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Alte Forum-Beiträge

Johannes Muhr
Kai bei Gebietskrankenkasse: Vor einiger Zeit wurden da Autoparkplätze erneuert, Parkscheinautomaten dazu in die Wiese gestellt. Autler laufen seitdem dort hin und her und hin und hatten einen fahrbahn-parallelen Pfad bald grasfrei. Wiedererrichtet wurde auch der Fussweg vom Kaigeländer zum Schutzweg zur GKK. Der Radweg(wieder)bau erfolgte zuerst reduziert als Sackgasse. Endend an Gehweg und Parkplatz-Stufe, mit Aussicht auf Schutzweg und Fahrbahn, radschiebend eine 1 Autolänge weiter.
Trial and error: Schon Wochen später gruben die Strassenbauer erneut auf und entwickelten eine Radroute zum BeFAHRen, wie es vorher dort schon jahrzehntlang gab.
Ebendort: Ganz ohne Routenplaner schufen nun Fussgänger vom Kai zur GKK eine diagonale Kurzverbindung durchs Gras, jetzt erdbraun. Geht so flüssiger als das Rechts-Um am knausrig rechtwinkeligen Abzweig. Diesen Abschneider grazamtlich abzuschneiden gelang mit einem Scherengitter nur ein paar Tage. Unmutiger Fusstritt oder stürmisches Klima hat es schon umgelegt.
Der unmittelbar daneben liegende, viel längere Pfad der Autler zu den Automaten wurde hingegen nie gesperrt. Fasching, 6.2.2007
Wolfgang Wehap
ad Messe: Ja, leider täuscht du dich da. Dzt. gibt es keine "offizielle" Radroute durch das Messegelände. Im Zuge des neuen Bebauungsplans sollen aber N-S- und O-W-Querungen vorgesehen sein, war vom Radverkehrsbeauftragten zu erfahren.
lg
Wolfgang
Thomas Stanzer
Hi!
Ich hab immer öfter Probleme beim durchfahren der Messe (Fröhlichgasse - Klosterwiesgasse). Die Wachleute (einer davon ist ziemlich präpotent) meinen, das sei Privatbesitz, der Radweg geht außen herum, während innen die Autos parkend herumkurven oder Lastwagen (bei Auf- und Abbauarbeiten) unterwegs sind. Ich bild mir hingegen ein, dass wir Radler uns alle gefreut haben, weil diese Durchfahrt ins städtische Radwegnetz aufgenommen worden ist. Täusch ich mich da?
lg,
Thomas

Johannes Muhr
Linz lässt Radverkehr(skonzept 1998) evaluieren
http://www.linz.at/Aktuell/2007/aktuell_43672.asp

Ben Hemmens
also ehrlich gesagt finde ich die rote Spur in der Heinrichstr. nicht so schlimm.

Gerade weil der Streifen schmäler ist als die Busspur ist es ein klares optisches Signal, dass etwas ANDERES als ein Bus daherkommen kann.

Jene Kfz-Lenker, die die Kreuzung richtig bedienen, sind ja nicht unser Problem, vielmehr sinds jene, die gar nicht checken, dass da RadlerInnen fahren dürfen bzw. die beim Rechts-Einbiegen überhaupt nicht auf diesen Winkel aufpassen. Die kriegen jetzt einen roten Streifen mit Radpiktogramm VOR sich. OK, ist nicht perfekt, aber mMn kann der Strassenerhalter nicht auf JEDEN StVO-widrigen Blödsinn eingehen, der von Kfz-Lenkern begangen wird. Auch vorher war die Kreuzung korrekt beschildert und markiert und die Missachtung dieses Vorrangs etwa bei einer Führerscheinprüfung wäre zu Recht das Aus. Eine Aktion Scharf der Polizei - bei *beiden* Enden der Mozartg. - ist sicher angebracht, zur Stosszeit hätten die Beamten eine Menge Zettel zum Ausfüllen. Ich ahbe den Eindruck, dass der Polizei die Kreuzung Humboldtstr/Goethestr./Körblerg (am anderen Ende von diesem Schleichweg) sehr wohl bekannt ist, ich habe Kontrollen dort gesehen.

OK, es fällt mir eines ein, was vielleicht besser wäre: ein RIESEN-RAD-PIKTOGRAMM - 2m breit. Mit entsprechendem Pfeil.

Rechts- (oder bei Linksverkehr, links-) abbiegende Lkw sind mindestens europaweit eine der grauslichsten Todesfallen für RadlerInnen und mE wichtiger als strassentechnische Massnahmen sind a) Exekution der Vorschriften bezügl. Lkw-Ausrüstung - tote-winkel Spiegel sind zB oft nicht richtig montiert / eingestellt) b) Verbesserung der Ausbildung von Lkw-Lenkern und natürlich c) Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Lkw-Lenker. Weil letztendlich kann jedesmal, dass ein Lkw in der Stadt so ein Manöver vollführt, für irgendwen gefährlich werden und wenn der Lenker da nicht mit einer sehr hohen Verlässlichkeit ordentlich arbeitet, können wir alle Strassengestaltungsmassnahmen vergessen.

Hier eine Seite, die zeigt, dass das international ein Thema ist:
http://www.fietsersbond.nl/?eiw/gevaarlijke_vrachtwagens/498/0/gevaarlijke_vrachtwagens.html
Johannes Muhr
Zu Radverkehrsdienst Okt.2006 Geidorf
Anlässlich des Todes der Radfahrerin markierte die Stadt zwei Streifen in Rot.
Warum so schmal längs der Heinrichstrasse? Wenn doch Radfahrern die ganze Busspurbreite zur Verfügung steht und dort einander auch überholen dürfen.
Warum so weit rechts? Wenn doch polizeikundig ist, dass jährlich etwa 40 Radfahrer mittels unbedacht geöffneter Autotüren verletzt werden.
Warum in der Mozartgasse sich so rechtskurvig an die Gehsteigkante anschmiegend? Sollen Radfahrer vor dem Linksabbiegen nach rechts schwenken, um andere im Unklaren zu lassen? Oder alternativ ein klein wenig über die "Sperr"line fahren, um nach einem Unfall Schuld zu tragen?
Nach einem Todesfall muss es halt schnell gehen. Die nächste Markierung kommt vielleicht blutrot am "gut sichtbaren" Hydranten am Radfussweg Triesterstrasse (Lazarettgürtel). 11 Monate haben Nagl, Rüsch und Polizei seit schriftlicher Information ohne Änderung dort verstreichen lassen. 16.10.2006


Rudi Haring
Lieber Herr Hemmes!
Mein Posting stimmt insoferne nicht, dass die beschriebenen Straßenbahnstationen in der Leonhardstraße besser bzw. fahrradtauglicher wären, weil dort das Straßenniveau im gesamten Haltestellenbereich angehoben wäre.
Wohl aber finde ich die Lösungen an den Haltestellen Reiterkaserne Schönbrunngasse (Linie 1)besser und wesentlich gefahrloser. An diesen Haltestellen hat man das Wartehäuschen weiter hinten hingestellt, zwischen Wartehäuschen und Geleise das Straßenniveau angehoben, so dass Radfahrer gefahrlos vorbeifahren können. Ein weiterhin ungelöstes Problem sehe ich im Breich der Petersgasse von eben dieser neuerrichteten Station Schulzentrum bis zur Moserhofgasse: nur ein ostseitiges Parkverbot könnte die Situation für Radler entschärfen. Natürlich werden unsere Politiker eine derartige Lösung aus verschiedenen Gründen ablehnen. Das Argument, dass dann diese Parkplätze fehlten, kann mit dem Hinweis auf die vielen ungenutzten und daher meist freien Parkplätze in der Fortsetzung der Petersgasse von der Moserhofgasse bis zur Kreuzung Waltendorfer Gürtel entkräftet werden. Unsere Damen und Herren Stadtpolitiker müssten halt einmal die Entscheidung treffen, ob sie den Fahrradverkehr stärker fördern wollen oder den Individualverkehr mit PKW.
Eine praktische Lösung der Kombination von Fahrrad und öffentlichem Verkehr kann man in den Städten Kanadas sehen: dort haben die Busse vorne einen herunterklappbaren Bügel, auf dem man sein Fahrrad stellen und so mitnehmen kann.Zwei oder drei Fahrräder haben dort Platz.Eine einfache, kostengünstige Lösung, die halt etwas Kreativität und Improvisationsvermögen erfordert...Davon scheinen mir die Öffis in Graz nicht direkt berührt.
Freundliche Grüße!
Ben Hemmens
Vielen Dank and Hrn. Bartel und Hrn. Haring für die sehr genauen Beiträge.

Ich werde diese Punkte in unserer Sitzung mit Hrn. Spinka, dem Radverkehrskoordinator, zur Sprache bringen.

Was auch sehr hilfreich für Diskussionszwecke wäre, wären Bilder der angesprochenen Stellen. Diese können an mich oder an die ARGUS-adresse geschickt werden.

Was die Anbindungen im Bereich Gösting / Gaschler / OBI angeht, sind diese seit vielen Jahren in Diskussion, ohne wirkliche Aussichten auf Lösungen: auf der Westseite haben wir es wohl mit dem Eisenbahnrecht zu tun, am Murufer mit dem Wasserrecht/Naturschutz und ansonsten mit - für die Verhältnisse des Radverkehrsbudgets - hohen Errichtungskosten. Hier zeigt sich wieder, dass die Lippenbekenntnisse der grossen Geimeinderatsparteien nicht zu einer wirklichen Verschiebung der politischen Prioritäten zugunsten des Radverkehrs reichen.

Auch eher einer handfesten Initiative auf der politschen Ebene bedürftig sind die Beeinträchtigungen des Radverkehrs durch GVB-Baumassnahmen. Die Sache mit dem verringerten Abstand der Straßenbahngleise zum Bordstein ist ein globales Problem. Neue Gleise werden scheinbar ausnahmslos so gebaut. Die 6er-Linie ist zB nicht nur im Verlängerungsbereich betroffen, sondern es bestehen schon arge Grauslichkeiten seit den Gleissanierungen im Bereich Fa. Mörz / Kreuzung Moserhofgasse; und in der Münzgrabenstr. zwischen Hafnerriegel und Steyrergasse.

Ganz zu schweigen von dem Zustand der Kreuzung Zinzendorfgasse/Glacis, die sich nach den jüngsten Modifikationen zumindest aus meiner persönlichen Sicht nur mehr als schlechter Witz einzustufen ist.
Arnold, bartel
Lieber Argus-Mitarbeiter,

wie richtig auf Eurer Homepage angeführt, ist die Radweglösung im Bereich der GKB-Unterführung Alte-Post-Straße gut gelungen.
Zwei Abstriche im engeren Bereich der Unterführung:
* kommt per Rad man von Süden, so ist beim Einbiegen in die Unterführung selbige uneinsichtig. Ein Verkehrsspiegel könnte eventuell Abhilfe schaffen
* im Norden der Unterführung ist die Verkehrssituation beim Queren der PKW-Fahrbahn (Fahrtrichtung Unterführung zur Alten-Post-Straße) nicht ungefährlich, da die Autos von weiter unten kommen und die Radfahrer leicht übersehen.

Komplett inakzeptabel ist aber die Situation in der Alten-Post-Strasse im weiteren Anschluß:
* Die Lücke zwischen der Friedhofstrasse und der Kratkystrasse, bei welcher Radfahrer auf die dort besonders enge und von LKW stark befahrene Alte-Post-Straße ausweichen müssen, ist sehr gefährlich!!! Das Grundstück ist vom Industrie-Cluster Reininghausgründe bereits großzügig zur Verfügung gestellt, es fehlt nur noch die Errichtung des Radweges durch die öffentliche Hand!!!!!
* Im Norden klafft eine Lücke im Radweg auf der Alten-Post-Strasse zwischen Eggenberger Strasse und Georgi-Gasse. Zumindest ein Umleiten des Rad-Verkehrs mittels Beschilderung, Markierung, etc. in die Pommergasse wäre sinnvoll.

Ein weiteres Anliegen ist mit das spärlich vorhandene Radwegenetz in Gösting.
Das immer weiter ausgebaute Shopping Center Nord ist zu Fuß und per Fahrrad kaum (nur über die extrem stark befahrene Wienerstraße) zu erreichen.
Sehr wünschenswerte Maßnahmen in Sachen Nahversorgung in Gösting wären darum die Anbindung des Shopping Center Nord durch die Maßnahmen:
=> Ausbau bzw. offizielle Öffnung des Abganges von der Oberen Weid zum Einkaufszentrum Graz Nord (dort befindet sich zur Zeit ein provisorischer Trampelpfad über Zubringer-Geleise, welcher von alten Leuten, mit Kindern und mit Fahrrad de facto nicht passierbar ist); dadurch könnte das gesamte Viertel um des Schloß Gösting über den Römerweg mit den Shopping Center Nord verbunden werden.
=> Ausbau bzw. offizielle Öffnung des Murradweges vom Exerzierplatz zum OBI am Westufer der Mur (hier befindet sich ein per Fahrrad kaum passierbarer Abschnitt)

in der Hoffnung auf weitere Stärkung des Radverkehrs in Graz

Arnold Bartel

Rudi Haring
Die Situation in der Petersgasse nach der Neuverlegung der Straßenbahngeleise und der Verlegung der Haltestelle von der Schleife heraus ist für Radfahrer sehr gefährlich geworden. Es besteht die Gefahr, mit einer Pedale an der Bordsteinkante anzustoßen und dadurch zu stürzen...
Es empfiehlt sich daher, weit genug weg von dieser Gehsteigkante in der Mitte der Geleise zu fahren, wodurch die Radler zu einem Verkehrshindernis für die Straßenbahn und die morgens oft sehr nervösen AutofahrerInnen zu werden drohen. Eine Notlösung wäre, den gesamten Haltestellenbereich anzuheben, ähnlich wie in der Leonhardstraße vor der Reiterkaserne oder vor den Ursulinen. Das würde die Geschwindigkeit der PKW reduzieren, Radler könnten dann wieder weiter rechts fahren und die PKW nicht behindern. Der Hinweis des STR. Rüsch, Radler hätten ohnehin einen Radweg als Alternative, stimmt nicht, weil beide Verbindungen von St. Peter Süd in die Stadt unterbrochen sind(Banngrabenweg, St. Peter Pfarrweg - Sechserneubau).Wo sind die Zeiten, als ein visionärer Stadpolitiker, wie Herr STR. Edegger Radwege errichten ließ?
Die derzeitigen Politiker sind eher Radwegewegplaner!

