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Forum der ARGUS

Dieses "Forum" dient dem Austausch in Sachen Radverkehr und soll Platz für Feedback, Kritik und Anregungen zu allen Belangen des Radfahrens, insbesondere des Alltagsradelns, in Graz und der Steiermark bieten. Die Beiträge werden sofort online gestellt, dürfen jedoch keine Webadressen (Links) enthalten. Wir behalten uns vor, anonyme und nicht zum Thema gehörende Postings zu löschen. Bitte spezielle Anfragen an argus-stmk@gmx.at


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Radwege räumen?
Susanne, 14.02.2013, 20:57
 Ich verstehe, dass in Graz bei Schneefall viele Strassen geräumt werden müssen und Radwege in den ersten Tagen eventuell einmal nicht frei sein können. Allerdings sind viele Radwege, wie zum Beispiel der Radweg in der Klosterwiesgasse, über Wochen nicht befahrbar, da der Schnee von den Gehsteigen und der Strasse AUF DEN Radweg geräumt wird, sich dort zu Eis verfestigt und noch lange nicht abschmilzt, selbst wenn der Rest der Fahrbahn schon lange schneefrei ist.

Auch die Abbiegespuren bzw. Wartespuren bei Ampeln auf Hauptradwegen wie z.B. dem Radweg entlang des Glacis werden als Schneedepots verwendet und sind daher noch lange nicht befahrbar, wenn alles andere schon lange schneefrei ist. Am Glacis wird im allgemeinen eher sporadisch geräumt bzw. streckenweise geräumt, dann wieder nicht, was gerade am Abend bei schlechter Sicht gefährlich ist.

Könnte man da nicht eine bessere Lösung finden?


@ Eggenberger Str. erneut.
Christof Bergmann - 14.02.2013, 12:06
Wie man gesehen hat, hat der ARGUS tatsächlich reagiert. Offensichtlich bin das nicht nur ich, der die Situation so sieht.

Ich bleibe bei meiner Position. Begeben Sie sich einmal in eine beliebige 250-300.000-Einwohner-Stadt beim nördlichen Nachbarn und schauen Sie sich an, wie dort mit dem Thema Fahrrad umgegangen wird.

Und dann besuchen Sie doch mal eine als fahrradfreundlich geltende Stadt beim Nachbarn! Sie werden Augen machen! Beispiel: Die letzten beiden Wohnorte, die ich in Deutschland (vor langer Zeit) hatte, waren Berlin und München. Beide nicht als besonders fahrradfreundlich bekannt. Eine Unterbrechung des Fahrradweges wird dort grundsätzlich nicht genehmigt. Verstöße von Bauherren und Baustellenleitern werden mit zehntausenden von Euro Strafe geahndet. Es ist dort Alltag, dass ein Fahrradstreifen dann z.B. auf der Fahrbahn abgeteilt wird, oder im Baubereich weitergeführt.

Hier? In der Wickenburggasse hat eine Baufirma einen Bauzaun aufgestellt und ganz einfach ein "Fahrzeuge verboten"- Schild in beiden Richtungen dran aufgehängt. In Deutschland undenkbar! Zumal das "Fahrzeuge verboten" Schild rein theoretisch für die benachbarte Fahrbahn und Autos auch gelten würde! Dieser Bauherr würde bis zur letzten Instanz verklagt! Diese Beschilderung wäre binnen 10 Minuten polizeilich entfernt worden! In Frankreich oder Italien kommen solche Beschilderungen schon noch vor, weil sie grundsätzlich ignoriert werden. Hier erwartet man, dass sich die Bürger daran halten!

Fahrräder werden - ganz offensichtlich - hier als lästig empfunden. Und das sind ja eh nur ne andere Form von Fußgänger, also macht man das wie mit Fußgängern.

Wie gesagt: Österreich ist, was Fahrradfreundlichkeit angeht, um ca. 40 Jahre zurück und sollte alle Anstrengungen unternehmen, diese Lücke wieder aufzuholen.

Nun muss ich ernsthaft zugeben, dass ich bis ins Mark verdorben bin: Ich habe zuvor jahrelang in Dänemark gelebt, dem Fahrradparadies par Excellence. Dänische Zustände wünsche ich mir garnicht: Das ist völlig übertrieben und dafür haben wir hier weder Platz noch Möglichkeit.

Aber sich mal bei den Nachbarn umzuschauen und zu sehen, wie leicht das geht, das wäre schon wünschenswert. Einfach nur die Einsicht, DASS etwas passieren muss und DASS die Dinge nicht so sind, wie sie ohne besonders großen Aufwand sein könnten. Und mal einen kurzen Gedanken an die Fahrradfahrer verschwenden, satt sie jedesmal einfach wegzuwischen. Oder sich - am besten - mal selbst auf den Sattel schwingen und die vorgeschlagenen Neuerungen am eigenen Leibe ausprobieren!

@ "Beitraege weiter unten": Ich bin, wie die Österreicher und insbesondere die Steirer das offensichtlich auch sind, nicht offen aggressiv, solange ich auf dem Fahrrad sitze, sondern mühe mich im Rahmen meiner Möglichkeiten, höflich zu sein. Bin sogar ein radikaler "bei-Rot-Stehebleiber" und halte mich normalerweise an alle Verkehrsregeln! Dafür fresse ich alles so lange in mich hinein, bis mir die Hutschnur platzt! Und dann gibts saures. Verbal. Da kommt das her.

Wie gesagt: Der ARGUS hat sich dieser Sache angenommen und teilt wohl meine Ansicht (in etwas gemäßigterer Form), was nicht verwunderlich ist.


@ Eggenbergerstraße
Helmut Spinka - 14.02.2013, 09:58
 Sehr geehrter Herr Bergmann !

Vorab möchte ich festhalten, dass ich über den Stil Ihres Beitrages doch etwas verwundert bin (da ist die Rede vom „Radbeauftragten und seinen Handlangern“, von „tiefster gehässiger Abscheu gegenüber dem Störfaktor Rad“, vom „Fahrrad-Hass-Land“ und dgl).
Vor allem in Anbetracht dessen, wie sich die Situation für Radfahrer in Graz tatsächlich darstellt und was in den vergangenen Jahren durch die intensiven Bemühungen der Stadt Graz verbessert wurde.

Zur Sache selbst: Die Planung und Umsetzung des genannten Abschnittes liegt im Verantwortungsbereich der Stadtbaudirektion gemeinsam mit den Holding Graz Linien (HGL). Eine Oberleitungsverankerung an den do. Hausfassaden wurde vom Eigentümer abgelehnt, bzw. soll tw. auch technisch nicht machbar sein. Daraufhin wurden die Abspannmaste der Straßenbahnoberleitung leider mittig im Radweg versetzt.

Im eisenbahnrechtlichen Verfahren der Straßenbahnhaltestelle wurde vom Gutachter festgehalten, dass aufgrund der durch die Masten verbleibenden Restbreiten ein gemischter 2-Richtungs-Geh/Radweg nicht mehr zulässig ist. Einzige Möglichkeit lt. Gutachten wäre ein richtungsgebundener Radweg im Bereich zwischen Gehsteigkante und Masten in Richtung Innenstadt. Diese Lösung würde aber weiterhin die von Ihnen beschriebenen Umwegfahrten für RF/Innen in Richtung Westen bedeuten.

In weiterer Folge hat sich die Arbeitsgruppe Verkehrssicherheit mit der aufgetretenen Problemstellung befasst und festgestellt, dass durch die Dicke der Masten Sichtabschattungen entstehen, welche eine weitere Zulassung von Radverkehr (unabhängig ob Ein- oder Zweirichtungsverkehr) auf dieser Fläche aus Verkehrssicherheitsgründen verhindern.
Zudem wurde darauf hingewiesen, dass durch die weitere Entwicklung im Grazer Westen auch mit einer Zunahme des Radverkehrs zu rechnen ist, wo dann noch mehr als bisher Radwegbreiten ohne bauliche Einengungen gefordert sind.
Daher kann derzeit nur eine bauliche Veränderung der Masten bzw. deren Standorte die Radwegtauglichkeit wiederherstellen.
Die Verordnung als Gehweg wurde vom Straßenamt als zuständiger Behörde zwischenzeitlich umgesetzt.

Die für das Projekt zuständige Stadtbaudirektion arbeitet nach unserem aktuellen Wissenstand weiterhin an einem Lösungsvorschlag, um diesen vorhandenen Missstand zu beseitigen.

Helmut Spinka
Abteilung für Verkehrsplanung
Radverkehr


@Beitraege weiter unten
Harald Neuhauser - 14.02.2013, 07:47
 In vielen Punkten hat der Poster recht. Wenn er allerdings mit dem Fahrrad so unterwegs ist, wie er aggresiv postet, dann verstehe ich, wieso die derzeitige Situation so ist wie sie ist und oute mich lieber nicht als Radfahrer.


Weitere Anmerkung zur Eggenberger Str. und zur Grundsatzdiskussion.
Christof Bergmann - 13.02.2013, 19:29
 Dazu muss ich nochmal einiges anmerken, in weniger Wut, weil die Entdeckung jetzt einige Tage her ist.

