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Forum der ARGUS

Dieses "Forum" dient dem Austausch in Sachen Radverkehr und soll Platz für Feedback, Kritik und Anregungen zu allen Belangen des Radfahrens, insbesondere des Alltagsradelns, in Graz und der Steiermark bieten. Die Beiträge werden sofort online gestellt, dürfen jedoch keine Webadressen (Links) enthalten. Wir behalten uns vor, anonyme und nicht zum Thema gehörende Postings zu löschen. Bitte spezielle Anfragen an argus-stmk@gmx.at


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@ Straßenamt empfiehlt
webmaster - 19.04.2014, 12:59
Ergänzung: Am 18.04. war die Hans-Brandstetter-Gasse für RadlerInnen offen.


Straßenamt befiehlt: 1 km Umweg für Radfahrer
erwin lauppert - 17.04.2014, 20:58
Wegen Bauarbeiten am Waltendorfer Gürtel/Koßgasse fährt der 64er Richtung LKH eine Woche durch die H. Brandstetter-Gasse, alle Viertelstunden einmal. Flugs sperrt das Straßenamt die Gasse für Radfahrer überhaupt. Da Herr Stadtrat Eustacchio und sein Straßenamt auch die Friedensgasse total gesperrt halten – laut Volksanwaltschaft wider Gesetz und Recht, schlicht schikanös – ergibt sich daraus hin und zurück ein Umweg von rund 1100 m.

Was das Straßenamt zu dieser Radikalmaßnahme bewogen hat, bleibt im Dunkeln.. Sonst fahren dort auch immer wieder LKW, ohne dass jemand besondere Schutzmaßnahmen je für notwendig gehalten hätte; auf zahlreichen Straßen im Grazer Stadtgebiet müssen Verkehrsteilnehmer bei Begegnung mit Autobussen stehen bleiben, zur Seite oder zurückschieben, alles ohne viel Aufhebens. Nur in der Brandstettergasse soll das nicht gehen? Da reicht nicht einmal das Verkehrsschild "Wartepflicht bei Gegenverkehr"? Die einzig plausible Erklärung: Radfahrer zählen für das Amt einfach nicht, die sollen ruhig Umwege machen oder ihre Räder schieben.

Nun kann man natürlich sagen, wozu die Aufregung, es hält sich ohnedies niemand an derart scharf-, tief- oder schwachsinnige Verbote. Das mag sein. Doch bewirkt das Amt mit solch unsinnigen Verboten, dass dann auch wichtige Verbote nicht mehr beachtet werden.




Mario - 12.04.2014, 02:28
 Ich fahre nicht auf Gehsteigen!
Ich fahre nicht gegen die Einbahn!
Ich fahre nicht auf Schutzwegen!
Ich fahre nicht bei Rot!
Ich fahre nicht ohne Beleuchtung im Dunkeln!
Ich mißachte nicht den Rechtsvorrang!

Und drum werde ich auch nicht bestraft. Anstänkern lassen muss ich mich aber natürlich trotzdem, von den Dauerjammeranten mit ihrem ständigen beleidigten "Alle Radfahrer sind so böse"-Gejammer. Niemand wird unserem Verkehrssystem so verhätschelt wie die Autofahrer, und niemand jammert so viel wie die Autofahrer.


@ Bestrafter ...
Veloblitzer - 11.04.2014, 15:28
... mein Beileid! Mein Tipp: Umsteigen! 


Und dennoch werde ich bestraft.....
Franz, 10.04.2014, 18:02
Ich fahre nicht auf Gehsteigen!
Ich fahre nicht gegen die Einbahn!
Ich fahre nicht auf Schutzwegen!
Ich fahre nicht bei Rot!
Ich fahre nicht ohne Beleuchtung im Dunkeln!
Ich mißachte nicht den Rechtsvorrang!

Und dennoch werde ich bestraft!
Warum? Weil sie wieder mal auf der Lauer gelegen sind, die Polizisten, und ich mit 35 statt 30 mit dem AUTO unterwegs war, in der Lagergasse/Großmarkstraße!!
Das ist ja viel gefährlicher als die oben angeführten "Radlersünden".
Und außerdem ist es offensichtlich einfacher eine Anzeige zu schreiben als mit kratzborstigen RadlerInnen zu diskutieren ...



Weder Law noch Order
erwin lauppert - 03.04.2014, 21:05
 Stadtrat Eustacchio: Verwaltungsmissstand schikanöse Totalsperre der Friedensgasse bleibt.

Die Friedensgasse (Petersgasse – Einkaufszentrum Plüddemanngasse) ist seit November 2012 gesperrt, wegen Baustellenverkehrs. . Eine i.w. fünf Meter breite Straße für Fußgänger und Radfahrer zu sperren, weil dort im Schnitt etwa jeden zweiten Tag ein schwerer Laster fährt, ist ziemlich einmalig – Baustellenverkehr gibt es auf zahllosen Straßen, die auch nicht breiter sind. Das lässt sich eher in die Rubrik Schikane gegen als Sorge um schwache Verkehrsteilnehmer einordnen. Völlig abwegig wäre es, die Straße aus dem Titel „Verkehrssicherheit“ auch außerhalb der täglichen Bauarbeitszeit zu sperren, Darum hat der Stadtsenat auch die Freigabe abends und an Wochenende angeordnet. Das Straßenamt hat das ignoriert und den Weg ständig sperren lassen. Das ist ein Verwaltungsmissstand, sagt dazu die Volksanwaltschaft.

Doch unseren zuständigen Stadtrat Mario Eustacchio und sein Straßenamt beeindrucken weder Stadtsenat noch Volksanwalt: Sie halten die Totalsperre aufrecht. Und gefährden damit noch (indirekt ) Radfahrer. Denn die drängen sie so ins gefährliche Verkehrsgewühl der Plüddemanngasse.