Ingrid
Heute gab es wieder Mal Aktion-Scharf in der Herrengasse und alle Radler (inklusive mir) wurden von den Satteln geholt und mussten 20 Euro zahlen. Ist auch ganz in Ordnung, wenn sie das bei allen Vergehen in der Herrengasse machen würden und nicht nur bei jenen, die ohnehin null Feinstaub verursachen und regelmäßig auf den Straßen von den Autos weggeschoben werden. Welchem Radfahrer ist es noch nicht passiert, dass er auf einem Radweg zumindest beinahe übersehen wurde (weil Autofahrer offenbar nicht über die Schulter sehen können) Wen wundert es denn da noch, dass Radfahrer auf autofreie Fußgängerzonen fahren. Natürlich kann man da nun sagen, die armen Fußgänger werden von den Radfahrern umgefahren. Doch ich fahre nur dort, wo die Straßenbahn fährt und ohnehin kein Fußgänger gehen sollte bzw. zumindest einen Blick werfen kann ob ein Fahrzeug kommt. Die Polizei sollte lieber einmal alle Pkw die dort am Vormittag mit dem Vorwand Ladetätigkeit zu verrichten zur Kasse bitten und nicht die Radfahrer, die in Graz ohnehin überall verbannt werden.
Komisches Detail am Rande: über den Hauptplatz darf man offensichtlich fahren. Also was will man mehr...
»Horst Koschuta
Hallo RadlerInnen und WandererInnen,
nächstes WE möchte ich gerne von Graz nach Wildalpen (Salza) fahren. Die ganze Strecke wird mir zu lang sein --> bis Bruck mit dem Zug.

Nun gibt es 2 ''fade'' Möglichkeiten:
a) Radweg R13 über Seebergsattel bis Wegscheid und dort links abbiegen (über Kastenriegel, Höll, Weichselboden) ins Salza-Tal (R16).

b) R2, R38 über Eisenerz. In Gams ev rechts abbiegen (Krautgraben).

Beide Strecken scheinen großteils sehr verkehrsreich zu sein --> gibt es eine Variante c?
c) Bruck - Tragöß-Oberort - Jassing. Und dann irgendwie über das Hochschwabmassiv. Gibt es einen Weg (zw Brandstein und Ebenstein?) um ''direkt'' nach Wildalpen zu kommen?
Schotterstraßen bzw auch 2 Stunden Schieben sind für mich keine Ausschließungsgrund. Radl (lange) tragen schon, auch sind meine Radlturnschuhe eher profillos --> für echtes Bergsteigen (womöglich regennasser Boden) ungeeignet.
Würde gerne wissen ob/wie''s ginge.

Vielen Dank
»Horst

PS: Gibt es ein besseres Forum für meine Anfrage? Habe im Netz auch keine aussagekräftigen Beschreibungen von a) und b) gefunden.
Helmut Spinka
Sehr geehrter Herr DI Breid!

Danke für die Information. Ich kann mitteilen, dass im Einfahrtsbereich eine Bake aufgestellt wird und auch die Fahrbahnsetzungen im Bereich der Verankerungswand (Betonoberfläche ) saniert werden.

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Spinka

Bernhard Breid
Sehr geehrter Hr. DI Spinka,

zuerst einmal Gratulation ur Kepplerbrückenunterführung. Für die Grazer Radfahrer ist dies ein wichtiger Lückenschluss und es ist zudem ein wichtiges wertschätzendes Symbol für den Radverkehr in Graz.

Leider entsteht duch parkende Autos genau im Einfahrtsbereich zur
Keplerbrückenunterführung eine gefährliche Situation. Der Einfahrtsbereich wird dadurch eingeschränkt und unübersichtlich. Verstärkt wird dies durch den schlechten Fahrbahnbelag (keine Asphaltdecke, planker Beton mit Schlaglöchern) auf der gegenüberliegenden Seite.
Dieser Bereich wird von den Radfahreren gemieden, was den Bereich zusätzlich einengt.

Ich ersuche Sie daher, im Einfahrtsbereich der Keplerbrückenunterführung
von Norden kommend folgende Maßnahmen zu prüfen und ersuche Sie um Rückmeldung:

* Halte- und Parkverbot im Einfahrtsbereich
* Sanierung der Fahrbahndecke im Einfahrtsbereich

Mit besten Grüßen
Bernhard Breid

Ben Hemmens
1) War grad zum ersten Mal seit dem Umbau in der Zinzendorfg. Wir werden uns sicher noch ausführlicher dazu äussern. Nur eines vorweg: einer der ärgsten Breitenräuber kommt dort prominent (und angesichts der für die dortige Rad- und FG-frequenz völlig ungenügende Breite, total gefährlich) zum Einsatz - nämlich, das breite, zweibeinige Kurzparzonen-Schild. Ein Paradebeispiel dafür, wie die StVO-Rechtsprechung durch die Klagsfreudigkeit der Autolobbys auf Kosten von Radfahrer- und FussgängerInnen verzerrt wird.

2) Finde den Vorschlag von Rudi Haring, "das Radeln zwischen der Brücke über den Petersbach von der Dr. Pfaffgasse kommend das kurze Stück, das auch breit genug ist, bis zur Verbindung zum Dammweg vom Fahrverbot auszunehmen", sehr vernünftig. der Dammweg ist ja ideal zum Radfahren und bedeutet nur einen kleinen Umweg. Weiss nicht ob da eine Grundablöse nötig wäre.
Rudi Haring
Anonymus G.M. zeigt ein altes Problem auf: In vielen Bereichen werden Fußgänger und Radler auf engen Flächen zusammengepfercht. Beispiele sind viele auf Gehsteige aufgepinselte Radwege und eben auch der Banngrabenweg. Von rücksichtslosen Radlern distanziere ich mich, bei Fußgängern, die mich vorbeifahren lassen, bedanke ich mich meistens. Es geht halt nur, wenn alle sich rücksichtsvoll benehmen, was zB auch nicht alle Hundhalter am Banngrabenweg beherzigen, so mancher Hund kläfft Vorbeiradelnde an, immerhin ist der Banngrabenweg Stadtgebiet und Hund gehören an die Leine, auch damit sie Kinder nicht anschnüffeln und Radler nicht gefährden können. Die Anrainer haben übrigens auch die Pflicht, den Weg entlang ihrer Grundgrenze vom Schnee frei zu schaufeln und bei Glatteis zu streuen, was viele Anrainer einfach ignorieren. Damit gefährden sie auch die Fußgänger. Einsichten und Verbesserungen sind also von allen Seiten gefordert...Eine gute Zwischenlösung wäre, das Radeln zwischen der Brücke über den Petersbach von der Dr. Pfaffgasse kommend das kurze Stück, das auch breit genug ist, bis zur Verbindung zum Dammweg vom Fahrverbot auszunehmen. Der Banngrabenweg gehört ordentlich ausgebaut, sodass er breit genug für alle ist und dann wieder geöffnet. Dieser Weg ist eine uralte Verbindung von Liebenau nach St. Peter und von St. Peter Süd in die Schulen und ins Zentrum. Von hier gibt es zur Zeit überhaupt keine für Radler optimale Verbindung in die Innenstadt, weil derzeit auch der St. Peter Pfarrweg geperrt ist. Eine ähnliche Situation gibt es wohl in keinem anderen Grazer Stadtrandbezirk. Von unseren Bezirksvorstehern wünsche ich mir ein besseres Problembewusstsein und ein breiteres Verständnis der Problemlagen von Fußgängern und Radlern, zumal die GVB offensichtlich nicht in der Lage sind, die St. Peter Hauptstraße einigermaßen zuverlässig zu bedienen.
Freundliche Grüße!
G.M.
Ich bin selbst Radfahrer (ausschließlich - denn ich besitze kein Auto) und dennoch begrüße ich die Maßnahme, dass der Banngrabenweg für Radfahrer gesperrt wurde - es ist dort eindeutig zu schmal für Fußgänger UND Radler. Es hat mich als Anreiner schon lange aufgeregt, dass mit unglaublichem Tempo an Fußgängern vorbeigerast wird, sodass oft fast nur mehr der ausweichende Sprung in den Petersbach als Rettung blieb. Besonders "lustig" - in Wahrheit gefährlich - ist das, wenn man mit kleinen Kindern u/o Hund unterwegs ist. Nachdem es offensichtlich rücksichsvoll nicht funktioniert, was aber aufgrund der nicht optimalen Bedingungen sehr notwendig wäre, ist das Fahrverbot eine gute Lösung. Zwar fahren die Leute immer noch, aber nun mit schlechtem Gewissen, was das Tempo deutlich drosselt und die Bereitschaft zur Rücksichtnahme angehoben hat.
Ben Hemmens
hallo hannes!

ja inzwischen sehe ich, dass diese radspur-hinter-schrägparkplatz-gegen-einbahn-geometrie tatsächlich vorkommt, ich habe sogar ein bespiel direkt ums eck in der carl-maria-von-weber-gasse. in dem fall hab ich nix dagegen, weil es ein ruhiges gasserl ist. am geidorfgürtel um 08:00 dürfte ein bissl mehr los sein. mir wäre natürlich lieber, wenn wir nicht fast soviel fläche für parkende autos verwenden würden als für die daneben stehenden häuser.... aber wenn es keine reale aussicht auf parkplatzabbau gibt, finde ichs trotzdem besser die durchlässigkeit einer strasse wie geidorfgürtel zu behalten. "zügig" fahren wird natürlich dort nix. evtl. wäre es besser die einbahn ohne markierte radspur zu öffnen, (das ist rechtlich möglich; beispiel grillparzerstr.): dann könnte man sich den abstand zu den parkenden autos nehmen, den man braucht.

*********

zu radwegen insgesamt: vom grundsätzlichen prinzip her hast du recht. allerdings, wenn wir schon irgendwo eine stark befahrene mehrspurige strasse haben, macht es sinn, dort einen baulich getrennten radweg anzubieten. nicht jede/r ist sportlich genug, sich am gürtel oder am ring im kfz-verkehr zu behaupten. darüber hinaus gehende "aufräumungs"/"entflechtungs"-versuche sind aber für uns nicht gut. unsere lieblings-radroute ist eine 30er-strasse, wo die 30 tatsächlich eingehalten werden - deswegen begrüssen wir die private tempo-überwachung (die laut polizei schon eine erhebliche besserung der disziplin gebracht hat).

unsere standardposition ist dass wir gegen die radwegbenutzungspflicht sind. ich versuche ausserdem regelmässig zu betonen, dass wir nicht der "radwegverein" sind.

ich glaube, die tendenz, die verkehrsarten fein säuberlich voneinander trennen zu wollen, ist international schon wieder im abnehmen. städtisches leben ist prinzipiell ein durcheinander. "entflechtung" ist die zerstörung von "stadt". aber wir haben eben ein jahrzehnt oder mehr hinter uns, wo kein grazer stadtrat oder bürgermeister sich getraut hat, die selbstverständlichkeit zu äussern, dass es die autogerechte stadt nie gegeben hat und nie geben kann. stadtrat rüsch tut es manchmals, aber nur leise.... so ist die umögliche vorstellung noch stark verbreitet, dass wenn wir noch ein bissl aufräumen, noch ein paar gürtel und tunnel und tiefgaragen bauen, alles paletti würde.

********

mittlerweile hat helmut spinka bestätigt, dass das angehobene radspur-stückerl in der zinzendorfg. mit der absicht gebaut wurde, die radler und die busse aneinander vorbei zu bringen (also damit radler sich nicht auf der fläche aufstellen, die ein einbiegender bus braucht um die kurve zu schaffen). war eine initiative der abteilungs-übergreifende "arbeitsgruppe verkehrssicherheit".
hannes fortmüller
hallo ben!

die ganze liebiggasse entlang und den geidorfgürtel auf höhe resowi wird der radweg gegen die einbahn und an den aus ihrer fahrtrichtung gesehen links -und damit den radweg kreuzend- einparkenden autos geführt. wenn ich zu stoßzeiten (zb.08:00) zügig radfahre muß ich einen regelrechten slalom zwischen den mir zu schnell entgegenkommenden autos und den zu weit herrausragenden hecks der parkeneden kfz hinlegen. im übrigen halte ich radwege -und das betrifft nicht gegen die einbahn führende radwege- wie sie bei uns gebaut werden, nur als eine methode der autolobby die radfahrer entgültig von der straße zu verbannen, um den öffentlichen raum straße ganz für sich in anspruch zu nehmen ungestört rasen zu können. (anders die radwege in den niederlanden.)
Rudi Haring
Schwarzl Seen:
Wer kann eine gute Radroute von Puntigam zum Schwarzl See beschreiben, ohne die Triesterstraße längere Zeit zu befahren. Durch die vielen Unterführungen hat sich ja alles stark verändert. Wie geht es zB nach der Unterführung Grenzgasse weiter?
Vielen Dank und freundliche Grüße!
PS: Kann man gegen diese Blödheiten im Forum des Argus, die die ganze Seite unübersichtlich machen, gar nichts tun?

ad P.S.: Leider sind wir machtlos - trotz täglicher Säuberung endlose Spams. Zu hoffen ist, dass es mit demnächst erfolgendem relaunch besser wird. Die Red.