1. Österreich ist Nicht-Fahrrad-Land. Das muss hier einmal festgehalten werden. Gegenüber dem großen Nachbarn ist ganz Österreich, was den Radverkehr angeht, immer noch mindestens 40 Jahre zurück. Dass Graz als Fahrradstadt gilt, kommt jemandem, der einmal beim großen Nachbarn gelebt hat, lächerlich vor. Die Verhältnisse für Radfahrer sind in dieser Stadt im Vergleich bescheiden, um es einmal milde auszudrücken. Das schlimmste dabei: Überall woanders in Österreich ist es um Welten schlechter!

Es mag Fortschritte in den letzten Jahren gegeben haben, aber im Gesamteuropäischen Vergleich (jetzt einmal die Fahrradparadiese Dänemark und Holland ausgenommen!) fällt Österreich zurück und hat bei weitem nicht das Niveau erreicht, bei dem man es in irgendeiner Weise fahrradfreundlich nennen könnte.

Jede durchschnittliche gleichgroße Stadt des nördlichen Nachbarn ist da deutlich fahrradfreundlicher, aber auch jede. Und auch die anderen Westeuropäischen Nachbarn stehen in ihrer Grundeinstellung Fahrradfahrern viel aufgeschlossener gegenüber. Und in Osteuropa geht die Entwicklung zugunsten des Fahrrades zur Zeit so schnell voran, dass Österreich auch von dort bald ein Überholmanöver zu befürchten hat.

Der Fahrradfahrer wird in Graz immer noch als Sonderform des Fußgängers gesehen. In Wirklichkeit ist das Fahrrad ein konkurrenzfähiges Verkehrsmittel auf Kurz- und Mittelstrecken im Vergleich zum Auto (und zum öffentlichen Nahverkehr ohnehin)! Die langsamsten Fahrradfahrer erreichen eine Geschwindigkeit von 15 km/h, die schnellsten (so man sie denn ließe) eine von ca. 50 km/h! Die schnellsten Fußgänger erreichen joggend keine 15 km/h, der Normalfall ist 5 km/h. Man sieht, es gibt keine Überdeckung.

Trotzdem gelten Fußgängerampeln immer auch für die 3x so schnellen Radler, nur als EIN Beispiel. Und man muss an Bedarfsampeln sich vom Radweg zum Fußgängerknopf hangeln (mit dem Rad heißt das legalerweise: Absteigen).

Ich persönlich sehe das Fahrrad als eine unmotorisierte Form des Motorrades, nur um einmal eine neue Perspektive zu eröffnen.

2. WENN hier in Graz eine Entscheidung getroffen wird, in der Radler vorkommen, wird sie IMMER zu Ungunsten der Radler getroffen. Sehr oft hört man das Argument der Zumutbarkeit im Zusammenhang mit Fahrradfahrern. So bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Fahrradfahrer hier im Grunde unerwünscht sind. Und ich bleibe bei dieser Behauptung. Die Fakten sprechen dafür.

Für diese Stelle in der Eggenberger Straße wird im jetzigen Zustand keinerlei Lösung angeboten. Meine eine Frage, die ich hier noch einmal im Forum präzisieren möchte, ist: WIE soll ich im Augenblick als Fahrradfahrer auf der Eggenberger Straße, dieser gigantischen Fahrradroute, nach Westen kommen? Und schlimmer noch: Wie soll ich von Westen kommend nach Osten die Innenstadt erreichen? 2 km Umweg? Absteigen und schieben, werden Sie antworten, klar! Mit dem Argument der Zumutbarkeit.

Mein Vorschlag WÄRE ja gewesen, auf der kaum benutzten Fahrbahn eine Radspur mit gelben Baustellenmarkierungen abzuteilen, bis eine Lösung gefunden ist. Aber da könnte man die Radfahrer ja nicht aussperren.

Ich frage jetzt einfach mal ganz provokativ: Haben Sie schon einmal ein Schild gesehen, auf dem steht: Autofahrer aussteigen und schieben? Wird wohl Zeit, dass ein paar engagierte Anarchisten ein solches Schild an neuralgischen Verkehrsknoten aufstellen, nur mal so als Demonstration...


Eggenberger Str. nach Westen: Radfahrer ausgesperrt!! Was soll das denn?!?!
Christof Bergmann - 11.02.2013, 18:03
Das hier auch mal an den Radbeauftragten der Stadt (Namen darf ich ja nicht nennen): Ist das noch keinem aufgefallen? Jenseits der Bahnhofsbaustelle nach WESTEN hin zwischen Köflacher Gasse und Einfahrt Siemens gab es ja schon lange die problematisch empfundenen riesigen Betonpfeiler für die Oberleitung. Dass es dort knapp für den Radverkehr wurde, wurde schon lang und breit diskutiert. Man hat alles so belassen, weil es wohl wenig Konflikte und Unfälle in diesem Bereich gab. Seit der Baustelle am Bahnhof hat sich zwischen Köflacher Gasse und Alter Poststraße nichts an Straße oder Gehweg geändert.

JETZT (nanü? Kaum ist die neue Regierung am Drücker?) kam man offensichtlich auf die GLORREICHE Idee, einfach von der Köflacher Gasse westwärts ein NUR FUSSGÄNGER Schild aufzustellen!!! Die Problemzone bereinigt, indem man die verhassten Radler einfach VERBIETET. So einfach!!!! Da es aber auf der gegenüberliegenden Seite (in BEIDEN Fahrtrichtungen) nur einen gemischten Rad/Fußweg für ca. 100 m gibt, darf man als Radler freundlicherweise die Straße (nach langem Warten bei Grünlicht) überqueren, dann 100 m auf der nördlichen Straßenseite fahren und dann, mangels Anschlussradweg, gleich das ganze Prozedere in der anderen Richtung!!! Offiziell. Da der inakzeptable Umweg nicht ausgeschildert ist, nur das Fußgänger-Schild quer im Weg steht, fahren natürlich alle Radler weiter. Mit entsprechender Unfallgefahr.

DAS HIER SPRICHT NICHT MEHR VON SCHLAMPIGKEIT ODER UNWISSDENHEIT, EINE SOLCHE REGELUNG SPRICHT FÜR TIEFSTE GEHÄSSIGE ABSCHEU GEGENÜBER DEM STÖRFAKTOR FAHRRAD!!!! DAS HIER IST DISKRIMINIERUNG UND AUSGRENZUNG!!! EINE ABSOLUT BODENLOSE FRECHHEIT UND EIN SCHLAG INS GESICHT DERER, DIE SICH JAHRELANG UM EINE LÖSUNG DIESES KNOTENPUNKTS BEMÜHT HABEN!!!!

Angesichts dieser absoluten Frechheit in einer der zentralen Radverbindungen zur FH und in den Westen von Graz lasse ich mir auch nicht einreden, dass das eine zu akzeptierende Unannehmlichkeit ist, dass man im Zickzack - OHNE JEGLICHEN ANLASS: Die bauliche Situation hat sich NICHT verändert! - kreuz und quer hin und her geschickt wird!!!

Ich kündige hiermit an, nach mehreren Viertelstunden-Verlusten (für nicht ein mal 100 m!!!) bei Einhaltung der Verkehrsregeln, dieses Fußgänger-Schild künftig zu ignorieren und die Verkehrsregeln zu missachten. Wäre ich nur so anarchistisch wie früher, in meinem Alter, würde ich dieses Fußgänger-Schild nachts absägen.

Vorschlag zur Güte: Das Schild mit UNMITTELBARER Wirkung offiziell demontieren, und zwar inklusive Pfosten, und erst eine Montage überhaupt in Erwägung ziehen, wenn auf der Nordseite der Eeggenberger Str. eine durchgehende Fahrradlösung installiert ist. Insgesamt MUSS die Eggenberger Str. eine Lösung für Fahrradfahrer erhalten, die eine Fahrradspur pro Richtung erlaubt und genügend Platz für Fußgänger und Radfahrer beinhaltet.

In Österreich werden Fahrradfahrer so schlecht behandelt wie nirgends sonst auf der Welt! Österreich ist Fahrrad-Hass-Land! Ein Zustand wie er z.B. in Deutschland in den 70er Jahren existierte, wo das Fahrrad das verachtenswerte Arme-Leute-Vehikel war! Solche Schildbürgerstreiche werfen Österreich, was nachhaltigen Verkehr und insbesondere das Fahrrad angeht, weit zurück, da geht es in Rumänien inzwischen sogar besser voran!

Ich fordere den Radbeauftragten und seine Handlanger (deren Namen ich ja nicht nennen darf) hiermit auch auf, mir die zwei Fragen zu beantworten:
WAS SOLLTE DAS?!?!
Und: WIE HABEN SIE SICH DAS VORGESTELLT?!?!


Danke
max - 04.02.2013, 19:27
Danke für den Tipp, habe die meisten infos von mura-drava.eu - allerdings wird überall verschwiegen dass radwege in SLO und HR anscheinend fast gänzlich fehlen...


