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Forum der ARGUS

Dieses "Forum" dient dem Austausch in Sachen Radverkehr und soll Platz für Feedback, Kritik und Anregungen zu allen Belangen des Radfahrens, insbesondere des Alltagsradelns, in Graz und der Steiermark bieten. Die Beiträge werden sofort online gestellt, dürfen jedoch keine Webadressen (Links) enthalten. Wir behalten uns vor, anonyme und nicht zum Thema gehörende Postings zu löschen. Bitte spezielle Anfragen an argus-stmk@gmx.at


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co2panzersperre
mhelmberger - 09.04.2015, 11:50
 guten tag, ich werde zum lendwirbel einen panzerigle am kunsthaus aufstellen. eine sozioökologische themat welde auf die belastung der luft mit feinstaub hinweisen soll. es befindet sich ein signallicht an der spitze welche bei erhöten feinstaubwerten wie ein polizeilicht in grün leuchtet.

daher meine frage, wo erfahre ich wie die feinstaubwerte in graz sind. bzw haben sie dafür ein messgerät,,

lg, matthias


Kopfverletzung an Autotür - Lebensgefahr RAD <---- 12 dm ----| TÜR
Johannes Muhr - 31.03.2015, 16:39
steiermark.orf.at/news/stories/2702723/ - Mit Fahrrad gegen Pkw-Tür - schwer verletzt

Mo 30.3.2015 16h15 Belgiergasse.

Das hätte tausende Male auch anderswo passieren können. Denn laufend sehe ich Radler ohne Anlass ihre Sicherheit vernachlässigend zu knapp an Stehzeugen vorbeiradeln.

Da Autos auf Fahrbahnen reihenweise abgestellt werden dürfen und Autolenker gelegentlich auch ohne Bedacht und Rücksicht die Tür (bis 1 m weit) öffnen, müssen Radler mit Überlebenswillen 1,20 m Abstand halten. Knapperes Vorbeifahren erfordert redutiertes Tempo und Kontrolle jedes Autos auf einen Insassen links, was bei nicht-transparenten Lieferwagen etc. gar nicht möglich ist.

www.radlobby.at/cms/index.php?id=129 - Abstand macht sicher: Die Radlobby Kampagne

Dass die Stadt Radstreifen mit durchgehender Linie unter 1,75 m Breite markiert, und damit Radler dazu drängt unsicher knapp an sich potentiell kantig öffnenden Autotüren vorbeizuradeln ist rückwärtsgerichtet. Dass Polizei eher Radler straft, die der Bedrängung durch Autoverkehr auch kreativ ausweichen, als Autler, die rücksichtslos Türen öffnen ist eine weitere Geschichte.

Ich weiss heute noch die Stelle, an der ich mit etwa 17 einer rasch aufgehenden Tür mit allergrösster Not knapp ausweichen konnte. Der achselzuckende Autler ohne Unrechtsbewusstsein blieb straffrei (Polizist: "Is wos passiert?"), doch ich hab draus gelernt und empfehle "1 Dutzend Dezimeter Door Distance".

Gegen steifes Blech mit 1000 kg Masse dahinter schützt auch kein Helm.


Mechaniker für 4 Stunden gesucht
Bernie Mandl - 13.03.2015, 09:45
 Ich bin Lehrer und suche für Donnerstag den 26. März einen Fahrradmechaniker von 9:30 Uhr bis 13:00 Uhr, der gegen Bezahlung in die Sportmittelschule Bruckner kommt, und mit ein paar Kindern die hier lagernden kaputten Räder (3-4) wieder auf Vordermann bringt. Das Werkzeug und Pumpe wäre bitte mitzubringen. Bitte um Anruf an 0699 11930653 oder Email. Vielen Dank.


1 km Sperrzaun mitten in der Stadt
Erwin Lauppert - 12.02.2015, 12:56
Festungsbau TU Inffeldgasse: Dem Unverständnis der Grazer Stadtplanung und dem "Eifer" der TU (oder der BIG) verdanken wir einen 850 Meter langen Sperrzaun etwa zwischen den Bezirken Jakomini Ost und St. Peter nahe der Brucknerstraße. Eine "originelle" Visitenkarte für eine Universität, die auch Städteplanung lehrt in einer "Stadt der kurzen Wege“. Ganz zu verstehen ist das nicht. Von der anderen Seite kann jedermann aufs TU-Gelände, es wimmelt dort von TU-Besuchern, abgestellten Autos und Fahrrädern.
Es ist verständlich, dass sich die TU vor Haftung bei Unfällen schützen möchte. Doch unter verständigen Menschen, TU bzw. BIG und Stadt, müsste doch eine Lösung erzielt werden können. Schließlich ist das Gelände, wie immer die juristischen Konstruktionen lauten mögen, letzten Endes nicht Privatbesitz der TU oder BIG, sondern gehört der Bevölkerung, der es auch dienen sollte.


Pendeln Bruck-Graz, Beleuchtung und Pedelec
Harald Eykelen - 06.02.2015, 19:06
 Ich habe den Eindruck, Ihr beschränkt Euch zu viel auf Graz-City.
Ich wohne in Judendorf und fahre sowohl regelmäßig nach Graz-Nord als auch nach Bruck an der Mur.

Richtung Graz-Nord, genauer SN bzw. Andritz, ist die Radanbindung eine Frechheit. Nicht nur, dass mir mit voll beladenem Rad die Schiebestrecke an der SN verwehrt bleibt und ich deshalb da einen Umweg (zurück über die stark befahrene Hauptstraße) fahren muss, kommt man nach Gratkorn bzw. Andritz auch nicht, da auch über die dortige Murbrücke nur eine Schiebestrecke über die Treppe besteht. Da gibt es dringendst Nachholbedarf für eine vernünftige Lösung. Ich jedenfalls fahre da inzwischen lieber wieder mit dem Auto oder benutze fallweise schlicht den Autobahnzubringer. Unangenehm zu fahren, aber mit einem flotten Pedelec die schnellste Strecke.