Ob da Nachschulung reicht?
Roman Zweck - 18.03.2014, 14:07
  Am 18.03. vor dem Grazer Straflandesgericht: Pkw-Lenker übersah - vorschiftsmäßig beleuchteten - Radler. Dieser starb im Straßengraben, der Autofahrer fuhr davon. Obwohl er am Nachmittag zuvor sechs Bier getrunken hatte, wurde eine nur geringfügige Alkoholisierung errechnet und der Autolenker kam mit einer bedingten Freiheitsstrafe davon.
Ob da eine Nachschulung reicht? Wäre jedenfalls für Richter, StA und Gutachterin dringend zu empfehlen!



Bitte Nachschulungen anbieten!
Harald Neuhauser, 18.03.2014, 13:58
Einbahn missachtet: Radler schwer verletzt

Im Grazer Bezirk St. Leonhard ist am Montag ein Radfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw schwer verletzt worden. Der Radler hatte die Einbahn missachtet.

Der Pkw war gegen 11.50 Uhr in der Schützenhofgasse unterwegs und wollte in die Naglergasse einbiegen - zur selben Zeit fuhr ein Radfahrer gegen die Einbahn in die Schützenhofgasse und kollidierte mit dem Pkw.

Der Radler kam zu Sturz erlitt dabei schwere Verletzungen; er wurde vom Roten Kreuz ins LKH Graz eingeliefert. Der Pkw-Lenker blieb unverletzt.



Rad+Zug: Minus
Bernhard Salcher, 17.03.2014, 12:04
Um 22:24 fährt täglich ein Nachtzug von Graz über Innsbruck, Feldkirch nach Zürich. Mit Verwunderung habe ich bemerkt, dass dort nun die Fahrradmitnahme nicht mehr möglich ist.
Auch im Railjet von Graz nach Wien kann man nach wie vor (März 2014) keine Fahrräder mitnehmen, obwohl die schrittweise Einführung ab Frühjahr 2013 angekündigt war (siehe http://graz.radln.net/cms/beitrag/11705648/77274123/).


@rudi.st.peter
Kuriso, 13.03.2014, 07:38
 Bitte schreib dem Grazer Radverkehrsbeauftragten unter helmut.spinka@stadt.graz.at. Vielleicht ist er dankbar für die Anregung - oder zumindest sollte er dir sagen können was los ist und warum.


Korrektur Pfaffgasse
rudi.st.peter - 28.02.2014, 18:30
 Geografisch falsch: Radweg könnte parallel nördlich der Dr. Pfaffgasse v. d. St. Peter Hauptstraße entlang der Zufahrt zur neuen Siedlung zum Petersbach geführt werden - wenn, ja wenn die Stadtverwaltung guten Willens wäre. Besser wär halt am Westrand des Grundstückes, mit dessen Eigentümer die Verhandlungen gescheitert sind. Neuverhandlungen mit klugen Verhandlern könnten zielführend sein...


Dr. Pfaffgasse
rudi.st.peter, 27.02.2014, 19:32
 Was sagt eigentlich der Radwegebeauftragte zu dieser Thematik??


Brücke Dr. Pfaffgasse
rudi.st.peter - 27.02.2014, 19:29
 Der Plan, die kleine Brücke über den Petersbach i. d. Dr. Pfaffgasse zu entfernen und keinen Ersatz dafür zu errichten, ist ein weiteres Beispiel der Unfähigkeit der Stadt Graz, dem Trend der Zeit folgend, die Radlerfrequenz zuz erhöhen. Der ursprüngliche Plan war, ein paar Meter oberhalb/östlich eine neue Verbindung zur Querung des Petersbaches und des Banngrabenweges weiter zum Dammweg und weiter zur Marburgerstraße herzustellen, was diese uralte, mindestens 30 Jahre alte Radwegeverbindung stadteinwärts verbessert hätte.
Dem Ungeschick, v. a. dem anmaßenden Verhalten der Verhandler der Stadtverwaltung einem Grundbesitzer gegenüber, dem, weil nicht gleich willig mit der Enteignung gedroht wurde uind der sich daraufhin erst recht taub stellte, ist die Kappung dieser Verbindung, die auch von Schulkindern, alten Menschen und vielen Spaziergängern benützt wurde, geschuldet.
Eine Alternative wäre gewesen, entlang der Zufahrt zur neuen Wohnsiedlung zwischen Pfaff- und Artur Michlgasse einen Radstreifen mit anschließender Brückchen zum Dammweg zu errichten. Das wurde von den Zuständigen einfach verworfen. Ich nutzte und nutze diese Verbindung seit Jahrzehnten und erst dieser zunehmend radlerfeindliche Magistratsverwaltung danke ich für diese Verschlechterung.



Stadtpark -Radwege reduzieren?
erwin lauppert - 11.02.2014, 22:14
 Da das Forum seit Jahresbeginn anscheinend Winterschlaf hält, eine kleine Anmerkung zun Stadtpark.
Vor Monatsfrist berichtete die Kleine Zeitung über kurz- und langfristige Stadtpark-Ideen und zitierte den Leiter der städtischen Grünraumabteilung im Zusammenhang mit der eher unrealistischen Idee, die Erzherzog-Johann-Allee einmal autofrei zu machen:
„Aber die Querstaßen zerklüften tatsächlich den Stadtpark. Daher wäre es empfehlenswert, Radwege und Parkstreifen teilweise zu reduzieren und das Niveau des Asphalts dem der Wiese anzupassen. Damit der Park wenigstens optisch zusammenwächst.“
Radwege reduzieren? Mit Verlaub, der Erholungswert des Stadtparks leidet nicht unter den nicht allzu vielen Radfahrenden sondern unter den zig-tausenden Autos, die täglich durch und „auf“ dem Stadtpark fahren (Vor ungefähr 50 Jahren hat man den östlichsten Teil des Parks, einen Streifen von glaube ich fünf m Breite und einem km Länge in Autostraße umgewandelt, damit auf dem Glacis die Verkehrslawine richtig rollen kann).
Übrigens, der (seither leider verblasste) Ruf von Graz als Fahrrad-Hochburg wurde vor mehr als 30 Jahren im Stadtpark begründet, als studentische Aktivisten hier illegal einen Radweg installierten. (Nachzulesen auf dieser Website unter „Geschichte“.