@ Murradweg SLO
Webmaster - 22.01.2013, 10:25
Hallo Max,
unter www.murradweg.com/de/auf-einen-blick kannst du die Übersichtskarten bis Legrad durchblättern. Für Details Tourismusbüro Bad Radkersburg, beschäftigen Guides, die auch aus der Praxis Infos geben können.


Murradweg durch Slowenien und Kroatien
Max - 21.01.2013, 10:35
Hallo. Ich suche Auskünfte über den Murradweg (sofern es ihn gibt) in Slowenien und Kroatien - bis Legrad. Informationen zu Steigungen, Verkehrsaufkommen, mögliche ruhigere Streckenteile und Übernachtungen wären sehr hilfreich, vielleicht auch was zum Thema Rückreise :)
Vielen Dank, lg Max


@ Schikane Baustelle Friedensgasse
Helmut Spanner - 10.01.2013, 15:23
 Im Bereich des Schulzentrums St. Peter wird von der LIG ein neues Projekt errichtet. Es bestand die Möglichkeit, den Baustellenverkehr über die Friedensgasse (teils öffentlicher, teils privater Geh- und Radweg) oder die Hans-Brandstetter-Gasse abzuwickeln.
Da sich im Bereich Hans-Brandstetter-Gasse auch eine große Wohnsiedlung befindet und ein Großteil der Schüler diese Gasse als Weg zur Straßenbahn benutzt ist es sicherer und im Interesse der Gesamtheit zielführender, den Geh- und Radweg Friedensgasse für die Dauer der Baustelle zu sperren.
Betrachtet man die Situation vor Ort erkennt man, dass es bis dato sicherlich unmöglich war, einen derartig tiefen Bauaushub mit 3-4 LKW-Fuhren zu bewältigen. Eine zeitliche Einschränkung (zB. Sperre von 06.00-18.00 Uhr) ist nicht möglich, da natürlich mit Freigabe des Geh- und Radweges auch sämtliche gesetzliche Vorgaben (Reinigung, Schneeräumung, Sicherung der Baugrube, etc.) einzuhalten sind. Die Distanz zwischen Friedensgasse und Hans-Brandstetter-Gasse beträgt in der Petersgasse exakt 70m, die Distanz Hans-Brandstetter-Gasse bis zur Einmündung der Friedensgasse in die Plüddemanngasse ca. 120m.
Bei einem derartigen Projekt sind auch Baustellenkoordinatoren vor Ort vorgeschrieben. Gemäß Projektvorlage war deshalb die Sperre der Friedensgasse in diesem Bereich lt. neutralem Baustellenkoordinator unumgänglich. Die hermetische Sicherung der Baustelle musste auch aufgrund der großen Anzahl an Schülern erfolgen.
Die Einstellung der Baustelle über die Weihnachtszeit (lt. Baufirma insgesamt 5 Werktage) ist legitim.
Noch ein privates Wort direkt an Herrn Lauppert: Ich ersuche Sie höflich, in öffentlichen Foren davon Abstand zu nehmen, mich oder den Radfahrbeautragten der Stadt Graz (persönlich) namentlich zu erwähnen. Wir sind als Beamte einer Behörde tätig und nicht als Personen der Öffentlichkeit zu handeln. Deshalb wäre es legaler und zielführender zB. "die Behörde hat gesagt..." zu zitieren. Ich lade Sie jedoch gerne ein, bei meinen wöchentlichen Gerichtsterminen anwesend zu sein, um die Komplexität der Gesetze und Richterliche Entscheidungen kennenzulernen. Ihr Wohnort liegt der Hans-Brandstetter-Gasse näher als der Friedensgasse, ist es nicht möglich, für die Dauer der Baustelle etwas Akzeptanz an den Tag zu legen, anstatt die Behörde als Dienstnehmer von Baufirmen zu beschreiben??


@ Unterbrechung RW Eggenberg
Helmut Spanner - 10.01.2013, 14:42
 Wie für alle Benutzer öffentlicher Straßen gilt auch für Radfahrer die vorgegebene Gesetzeslage. Im §90-StVO ist eindeutig vorgegeben, dass Baustellensituationen in der Reihenfolge Sicherheit - Flüssigkeit - Sonstiges betrachtet werden müssen. Die RVS 03.02.13 (RVS 3.13) gibt eindeutig folgendes (auszugsweise) vor: "Der Radverkehr kann in Fußgängerbereichen zugelassen werden, wenn die hinreichende Verträglichkeit von Fußgänger- und Radverkehr sichergestellt ist. Es sind dabei folgende Faktoren abzuwägen: Fußgängerdichte, Verkehrsraumbreite, Bedeutung der Verbindung für den Radverkehr, Umweglängen und Alternativrouten." Gemischte Geh- und Radwege: "Wege, die von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam benützt werden, sind nur bei geringem Fußgänger- und Radverkehr zulässsig, um gegenseitige Konflikte und Belästigungen auszuschalten. Gemischte Geh- und Radwege sind nur dann anzuwenden, wenn der Verkehrsraum für eine getrennte Führung nicht ausreicht (Verkehrsraum unter 3,5m) und eine Führung im Mischverkehr auf der Fahrbahn nicht möglich ist."

Nun zur Erklärung: Der gesamte Bereich Eggenberger Straße, von der Köflacher Gasse bis zum Bahnhofgürtel ist Baustellengelände. Es wurde ein eigener Korridor für Fußgänger und Radfahrer geschaffen, um eine sichere Trennung zum Baustellenverkehr so gut als möglich herzustellen. Zu Beginn der Sperre der Unterführung war das Radfahrverbot auf die gesamte Länge anzuwenden, da die vorgegebene gesetzliche Breite von 3,50m nicht einzuhalten war. Auf Ersuchen von Frau Bgm.Stv. Rücker habe ich die Verordnung derart abgeändert, dass das Fahrverbot nur im unmittelbaren Bereich der Unterführung gilt (falls etwas im abfallenden Korridor passiert, muss ich diese Freigabe vor Gericht auch verantworten). Würde ich diese Freigabe auch im direkten Unterführungsbereich geben, müssten zwangsläufig (legal) auch die Boller, welche als Bremsen dienen sollen, entfernt werden. Durch den aus beiden Richtungen abfallenden Fahrbahnbereich würden hier die Radfahrer ihre "Höchstgeschwindigkeit" ereichen. Diffuses Licht, ein leichter Schwenkbereich und erhöhte Fußgänger- und Radfahrerfrequenz (es gibt ja keinen gegenüberliegenden Geh- Radweg) erschweren die Situation Leider gibt es, wie bei allen anderen Verkehrsteilnehmern auch, nicht nur "normale" und rücksichtsvolle Radfahrer. Ca. 10 Beschwerdeanrufe pro Tag von Fußgängern bestätigen dies ("Zitat(e): Könnt ihr keine bessere Sperre errichten? - die Radlfahrer können eh über die Friedhofgasse fahren"). Da auch ich mit Rad privat sehr viel unterwegs bin, verstehe ich natürlich die Situation der Radfahrer, jedoch muss ich als Straßenpolizeibehörde die Gesetze einhalten. Da hilft es auch nichts, wenn Verkehrszeichen (die Fahrverbote im Bereich der Unterführung) mit Aufschriften wie: "Revolution beginnt im Herzen" besprüht werden, was wiederum der Baufirma und somit auch dem Auftraggeber in Summe des Gesamtvandalismus sehr viel Geld kostet. Auch mir selbst als Radfahrer ist es zuzumuten, dass ich (gezählte) 70 Schritte mein Rad im Interesse der Gemeinschaft (Sicherheit) schieben kann, anderfalls muss ich den Radweg Friedhofgasse wählen.
Laut den Projektverantwortlichen soll die Unterführung mit 28.01.2013 auch derart umgelegt werden, dass im südlichen Bereich der bisherige Geh- und Radweg "normal" benutzt werden kann (das Erdreich für die Betonierarbeiten wird wieder entfernt).

Mit Befremden nehme ich wahr, dass sich einige Radfahrer seitens der Behörde als Menschen "2. Klasse" fühlen. Ich kann mit Bestimmtheit feststellen, dass dies scheinbar eine rein subjektive Wahrnehmung ist. Wir lassen nicht nur Hinweistafeln mit dem Text "Radfahrer bitte absteigen!", sondern auch "Fußgänger bitte gegenüberliegenden Gehsteig benützen!", etc. aufstellen. Bei Baustellen kleineren Umfanges ist dies auch für Radfahrer sicherlich zielführender, als wenn ich einen Radweg auf die gesamte Länge sperren müsste.