Der Radweg nach Bruck, ausgeschildert als R2, ist ebenfalls auf Grund teilweiser Beschaffenheit als Schotterpiste sowie nicht vorhandener Reinigung in der kalten Jahreshälfte nicht wirklich nutzbar und doch etliche Kilometer länger, so dass ich hier auf die Straße ausweichen muss - zum Glück ist hier wenig Verkehr.

Zum kritischen Beitrag über Beleuchtung weiter unten: wenn man mit höheren Geschwindigkeiten, also deutlich jenseits der 20km/h unterwegs ist, bleibt einem kaum etwas anderes übrig, als einen viel zu starken Scheinwerfer zu nehmen und diesen zu hoch einzustellen, so dass er weiter nach vorn leuchtet, denn sonst sieht man schlicht und ergreifend die auf dem Weg liegenden Hindernisse und durch Wurzeln u.ä. gesprengten Asfalt nicht rechtzeitig. Als Pendler erhebe ich da schon den Anspruch, möglichst flott vorwärts zu kommen, sonst bleibt als Alternative nur das Auto.

Und in Sachen Pedelec fehlt gerade für Pendler ein Fahrzeug, wie es in Deutschland und der Schwiz als S-Pedelec bekannt ist, also elektrische Unterstützung bis 45km/h mit Zulassung als Leichtmofa, natürlich inkl. Kennzeichen. Ich habe inzwischen den Eindruck erhalten, dass da von verschiedenen Seiten aktiv dagegen gearbeitet wird. Warum?


Beratung im BBW Frankfurt (Oder)
Marchewski - 23.01.2015, 10:13
 Werter Herr Pauer, das Zusammentreffen mit Ihnen war ein Glück für mich, denn ich habe konkrete Vorstellungen zum anstehenden E-Bike Kauf entwickeln können. Am 28.1. fahre ich zum Stadler nach Berlin, treffe mich noch mit einem Freund und dann werde ich mich entscheiden. Gruß L. Marchewski


ÖBB-Tarife 2015: Radfahrer benachteiligt
B. Salcher, 14.01.2015, 16:50
http://derstandard.at/2000010326913/Benachteiligungen-fuer-Radfahrer-bei-den-OeBB
Seit der Tarifumstellung ist die Radmitnahme teils doppelt so teuer, auch bei den Strecken gibt es Nachteile.


zu hoch eingestellte Fahrradscheinwerfer
B. Salcher, 11.12.2014, 07:30
Ich bin seit Langem das ganze Jahr über, und oft bei Dunkelheit mit dem Rad am Murradweg unterwegs. Dabei fällt mir verstärkt folgende Problematik auf: Immer mehr Fahrräder verfügen bereits über leistungsfähige LED-Scheinwerfer, die die Fahrbahn sehr gut ausleuchten. Leider ergibt sich dadurch ein neues Problem, das mit den alten „Funzeln“ noch kein Thema war: Die starken Scheinwerfer an den Fahrrädern sind oft viel zu hoch eingestellt, so dass sie sehr hell nicht nur auf die Fahrbahn, sondern auch in die Augen der entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer leuchten und diese stark blenden. Vielleicht könnte ARGUS bei den regelmäßig durchgeführten Lichtaktionen vermehrt auch auf die korrekte (niedrige) Einstellung der Scheinwerfer achten bzw. auf dieses Problem aufmerksam machen?


Veranstaltungen am Tummelplatz
Ingrid Tieber - 27.11.2014, 12:56
 Mehrmals im Jahr wird in Graz der Tummelplatz gesperrt "Radfahrer bitte absteigen". Die Radwegsperren zugunsten der Christbaumverkäufer wurden abgestellt. Vielleicht könnte man auch die regelmäßigen Sperren auf dieser Radroute beheben.


Verbrennungsmotorisierung und Fitnessstudio
Johannes Muhr - 18.11.2014, 08:19
Einem Burschen, der zwei Fahrräder durch die Eggenberger Unterführung schob hab ich eines davon Richtung Bahnhof abgenommen, damit er radeln darf. Als Inline-Skater erlaubt mir ja der Gesetzgeber das Schieben. (Schmunzelnd haben wir uns über die Menschen verständigt, die hier in der beleuchteten Auslage des Fitnesszentrums vereinzelt (im doppelten Wortsinn) mit zugestoppelten Ohren Laufbänder treten, ohne vom Fleck zu kommen.) Er bereitet so seinem Freund das Vergnügen, gleich ab Bahnankunft zu radeln und stellt sich selbst als mit Fahrzeugtechnik Befasster heraus. Der Firmenname "AVL" auf seinem coolen schwarzen Sweatshirt bedeutet in erster Linie: Verbrennungsmotorentwicklung.

Nun lese ich, dass ein 15-Jähriger - seinerzeit durfte man erst ab 16 - per Moped vom Weg zum Fitnesszentrum irgendwo in der Steiermark abkam und den Tod fand. orf.at/#/stories/2254146/ Für die Betroffenen tragisch. - Erlaubt ist, darüber nachzudenken, wie effizient Radfahren und ähnliches Rollen per Muskelkraft ist: Verbrennt wenig Nährstoffe, die viel Sonnenenergie enthalten und schafft Fitness und Geschicklichkeit so ganz neben dem Erledigen von Transportbedarf und Ortsveränderung ...