Ben Hemmens
An Hannes Fortmüller:

Was man dagegen tun kann:

1) wenn möglich fotografieren
2) wenn möglich eine etwas genauere Ortsangabe, zb "Zinzendorfg. Ecke Glacis"
3) uns oder dem Radverkehrskoordinator der Stadt, DI Helmut Spinka, schicken (E-mail-Adresse bei graz.at auffindbar).

Radspuren gegen Einbahnen an Schrägparkplätzen vorbei wäre zugegebenermassen eine teilw. ungünstige Geometrie, weil wenn die Autos in ihrer Fahrtrichtung linker Hand einparken, kommt man dann als RadlerIn aus dem falschen Winkel, um das Rücklicht der Autos gut zu sehen. Allerdings (1) sind mir keine Beispiele bekannt, Allerdings (2) kann bei dieser Anordnung zumindest der ausparkende pkw-Lenker den/die RadlerIn eher sehen, als bei Schrägparkplätzen an der rechten Strassenseite (die es überall gibt).
Rechtlich gesehen trifft einen rückwärts ausfahrenden Kfz-lenker wahrscheinlich die ganze Schuld, falls was passiert.
Generell haben sich Radspuren gegen die Einbahn als alles andere als Todesfallen erwiesen.

Mir ist neu, dass die Radspur Zinzendorffg. irgendwo über den Gesteig führt. Ich vermute ein Ohrwaschl, techn. "Pförtner" genannt. Die Absicht ist normalerweise, dem Radverkehr eine Fläche gegen den Kfz-Verkehr zu sichern. Bei der Bank Ende Zinzendorffg, wo ich die Problemstelle vermute, war die Absicht möglicherweise das links Zufahren - direkt über die Aufstellfläche für Radler - von Bankkunden verhindern. Ich vermute weiters, dass die Massnahme zu schmal geworden ist und zu einem größeren Chaos bei den auf die Ampel wartenden RadlerInnen führt. Die Busse brauchen aber ziemlich viel Breite, um den Abbieger in die Z-gasse zu schaffen.
Rudi Haring
Schwarzl Seen:
Wer kann eine gute Radroute von Puntigam zum Schwarzl See beschreiben, ohne die Triesterstraße längere Zeit zu befahren. Durch die vielen Unterführungen hat sich ja alles stark verändert. Wie geht es zB nach der Unterführung Grenzgasse weiter?
Vielen Dank und freundliche Grüße!
hannes formueller
bezüglich folgender sachverhalte suche ich nach einem weg die stadtplaner zu überzeugen:

1. immer öfter werden radwege über gehsteige geführt. was für ein schwachsinn, da es einerseits ein gefährilches hindernis bzw. kurve darstellt, zweitens eine kollision mit fußgängern provoziert.
(zuletzt gesehen in der zinsendorfgasse und am geidorfgürtel).

2. die verkehrstechnische todesfalle, den radweg, der gegen die einbahn führt, entlang der heckseite der schräg parkenden autos zu legen! kein ausfahrender aotufahrer kann den radweg sehen, kein radler die rückfahrscheinwerfer!

was können wir dagegen tun?
lg,hannes!
Johannes Muhr
Schön, abends um 9 im Mai noch einen Pendler zu treffen. Neben ihm zu sitzen und mit ihm zu plaudern. Die Kilometer ab Lieboch vergehen so wie im Flug.
Ich hatte 2 Tage in Fohnsdorf zu tun, die kürzeste Route führt übers Gaberl (1550 m). Bis dorthin automitfahrt-unterstützt brauchts es nur 50 Pedal-km. Er hingegen pendelt regelmässig zu seiner 12 Stunden-Schicht. Stainz-Graz. Über Mooskirchen 35 km. Kurbelt mit Spass auch bei Regen. (Motorrad wie Auto lässt er stehen.) Hat gute Dusch-, Umkleide-, Unterkunft- und Radabstellbedingungen bei seinem Arbeitgeber. Respekt!
Johannes Muhr
"Radstation verlängert Öffnungszeit" war in einer Zeitung zu lesen. Dort an der Auslage prangte Tage später noch die alte kurze. Aktualisiert erst nach meinem Drängen. Nach wie vor verwirrend, weil viel grösser an der selben Scheibe: die anderslautenden Fundbüro-Zeiten.
Kurios seit Beginn: 1) Radfahrverbot zur Tür 2) kein (oder Hinweis auf) Radventiladapter 3) Gabelschlüssel 17+19 mm (fürs Motorrad?) dafür kein kleiner für die Kotblechstreben
Auch die kürzlich dort veranstaltete Festivität war scheint´s kein Grund für irgenwelche Besserung.
Spinka und Rüsch hab ich meine Anregungen noch VOR der Eröffnung angeboten. Wenig Interesse, kein Honorar.
Den Salzburger Radverkehrsmann verwundern meine Berichte.
Rudi Haring
Radweg bzw. fahrradtaugliche Verbindung von St. Peter Süd ins Zentrum: Von der Dr. Pfaffgasse führt eine kleine Brücke über den Petersbach, dann ein Stück den Banngrabenweg ostwärts bis zu einem Verbindungsweg, der dann über den Dammweg (?) zur Marburgerstraße führt. Eine wichtige Verbindung auch für Schülerinnen und Schüler in den Schulen: HS St. Peter, Sporthauptschule, WIKU und BG Petersgasse. Abgesehen davon, dass das Stück am Banngrabenweg und dieser Verbindungsweg im Winter weder geräumt noch gestreut worden war, hat irgendein findiger Kopf dem Banngrabenweg als Radweg ein Fahrverbot erteilt. Soll man jetzt das Radl tragen, wenn wir auf eine relativ gefahrlose Weise ins Zentrum möchte oder kann der Herr Spinka da einmal nachschauen?
Freundliche Grüße!
PS: Der Banngrabenweg ist Fuß- und Radweg seit mehr als fünfzig Jahren.
Roman Zweck
Prof. Höllwarths "Große schützen Kleine" ins Stammbuch: Auch Sicherheit kann man verabsolutieren und damit gesellschaftlich mehr Schaden als Nutzen stiften. Die Einführung eines verpflichtenden
"Stufenführerscheins für Rad fahrende Kinder" wäre nur auf Prüfwissen und hätte zur Folge, dass weniger Kinder - und in der Folge Jugendliche und Erwachsene - die gesunde und sozial verträgliche Verkehrsalternative Fahrrad benutzen. Bleibt noch die Frage offen, wann es Helmpflicht und Führerschein für die - noch gefährdeteren - FußgängerInnen geben wird. Meine Meinung: Das Fahrrad muss ein niederschwellig zugängliches Verkehrsmittel für alle bleiben!
Johannes Muhr
Schneebarrieren regelmässig neu, aus Magistrats Hand und Pflug: zB über Radstreifen Zinzendorfgasse neben den 2 Zebrastreifen und an Enge visavis Baustelle und auf Radroute Hans-Brandstetter-Gasse (zwischen Betonkübel Kfz-Sperre). Überdauern locker wochenlang Tauwetterperioden. Ein Fehler im System, Herr Rüsch!
anita adamiczek
Tolle Sache, diese Haltegriffe, da wünsche ich mir mehr davon!!!
LG
Anita
ulrike hauser
wer kann mir helfen: wo bekomme ich einen fahrradanhänger (günstig bis fast gratis, für lasten nicht für kinder)
danke!

Enrico Arrigoni
Nochmals zum Kommentar von Herrn Winter zum Thema "Absitzen, bitte!"
Man muss betrachten, dass viele Radfahrer auf das Rad angewiesen sind, um z.B. zur Arbeit zu fahren. Nicht immer sind Öffis und Zufussgehen eine Alternative.
Ich finde diesen Kommentar daher ziemlich arrogant - als ob Radfahrer dies nur als Hobby tun würden.

Zumal die wahre Gefahr für Radfahrer im Winter von den Autofahrern kommt:
Ein Sturz auf Eis und Schnee ist normalerweise nicht gefährlich, wenn man nicht zu schnell fahrt und wenn man vom nachfolgenden Fahrzeug nicht überfahren wird.
Ulli Stadler
Zum Kommentar von Herrn Winter zum Thema "Absitzen, bitte!" in der Kleinen Zeitung vom 29.12.05 musste ich mich einfach äußern:

Sehr geehrter Herr Winter!

Alle Jahre wieder fühlen sich Leute Ihrer Zunft bemüßigt, uns RadlerInnen
vorzuschreiben, was wir zu tun oder besser zu lassen hätten. Seien Sie
versichert, wir wissen, was wir tun, und würden die Radwege ordentlich geräumt,
wäre es auch für uns wesentlich lustiger zu radln. Wir verwenden nun einmal das Fahrrad um von A nach B zu kommen und gefährden dabei ganz sicher keine auf Sommerreifen daherrutschenden Autofahrer. Niemand kommt auf die Idee, die Autofahrer als blöd zu bezeichnen, die im Dezember immer noch mit Sommerreifen
fahren oder bei laufendem Motor ihr Auto von Eis und Schnee befreien.
RadfahrerInnen tun etwas für die Umwelt, für die eigene Fitness und Gesundheit
(auch wenn sie bei Eis und Schnee radln) und das sollte Ihnen für die Zukunft
ein kleiner Denkanstoss sein.

So, das wär''s für heuer. Ich wünsche allen ArgonautInnen und denen die es noch werden wollen einen guten Rutsch in ein radlerisch aktives Jahr 2006.

All frei
Ulli
Wolfgang Wehap
Lieber Enrico,
ich kann dich beruhigen: natürlich gibt´s für RadlerInnen kein Licht am Tag - aber bei Nacht (woran sich leider viele nicht halten). Bedenken an LaT aus RadlerInnensicht: Blendwirkung, weniger Auffälligkeit nicht beleuchteter Fahrzeuge. Aus Ökosicht: Mehr Spritverbrauch.
Enrico Arrigoni
Die Antwort von Ulli Stadler spricht mir aus dem Herzen.
Darf ich auch etwas ganz Einfaches hinzufügen: Autofahrer schimpfem gegen Radfahrer, aber sicherlich
müssen Sie froh sein, dass diese keine Autofahrer sind, die vielleicht ihnen den Parkplatz wegnehmen oder vor ihnen an der Ampel stehen usw.

Enrico Arrigoni
Müssen auch Radfahrer tagsüber mit Licht fahren?
Weiß das jemand?
Vor kurzem habe ich einen ORF-Bericht über "Licht am Tag" gehört, wo eine kleine Bemerkung gemacht wurde, nachdem "auch Radfahrer haben sich nicht an Licht an Tag gewöhnt".
Es wäre eine richtige Frecheit, wenn auch Radfahrer sich daran halten müssten!
Grüße
Enrico
Leopold Riegler
Hallo liebe Forumsbesucher/innen,
Ich bin seit kurzem besessen von alten Rädern. In den Straßen von Graz stehen oft sehr schöne "Radleichen". Einige von ihnen haben solche Aufkleber vom Magistrat, worauf zu lesen ist:"Ich bin beim Bahnhof!"
Ich behaupte, dass diese Räder nach einiger Zeit abgeholt werden. Vor Kurzem sah ich in der Schillerstraße einen alten Mercedes mit Anhänger, auf dem lauter Räder waren. Meinen Forschungen zufolge werden diese Räder abgeholt, 12 Monate gelagert und dann von der Feuerwehr versteigert.
Mir deucht, diese ganze Geschichte ist ziemlich, ziemlich undurchsichtig. Vieleicht weiß jemad Genaueres über die Sammeldienste bzw. Auktionen.
Ich bin dankbar über jede Antwort. Einerseits, weil es schade wäre, wenn die ganzen Räder verschrottet werden, und andererseits, damit ich mich an ihnen bereichern kann!
Liebe Grüße Leopold
Ulli Stadler
Zum Bericht bezüglich der "üblichen Hassliebe" zwischen Autofahrern und Radlern von Doris Piringer (vom 25.10., zu finden unter "Medien"), musste ich einfach antworten:

Sehr geehrte Frau Piringer!

Oft habe ich wirklich den Eindruck, dass Fussgänger und Autofahrer auf die Radler loshacken, weil diese einfach die Mobilsten unter den innerstädtischen Verkehrsteilnehmern sind. Ich bin auf alle drei Fortbewegungsarten unterwegs und weiß wovon ich schreibe. Das Leben als Radfahrer ist eindeutig das gefährlichste. Ich denke nur an nicht blinkende, plötzlich ausscherende, die Autotür
aufreißende... Autofahrer, von den handyphonierenden Fußgängern, die nichts um sich herum wahrnehmen, ganz zu schweigen.
Es gibt die undisziplinierten Fussgänger und Autofahrer genauso, wie es undisziplinierte Radfahrer gibt. Nur geht es im Ernstfall immer übel für den Radfahrer aus. Sie werden mir Recht geben, wenn ich sage, dass noch kein Autofahrer durch einen Radfahrer zu Tode gekommen ist, doch umgekehrt sehr wohl. Und die immer wieder herbeigeschriebenen Konflikte Fussgänger - Radfahrer sind erstens selten und gehen Gott sei Dank immer glimpflich aus.
Ich gebe zu bedenken welche Vorteile es hätte, wäre Graz ein einziger flächendeckender Fahrradweg:
Keine Autoschlangen, keine genervten Autofahrer die kurz vor dem Ausrasten sind, keine Feinstaubbelastung die uns die Luft zum Atmen nimmt, drastisch gesunkene Krankenstände - denn Radfahren ist gesund.
Bevor man die Radler verteufelt, sollte man überlegen, dass diese einen
wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass Graz nicht im Kfz-Verkehr untergeht.