Volksanwaltschaft: Sperre Friedensgasse tw. Verwaltungs-Missstand
erwin lauppert - 30.12.2013, 19:01
 Der Grazer Stadtsenat hatte am 28.11.2012 die Sperre der Friedensgasse (Fuß- und Radweg südöstlich des St.Peter-Friedhofs verordnet bzw. dem Bauführer bewilligt, jedoch unter der Auflage, dass die Sperre an Wochenenden, Feiertagen und abends bis zur Wiederaufnahme der Arbeiten außer Kraft gesetzt wird. Diese Auflage wurde jedoch mit dem (Anm.EL: realitätsfernen) Argument des „zeitlichen Mehraufwandes“ nicht eingehalten.
Darin erblickt die Volksanwaltschaft einen Missstand in der öffentlichen Verwaltung der Stadt Graz und hat diese mit Schreiben vom 28.11.2013 um Einhaltung der erteilten Auflage gebeten.

Der Herr Bürgermeister und der zuständige Herr Stadtrat scheinen jedoch kein besonderes Interesse zu haben, den Rechtsbruch rasch zu beheben und vor allem Gehbehinderten zu helfen. Vom Bürgermeisteramt war das Schreiben der Volksanwaltschaft am 16.Dezember noch nicht einmal an den Stadtrat weitergeleitet worden; dieser von Beschwerdeführerseite bereits am 4.Dezember informiert, teilte am 16.12. auf Anfrage mit „Nachdem die Sache ihren rechtlichen Lauf nimmt, sehe ich derzeit keinen Gestaltungsspielraum meinerseits.“

Obwohl jetzt seit zehn Tagen (Wehnachten/Neujahr) nicht mehr gearbeitet wird, ist der Weg nach wie vor gesperrt.



Wohnstraßen 2013
Karl - 29.12.2013, 12:53
 Stadtrat Eustacchio hatte je nach der positiven Evaluierung der Wohnstraße in Wetzelsdorf, angekündigt, jährlich drei Wohnstraßenprojekte in Graz umzusetzen. Weiss wer von euch, welche drei Straßen dies 2013 waren?


Alte Leier Fahrradkennzeichen
Roman Zweck - 26.10.2013, 11:15
Und wieder die alte Leier von den Fahrradkennzeichen, diesmal von Alt-FPÖler Paul Tremmel (LB "Kleine Zeitung", 26.10.). Die Begründung ist falsch, auch wenn sie gebetsmühlen-artig wiederholt wird: In der CH liefen die VERSICHERUNGSplaketten 2012 wegen zu großem Aufwand aus, und es waren nur kleine Plaketten, die nicht der behördlichen Regisitrierung und Überwachung dienten. Weltweit gibt es nirgends Nummerntafeln für Fahrräder, was wohl gute Gründe haben dürfte - auch wenn gewisse Kreise in Ö glauben, sich regelmäßig damit beschäftigen zu müssen.
http://graz.radln.net/cms/beitrag/10827950/25359419/


Verpflichtender "Fahrradführerschein" für alle!
erwin lauppert - 24.10.2013, 12:40
 Unter dieser Schlagzeile und dem Untertitel "Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio steht dem Vorschlag positiv gegenüber " widmet die gestrige "Woche" dem Thema zwei Seiten. - Wunderbar, Arbeitsplatzbeschaffung für Beamte oder Quasibeamte: eine oder ein paar Millionen neue Ausweise mehr, mit allem Drumherum. Nicht nur manche Radfahrer und Fußgänger übertreten – leider – die Verkehrsegeln, vor allem tun das sehr sehr viele Autofahrer (mit Führereschein). Glaubt jemand im Ernst, man könne die Menschen durch Bürokratie ändern?


Zusatz Gehsteigkante Annenstraße/Metahofgasse
Peter Graber, 09.10.2013, 08:01
Ergänzend zu Stefan: In Richtung Metahofgasse wurde aus "Design"-Gründen eine Gehsteigkante in die Fahrbahn hineingezogen. Diese Kante ist ebenfalls nicht hoch kann aber bei Nässe für Radfahrer schnell problematisch werden, im Speziellen bei entgegenkommenden Autofahrern, weil durch diese "Nase" die Fahrbahn sehr vereengt wird.



Gehsteigkante Annenstraße
Stefan - 08.10.2013, 14:45
 Hallo,

Als ich heute den Beitrag auf der Seite gelesen habe, musste ich bei dem Foto schmunzeln (http://graz.radln.net/cms/beitrag/11918120/25359410/). Genau an dieser Stelle hatte ich vor 3 Wochen eine. Fahrradunfall. Der Grund des Sturzes ist zum einen, dass ich ein wenig patschert war und zum anderen habe ich diese auf dem Foto gut sichtbare Gehsteigkante übersehen.

Mit meinem Posting möchte ich ändere auf diese Kante hinweisen und gleichzeitig fragen warum diese Kante dort ist und ob ihr nicht auch der Meinung seit, dass die dort keine Kante sein sollte.