Bericht: Gratkorn Radwege
Johann Murauer - 08.11.2014, 14:23
 Ich würde einmal vor der eigenen Tür kehren!!!!!!!!!!!
Radfahrer fahren gegen die Fahrtrichtung(Ortsdurchfahrt)
Fahren am Gehsteig(Dr Karl Rennerstr.,Spar, Handl Kontidorei)
Fahren am Zebrastreifen ohne Radweg(Pennykreisverkehr)
Ausrüstung von Fahrrädern!!!!
Es wäre auch gut wenn Ihr die Radfahrer in die STVOeinweisen würdet(Verkehrszeichen, Radweg,Zebrastreifen,Gemeinsame Benützung)
Gruß:
Johann Murauer


ÖBB vs. Klapprad
Axel Berger - 03.11.2014, 10:22
Hallo Radler,
auf fb habt hr um Erfahrungsberichte zu dem Thema gebeten, ich hab einen aktuellen anzubieten.
Meine Frau wollte neulich mit dem Railjet von Leoben nach Graz fahren. Dort wollte sie der Zugbegleiter nicht mit dem komplett gefalteten Rad (ein kleines 16" Rad) einsteigen lassen.
Laut seinen Aussagen müsste das Rad in einer Tasche verpackt sein, was natürlich niemand mit hat. Auch eine Mutter mit Kinderwagen wollte er nicht in den Zug lassen, da es dafür einen speziellen Wagon gibt. Schlussendlich konnten beide mitfahren, weil er plötzlich eilig anderswo gebraucht wurde und mürrisch so was ähnliches wie eine Zustimmung gemurmelt hatte.
Der Zug hatte übrigens keinen Zwischenhalt und war auch nur spärlich besetzt.
Ich finde es super, dass ihr euch dem Thema annehmen wollt!
Liebe Grüße und eine schöne Woche,
Axel Berger


Ohne Blech in die Stratosphäre: Leichter + Höher + Wärmer
Johannes Muhr oooo/ - 25.10.2014, 10:02
Ganz ohne Kapsel hat es der hebende Helium-Ballon einfach leichter. Entsprechend höher ist er aufgestiegen: 41 km. Kein Blechgehäuse hat den 57-jährigen eingeschränkt, so war ihm dank Körperbewegung auch wärmer. Der Überschallknall nach dem Absprung wurde sogar von Menschen in der Nähe gehört.

Weniger Alublech - ob für Getränk oder Fahrzeug - und schon gelingt das Unternehmen Stratosphärensprung mit weniger Mediengetöse leiser, sanfter und sogar flotter.

Es ist wie ein Gleichnis, das dafür spricht, für Bewegung am Boden genauso Muskelkraft zu benutzen und sich nicht mit einer Blechhülle zu umgeben.

orf.at/stories/2251047


@Jahngasse
Traugott Schiffmann - 02.10.2014, 11:31
Jahngassen-Sperre wurde schon vor 20 Jahren gefordert, damals gab es eine Demo der Naturschützer. Unter Rücker wieder aufgegriffen und fast umgesetzt, leider nur fast, nunmehr - unter Blau-Blau im Verkehrsressorts von Stadt und Land - wieder verworfen. Schade.



Die Lane Lights
BenHemmens - 30.09.2014, 18:45
wie in CvH sind aber ein totaler Flop. Die Autos bleiben nicht deswegen stehen, wer sich darauf verlässt, begibt sich in Gefahr.

An sich müsste man die Kreuzungssituation rechtwinkliger gestalten. Dafür müsste man in den Park eingreifen.

Es wäre leichter, die Jahngasse für den Autoverkehr einfach zu sperren.


Radüberfahrt Jahngasse
Peter Graber - 02.09.2014, 10:37
Dass mit dem Autolandesrat kein Konsens in Sachen Umbau Kreuzung Wickenburggasse/Grabenstraße möglich ist, muss man als Radfahrer auf einem der stärkstbefahrenen Radwege offensichtlich als gegeben hinnehmen. Aber warum ist keine Umgestaltung der Radüberfahrt Jahngasse möglich?
Durch das "Vorrang geben" muss ein Radfahrer Richtung Geidorfplatz den Kopf nach hinten drehen, um einem schnelleren Autofahrer Vorrang zu geben. Wer selbst radfährt, weiß dass durch das Umdrehen oft die Spur nicht gehalten wird, sodass man für entgegenkommende Radfahrer zur Gefahr wird, zumal der Radweg dort sowieso schmal bemessen ist, fast einen 90° Knick macht und durch entgegenkommende Radfahrer durch die hohe Gehsteigkante eine Engstelle besteht. Der Autofahrer hat dagegen freien Blick auf sich der Radfahrüberfahrt nähernde Radfahrer.
Angeblich stellen ja vor allem vom Geidorfplatz kommende Radfahrer, die durch den Baum verdeckt werden, eine Gefahr dar. Jeder sich nähernde Radfahrer wird egal bei welchem Tempo vor dem Baum wahrgenommen. Die einzigen Verkehrsteilnehmer die möglicherweise länger verdeckt werden, sind Fußgänger, für die die Autofahrer aber stehen bleiben müssen!
Selbst wenn es Wahrnehmungsprobleme geben sollte, könnte man durch Annäherungssensoren und in die Straße eingelassene Blinklichter Autofahrer auf sich nähernde Radfahrer/Fußgänger aufmerksam machen. (wie Ecke Conrad-von-Hötzendorf-Straße/Adolf-Kolping-Gasse)
Im Übrigen ist hier http://www.verkehr.steiermark.at/cms/dokumente/10554022_15914779/229acd3f/richtlinien_radfahranlagen.pdf nachzulesen: "Bei Radfahrerüberfahrten darf für den Radfahrer kein Vorrangzeichen „Vorrang geben” bzw. „Halt”
angebracht werden."
Vielleicht sollte dahingehend eine Änderung der dortigen Situation angestrebt werden.
In Graz, mit seinem "Bekenntnis zur sanften Mobilität" und den "Verkehrspolitischen Leitlinien 2020", wird bei dieser Sache wohl eher ein Radwegende-Schild das "Vorrang geben" ersetzen, als eine Lösung für den Radverkehr zu finden.