Leider müssen im Zuge von Baustellen pro Tag auch ca. 350.000 KFZ durch Graz geschleust werden, Schüler müssen gesichert zur Schule kommen, Anrainer wollen in der Nacht schlafen, etc. ....
Sie können versichert sein, das Beste was mir passieren könnte wäre, wenn es nur Radfahrer in Graz gebe!

lg
Helmut Spanner




@ Unterbrechung RW Eggenberg
- 22.12.2012, 17:58
 Wir teilen ihre Verärgerung. Schon in der Planungsphase haben wir uns gegen die Schiebestrecke ausgesprochen, doch wurde diese von der Behörde (Straßenamt) dennoch mit Hinweis auf die hohe Anzahl an FußgängerInnen und die geringe Breite verordnet. Leider sind wir mit Argumenten wie dass (langsame) RadlerInnen weniger Platz benötigen als schiebende RadlerInnen und die eingebauten Bügel sich eher als mutwillige Hindernisse bzw. Schikane ausnehmen nicht durchgedrungen.
Dementspechend wird das Fahrverbot von einem hohen Prozentsatz der RadlerInnen igoriert, was wiederum zu Konflikten mit FußgängerInnen führt.

Bleibt uns nur übrig, jenen braven RadlerInnen, die aber nicht absteigen wollen, zu empfehlen, den kleinen Umweg über die Friedhofsgasse zu nehmen.



Schikane Baustelle Friedensgasse
Erwin Lauppert, 06.12.2012, 11:35
Die Friedensgasse ist jetzt einen Monat lang gesperrt, faktisch ohne jeden triftigen Grund; es fällt schwer, das nicht als Schikane gegen Fußgänger und Radfahrer zu werten.
Eine originelle Verwirklichung des grünen Slogans "Wir bewegen die Stadt". Sie bewegen die Bürger der Stadt, indem Sie sie unnötige Umwege machen lassen.

Zum Argument Dr. Spinka/Spanner - Sperre notwendig, wegen der Baustellen-Zu und abfahrt über die schmale Friedensgasse: Teils wurde ein Parallelweg geschaffen, teils die Friedensgasse erheblich verbreitert, lediglich auf ca. 20 -30 m Länge ist sie noch schmal, doch auch da gibt es Ausweichmöglichkeit für Fußgänger und Radfahrer. Der Baustellenschwerverkehr beschränkte sich bisher auf die Zufuhr von etwa zwei oder drei Fuhren Absperrgitter, Bagger und die Abfuhr von Abbraummaterial aus der kleineren Baugrube weitab der Friedensgasse: die dauerte vielleicht 7 Stunden; dafür braucht man einen Weg nicht 700 Stunden lang sperren. (Abgesehen davon, dass bei der Breite des Wegs eine Sperre gar nicht nötig wäre).

Zum Argument Herrn Spanners betr. wirtschaftliche Unmöglichkeit der zeitweisen Aufhebung der Sperre, weil fast die ganzen Friedensgasse entlang immer wieder Gitter aufzustellen und zu entfernen wären. Bis heute hat sich die Bautätigkeit (Abbruch, Aushub) weitab der Friedensgasse, nämlich entlang des Nord-Südwegs auf Schulgelände abgespielt. Es wäre lediglich die Sperre dieses jWegs - mit zwei Stück Absperrgitter- notwendig gewesen (oder mit einem beweglichen Gitter wie an der Westeinfahrt der Friedensgasse).

Es entsteht der Eindruck, der Verwaltung sei die Bequemlichkeit einer Baufirma wichtiger als das Wohl der Bürger.


Taxfreie Taxi Tunnel Tour
Johannes Muhr - 30.11.2012, 09:10
Hell erleuchtet und breit windet sich die Strassenbahntrasse mit glattem Asfalt einladend von der Annenstr unter den Bhf-Gürtel ... untertags seit Wochenbeginn in Betrieb, seitlich oben steht noch ein Bauzaun ... kein grafische Info weist Radler hier oder am Gürtel darauf hin, dass die Unterführung unter die Bahn nach Eggenberg wirklich völlig gesperrt ist, sondern erst 2 schlecht lesbare Tafeln (7 + 8-zeilig nicht retroreflektierend, dafür mit einem Stör-Reflex) Ecke Finkengasse (Dort weist einem ein radelnder Wächter rein verbal auf den gefinkelten (Um-)Weg über UF Friedhofgasse + UF GKB oder die ferne UF Tunnergasse hin.)

In der Annenstr. klärt mich jedoch ein entgegenkommend aus seinem Autogehäuse steigender Wächter über den Bim-Tunnel auf: "... Nicht mal die Polizei darf hier durch! Doch ein Taxidienst fährt von Mitternacht bis halb 5 - gratis für jeden. Freundlich will der Taxler gleich mein Rad einladen. Nicht nötig! Ich geniesse die Diesel-Freifahrt in den hellen Untergrund, plaudere, er dreht wieder über die Schienen um, ich steige kurz aus. Ja, jetzt kleben Reflexmarkierungen wie vorgeschlagen an den 2 Zaunsäulen!

Versteckt hinter der Kurzparkzonentafel am Gehsteig Ecke Metahofgasse entdecke ich zuletzt ein A0-Plakat der Holding: Gross im Bild: Menschen, klein darunter: "Shuttledienst", klitzeklein: "... 26.11. - 5.12., 0 - 4h30". Kein Lageplan.


@Konzert möglich, Beradelung nicht
webmaster - 25.11.2012, 20:41
... hinzuzufügen ist, dass interessanterweise ein paar Tage vorher ein Konzert in der "U-Bahnstation" genehmigt wurde. Da war wohl eine andere Magistratsabteilung am Werk, oder warum sprechen "Sicherheitsgründe" gegen ein paar RadlerInnen, die in ein paar Minuten passiert haben und nicht gegen eine Show mit Hunderten von ausgelassenen Partyfeiernden?


Tram Tunnel Total Tabu
Johannes Muhr - 23.11.2012, 07:50
Abschlag auch meiner Anfrage für eine Eröffnungsbefahrung am 25. mit einer kleinen Gruppe Radler & Skater, einer Idee mit "gewissem Charme" für den einen Mitarbeiter ...: "wird (von der Leiterin Bauprojekte Holding Graz Linien) aus Sicherheitsgründen ... kategorisch ABGELEHNT. Das Befahren sowie der Zutritt von Unbefugten der Gleistrasse ist STRIKT VERBOTEN!!!"
Nachgebend habe ich empfohlen, die ersten Steher des Trennzauns zwischen den Gleisen mit Reflexmarkierung zu versehen. ;)



C.v.Hötzendorf-Rad(geh)weg - 40 Masten und Hindernisse
Johannes Muhr - 08.11.2012, 10:11
Im Haus CvH 5 plakatierte VP-Gemeinderat Manfred Schimautz "Wir sind vor Ort" und lud ein Rückmeldungen aus dem Münzgrabenviertel zu bekommen. Mailbox - Rückruf - 2 Radkilometer später begleite ich den Radlosen (Läuft und radelt sehr selten, behauptet: "Ich bin unsportlich") bis zur Stadthalle und zurück: Er fotografiert die Glasscherben an der halb zugeparkten informellen 50 cm-Nordausfahrt und legt den schlimmsten Scherben weg, erstmals fallen ihm die Skateboardfahrer auf. Ich plädiere für Toleranz gegenüber Radlern, die die Strasse flexibel im Bereich der Strassenbahn-Gleise von und zur Jakoministrasse nutzen. Mit dem Grün-Vorsprung der Fussgängerampel. Am Ortweinplatz verengt eine Sitzbank (scharfkantig, ohne Reflektoren) den Zweirichtungsradweg (mit Benutzungspflicht) an der Bim-Haltestelle auf weniger als 90 cm. Als kurios empfindet er auch eine idente Engstelle beim Spar, Überraschungsmoment bietet eine Tür in der dortigen Hausfassade. Originell die weisse Randlinie: der Fuss einer Bank steht angeschraubt 20 cm innerhalb des Radwegs. Am Messeturm ist zur Abwechslung der ebene Gehsteig durch 2 x 2 Verkehrstafeln (Baustelle (keine sichtbar), Fussgänger auf die andere Seite (oder doch auf den Radweg?)) auf glatte 30 cm Restbreite reduziert. Ein Feuerwehrmann erklärt en passant auf Nachfrage: "Die Tafeln müssen 24 Stunden vorher stehen." Gscheit! Unklare Führung der Radverkehrsanlage an der Stadthalle, eigentlich Auflösung in FuZo (ag. RF) mit Pflicht zu Schritttempo. Die Reflexfolie an den Niro-Pollern findet er wichtig, erzähle ihm, dass sie ein halbes Jahr nach meinem Vorschlag aufgebracht worden sind, und ich dafür vom Sicherheitsmann der Messe allerdings belächelt worden bin. Gefahr durch überraschend an den Ecken des Lüftungsquaders querenden Fussgänger. Originelle Lkw-Spur, die dort seit heuer die radlogo-markierte Spur einengt. Viel Laub deckt die Radweg-Randlinie, Pflasterung und Wiese an den Bäumen ab Mac Donalds zu, dadurch spuren Radler versehentlich in den Wiesen-Sumpf. Schimautz (als webteam.at-GF kritisierte er Nagls-gratis-Webangebot) bedankt sich für die neuen Eindrücke und hofft auf Vorzugsstimmen. Kann man in der nahen Fahrradküche essen? Im Dachboden Münzgraben-36 (früher Bäckerei, heute: Krone Center) hab ich 1997 noch eine Saalwalze aus geschätzt 1940 entdeckt, damals wurde Brot noch per Rad ausgeführt ...


