noch geschfft kurz vorher die Spur über die Schienen zu wechseln, ansonsten wäre das eine Todesfalle gewesen!!!
Eine Anruf- und Verbindungsodyssee bei der Holding Graz hat auch nichts genützt.
Vielleicht könnt ihr ja was bewirken.
LG Kerstin




Regentropfen
Johannes Muhr - 07.05.2014, 08:35
Laut kürzlicher Ankündigung sollen einige wenige Polizisten im niederschlagsarmen Graz Mai bis Ende August 2014 dienstlich radfahren. War es im Vorjahr nicht wenigstens ein Monat länger gewesen?

Bis Donauquelle und Bodensee kam ich von März bis Oktober ganz gut mit gelegentlichem Regen zurecht. Muskelkraft wärmt ja. - Damals vor Laptop und Mobiltelefon war ja nur Papier vor Wasser zu schützen: Adressenlisten, Aufträge, Zeichnungen für Inserate und Landkartenkorrekturen und die Radtourenbücher selbst, die buchhandelsfrisch ankommen mussten. Goretex-Jacke, Kapuze und Telefonzelle gab es ja schon, auch NiCd-Akku und Halogenlicht ...


Zur Notiz "Stra0enamt befiehlt/empfiehlt ...Brandstettergasse
erwin lauppert - 25.04.2014, 19:21
Die Gasse war vom 12. bzw.14. bis 17.4. auch für Radfahrer gesperrt. Herr Stadtrat Eustacchio teilte mir dazu mit:
Die kurzfristig verfügte Ausweichroute wurde durch einen
Irrtum in dieser Form verfügt.


Radfahrprüfung für Kinder vom ÖAMTC?
Markus - 23.04.2014, 23:25
 Ich dachte, ich sehe nicht richtig, als mir mein Sohn heute die Fibel für die Radfahrprüfung zeigte: in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC. Das heißt, Autofahrer erklären uns, wie man Rad fährt - gehts noch? Und kurz durchgeblättert, wie erwartet auf Seite 13 "mein Tip - wenn Du unsicher bist, steig ab und schieb dein Rad" - (und steig am Besten nie wieder auf) Dreißig Seiten über Pflichten von Radfahrern, kein Wort über deren Rechte, über spezielle Gefahren, alles aus Sicht des Autofahrers geschrieben.
Wer weiß etwas über Alternativen zu diesem Mist bzw. Ideen, was man dagegen unternehmen kann?



@ Straßenamt empfiehlt
webmaster - 19.04.2014, 12:59
Ergänzung: Am 18.04. war die Hans-Brandstetter-Gasse für RadlerInnen offen.


Straßenamt befiehlt: 1 km Umweg für Radfahrer
erwin lauppert - 17.04.2014, 20:58
Wegen Bauarbeiten am Waltendorfer Gürtel/Koßgasse fährt der 64er Richtung LKH eine Woche durch die H. Brandstetter-Gasse, alle Viertelstunden einmal. Flugs sperrt das Straßenamt die Gasse für Radfahrer überhaupt. Da Herr Stadtrat Eustacchio und sein Straßenamt auch die Friedensgasse total gesperrt halten – laut Volksanwaltschaft wider Gesetz und Recht, schlicht schikanös – ergibt sich daraus hin und zurück ein Umweg von rund 1100 m.

Was das Straßenamt zu dieser Radikalmaßnahme bewogen hat, bleibt im Dunkeln.. Sonst fahren dort auch immer wieder LKW, ohne dass jemand besondere Schutzmaßnahmen je für notwendig gehalten hätte; auf zahlreichen Straßen im Grazer Stadtgebiet müssen Verkehrsteilnehmer bei Begegnung mit Autobussen stehen bleiben, zur Seite oder zurückschieben, alles ohne viel Aufhebens. Nur in der Brandstettergasse soll das nicht gehen? Da reicht nicht einmal das Verkehrsschild "Wartepflicht bei Gegenverkehr"? Die einzig plausible Erklärung: Radfahrer zählen für das Amt einfach nicht, die sollen ruhig Umwege machen oder ihre Räder schieben.

Nun kann man natürlich sagen, wozu die Aufregung, es hält sich ohnedies niemand an derart scharf-, tief- oder schwachsinnige Verbote. Das mag sein. Doch bewirkt das Amt mit solch unsinnigen Verboten, dass dann auch wichtige Verbote nicht mehr beachtet werden.




Mario - 12.04.2014, 02:28
 Ich fahre nicht auf Gehsteigen!
Ich fahre nicht gegen die Einbahn!
Ich fahre nicht auf Schutzwegen!
Ich fahre nicht bei Rot!
Ich fahre nicht ohne Beleuchtung im Dunkeln!
Ich mißachte nicht den Rechtsvorrang!

Und drum werde ich auch nicht bestraft. Anstänkern lassen muss ich mich aber natürlich trotzdem, von den Dauerjammeranten mit ihrem ständigen beleidigten "Alle Radfahrer sind so böse"-Gejammer. Niemand wird unserem Verkehrssystem so verhätschelt wie die Autofahrer, und niemand jammert so viel wie die Autofahrer.


@ Bestrafter ...
Veloblitzer - 11.04.2014, 15:28
... mein Beileid! Mein Tipp: Umsteigen! 