Handelte es sich um eine Kreuzung für den MIV, wäre der Baum wohl schon längst gefallen.




Hindernisse nach Straßensanierungen
Peter Graber - 02.09.2014, 09:34
 Warum "passiert" es bei fast jeder Baustelle, dass für Radfahrer neue Kanten "kreiert" werden. Neuestes Beispiel am Geidorfplatz, wo Richtung Glacis für die Radfahrer eine mehrere cm hohe Kante entstanden ist (die inzwischen notdürftig mit Asphalt aufgeschüttet wurde), statt dass man von vorn herein versucht Radwege möglichst eben zu gestalten. Inzwischen muss man von einem Vorsatz der Stadt Graz ausgehen die sanfte Mobilität zu ver- und behindern. Genauso bei diversen Radwegkonstruktionen, wo man als Radfahrer über eine Kante rumpeln muss und daneben für Fußgänger sehr wohl eine Abschrägung möglich ist. Wie von der Metahofgasse Richtung Europaplatz, der Straßenbahnquerung bei der Ecke Waagner-Biro-Straße/Eggenbergerstraße (okay dort rumpelt aus verständlichen Gründen sowieso kaum jemand rauf und runter), bei der Sanierung der Straßenbahngleise bei der Wickenburggasse hat man zur Sicherheit auch die Kanten belassen. Bei der Ampel Neubaugasse hat man es geschafft, dass jetzt ein Teil der Fußgänger vorn und einer hinten steht und man als Radfahrer auch noch über Regenrinne und Kanaldeckel rumpeln darf. In Graz klingen Bauvorhaben, wo "für die Radfahrer wird ein Radweg errichtet" steht, eher nach einer Drohung. (Ich *freu* mich schon auf die 7er Verlängerung/Riesplatzumbau)
Kein Wunder, dass viele Radfahrer lieber Straßen und Gehwege benutzen, weil dort alles ebener und radschonender errichtet wird als auf Radwegen.


Hinweise bei Baustellen
Peter Graber, 04.07.2014, 11:29
Für die Baustelle am Glacis werden für die Autofahrer schon am anderen Ende der Stadt Schilder aufgestellt. Für Radfahrer wie Fußgänger werden Geh- und Radwege einfach abgesperrt ohne Hinweise, Umleitungen und sonstiges.
Bei der Drückampel Zinzendorfgasse gibt es offiziell vorgesehen einen 1m breiten grobschottrigen Streifen , der für Fußgänger und Radfahrer in beiden Richtungen vorgesehen ist, auf dem man (eigentlich eher Frauen mit höheren Absätzen oder auch Leute mit Gehhilfen) nur schwer gehen kann. Für Autofahrer würde wegen Lackkratzergefahr selbstverständlich sofort provisorisch drüber asphaltiert, wie man daneben ja sieht.
In der Körösistraße wird auf 100m der Geh- und Radweg aufgegraben. Das einzige Hinweisschild sind direkt am Bauzaun montierte Schilder, die aber wenn überhaupt nur für Fußgänger eine Hilfe sind.
Von den kleinen unzähligen Baustellen will ich gar nicht reden, wo maximal ein idiotisches "Radfahrer bitte absteigen"-Schild steht, was am Gehweg höchstens zu einer zusätzlichen Verengung führt (Rad neben her schieben) oder wo man teilweise über 15-20cm hohe Kanten auf die Fahrbahn ausweichen soll ohne asphaltierte Rampe - bei Autofahrern wäre das auch bei 3cm hohen Kanten selbstverständlich.
Nachdem es vorher keine Hinweise gibt, steht man dann unmittelbar davor, sodass dann ältere Personen oder Eltern mit Kindern im Sitz oder gar im Anhänger sich rauf und runterquälen dürfen.




Radabstellmöglichkeiten Murpark
Herwig Proske - 13.06.2014, 15:49
Seit der Errichtung der S-Bahn Haltestelle Murpark ist es durchaus auch für RadfahrerInnen interessant, durch die kombinierte Nutzung von Rad und S-Bahn z.B. zum Hauptbahnhof zu gelangen. Bisher gab es zumindest die Möglichkeit, ein Fahrrad im Bereich des Einkaufscenters abzustellen und durch einen kurzen Fußweg die Haltestelle zu erreichen. Seit der Errichtung der neuen Radgarage besteht diese Möglichkeit leider nur mehr wochentags und bis 20 Uhr - weil die Radgarage außerhalb der Öffnungszeiten der Geschäfte abgesperrt ist. Die Abstellmöglichkeiten im Freien wurden komplett aufgelassen. Jetzt ist mir natürlich schon bewusst, dass der Betreiber des Einkaufscenters kein Interesse daran hat, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder für die Benützer des ÖV anzubieten. Aber vielleicht gibt es ja im Bereich der S-Bahn Haltestelle eine Lösung?


@ Kanaldeckel-Falle - behoben
Kerstin Hingerl - 26.05.2014, 13:46
Bin heute schon grinsend an den Kanaldeckeln vorbei gefahren. Ist alles schon geschehen!
Ganz lieben Dank!!!!!!!!!
Dass mit "zwischen den Schienen fahren" weiß ich eh, nur eben bei Kindern ist es nicht immer leicht und wenn dann die Autos überholen bleiben sie lieber rechts.