Radweg-Lücke zu Center-Ost könnte geschlossen werden
Christian Troger - 13.10.2012, 18:48
Wie ich erfahren habe soll noch heuer eine Rampe für Fußgänger als Abgang für Fußgänger von der Haltestelle "Center Ost" in der Messendorfer Straße zum Parkplatz des Bürögebäudes der Fa. Mandlbauer im St. Peter-Gürtel 4 errichtet werden, sodass dann auch für Fußgänger ein allwettertauglicher Weg zu diesem Bürogebäude und in weiterer Folge auch zum Center Ost existiert (die derzeitige Fußspur zur Überwindung der etwa 1,5m hohen Böschung ist bereits bei Regen de facto unpassierbar).

So sehr ich diese überfällige Massnahme begüße bin ich jedoch enttäuscht darüber, dass angeblich wegen Platzmangels keine Rampe für Radfahrer möglich sei. Dies kann ich nicht nachvollziehen, weil die Rampe sinnvollerweise nicht entlang der derzeitigen Fußspur, sondern parallel zur Messendorfer Straße verlaufen sollte – also zuerst ein horizontaler Weg weg von der Messendorfer Straße parallel zum St. Peter-Gürtel und dann rechtwinklig dazu eine lange Rampe parallel zur Messendorfer Straße in Richtung Tiefgarageneinfahrt (also genau parallel zum letzten markierten Parkplatz). So würde man leicht genug Rampenlänge für Radfahrer erreichen.

Da dies eine einzigartige Gelegenheit ist, das Center Ost und die dazugehörenden Bürogebäude an die Radhauptroute 7 (HR7) anzubinden, welche entlang der Messendorfer Straße unmittelbar vorbeiführt, wäre ich Ihnen sehr dankbar dafür, wenn Sie diese Idee von mir in die diesbezüglichen Gespräche einbringen würden, damit sie von den zuständigen Fachleuten bezüglich ihrer Durchführbarkeit geprüft werden kann.



Elektro-Fahrrad-Geschäft brennt in Graz
Johannes Muhr - 30.08.2012, 20:45
Do 30. August 2012 06h00 steiermark.orf.at/news/stories/2547828/ E-Bike-Geschäft: Ladestation löst Brand aus, beschädigt 70 Räder - just einen Tag nach Start von grazbike.at - an seiner südlichsten Verleihstelle.


Schon Mai 2011 in Coesfeld, Nordrheinwestfalen (D): Fahrradgeschäft brennt aus www.youtube.com/watch?v=NwkqnzO44cI (Ursache: Laptop überhitzt)

29. Mai 2012 Großbrand in Bocholt (ebenfalls NRW) vernichtet Lagerhalle von Roseversand (Biketown) http://www.youtube.com/watch?v=E8XF949kgyk
(de.wikipedia.org/wiki/Bocholt -> kleine fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, 40% Radverkehrsanteil, Radpolizei seit 2010)



Ladetätigkeit mit Fahrrad
khp - 17.08.2012, 11:28
@Hrido, ich habe heut nachgeschaut, es stimmt. auf den tafeln steht jetzt Ladetätigkeit mit Fahrzeugen. Es ist mir nicht aufgefallen, dass vorher etwas anderes draufstand. Hat das jetzt tatsächlich etwas mit Fahrrädern zu tun? oder gilt hier immernoch der Standpunkt der Polizei, dass mit Fahrrädern keine Ladetätigkeit möglich ist? Ich hab inzwischen auch in STVO nachgelesen, da finde ich nichts darüber. weder diese ominöse 30 kg Grenze noch eine Einschränkung auf KFZ, im Gegenteil es ist immer von Fahrzeugen die Rede. Im besten Fall kann man die Arbeit der Polizei hier wohl als übereifrig bezeichnen. Hat jemand Hinweise, ob hier jemals etwas ausjudiziert wurde?



Autler schossen auf Radler & Geherin - Kennzeichen unlesbar
Johannes Muhr - 15.08.2012, 18:28
Die hinteren "Taferln" sind nachts nicht ausreichend ablesbar. Zwar im 110 W-Autofernlicht-Strahl oder Kamerablitz, doch für Nichtmotorisierte und nach einer Schrecksekunde oft kaum mehr. Reichlich sind in Graz Autos mit Lichtausfällen unterwegs. (Noch nix LED.) Viele intakte Kennzeichen-Leuchten werfen bloss zwA mAgische Licht-Dreiecke auf die Tafel, manche entwickeln dekorative Lichtstrahlmuster, die das Kennzeichen damit aus-iXX-en. Typzugelassen. Die Kunststoffkassette schattet davon ein wenig ab. steiermark.orf.at/news/stories/2545711/

Österreichs Entscheidungsträgern gelang in der EU eine Extrawurst: 10 mm höhere Tafeln für die rot-weiss-roten Streifen *lol*. 75 mm Fälschungssichere Schrift (BRD)? Nein und 67 mm klein! Leuchtenkontrollen? Ab und zu ... Wintergatsch? *hihi*


@kho
Hrido, 12.08.2012, 11:36
 Soweit ich weiß wurde auf einigen Schilder eine Aufschrift nach der Art "Ladetätigkeit mit KfZ" in "Ladetätigkeit mit Fahrzeugen" umgewandelt. Bin aber nicht ganz sicher. Kann jedenfalls nicht schaden da noch mal zu insistieren.


Ladetätigkeit mit Fahrrad
khp - 09.08.2012, 10:19
Vor gut 2 Jahren war zum Thema Ladetätigkeit mit dem Fahrrad ein Artikel in der Kleinen Zeitung und auch hier bei Argus. Das Thema betrifft mich persönlich, ich betreibe ein Büro in der Innenstadt. Auch ich befinde mich in der absurden Situation, dass ich wegen ein paar Fliesenmuster mit dem PKW ohne weiteres in die Innenstadt fahren könnte, mit dem Fahrrad aber nicht. Gleichzeitig werden Sporgasse und Färbergasse von großen LKWs befahren. Dieses Mißverhältnis stört mich, leider bewegt sich in der Sache nichts. Damals war die Rede von einer Anfrage bei der zuständigen Behörde (....Der ebenfalls mit dem Problem konfrontierte Radverkehrsbeauftrage Helmut Spinka hat sich nun mit dem Ersuchen um eine Rechtsauskunft an die Behörde (Straßenamt) gewandt....) Gab es darauf jemals eine Antwort? 


Gratkorn
Rolo, 07.08.2012, 19:57
 Der Radweg durch Gratkornist wirklich ein Skandal. Eine Schande, dass so was Teil des Murradwegs ist. Die Benutzung dieses Radwegs ist sicher hundertmal so gefährlich wie das Fahren auf der Straße daneben - aber dank Benutzungspflicht kann man sich's bekanntlich nicht aussuchen. Ich hab auch schon mal eine mail an die zuständigen Behörden geschrieben, natürlich ohne Erfolg.


Gratkorn radfahrfreundlich?
Martin Holzer - 03.08.2012, 15:47
Ich bin on des Artikels in der heutigen "Kleinen Zeitung", wonach u.a. Gratkorn vom KfV als fahrradfreundliche Gemeinde ausgezeichnet wurde, einigermaßen verwundert.
Ich lebe seit 6 Jahren in Gratkorn, bin mangels PKW täglich auch mit meinen Kindern mit dem Fahrrad unterwegs und kann diese Einschätzung eigentlich in keinster Weise teilen. Es gibt einen Radweg durch Gratkorn, welcher einfach auf den Gehweg dazugepinselt wurde, teilweise nicht einmal einen Meter breit ist (Geh+Radweg!!), stellenweise einem Spießrutenlauf gleicht (zwischen PKW-Parkplätzen und der Fahrbahn) und teilweise eine Berg- und Talbahn darstellt. Es gibt seit Jahren -zig bekannte eklatante Gefahrenstellen, wo es nur deshalb nicht jedes Jahr Tote und Schwerverletzte gibt, weil kaum jemand mit dem Fahrrad unterwegs ist. Durch Gratkorn brausen täglich ca. 13 000 Autos durch, natürlich mit Tempo 50 - sehr fahrradfreundlich.
Und da reicht die Ankündigung der Gemeinde bis 2014 etwas an der Situation zu ändern (niemand weiß wie der Radweg dann gesaltet sein wird), um vom KfV ausgezeichnet zu werden?
Es braucht eine gehörige Portion Überzeugung, um in Gratkorn Fahrrad zu fahren (v.a. mit Kindern). Die Verleihung der Asuzeichnung durch Sie ist für mich blanker Hohn.
(Das Schreiben ging auch an KfV und "Kleine Zeitung")


@ Radbrücke Obi
Webmaster, 03.08.2012, 15:43
Genau diesen Vorschlag hat auch ARGUS gemacht. Leider ohne Erfolg, weil dies gegen die Interessen des Naturschutzes sei.