Stefan


Annenstraße
Peter Graber, 24.09.2013, 08:03
Ich verstehe nicht warum unmittelbar vor der Babenbergerstraße der Radstreifen stadtauswärts endet, wodurch man gegebenenfalls gegenüber rechtsabbiegenden Autofahrern Vorfahrt gewähren muss (obwohl dort keine Autos fahren dürfen), statt den Streifen über die Kreuzung zu ziehen. Zugleich gilt auch von der Metahofgasse kommend die Rechtsregel.
Man hätte den Metahofplatz durchaus mehr zu Gunsten der Radfahrer (und Fußgänger) gestalten können. Wenn ich es recht im Kopf habe, gibt es keinen Zebrastreifen, wodurch Autofahrer nicht einmal vor Fußgänger halt machen müssen.




Radfahren mit Kindern
Ben Hemmens - 22.09.2013, 21:45
 Als Ratgeber für alles rund ums Radfahren von und mit Kindern empfehle ich die Broschüre "Kleine Radprofis" vom BMVIT (übrigens eine Grazer Produktion, danke FGM):

http://www.bmvit.gv.at/verkehr/ohnemotor/publikationen/kleineradprofis.html


ORF Meldung: Südgürtel kostet nun 142 Mio für 1,4 km Straße
Karl - 10.09.2013, 00:47
 Zehn Meter Südgürtel kosten 1 Mio €, oder das Grazer Radverkehrsbudget von einem Jahr bzw. der gesamte Südgürtel das Radverkehrsbudget von 142 Jahren. Am Geld scheint es also in Stadt und Land nicht zu mangeln, es wird halt nur hauptsächlich in Kfz Vermehrungsprojekte gesteckt.


@Eva - Wo dürfen Kinder mit dem Rad fahren?
Walter - 29.08.2013, 20:42
Find ich toll, wie du deinem Sohn von klein auf das Radeln auch im Straßenraum zeigst! Natürlich darf er auch am Gehsteig fahren (solange bei seinem Rad der äußere Felgendurchmesser maximal 30cm = 16" beträgt), aber besser ist, wenn er vor dir auf der Straße fährt. Der Idealfall wäre natürlich zwei Erwachsene und das Kind in der Mitte. Viel Spaß und gute Fahrt!


@ Michaela - Wie darf man denn hier nun fahren?
Walter - 29.08.2013, 20:11
Das ist leider korrekt. Von Wetzelsdorf kommend könntest du eventuell durch die Gaswerkstraße in die Eggenberger Allee fahren, dann ersparst du dir wenigstens eine Querung. Das Stück zwischen Asperngasse und Köflacher Gasse ist ein eigenes Kapitel (siehe den Artikel im "DRAHTESEL" 1/2013, Seite 31 und auch hier: http://graz.radln.net/cms/beitrag/11829008/60731309/). Durch die Baustelle bei der Unterführung ist zur Zeit die Straße im genannten Bereich fast verkehrsfrei... Auf die angekündigte Lösung des Problems bin nicht nur ich schon gespannt.


Wo dürfen Kinder mit dem Rad fahren?
EVA, 29.08.2013, 13:30
Ich wohne in Graz Waltendorf und ich versuche möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zu erledigen. Mein ältester Sohn ist nun 6 Jahre alt und begleitet mich mit seinem eigenen Rad. Wo soll oder darf er fahren? Wenn ein Radweg vorhanden ist, nutzen wir beide diesen. Was tun, wenn kein Radweg oder Radfahrstreifen vorhanden ist? Bei stärker befahrenen Straßen lasse ich ihn am Gehsteig neben mir her fahren. Ist das korrekt bzw. gesetzeskonform? Wenn nein, welche Alternativen gibt es.




Wie darf man denn hier nun fahren?
Michaela - 25.08.2013, 10:25
 Hallo! ich bin desöfteren von Wetzelsdorf Richtung Bahnhof unterwegs.
Wegen der Baustelle kurz vor dem Bahnhof ist es für mich nicht mehr ersichtlich wie man da nun fahren darf/soll/muss. Darf man, wenn man von Wetzelsdorf kommt, nun eigentlich nicht auf der rechten Seite fahren obwohl das alle tun?
So müsste man beim Sorger auf der linken Seite fahren, dann bei der FH auf der rechten, danach wieder auf der linken und dann wieder über die Schienen unter der Unterführung am Rad- und Fußweg durch. Stimmt das?


Verstösse von Radfahrern
Clemens - 22.08.2013, 13:24
Ich finde so manche Radfahrer gehörten besser erzogen bzw. sollte für manche Radler ein Fahrverbot ausgesprochen werden.

Immer wieder erlebe ich, dass Am Bahndamm (Jakomini) auf einem gekennzeichneten FUSSWEG Radler (nachts auch ohne Licht) fahren und wenn man sie höflich darauf hinweist dass hier ein Fussweg und kein Radweg sei wird man auch noch beleidigt und angepöbelt.

Weiters beobachte ich sehr oft dass Radler auf Gehsteigen fahren und meinen der Gehsteig gehört ihnen. Weist man sie darauf hin wird man zu 90 % ebenfalls beleidigt und beschimpft.

Es wäre auf jeden Fall erforderlich dass solche Radler aus dem Verkehr gezogen oder zumindest hart bestraft werden damit sie merken dass auch für sie die Strassenverkehrsordnung (STVO) gilt und sie sich nicht aufführen können wie die letzten Menschen! 


@Peter Graber
Walter Bradler - 21.08.2013, 09:29
Die ARGUS hat bei einem der letzten Treffen mit dem Radverkehrsbeauftragten auf die desolaten Stellen am Radweg in der Keplerstraße hingewiesen. Laut seiner Auskunft ist geplant, demnächst in diesen Bereichen alle roten Betonsteine durch Asphalt zu ersetzen und dann rot einzufärben.