Mit freundlichen Grüßen

Ulli Stadler

Johannes Muhr
13. Einrad-Weltmeisterschaften
23.7.-2.8.2006 in Langenthal + Bern (CH) http://www.unicon13.ch/ viel leichter erradelbar als in Peking oder Tokyo http://www.unicycling.org/iuf/
lg JM ... http://ballon.wavez.at
Roman Zweck
Freitag, 26.8., in der Früh, ORF Steiermark: Herr Zeisberger berichtet über die
"teuren Parkgebühren in Graz" und dass man in die billigeren Bezirksstädte ausweichen soll. Richtig ist, dass die Gebühren für die Blauen Zonen seit
1989 praktisch unverändert geblieben sind (1989: umger. 0,58 Cent, 2005: 60
Cent/halbe h). Stellt man der
Parkgebührenentwicklung die ÖV-Tarifentwicklung am Beispiel eine
Zehner-Block-Fahrt in Graz gegenüber, so kommt man im gleichen Zeitraum auf
acht Erhöhungen von (umgerechnet) 0,58 Euro auf heute 1,40 Euro.
Resümee: Für Autofahrer fällt der Vergleich ziemlich gut aus, und man müsste
annehmen, dass ihnen dieser Obolus - schon gar, wenn sie Besitzer mehrerer
mot. Vehikel sind und sich diese Einiges kosten lassen - zumutbar ist.
mfg
R.Z.
Johannes Muhr
http://www.stadt-salzburg.at/
scroll down
feld rechts > rad:info klick!
button oben > Rad-service klick!
Seit Frühjahr 2000 gibt es nunmehr drei öffentliche Fahrrad-Self-Service-Stationen
> mehr infos dazu
> Videofilm ... Bedienung Radservicestation
Peter Weiss und auch wir sind im Bilde, was Salzburg (unter anderem) hat.
e ric p0scher
Liebe Steirer Radler!

Kennt ihr schon das PedalWiki? Eine WikiWebsite wo alles (Know-How, Erfahrungswerte, etc.) über Fahrräder und Spezialräder gesammelt wird.

http://wiki.hpv.at/

Ihr könnt gerne mitmachen!


Roman Zweck
A2, Packabschnitt: Samstag, 21.5., der ORF trommelt ununterbrochen, dass die A2 auf der Pack für ein paar Stunden gesperrt ist. Liveberichte vom Stau, den erst die Stauschauer verursachen. R2, Murradweg, zwischen Graz Gösting und Raach - gesperrt seit November 2004, im ORF habe ich darüber kein Sterbenswörtchen gehört, ist ja nur ein Rad- und Fußweg.
Alfredo
Sucht Ihr einen Radweg in Österreich schaut doch mal bei www.fahr-radwege.com vorbei.
Markus Garger
Liebes Argus-Team,
Ich wende mich an Sie weil ich am Griesplatz wohne und ich mir wünschen würde das die Situation für Radfahrer erleichtert wird. Mir ist klar das wenig Geld für den Radverkehr übrig ist, aber gerade deshalb möchte ich 3 Vorschläge machen die bei sehr geringem Aufwand
eine hohe Effektivität bringen würden.
1. Abbiegeverbot von der Griesgasse in die Nikolaigasse: würde es hier eine Aufhebung dieses Verbotes für Radfahrer geben (die Nikolaigasse ist keine Einbahn!), könnte man vom oberen Griesplatz direkt zum Grieskai uns somit auf den Radweg gelangen. Es wäre eine
hervorragende Alternative
für die fehlende Verbindung über die Brückenkopfgasse.
Wünschenswert wäre hier auf eine Umwidmung des nördlichen Gehweges der Radetzky-Brücke um auch bequem auf die anderes Seite Richtung Norden zu kommen.
2. Verbindung zum Citypark
Über die Albert-Schweitzergasse gäbe es eigentlich eine hervorragende
Möglichkeit angenehm zum Einkaufszentrum City-Park zu kommen (über Granatengasse
und Grenadiergasse würde man radfreundlich bis zum Südtirolerplatz!!
kommen). Wäre da nicht diese eine ca 15 meter lange Stelle vor dem Gendarmerie-Kommando.
Hier wäre mehr als genug Platz um einen sichere Abbiegemöglichkeit in
die Köstenbaumgasse zu ermöglichen. So wäre der City-Park hervorragend mit dem Rad zu erreichen, ein
Einfkaufszentrum das von seiner zentralen Lage ideal ist für Radfahrer.
Der nördliche Griesplatz ist in den letzten Jahren massiv aufgewertet worden, viel Wohnraum wurde geschaffen,
gerade viele Studenten wohnen hier die oft und gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Ich denke das man mit diesen wenigen Maßnahmen bereits eine große Erleichterung für die Bewohner dieses Viertels erreichen könnte.
mit freundlichen Grüßen
Markus Garger
13-05-05

Johannes Muhr
Einige amtliche Tafeln "Fussweg" ohne "Radfahren frei", wie andernorts üblich, macht Radfahren am schmalen, fast menschenleeren Asfaltweg entlang des südlichsten Abschnitts der Triesterstrasse (südlich PEP, etwa Grenzgasse - Kirchgasse) rechtswidrig. Zu dumm!
Unweit davon entstanden um viel Geld und (Landschafts-)Raum einige neue Autorouten zu Autobahn und Flughafen, wo Kerosin noch immer mineralöl- und mehrwertsteuerfrei fliesst (Abkommen Chikago 1949).
Radverkehr braucht häufig keine Millionen. Auch nicht die ausständige Besserung der Umfahrung des neuen Strassenknicks (Ampel Abzweigung zum Flughafen).
Matthias Heher
Mit Schrecken habe ich gehört, dass die Verbindung zwischen Raach und Graz (R2) den ganzen Sommer über esperrt bleiben soll. Für uns Judendorfer ist dies die einzige Radverbindung nach Graz, will man nicht am Autobahnzubringer fahren. Ich denke da an die Massen, die letzten Sommer diese Verbindung genutzt haben.
Ich bitte euch, euch mit Nachdruck dieser Sache anzunehmen. Danke! Mit freundlichen Grüßen Matthias Heher

P.S: Toll wär auch eine sinnvolle Verbindung dann von Gösting zur Radstrecke an der Mur (Höhe Exerzierplatzstraße). Zur Zeit muss man da auf der befahrenen Anton Kleinoschegstraße und Exerzierplatzstraße fahren.
Johannes Muhr
1. Radwegkurve PARKstrasse / Wickenburggasse liegen noch gefährlichwerweise SPLITT-Zungen, während die Geraden schon stellenweise freigekehrt sind.
2. Auch am WASSERTAG ist der Trinkbrunnen Stadtpark Höhe Zinzendorfgasse noch TROCKEN.
3. Markus, das gibts. Wer selbst nicht Rad fährt, hat wenig Ahnung, was das bedeutet. Ein mir mein Tempo Neidiger hat mich mal in der Enge der Mandellstrasse überholt, wegen Autogegenverkehrs mit seinem Stufenheck unter meinen Lenker geschert, seine Heckantenne dabei abgebrochen und mich - schon am Limit rechts fahrend - zu Sturz gebracht. Mein Lebensglück, dass ich in eine Parklücke fiel. Herr (Modellbau) Memmer erinnert sich. Der vom nachfolgenden Autofahrer an der Flucht gehinderte Täter hat meines Wissens keine Polizeistrafe erhalten.
Daher Stufenführerschein = Radfahren in der Autoflut vor Lenkberechtigung für eine Blechpanzerung.
Markus P
Gestern hat mich ein Kleinwagen (G 30 ASE) unangenehm knapp, praktisch "unter der linken Hand", überholt. Möchte mich darüber wenigstens beschweren!
Danke, lg MP
Rudolf Haring
Es stimmt leider nicht ganz, was Frau Monogioudis behauptet. Die Radfahrstreifen in den Einbahnen (z. B. Morellenfeldgasse) waren nicht geräumt,es war sehr gefährlich, wenn Autos entgegenkamen und wir auf den vereisten Radfahrstreifen ausweichen mussten. Absteigen war oft die einzige sinnvolle Alternative.Aber die Sonne rgelet nun alle diesbezüglichen Probleme und bald kann man auch wieder auf den Schöckel radeln!
Frühlingsgrüße sendet Rudi Haring
wilfriede Monogioudis
ARGUS hat die Schneeräumung von Radverkehrsanlagen kritisiert:
Dazu kann ich Ihnen mitteilen, dass der Winterdienst der Stadt Graz für das gesamte, rund 1.000 Kilometer lange Straßennetz drei Prioritätsstufen vorsieht. Im vergangenem Winter habe ich eine Veränderung der Prioritätensetzung in Bezug auf Radwege veranlasst. Seither haben alle baulich getrennten Radwege der Stadt Graz höchste Priorität im Winterdienst - das heißt, sie haben damit den selben Stellenwert wie Vorrangstraßen und Straßen mit öffentlichem Verkehr.
Nach allen Informationen seitens der Grazer Wirtschaftsbetriebe sind seit vergangenem Wochenende alle baulich getrennten Radwege von Schnee geräumt und mit Splitt bestreut. Diese Auskunft deckt sich auch mit meinen eigenen Beobachtungen. Sollten Sie diesbezüglich anderer Meinung sein, darf ich Sie höflich ersuchen, sich an mein Büro zu wenden.
Der Winterdienst auf den baulich getrennten Radwegen unterscheidet sich von jenem auf Vorrangstraßen auch nur noch fallweise in der Wahl der Streumittel. Aus ökologischen Gründen darf in Graz nur in geringen Mengen und daher sehr gezielt Salz gestreut werden. Wo keine oder keine ausreichende Salzstreuung zum Einsatz kommt, dh. auf allen Nebenstraßen und mitunter auch auf Radwegen, ist nach Schneefällen bei gleichzeitig sehr tiefen Temperaturen naturgemäß auch mit Eisbildung zu rechnen.
Möglicherweise sprechen Sie in Ihrer Beschwerde aber primär die Radfahrstreifen im Mischverkehr an. Diese sind derzeit - wie andere Verkehrsflächen, allen voran Parkplätze, Kreuzungslappen - durch Schneehäufen teilweise unbenutzbar. RadfahrerInnen müssen daher - wie ja alle anderen Verkehrsteilnehmer auch - diesen Flächen ausweichen und die verbleibenden Fahrwege benützen. Eine Änderung der Winterdienst-Praxis in dem Sinne, dass die Schneeräumung für motorisierte Fahrzeuge unterbleibt bzw. Schneehäufen in Fahrbahnmitte abgelagert werden, ist aber aus mehreren Gründen unrealistisch.
Dass der Radfahrverkehr gegenüber dem PKW-Verkehr in unserer Stadt eine tendenziell untergeordnete Position einnimmt, kann nicht alleine einem angeblichen fehlenden oder unzureichenden Winterdienst zugeschrieben werden, sondern hat meines Erachtens mit Prioritätensetzungen der Stadt- und Verkehrsplanung in den vergangenen zehn bis 15 Jahren zu tun. Seitens der Grazer Wirtschaftsbetriebe möchten wir jedenfalls im Interesse des Radverkehrs bestmögliche Bedingungen schaffen. Sollten Sie daher konkrete Beschwerden bzw. Anregungen bzgl. des Grazer Winterdienstes haben, so darf ich Sie bitten, sich persönlich unter der Telefonnummer 0316/872-2053) an uns zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Wilfriede Monogioudis
Stadträtin
brigitte schicho
bezugnehmend zum beitrag von ulli stadler:

vor etwa einem jahr, als die tiefgarage von k&ö fertiggestellt war, bekam ich als kundenkarteninhaberin auch einen entsprechenden brief und ich schrieb an k&ö ähnliches wie ulli stadler.
boshafterweise unterstellte ich k&ö darüber hinaus, dass die allgemeinheit der kundInnen die tiefgarage mitfinanziere, da ich in der letzten zeit zwei artikel bei der konkurrenz deutlich billiger einkaufen konnte... als antwort bekam ich u.a., dass ein gescheiter radlabstellplatz demnächst angegangen wird. derweil geh ich halt nicht zum k&ö...
Georg Faber
Grüß euch alle!
Seit Beginn dieses Winters fahren wir in unserer Familie mit Winterreifen, um die Probleme, die wir letzten Winter hatten (2 glücklicherweise harmlos verlaufene Stürze), zu entschärfen.
Da in Graz auch fast alle Radhändler keine Ahnung davon haben (ich konnte mich erst im Internet schlauer machen) Genaueres: Die im Handel bekannten Hardcore-Reifen für Mountainbiker mit Riesenspikes und entsprechendem Rollwiderstand sind für den Alltagseinsatz unsinnig und auch viel zu teuer. Wir verwenden relativ billige (2 Reifen zusammen 45 Euro+Versandkosten) Reifen, die auch nur die halbe Anzahl Spikes haben auf unseren Stadträdern, darunter auch dem Behindertentandem.
Auf trockenem, aber kaltem Untergrund greifen diese Winterreifen dank der weichen Gummimischung extrem gut. Das alleine erhöht die Sicherheit in kritischen Situationen enorm. Auch auf dem rutschigen Neuschnee, den wir vor Kurzem hatten, greifen die Reifen sehr gut. Ich bin dort, wo ich zu Fuß immer wieder gerutscht bin, sicher geradelt. Auf Eis lassen sich zwar keine extremen Spitzenwerte erzielen, ein sicheres Radeln über die Platten aus hartgefrorenem Schnee und blankem Eis ist aber Standard. Ich würde sagen, die Reifen greifen auf Eis besser als schmale, etwas ältere Reifen bei Regen im Sommer, machen also sicheres Radfahren im Winter möglich.
Falls ihr euch unsere Reifen anschauen wollt (es gibt natürlich auch andere, gleich geeignete): Wir fahren die Conti Spike Claw 120, auf der Conti-Homepage (www.conti-online.com) mit der Suchfunktion zu finden, wenn der Name der Reifen eingegeben wird. Am Foto sind die Spike Claw 240 zu sehen, bei den Alltagsreifen fehlen einfach die Spikes in der Mitte.
Mit dem Neubauer in der Alten Poststraße habe ich vor dem Kauf lange darüber diskutiert, der kann sie sicher auch bestellen, wenn auch nicht so billig wie im Internet.