Radwegeröffnung 7.8.2012
Gerald Lichtenegger - 02.08.2012, 20:36
Vielleicht wäre es möglich in der Fischerauerstraße am Beginn der Radbrücke eine Stiege zur Mur anzulegen, damit auch Spaziergeher und Läufer eine Möglichkeit haben, den Uferweg neben der Mur von der Exerzierplatzstraße zum Obi zu nutzen.


zu: Radfahrer nicht schützenswert
Karl - 22.07.2012, 17:10
 ja das hat mich auch gewundert. Die Keplerbrückenunterführung gesperrt und keine Gefahr der Überflutung. Die Kalvarienbergunterführung offen obwohl geflutet. Ja man könnte tatsächlich meinen, Kfz Lenker sind der Polizei wichtiger als Radler. Oder die Polizei geht davon aus, dass Radler fähiger sind eine Situation richtig einzuschätzen als Autofahrer und da lägen sie ja nicht ganz falsch.


G7 und die Parkplätze
Christa Kühberger - 22.07.2012, 17:00
Im G7 schreibt Herr Hecke im Artikel „Platz für die neuen Busse“ gleich im Einleitungstext , dass
….34 Parkplätze GEOPFERT werden müssen und im Artikel danach …. zehn Parkplätze könnte man RETTEN und am Ende des Beitrags steht, dass niemand weiß, wie das ParkplatzSTERBEN zu kompensieren sei.
Um was für ein wichtiges Gut muss es sich da handeln, dass geopfert und gerettet und sogar das Sterben kompensiert wird.
Weniger oft liest man, dass Grünflächen z. B. in Innenhöfen geopfert wurden um Parkplätze zu errichten oder wie in Gründerzeitvierteln das Sterben von Vorgärten (weil in Parkplätze umgewandelt), kompensiert werden könnte.
Ich würde mich freuen wenn künftig mit der gleichen Hingabe für einen lebenswerten Öffentlichen Raum geschrieben wird, wie es derzeit für die Erhaltung der Parkplätze geschieht.



Radfahrer nicht schützenswert
white_bike_graz - 21.07.2012, 22:55
 Mit viel Tamtam und Medienwirksam wurden heute die Brücken von Graz gesperrt. Ein riesenaufgebot der Polizei sicherte die Hauptbrücke und so manchen Steg entlang der Mur Die Unterführung beim Kastner wurde vorsorglich schon am Nachmittag für den KFZ-Verkehr gesperrt. Um 21:30 rief ich die Polizei an das die Radfahrunterführung bei der Kalvarienbrücke überflutet ist. Eine halbe Stunde später rief ich erneut an, da sich bis dahin nichts getan hat. Ein einwenig genervter Polizist teilte mir mit das die Polizei nicht alles was überflutet ist absperren kann und das man ein bis´l selber schau´n soll. Echt nett Rad und Fußgeher müssen selber schauen, super bei einer Unterführung die schlecht beleuchtet ist überflutet und Zentimeter neben der reißenden Mur.


Passage Annenstr. / Eggenbergerstr. - Geldtaschen-Bilanz?
Johannes Muhr - 13.06.2012, 15:03
Wieviel Geld haben Polizei & Strafamt hier abkassiert? In den mehr als 12 Monaten bis 3.5.2012 in denen Radfahrern eine ja räumlich existierende Route, nämlich Gehsteige plus Bim-Trassen von Strassenamt & Gemeinderat amtlich verwehrt wurden. Ich hatte Glück nur einmal beanstandet zu werden, aus einem Autofenster heraus, bei der nächsten Autoparkgelegenheit erst: "Was haben Sie sich dabei gedacht, dass Sie hier fahren?" - "Dass VzB. Lisa Rücker kürzlich bei Argus gemeint hat 'Radfahrer werden hier immer fahren können.' " und toleriert.
Die aktuelle Strassenmalerei wäre verbesserbar, die reifenbreite tiefe Längsritze zwischen Bim-Beton und Asfalt verdient zumindest Farbmarkierung.
Vgl. Beitrag vom 24.4.2011 "Ausgrenzung ... Eierei"


Immer diese Radfahrer...
Ria Radl - 30.05.2012, 16:03
 @viktor junior v: ...und solche missratenen Rüpel gibt es nur unter den RadfahrerInnen, gell!? ALLE Autofahrer halten sich IMMER, AUSNAHMSLOS und geradezu VORBILDLICH an die StVO, die natürlich alle perfekt kennen, nicht wahr? Außerdem hab ich noch nie einen Fußgänger mit Kennzeichen gesehen, und die sind aber auch im Straßenverkehr unterwegs.


@ Kennzeidhen
Webmaster - 11.05.2012, 20:21
Extremisten sollte man eigentlich keinen Platz geben, wir wollen es aber als Zeichen der Tolerenz verstanden wissen, so wie die RadlerInnen eben einmal sind ... Mit den Kennzeichen setzen wir uns dann im Sommer auseinander, wie immer dann, wenn in der News-Flaute auch Nessie wieder auftaucht. Dass es leider einzelne schwarze Schafe gibt, rechtfertigt noch kein Gegeifer dieses Niveaus. Bitte um seriöse Debattenbeiträge. Danke.



wenn schon in der STVO......
viktor junior v - 10.05.2012, 09:55
 ....dann bitte mit kennzeichen, jeder im strassen verkehr ist registriert, nur die radler nicht, und so soll es NICHT bleiben, immer wieder die gleiche geschichte, bei rot über die ampel, rückspiegel gestreift beim vorbei fahren, und NULL ahnung von der STVO und die lieste ziehtttttttt sich wie ein roter faden durch unseren strassen, und sollche menschen sind täglich unter uns!!!!!!!!!!!!! KENNZEICHEN FÜR FAHRRÄDER JETZT!!!! ps: kürzlich wurde ein 14 jähriger nachbar von einer radlerin voll abgeschossen!!!!! und keiner kannte die flüchtige radlerin ! (fahrradfarbe grün)!!!!!!


Rücksichtlose Radfahrer in Sporgasse
herwig - 08.05.2012, 16:30
 Neulich, dank schönem Wetter, bin ich in der Sporgasse bei einem Cafe gesessen. Da ich sehr groß bin, waren meine Füße leicht ausgestreckt, eigentlich kein Problem, da sie trotzdem kaum über den Tisch hinaus ragen. Trotzdem ist ein Radfahrer mit seinem Radl so knapp an dem Gastgarten vorbeigefahren, dass er mir voll über den Mittelfuss gefahren ist. Als ich vor Schmerz aufschrie meinte er nur.. dies gehört dem Radler , sitzt halt wo anders... dies ist noch immer eine Fussgängerzone, dies schien dieser Radler - so ein Alternativer mit langen Haaren zu einem Zopf geflochten, übersehen zu haben. Ein Hinweis an alle Radler: der nächste, der mir über den Fuss fährt, wird vom Rad getreten. In der Fussgängerzone muss man sein Rad schieben, aber in Graz ist für Radler die StVO offenbar außer Kraft gesetzt.


@bahnhof: und warum nicht gleich?
poidi - 08.05.2012, 09:05
was war jetzt eigentlich so schwer daran, dass radfahrer fahren dürfen?

manchmal glaub ich, gehts einfach ums prinzip - radler brauch ma net...


Radleroper "Der dritte Polizist" - irisch, ironisch, irrwitzig
Johannes Muhr - 02.05.2012, 13:44
<klingeling> Das Fahrrad erobert nun endgültig auch die Bühne der sogenannten Hochkultur ...

Uraufführung am Landestheater, Innsbruck: So 6. 5. 2012, 19h30, Kammerspiele, Universitätsstr. 2

Nach dem 2. Roman von Flann O'Brien (1940, Taschenbuch 1999, 2004 TB deutsch)

The Third Policeman

oe1.orf.at > 7 Tage > Mi 2.5. 10h35 Schon gehört? > Play-Button

Relativität von Raum und Zeit war entdeckt ... im Strudel um einen Mordfall gelangt Joe in ein seltsames Polizeirevier mit noch seltsameren Ermittlungsmethoden ... warum werden hier Räder in Zellen gesperrt?

www.landestheater.at/stueck.php?id=607


Augen auf und du entdeckst die Früchte am Weg
Johannes Muhr - 28.04.2012, 11:03
Öl und Wasser verschwendend, klimabelastend Erdbeeren aus Algerien via steuerlich gefördertem Flugtransport? ( orf.at/#/stories/2117625/ Welchen Schaden Importobst anrichtet, help.orf.at )

Eher doch einheimische im Vorbeiradeln von einem Erdbeer-Selbstpflückfeld direkt in den Mund selektiert. Delikat waren früher die Brombeeren am Weg zu Jörn, obs wenigstens die stachlige Hecke weit nördlich von Gratkorn westlich der Strasse noch gibt? Am Apfelbaum südlich der Verzinkerei am Südrand Gratkorns kommen wir gelegentlich auf Skates vorbei ( inline-graz.at )

Rare Feigen erreichbar von der Brüstung am Uhrturm zeigte mir Irmgard mal. fruitmap.at wird heute genau dort vorgestellt.