Brücke Rückertgasse
Peter Graber, 20.08.2013, 12:29
 Da hat man für die Autofahrer wieder einmal einen Straßenabschnitt (Teil der Schanzelgasse) schön hergerichtet, damit die armen Stoßdämpfer& Reifen der Autos nicht zu sehr belastet werden. Für die Radfahrer gibt es wieder eine neue Kante über die man drüberrumpeln darf.

Radfahrer werden ständig irgendwo an den Straßenrand und in Seitengassen verdrängt, damit die Autofahrer nur nicht zu sehr gestört werden und dafür darf man dann über unzählige Kanten, Löcher, Kanaldeckel & Rampen poltern.

Immerhin hat man es ja geschafft in der Keplerstraße wenigstens die ärgsten Löcher im Radweg mit Asphalt zu stopfen (dafür hat man jetzt kleine Buckeln).





@ Krone-Artikel "Zu schnelle Radler in Fuzos" - II
B. Salcher, 12.08.2013, 16:56
 Kann mir wer erklären, wie ich als Radfahrer feststellen soll, mit welcher Geschwindigkeit ich unterwegs bin? Ein Tacho ist meines Wissens nicht Pflicht. Daher bleibt nur die Schätzung. Wie genau muss ich also schätzen können? Muss ich gesetzlich meine Geschwindigkeit schätzen lernen? Kann ich z.B. mit (per Radar von der Polizei gemessenen) 12km/h bestraft werden, obwohl ich keine Möglichkeit habe (haben muss), meine Geschwindigkeit festzustellen?



@ Krone-Artikel "Zu schnelle Radler in Fuzos"
Rudolf Ziegelbecker, 12.08.2013, 16:56
Angesichts des Artikels in der Kronenzeitung vom 11.8. "gegen" die Radfahrer in Fußgeherzonen (936 von 936 zu schnell) möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die (bundesweite) 10 km/h - Regelung meiner Meinung nach schikanös ist und gekippt gehört. Schärfere Kontrollen würden nur bewirken, dass jedenfalls ich nicht mehr mit Freude mit dem Rad in die Innenstadt fahre, sondern lieber mit dem Auto ins Einkaufszentrum. Ebenso sinnlos ist diese an Invalidenkraftfahrzeuge erinnernde 10 km/h Beschränkung auf den Radfahrerüberfahrten, wo man nur wegen dieser Bestimmung auch bei Abwesenheit anderer Verkehrsteilnehmer vor jeder Überfahrt auf unter 10 km/h "zusammenbremsen" muss, nur um danach wieder voll in die Pedale treten zu "dürfen", und das X mal z.B. auf dem Weg vom Geidorfplatz zum Bahnhof. So etwas verdirbt die Lust aufs Radfahren, weckt Aggressionen oder führt zur nüchternen Überlegung, diesen Weg besser mit dem Auto bis in die Tiefgarage zurückzulegen. Dabei bräuchte das KfV bzw. der Gesetzgeber solche Schikanen nur durch eine Pflicht des Radfahrers ersetzen, sich von anderen Verkehrsteilnehmern "freizuhalten", d.h. in diesen Bereichen so langsam und mit solchem Abstand zu Fußgehern und Kraftfahrzeugen zu fahren, dass man im Falle unvorhergesehener Bewegungen derselben seine Geschwindigkeit sofort auf Fußgehergeschwindigkeit oder auf Null verringern kann und dies gegebenenfalls auch macht. Dann würde sich das vernünftigste Tempo je nach Verkehrsdichte von selbst passend einstellen und alle würden viel an Lebensqualität (Zeit, Bewegung, Umweltschonung) gewinnen.


Wiener Diagonale
Johannes Muhr - 28.07.2013, 11:24
Deutliche Verflüssigung durch "Diagonal Grün" für Radwegnutzer wo sie durch die Fahrbahnseiten wechselnde Radweg-Führung an Kreuzungen bisher gegenüber Autlern benachteiligt waren: science.orf.at/stories/1717682/


engpass
ulrike drexler - 26.07.2013, 09:51
 ich habe tagtäglich ein problem an der kreuzung des bereiches wickenburggasse/ecke laimburggasse. denn: wenn man als radfahrer wie die fußgänger am zebrastreifen die wickenburggasse quert, ist es jedes mal ein problem (vor allem von der laimburgg. kommend) in den radweg einzufahren. die dort geradeaus fahrenden radlerInnen sind - logischerweise! - schnell dran und wenn man sich vom zebrastreifen kommend wieder auf den radweg einreihen will ist das meist gar nicht leicht. zudem kommt beim in die umgekehrte richtung fahrend (also von der wickenburgg. kommend) das abbremsen und nicht direkt am radweg bei der ampel stehen bleiben für allen nach- und entgegenkommenden schwierig! gibt es da vl. ein lösung?


Geisterfahrer am Radweg Schmiedgasse/Ring
Ben Hemmens - 25.07.2013, 18:38
Heute bin ich an einer Unfallszene mit Poizei und Rettung vorbeigeradelt, an der Ecke von Joanneumring und Schmiedgasse.

Es war offensichtlich, dass ein in der falschen Richtung auf dem Radweg fahrender Radler mit einem von der Schmiedgasse links auf den Ring einbiegenden Auto kollidiert war. Nach dem Zustand des Rades, in einem beachtlichen Tempo.