@ Kanaldeckel-Falle
Webmaster, 23.05.2014, 09:15
 Antwort vom Radverkehrsbeauftragten Helmut Spinka: "Der Kanalbetrieb wird eine Verbesserung der Deckel an beiden großen Einlaufschächten vor der Krzg. durchführen. Trotzdem würde ich dort empfehlen, sicherheitshalber zwischen den Schienen zu fahren."


ACHTUNG FALLE-KANALDECKEL
Kerstin Hingerl - 16.05.2014, 09:35
 In der Münzgrabenstraße stadteinwärts, kurz vor der Kreuzung Steyrergasse sind 2 eckige Kanaldeckel mit BREITEN Rillen in Längsrichtung (Fahrtrichtung) einggebaut.
Wenn man kein Mountainbike mit extrabreiten Reifen hat ist ein Sturz dort vorprogrammiert.
Meine Kinder haben´s gerade noch geschfft kurz vorher die Spur über die Schienen zu wechseln, ansonsten wäre das eine Todesfalle gewesen!!!
Eine Anruf- und Verbindungsodyssee bei der Holding Graz hat auch nichts genützt.
Vielleicht könnt ihr ja was bewirken.
LG Kerstin




Regentropfen
Johannes Muhr - 07.05.2014, 08:35
Laut kürzlicher Ankündigung sollen einige wenige Polizisten im niederschlagsarmen Graz Mai bis Ende August 2014 dienstlich radfahren. War es im Vorjahr nicht wenigstens ein Monat länger gewesen?

Bis Donauquelle und Bodensee kam ich von März bis Oktober ganz gut mit gelegentlichem Regen zurecht. Muskelkraft wärmt ja. - Damals vor Laptop und Mobiltelefon war ja nur Papier vor Wasser zu schützen: Adressenlisten, Aufträge, Zeichnungen für Inserate und Landkartenkorrekturen und die Radtourenbücher selbst, die buchhandelsfrisch ankommen mussten. Goretex-Jacke, Kapuze und Telefonzelle gab es ja schon, auch NiCd-Akku und Halogenlicht ...


Zur Notiz "Stra0enamt befiehlt/empfiehlt ...Brandstettergasse
erwin lauppert - 25.04.2014, 19:21
Die Gasse war vom 12. bzw.14. bis 17.4. auch für Radfahrer gesperrt. Herr Stadtrat Eustacchio teilte mir dazu mit:
Die kurzfristig verfügte Ausweichroute wurde durch einen
Irrtum in dieser Form verfügt.


Radfahrprüfung für Kinder vom ÖAMTC?
Markus - 23.04.2014, 23:25
 Ich dachte, ich sehe nicht richtig, als mir mein Sohn heute die Fibel für die Radfahrprüfung zeigte: in Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC. Das heißt, Autofahrer erklären uns, wie man Rad fährt - gehts noch? Und kurz durchgeblättert, wie erwartet auf Seite 13 "mein Tip - wenn Du unsicher bist, steig ab und schieb dein Rad" - (und steig am Besten nie wieder auf) Dreißig Seiten über Pflichten von Radfahrern, kein Wort über deren Rechte, über spezielle Gefahren, alles aus Sicht des Autofahrers geschrieben.
Wer weiß etwas über Alternativen zu diesem Mist bzw. Ideen, was man dagegen unternehmen kann?



@ Straßenamt empfiehlt
webmaster - 19.04.2014, 12:59
Ergänzung: Am 18.04. war die Hans-Brandstetter-Gasse für RadlerInnen offen.


Straßenamt befiehlt: 1 km Umweg für Radfahrer
erwin lauppert - 17.04.2014, 20:58
Wegen Bauarbeiten am Waltendorfer Gürtel/Koßgasse fährt der 64er Richtung LKH eine Woche durch die H. Brandstetter-Gasse, alle Viertelstunden einmal. Flugs sperrt das Straßenamt die Gasse für Radfahrer überhaupt. Da Herr Stadtrat Eustacchio und sein Straßenamt auch die Friedensgasse total gesperrt halten – laut Volksanwaltschaft wider Gesetz und Recht, schlicht schikanös – ergibt sich daraus hin und zurück ein Umweg von rund 1100 m.

Was das Straßenamt zu dieser Radikalmaßnahme bewogen hat, bleibt im Dunkeln.. Sonst fahren dort auch immer wieder LKW, ohne dass jemand besondere Schutzmaßnahmen je für notwendig gehalten hätte; auf zahlreichen Straßen im Grazer Stadtgebiet müssen Verkehrsteilnehmer bei Begegnung mit Autobussen stehen bleiben, zur Seite oder zurückschieben, alles ohne viel Aufhebens. Nur in der Brandstettergasse soll das nicht gehen? Da reicht nicht einmal das Verkehrsschild "Wartepflicht bei Gegenverkehr"? Die einzig plausible Erklärung: Radfahrer zählen für das Amt einfach nicht, die sollen ruhig Umwege machen oder ihre Räder schieben.

Nun kann man natürlich sagen, wozu die Aufregung, es hält sich ohnedies niemand an derart scharf-, tief- oder schwachsinnige Verbote. Das mag sein. Doch bewirkt das Amt mit solch unsinnigen Verboten, dass dann auch wichtige Verbote nicht mehr beachtet werden.




Mario - 12.04.2014, 02:28
 Ich fahre nicht auf Gehsteigen!
Ich fahre nicht gegen die Einbahn!
Ich fahre nicht auf Schutzwegen!
Ich fahre nicht bei Rot!
Ich fahre nicht ohne Beleuchtung im Dunkeln!
Ich mißachte nicht den Rechtsvorrang!