Wer sucht, findet und geniesst ...


Erklärung und Einladung eines "Überzeugungstäters"
Johannes Muhr - 11.04.2012, 13:59
 1. Ein Radbote meinte mal anerkennend zu mir: "Du bist doch der der mit so großen Dingen am Rad fährt."
Ja ich stehe dazu, das Rad als sportliches Transportmittel auszureizen und mein verbrennungsmotorisiertes Vierrad nur bei wirklichem Bedarf anzuwerfen.
Am 3.4.2010 hab ich eine gefundene Stange vom Ausmass eines Besenstiels am Radlenker mitgeführt.
Es war wenig Autoverkehr weshalb ich den schadhaften Radstreifen rechts liegen ließ - die Straße wurde kurz darauf weggerissen und wurde wohl daher zuletzt nicht mehr instand gehalten.
Längs, weil es zur Eggenberger Unterführung ostwärts bergab ging habe ich bei relativ kurzem Gang mit relativ hoher Trittfrequenz Schwung geholt.
Einem nachfolgenden Autofahrer war ich wohl suspekt, vielleicht moralisch im Weg. Er hupte betont aus größerer Entfernung - aus meiner Sicht um mich zu verscheuchen. Damit er mich samt Platzbedarf mehr respektieren habe ich meine Geradeausfahrt sehr gut eingehalten doch den Stab am Lenker dann klar sichtbar quergestellt.
Er hat diesen Stab, der dann etwa 60 cm links von Lenker überstand nach seiner späteren Aussage noch "vor" sich gesehen, mich schneidend so überholt, dass er mit dem Heck seines Wagens weniger als 10 cm lang leicht angestreift ist. Obwohl ich versuchte habe den Stab locker halten hat mich der Schub zum Pendeln am Rad und letztlich zu Sturz gebracht.
Der Lenker mein Birdy-Faltrad als Kinderrad bezeichnet mein Pedalieren mit nicht mehr Frequenz als ein Rennradler als strampeln.
Ich halte es für möglich, dass er für sein bedrängendes Verhalten mit seinem > 1000 kg Volvo oder Saab Pkw, der an verschiedenen Stellen einige gröbere alte Kratzer aufwies, das mich bei Geradeausfahrt parallel zum Fahrbahnrand - wenn auch weiter links als er sich es vielleicht gewünscht hätte - zu Sturz gebracht hat, nicht bestraft worden ist.
Ich, mit vom Sturz mit nackter Haut auf die Fahrbahn eröffneten Schleimbeutel am linken Ellbogen, fuhr dann gerne selbst per Rad ins Krankenhaus, werde gestraft nach $ 68 (5) StVO, weil ich nicht sicher Rad gefahren wäre.

2. Am 14.1.2011 mitternachts war ich - mit rund 20 kg Last im Rucksack - andere hätten schon wegen Nacht- oder Winterzeit ein Auto angestartet war ich entsprechend langsam per Rad in der Paulustorgasse unterwegs. Von weitem zu sehen am Bankomat ein Poiizeist, daneben ein Kfz mit laufendem Verbrennungsmotor. Ich wagte vorwitzig "Sie geben aber kein gutes Beispiel" ... seiner eher unfreundlichen Nachfrage erwiderte ich en passant mich aufmerksam in der autoleeren Straße nach hinten drehend die "weil Sie den Motor laufen lassen".
Seine Beanstandung meiner Stirnlampe ging aus Formfehlern der Polizei ins Leere, er machte mein rotes Rad mit tiefem Durchstieg - vulgo Damenrad - in seiner Anzeige zu einem "Herrenrad, bunt". Es blieb ein anderer Defekt am Rad, den ich nicht gleich reparierte, hängen.
So gehe ich heute für 2 x 50 € Strafe aus Überzeugung, dass Radfahren Positives bewirkt in die Ersatzarreststrafe und bin Fr, 13.04., 13 h Ecke Paulustorgasse / Parkring wieder frei.

Freue mich auf Besuch, oder Abholung ...

Johannes Muhr




GB vs. hier
Ben Hemmens - 04.04.2012, 23:06
Ja, es hat was, wie die FußgängerInnen sich in GB bewegen. Bei den Briten ist der Grundgedanke evtl. weniger abhanden gakommen, dass das auf der Straße gehen das natürlichste ist, was BürgerInnen tun können, wenn sie aus ihren Häuser gehen.

Allerdings haben vielleicht die fehlenden kleinen Strafen für Dinge wie bei Rot queren ihren Grund einfach im anderen Rechtssystem, das grundsätzlich das, was hier kleine Verwaltungsübertretungen wären, viel weniger konkret ausformuliert und damit den Beamten und Richtern viel mehr Ermessen lässt. zB ist das nicht wirklich weiter definierte "Fahrlässige Radfahren" mit bis zu £ 1000, das "gefährliche Radfahren" mit bis zu £ 2500 strafbar. Das Gehsteigradeln immerhin mit bis zu £ 500.

Die andere Gschicht ist dass sie einfach viel weniger Zebrastreifen und Fußgängerampel haben. FußgängerInnen müssen selbst eine Stelle zum Straßenqueren aussuchen und selber schauen, dass sie sicher rüberkommen. Das finde ich an sich nicht schlecht, und ich hab mir immer gedacht dass dort vielleicht die Zebrastreifendisziplin deswegen besser ist, weil es nicht all 50m einen gibt – man nimmt ihn also als was Wichtiges wahr. Aber es wurde mir gesagt, dass die Fußgänger- Unfallstatistik dort nicht viel besser sei als hier, also stimmt die Idee doch eher nicht.

Was auch hierzulande wohl etwas befremdlich wirken würde, sind die Abzäunung des Straßenrands vor und nach einer Fußgängerampel und die Tendenz zu den Barnes Dance Ampelphasen (alle FG Grün und alle Autos Rot) – die ja Kapazität kosten und längere Wartezeiten bedeuten.


Extra Ampelphasen vielleicht ja bald überflüssig
poidi - 04.04.2012, 19:42
kurier.at/nachrichten/wien/4491198-freie-fahrt-fuer-radler-bei-rotlicht.php

komme gerade aus UK (Glasgow) zurück, einfach herrlich wie dor auf Eigenverantwortung bei Fußgängern und Radfahrern im Straßenverkehr gesetzt wird.

Grün heißt: fahr/geh
Rot heißt: Schau ob eh nix kommt, und dann gahr/geh

war mit locals unterwegs, und die konnten mir gar nicht glauben, dass in AT gehen/radfahren bei Rot bestraft wird.

Man muss aber auch sagen, ich hab nicht erlebt, dass es da Konflikte gegeben hätte, weil alle nur dann gehen, wenn auch nix kommt.


Ampel Grazbach/Klosterwies
Ben Hemmens - 22.03.2012, 16:52
 Ich bin dort heute vorbeigefahren.

Zwischen dem Grünwerden der Fußgängerampel auf der Südseite der Grazbachg. und dem Wechsel der Fahrzeugampel auf der Nordseite von Rot auf Gelb/Rot war vielleicht 1 Sekunde. Evtl. könnte man bei der Fußgängerampel ein Glas mit Fuß- und Radsymbol montieren, aber um viel geht es meines Erachtens nicht.

Der Grünvorlauf für den von Süden kommenden Verkehr ist sinnvoll, damit die von Norden kommenden, in die Grazbachgasse einbiegende Autos mitkriegen, dass sie in Form der RadlerInnen Gegenverkehr haben.


Radfahrerampel Klosterwiesgasse Ecke Grazbachgasse notwendig!
Schorn - 15.03.2012, 09:48
Wenn man mit dem Rad die Klosterwiesgasse vom Jakominiplatz Richtung Süden (Messe) fährt, befindet sich an der Ecke zur Grazbachgasse eine Ampel.

Zuerst wird die Fußgängerampel über die Grazbachgasse grün, sowie die Ampel für Autos, die von der Gegenrichtung (Klosterwiesgasse Richtung Norden auf die Grazbachgasse einbiegen) kommen. Erst ein paar Sekunden später wird die Autoampel für die Fahrer Richtung Süden grün.

Es ist gängige Praxis, dass Radfahrer dort bereits die Grazbachgasse überqueren, wenn der Gegenverkehr Grünlicht bekommt und nicht die Rotphase der Autoampel abwarten. Deshalb wäre es notwendig eine Fahrradampel zu errichten, die mit der Fußgängerampel bzw jener des Gegenverkehrs gleichgeschaltet ist!

MfG DS


Müll am Strassenrand - viel vom Auto
Johannes Muhr - 11.03.2012, 13:15
noe.orf.at/news/stories/2524349/ Spezifisch für die Strassen im Grazer Gries sind diese durchscheinend weissen PE-Sackerln. Insoferne Halbweg-Gebinde, weil sie schon am Nachhauseweg von einigen Menschen "verloren" werden. Bläht frischgefallene ein Windhauch auf, lässt sich Leere und Sauberkeit gut abschätzen, bei passendem Verkehr eines rollend en passant mit dem Schuhspitz gegen den Fahrtwind gut aufnehmen und von Hand gleich in den Gepäcksträger klemmen. Eines reicht für einige Mensch-Tage Leichtmüllfraktion. Müllsäcke für Müll kaufen ist nicht meins.