liebe Grüße
georg faber
Edith Zitz
Wie heute, 9.2.2005, in der leserInnenbrief-seite der "kleinen Zeitung" von uli stadler dargestellt: im winter im beschneiten graz radzufahren bleibt auch 2005 eine zumutung. die auto-freundlichkeit zeigt sich wieder in voller pracht - schneefreie straßen stehen fast nicht benützbare radwege gegenüber. ich verbringe die hälfte meiner zeit damit, das rad zu schieben.
entmutigend für diejenigen, die rund ums jahr das rad als ihr bestes verkehrsmittel benützen möchten.

edith zitz
umweltsprecherin der steirischen grünen
Ulli Stadler
Fahrradabstellplatz der Firma Kastner&Öhler

Anlässlich meines Geburtstages erhielt ich zusammen mit einem Einkaufsgutschein auch 3 Parkgutscheine zu je 1 Stunde für die K&Ö-Tiefgarage. Ich habe sie mit der Anmerkung, dass ich (wie auch viele meiner Freunde u. Bekannten) die Einkäufe in der Innenstadt mit dem Fahrrad erledige, an K&Ö retourniert. Angeregt habe ich bei dieser Gelegneheit, auch diese Kundengruppe einmal zu berücksichtigen und z.B. vor dem Sporthaus einen überdachten Fahrradabstellplatz zu errichten - der Abstellplatz in der Sackstraße ist ja wohl kaum als repräsentativ für ein renommiertes Warenhaus zu bezeichnen.
Kurz darauf erhielt ich vom K&Ö-Kundenservice (Frau Gertrude Gratzer) folgende Antwort:
"Sie haben recht, dass unser Abstellplatz für Fahrräder sich nicht gerade durch Schönheit auszeichnet. Die Möglichkeit einer eventuellen Änderung wird von unserer Geschäftsleitung geprüft."
Mein Tipp für RadlerInnen, die bei K&Ö einkaufen:
Öfter einmal nachfragen, was aus der eventuell möglichen Änderung geworden ist!

Ulli Stadler

Roman Zweck
Ad Fahrradstation: Einen Adapter sollte man sowieso eingesteckt haben - statt Herummeckerns wäre es gescheiter, Werbung für die Nutzung der klassen Fahrradstation zu machen! Verbesserungsfähig: Lücke zwischen Tagesticket und Wochenkarte, weil mit TT in der Nacht kein Zutritt. -RZ
Johannes Muhr
Zarte Spuren in sauberem Schnee zu erleben, wünsche ich allen leise Rollenden.
Und dass ihr ein Autoventil am Fahrzeug habt, wenn ihr bei der "Rad"station vorfährt. Denn Spinka schaffte es zwar den Werkzeugkasten aufzubrechen, doch nicht Fahrradventiladapter (Sclaverand-Rennrad, Dunlop) bereitzustellen. Usw. usf.
Rudi Haring
Franziskanerplatz:
Heute Mittag bin ich über den Franziskanerplatz geradelt und habe dort Kaffee getrunken. Zu dieser Zeit sind ca. 30 Fahrräder sorgsam abgestellt gestanden, ihre Benutzer/innen waren offensichtlich Gäste in diversen Lokalen, weitere vier Radfahrer/innen sind während dieser Zeit in das selbe Lokal gekommen und haben zu Mittag gegessen. Mehrere Radler/innen sind in diesen paar Minuten gemütlich über den Platz geradelt. Wenn also jetzt die Wirte dieser Gegend verlangen, dass die Radler/innen ausgesperrt werden sollen, kennen sie einen guten Teil ihres Kundenkreises nicht. Diese Unkenntnis mag auch eine der Ursachen sein, dass die Grazer Innenstadt an Kaufkraftschwund bzw. Kundenschwund leidet. Radfahrer/innen bleiben im City - Bereich und fahren selten in die Großmärkte am Stadtrand, sollten also eine Teilgruppe in der Werbung für die Innenstadt sein. Wenn es Radler/innen gibt, die Fußgänger und Gäste gefährden, muß halt die Polizei etwas öfter vorbeischauen, das ist eine ihrer Aufgaben. Und zur Sicherung der Schanigärten müssen Topfpflanzen o. Ä. als Begrenzung aufgestellt werden.
Der Bezirksrat Innere Stadt, dem offenbar fad ist, soll sich für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung einsetzen und dafür sorgen, dass Geh - und Radwege nicht ständig von abgestellten PKW´s blockiert werden.
FG R. Haring
Gerfried Schönangerer
LESERBRIEF zum Thema: Neue Radfahrverbote in der Grazer Innenstadt

Ein autofreier Tag möchte etwas ins Bewusstsein rufen und erzeugt stattdessen nur Kopfschütteln auf allen Seiten (ausgenommen bei BM Pröll) – schlichtweg ein Flop. Liebe Politik, nicht einschränken, sondern Alternativen bieten: dazu gehört z.B. ein ausgebautes Radweg-System in Graz. In Ansätzen vorhanden, aber in der Innenstadt bricht nun wieder ein Streit darüber aus.
Ich selbst, passionierter Radfahrer, lege rund 90 Prozent meiner Wege innerhalb von Graz mit dem Rad zurück. Warum? Mit dem Auto ist in Graz kein Fortkommen. Bei der Häufigkeit an roten Ampeln könnte man meinen, ein roter Bürgermeister betreibt Schleichwerbung. Parkgebühren mit dem Hintergrund der Budgetlochstopfung machen den Besitz eines Kfzs zum Luxus. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind unpünktlich, zu langsam und zu teuer: GVB – steig aus und geh! Zum Abschluss der Appell an Verkehrstadtrat Rüsch: Die Öffis reformieren (und da reicht es nicht, "Cityrunner" zu kaufen), den Individualverkehr neu planen (Tipp: ausfließenden Verkehr beschleunigen – einfließenden verlangsamen) und das Radweg-System flächendeckend ausbauen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerfried Schönangerer (Landesobamnn RFJ)




edith zitz
zum franziskanerplatz:

daß radfahrerInnen vom franziskanerplatz verbannt werden sollen, verstehe ich nicht: graz brilliert ohnehin nicht sehr, was radlerInnenfreundlichkeit betrifft. warum nun ein ganzer platz "dicht" für radlerinnen gemacht werden soll, weil dadurch angeblich die schanigarten-gäste gestört werden, kann ich nicht nachvollziehen. es fällt ohnehin auf, daß der öffentliche, von allen benutzbare raum immer knapper wird. den radlerInnen die strecke über den franziskanerplatz zu verbieten halte ich für eine weitere, nicht wirklich begründbare einschränkung. ich hoffe, daß die stadt graz hier eine radlerinnenfreundliche position einnimmt.
gruß,
edith zitz
umweltsprecherin der steir. grünen und alltagsradlerin
Ben Hemmens
Zum Beitrag von Hrn. Dr. Kühnfels:

Ich kann den Vorwurf nicht auf unserem Verein sitzen lassen, eine Gruppe von Rowdies zu sein. Obwohl ich persönlich die Ära Edegger nicht in Graz erlebt habe, waren etliche Leute, die jetzt aktive Mitglieder, Freunde und Unterstutzer von ARGUS Steiermark sind, an der damaligen RadlerInnen-Bewegung beteiligt. Zudem würde ich das Gesprächsklima zwischen uns und der Verwaltung bzw. Politik derzeit als sehr gut bezeichnen. Dass wir nicht immer mit allem zufrieden sind, was gemacht bzw. nicht gemacht wird, liegt in der Natur unseres Vereinszweckes als Lobby.
Am Fahrrad, kann ich versichern, lebe ich keine Aggressionen aus, ist es doch auch ohne Stress das schnellste innerstädtische Verkehrsmittel. Wer mit dem Fahrrad Fußgänger gefährdet, für den/die sind StVO und Polizei da. Fahrräder werden ja häufig von Bankräubern als Fluchtfahrzeuge verwendet; glaubt Hr. Kühnfels denn, dass wir uns als deren Vertretung positionieren wollen?
Ich sehe mich zudem nicht als Vertreter eines reinen Partikulärinteresses. Radverkehr ist auch für Nicht-RadfahrerInnen von Vorteil. Ich selber habe jahrelang in der Altstadt gelebt und war zu dieser Zeit fast nur zu Fuß unterwegs; ich habe auch eine Zeit im Außendienst hinter mir, wo ich sehr intensiv Auto fahren musste. Ich kenne also die Sicht aus verschiedenen Verkehrsmitteln, und die aus einem Schanigarten ist mir auch nicht völlig fremd. Nur: für Schanigärten wie für Autos gibt es Regeln darüber, wie weit links man sie parken darf. Und wenn der Schanigarten auf einmal fährt, scheint auch ein langsam herannahendes Fahrrad gefährlicher, als es von sich aus wirklich ist.

All frei!

Ben Hemmens

Johannes Muhr
041002 10,- Fahrradversteigerung in Graz http://www.dorotheum.com/deu/auktionstermine.html
Johannes Muhr
Abgeräumt wird das Aufsteiern-Fest. Verlassene Kfz dieseln vor sich hin. Einen Motor stelle ich ab. Grosse Augen ...
Mitternacht sind alle Strassen wieder offen? Nein, allein der Radweg am Eisernen Tor ist mittags rot-weiss-rot zugebandelt. Also 133 um Ordnung ersucht. Dann den Bürgermeister zur Gelegenheit der "Eröffnung" eingeladen. Unsicherheit dort, Rechtfertigungsversuche, Weiterleitungsversprechen.
Kreative RadfahrerInnen nützen den Gehsteig, eine Frau müht den Kinderwagen über Stufe und Baumwurzeln.
Schon das Abreissen der Bänder lockert Radler und Fussgänger, verflüssigt den Verkehr.
Stunden später trägt endlich ein Polizist den schweren Fahrverbotstafelständer zur Seite ... folgt auch noch meiner Empfehlung, die in den Weg flatternden Bänder abzutakeln.

Dipl.-Ing. Franz Riesel
Mal was Erfreuliches:
Dr. Karl Friedl fährt, wie schon hier angekündigt, auf den Spuren von Seume derzeit von Kapfenberg nach Syrakus (siehe www.stadtmuseum-graz.at/seume -->Tagebuch)
Derzeit ist er nach ca. 1330 km in Rom angelangt.
Über feedback freut sich sein Freund und Betreuer F. Riesel
Manfred Brandl
In den letzten Jahren wurden sukkzessive die Nord-Süd-Passagen für Radfahrerinnen und Radfahrer in der Innenstadt verschlechtert:
- Die Westseite des Hauptplatzes ist oft nur mehr im Schrittempo zu passieren und es wurden kleine, aber feine Gehsteigkanten eingebaut.
- Der Franziskanerplatz wurde über viele Jahre immer mehr zum Nadelöhr.
- Die Passage links der Mur von Hauptbrücke zu Erich-Edeggersteg wurde durch immer stärker werdende Fuß-Nutzung ebenfalls zum Nadelöhr.
- Der Sparkassenplatz ist immer wieder nahezu bis zur Unpassierbarkeit verparkt.
Eine Sperre des Franziskanerplatzes ist daher eine deutliche Verschlechterung für den Radverkehr. Verursacht wurde die jetzige Diskussion aber durch das langjährige Versäumnis, ein gangbare Alternative zur Route Grazer Süden - Jakominiplatz - Schmiedgasse - Franziskanerplatz Richtung Norden und Westen zu schaffen.