Ich habe an dieser Stelle immer wieder haarige Aktionen dieser Art erlebt – mehrmals als in der richtigen Richtung querender Radler öfter irgendeinem **** (mal nicht nur als Geisterfahrer, sondern auch noch mit Affenzahn) ausweichen müssen. Ich weiss nicht, was man dagegen tun kann, aber irgendwas an diesem kleinen Stückl verleitet offenbar zum Falschfahren. Piktogramme auf den gegenüberliegenden Fahrspuren? Übergroße Pfeile (Autobahn-Schablone ausborgen?) vor dem Eat-Asia?

Oder ein Geisterfahrerschild?
http://www.mag-mobil.de/2012/auto-rennsport/img/falschfahrer-oesterreich.jpg



Parkplätze für Einspurige
Ben Hemmens, 25.07.2013, 18:21
Das Beispielfoto für einen Radparkplatz, wo Räder von Mopeds "verdrängt" werden, ist aber von einer der Anlagen in der Landhausgasse, die schon immer schwach ausgelastet waren – sie waren seinerzeit die angeblichen Abstellflächen für den Hauptplatz, die ja nie gut angenommen wurden.

Ich bin nicht überzeugt, dass es ein wirkliches Problem gibt – oder wenn, dann nur an ein paar bestimmten Punkten in der Innenstadt. Hier in Jakomini – auch recht zentral – kommen auf eine Bügelgruppe 1 oder 2 Roller, und eher am Ende. Die derzeitige StVO-Regelung ist nicht zufällig so, wie sie ist. Einspurige dürfen überall und gratis parken – Räder auch, und sogar am Gehsteig (ab 2,5m Breite). Wenn man zu einem System von grundsätzlich sauber getrennten Zonen wechseln würde, wird es im Gegenzug es heissen, dass wenn man für Räder und Mopeds gesetzlich reservierte Plätze schafft, sie nur mehr dort abgestellt werden dürfen und unter keinen Umständen bei den Autoparkplätzen. Achtung, schlafender Hund!

Ich verstehe, dass Mopedler ihre Geräte abstellen wollen, wo sie physisch gegen das Anfahren durch Autos gesichert sind (durch die Bügel).

Eustacchios "nicht auf Kosten der Autoparkplätze" ist so realitätsbezogen wie so manche seiner anderen Ankündigungen, wie zB die mittlerweile vergessene, dass man die Parkzonengebühr nie erhöhen würde. In Wirklichkeit gibt es eine ganz einfache Lösung: mehr Bügel aufstellen. Nach einigem Hin und Her wird man das wahrscheinlich auch tun.



Zum Fuß- und Radweg Friedensgasse Graz
erwin lauppert - 26.06.2013, 21:50
 Der Weg ist bekanntlich seit November gesperrt, angeblich aus Gründen der Verkehrssicherheit wegen Bausstellenverkehrs – für einen Normalbürger ein schlechten Witz – 99 Prozent der Grazer wären froh, eine so sichere Straße fast ohne KFZ-Verkehr zu haben. Das Straßenamt hat sogar die Freigabe des Weges außerhalb der täglichen Arbeitszeit abgelehnt, was ein Normalbürger für unverständlich und schikanös empfinden muss. Der Grund: der Vorstand des Amtes hält wie vor zwei Monaten berichtet (seine Begründung in Klartext übersetzt:) die Grazer Bevölkerung für zu dumm, eine Infotafel „Mo – Fr jeweis bis 17 Uhr gesperrt“ zu begreifen.
Die Hoffnung, der zuständige Stadtrat würde die Intelligenz der Grazer hoher einschätzen und die Straße freigeben, hat sich nicht erfüllt. Der Stadtrat hat – ohne darzulegen für wie intelligent er die Grazer hält – mitgeteilt: „ ... Ich muss mich in diesem Fall auf die Empfehlung der Beamtenschaft verlassen ...“.



R2 Autobahnbrücke Süd
Gerald Lichtenegger - 16.06.2013, 17:36
 Hallo,
wisst ihr zufällig ob der Radweg (linke Murseite) in naher Zukunft asphaltiert wird?
Wenn er schon so schön hergerichtet ist, wären nett damit man ihn mit Rennrädern und skate´s auch passieren kann.

LG Gerald
Bild: https://www.facebook.com/#!/photo.php?fbid=539005839496783&set=gm.10151610708164718&type=1&theater


radeln in leibnitz
Maria Höggerl - 30.05.2013, 09:30
das freut das radlerherz, dass sich etwas tut! vor ein paar Jahren wurden von uns über die Grünen ebenfalls teils ähnlich Befunde (Durchgängigkeit!) und Vorschläge erstellt, ist leider im Rathaus versickert. einige Wünsche würde ich daher gerne noch an die Initiative richten:
*die Orientierung hinsichtlich der optimalen Routen könnte durch Fahrradhinweisschilder wesentlich verbessert werden, gleichzeitig auch die Sichtbarkeit und der Stellenwert des Fahrradverkehrs.
*Im Bereich Kapellenweg/ Marburgerstraße, wo große Bauvorhaben geplant sind, unbedingt bald einen Radweg auf den nordseitigen Gehsteig legen, würde v.a. die Überquerung der Marburgerstraße erleichtern.
*Verbindung nach Wagna nicht übersehen und rasch verbessern, (Marburgerstraße vs. Wagnastraße?)
*Verbindung Zentrum - Schwimmbad als wichtige Route für junge Radler verbessern!
etc. etc.
lg
Maria Höggerl


Was wurde aus Ing. Franz Weiss Jun.?
Artur Korn - 26.05.2013, 21:30
 Sehr geehrtes Team! Ich war vor vielen Jahren (1965-1958) mit den damaligen Besitzer der ehemaligen " Junior Fahrwerke Köflach" Ing. Franz Weiss befreundet. Weiß jemand, ob er noch in der Steiermark lebt? Über eine Nachricht würde ich mich sehr freuen, mit besten Grüßen, KS Artur Korn


Für wiie dumm hält man die Grazerinnen und Grazer?
Erwin Lauppert - 23.04.2013, 18:43
 Zur Sperre Friedensgasse:
Zu dem im Eintrag vom 30.3. wiedergegebenen Schreiben an den Vorstand des Straßenamtes hat dieser kürzlich geantwortet. Als hätte er nicht die Interessen der Bevölkerung sondern allein die der Baustellenbetreiber zu vertreten, erklärt er ohne jegliche Begründnung, wegen der Baustellenzufahrt müsse der Weg aus Sicherheitsgründen gesperrt werden.