Und drum werde ich auch nicht bestraft. Anstänkern lassen muss ich mich aber natürlich trotzdem, von den Dauerjammeranten mit ihrem ständigen beleidigten "Alle Radfahrer sind so böse"-Gejammer. Niemand wird unserem Verkehrssystem so verhätschelt wie die Autofahrer, und niemand jammert so viel wie die Autofahrer.


@ Bestrafter ...
Veloblitzer - 11.04.2014, 15:28
... mein Beileid! Mein Tipp: Umsteigen! 


Und dennoch werde ich bestraft.....
Franz, 10.04.2014, 18:02
Ich fahre nicht auf Gehsteigen!
Ich fahre nicht gegen die Einbahn!
Ich fahre nicht auf Schutzwegen!
Ich fahre nicht bei Rot!
Ich fahre nicht ohne Beleuchtung im Dunkeln!
Ich mißachte nicht den Rechtsvorrang!

Und dennoch werde ich bestraft!
Warum? Weil sie wieder mal auf der Lauer gelegen sind, die Polizisten, und ich mit 35 statt 30 mit dem AUTO unterwegs war, in der Lagergasse/Großmarkstraße!!
Das ist ja viel gefährlicher als die oben angeführten "Radlersünden".
Und außerdem ist es offensichtlich einfacher eine Anzeige zu schreiben als mit kratzborstigen RadlerInnen zu diskutieren ...



Weder Law noch Order
erwin lauppert - 03.04.2014, 21:05
 Stadtrat Eustacchio: Verwaltungsmissstand schikanöse Totalsperre der Friedensgasse bleibt.

Die Friedensgasse (Petersgasse – Einkaufszentrum Plüddemanngasse) ist seit November 2012 gesperrt, wegen Baustellenverkehrs. . Eine i.w. fünf Meter breite Straße für Fußgänger und Radfahrer zu sperren, weil dort im Schnitt etwa jeden zweiten Tag ein schwerer Laster fährt, ist ziemlich einmalig – Baustellenverkehr gibt es auf zahllosen Straßen, die auch nicht breiter sind. Das lässt sich eher in die Rubrik Schikane gegen als Sorge um schwache Verkehrsteilnehmer einordnen. Völlig abwegig wäre es, die Straße aus dem Titel „Verkehrssicherheit“ auch außerhalb der täglichen Bauarbeitszeit zu sperren, Darum hat der Stadtsenat auch die Freigabe abends und an Wochenende angeordnet. Das Straßenamt hat das ignoriert und den Weg ständig sperren lassen. Das ist ein Verwaltungsmissstand, sagt dazu die Volksanwaltschaft.

Doch unseren zuständigen Stadtrat Mario Eustacchio und sein Straßenamt beeindrucken weder Stadtsenat noch Volksanwalt: Sie halten die Totalsperre aufrecht. Und gefährden damit noch (indirekt ) Radfahrer. Denn die drängen sie so ins gefährliche Verkehrsgewühl der Plüddemanngasse.


Ob da Nachschulung reicht?
Roman Zweck - 18.03.2014, 14:07
  Am 18.03. vor dem Grazer Straflandesgericht: Pkw-Lenker übersah - vorschiftsmäßig beleuchteten - Radler. Dieser starb im Straßengraben, der Autofahrer fuhr davon. Obwohl er am Nachmittag zuvor sechs Bier getrunken hatte, wurde eine nur geringfügige Alkoholisierung errechnet und der Autolenker kam mit einer bedingten Freiheitsstrafe davon.
Ob da eine Nachschulung reicht? Wäre jedenfalls für Richter, StA und Gutachterin dringend zu empfehlen!



Bitte Nachschulungen anbieten!
Harald Neuhauser, 18.03.2014, 13:58
Einbahn missachtet: Radler schwer verletzt

Im Grazer Bezirk St. Leonhard ist am Montag ein Radfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw schwer verletzt worden. Der Radler hatte die Einbahn missachtet.

Der Pkw war gegen 11.50 Uhr in der Schützenhofgasse unterwegs und wollte in die Naglergasse einbiegen - zur selben Zeit fuhr ein Radfahrer gegen die Einbahn in die Schützenhofgasse und kollidierte mit dem Pkw.

Der Radler kam zu Sturz erlitt dabei schwere Verletzungen; er wurde vom Roten Kreuz ins LKH Graz eingeliefert. Der Pkw-Lenker blieb unverletzt.



Rad+Zug: Minus
Bernhard Salcher, 17.03.2014, 12:04
Um 22:24 fährt täglich ein Nachtzug von Graz über Innsbruck, Feldkirch nach Zürich. Mit Verwunderung habe ich bemerkt, dass dort nun die Fahrradmitnahme nicht mehr möglich ist.
Auch im Railjet von Graz nach Wien kann man nach wie vor (März 2014) keine Fahrräder mitnehmen, obwohl die schrittweise Einführung ab Frühjahr 2013 angekündigt war (siehe http://graz.radln.net/cms/beitrag/11705648/77274123/).


@rudi.st.peter
Kuriso, 13.03.2014, 07:38
 Bitte schreib dem Grazer Radverkehrsbeauftragten unter helmut.spinka@stadt.graz.at. Vielleicht ist er dankbar für die Anregung - oder zumindest sollte er dir sagen können was los ist und warum.


Korrektur Pfaffgasse
rudi.st.peter - 28.02.2014, 18:30
 Geografisch falsch: Radweg könnte parallel nördlich der Dr. Pfaffgasse v. d. St. Peter Hauptstraße entlang der Zufahrt zur neuen Siedlung zum Petersbach geführt werden - wenn, ja wenn die Stadtverwaltung guten Willens wäre. Besser wär halt am Westrand des Grundstückes, mit dessen Eigentümer die Verhandlungen gescheitert sind. Neuverhandlungen mit klugen Verhandlern könnten zielführend sein...