Manfred Brandl
Rudi Haring
Wenn man alle Straßen, durch die Autos mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei oft genug Fußgänger, Kinder und ältere Leute gefährden, sperrt, wäre Graz bald eine ruhige, gemütliche Stadt mit viel Platz für Schanigärten. In Graz wird auf vielen Radwegen und sogar auf Gehsteigen (siehe Haydngasse) geparkt. Warum verhängt man über solche Straßen kein Fahrverbot für den Kraftfahrzeugverkehr? Und wenn es den Wirten in der Herrengasse einfällt, ihre bestehenden Schanigärten auszuweiten, sperrt man dann dort den Straßenbahnverkehr?
MFG R.Haring
Ulli Stadler
Das Nebeneinander von Fußgängern und Radfahrern war am Franziskanerplatz so lange kein Problem, bis die dort ansässige Gastronomie ihre Schanigärten sukzessive in Richtung Geh- und Fahrbereich verlegte. Ich radle regelmäßig über den Franziskanerplatz und beobachte diese Vorgehensweise schon seit Jahren. Übrigens, wenn Herr Dr. Kühnfels den Franziskanerplatz als Hochgeschwindigkeitsstrecke bezeichnet, muss entweder er oder ich über einen anderen Platz radeln!
Das Problem ist also hausgemacht und von den Gewerbetreibenden einfach zu lösen, indem sie ihre Schanigärten etwas verkleinern. Leider kreist das Denken der Wirtschaftstreibenden in der Innenstadt weiterhin nur um den Kunden, der im Auto vorfährt und sie übersehen noch wie vor (ist das eigentlich möglich?) die vielen einkaufenden und konsumierenden RadlerInnen.
Diese Sperre würde Graz als Radlerstadt in eine Zeit, weit vor Erich Edegger zurück versetzen, von der radlerfreundlichsten Stadt Österreichs, die wir einmal waren, gar nicht zu sprechen. Es bleibt nur zu wünschen, dass Herr Stadtrat Rüsch die Bezirkspolitiker von der Engstirnigkeit dieses Vorhabens überzeugt.
liebe Grüße

Ulli Stadler
Roman Zweck
Da fühlt sich wohl ein Chianti&Ouzo-Wirt in seinem selbst geschaffenen Refugium gestört...Wundert mich, dass bei dieser Usurpierung eines öffentlichen Platzes die KPÖ mitmacht. Zu Dr. Kühnfels: Beschimpfungen sind nicht Stil von ARGUS, wohl aber das Eintreten für das Radfahren als umwelt- und sozialverträglichste Verkehrsart. Dass es auch rücksichtslose Radler gibt, ist bedauerlich, aber in erster Linie Sache der Polizei, die (mit angemessenen Mitteln) für die Einhaltung der Vorschriften zu sorgen hat. In diesem Sinne: All frei!
Dr. Kühnfels
"Ben Hemmens spricht sich gegen ein Radfahrverbot auf dem Franziskanerplatz aus und kündigt Widerstand an." Dazu folgendes:
Ich fahre in Graz ausschliesslich mit dem Fahrrad oder gehe zu Fuß und zwar schon seit einer Zeit, in der Herr Hemmens noch nichteinmal wusste, wie ein Fahrrad aussieht.
Natürlich ist das Radfahrverbot auf dem Franziskanerplatz mehr als gerechtfertigt! Mit seinen unqualifizierten Äußerungen gegen die geplante Maßnahme schadet Herr Hemmens nicht nur sich selbst, sondern uns Radfahrern insgesamt. In mir keimt der Verdacht auf, dass Herr Hemmens zu jenen Zeitgenossen gehört, denen die grazer Radfahrer ihr negatives Image zu verdanken haben und die letztlich auch für die geplante Sperre am Franziskanerplatz verantwortlich sind: Sie fahren rücksichtslos und viel zu schnell durch die gemischten Zonen und auch dort, wo für Radfahrer absolutes Fahrverbot herrscht, nämlich in reinen Fußgängerzonen. Neulich kam mir ein solcher Grenzdebiler in der Sporgasse mit etwa Tempo 40 entgegen und nicht selten kommt es vor allem mit kleinen Kindern zu unliebsamen Begegnungen.
Die Route Schmiedgasse-Franziskanerplatz gehört zu den absoluten Hochgeschwindigkeitsstrecken in Graz!
Meines Erachtens nach sollte auch die Schmiedgasse für Radfahrer gesperrt werden (dies sage ich, obwohl ich sie selbst häufig benütze), weil es parallel dazu als Ausweichroute ohnedies die Raubergasse gibt. Ein wenig erinnert mich die laufende Debatte an die leidige Geschichte mit den Mountainbike-Strecken und die immer wieder aufkommende Forderung nach Mehr, obwohl derzeit nur ein Drittel der bestehenden Srecken wirklich genutzt wird. Unlängst las ich einen Leserbrief, in dem ein radfahrendes geistiges Nachtlicht doch tatsächlich die ungehinderte Fahrmöglichkeit durch Wald und Flur forderte und dies mit der verfassungsmäßig garantierten persönlichen Freiheit begründet wissen wollte.
ARGUS wäre gut beraten auf dem Boden der Realitäten zu bleiben und an Stelle unqualifizierter Ankündigungs- und Widerstandspolitik echte Maßnahmen zu setzen, die gewährleisten, dass den von mir aufgezeigten Mißständen der Garaus gemacht wird und die grazer Radfahrer wider jenen Ruf zurückgewinnen, den sie zu Edeggers Zeiten (noch) hatten.
Mit besten Grüssen

Kühnfels
Franz Stephan Parteder
ZUR SPERRE FRANZISKANERPLATZ:

Liebe Freunde!

Wir bleiben fahrradfreundlich. Im konkreten Fall ist es einfach sinnvoller, hier eine Fußgängerzone zu haben.

Ich selbst bin Fußgänger - besitze weder Auto noch Fahrrad - und bin schon oft von RadfahrerInnen belästigt worden, die mir auf dem Gehsteig entgegengekommen sind, usw.

Mir ist es nach der Präsentation der Neugestaltung Obere Neutorgasse plausibel vorgekommen, diese kleine Veränderung vorzunehmen.

Franz Stephan Parteder

Robert Riemelmoser
Fängt in Graz der Fasching nicht erst im November an? Oder ist für die Grazer Radverkehrsverantwortlichen seit Edeggers Tod das ganze Jahr über Fasching? Über die Radverkehrsplanung in St. Peter können jedenfalls nur jene lachen, die selbst nicht mit dem Rad fahren! Das jüngste Beispiel, dass Graz nicht so weit von Schilda entfernt liegt, findet sich beim TU-Institutsgebäude Inffeldgründe: Monatelang war der Wiesenschleichweg wegen der Baustelle versperrt, jetzt wäre die Friedrich-Kaulbach-Straße stadteinwärts für Radler keine Sackstraße mehr, sondern es ginge autofrei von der Marburgerstraße über sie in die Inffeldstraße - Sandgasse – Münzgraben - etc. Ginge, denn beim Bundesneubau wurde nicht auf ein paar ein Schaufeln Wegbelag / Asphalt vergessen, nein, die kurze Radweglücke wird mit einem Zaun zuverlässig versperrt. Wie zum Hohn prangt davor ein Radwegschild, allerdings nur für ein kurzes Stück Parallelverbindung zur Brucknerstraße. Dieser Weg ist sicherlich auch nett und wichtig, aber kann mir ein vernünftiger Mensch erklären, warum bei einem Bauvorhaben des Bundes (jener Körperschaft, die Kyotoziele, Torontovereinbarungen, etc. unterschrieben hat) der Radverkehr ausgesperrt wird. Kann mir weiters ein vernunftbegabter Mensch erklären, wie es zusammengeht, dass die Stadt Graz jedes Jahr einen autoverkehrsfreien Tag zelebriert, aber nicht imstande ist, eine wichtige Radweglücke von weniger als 10 m auf Bundesgrund zu schließen. Und kann mir irgendwer erklären, warum für einen aufwendigen Zaun sehr wohl das Geld vorhanden ist, der vernünftigen Radfahrern dieser Verbindung versperrt – für die ungleich billigere Wegbefestigung eines einfachen Radwegs aber anscheinend nicht. Ein weites Beispiel aus St. Peter: Wohnhausbau an der Kreuzung St. Peter Hauptstraße / Petersgasse / Gluckgasse: Hier entsteht eine neue Wohnanlage, eine einfache Passage für Fußgänger (z.B. zum 63er) und Radfahrer zur Otto-Loewi-Gasse und weiter ist nicht vorgesehen! Soll ich also mein Rad verschrotten oder nur mehr für Urlaubsreisen verwenden? Oder ermöglichen die Verkehrsverantwortlichen dieser Stadt umweltbewussten Verkehrsteilnehmern einigermaßen brauchbare Verbindungen? Bilder und weitere Auskünfte gebe ich gerne unter o.a. Adresse und hoffe unverdrossen auf Abschaffung dieser unverständlichen Fehlplanung.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Riemelmoser

Dazu die Stellungnahme des Radverkehrs-Beauftragten:

Der gegen jederzeitigen Widerruf durch den Grundeigentümer (Bundesimmobilienges. BIG) bestehende Geh/Radweg durch die Inffeldgründe wurde im Dezember 2002 durch die Baumaßnahmen der TU-Graz unterbrochen. In mehreren Gesprächen mit dem Grundeigentümervertreter wurde die Wiederherstellung der alten Wegverbindung bzw. einer neuen zentraleren Verbindung in die Inffeldgasse von diesem abgelehnt. Bei der am 20. August 03 im A10/1 - Straßenamt abgehaltenen Besprechung bezüglich Geh.- und Radwegquerung Inffeldgründe, an der u.a. auch Herr Dipl.-Ing. Dr. Marchner von der Immobilien-Managementgesellschaft des Bundes (IMB) und Herr HR. Dipl.-Ing. Dr. techn. Theurl, Vizerektor der TU - Graz teilgenommen haben, wurde für die Erlangung der Zustimmung
zur Querung der Inffeldgründe durch die BIG bzw. IMB Folgendes vereinbart:
Der neue Geh- und Radweg folgt der südlichen Grundgrenze des Bebauungsgebietes von der Ernst-Haeckel-Straße bis zirka auf Höhe des Hauses Dr.-Robert-Sieger-Straße 16 und verläuft von dort in etwa rechtwinkelig entlang der östlichen Grundgrenze zur Inffeldgasse. Eine Reaktivierung der bis Dezember 2002 bestehenden Wegverbindung bzw. die Möglichkeit einer zusätzlichen Querverbindung wurde von den anwesenden Vertretern der IMB und der TU - Graz unter Hinweis auf Sicherheitsfragen und dem Gefahrenpotential der Laboratorien definitiv abgelehnt. Die Inffeldgasse und die Geh/Radwegverbindung Neufeldweg stehen aber auch zukünftig für den Geh- und Radverkehr zur Verfügung.
Der Beginn der Bauarbeiten des mittlerweile von der Stadt Graz fertiggestellten Weges war erst nach erfolgter Unterzeichnung des Vertrages im Sommer 2004 durch die BIG möglich.
Mit freundlichen Grüßen
DI Helmut Spinka

Rudi Haring
Es gab eine schöne Radweg - Verbindung vom Gaswerksteg über die Auer v. Welsbachgasse, Rudersdorferstraße, Mälzerweg, Feldkirchnerweg, Brunnfeldgasse. Weiter über die Triesterstraße konnte man dann über die Bahnübersetzung weiter in Richtung zur Mitterstraße und zum Schotterteich (SFZ) radeln. Nun gibt es eine Bahnunterführung, die eine gute Verbindung weiterhin ermöglichen könnte. Leider hat man auch hier wieder auf die Radler vergessen und es ist zu befürchten, dass man künftighin nur unter weit größerer Gefährdung als bisher, die Mitterstraße erreichen kann. Ein Radweg in der Unterführung wäre hier die Lösung gewesen, ein sehr schmaler Gehsteig ist bereits fertig asfaltiert, spätere Änderungen sind immer mit erhöhten Kosten verbunden. Warum denken Straßenplaner und Verkehrspolitiker so unökonomisch bzw. sind sie in so geringem Maße in der Lage, verkehrsgerechte Straßenanlagen zu planen und zu bauen? Freundliche Grüße
Johannes Muhr
7 Jahre - bis gut 1 jahr nach einem Unfall mit einem Schwerverletzten - hat es gedauert bis die meterlange Pfützengrube am Radweg Körösistrasse nächst Wartingergasse oberflächlich saniert worden ist.
5 Jahre hat es gedauert bis der Ausfall von Leuchten, die den architektonisch ach so tollen - wenn auch unvollständig gebauten -Augartensteg instandgesetzt wurden. Nicht einmal die aufwändigen Beleuchtungsspiele an den Brücken oberhalb zu Start und Ende 2003 liessen die Stadt handeln. Erst meine Info Februar 2004 wirkte.
Fast 5 Jahre dauerte es, bis dass meine schon zu Velocity 1999 ausgeführte Warnmarkierung an den Blumenkasten-Engstellen am Radweg nächst Kastner&Öhler (linkes Ufer ober Hauptbrücke) amtlich (oder von K&Ö?) aufgebessert wurden.
Mehrere Altstadtkriterien brauchte es, bis dass die Fugen der groben - Sporgassenpflasterung - stellenweise schon gelockert in die Hundekot, Stöckelschuhe und Rennradreifen einsanken, nun letztendlich doch mit Quarzsand und Leim halbfest verfugt worden sind.
4 mal ganz laut BRAVO!
Im selben Zeitraum entstanden 2, 3 oder 4.000 Garagenplätze für staubende Verbrennungsfahrzeuge. Tja.
Rudi Haring
Die Radwegeverbindung über die Inffeldgründe wird demnächst fertig gestellt sein. Leider erfolgt sie über einen Umweg, man kann aber im Bereich der TU bleiben und muß nicht auf die Petersgasse hinaus fahren, wenn man von der Marburgerstraße zu den Schulen (WIKU,BG.Sandgasse)bzw. in die Innenstadt fahren möchte.
Robert Riemelmoser
Graz war einmal bekannt als DIE Radstadt Österreichs bekannt und (ent)schläft auf diesen verwelkten Lorbeeren seit Edeggers Tod. Wortreich wird zwar hinausposaunt, was nicht alles für den Radverkehr zu tun sei - selten, aber doch, passiert dann sogar was - aber wichtige Radverbindungen scheitern an Kleinigkeiten. Zwei aktuelle Beispiel aus St. Peter: Wohnhausbau an der Kreuzung St. Peter Hauptstraße / Petersgasse / Gluckgasse: Hier entsteht eine neue Wohnanlage, eine einfache Passage für Fußgänger und Radfahrer zur Otto-Loewi-Gasse ist nicht vorgesehen!
Neues TU-Institutsgebäude Inffeldgründe: Monatelang war der Wiesenschleichweg wegen der Baustelle versperrt, jetzt wäre die Kaulbachstraße stadteinwärts für Radler keine Sackstraße mehr, sondern es ginge von der Marburgerstraße über sie in die Inffeldstraße - Sandgasse - etc. Beim Bundesneubau wurde aber auf ein paar Schaufeln Wegbelag vergessen, mit dem Rad geht es daher nur durch den Morast des angrenzenden Ackers.
Vielleicht lassen sich diese zwei symptomatischen Radweglücken (wenig Aufwand - großer Nutzen) schließen, wenn die ARGUS die Stadt daran erinnert?

mfg
Robert Riemelmoser
Johannes Muhr
Strassen quer aufgraben und Stahlplatten drüber, dazu etwas Kaltsfalt ... letzte Woche 4 cm Spalt in der Quergasse - die Feuerwehr reparierte abends. Dann Sonntag wieder zwei solche tiefen und langen Längsspalte an 2 Stellen der Idlhofgasse durch verrückte Platten (da fährt der Bus drüber).
Der wie dort am Telefon 122 üblich anonym bleibende Herr Beamte meinte noch ich solle die Polizei verständigen, die dann wiederum die Feuerwehr beauftragen werde ... Ich klärte ihn auf, dass ich ihn als Vertreter des Strassenerhalters anrufe und dass ich die Erledigung beobachten werde.
Sie geschah.
Dienstags 040720 bemerke ich auch, dass 2 Platten sogar zusammengeschweisst wurden. Bau-Fa. Wilfling lernte wohl dazu.