Er verschwendet keinen Gedanken auf die durch die Umleitung bewirkte erhöhte Gefährdung der Radfahrer, auf sinnvolle Nutzung öffentlichen Guts und auf die Förderung sanfter Mobilität.

Die zahlreichen gegen die Sperre sprechenden Argumente erklärt er, ohne auf sie auch nur im entferntesten einzugehen, zu jeder Grundlage entbehrenden Anschuldigungen.
Also dass vom Straßenamt als Sperrgründe herangezogene Behauptungen – tiefe Baugrube unmittelbar am Straßenrand, das östliche Wegstück gehört der LIG – schlicht falsch sind: alles nur böse Verleumdungen, mögen Augenschein und Grundbuch auch das Gegenteil beweisen.

Nur zu einem Punkt nimmt der Vorstand Stellung,
zum Kompromissvorshlag, die Sperre auf die übliche Bauarbeitszeiten (Mo –Fr jeweils bis 17 Uhr) zu beschränken:
„ein zwischenzeitiges Öffnen - wo niemand weiß, wann offen und wann zu ist - sei nicht sinnvoll.“
Im Klartext: Das Straßenamt hält die Grazerinnen und Grazer anscheinend für zu dumm, um eine Infotafel „Mo – Fr jeweils bis 17 Uhr gesperrt“ intellektuell zu erfassen.

Ich habe mich darum an den politischen Chef des Staßenamtes Herrn Stadtrat Eustacchio gewandt wie folgt:
Ich bin überzeugt, dass Sie sehr geehrter Herr Stadtrat, die Grazerinnen und Grazer nicht für so blöd halten und appelliere daher an Sie, den Weg wenigstens täglich ab 17 Uhr und zum Wochenende freizugeben.




Fahrradstraßen
erwin lauppert - 17.04.2013, 21:15
 Da gerade viel von Fahrradstraßen die Rede ist:
Vor etwa einem halben Jahrhundert hat soweit ich mich erinnere ein Technikprofessor (vermutlich Hubert Hoffmann 1904 -1999) in einer Studie ein umfassendes Netz von Fahrrad- und Fußgängerstraßen für Graz entworfen (Gliederung des vorhandenen Straßennetzes in Auto- und Fahrrad/Fußgängerstraßen). Weiß jemand mehr darüber?


Durchfahrt bei Fahrradstraße
Ben Hemmens - 15.04.2013, 17:36
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es intendiert war, dass unter den Ausnahmen lt §67 Abs. 2 StVO auch die Durchfahrt für Kfz, Linienverkehr usw. erlaubt werden kann.


@ Zinzendorfgasse
Webmaster - 15.04.2013, 16:03
 Ja, so in etwa. Die Zinzendorfgasse als "logische" Fahrradstraße ist ein Politikum; für Eustacchio muss die Durchfahrt für Kfz jedenfalls gewähreistet sein; die StVO sieht nur Zu- und Abfahrt vor, wobei aber auch Ausnahmen etwa für Öffis machbar sind. ARGUS wird eine Liste an aus ihrer Sicht möglichen Fahrradstraßen vorlegen, in der Hoffnung, dass diese dann sachlich diskutiert wird.


Zinzendorfgasse - weiterhin nicht Fahrradstraße
Bernhard Salcher, 15.04.2013, 15:50
 Aus der "Kleinen Zeitung" vom 31.03.2013, Seiten 18, 19:
"Ab jetzt ist das Handy für Radler tabu (StVO-Novelle + Kommentar)"
( zu finden hier: http://graz.radln.net/cms/beitrag/11844928/60731309/ )
„…hatte Verkehrstadtrat Eustacchio schon im Vorfeld der Novelle mitgeteilt, dass er […] von Fahrradstraßen wenig bis nichts hält. Insbesondere von der Zinzendorfgasse, die ja geradezu prädestiniert wäre und die schon unter Verkehrsstadtrat Gerhard Rüsch und dann unter Vizebürgermeisterin Lisa Rücker als erste Grazer Fahrradstraße gehandelt wurde, kann sich Eustacchio überhaupt nicht vorstellen…“
Hab ich das jetzt richtig verstanden:
Viele Jahre lang wurde von den Umsetzungsverantwortlichen (und auch von ARGUS) argumentiert, der Grund warum die Zinzendorfgasse nicht zur Radstraße gemacht werden könne, wäre die fehlende gesetzliche Grundlage.
Nun gibt es diese Grundlage, und was passiert: Eine Zinzendorf-Radstraße wird trotzdem nicht umgesetzt – nur halt jetzt einfach ohne Begründung, und außerdem: Ende der Diskussion.
???


Und schon wieder
Bernhard Klaus - 13.04.2013, 14:56
 Krottendorferstraße: Wieder ist ein Rennradfahrer heute mit vollen Speed bei allen beiden roten Ampeln drüber gerauscht. Heute war kein Platz und der Kastenwaagen war stärker. Ist anscheinend die einzige Möglichkeit hier rotfahr Radler zu stoppen. Ist das so schwer die Trainingsfahrt kurz zu unterbrechen und bei rot stehen zu bleiben. Und wenn man Sie anhupt fangen Sie noch an zu fuchteln und zu fluchen. Ich fahr jetzt auch ganz links bei der Engstelle, kann ja nicht sein das hier jeden Tag alle bei beiden roten Ampeln rüber rauschen und noch glauben das, das schon so passt.