Dr. Pfaffgasse
rudi.st.peter, 27.02.2014, 19:32
 Was sagt eigentlich der Radwegebeauftragte zu dieser Thematik??


Brücke Dr. Pfaffgasse
rudi.st.peter - 27.02.2014, 19:29
 Der Plan, die kleine Brücke über den Petersbach i. d. Dr. Pfaffgasse zu entfernen und keinen Ersatz dafür zu errichten, ist ein weiteres Beispiel der Unfähigkeit der Stadt Graz, dem Trend der Zeit folgend, die Radlerfrequenz zuz erhöhen. Der ursprüngliche Plan war, ein paar Meter oberhalb/östlich eine neue Verbindung zur Querung des Petersbaches und des Banngrabenweges weiter zum Dammweg und weiter zur Marburgerstraße herzustellen, was diese uralte, mindestens 30 Jahre alte Radwegeverbindung stadteinwärts verbessert hätte.
Dem Ungeschick, v. a. dem anmaßenden Verhalten der Verhandler der Stadtverwaltung einem Grundbesitzer gegenüber, dem, weil nicht gleich willig mit der Enteignung gedroht wurde uind der sich daraufhin erst recht taub stellte, ist die Kappung dieser Verbindung, die auch von Schulkindern, alten Menschen und vielen Spaziergängern benützt wurde, geschuldet.
Eine Alternative wäre gewesen, entlang der Zufahrt zur neuen Wohnsiedlung zwischen Pfaff- und Artur Michlgasse einen Radstreifen mit anschließender Brückchen zum Dammweg zu errichten. Das wurde von den Zuständigen einfach verworfen. Ich nutzte und nutze diese Verbindung seit Jahrzehnten und erst dieser zunehmend radlerfeindliche Magistratsverwaltung danke ich für diese Verschlechterung.



Stadtpark -Radwege reduzieren?
erwin lauppert - 11.02.2014, 22:14
 Da das Forum seit Jahresbeginn anscheinend Winterschlaf hält, eine kleine Anmerkung zun Stadtpark.
Vor Monatsfrist berichtete die Kleine Zeitung über kurz- und langfristige Stadtpark-Ideen und zitierte den Leiter der städtischen Grünraumabteilung im Zusammenhang mit der eher unrealistischen Idee, die Erzherzog-Johann-Allee einmal autofrei zu machen:
„Aber die Querstaßen zerklüften tatsächlich den Stadtpark. Daher wäre es empfehlenswert, Radwege und Parkstreifen teilweise zu reduzieren und das Niveau des Asphalts dem der Wiese anzupassen. Damit der Park wenigstens optisch zusammenwächst.“
Radwege reduzieren? Mit Verlaub, der Erholungswert des Stadtparks leidet nicht unter den nicht allzu vielen Radfahrenden sondern unter den zig-tausenden Autos, die täglich durch und „auf“ dem Stadtpark fahren (Vor ungefähr 50 Jahren hat man den östlichsten Teil des Parks, einen Streifen von glaube ich fünf m Breite und einem km Länge in Autostraße umgewandelt, damit auf dem Glacis die Verkehrslawine richtig rollen kann).
Übrigens, der (seither leider verblasste) Ruf von Graz als Fahrrad-Hochburg wurde vor mehr als 30 Jahren im Stadtpark begründet, als studentische Aktivisten hier illegal einen Radweg installierten. (Nachzulesen auf dieser Website unter „Geschichte“.



Volksanwaltschaft: Sperre Friedensgasse tw. Verwaltungs-Missstand
erwin lauppert - 30.12.2013, 19:01
 Der Grazer Stadtsenat hatte am 28.11.2012 die Sperre der Friedensgasse (Fuß- und Radweg südöstlich des St.Peter-Friedhofs verordnet bzw. dem Bauführer bewilligt, jedoch unter der Auflage, dass die Sperre an Wochenenden, Feiertagen und abends bis zur Wiederaufnahme der Arbeiten außer Kraft gesetzt wird. Diese Auflage wurde jedoch mit dem (Anm.EL: realitätsfernen) Argument des „zeitlichen Mehraufwandes“ nicht eingehalten.
Darin erblickt die Volksanwaltschaft einen Missstand in der öffentlichen Verwaltung der Stadt Graz und hat diese mit Schreiben vom 28.11.2013 um Einhaltung der erteilten Auflage gebeten.

Der Herr Bürgermeister und der zuständige Herr Stadtrat scheinen jedoch kein besonderes Interesse zu haben, den Rechtsbruch rasch zu beheben und vor allem Gehbehinderten zu helfen. Vom Bürgermeisteramt war das Schreiben der Volksanwaltschaft am 16.Dezember noch nicht einmal an den Stadtrat weitergeleitet worden; dieser von Beschwerdeführerseite bereits am 4.Dezember informiert, teilte am 16.12. auf Anfrage mit „Nachdem die Sache ihren rechtlichen Lauf nimmt, sehe ich derzeit keinen Gestaltungsspielraum meinerseits.“

Obwohl jetzt seit zehn Tagen (Wehnachten/Neujahr) nicht mehr gearbeitet wird, ist der Weg nach wie vor gesperrt.



Wohnstraßen 2013
Karl - 29.12.2013, 12:53
 Stadtrat Eustacchio hatte je nach der positiven Evaluierung der Wohnstraße in Wetzelsdorf, angekündigt, jährlich drei Wohnstraßenprojekte in Graz umzusetzen. Weiss wer von euch, welche drei Straßen dies 2013 waren?