Mein Werkzeug auf 5 kg reduziert, Minusgrade hatte es auch nicht mehr als 3, also bin ich in der Morgendämmerung mit Muskelkraft nach Deutschlandsberg. Während sich auf der Rückfahrt ein langer (dreispuriger) Berg "zieht" streifen die Augen vom Asfalt zum Wald. Alles findet sich da: vom klitzekleinen weissen "f" eines Zahnseidenhalters, 2 zugebundene transparente Müllsäcke mit 30 Liter Haushaltsmüll - noch fenstergängig also, an die 10 Autoreifen, gut vereinzelt, noch bei Schnee die Böschung hinuntergerutscht oder doch gerollt? ... Nur eine intakte Gummistrippe vom Bankett verwerte ich.


@ Radweg-Ausbau
Webmaster - 03.03.2012, 08:06
  Gebaut wird heuer bzw. 2013 im Norden: Obi - Weizödlbrücke, Anbindung Shopping Nord, dann (hoffentlich) weiter nach Gösting; am linken Murufer Arlandgründe entlang von Schöckl- und Gabriachbach zur Andritzer Reichsstr. (Oberandritz/ St. Veit). Näheres unter "Aktuelles".



Radweg-Ausbau
Fritz, 02.03.2012, 17:27
 Gibt's dieses Jahr eigentlich irgendwelche bemerkenswerten Radweg-Bauprojekte bzw. überhaupt Radverkehrsprojekte im innerstädtischen Bereich?


zu Radweg auf Bustrasse
Karl - 27.02.2012, 19:41
 Ja die Idee ist prima. das wäre dann das erste Stück eines Bicycle Highways in Graz. Bin völlig ihrer Meinung , dass Graz viel mehr auf den Radverkehr setzen sollte. Es besteht auch ein höheres Umstiegspotential von Auto zu Rad als von Auto zu ÖV. Und Graz mit seinen kurzen Entfernungen ist einfach geschaffen für mehr Radverkehr.
Einzig sollte man bei Siedlungen künftig keine Tiefgaragen mehr bauen, sondern nur noch Sammelgaragen an den Siedlungsrändern. Das hat sich in den Niederlanden gut bewährt - wenn Autofahrer 100-200m zu ihrem Parkplatz gehen müssen, nehmen sie das Auto meist nur mehr wenn sie es brauchen, weil ja das Rad beim Hauseingang zur Verfügung steht


Radweg auf Bustrasse
Franz Kröll - 25.02.2012, 21:42
 Verfolge seit einiger Zeit die Diskussion um die Proteste gegen eine Busspur mitten durch Wohnsiedlungen am Hirtenkloster und habe das heutige Wetter für eine Radtour genutzt, um mir selbst ein Bild zu machen.
Jetzt kann ich auch die Vehemenz verstehen, mit der sich die BewohnerInnen gegen eine Umleitung der Buslinie 40 durch ihr Wohngebiet wehren.

Während nämlich auf einem schmalen Asphaltstreifen FußgängerInnen und RadfahrerInnen versuchen, einander nicht in die Quere zu kommen, verläuft teilweise sehr knapp an Kinderspielplätzen und Vorgärten eine breitangelegte zur Asphaltierung vorbereitete Busstraße.
Wenn die BewohnerInnen immer wieder mit Nachdruck betonen, eine bessere ÖV-Erschließung durch diese geplante Busstraße sei aufgrund der bestehenden Bustrassen im nächsten Umfeld nicht notwendig und eine Belastung für sie, nun ein simpler Vorschlag:

Warum errichtet man nicht mitten durch die Siedlungen einen zweispurigen Radweg, den man weder mit Fußgängern noch mit Autos, Bussen, Mopeds usw. teilen muss?

Das wäre dann wirklich etwas Einmaliges, auf das Graz stolz sein könnte:
eine autofreie Siedlung (die PKWs der SiedlungsbewohnerInnen sind alle in Tiefgaragen; Besucherparkplätze gibt es nur außerhalb der Siedlungen), ein breiter Gehsteig entlang der Häuser, auf dem sich auch die Kinder mit ihren Dreirädern ohne Gefahr tummeln können, und ein Radweg fernab der Wienerstraße, der zweispurig durch Siedlungen ohne Autoabgase und -lärm verläuft.
Wir RadfahrerInnen könnten in Zukunft gemütlich und sicher vom Fröbelpark auf einer Straße, auf der anfangs nur die BewohnerInnen der GWS-Siedlung Kalvariengürtel 50 (mit nur 27 Wohnungen) einige Meter bis zu ihrer Tiefgarage fahren, vorbei am Hirtenkloster und durch die ÖWGes Siedlung "Wohnen im Park" bis zur Viktor-Franz-Straße radeln.
Vielleicht noch ein paar Bäume pflanzen und Bänke zum Rasten neben der Radtrasse aufstellen - ein Vorzeigeprojekt, mit dem wir sicher international positiv auffallen.


Faschings-Gold für Anita Sanin am hohen Einrad
Johannes Muhr - 21.02.2012, 20:35
www.kleinezeitung.at/freizeit/events/fasching/multimedia.do?action=showEntry_Detail&project=71270&picid=13

Gratuliere! ... und hoffe du verzeihst mir mein "Anschieben" mit dem Kajak-Paddel ; )


Conrad-von-Hötzendorfstr.
Ben Hemmens - 21.02.2012, 09:47
Die CvH-Straße wäre ein gutes Lehrbeispiel für fast alles, was am gesetzlichen Rahmen und der Planung von Radverkehrsanlagen problematisch ist. Ich picke ein paar Punkte heraus:

1. Es ist zulässig, im Verlauf einer einzigen Straße "beliebig" oft die Art der Radfahranlage zu wechseln. So werden hier Nebenfahrbahnen mit Ausnahme Rad mit Geh-und Radwegen (getrennt) mit Geh- und Radwegen (gemischt), Fußgängerzone mit Ausnahme Rad (aber mit eingezeichneten Piktogrammen und Linien, die in einer FuZo nicht vorgesehen sind) zusammengestoppelt.

2. Die Breiten sind in den Richtlinien sehr elastisch. Das erleichtert es der Planung, das Radfahren an Stellen zu erlauben, die eigentlich zu schmal aber nicht reparierbar sind (die engste Stelle zeigt auch eine besondere Zwickmühle für Grüne auf: Radweg gegen Baum). Andererseits macht es dort, wo die Straße neu geplant wird (große Sanierung des südlichen Abschnitts ca. 2005) die Radverkehrsanlage zu einer komprimierbaren Größe: die Mindestdimensionen für Fahrspuren, Gleiskörper usw. sind viel härter und setzen sich dann immer gegen die Rad-Fläche durch.

3. Auch die Radfahrerüberfahrt ist eine zweischneidige Sache. Einerseits macht sie es möglich, bei Seitenstraßen überhaupt sichtbar zu machen, dass eine Radfahranlage die Straßenmündung quert; andererseits, weil sie keinen richtigen Vorrang darstellt, entbindet sie die Planung von der Notwendigkeit, ausreichende Sichtbeziehungen für einen richtigen Vorrang herzustellen.

4. Die Verhaltensregeln für RadfahrerInnen auf den mit FußgängerInnen geteilten Flächen sind widersinniger Weise nicht gleich. In der FuZo situationsunabhängig Schrittgeschwindigkeit, auf dem gemischten GRW kein Wort über Geschwindigkeit. In der FuZo wird das Einhalten eines angemessenen seitlichen Abstandes zu Gebäuden verlangt, am gemischten GRW nicht (wäre aber absolut sinnvoll).

Was ich mir zu den Regeln denke:
1. Der gemischte Geh-und Radweg ist keine Radfahranlage und gehört jedenfalls als Gehsteig mit Ausnahme (nach dem deutschen Modell "Rad frei") umdefiniert. Es würde die Städte um ihre nichtsnutze Zahl der "km Rad-Netz" bringen und in der CvH-Straße die illusion einer durchgehenden Anlage zerstören.

2. Der "getrennte" Geh- und Radweg ist jetzt schon überflüssig und ist ein radweg neben einem Gehsteig - letzterer sollte immer baulich gut erkennbar sein.

3. Die Radfahrerüberfahrt gehört mittelfristig angeschafft.

Zur konkreten Route schwebt mir aber eine andere Lösung vor:
Auf der Achse Klosterwiesgasse -Messe - Johann-Sabastian-Bachg. sehe ich eine Trasse für eine durchgehende Fahrradhighway in den Süden der Stadt. (Leider wurde die Reservierung der Trasse durch das verkleinerte Messegelände komplett verpfuscht, mit dem Ergebnis dass die Stadt sogar der verwinkelten Trassierung "vergolden musste" - aber vielleicht gibt es eines Tages einen Gemeinderat, der sich traut, seinen eigenen Firmen was anzuschaffen ...)




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