Neues von der Friedensgasse in Graz (Petersg./Püddemanng.)
Erwin Lauppert - 13.04.2013, 11:12
 Die ursprünglich bis Ende März ausgesprochene Sperre für Fußgänger und Radfahrer wurde vorläufig bis Ende April verlängert, dazu jedoch eine weitere Verlängerung um eineinhalb Jahre angekündigt.
Man sollte meinen, dem Straßenamt wäre der Schutz der Rechte und Bedürfnisse der Bevölkerung besonderes Anliegen. Leider deutet die Realität in andere Richtung. Lieber die Bevölkerung von der Friedensgasse vertreiben als dem Bauherrn/firma) des Gewerbeschulprojekts nur eine einzige noch so kleine Auflage zugunsten der Wegbenützer vorschreiben. Falsche Angaben des Bauherrn oder der Baufirma werden ungeprüft übernommen, die Wünsche des Baukoordinators des Bauherrn sind dem Amt Befehl.
Wirtschaftliches Denken scheint ihm fremd zu sein. Jeder Privatbetrieb würde bei solcher Gebarung in Konkurs gehen und sein Geschäftsführer vom Staatsanwalt wegen Untreue belangt: Ich baue einen Betrieb und sperre ihn dann zu, weil es dem Nachbarn so gefällt. Nur die Stadt Graz kann es sich leisten, um teures Geld einen Weg mit allem Drumherum zu bauen und ihn dann für zwei Jahre stillzulegen.
Auch verkehrspolitisch eine interessante Auffassung: Fußgänger auf einer vielleicht von zwei LKW in d er Stunde frequentierten sechs Meter breiten Straße gehen zu lassen ist viel zu gefährlich. Da schickt man sie lieber auf eine Straße, auf der stündlich 2.000 Fahrzeuge fahren und lässt sie, kleine Kinder, gebrechliche Alte dort dazu Feintaub und Abgase inhalieren.
Ein Lichtblick:
Die frühere Verkehrsreferentin, die damalige Vizebürgermeisterin Frau Rücker ließ das Straßenamt allein agieren, der jetzige Verkehrsstadtrat Mario Eustacchio hat zugesagt, sich die Situation an Ort und Stelle persönlich anzuschauen.



Engstelle Krottendorferstraße
Georg Faber - 12.04.2013, 16:45
 Das Problem kenne ich zu gut, ich habe die Engstelle jahrelang auf meinen Kindergarten- und Schulwegen mit den jüngsten beiden Kindern beradelt, teilweise auch mit dem Auto befahren.
Dabei habe ich selbst häufig RadfahrerInnen gesehen, die noch bei Rot eingefahren sind, genauso wie AutofahrerInnen. Durch die kurzen Sichtweiten ist das Gefahrenpotential dabei hoch. Weit schlimmer aber ist das Überholen von RadfahrerInnen durch AutofahrerInnen in der Engstelle, das gewohnheitsmäßig gemacht wird. Wie schon beschrieben, ist diese einfach zu schmal dafür.

Eigentlich wundere ich mich immer noch, dass ich in den vielen Jahren nur ein einziges Mal Blechkontakt hatte. Pikanterweise wurde ich darauf auch noch als "aggressiver Radfahrer" beschimpft. (Wie kann ich aggressiv fahren, wenn ich mit weit überhöhter Geschwindigkeit überholt und in die Mangel genommen werde?) Ob er ein behindertes Kind mit seinem Vater am Tandem niedermetzelt, war dem Herren offensichtlich völlig egal. Ausgesprochen gefährliche Situationen bis Fast-Unfälle habe ich hier v.a. durch Überholt-Werden fast wöchentlich erlebt, und ich bin ein vorsichtiger und rücksichtsvoller Verkehrsteilnehmer.

Die einzige Möglichkeit, das Risiko zu minimieren ist hier, dass sich ALLE Beteiligten an die Verkehrsregeln halten. Das ist eigentlich einfach und naheliegend, aber in der Steiermark offenbar nur schwer zu erreichen. Schade!


Bei 2x rot Täglich trüber
Bernhard Klaus - 12.04.2013, 14:00
 Wir wohnen in Wetzelsdorf Krottendorferstraße. Nach dem Gasthaus Dokterbauer geht die Straße einspurig zusammen. Es sind in dem Bereich 2 Ampeln. Wir haben selber ein größers Auto und da ist eben nur Platz für ein Auto. Das interssiert Radfahrer aber nicht die rauschen täglich bei beiden roten Ampeln trüber. Es hat schon des öffteren gekracht, es passiert aber nichts von der Polizei. Radfahrer verletzt, Auto Schaden herum streiten mit rücksichtlosen Radlern. Hier gehört einmal ordentlich abgestraft. Ist das so schwer bei rot einfach stehen zu bleiben wie alle anderen Verkehrsteilnehmer auch.


Fahrradhauptstadt Graz?
kein Namen angegeben 08.04.2013, 10:21
Bei uns gibt es offensichtlich viele vernünftige Menschen, die erkannt haben, dass das Fahrrad in vielen Fällen das schnellste, günstigste und umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel ist.
Leider scheint Vernunftresistenz das wichtigste Kriterium zu sein, um in der Stadt(regierung) einen gehobenen Posten zu erlangen, anders sind die ganzen (Nicht-)Entscheidungen der letzten Zeit, die alle zu Lasten der sanften Mobilität gehen, nicht zu erklären.







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