Bernhard Leopold
Die Kärntnerstrasse stadtauswärts zwischen Kapellenstrasse und Schwarzem Weg gehört zu meinen täglichen Horrorszenarien. Verbesserung wäre zumindest in Teilbereichen relativ leicht möglich:
Zum Beispiel wäre ein Geh/Radweg im Bereich der Plabutschtunneleinfahrt bis zum Schwarzen Weg mit ein paar Schildern und 2 Kantenabschrägungen zu realisieren. Der Fußgängerverkehr ist dort ohnehin kaum zählbar.
Wie kann man so etwas realisieren?
Johannes Muhr
Hinterreifen an hochstehendem Gasschieberdeckel 040413 vor StPeterHauptstr. 6 zerschnitten. Also Fotos, 30,-Rechnung und Forderungsbrief an Stadtwerke und Bürgermeister. Deren Versicherung wird wohl zahlen. 1 Tag darauf wird dort schon ausgebessert - auch gleich das Loch im Gehsteig 2m daneben (Pfusch bei Ampelsensorkabelverlegung - spontaner Hinweis durch den Anrainer und Gehsteigerrichter).

In den letzten Jahren erhielt ich eine neue Hose (Sturz auf Sand auf Kreuzung ausserhalb des Baustellenzauns) eine halbe GoreTex-Jacke (Strassenbahnschienen 13 mm abgenützt) und zwei Felgen (Sommerhitze -> Asfalteinbruch Jahre nach mangelhaft verdichteter Gasleitungsaufgrabung)
Graz liebt zerklüftete Strassen ... RadfahrerInnen spüren sie.
Johannes Muhr
Linz bekommt 1500 Radabstellplätze am Bahnhof, mehr als die Hälfte überdacht
http://www.eamdc.at/aktuelles_1.html (neuer webauftritt 040501 zum 25er)
Robert Riemelmoser
Ich freue mich, wenn die Fahrradstation am Bahnhof wirklich kommt.
Ich freue mich auch, dass Graz wieder Radlerstadt werden soll.
Ich freue mich aber gar nicht, dass eine annnehmbare Radwegverbindung von St. Peter nach Geidorf bzw. auch in die Innenstadt noch immer nicht absehbar ist (Die paar geplanten Meter durch die Kleingärten bei der Schörgelgasse sind ja wohl nicht der große Wurf).
Also liebe Stadt Graz: Streng dich ein bißchen mehr an, wenn du Radverkehr fördern willst
Enrico Arrigoni
Problem Feinstaub in Graz:

weiss jemand, wie gross das Problem Feinstaub für ein Radfahrer (der beim Fahren entsprechend mehr atmen muss)
ist?.
Eine der Gründe, warum man mit dem Fahrrad (statt Bus, Auto etc.) zur Arbeit (oder Studium etc.) fährt, ist, dass es auch gesund sein sollte. Die Frage ist, ob man wegen des Feinstaubes mehr Schaden als Vorteile für die Gesundheit beim Radfahren bekommt.

Johannes Muhr
Umwelt-LR Seitinger (VP) im Grazer v. 5.2.04: "Feinstaubtempolimit 30 ... nur Aixam(Anm.: ein Minicar)-Fahrer können dann auf die dritte schalten." - Radfahrer können mehr: 10. oder 18. Gang: kein Problem. Nur dumm, dass der 30er schnellere Radler nicht bedenkt. Doch auch kluge Autler rollen antriebslos gerne sogar mit 4., 5. und 40 km/h.
Johannes Muhr
Würden RadfahrerInnen mehr Staub aufwirbeln, dann wären die Zeitungen voll unserer Anliegen und würde Autoverkehr vergleichsweise totgeschwiegen.
Rudolf Pauli
Immer wieder muss ich feststellen, dass der Radweg in der Schönaugasse durch LKW und Zusteller verparkt ist und das es dadurch immer wieder zu gefährlichen Situationen für die Radfahrer kommt.
Roman Zweck
Schreiben an StRn Monogioudis in Sachen Feinstaub/ Splitt:
Sg. Frau Stadträtin,
in der Replik auf LR Seitinger verweisen Sie auf die Unmöglichkeit, den Splitt permanent aufzukehren, um gleich wieder zu streuen. Diese Sicht ist nachvollziehbar, vor allem aus Sicht der über ein beschränktes Budget verfügenden Referentin.
Aus Sicht der (auch im Winter) Rad fahrenden Menschen möchte ich darauf hinweisen, dass gerade die sanft mobilen Verkehrsteilnehmer – Radler, Fußgänger – von den „Splittorgien“ schlimm betroffen sind. Bei vollem Verständnis, dass nicht täglich gekehrt werden kann, muss es zwischen diesem Extrem und jenem – heute üblichen -, nämlich Anfang Dezember aufzuschottern und Ende März wegzukehren - wohl auch einen probaten Mittelweg geben. Es ist in der Tat unverhältnismäßig, wenn wegen einer Handvoll Tagen mit Eisbildung in den Nacht- und Morgenstunden diese Verkehrsflächen vier Monate nur mit Einschränkung benutzbar sind. Selbst wenn man die (Fein-)Staubproblematik hintanstellt: Für Radler bedeuten die massiven Schottergaben, die sich gerade auf Radwegen und Radfahrstreifen (siehe z.B. untere Schönaugasse!) kulminieren, ein Minus an Verkehrssicherheit und vor allem an Komfort sowie den einen oder anderen Patschen extra! In so ferne sehe ich sehr wohl einen Zusammenhang zu den Maßnahmen gegen den Feinstaub: Wenn man will, dass mehr Menschen auch im Winter radeln, muss man die Voraussetzungen verbessern. Und dazu gehört auch die Wartung der Infrastruktur. (Eine finnische Studie belegt, dass es ganz stark auf den Winterdienst ankommt, wie viele Ganzjahresradler es in einer Stadt gibt.)
Mir ist bewusst, dass die Haftungsfrage die Bediensteten dazu verleitet, unter dem Motto „sicher ist sicher“ mehr als nötig und das flächendeckend zu streuen. Die wohl einzige Hoffnung auf eine Verbesserung des Status quo ist die von Ihnen angesprochene Null-Streuung in verkehrsberuhigten Bereichen, die ja im vergangenen Jahr diskutiert wurde. Können Sie mir mitteilen, wie hier der Stand der Dinge ist? Ich kann mich nur erinnern, dass der – vermutlich zuständige – LHStv. Schöggl abgewunken hat. Welche Möglichkeiten bestehen, dieses Anliegen weiter zu verfolgen bzw. sind ihnen Referenzlösungen anderswo bekannt?
Mit freundlichen Grüßen

Johannes Muhr
Wer die Sauraugasse 0-24h(Paulustorgasse -> Stadtpark) für Fussgänger sperrt obwohl Platz genug ist - auch für Tiefgaragenbauarbeiters Pkw - missachtet Fussgängerverkehr.

Roman Zweck
Leider scheint sich auch unter Stadtrat Rüsch nicht viel geändert zu haben. Wie war das, als alle Parteien (ausgen. FPÖ) im Wahlkampf warmherzig posaunten: "Graz muss wieder Radlerstadt Nr. 1" werden!?
Johannes Muhr
031112 Asfaltierung vor dem Kindermuseum beginnt: DI Reiter, Vertreter des Bauherrn und Strassenerhalters Magistrat: 4 cm Kante geplant auf der ganzen Einfahrtsbreite zu 36 Radständern. Mein informativer Anruf im Büro Rüsch ... Rückruf erhielt ich keinen ... 50 min später sehe ich Spinka (Radverkehrsbeauftragter, Anm.) am Platz ... Einen Tag später gibt sich Reiter erbost darüber, dass die Abteilung Strassenbau die Abt. Hochbau erst gar nicht informiert hat, sondern direkt die Baufirma anwies, flach bis auf 1 cm anzurampen. Zwar entgegen dem Bauplan, doch "es wird vielleicht bleiben können". 031122 ich bei der Eröffnung "Herr Rüsch, Sie brauchen mich wohl!" und irgendwie schafft er dann auch zu danken.
hermann candussi
für euren plus/minus - radverkehrsdienst drei aktuelle fälle:
plus: der straßenbelag in der leechgasse wurde generalsaniert und damit der radweg vor dem studentenhaus leechgasse bzw. dem "afro" deutlich verbessert
minus: die derzeitige lösung des radwegs in der max mell-allee (zufahrt zum uni-sport-zentrum) ist für alle beteiligten (radfahrerInnen, pensionistInnen, kindergarten) äußerst unbefriedigend es wäre wohl sinnvoll, den ursprünglichen zustand wieder herzustellen.
minus: die blockade des radweges in der zinzendorfgasse ist ein erneutes beispiel für die einstellung des straßenamtes gegenüber dem radverkehr.
lt. auskunft von di spinka wird an eine provisorische verlegung des radweges durch ein halteverbot gegenüber der baustelle erst im frühjahr gedacht, wenn wieder mehr radfahrerInnen unterwegs sind.
logische konsequenz: die jetzt radelnden menschen sind selber schuld und sollen schauen, wie sie durchkommen...
p.s.: seit gestern stehen vis a vis halteverbotstafeln - hat man doch reagiert? wir werden sehen...

hermann candussi
als antwort an anita adamiczek:
dieser durchaus plausible vorschlag scheint mir gegenwärtig politisch kaum durchsetzbar (erich edegger ist leider allzulange tot...)
allerdings haben wir am vergangenen donnerstag im gemeinderat einen dringlichen antrag durchgebracht, der auf eine verkehrsberuhigung vor dem kunsthaus abzielt. nun ist die stadtbaudirektion am zug, um möglichkeiten zu überlegen, den verkehr am lendkai auf ein maß zu reduzieren, das ein sanft-mobiles leben zwischen mur und kunsthaus möglich macht. vielleicht schaut dabei auch für uns radlerInnen etwas positives heraus.
Anita Adamiczek
Zum mail von Hermann Candussi möchte ich folgendes anmerken: War es nicht der Plan von Erich Edegger, im Zuge des Baus der Mariahilfer Tiefgarage die oberirdischen Stellplätze am Lendkai zu reduzieren bzw gänzlich zu entfernen? Stattdessen könnte der Rad- Fußweg, der durch die Murinselbesucher ziemlich überlastet ist verbreitert werden!!!
Liebe Grüße
Anita
hermann candussi
zur meldung über die neubenennung des erich-edegger-steges sollte die frage erlaubt sein, ob sich e.e. darüber freuen würde,nun namensgeber für den verbindungssteg zwischen 3 tiefgaragen zu sein ...
Michael Hofer
Leider ist bei der Markierung des Radstreifens über die Hauptbrücke Ri
Südtirolerplatz wieder der alte Fehler passiert!
Die Aufstellfläche vor der Ampel Querung Lendkai ist genau im Fahrstreifen
des R2 rechtes Murufer, die Haltelinie vor der Ampel für Radfahrer verblasst
hingegen. Auch wenn es sinnvoll wäre, das Abbiegen von der Hauptbrücke nach
rechts muraufwärts zu ermöglichen, so ist diese Lösung dem Radverkehr längs
der Mur (rechtsufrig ohnehin beschwerlich) nicht förderlich.

mfG
Michael Hofer

candussi hermann
bitte dringend darum, die meldung bezüglich der fahrradstation am bahnhof um stadtrat riedler/ferks absage aus budgetgründen zu erweitern.
schön für die autolobby, dass die zuerst beschlossenen kfz-maßnahmen (1500 tiefgaragenplätze neu) nicht betroffen sind...
Roman Zweck
Super, Hannes, du bist doch ein Teufelskerl!
Johannes Muhr
Gehsteigverbreiterung Hauptbrücke Nord/Ost: Die Stadtbaudirektion (Hr. DI Hoffer) lässt Arch. K. schlampig planen, der Radverkehrsbeauftragte Ing. Spinka kommuniziiert unklar "Absenkung" ohne den Plan zu besehen, 030903 ist sie eingebaut: Eine neue 3 cm Stoßkante (am Gehsteigrand) quer zur Radroute linkes Murufer. Ich reklamiere diesen Unfug prompt bei StR Rüsch und fordere die Pläne.
Mit Erfolg: Heute 030909 wurden die Granitleisten wieder aus dem Beton herausgestemmt und tiefergelegt.
Irgendwie nett, wenn mir der besuchte Stadtrat heute dankt.
Mit leeren Händen, wo ich der Grazer Kasse und manchen Radfelgen doch einiges erspart habe.
Johannes Muhr
030901 Radfussweg Lazarettgürtel Südende: Wasserhydrant inmitten der Verkehrsfläche, kollisionsbereit. Neu dank Stadt Graz und Ressort Rüsch.
Murphys Law lässt grüssen.
Johannes Muhr
030901 ... Prankergasse Ost ist noch immer ohne Radstreifenmarkierung, Radfahren westwärts daher rechtlich problematisch ... Schlafen Herr Hirschböck und Herr Rüsch? (siehe Eintrag v. 030805)
Martin Unterrichter
hallo,

wir haben eine woche radeln in tschechien genossen. es ist bemerkenswert wie vorbildlich dieses land ist. das ganze land ist mit radwegen durchzogen, die auch intensiv genutzt werden, von jung und alt. autofahrer sind respektvoll. zudem gibt es ein hervorragendes radkarten-system. und da tschechien schon von wien aus (zb march) beradelt werden kann, muss ich es dringend jenen empfehlen, die noch zeit für einen radurlaub haben....

lg
martin

USV Indigo Graz

Der USV Indigo veranstaltet am 20. und 21.September 2003 die STIGA Trophy. Ein Tischtennisturnier für Hobby- und Vereinsspieler.