Alte Leier Fahrradkennzeichen
Roman Zweck - 26.10.2013, 11:15
Und wieder die alte Leier von den Fahrradkennzeichen, diesmal von Alt-FPÖler Paul Tremmel (LB "Kleine Zeitung", 26.10.). Die Begründung ist falsch, auch wenn sie gebetsmühlen-artig wiederholt wird: In der CH liefen die VERSICHERUNGSplaketten 2012 wegen zu großem Aufwand aus, und es waren nur kleine Plaketten, die nicht der behördlichen Regisitrierung und Überwachung dienten. Weltweit gibt es nirgends Nummerntafeln für Fahrräder, was wohl gute Gründe haben dürfte - auch wenn gewisse Kreise in Ö glauben, sich regelmäßig damit beschäftigen zu müssen.
http://graz.radln.net/cms/beitrag/10827950/25359419/


Verpflichtender "Fahrradführerschein" für alle!
erwin lauppert - 24.10.2013, 12:40
 Unter dieser Schlagzeile und dem Untertitel "Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio steht dem Vorschlag positiv gegenüber " widmet die gestrige "Woche" dem Thema zwei Seiten. - Wunderbar, Arbeitsplatzbeschaffung für Beamte oder Quasibeamte: eine oder ein paar Millionen neue Ausweise mehr, mit allem Drumherum. Nicht nur manche Radfahrer und Fußgänger übertreten – leider – die Verkehrsegeln, vor allem tun das sehr sehr viele Autofahrer (mit Führereschein). Glaubt jemand im Ernst, man könne die Menschen durch Bürokratie ändern?


Zusatz Gehsteigkante Annenstraße/Metahofgasse
Peter Graber, 09.10.2013, 08:01
Ergänzend zu Stefan: In Richtung Metahofgasse wurde aus "Design"-Gründen eine Gehsteigkante in die Fahrbahn hineingezogen. Diese Kante ist ebenfalls nicht hoch kann aber bei Nässe für Radfahrer schnell problematisch werden, im Speziellen bei entgegenkommenden Autofahrern, weil durch diese "Nase" die Fahrbahn sehr vereengt wird.



Gehsteigkante Annenstraße
Stefan - 08.10.2013, 14:45
 Hallo,

Als ich heute den Beitrag auf der Seite gelesen habe, musste ich bei dem Foto schmunzeln (http://graz.radln.net/cms/beitrag/11918120/25359410/). Genau an dieser Stelle hatte ich vor 3 Wochen eine. Fahrradunfall. Der Grund des Sturzes ist zum einen, dass ich ein wenig patschert war und zum anderen habe ich diese auf dem Foto gut sichtbare Gehsteigkante übersehen.

Mit meinem Posting möchte ich ändere auf diese Kante hinweisen und gleichzeitig fragen warum diese Kante dort ist und ob ihr nicht auch der Meinung seit, dass die dort keine Kante sein sollte.

Stefan


Annenstraße
Peter Graber, 24.09.2013, 08:03
Ich verstehe nicht warum unmittelbar vor der Babenbergerstraße der Radstreifen stadtauswärts endet, wodurch man gegebenenfalls gegenüber rechtsabbiegenden Autofahrern Vorfahrt gewähren muss (obwohl dort keine Autos fahren dürfen), statt den Streifen über die Kreuzung zu ziehen. Zugleich gilt auch von der Metahofgasse kommend die Rechtsregel.
Man hätte den Metahofplatz durchaus mehr zu Gunsten der Radfahrer (und Fußgänger) gestalten können. Wenn ich es recht im Kopf habe, gibt es keinen Zebrastreifen, wodurch Autofahrer nicht einmal vor Fußgänger halt machen müssen.




Radfahren mit Kindern
Ben Hemmens - 22.09.2013, 21:45
 Als Ratgeber für alles rund ums Radfahren von und mit Kindern empfehle ich die Broschüre "Kleine Radprofis" vom BMVIT (übrigens eine Grazer Produktion, danke FGM):

http://www.bmvit.gv.at/verkehr/ohnemotor/publikationen/kleineradprofis.html


ORF Meldung: Südgürtel kostet nun 142 Mio für 1,4 km Straße
Karl - 10.09.2013, 00:47
 Zehn Meter Südgürtel kosten 1 Mio €, oder das Grazer Radverkehrsbudget von einem Jahr bzw. der gesamte Südgürtel das Radverkehrsbudget von 142 Jahren. Am Geld scheint es also in Stadt und Land nicht zu mangeln, es wird halt nur hauptsächlich in Kfz Vermehrungsprojekte gesteckt.


@Eva - Wo dürfen Kinder mit dem Rad fahren?
Walter - 29.08.2013, 20:42
Find ich toll, wie du deinem Sohn von klein auf das Radeln auch im Straßenraum zeigst! Natürlich darf er auch am Gehsteig fahren (solange bei seinem Rad der äußere Felgendurchmesser maximal 30cm = 16" beträgt), aber besser ist, wenn er vor dir auf der Straße fährt. Der Idealfall wäre natürlich zwei Erwachsene und das Kind in der Mitte. Viel Spaß und gute Fahrt!


@ Michaela - Wie darf man denn hier nun fahren?
Walter - 29.08.2013, 20:11
Das ist leider korrekt. Von Wetzelsdorf kommend könntest du eventuell durch die Gaswerkstraße in die Eggenberger Allee fahren, dann ersparst du dir wenigstens eine Querung. Das Stück zwischen Asperngasse und Köflacher Gasse ist ein eigenes Kapitel (siehe den Artikel im "DRAHTESEL" 1/2013, Seite 31 und auch hier: http://graz.radln.net/cms/beitrag/11829008/60731309/). Durch die Baustelle bei der Unterführung ist zur Zeit die Straße im genannten Bereich fast verkehrsfrei... Auf die angekündigte Lösung des Problems bin nicht nur ich schon gespannt.




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