Und dennoch werde ich bestraft.....
Franz, 10.04.2014, 18:02
Ich fahre nicht auf Gehsteigen!
Ich fahre nicht gegen die Einbahn!
Ich fahre nicht auf Schutzwegen!
Ich fahre nicht bei Rot!
Ich fahre nicht ohne Beleuchtung im Dunkeln!
Ich mißachte nicht den Rechtsvorrang!

Und dennoch werde ich bestraft!
Warum? Weil sie wieder mal auf der Lauer gelegen sind, die Polizisten, und ich mit 35 statt 30 mit dem AUTO unterwegs war, in der Lagergasse/Großmarkstraße!!
Das ist ja viel gefährlicher als die oben angeführten "Radlersünden".
Und außerdem ist es offensichtlich einfacher eine Anzeige zu schreiben als mit kratzborstigen RadlerInnen zu diskutieren ...



Weder Law noch Order
erwin lauppert - 03.04.2014, 21:05
 Stadtrat Eustacchio: Verwaltungsmissstand schikanöse Totalsperre der Friedensgasse bleibt.

Die Friedensgasse (Petersgasse – Einkaufszentrum Plüddemanngasse) ist seit November 2012 gesperrt, wegen Baustellenverkehrs. . Eine i.w. fünf Meter breite Straße für Fußgänger und Radfahrer zu sperren, weil dort im Schnitt etwa jeden zweiten Tag ein schwerer Laster fährt, ist ziemlich einmalig – Baustellenverkehr gibt es auf zahllosen Straßen, die auch nicht breiter sind. Das lässt sich eher in die Rubrik Schikane gegen als Sorge um schwache Verkehrsteilnehmer einordnen. Völlig abwegig wäre es, die Straße aus dem Titel „Verkehrssicherheit“ auch außerhalb der täglichen Bauarbeitszeit zu sperren, Darum hat der Stadtsenat auch die Freigabe abends und an Wochenende angeordnet. Das Straßenamt hat das ignoriert und den Weg ständig sperren lassen. Das ist ein Verwaltungsmissstand, sagt dazu die Volksanwaltschaft.

Doch unseren zuständigen Stadtrat Mario Eustacchio und sein Straßenamt beeindrucken weder Stadtsenat noch Volksanwalt: Sie halten die Totalsperre aufrecht. Und gefährden damit noch (indirekt ) Radfahrer. Denn die drängen sie so ins gefährliche Verkehrsgewühl der Plüddemanngasse.


Ob da Nachschulung reicht?
Roman Zweck - 18.03.2014, 14:07
  Am 18.03. vor dem Grazer Straflandesgericht: Pkw-Lenker übersah - vorschiftsmäßig beleuchteten - Radler. Dieser starb im Straßengraben, der Autofahrer fuhr davon. Obwohl er am Nachmittag zuvor sechs Bier getrunken hatte, wurde eine nur geringfügige Alkoholisierung errechnet und der Autolenker kam mit einer bedingten Freiheitsstrafe davon.
Ob da eine Nachschulung reicht? Wäre jedenfalls für Richter, StA und Gutachterin dringend zu empfehlen!



Bitte Nachschulungen anbieten!
Harald Neuhauser, 18.03.2014, 13:58
Einbahn missachtet: Radler schwer verletzt

Im Grazer Bezirk St. Leonhard ist am Montag ein Radfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw schwer verletzt worden. Der Radler hatte die Einbahn missachtet.

Der Pkw war gegen 11.50 Uhr in der Schützenhofgasse unterwegs und wollte in die Naglergasse einbiegen - zur selben Zeit fuhr ein Radfahrer gegen die Einbahn in die Schützenhofgasse und kollidierte mit dem Pkw.

Der Radler kam zu Sturz erlitt dabei schwere Verletzungen; er wurde vom Roten Kreuz ins LKH Graz eingeliefert. Der Pkw-Lenker blieb unverletzt.



Rad+Zug: Minus
Bernhard Salcher, 17.03.2014, 12:04
Um 22:24 fährt täglich ein Nachtzug von Graz über Innsbruck, Feldkirch nach Zürich. Mit Verwunderung habe ich bemerkt, dass dort nun die Fahrradmitnahme nicht mehr möglich ist.
Auch im Railjet von Graz nach Wien kann man nach wie vor (März 2014) keine Fahrräder mitnehmen, obwohl die schrittweise Einführung ab Frühjahr 2013 angekündigt war (siehe http://graz.radln.net/cms/beitrag/11705648/77274123/).


@rudi.st.peter
Kuriso, 13.03.2014, 07:38
 Bitte schreib dem Grazer Radverkehrsbeauftragten unter helmut.spinka@stadt.graz.at. Vielleicht ist er dankbar für die Anregung - oder zumindest sollte er dir sagen können was los ist und warum.


Korrektur Pfaffgasse
rudi.st.peter - 28.02.2014, 18:30
 Geografisch falsch: Radweg könnte parallel nördlich der Dr. Pfaffgasse v. d. St. Peter Hauptstraße entlang der Zufahrt zur neuen Siedlung zum Petersbach geführt werden - wenn, ja wenn die Stadtverwaltung guten Willens wäre. Besser wär halt am Westrand des Grundstückes, mit dessen Eigentümer die Verhandlungen gescheitert sind. Neuverhandlungen mit klugen Verhandlern könnten zielführend sein...




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