Gespielt wird auf 12 Tischen in der Grazer Unionhalle.
Preise: Pokale, Medaillen, Urkunden und tolle Sachpreise von STIGA.
Wir würden uns freuen, wenn auch Ihr mitspielen würdet.

Weitere Infos findet Ihr auf unserer Turnier-Website: www.tischtennis.info

Johannes Muhr
Seit Wochen ist der östlichste Abschnitt der Prankergasse neu asfaltiert. fünf Autoplätze mehr, ein Gehsteig von 1 auf 0,3 m Breite reduziert. Seither fehlt Bodenmarkierung, die Radfahrern die Fahrt gegen die Einbahn erlaubt. Nach Reklamation an Büro Rüsch hat heute 030805 immerhin Hr. thomas.hirschboeck@stadt.graz.at zurückgerufen und hab ihm netterweise den Mangel erklärt.
edith zitz
liebe argus-leute,
1. ) ist schon bekannt, daß "jedermann" (so heißt´s im gesetz) bis 24.8. eine stellungnahme zur luftgüte-statuserhebung (feinstaub!) abgeben kann?
wäre wichtig, daß ´sich diverse umwelt-lobbies per sommer-arbeit da einklicken.
2.) bitte hilfe: kennt ihr die unzumutbare rennstrecke der brückenkopfgasse hinunter zum griesplatz? 2 sehr schmale spuren, viel überholender schwerverkehr, hohes tempo der autofahrerInnen und sagenhafte schlaglöcher. gefährlich und stark befahren!
herzlich,
edith zitz
Rudolf Haring
Liebe Radlerfreunde!
Bitte unbedingt die Verbindung von der Marburgerstraße über das Gelände der Technik zur Sandgasse im Auge behalten. Bei einer kürzlich dort stattgefundenen
Bauverhandlung hat (angeblich) der zuständige Verantwortliche der Bundesgebäudeverwaltung (ein ehemaliger Grünpolitiker!) mitgeteilt, dass nach Fertigstellung der Neubauten ein Zaun errichtet werden soll. Eine wichtige Verbindung ins Zentrum wäre dadurch unterbrochen. Ausserdem müssten die Schüler/innen der BG St. Peter und des WIKU mit dem Rad über die St. Peter Hauptstraße bzw. Petersgasse ausweichen, was naturgemäß zu einem erhöhten Unfallsrisiko führt.
Die zuständigen Beamten des Magistrats scheint der Rad- und Fußweg überhaupt wurscht zu sein, sonst hätten sie längst einen Masterplan des gesamten Bauvorhabnens verlangt. Es ist immer wieder interessant festzustellen, wie ignorant die Grazer Magistratsbeamten mit den Bürgern umspringen, egal ob der Bürgermeister rot oder schwarz ist.
Grüße! R. Haring
edith zitz
liebe argus-leute,
bitte auf die steiermark und ihre noch stark entwicklungsfähige rad-kultur nicht vergessen! dieses monat soll übrigens ein überarbeitetes radwegebauprogramm erscheinen.
herzlich,
edith zitz
Johannes Muhr
Was der Bürgermeister wiederholt verschlampte, änderte nun der von mir besuchte (neue) Strassenmeister in Graz-Raach: Die Verkehrszeichenstange m i t t e n auf der rechten Fahrspur des R a d (fuss) w e g e s kurz vor der Ortstafel Judendorf-Strassengel wurde entfernt und ersetzt durch einen Galgen für den 70er.
Johannes Muhr
Feiertag 1.5.03; rechtes Murufer ab Puchsteg südwärts: Tafel Allg.Fahrverbot plus 1 m - riesigem Zusatz "Geh- und Radweg gesperrt".
100e Radfahrer+Skater+Läufer haben recht und ignorieren auch das Scherengitter ...
nach 1 km n e b e n dem Radgehweg die verwaiste Kunstbaustelle und die quergestellte Gegentafel. - Kein Anlass für den Journaldienst der Polizei prompt zu handeln.
Stephan Thaler
Was ich schon länger los werden wollte: ein großes Kompliment für alle Aktiven für diese informative und professionell gestaltete Homepage.
Stephan Thaler
edith zitz
liebes team,
ein eindruck noch: zur steir. rad-politik lese ich (abgesehen von serviceangeboten & infos) wenig auf eurer / ihrer homepage. da gibt ´s noch nachholbedarf :-)
gruß,
edith zitz
edith zitz
finde die site sehr brauchbar. hab sie unter favorites bereits eingespeichert.
gruß,
edith zitz
Margit Saischek
Das Anlegen eines Parks "Kunst am Radweg" - nahe Puntigamer Brücke im Süden von Graz - empfinde ich als absolutes Plus. Dass der Radweg aus diesem Grund gesperrt ist - jetzt wo die meisten Radfahrer unterwegs sind - empfinde ich als absolutes Minus. M.Saischek

Peter Weiss, Radverkehrskoordinator Salzburg
Eure Internetseite gefällt mir sehr gut. Ich würde mir in Salzburg eine so aktive Radlobby wünschen, wie Ihr es seid.
Ich bereite gerade die Internetseiten zum Thema Radverkehr für die Stadt Salzburg vor und habe schon Euren Link hineingestellt.
Viel Erfolg bei Eurer Arbeit für den Radverkehr wünscht Euch
Peter Weiss
Mag. R. Leitner
Als langjähriges Mitglied des VCÖ wechsle ich zu ARGUS...
Beim VCÖ scheinen die Anliegen der Mitglieder keine Rolle zu spielen, diese werden als störend empfunden. Selten bin ich auf so viel Arroganz und Inkompetenz der Mitarbeiter gestoßen...
hermann candussi
danke für den bericht über meinen streusplitt-antrag im gemeinderat!
nachzuliefern wäre die information, dass sich erfreulicherweise vp/sp und kp dem antrag angeschlossen haben. nur die fp hat nicht zugestimmt...
schönes wochenende!
hermann
Rudolf Pauli
Sehr geschätzte Damen und Herren von ARGUS!
Als langjähriges Mitglied von ARGUS muss ich mich einmal auf diesem Wege melden und dem Vereinsvorstand für alle Initiativen für die Radfahrerinnen und den Radfahrer danken.
Seit der Gründung von ARGUS ist Vieles im Sinne der Radfahrer geschehen und verbessert worden. Dass es nach wie vor Mängel und Versäumnisse seitens der Ämter gibt, liegt wohl eher daran, dass es leider noch immer Menschen gibt, die für das Natürlichste aller Fortbewegungsmittel kein Interesse wecken können oder wollen(!!). ("Warum soll ich mich für diesen oder jenen einsetzen") Darum ist ARGUS als Lobby für den Radfahrer so wichtig. Lob für das Geschehene und Tadel für das Versäumte.
Wichtig erscheint es mir aber auch, dass ARGUS über die Stadtgrenzen von Wien (letzte Ausgabe Drahtesel - nur noch Wien-Berichte) die Augen für die Radfahrerinnen und Radfahrer aufmacht. Die Präsentation dieser Grazer Homepage ist ausführlich und ausgezeichnet, muss aber auch über die Grenzen unserer Landeshauptstadt sehen. Wie sehen die Radwege in den Bezirksstädten aus, vor allem jetzt im Winter wo auch bei uns Frauen und Männer mit dem Fahrrad unterwegs sein müssen. (Zum Arbeitsplatz, zum Bahnhof usw.) Man sollte aber auch daran denken, dass es nach wie vor sehr viele RadfahrerInnen gibt, die keinen Internetzugang haben. Wie erreicht man diese? Dafür wäre meiner Ansicht sehr wohl der "Drahtesel" da.
Ein Leser beschreibt in der letzten Ausgabe die mangelnde Disziplin der RadfahrerInnen. Als Vielfahrer am Land, in unserer Landes- und Bundeshauptstadt kann ich dies nur bestätigen. In Graz denke ich da an die Schmiedgasse - Eck Stubenbergasse. Haarsträubende Szenen habe ich hier wegen undisziplinierten Verhaltens bereits erlebt. "Frech" sind auch die Leute von den Zustelldiensten per Fahrrad. Es werden alle Straßenseiten, Gehsteige usw. ohne Rücksicht befahren. Hier müssten Aktionen gesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Rudolf Pauli
xobarap#6 (andreas rainer)
lieber gruß an den johannes muhr!
...und danke für den lieben kommentar im "STANDARD" bei meiner "BILDERREISE" durch graz 03!
;-)
Johannes Muhr
e-mail an Stadträtin Kaltenbeck,

wie ich erfahren habe, sind bei der Errichtung des Kindermuseums Radverkehr und seine Bedürfnisse vorerst nicht eingeplant. Wünschenswert wäre u.a. ein Radabstellbereich, teilweise überdacht, beleuchtet, mit Ansperrmöglichkeiten, Verbesserung der Zufahrten,
Rad-Spiel-Gelände zum Üben und Probieren. Kinder fahren gerne Rad, sogar schon ab 4 und 5 Jahren.Machen Sie das Museum auch zu einem Besuchsziel, das RadfahrerInnen anzieht.
Radverkehr braucht Zukunft braucht Radverkehr.

mfg

Johannes Muhr
Günther Pöpperl
Hallo, ich finde Eure Seiten gut.
Viele Grüße
Günther Pöpperl
www.poepperl.de
Radsport Fahrrad alles auf Briefmarken
Bernhard Breid
Offerner Brief an Buchhandlung Kienreich
Geschäftsleitung

Sackstraße 6
8010 GRAZ

Kundenrückmeldung: Geschäftsschädigende Fahrradparksituation
Sehr geehrte Geschäftsleitung!
Seit Jahren schätze ich Ihre gutsortierte Buchhandlung. Nunmehr erschwert mir die fehlende Parkmöglichkeit meines Fahrrads (direkt vor Ihrem Geschäft) den Einkauf in Ihrer Buchhandlung. Ich kaufe deshalb jetzt bei Ihren Mitbewerbern ein, bei denen ich eine bequeme Parkmöglichkeit für das Fahrrad vorfinde.
Ich bedaure, nicht mehr bei Ihnen Kunde zu sein und lasse Ihnen deshalb diese Information zukommen.
Es würde mich freuen, wenn Sie sich für eine Verbesserung der Fahrradparksituation vor Ihrem Geschäft einsetzen könnten.

Mit freundlichem Gruß
Bernhard Breid

Eberhard Tzscheuschner
Herzlichen Glückwünsch zu ihren Aktionen und der Seite.
Wir arbeiten auch in der Richtung im Nürnberger Land.
Weiterhin viel Erfolg.
Eberhard Tzscheuschner grüßt

Volker Rutte
Euer Magazin, der Drahtesel, gefällt mir gut, obwohl er ziemlich wiennational ist. Vielleicht interessiert es euch, was einem unvoreingenommenen Leser aber Radfahrer seit 50 Jahren, der die ganze Radfahrerlobby eigentlich nicht kennt, auffällt. Für mich ist es eine sehr empfindliche Gruppe, die beleidigt ist, daß sie zu wenig beachtet und gelobt wird wo sie doch die besseren Bürger sind. Siehe den durchaus gescheiten Leserbrief Dr. Alton oder in "Plus/Minus" die Forderung nach Fahrradständern. Ich persönlich möchte keine Sonderbehandlung, keinen Radweg, keinen Fahrradständer, aber als Verkehrsteilnehmer vollwertig und nach der Straßenverkehrsordnung behandelt werden. Ich glaube auch hier an Integration und nicht Sonderschule. Ich lasse mir allerdings auch nichts gefallen, weder von brutalen Autofahrern, noch von geistig abwesenden Fußgängern auf Radwegen. Die Verkehrsregeln halte ich allerdings zwanghaft ein. Heute sind wieder drei Radfahrer bei mir vorbei und mit dem Ausdruck überlegener Freude bei Rot über die Kreuzung gefahren. So viel zum Thema. Herzlichst, Volker

Roman Zweck
Es gibt die "Verkehrspargemeinde" Langenlois, wo Einkäufe mit dem Fahrrad von der Wirtschaft nach Rabattmarken-System belohnt werden. Und es gibt Graz, wo Politiker und Gewerbetreibende die Radler schikanieren und draußen haben wollen. Dass Graz einmal die "Radler-Hauptstadt" war, klingt wie aus dem Reich längst vergangener Fabeln.
Ulli Stadler
Als ich das erste Mal von Argus hörte, fiel mir dazu eigentlich nur der 100-äugige Riese aus der griechischen Sage ein, der Io, die Geliebte des Zeus, bewachte.
Inzwischen weiß ich, dass es nicht hundert Augen bedarf, um zu sehen, wo es in Graz bezüglich Radverkehr mangelt.
Besonders jetzt im Herbst wird wieder einmal die unzureichende Reinigung der Radwege offensichtlich, wenn diese durch nasses Laub zu wahren Radlerfallen werden. Eine diesbezügliche Mitteilung an den Radverkehrsbeauftragten ist meinerseits bereits erfolgt.
All Frei
Ulli Stadler